Erziehung - Schule - Staat - Jugendliche | Vorsicht! Dieses Thema zwingt einen dazu viel(!) zu lesen!

Das kommt aufs Alter an. Mit 14 geht das auf jedenfall nicht! Im Alter geht das ja noch. Einige trinken 2,3 oder 4 Gläser Whisky. Ist ja ok aber jedes WE betrunken? Also da finde ich ist man schon etwas abhängig.
Ich persönlich trinke jedes WE oder jedes 2 WE höchstens 4 Bier.
Gestern z.B. war es ein Klasse Abend! Wir haben gegrillt und es gab keinen Stress. Sonst war Stress schon vorprogrammiert wenn wir in der Hütte saßen, Musik hörten und Alkohol tranken.

Hm, Stress gab's noch nie, wenn wir alle stockbesoffen waren. Selbst mit neuen Leuten dabei. Wenn doch, dann war auch gleich wieder Ruhe, ohne dass Fäuste flogen. ( Generell hasse ich Leute die sich betrinken und dann aggro werden... Grrr. Trinken soll Spaß machen, feiern auch, wenn dann irgend ein HuSo im Club Stress macht pisst das fast so dermaßen an, wie wenn der Dj nur Mist macht )
Ich mags nicht betrunken zu sein, ich trinke so lange, bis ich gut und lustig angetrunken bin, das ist ein netter Zustand ^^ Aber dafür halt doch recht oft, muss ich zugeben.
Mit 14 sah's allerdings bei mir nicht anders aus, als heute, hatte als Kind sehr viele Freiheiten von meinen Eltern... War aber auch nicht schlimm, ich bin nie mit einer Alkoholvergiftung nach hause gekommen, hab in meinem Leben nie von Alkohol alleine (das führe ich nicht weiter aus) gekotzt, hab immer "kontrolliert" getrunken. Heute wie vor 8 Jahren...
 
Micha77 schrieb:
Armes Deutschland wenn sich Leute nichtmal ohne Waffe vor die Tür trauen

Hier im Dorf und in der Kleinstadt kommt man gut ohne klar, aber in der Stadt nebenan fühlt man sich einfach sicherer, wenn man weiß das man sein Gegenüber einschüchtern kann.
 
Thallassa schrieb:
In was für Ghettos wart ihr denn bitte? ich fühl mich in der Stadt allemal sicherer als in irgend einem Kaff

Kommt drauf an wo man wohnt. In der Stadt auf dessen Berufsschule ich gehe ist es wirklich schlimm. In der "harten" Gegend geht es schon rauer zu. Brennende Autos, Nazis, Schlägereien etc. Am Busbahnhof gibt es einen kleinen Kiosk + Sanitäre Anlagen. Dort wurden Hakenkreuze an die wände gesprüht. Dort gibt es "Gauner" aller(!) Art. Von Dealern (jeglicher Art) zu Geldfälschern zu Dieben (Autos, Einbruch etc.) bis hin zu Kreditkartenfälscher. Hier bekommt man wirklich alles! Ich persönlich habe mich ihn Berlin (2x 5 tätige Klassenfahrt) sicherer gefühlt als in der Stadt. Solange man hier keine "Kontakte" hat ist man nie auf der sicheren Seite. Ich habe Kontakt zu diversen Leuten also bin ich eig. immer und überall sicher. Unternehmen tue ich nichts mit den Leuten dafür ist mir meine Zukunft zu wichtig.
 
Ghettos waren das nicht, eine 40.000 Einwohner Stadt, Abends am Bahnhof. Da gab es schon so einige Situationen, in denen in froh war das ich mich hätte verteidigen können, es aber nie musste. Und da ich auch nicht in Diskos, Clubs oder sonstwo rumtreibe (lieber gemütlich in der Gartenhütte bei Kollegen) wird es wohl auch nie zu einer Situation kommen, in der ich von Gewalt Gebrauch machen müsste.
Hier im Dorf kenne ich alle, das einzige was hier mal passiert ist, ist ein Doppelmord letztes Jahr, ist aber nach einer Verfolungsjagd passiert, hat daher nix mit dem Ort zu tun.

In der Kleinstadt 3km weiter kenne ich auch so ziemlich alle, wenn auch indirekt.
 
