Erziehung - Schule - Staat - Jugendliche | Vorsicht! Dieses Thema zwingt einen dazu viel(!) zu lesen!

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die neunte Klasse nicht so schwer wie die siebte oder achte ist. Die meisten Lehrer unterrichten bei uns viel lieber ältere Schüler, da jüngere einfach ziemlich unruhig sind. Wir haben jetzt ein angenehmeres Arbeitsklima, Lehrer gehen viel lockerer mit uns um. Sie greifen nicht mehr so konsequent bei den Hausaufgaben durch, zusätzliche Sachen wie Referate usw. sind freiwillig und sie verlagern ihren Unterricht sehr auf's mündliche. Wir schreiben kaum Tests, das war mal anders.
 
Mit der Zeit kommt die gewisse reife die man als "kleines Kind" nicht hat. Außerhalb der Schule ist es ja O.K aber in der Schulzeit geht es einfach darum sich gegenseitig Respekt zu erweisen. Die Lehrer sind wie wie 2. Eltern. Sie übernehmen die Erziehung der Kinder in der Schulzeit passiert dies nicht sprich Lehrer greifen nicht durch wird so einfach weitergemacht bis man merkt das man die Sache falsch angepackt hat.
 
Tja, das müssen sie als Lehrer eben lernen, wow ein Lehrer muss was selber lernen :D, sonst sind die halt im falschem Job
Das stellst du dir einfacher vor als es ist. Ja sie sind dann im falschen Job, aber das merken viele ja oft erst, wenn sie im Beruf sind - dann haben sie aber 5-6 Jahre in die falsche Ausbildung investiert (oder mehr) und müssen eine neue anfangen, da man ja nach dem Lehramtstudium nicht in einen anderen Beruf wechseln kann...
Um diese Brücke zu schaffen muss man der richtige Typ sein und das sind viele nicht. Gerade Frauen sind oft "falsch" im Lehrberuf. Also nicht "Frauen sind falsch im Lehrberuf" - sondern viele der weiblichen Lehrerinnen merken oft, dass sie den falschen Beruf gewählt haben.
ok das mag vll dort so sein, aber nicht an gymnasien und realschulen (da verdienen die lehrer net so schlecht und respekt bekommen sie meist auch entgegen gebracht - vor allem auf einer privaten schule (wie eben meinem gymnasium) die noch dazu in einem kleinen dorf liegt d.h. da ist es halt noch ein bischen anders als in ner großstadt, vor allem wenn die schule - so mies das klingt - noch schulgeld verlangt und so viele die sonst dort währen (u.a. kindern von migranten die oft - nennt es ruhig ein vorurteil - noch net richtig integriert sind (was nicht heißt das ich was gegen migranten hätte, die sich mühe geben und auch die sprache können - einer meiner besten freunde hat migrations-hintergrund!) oder die kindern von den sogenannten "assis") es eben nicht sein können, weil sie es sich schlicht und einfach net leisten können (!) - und ja, ich kenne mitlerweile beide seiten (bin vom gymi nach der 9ten runter, wegen miesen noten und habe seither 2 verschiedene staatliche schulen gesehen (wirtschaftsschule und fachoberschule) und muss sagen das es zumindest in der wirtsch.-schule zum leute gab, die ich einfach net aufgenommen hätte bzw. einfach wieder raus geworfen hätte (keine manieren, keinen respekt, dann kleidung die aussah wie von nem penner etc.)....sorry, aber sowas findet man halt net auf privaten schulen IMHO....)

