E-Auto: In Flandern gibt es wohl bald keine Verbrenner mehr

Meinst du wirklich, es gibt so viele Leute die unfähig sind, ihren Tag zu planen? Höre ich ehrlich gesagt gerade zum ersten Mal davon.
Genau anders herum: Sie planen ihren Tag mit dem Auto, weil die Umstände sie nicht befähigen, anders zu planen.
Hä? Wie bitte schön soll den ein Verkehrskonzept funktionieren, bei dem alle Leute mit Autos vom Supermarkt wegfahren, aber niemand mit Autos dahin? Werden die Autos vor Ort gebaut und dann zu Hause recyclet?

Dass das Bullshit ist, sollte doch eigentlich auf den ersten Blick auffallen.
Ja, dass das Bullshit ist sollte auffallen. Ich empfehle dann aber, lieber erst einmal skeptisch zu werden und nochmals zu prüfen, ob das Konzept wirklich verstanden wurde. ;)

Die Autos repositionieren sich doch autonom. Sie fahren zum Beispiel von einem Park&Ride-Bahnhofsplatz (kannst auch einen anderen Punkt, an dem erst einmal viele eher hin- als weg fahren) rüber zum Parkplatz des Supermarktes und zwar passend zur Auslastung.
Je mehr des GesamtPKWverkehres über TaaS abgewickelt wird, desto geringer ist der Repositionierungsanteil an allen Fahrtkilometern.
Auch hier würdest du nur Parkflächen einsparen, nicht aber Verkehr. Aber nur unter der Vorraussetzung, dass ähnlich viele Leute mit einem Auto vom Bahnhof wegfahren müssen, wie im gleichen Zeitraum mit einem Auto dort ankommen, was ein komplett weltfremdes, irrelevantes weil nie vorkommendes Szenario ist.
Damit hast du auch die Antwort auf diese Nachfrage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss ja bei einer Brennstoffzelle nicht Wasserstoff nutzen.
Mit Methanol umgehst du ein paar Probleme von Wasserstoff und für den "normalen" Verbrennerfahrer wäre es fast kein Unterschied zum Verbrenner.
Das Auto gibt es ja schon:
https://www.rolandgumpert.com/gumpert-aiways/alle-news/methanol-fuel-cell/ ,
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Herr Gumpert ist ja nun kein unbekannter, den kannte ich schon vor Nathalie.

Aber keiner will es haben.
 
Bei allem außer der Lohnsteuer stimme ich dir zu. Geringverdiener zahlen keine Lohnsteuer.

Naja, meine Frau arbeitet 20h/Woche und zahlt Lohnsteuer, also bis die weg fällt muss man schon fast für umsonst arbeiten
Wie kann man das ändern?
Indem man eine passende Partei unterstützt... Hint: SPD und CDU sind da die falschen - AFD erst recht.

Hab es 16 Jahre nicht verstanden. Das Volk ist nur zu blöd es zu erkennen Mal die Gelbe Brille auf zu setzen.
Hmm.. Eine normale Limousine braucht weniger als 7l/100km? Glaub ich irgendwie nicht dran. (Ich fahr den Dicken nahezu ausschließlich auf der Autobahn)
Der 1l Ford EcoBoost braucht übrigens fast so viel, wie mein V6.
Viele der extrem Downsizing Motoren müssen sehr hoch drehen, um ihre Leistung zu haben und damit schlucken sie viel.
Es gilt da leider noch immer: Turbo läuft, Turbo säuft.
In kleineren Drehzahlen laufen die effizienter, aber die fährt kaum einer real, weil die Autos dann nicht aus den Puschen kommen.

Der 6 Jahre alte Astra Tourer meiner Frau braucht 5,5-6l auch wenn ich den trete. Mein nächster wird ein Civic, selbst bei Spritmonitor fahren die den Diesel mit 4l.

10l auf der. Bahn und dafür E in der Stadt bringt es auch nicht. Das einzige Konzept wäre E Fuel CO2 neutral zu produzieren zu einem vernünftigen Preis
Steht das irgendwo?
Steht irgendwo, dass ich mit dem Dicken zur Arbeit fahre?
Kann mich nicht erinnern, das irgendwo geschrieben zu haben.
Allerdings habe ich durchaus hier im Thread geschrieben, dass der Dicke mein Arbeitstier ist und ich in der Stadt hauptsächlich unsere Zoe benutze.

