Frauenquote - Eure Meinung

Frauenquote - Sinnvoll oder Sinnlos?

  • Sinnvoll

    Stimmen: 8 8,4%
  • Sinnlos

    Stimmen: 87 91,6%

  • Umfrageteilnehmer
    95
Das mit den Kindergärten etc...ist Blödsinn...meine Frau Studiert Grundschulpädagogik und hat vorher eine Ausbildung zur staatlich anerkannter Erzieherin gemacht...und daher weiß ich das Männer als Kindergärtner etc sogar mehr verdienen als Frauen weil sie echt wenig vertreten sind und händeringend gesucht werden...jedenfalls in Berlin.
 
Da es sich hier um Freiberufler handeln dürfte, gibt es in dem Sinne wohl keinen Arbeitgeber, dem man Quoten vorschreiben kann. ;-)

Nöp, zählen nicht zu den Freiberufen. Auf Selbstständigkeit würde ich auch mehrheitlich nicht tippen - entweder gar nicht angemeldet, oder angestellt. (oder scheinselbstständig...)


Ich nicht, denn immerhin gibts einen großen Markt dort. Beide Geschlechter arbeiten da und verdienen ihr Geld damit oder weißt du nicht, dass es Schwulenpornos gibt. :D
Männliche Prostituierte gibts ebenfalls in rauen Mengen. :ugly:

Ich gebe zu: Meine Wahrnehmung wird nicht repräsentativ sein. Ich tendiere selektiv zum wegschalten/klicken/gucken/rennen :ugly:. Aber es würde mich auch nicht wundern, wenn es entsprechend der unterschiedlichen Kundenspektren spezialisierte Dienstleister gibt, die ihre Mitarbeiter(innen) fast ausschließlich aus einem Geschlecht rekrutieren.
 
Nöp, zählen nicht zu den Freiberufen. Auf Selbstständigkeit würde ich auch mehrheitlich nicht tippen - entweder gar nicht angemeldet, oder angestellt. (oder scheinselbstständig...)
Ein Angestelltenverhältnis scheidet in aller Regel aus, da sie kein festes (Grund)Gehalt beziehen. Es bleibt als reguläre Möglichkeit nur die Selbständigkeit. Das Ganze ohne jede Anmeldung zu machen, dürfte rechtswidrig sein, sofern es über eine absolute Gelegenheitstätigkeit hinausgeht.
 
Ich kenne nur zwei Altenpfleger persönlich, und das sind beides Männer. :P
Aber Du hast recht, das sind eigenlicht typische Arbeitsfelder für Frauen. Nur, ist das schlimm?

Nein das ist es nicht. Mir ging es nur darum dass es nicht nur Berufe gibt in denen es meist Männer gibt.
Genauso könnte die Bundeswehr U-Boote für Frauen öffnen. :D

Alle. Offenbar bist Du mit dem Geschäftsmodell nicht so ganz vertraut.(/quote]

Ich bin seit 14 Jahren verheiratet. Daher weiß ich nichts viel über Prostitution. :schief:

In Bordellen mieten sich die Frauen normalerweise ein und zahlen irgendwas zwischen €100 und €300 die Nacht für das Zimmer. Dafür müssen sie eben arbeiten und den Freiern das Geld aus der Tasche ziehen. Sie könnten natürlich auch zuhause arbeiten oder Hausbesuche machen, aber sie müssen auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden, sich selbst krankenversichern und sich um ihre Altersvorsorge alleine kümmern. Dafür haben sie keinen Arbeitgeber, der ihnen Ort, Art oder Zeit der Arbeit vorschreibt, aber auch keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Sollten sie zu einem Zuhälter gehören, der ihnen Anweisungen gibt und den Großteil dessen, was sie erwirtschaften, einbehält, den Prostituierten dafür aber eine Art Taschengeld zahlt, wäre das wahrscheinlich eine Scheinselbständigkeit, nach der auch alle anderen Annehmlichkeiten des normalen Angestelltenverhältnisses zu gewähren wären (wie z.B. 26 bezahlte Urlaubstage im Jahr, Arbeitgeberbeteiligung bei KV, SV etc.).

Was ist denn mit den Frauen die in Bordellen arbeiten?
Die arbeiten doch da nicht als Selbstständige Unternehmerinnen. Sie sind Teil des Bordells, also Arbeitskraft und bekommen einen Anteil des Geldes das sie einnehmen.
Anders siehts bei den Frauen auf der Straße auch nicht aus. Sie bezahlen das Zimmer, in den sie mit dem Freiern gehen. Aber das kann auch eine Art "Entgeld" sein, das sie zahlen müssen.