ChaoZ schrieb:
Ghettos waren das nicht, eine 40.000 Einwohner Stadt, Abends am Bahnhof. Da gab es schon so einige Situationen, in denen in froh war das ich mich hätte verteidigen können, es aber nie musste. Und da ich auch nicht in Diskos, Clubs oder sonstwo rumtreibe (lieber gemütlich in der Gartenhütte bei Kollegen) wird es wohl auch nie zu einer Situation kommen, in der ich von Gewalt Gebrauch machen müsste.
Hier im Dorf kenne ich alle, das einzige was hier mal passiert ist, ist ein Doppelmord letztes Jahr, ist aber nach einer Verfolungsjagd passiert, hat daher nix mit dem Ort zu tun.

In der Kleinstadt 3km weiter kenne ich auch so ziemlich alle, wenn auch indirekt.

Als wir vor paar Jahren nach Braunschweig gezogen snd,gab es einen heftigen Krieg zwischen Russen und Türken,Es gab ein Mordopfer,Da wir Russen sind und mein Bruder zu der Zeit 15 war,hatte meine Mutter die ganze Zeit Angst um ihn,das war ne kack Zeit
 
Iwi hat jeder Probleme mit den Türken.
Russen vs. Türken
Kurden vs. Türken
Albaner vs. Türken
Deutsche vs. Türken
Ich würde mal sagen das liegt an der falschen Integration. Ich höre im Bus türken sehr deutsch reden dabei zeigen sie auf andere lachen und das ständig.
Einer hat sogar gesagt das ein Deutscher in Deutschland kein Respekt bekommt aber er als Ausländer den meisten.
 
Ich würde mal sagen das ist eine Verallgemeinerung.
Die haben nämlich alle untereinander nochmal Probleme mit einander, also auch Russen vs Albaner etc. und Kurden vs Türken-Problem ist historisch und politisch bedingt.

Das hat mit der Integration erstmal rein garnichts zu tun. Zumal ein nicht geringer Teil der Türken/Kurden/Albaner/Russen etc. durchaus integriert ist.
Dass der Blick der Medien natürlich nur auf den schlechten Beispielen der Gesellschaft ruht ist ja nichts neues.
 
Das kann wohl gut möglich sein aber das mit den historischen Problemen zwischen Kurden und Türken kann und will ich nicht verstehen!
Ich meine wieso haben dann nicht alle Länder was gegen Deutschland?
Klar gibt es viele Ausländer die sich wirklich gut integrieren aber gerade wenn man mal öfter Probleme mit Ausländern hat kann sich das schnell verallgemeinern.
Ich kenne viele Ausländer die sich eig. auch gut integriert haben nur wenn ich mal gucke was so in Facebook so geschrieben wird wird einem wirklich übel. Ich meine wer in Deutschland selbst sollte auch deutsch können!
Ich persönlich bin grammatikalisch nicht der beste aber die deutsche Rechtschreibung sollte man sich beherrschen!
 
Wir haben in einem Stadtteil ein muslimisches Gymnasium, wo zu 99% Türken drauf sind. Warum werden die so von allen anderen Religionen abgeschottet? Bei uns an der Schule sind es zu ca. 85% Christen, eine Handvoll Juden, Baptisten und Moslems.
Wie soll man sich eine eigene Meinung über Religion bilden, wenn man so von ihr eingeschlossen ist?
 
Iwi hat jeder Probleme mit den Türken.
Russen vs. Türken
Kurden vs. Türken
Albaner vs. Türken
Deutsche vs. Türken
Ich würde mal sagen das liegt an der falschen Integration.