Die Aussage "du/dein CO2 Ausstoß muss gesetzlich reglementiert werden damit andere nicht eingeschränkt werden" ließt sich genau so
Da sind Fahrrad und Auto aktuell leider noch die bessere Alternative - vor allem, weil ich dann auf dem Weg noch einkaufen gehen kann.
Für ne Familie brauch ich halt auch mehr als nen Joghurt und nen Salat... Ist also doof im Rucksack

Die Ansicht ganz ohne Auto zu leben kann nur von Studenten und Singles kommen die das Leben auf ihren eigenen Horizont beschränken
 
Für Petrolheads gibt's mittlerweile die Technologie, ihren furzenden Lärmkasten auch künftig weiterzufahren, ohne dies auf die gesundheitlichen Kosten und Lebensgrundlagen von anderen zu tun:


Da diese Anlagen in gross am besten in trockenen Wüstengebieten aufgebaut werden, kann man auch ungezwungen die Tradition der Subventionierung des fundamentalistischen Islamismus bsw. in Saudi Arabien weiterverfolgen.

@Hackfleischhirn
In Hergiswil, sowie in meiner Nachbarschaft gibt es keine Berge und dementsprechend auch keine Lawinengefahr und Talkesselsoundverstärker.

PV-Panels für eine zu überdachende Fläche decken diese i.d.R. nicht vollständig ab, u.a. da man Eigenverschattung der Panele verhindern will. Oder je nach Einsatzzweck auch noch Licht durchlassen will.
Eine Agri-PV-Anlage sieht bsw. so aus:
Bild_2021-11-09_115635.png

Eine Parkplatzüberdachung so:
976da7946eb4fc7a7e7533bd28d53688.jpg

Allerdings könnte ein geschlossenes Dach auf einer Autobahn durchaus weitere Vorteile bringen, bsw. wenn kein Regen mehr auf die Autobahn gelangt und auch verhindert werden könnte, dass sie vereisen, erhöht das die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen. Neben dem, dass weniger Verkehrschaos durch Schneefall passieren würde und sich der Einsatz von sehr viel Salz sparen liesse, wären die Bahnen allgemein besser vor Witterung geschützt, was deren Haltbarkeit evtl. erhöhen und damit weitere Kosten senken könnte.

"ABeR dIe oPtiK!!!1elf"-Bünzlitum ist kein Grund dagegen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist trotzdem keine Option in dem Fall auf einen Bus zu warten. Zumindest als Familie wirst du vorerst in absehbarer Zeit immer ein Auto brauchen. So schlecht ist der ÖPNV nicht, nur die verschiedenen Zeiten die gebraucht werden würden auf dem Land ein 22h/ pro Stunde 2 Busse erforderlich machen. Wenn ich sehe wie viele Busse jetzt schon nur mit Schülern besetzt sind oder gar leer, frage ich mich wer es bezahlen soll

Kürzere Intervalle mit kleineren Bussen, sowas in der Art wie moia, ...
Das Konzept ich wohne schick im Vorort muss aber in der Großstadt arbeiten und shoppen ist dann natürlich auch überarbeitenswert.

Wo ein Wille ist ein Weg. Aber die Leute wollen natürlich auch nicht weg von ihren Gewohnheiten.
Ich kann natürlich verstehen dass es auf dem Land extrem schwierig ist ohne Auto. Meine Freundin kommt ohne Auto auch nicht zu ihrem Opa. Wir müssen uns zusammen überlegen was wir da verbessern können.
 
Sehe ich anders. Sowie die ersten LKW erscheinen, die real mindestens 800km weit kommen, wird sich das ganze durchsetzen.
800 km? Per Akku? Der war gut. Je größer der Akku umso mehr Eigengewicht, umso weniger Nutzlast wegen der 40 t Beschränkung.

Genau deshalb wird es sich durchsetzen. Wenn man den Dieselpreis und den Strompreis (samt Verbrauch) gegenüberstellt, dann kommt man auf massive Einsparungen. Damit kann man dann die anderen Speditionen ausstechen. So wie es eingeführt wird, dürfte es sich durchsetzen, das wird wohl lediglich 5-10 Jahre dauern
Weil es Speditionen auch nur in Deutschland gibt. Der ganze Rest Europas fährt weiter mit günstigem Diesel und deutsche Speditionen sollen erst mal in enorm teure E-Zugmaschinen investieren bei gleichzeitig extrem dünnen Netz an Ladesäulen? :ugly:

Man wird wohl alle LKW Parkplätze und die größeren Speditionen ans Mittelspannungsnetz anschließen müssen, dann funktioniert das auch.
Hey, na klar. Und wer soll das bezahlen? All die Tiefbauarbeiten? Die endlosen Kilometer an fetten Kabeln? Die ganze Elektroinstallation?