WOBEI: dies alles führt nicht dazu, das den lehrern mehr an ihrem job zu liegen scheint...d.h. das umfeld scheint es oft nicht zu sein....liegt vll echt da dran, das ich den "abschaum" unter den lehrern erwischt hatte? (wobei ich einige davon mochte, auch wenn sie es nicht zusammengebracht haben, das ruhe in der klasse herrschte und mobbing bestraft wurde)

mfg LAX
ps: warum sollten noten einem lehrer den spass verderben? - IMHO zeigen die nur, das jemand entweder nicht gelernt hat, einen black-out hatte oder aber etwas nicht verstand...wenn jedoch der lehrer sicher ist, nach bestem wissen und gewissen gehandelt zu haben (d.h. es so gut beigebracht zu haben wie er/sie es vermag) dann hat er/sie sich nichts vor zu werfen!
Private AHS am Land ist natürlich VÖLLIG was anderes. Es geht eben eh um die überlaufenen Mittel/Haupt usw Schulen in Städten.
Aber du hast in dem Punkt Recht: Noten sind eine Art Feedback für lehrer, es zeigt ihnen auch wie gut sie gearbeitet haben. Sind aber natürlich auch viel Konfliktpotential.
Ich finde Privatschulen sind der letzte Kack! Nennt mich Kommunist und sperrt mich weg aber das stimmt! Die Kids da sind alle verzogen und kleine Bonzenkinder die alles in den Arsch geblasen bekommen. Ich war mal an einer wegen Hochbegabtenförderung und bin Nach einer Stunde abgehauen und nie wieder dagewesen!!!
Nun da hast du einzellne schlechte Erfahrungen gemacht, aber das darf man nicht verallgemeinern.
Die privaten Schulen die ich kenne haben natürlich ein gewisses gehobenes Publikum (heißt in diesem Fall: Schüler guten Hauses, alles Inländer usw).
Tatsächlich kenne ich aber von diesen Schulen aber auch die Lehrmethoden und die tatsächliche Bildung der Schüler und die ist denen von vielen anderen Schulen überlegen. Es wird natülich nach der Methode unterrichtet, dass man so unterrichtet, dass das schwächste Glied grad noch mitkommt - und das ist natürlich bei Klassen ohne Migranten und Problemschülern (Privatschulen suchen sich die Schüler ja aus) stärker als andersrum, deshalb haben diese Schulen und Schüler oft ein höheres Niveau.
Kann ich bestätigen. Kenne jemanden der in Brandenburg auf ne Privatschule geht.
Noten quasi in den A*sch geblasen, keine Hausaufgaben....:daumen2:
Und das klassische Bonzenpublikum.
Also du warst nie selbst in einer solchen... Naja also keine Hausaufgaben was heißt das? Wenn der Lehrer offenes Lernen bevorzugt kann man bei fleißigen Schülern schon alles in der Schule erledigen.
"In den Arsch geblasen" wird heutzutage keine Note mehr irgendwem, also das ist dann doch sehr subjektives Empfinden. Vielleicht wird nach neuen Unterrichtsmethoden (konstruktives/kooperatives/offenes Lernen usw). Das sieht von außen aus, als würden die Schüler wenig für ihre Noten tun, weil sie heim kommen und Freizeit haben, aber tatsächlich bringen die einiges weiter...
Es ist so das ab der 8. Klasse bis zur 10. die Schüler einfach nichts(!) tun. Wenn man dann auf die Berufsschule geht sieht es gleich ganz anders aus. Man merkt das man Aufpassen und lernen muss und das fehlt einfach in den normalen Schulen. Wie es aussieht ist es zu einfach. Theoretisch müsste jeder Hauptschüler auf die Realschule versetzt werden und jeder Realschüler auf das Gymnasium. Dann versteht man auch das man lernen muss um etwas erreichen zu können. Solange die Schüler nicht früh genug anfangen zu verstehen das man anfangen muss zu lernen. Verbrechen müssen schneller und härter bestraft werden. Jugendliche Straftäter sollten je nach verbrechen mal für min. 2 Tage ins Gefängniss um zu sehen was sie erwarten kann wenn sie so weiter machen.
LOL... nein eher nicht Lan_Party.
Das kommt bestimmt irgendwo vor aber sicher nicht im großteil der Fälle.
Ich habe selbst schon an Privatschulen wie auch in Öffentlichen Schulen Unterrichtet und die Schüler in den Privatschulen mussten sowohl weit mehr über das "Miteinander" lernen (soziales, der Umgang miteinander, Klassengemeinschaft usw) sowie auch stofflich. Natürlich kann man aber Schulen nicht immer 1:1 vergleichen, mal ist da die Privatschule besser, mal die andere (fachlich).