Aber offensichtlich hast du da mehr Erfahrung was Prostitution angeht als ich. ;)

Ich gebe zu: Meine Wahrnehmung wird nicht repräsentativ sein. Ich tendiere selektiv zum wegschalten/klicken/gucken/rennen . Aber es würde mich auch nicht wundern, wenn es entsprechend der unterschiedlichen Kundenspektren spezialisierte Dienstleister gibt, die ihre Mitarbeiter(innen) fast ausschließlich aus einem Geschlecht rekrutieren.

Ich kenne mit da auch nicht so aus da ich ja schon sehr lange verheiratet bin, aber gerade in der Pornosindustrie ist die Auswahl der "Mitarbeiter" wohl ein entscheidender Faktor, wichtiger als in jeder anderen Branche.
 
Es gibt halt einfach Jobs, die Männer tendenziell lieber machen als Frauen und umgekehrt. Da brauche ich nur bei mir in den Physik und Mathe LK zu gucken: Jungenanteil 75%. Ich schließe daraus, für diese sehr technischen Bereiche interessieren sich Frauen nicht so sehr. Dafür gibt es in unserem Jahrgang keinen Jungen, der Kunst schriftlich belegt, dafür aber 25 Mädchen.

In bestimmten Berufen eine Frauenquote zu erzwingen bringt doch nichts. Da wird dann am Ende eine Frau eingestellt, die weniger qualifiziert ist als der konkurierende männliche Bewerber, halt weil man noch eine Frau braucht.

Viel eher muss sich die Einstellung in der Gesellschaft ändern. Wenn eine Frau besser qualifiziert ist als ein Mann, wird sie eingestellt. Ist ein Mann besser qualifiziert, wird er eingestellt. Dann würde sich das schon einpendeln.
 
Das siehst du auch an Universitäten. In denen die Frauen inzwischen die Mehrheit der Studenten ausmachen. Trotzdem sind die Ingenieurfächer fest in der Hand männlicher Studenten.
 
Was ist denn mit den Frauen die in Bordellen arbeiten?
Die arbeiten doch da nicht als Selbstständige Unternehmerinnen. Sie sind Teil des Bordells, also Arbeitskraft und bekommen einen Anteil des Geldes das sie einnehmen.

Doch. Sie sind tatsächlich selbständig. Sie arbeiten nämlich nicht im bzw. für oder auf Rechnung des Bordells, sondern mieten im Bordell sozusagen einen "Arbeitsplatz" an. Wenn ich mir ein Büro bei irgendeiner Immobilienfirma miete, arbeite ich da ja auch selbständig und weder für noch auf Rechnung der Immobilienfirma. Sie bekommen auch in der Regel keinen Anteil des von ihnen eingenommenen Geldes, sondern zahlen davon lediglich die Zimmermiete. Der Rest bleibt bei ihnen.

Anders siehts bei den Frauen auf der Straße auch nicht aus. Sie bezahlen das Zimmer, in den sie mit dem Freiern gehen. Aber das kann auch eine Art "Entgeld" sein, das sie zahlen müssen.

Naja, sofern sie denn überhaupt in ein Zimmer gehen und es nicht im Auto des Freiers machen. Es kommt aber wohl auch vor, daß der Freier das Zimmer zahlt, wenn er ins Hotel will.
Aber offensichtlich hast du da mehr Erfahrung was Prostitution angeht als ich. ;)

Naja, in einem Bordell war ich bisher noch nicht. Bezahlt habe ich für Sex auch noch nie. Aber man trifft halt beim Ausgehen in Discos oder Kneipen schonmal Nutten, die einem dann natürlich sowas erzählen können.
 
:-D Ganz normale. Und Prostituierte gehen auch in ganz normale Kneipen und Clubs. Immerhin sind es ja auch ganz normale Menschen. Wieso sollten die ihre Freizeit also woanders verbringen?
 
Es keinesweg selten, dass Leute ihre Freizeit möglichst weit weg vom Arbeitsplatz verbringen. Da war es wohl naheliegend, dass auch auf Leute zu übertragen, die im Kneipen-&Amüsierviertel arbeiten ;)


Das siehst du auch an Universitäten. In denen die Frauen inzwischen die Mehrheit der Studenten ausmachen. Trotzdem sind die Ingenieurfächer fest in der Hand männlicher Studenten.