Und was ist mit kleineren Speditionen? Alle dicht machen?

Die werden einfach ersetzt und dann verkauft.
Und wohin? Nach Afrika & Co. wo sie weiter fröhlich mit Diesel fahren?

Unrentable LWKs werden schnell ausgemustert, von daher braucht man in diese Richtung nichts unternehmen.
Unrentabel sind LKWs nur dann, wenn sie stehen und nicht fahren.

Arbeitest du überhaupt in der Logistik oder bist du nur ein übelster Schwätzer? Ich arbeite seit einigen Jahren in der Logistik so nebenbei erwähnt. Was du aber von dir gibst ist völlig realitätsfremd. Bei deiner Denkweise würden wegen der immensen Kosten locker 90% der deutschen Speditionen den Bach runtergehen. Das wäre das Ende der Logistik hierzulande.

Wegen dem enormen Preisdruck und Fahrermangel läuft bei vielen Speditionen in DE ein großer Teil über billige Subunternehmer, die Fahrer aus Polen oder anderen Niedriglohnländern beschäftigen. Die Subunternehmer stellen für gewöhnlich auch die Fahrzeuge und von denen erwartet ein Träumer wie du riesige Investitionen in E-Fahrzeuge und Infrastrukturen für diese? Hahahaha, sorry, aber made my day :lol:

Wach auf aus deinem Traum und komm in der Realität an.
 
Naja, meine Frau arbeitet 20h/Woche und zahlt Lohnsteuer, also bis die weg fällt muss man schon fast für umsonst arbeiten
Dann verdient deine Frau im TZ Job über €10,4 die Stunde... sonst müsste sie keine Steuern zahlen...

Hab es 16 Jahre nicht verstanden. Das Volk ist nur zu blöd es zu erkennen Mal die Gelbe Brille auf zu setzen.
Was auch immer die gelbe Brille sein soll...

Der 6 Jahre alte Astra Tourer meiner Frau braucht 5,5-6l auch wenn ich den trete. Mein nächster wird ein Civic, selbst bei Spritmonitor fahren die den Diesel mit 4l.
Mhm.. 6l, wenn du ihn trittst... dann aber nur unbeladen.
Ich will deinen Astra Tourer mal sehen, wenn er so eingesetzt wird, wie mein Arbeitstier... Da wedelt der Hänger mit dem Auto. Ich hatte früher nen Focus Kombi und nen Passat Kombi... Mit Hänger fahren war alles andere als toll - dabei mein ich nicht den 1,5m langen Mini Hänger, um mal Grünzeug zur Kippe zu fahren. Da geht es um die Hänger, bei denen im Schein steht, das Zugfahrzeug müsse mindestens 1660kg leer wiegen, um 100 km / h fahren zu dürfen. (Passat und Focus waren leichter)

10l auf der. Bahn und dafür E in der Stadt bringt es auch nicht. Das einzige Konzept wäre E Fuel CO2 neutral zu produzieren zu einem vernünftigen Preis
1) 7l auf der Bahn... nicht das erste Mal, dass ich das schreibe. (Allerdings ohne Anhänger... den hatte ich noch nicht dran, da die Events ausgefallen sind)
Da du schon den Spritmonitor erwähntest: VW Touareg CR7 mit 286 PS - 7,26 bis 11,06l.. wobei nur ein Nutzer zweistelligen Verbrauch hatte. entsprechend glaub ich ihm auch nicht, dass er wirklich immer bewusst sparsam unterwegs war, wie in seinen Einträgen steht.
2) e Fuels haben leider ne ziemlich idiotische Energiebilianz... 60% Wirkungsgrad bei der Produktion und dann 35%, wenn sie in nem Diesel verfeuert werden... Da setz ich dann bald doch eher auf ein Wasserstoffauto (Wenn denn mal ein vernünftiges Zugtier mit dem Antrieb kommt).