Und deine Forderung nach aggressiven Strafen widerspricht ein wenig dem, was ich im Psychologiestudium gelernt hab ;)
Strafen sind natürlich nötig bei vielen Dingen, vorallem wenn sie schon passiert ist, aber man müsste sich vorher überlegen "wie kommts überhaupt dazu" -> und das könnte man oft viel besser durch Motivation zu oder Belohnung des richtigen Verhaltens fördern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab fast nie was für die Schule getan. Ich habe so gut wie nie was gemacht, ok eigentlich wirklich nie. Gelernt habe ich für Arbeiten oder sonst was auch nie, esseiden ich konnte es wirklich absolut nicht, was selten der Fall war. Trotzdem war ich immer im 1-3 Bereich. Meine Eltern hats nicht erfreut das ich nichts gemacht habe, waren aber froh das ich gute Noten hatte :D Also Ausgleich :ugly:

Ab und zu kamen sie an und meinten noch wies wohl aussähe wenn ich lerne (Anspieleung darauf nur 1er und 2er zuhaben), aber darauf hatte ich kein Bock :D Und trotzdem siehe da, ich hab eine (seeeeeeehr gute) Ausbildung bekommen ;)

Schule war für mich und fast allen meinen Kollegen einfach nur ein Ort, wo man sich trifft bisschen rum albert, spaß hat und ca. 6 Stunden irgenjemanden sabbeln hört, dem eh eigentlich keiner zuhört.
 
Habe auf msn noch was gefunden was in diesen Thread gehört, es geht darum wie viele Jugendliche eine Anstellung bekommen und es wird laut der UNO immer schlimmer,die Arbeitgeber wollen immer vermehrt Arbeitnehmer mit viel Erfahrung die Kosten aber zu viel, und die jenigen mit zu wenig Erfahrung kosten weniger haben aber zu wenig Erfahrung. Ist typische Ausrede der Arbeitgeber, ich bin selber Arbeitslos seit über einem Jahr und diesen blöden Spruch habe ich schon oft gehört. Lesst selbst KLICK
 
bonze? sorry, aber: NEIN!

das war halt eine schule (gymnasium) in kirchlicher trägerschaft (deshalb IMHO auch die miese ausstattung, da die kirche (kloster!) halt nicht investieren wollte (sie mussten es später tun, weil sie erweitern mussten und - weil sie ja schon ne ganztagsschule hatten und halt die fördergelder haben wollten)) und da waren kaum bonzen (hatte einen den ich als bonze hätte bezeichnen können - zumindest vom vermögen des vaters her - und ein paar andere die wirklich viel in den A*biep* geblasen bekommen haben (tochter von nem zahnarzt z.B. der der fast alles gab was sie wollte), aber der rest waren normale mensche wie du und ich :) - und die haben sich auch so verhalten (und so teuer war die schule auch net....es waren 100 DM oder so pro monat - später auch mehr, aber nicht so viel mehr))

mfg LAX
ps: bin auch aus nem anderen grund da hin gegangen, nicht weil es privat war, sondern weil die schule im ort ist und weil ich sonst bus auch hätte mit (anteils-mäßig) hätte bezahlen müssen....und es halt mies war)
 
LOL... nein eher nicht Lan_Party.
Das kommt bestimmt irgendwo vor aber sicher nicht im großteil der Fälle.
Ich habe selbst schon an Privatschulen wie auch in Öffentlichen Schulen Unterrichtet und die Schüler in den Privatschulen mussten sowohl weit mehr über das "Miteinander" lernen (soziales, der Umgang miteinander, Klassengemeinschaft usw) sowie auch stofflich. Natürlich kann man aber Schulen nicht immer 1:1 vergleichen, mal ist da die Privatschule besser, mal die andere (fachlich).

