AW: Eizo Foris FG2421 im Test: 240 Hertz für Spieler - die Revolution im LCD-Bereich?
-Kein IPS & VA mit hoher Bildwiederholfrequenz
-Zeilenweise Aktualisierung mit konstantem Takt, ein Relikt aus dem CRT Zeitalter
Das ist kein Relikt aus dem CRT-Zeitalter, das ist schlichtweg eine Frage der technischen Möglichkeiten und Effizienz. Wenn du alle Pixel zeitgleich umstellen willst, dann brauchst du für jedes Pixel eine eigene Ansteuerung. Bei DLP mag das nur etwas teurer, aber auf alle Fälle möglich sein. Bei einem transmissiven Display verbietet es sich schon allein aufgrund der benötigten Leitungen, für die schlicht Weg kein Platz da ist, wenn noch Licht durchscheinen soll.
Und die Kosten für die Ansteuerung wären auch Exorbitant. Heute hast du eine einfache Rasterschaltung und könntest im Zweifelsfall mit einem einzigen Treiber auskommen. Bei dem 20"er, den ich neulich auseinandergenommen habe, gab es zumindest 8 Spaltenbündel und iirc 4 horizontale Ansteuerungsbereich, macht ggf. 32 Aktualisierungsbereich. Von da auf 2 Millionen und mehr zu springen ist jenseits allen sinnvollen. Zumal es abseits von Shutter-3D (was für sich ja schon fragwürdig ist) wenig Vorteile hätte.
-Aussterben (!!) der RGB-LED Hintergrundbeleuchtung
-Stagnation der Auflösung bei Full-HD
-Nicht-Umsetzung von Maßnahmen zur Besserung der Reaktionszeit, insbesondere gepulste Hintergrundbeleuchtung (die Idee ist ja wirklich nicht neu)
Die Idee ist nicht neu und wird bei Fernsehern sogar sehr intensiv genutzt. Aber für Anwendungsmonitore ist ein flimmerndes Backlight schlichtweg unbeliebt.
Local Dimming treibt die Kosten extrem in die Höhe, weil es automatisch die Abkehr von Edge-Lighting bedeutet und es dient eigentlich nur werbewirksamen Zahlen, denn in der Praxis verlaufen kontrastreiche Kanten nunmal nicht ausgerechnet da, wo zwei Beleuchtungsbereiche aneinandergrenzen
-Kaum 10 geschweige denn 12 Bit Panels (sind anscheinend eher am Aussterben)
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Beim Rest kann man dir aber nur zustimmen - leider befürworten die meisten Kunden die Entwicklung. Stylische, superdünne Monitore verkaufen sich wie geschnitten Brot. Monitore mit 6 Bit Panel erfreuen sich höchster Beliebtheit (z.B. Dell 2412M). Und bei solchen Displays braucht man dann auch nicht mehr über Hintergrundbeleuchtungen mit erweitertem Farbraum nachzudenken, weil man die für herkömmliches Material gar nicht konfiguriert bekommen würde. Die Slim-Screen-Fans gucken eher nach 21:9 Monitoren, als auch nur nach 80 Zeilen mehr Höhe gegenüber FHD zu fragen. Und der Sinn von 120+ Hz muss selbst in technikafinen Gamerforen wie dem hiesigen alle naslang von neuem erklärt werden.
Die Hersteller bauen halt, was ich verkauft. Nicht was sinnvoll wäre.
Wieso soll ein guter Schwarzwert ein Nachteil sein? Eine höhere Resthelligkeit in dunklen Bereichen macht diese ja nicht besser erkennbar, eher schlechter.
Bei heller Umgebung kann er zum Problem wären

Ggf. wurde aber auch auf die Darstellungsfehler sehr dunkler Farben bei senkrechtem Blick auf VA-Panels angespielt.