Die Aussage "du/dein CO2 Ausstoß muss gesetzlich reglementiert werden damit andere nicht eingeschränkt werden" ließt sich genau so
Interessant, was du da so alles interpretierst...
Hab ich irgendwo geschrieben, dass nur sein Ausstoß limitiert werden soll?
Gesetze gelten immerhin für alle.
Ich hätte auch viel lieber zu was anderem gegriffen... gibt die aktuelle Technik leider nicht her, wenn ich noch irgendwie vernünftig nen dicken Hänger ziehen will.
E-Autos darf ich dann alle 100km nachladen.. und kann keine 2t Zuglast mehr finden.. 1,8t ist das höchste der Gefühle und dann ist man schon weit ab der günstigen Modelle. (Tesla Model Y darf übrigens nur 1588kg ziehen)
Hybride sind ein klein wenig besser.. 2,5t... die Batterie reicht dann aber nur 2-3km weit und dann schlepp ich den nutzlosen E-Antrieb als totes Gewicht mit und verbrauche noch mehr.. YAY... (Ford Explorer V6 PHEV wiegt knapp über 400kg mehr als der Touareg und darf nur 2,5t ziehen)

So lange ich im Home Office arbeite und ich auch keinen Hänger brauche, fahr ich den Dicken nur, wenn was nicht in den kleinen passt, oder grad beide Autos gebraucht werden.

Dank der aktuellen EURO Norm zahl ich eh schon mehr Steuern auf den Dicken.. ist halt leider nicht so effizient, wie ein 1,2t Kleinwagen.
Das ist dann halt unter "notwendigem Übel" abzuhaken, weil ich das Zugtier brauche.

Die Ansicht ganz ohne Auto zu leben kann nur von Studenten und Singles kommen die das Leben auf ihren eigenen Horizont beschränken
Hab ich das irgendwo geschrieben?
Wie wäre es, mal die Radikale Brille abzulegen und einfach mal zu lesen, was geschrieben wird und nicht gleich um Faktor 10 zu übertreiben.
Außerdem gibt es durchaus einige Leute, die ganz ohne eigenes Auto auskommen... geht natürlich nicht in jeder Lebenssituation, aber da gibt es echt einige.

Ich würd gern in ne schönere Gegend ziehen... wäre eventuell günstiger zu leben, aber dann hätte ich nicht alles in Laufentfernung.. Kita, Ärzte, Bäcker, kleinere Läden für das, was man nebenher braucht... Wocheneinkauf zwar auch jetzt mit dem Auto, aber das ist ok.

Aktuell genieße ich, dass der Dicke stehen bleibt, ich nahezu alles per Pedes erledigen kann und damit auch noch gut Geld spare.

Wenn du meine Beiträge mal genau liest, verbiete ich keinem irgendwas bestimmtes.
Ich bin allerdings gegen "Ich bin groß, lass mir deshalb nichts vorschreiben" Mentalitäten.
Ich tausch auch gern meinen Dicken sofort ein, wenn mir jemand einen von den Fähigkeiten gleichwertigen Ersatz als reinen Elektro-, oder auch Wasserstoff angetriebenen Untersatz gibt.
Die gibt es leider noch nicht. Also behalt ich den Dicken halt bis er irgendwann in den 2030/40ern den Löffel abgibt.
Dann werd ich auch nicht mehr mit nem dicken Anhänger runfahren und brauch den nicht mehr.

Ich wär übrigens dafür, dass der Staat den Besitzern alter ein- / zweifamilienhäuser bei der Modernisierung der Heizung noch mehr unter die Arme greift. Die haben nicht unbedingt immer das Geld, die alten Anlagen wirklich zu modernisieren bzw. auf erneuerbare Energien umzustellen, wenn was neues ansteht. (Ich bin übrigens gegen Pellet Heizungen... die Dinger husten so viel Feinstaub raus... hätte man sich echt sparen können, die als umweltfreundlich zu vermarkten.
Gern auch mehr Zuschuss für Isolierung der Häuser... Das würde vielen sehr helfen - auch vielen Mietern.