Und deine Forderung nach aggressiven Strafen widerspricht ein wenig dem, was ich im Psychologiestudium gelernt hab ;)
Strafen sind natürlich nötig bei vielen Dingen, vorallem wenn sie schon passiert ist, aber man müsste sich vorher überlegen "wie kommts überhaupt dazu" -> und das könnte man oft viel besser durch Motivation zu oder Belohnung des richtigen Verhaltens fördern.
Diese Disskusion hatten wir doch schon einmal. ;)

Habe auf msn noch was gefunden was in diesen Thread gehört, es geht darum wie viele Jugendliche eine Anstellung bekommen und es wird laut der UNO immer schlimmer,die Arbeitgeber wollen immer vermehrt Arbeitnehmer mit viel Erfahrung die Kosten aber zu viel, und die jenigen mit zu wenig Erfahrung kosten weniger haben aber zu wenig Erfahrung. Ist typische Ausrede der Arbeitgeber, ich bin selber Arbeitslos seit über einem Jahr und diesen blöden Spruch habe ich schon oft gehört. Lesst selbst KLICK
Link funzt nicht.
bonze? sorry, aber: NEIN!

das war halt eine schule (gymnasium) in kirchlicher trägerschaft (deshalb IMHO auch die miese ausstattung, da die kirche (kloster!) halt nicht investieren wollte (sie mussten es später tun, weil sie erweitern mussten und - weil sie ja schon ne ganztagsschule hatten und halt die fördergelder haben wollten)) und da waren kaum bonzen (hatte einen den ich als bonze hätte bezeichnen können - zumindest vom vermögen des vaters her - und ein paar andere die wirklich viel in den A*biep* geblasen bekommen haben (tochter von nem zahnarzt z.B. der der fast alles gab was sie wollte), aber der rest waren normale mensche wie du und ich :) - und die haben sich auch so verhalten (und so teuer war die schule auch net....es waren 100 DM oder so pro monat - später auch mehr, aber nicht so viel mehr))

mfg LAX
ps: bin auch aus nem anderen grund da hin gegangen, nicht weil es privat war, sondern weil die schule im ort ist und weil ich sonst bus auch hätte mit (anteils-mäßig) hätte bezahlen müssen....und es halt mies war)
Da bist du einer der wenigen die auf eine wirklich gute Schule gekommen sind dazu muss man aber sagen das in DM Zeiten im vergleich zu jetzt die Jugend wesentlich(!) vernünftiger war!
 
das mit "zu DM zeiten vernünftiger" unterschreibe ich, vor allem da man damals meist weniger geld zum ausgeben hatte - so um die 100 Mark für leute die 18 waren und noch auf Gymi oder so waren, während es zu euro zeiten eig. das gleiche (oder sogar mehr) in Euro wurde...gut auch weil viele sachen 1:1 umgerechnet wurden, die jugendliche gerne kaufen (vom kaugummi bis hin zur pause in der schule oder zur CD/DVD....bis hin zu PC-Hardware (ok letztere wurde im schnitt bissal billiger, aber eben nicht alles)) aber trotzdem hatte man (ich ja auch) am ende mehr in der tasche und konnte damit blödsinn machen (mehr weg gehen und so)

mfg LAX
 
(und so teuer war die schule auch net....es waren 100 DM oder so pro monat - später auch mehr, aber nicht so viel mehr)


Ich weiß ja nicht, wann das war, aber z.B. Mitte der 90er wären 100 DM im Monat geschätzt 10% dessen, was von einem Durchschnittsgehalt nach Abzug der zwingend laufenden Kosten (Miete, Nahrung - aber Kleidung und Verkehr schon nicht mehr) übrig bleibt. "oder so ... später auch mehr" waren damit definitiv in einem Bereich, der auf Leute, die eben ein gutes Stück unterhalb des Durchschnitts verdienen (also die Mehrheit) eine selektierende Funktion hat.
 