Schlechte Integration ist sicherlich ein Thema. Türken kamen schwerpunktmäßig im Rahmen großer Gastarbeiteranwerbungen nach Deutschland - das heißt konzentriert und in großer Zahl. Oftmals wurden sie dann noch geschlossen in für diesen Zweck hochgezogene Siedlungen gesteckt und natürlich hat sich damals niemand um Integrationsmöglichkeiten oder gar Integration selbst gekümmert. Die angeworbenen ihrerseits wurden nach dem Kriterium "Hauptsache billig" ausgewählt.
Resultat:
Eine große Zahl an Leuten aus Bildungsfernen Schichten, ohne Möglichkeit sich in Deutschland zu verständigen und fast ohne Möglichkeit dies zu ändern (ganz ohne Unterstütztung bei etwaigen Änderungsbemühungen) wohnte in z.T. homogenen Vierteln, in denen sie fast ausschließlich Kontakt unter einander und fast gar nicht mit der restlichen Gesellschaft hatten. Schlechtere Bedingungen für Integration gibt es wohl kaum und das zeigt sich, weitervermittelt über mangelnde Sprachkenntnisse der Folgegenerationen und über auf diesem Wege etablierte Parallelstrukturen, auch heute noch. Quasi alle anderen Zuwanderungsgruppen kamen dagegen deutlich feiner verteilt nach Deutschland und waren damit zwangsläufig nicht unter Schicksalsgenossen, sondern gezwungen, sich an die Mehrheitsgesellschaft anzuschließen. (Selbst wenn Gastarbeiter aus Südeuropa z.T. in gleicher Zahl und auf ähnliche Art angeworben wurden, trafen dann in Deutschland trotzdem ein Spanier, ein Italiener und ein Grieche aufeinander und auf die deutsche Gesellschaft und hatten die Wahl, ob sie sich auf spanisch, italienisch, griechisch oder deutsch als gemeinsame Grundlage eignen wollen - und letzteres ist am sinnvollsten. Bei drei Türken gibt es eine sehr einfache Alternative). Und viele andere Zuwanderergruppen, die als Flüchtlinge, Bildungstouristen oder gar als Spezialisten nach Deutschland kamen (vor allem aus dem Asiatischen Raum) haben auch einen viel höheren Anteil an gut gebildeten Menschen bereits in der ersten Generation. (und wie wir alle Wissen: Der Bildungsniveau in Deutschland ist leider sehr stark an dass der Eltern gekoppelt)

Man sollte aber auch aufpassen, dass man nicht einer Statistik glaubt, die man nicht selbst gefälscht hat:
Türkischstämmige bilden schlichtweg den größten Teil unter den ansässigen Personen mit Migrationshintergrund. Und die Leute tendieren (z.T. gerade wegen der großen Zahl) auch noch dazu, jeden als "Türken" einzustufen, der ihnen als Migrant vorkommt, selbst wenn es ein Deutscher mit libanesischen Vorfahren ist.
Resultat: Es laufen sehr viel mehr "sogeannten "Türken"" herum, als "sogenannte Russen", "Kurden" (werden erst recht als Türken gezählt),... . Also trifft man rein statistisch häufiger auf einen Türken, einen türkischstämmigen oder einen "Türken", mit dem es Probleme geben könnte, als auf ein Mitglied irgend einer anderen Gruppe. Und die Leute haben nicht, wie von dir geschrieben, "Probleme mit Türken", sondern in der Regel einmal ein Problem mit einem Türken. (in manchen Regionen und bei manchen Personen auch häufiger - aber eben immer mit ein paar Leuten, nicht mit der großen türkischstämmigen Gemeinschaft als solchen)



Wir haben in einem Stadtteil ein muslimisches Gymnasium, wo zu 99% Türken drauf sind.

:huh:
Was ist bitte schön ein "muslimisches Gymnasium"?
(oder wohnst du zufällig in der Nähe der einzigen Privatschule dieser Art in ganz Europa?)
 
Dann verallgemeinern wir das einfach damit es zu keinen Missverständnissen kommt.
Viele Ausländer/Aussiedler bekommen Hartz IV. Das finde ich persönlich nicht unbedingt schlimm ABER das liegt wahrscheinlich daran das sie keine lust haben deutsch zu lernen! Ich finde es unverschämt! Als Vater/Mutter möchte man das beste für den Nachwuchs und das wäre sich vernünftig zu Integrieren. Die Kinder können kein Deutsch und bekommen so erst recht kein Ausbildung. Ich denke nicht das die Eltern das wollen.

In der nächstligenden Stadt haben wir ein jüdisches Gymnasium. Finde ich persönlich sinnlos. Da kann man genauso gut Schulen für Ausländer/Aussiedler errichten die besonders betreut werden.
 