Edit:
Hey, na klar. Und wer soll das bezahlen? All die Tiefbauarbeiten? Die endlosen Kilometer an fetten Kabeln? Die ganze Elektroinstallation?
Auch wenn es viel zu kritisieren gibt, an diesem Punkt arbeiten sie schon.
EnBW als größter Anbieter von Ladestationen in Deutschland (auch unter anderen Namen.. Shell Ladepunkte sind z.B. EnBW), Tesla und andere sorgen aktuell dafür, dass immer mehr Raststellen mit Ladeparks ausgestattet und damit auch an deutlich leistungsfähigere Anschlüsse angebunden werden.
Klappt natürlich nicht von heut auf Morgen, aber noch gibt es auch keine LKW dafür.
Aktuelle E-LKW sind auch eher für den Verteilverkehr in den Städten / Einzugsgebieten rund um die Lagerhäuser gemacht:

Der Fernverkehr wird noch ne ganze Weile mit verbrenner fahren. Bei denen wird sich dann auch eher ein Wasserstoffantrieb durchsetzen. Auch elektrisch, nur mit schneller nachfüllbarem Energiespeicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Z.B. Batterieautos, die bei Realverbräuchen von um die 25 kWh / 100 km auf der Netzseite der Ladesäule (d.h. inklusive Verlusten in der Ladetechnik außerhalb des Autos) dann rund 250 g/km CO2 verursachen.
Ein Batterieauto mit 25kWh/100km Verbrauch inklusive der Verluste, stößt nach den aktuellen Zahlen (2020: 388g/kWh CO2) ca 95g/km CO2 aus. Dabei handelt es sich dann um ein Dickschiff wie Audis Etrons (den Verbrauch hat mir zumindest am Sonntag Mittag eine Fahrerin eines solchen beim gemeinschaftlichen Laden an der Raststätte Wonnegau genannt)

Kleinere Autos brauchen auch entsprechend weniger. Mein Corsa um die 18kWh/100km, ein id3 sicherlich irgend was dazwischen. Hängt natürlich immer vom Fahrer und dem Fahrprofil ab.

Die 250g/km CO2 wären dann ja mit einem Verbrauch von ~65kWh/100km verbunden. Da muss man es schon ganz schön laufen lassen um das zu erreichen! Mein Corsa kann das jedenfalls nicht.

Statt 140 g/km mit einem handelsüblichen Benziner.
Auch hier interessant was du anlegst. bei CO2 Emissionen von 3140g/l Benzin (2420g/l durchs Verbrennen + 720g/l WTT - https://innovationorigins.com/de/di...rursacht-mehr-co2-emissionen-als-wir-dachten/) ergibt sich dieser Ausstoß mit einem Verbrauch von 4,5l/100km. Also dem eines zurückhaltend gefahrenen Kleinwagens.

Also definitiv Äpfel mit Birnen was hier verglichen wird! Den Verbrauch eines E-trons oder sportlich gefahrenen id3 mit dem eines A1 (den man da dann als Benziner wirklich als Wanderdüne bewegen muss für den Verbrauch) zu vergleichen ist schon ein wenig tendentiös.

Reicht ja nicht, das die armen Schweine auch noch dutzende Kilometer aus der Stadt wegziehen müßen, weil sie sich auch die Mieten nicht mehr leisten können.
Zum Arbeiten in der Stadt sind sie dann doch noch gut genug, aber da müßen sie dann auch nochmal für die höheren Spritpreise drauflegen.
Komische Rechnung. Eigentlich es es so, dass man in so einem Fall abwägen muss, ob man teuer in der Stadt wohnt, dafür aber weniger Auto fahren muss und es ggf ganz abschafft und damit extrem Kosten spart, oder ob man günstig auf dem Land wohnt, da mutmaßlich mit mehr Lebensqualität (muss jeder selbst wissen) und dafür eben ein Auto braucht um ins Geschäft zu kommen (oder eben mit Bus und Bahn, je nachdem wo man konkret wohnt). Ich erkenne da 2 Optionen mit Vor- und Nachteilen, die sich kostenseitig nicht unbedingt viel geben müssen und kein 3-fach gef...t.
 
Gerade erst den Thread gesehen.
Ja, ist klar.
In Flandern mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von gefühlten 20.000 € fahren auch kaum alte Möhren rum, weil die Leutz alle da so viel Geld haben, dass es egal ist, ob für 50.000 € ein E-Auto oder schicker Verbrenner vor der Tür steht.
OK, Nahverkehr ist da ganz gut aber auch nicht billig.

 
Ich kann auch mit 1,5V Wasserstoff erzeugen.
Aber effizient ist das sicher nicht.

Darin:
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/ .

Vor allem bräuchte man kein Erdöl mehr.

Und ich bin kein Kraftstoffproduzent.
Trotzdem bleibt es eine Verbrennung mit CO2.