Aus der SZ von heute:

"Immer weniger Jugendliche rauchen. Unter den 12- bis 17-Jährigen waren laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2011 noch 11,7 Prozent Raucher, 2001 waren es 27,5 Prozent. Auch Alkohol und Cannabiskonsum unter Jugendlichen gingen zurück"

Das bestätigt wieder, was ich schon am Anfang des Threads einmal gepostet habe: Die jetzige Jugend ist was Drogen angeht eher vernünftiger als die Jugend von vor 20 Jahren, nur wird das Thema viel mehr in den Medien angesprochen, sodass man den Eindruck gewinnt, es wäre andersherum;)

Mfg, Pagz
 
Das habe ich auch im Fernsehen gesehen. Finde ich persönlich wirklich super! Dazu muss man aber sagen das Gewalt zunimmt und Bildung abnimmt.
Ich hoffe mal das es noch besser wird!
Dazu muss man aber auch sagen das wenn man es Bundeslandmäßig sieht einige viel(!) besser da stehen als andere.
 
Dazu muss man aber sagen das Gewalt zunimmt und Bildung abnimmt.

Quelle(n)?
Über das Erste kann man sich sicherlich streiten, aber ich bin der Meinung, dass Bildung auf jeden fall zunimmt!!
Wenn man allein bedenkt, dass jeder, egal welche Schulform er wählt, mindestens eine Grundausbildung in Englisch bekommt! Das war vor 20-30 Jahren undenkbar(sieht man schon daran, dass noch nich einmal unser EU-Kommisar für Energie Englisch kann. Das wäre heute völlig undenkbar!!)
Das Bildungssystem hat sich sicherlich gewandelt, aber deswegen von einem Rückgang der Bildung zu sprechen halte ich schlichtweg für falsch:)
 
Ich meine damit das sich die Schüler immer weniger um die Schule kümmern bzw. um ihre Zukunft. Sie sind einfach Faul geworden. Ich persönlich habe es auch gemerkt. Es wurde ab der 8 Klasse immer einfacher. So war es schon normal wirklich nichts zu tun sprich Hausaufgaben kurz in der Schule von jemanden abgeschrieben oder Vokabeln gar nicht erst gelernt. Ich habe die HA's zwar immer gemacht und Vokabeln musste ich nicht lernen weil diese mir einfach fielen aber bei den anderen Schülern war es schon Standard so. Genauso in meiner jetzigen Klasse. Ich habe sehr schlechte Noten bekommen weil ich den Lehrern nicht geglaubt habe das es schwer sein wird da ich es jedes Jahr von den Lehrern so zu hören bekommen habe. Jetzt aber strenge ich mich an und die Lehrer haben es auch gemerkt! Einige meinten auch ab jetzt strenge ich mich an bla bla und was wurde daraus? Nichts. Kannst mir mal die HA's geben? Die und das also auf unserer Schule ist es jedenfalls so das die Schüler nur das nötigste machen und davon so wenig wie möglich.
 
Ich meine damit das sich die Schüler immer weniger um die Schule kümmern bzw. um ihre Zukunft. Sie sind einfach Faul geworden. Ich persönlich habe es auch gemerkt. Es wurde ab der 8 Klasse immer einfacher. So war es schon normal wirklich nichts zu tun sprich Hausaufgaben kurz in der Schule von jemanden abgeschrieben oder Vokabeln gar nicht erst gelernt. Ich habe die HA's zwar immer gemacht und Vokabeln musste ich nicht lernen weil diese mir einfach fielen aber bei den anderen Schülern war es schon Standard so. Genauso in meiner jetzigen Klasse. Ich habe sehr schlechte Noten bekommen weil ich den Lehrern nicht geglaubt habe das es schwer sein wird da ich es jedes Jahr von den Lehrern so zu hören bekommen habe. Jetzt aber strenge ich mich an und die Lehrer haben es auch gemerkt! Einige meinten auch ab jetzt strenge ich mich an bla bla und was wurde daraus? Nichts. Kannst mir mal die HA's geben? Die und das also auf unserer Schule ist es jedenfalls so das die Schüler nur das nötigste machen und davon so wenig wie möglich.