Auch da geht die Quote steil nach oben. (Des-)Interessen sind schließlich nicht genetisch ans Y-Chromosom gekoppelt, sondern ein Produkt der Individualentwicklung und damit es anerzogenen klassischen Rollenbildes - oder eben des nicht anerzogenen Rollenbildes. Bio lag ja schon immer ein bißchen vor den anderen Naturwissenschaften, aber mitlerweile haben wir Studenntinnenquoten im Bereich von 50-70%. Mein Rekord war ein Kurs mit iirc 4,5 weiblichen Teilnehmern pro Mann.
 
Auch da geht die Quote steil nach oben. (Des-)Interessen sind schließlich nicht genetisch ans Y-Chromosom gekoppelt, sondern ein Produkt der Individualentwicklung und damit es anerzogenen klassischen Rollenbildes - oder eben des nicht anerzogenen Rollenbildes. Bio lag ja schon immer ein bißchen vor den anderen Naturwissenschaften, aber mitlerweile haben wir Studenntinnenquoten im Bereich von 50-70%.

Das Rollenbild wird auch von der Industrie und den Medien geprägt.
Meine Tochter wird jetzt 13 und ist Mädchen durch und durch obwohl weder ich noch meine Frau sie zu einer rosa liebenden, Klamotten süchtigen, Boy Group anbetenden Diva erzogen haben. :ugly:
Sie geht aufs Gymnasium und ist auch sehr gut in der Schule aber ich denke nicht dass aus ihr mal ein Aerodynamik Ingenieur wird. :schief:

Mein Rekord war ein Kurs mit iirc 4,5 weiblichen Teilnehmern pro Mann.

Interessanter Satz. ;)
 
Es keinesweg selten, dass Leute ihre Freizeit möglichst weit weg vom Arbeitsplatz verbringen. Da war es wohl naheliegend, dass auch auf Leute zu übertragen, die im Kneipen-&Amüsierviertel arbeiten ;)




Auch da geht die Quote steil nach oben. (Des-)Interessen sind schließlich nicht genetisch ans Y-Chromosom gekoppelt, sondern ein Produkt der Individualentwicklung und damit es anerzogenen klassischen Rollenbildes - oder eben des nicht anerzogenen Rollenbildes. Bio lag ja schon immer ein bißchen vor den anderen Naturwissenschaften, aber mitlerweile haben wir Studenntinnenquoten im Bereich von 50-70%. Mein Rekord war ein Kurs mit iirc 4,5 weiblichen Teilnehmern pro Mann.

Fehlen da bei einer Teilnehmerin die Beine oder einfach zuviel Kellogs gemampft. :ugly:
 
Meine Tochter wird jetzt 13 und ist Mädchen durch und durch obwohl weder ich noch meine Frau sie zu einer rosa liebenden, Klamotten süchtigen, Boy Group anbetenden Diva erzogen haben. :ugly:
Muß man ja auch nicht. Das kommt von ganz alleine. Ich bin bspw. ohne Vater aufgewachsen und seit frühester Kindheit totaler Autonarr. Meine Mutter hat mir das aber sicherlich nicht vermittelt. Solche Vorlieben sind schon genetisch veranlagt.
 
Ich denke nicht dass das genetisch bedingt ist. Ein Rosa Gen gibts ebenso wenig wie ein Auto Gen.
Das sind Beeinflussungen mal direkt mal indirekt.

Nicht mal ein Schreibgen gibts denn bei jedem Menschen sitzt das Schreibzentrum woanders im Gehirn weils noch sehr jung ist und deshalb noch nicht in den Genen verankert ist. ;)
 
Also wenn ich ein Chef wäre, wäre es mir völlig egal wer, woher oder sonst was, Hauptsache er/sie/es macht seinen Job gut.

Was ist das denn wieder für ein Szenario von diesen Gleichberechtigungsgutmenschen:"Die macht nen exzellenten Job, ist aber eine Frau, dann nehmen wir lieber den faulen Typen aus Abteiliung XY" :hmm:

-> Sinnlos :rollen:
 
Man braucht keine Frauenquote wie auch irgendeine andere Quote. Die Position für den Job soll man sich erarbeiten und nicht an irgendwas festmachen. Wer durch Leistung glänzt, dem sollte es auch honoriert werden egal welches Geschlecht
 
Als Gegner des Sozialismus bin ich natürlich gegen jede Quotenregelung. Egal ob es eine Frauen- oder Migrantenquote sein soll. Nur die Leistung zählt.
 
Sinnlos, denn ich bin der Meinung, die Generation der Chefs die gegen Frauen in den oberen Etagen sind, stirbt die nächsten Jahrzehnte aus / geht in Rente. Und ich bin ziemlich zuversichtlich das die nächsten Generationen durchaus das Potential in der Frau "von heute" sieht.
 
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