Iwi hat jeder Probleme mit den Türken.
Russen vs. Türken
Kurden vs. Türken
Albaner vs. Türken
Deutsche vs. Türken
Ich würde mal sagen das liegt an der falschen Integration.
Schlechte Integration ist sicherlich ein Thema. Türken kamen schwerpunktmäßig im Rahmen großer Gastarbeiteranwerbungen nach Deutschland - das heißt konzentriert und in großer Zahl. Oftmals wurden sie dann noch geschlossen in für diesen Zweck hochgezogene Siedlungen gesteckt und natürlich hat sich damals niemand um Integrationsmöglichkeiten oder gar Integration selbst gekümmert. Die angeworbenen ihrerseits wurden nach dem Kriterium "Hauptsache billig" ausgewählt.
Resultat:
Eine große Zahl an Leuten aus Bildungsfernen Schichten, ohne Möglichkeit sich in Deutschland zu verständigen und fast ohne Möglichkeit dies zu ändern (ganz ohne Unterstütztung bei etwaigen Änderungsbemühungen) wohnte in z.T. homogenen Vierteln, in denen sie fast ausschließlich Kontakt unter einander und fast gar nicht mit der restlichen Gesellschaft hatten. Schlechtere Bedingungen für Integration gibt es wohl kaum und das zeigt sich, weitervermittelt über mangelnde Sprachkenntnisse der Folgegenerationen und über auf diesem Wege etablierte Parallelstrukturen, auch heute noch. Quasi alle anderen Zuwanderungsgruppen kamen dagegen deutlich feiner verteilt nach Deutschland und waren damit zwangsläufig nicht unter Schicksalsgenossen, sondern gezwungen, sich an die Mehrheitsgesellschaft anzuschließen. (Selbst wenn Gastarbeiter aus Südeuropa z.T. in gleicher Zahl und auf ähnliche Art angeworben wurden, trafen dann in Deutschland trotzdem ein Spanier, ein Italiener und ein Grieche aufeinander und auf die deutsche Gesellschaft und hatten die Wahl, ob sie sich auf spanisch, italienisch, griechisch oder deutsch als gemeinsame Grundlage eignen wollen - und letzteres ist am sinnvollsten. Bei drei Türken gibt es eine sehr einfache Alternative). Und viele andere Zuwanderergruppen, die als Flüchtlinge, Bildungstouristen oder gar als Spezialisten nach Deutschland kamen (vor allem aus dem Asiatischen Raum) haben auch einen viel höheren Anteil an gut gebildeten Menschen bereits in der ersten Generation. (und wie wir alle Wissen: Der Bildungsniveau in Deutschland ist leider sehr stark an dass der Eltern gekoppelt)
Man sollte aber auch aufpassen, dass man nicht einer Statistik glaubt, die man nicht selbst gefälscht hat:
Türkischstämmige bilden schlichtweg den größten Teil unter den ansässigen Personen mit Migrationshintergrund. Und die Leute tendieren (z.T. gerade wegen der großen Zahl) auch noch dazu, jeden als "Türken" einzustufen, der ihnen als Migrant vorkommt, selbst wenn es ein Deutscher mit libanesischen Vorfahren ist.
Resultat: Es laufen sehr viel mehr "sogeannten "Türken"" herum, als "sogenannte Russen", "Kurden" (werden erst recht als Türken gezählt),... . Also trifft man rein statistisch häufiger auf einen Türken, einen türkischstämmigen oder einen "Türken", mit dem es Probleme geben könnte, als auf ein Mitglied irgend einer anderen Gruppe. Und die Leute haben nicht, wie von dir geschrieben, "Probleme mit Türken", sondern in der Regel einmal ein Problem mit einem Türken. (in manchen Regionen und bei manchen Personen auch häufiger - aber eben immer mit ein paar Leuten, nicht mit der großen türkischstämmigen Gemeinschaft als solchen)
Wir haben in einem Stadtteil ein muslimisches Gymnasium, wo zu 99% Türken drauf sind.

Was ist bitte schön ein "muslimisches Gymnasium"?
(oder wohnst du zufällig in der Nähe der einzigen Privatschule dieser Art in
ganz Europa?)