Also von deiner Erfahrung mit deiner Schule auf das Bildungsabsinken einer ganzen Generation zu schließen, finde ich dann doch schon etwas gewagt:what:
Denkst du wircklich, dass vor 20 Jahren jeder seine Hausaufgaben gemacht hat, jeder immer top vorbereitet, mit 30 gelernten Vokabeln und Motivation in die Schule gekommen ist?
Oder, dass er dort 45 Minuten still dagesessen war und jedem Wort des Lehrers gelauscht hat?
 
Pagz schrieb:
Also von deiner Erfahrung mit deiner Schule auf das Bildungsabsinken einer ganzen Generation zu schließen, finde ich dann doch schon etwas gewagt:what:
Denkst du wircklich, dass vor 20 Jahren jeder seine Hausaufgaben gemacht hat, jeder immer top vorbereitet, mit 30 gelernten Vokabeln und Motivation in die Schule gekommen ist?
Oder, dass er dort 45 Minuten still dagesessen war und jedem Wort des Lehrers gelauscht hat?

Das habe ich ja nie behauptet nur wenn ich dann mal von Kollegen höre die auf andere Schulen gehen was da los ist gehe ich schon davon aus das es so ist.
Von der Grundschule angefangen bis hin zum Gymnasium.
Unsere Lehrer haben uns gesagt das sie auch nie wirklich Lust auf Schule hatten und die Lehrer waren auch nicht immer die besten aber trotzdem gaben sie sich mühe und das sehen sie heute nicht mehr.
 
Das habe ich ja nie behauptet nur wenn ich dann mal von Kollegen höre die auf andere Schulen gehen was da los ist gehe ich schon davon aus das es so ist.
Von der Grundschule angefangen bis hin zum Gymnasium.
Unsere Lehrer haben uns gesagt das sie auch nie wirklich Lust auf Schule hatten und die Lehrer waren auch nicht immer die besten aber trotzdem gaben sie sich mühe und das sehen sie heute nicht mehr.
Du glaubst wohl auch deinen Eltern, wenn sie dir erzählen, dass sie früher nur 1en in der Schule hatten:schief:
Natürlich kann auch ich nur aus meiner Sicht erzählen, aber ich habe an meiner Schule nicht das Gefühl, als ob die Lehrer keine Lust hätten, oder als ob die Schüler lustlos im Unterricht schlafen und nie ihre HA machen. Eigentlich gehe ich ganz gern zur Schule: Die meisten Lehrer geben sich immer Mühe, den Unterricht aufzulockern und dann passen die schüler auch automatisch auf und man kann sogar mehr/komplizierteren Stoff machen
 
Aus der SZ von heute:

"Immer weniger Jugendliche rauchen. Unter den 12- bis 17-Jährigen waren laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2011 noch 11,7 Prozent Raucher, 2001 waren es 27,5 Prozent. Auch Alkohol und Cannabiskonsum unter Jugendlichen gingen zurück"

Das bestätigt wieder, was ich schon am Anfang des Threads einmal gepostet habe: Die jetzige Jugend ist was Drogen angeht eher vernünftiger als die Jugend von vor 20 Jahren, nur wird das Thema viel mehr in den Medien angesprochen, sodass man den Eindruck gewinnt, es wäre andersherum;)

Man könnte auch sagen:
Die Zigarettenpreise sind heute wesentlich höher und Zugang ist wesentlich schwieriger. (aber sicherlich wird irgend jemand trotzdem die Drogenpolitik für gescheitert erklären und allgemeine Legalisierung fordern)
Alkoholkonsum unter Jugendlichen soll im Vergleich zum Vorjahr übrigens wieder gestiegen sein.