Jeder will das beste für seine Kinder, aber gerade Eltern von sprachlich/finanziell/bildungstechnisch (gerne auch alle drei - denn das geht in Deutschland halt schnell Hand in Hand) benachteiligten Familien sind die letzten, die ihre Kinder besonders gut unterstützen könnten. Der relative Nachteil bleibt somit (auch wenn Einzelbeispiele immer wieder zeigen, dass es prinzipiell besser geht. Nur: Der Flüchtlingsson, der erfolgreicher Kleinunternehmer wird, obwohl seine Eltern anfangs nichtmal schreiben könnten, ist eben genauso die eine Ausnahme von der Regel, wie der Sohn des deutschen Abteilungsleiters, der Multimillionär wird).

Ich hatte übrigens eine französische Schule in der Nachbarschaft. Sowas existiert also durchaus, alle bauen in der Fremde gerne Parallelstrukturen auf. (Man gucke sich diverse Auswandererdokus zu Deutschen an, die ggf. kein Wort der Sprache des Ziellandes sprechen und dann eine Bude mit deutscher Bratwurst aufmachen und sich bei Deutschen vor Ort erkunden, wo sie eine deutsche Bäckerei für deutsches Brot finden. Dagegen ist der Klischee-"Döner-Türke" noch ein Musterbeispiel für Integration ;) )
Aber muslimische Gymnasien sind mir vollkommen neu. (Und wären imho, wie alle religiös definierten Bildungseinrichtungen, äußerst bedenklich)
 
:huh:
Was ist bitte schön ein "muslimisches Gymnasium"?
(oder wohnst du zufällig in der Nähe der einzigen Privatschule dieser Art in ganz Europa?)

Kann gut sein, dass ich da was missverstehe! Meine Klasse musste mal, da keine Sporthalle an unserem Gymnasium frei war, mit dem Bus an besagtes Gymnasium fahren und wir haben dort ausschließlich türkisch/kurdische Jungs und Mädchen gesehen. Die allermeisten Mädchen trugen ein Kopftuch und schienen Moslems zu sein. Auch die Lehrer sprechen alle türkisch, unterrichten aber natürlich auf Deutsch. Einer meiner Klassenkameraden mit türkischer Abstammung ging da früher auf die Schule, ich werde mich nochmal genauer bei ihm informieren.
Meine Eltern sind auch aus Russland nach Deutschland emigriert, haben aber schon dort Deutsch gelernt da meine Urgroßeltern Deutsche waren, die nach Russland ausgewandert sind. Daher fiel die Immigration hier relativ leicht.
 
Da kann man sagen das sich die deutschen schlecht integrieren. Diese "dokus" habe ich auch mal gesehen. Seit Jahren in Spanien leben und keine 5 Sätze sprechen können.
Gerade in Deutschland sollten Leute mit migrationshintergrund gefördert werden. Wer die Hilfe nicht annehmen möchte soll selber sehen wie er zurecht kommt.
Mal eine Frage: Dürfen Personen die nicht nur einmal im Gefängniss waren an einer Schule als Sozialpädagoge arbeiten?
 
Integration ist son Thema,ich denke ein Problem für mich auch z.B in Deutschland bin ich der Russe und wenn ich in Russland im Urlaub bin ich der Deutsche.Ich hasse das
 
Micha77 schrieb:
Integration ist son Thema,ich denke ein Problem für mich auch z.B in Deutschland bin ich der Russe und wenn ich in Russland im Urlaub bin ich der Deutsche.Ich hasse das

Eigentlich ist ist Deutschland jeder deutscher solange auf seinem Perso Staatsangehörigkeit: Deutsch steht.
Ein Freund von mir ist Kroate und auf seinem Perso steht Kroatisch und Deutsch. Das konnte er sich aussuchen. Er möchte erst "deutscher" werden wenn Kroatien in die EU kommt das ich persönlich aber schlecht finde. Ich sehe dort das gleiche Problem wie bei Griechenland. Er aber nicht.
 
Micha77 schrieb:
Integration ist son Thema,ich denke ein Problem für mich auch z.B in Deutschland bin ich der Russe und wenn ich in Russland im Urlaub bin ich der Deutsche.Ich hasse das

Ist bei mir genau so. Finde ich aber nicht schlimm. Jeder aus meiner Schule weiß, dass ich "Russe" bin (habe keinen russischen Pass, noch nie da gewohnt und bin da auch nicht geboren), das gehört zu meiner Person dazu.
Ich sehe mich selbst als Deutscher, genau wie meine Eltern und alle meine Vorfahren Deutsche sind.
 
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