Quelle(n)?
Über das Erste kann man sich sicherlich streiten, aber ich bin der Meinung, dass Bildung auf jeden fall zunimmt!!
Wenn man allein bedenkt, dass jeder, egal welche Schulform er wählt, mindestens eine Grundausbildung in Englisch bekommt! Das war vor 20-30 Jahren undenkbar(sieht man schon daran, dass noch nich einmal unser EU-Kommisar für Energie Englisch kann. Das wäre heute völlig undenkbar!!)

Der hat auch keine Ahnung von Energie oder EU, da ist es besser, wenn ihn nicht jeder versteht :ugly:

Das Bildungssystem hat sich sicherlich gewandelt, aber deswegen von einem Rückgang der Bildung zu sprechen halte ich schlichtweg für falsch:)

Es entsteht aber leider trotzdem der Eindruck, dass die Fortschritte im Bildungsbereich nicht mit dem Fortschritt des Wissens mithalten können.
 
Alkoholkonsum unter Jugendlichen soll im Vergleich zum Vorjahr übrigens wieder gestiegen sein
Sicherlich ein Problem, dass es zu lösen gibt, aber sicherlich kein Problem, dass erst mit der jetzigen Generation aufgekommen ist:(

Der hat auch keine Ahnung von Energie oder EU, da ist es besser, wenn ihn nicht jeder versteht :ugly:

Auch wieder wahr:D

Es entsteht aber leider trotzdem der Eindruck, dass die Fortschritte im Bildungsbereich nicht mit dem Fortschritt des Wissens mithalten können.
Bisher reden wir ja hauptsächlig von der Bildung abseits von Unis, FHs etc.
Und das Wissen, das dort vermittelt werden sollte ist bis auf ein paar Ausnahmen ziemlich gleich geblieben die letzten 10-20 Jahre
An den Unis wird dieses Problem angegangen, indem man sich einfach viel mehr spezialisieren kann, bzw viel mehr Studiengänge zur Verfügung stehen.
 
Nö, das Problem ist älter - aber es ist eben konstant vorhanden, was gegen gesteigerte Vernunft spricht und andere Veränderungen als Ursache für den Rückgang beim Rauchen annehmen lässt. (und Zigaretten sind eben z.B. deutlich teurer geworden und nicht mehr für Münzgeld am Automaten zu bekommen)


Bezüglich Wissen:
Gleichgeblieben ist es imho nicht, es wurden schon Änderungen vorgenommen. Aber in erster Linie eben in Form einer Verteilung. Früher hat man basale Mechanik intensiver gemacht, heute muss auch mal mehr Atomtheorie drankommen. Aber wie ein AKW und ne Mikrowelle funktionieren, versteht der durchschnitts-Abiturient deswegen immer noch nicht - wie ein Verbrennungsmotor funktioniert aber auch nicht mehr. Die Sozial/Gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und Erdkunde wurden auch von ihrer Konzentration auf alte Blockgrenzen gelöst. Aber das heißt nicht, dass die Absolventen wissen, wofür die großen EU-Grämien da sind. Da gilt z.T. immer noch das Prinzip "steht doch da" oder "hat XY gesagt". Dabei stimmt schon das nicht, wenn mans genau nimmt und weder Buchautor noch XY sind in der jeweiligen Sache vertrauenswürdig.
Von Dingen wie logischem Denken und Textverständniss will man gar nicht erst anfangen. Ich kann zwar nicht beurteilen, wie sich da das Niveau der Schulabgänger entwickelt hat, aber es ist imho ziemlich offensichtlich (Populisten, Wahlergebnisse,...) das akute Mangel bestehen bzw. das Niveau nicht ausreicht, um mit unserer heutigen Medienlandschaft angemessen kritisch umzugehen.
 
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