Man kann auch mit 2V und 1 nA Wasserstoff erzeugen, es kommt nur entsprechend wenig dabei heraus. Das Problem ist der Wirkungsgrad. Wenn man H2 als Stromspeicher nutzt, dann kommen (mit viel gutem Willen) noch 50% an, will man das H2 Auto realisieren, dann sind es noch 25%. Zum Vergleich: Pumpspeicherwerke kommen auf 70-80%, Akkusysteme sind jenseits der 90% unterwegs, Elektroautos bei 80-90%.
Wasserstoff kann man in Minuten tanken und es hinterlässt keinen Müll
Akkusysteme brauchen Stunden und hinterlassen Müll, des weiteren ist der Abbau und die Herstellung alles andern von Öko. Das Lithium laden z.Z. auf Deponien, wo bei mir in der Nähe, eine entstehen soll.
Daher ist für mich Akkusysteme, das gleich wie Elektroschrott, ein Müll der Ewig da ist und keiner will was damit anfangen. Vergraben und da Problem sieht keiner mehr.
Wenn man auf H2 setzt, dann muß man diese Ineffizienz mit deutlich mehr Stromerzeugung kompensieren, was extrem teuer ist und die Ökobilanz ruiniert (Auch Ökostrom hat einen ökologischen Fußabdruck).
Wasserstoff kann man herstellen an jeder Küste.
Offshore Windpark + Salzwasser = unendlich grünen Wasserstoff. Der kein Müll hinterlässt und perfekt für die Umwelt ist.

Der Vorteil ist, dass man damit die bisherige Verbrennertechnologie ohne Probleme weiternutzen kann, es ist eben nur wesentlich teurer.

Einsatzzwecke wären:
- Oldtimer und andere erhaltenswerte Autos
- Kleingeräte, wie Kettensägen, Rasenmäher und Notstromaggregate
- Flugzeuge
- Alte Ölheizungen, die nicht modernisiert werden können/dürfen

Damit wäre dann ein wichtiger, wenn auch kleiner, Schritt getan.
Trotzdem bleibt es eine Verbrennung mit CO2.
Bei Oldtimer (egal Luft,Wasser,Land) wird es immer Benzin geben.
Flugzeuge so wie Tanker und Kreuzfahrtschiffen, das ist das aller letzte.
Kerosin wird subventioniert und Schweröl auch, und wer zahlt es, der Steuerzahler!!
Sehe ich anders. Sowie die ersten LKW erscheinen, die real mindestens 800km weit kommen, wird sich das ganze durchsetzen.
In Japan ist Wasserstoff für alle Fahrzeuge, so wie flächendecken verfügbar.
Daher warum nur LKW?
 
Dann verdient deine Frau im TZ Job über €10,4 die Stunde... sonst müsste sie keine Steuern zahlen...

Ja und deswegen zählt sie nicht gleich zu den besser Verdienenden. Ich will darauf hinaus das die Lohnsteuer eben doch jeden trifft. Um nicht davon betroffen zu sein sprechen wir wahrscheinlich geschätzt von 11€/10h Woche oder so.
Was auch immer die gelbe Brille sein soll...
Wenn du die Parteien ansprichst ist die CDU die schwarze Brille, AFD die blaue, wer ist da wohl gelb von den Parteien im Bundestag?
Mhm.. 6l, wenn du ihn trittst... dann aber nur unbeladen.
Ich will deinen Astra Tourer mal sehen, wenn er so eingesetzt wird, wie mein Arbeitstier... Da wedelt der Hänger mit dem Auto.

Man konnte (zumindest ich) aus deinem Beitrag nicht raus lesen das du mit Arbeitstier ausschließlich das Auto als Zugmaschine meintest. Als Zugmaschine hast du vollkommen Recht, wenn man viel ziehen muss gibt es nicht viele Optionen, da macht ein Auto wie ein Touareg Sinn.
) e Fuels haben leider ne ziemlich idiotische Energiebilianz... 60% Wirkungsgrad bei der Produktion
Ja nur muss man das in den Griff bekommen, die Formel 1 plant ab 2026 mit überwiegend (mindestens 80%?) E Fuel zu fahren ohne an Systemleistung Einbußen zu machen.
 
800 km? Per Akku? Der war gut. Je größer der Akku umso mehr Eigengewicht, umso weniger Nutzlast wegen der 40 t Beschränkung.

In den 40t ist durchaus noch Platz für ein 2t Akkupaket.

Weil es Speditionen auch nur in Deutschland gibt. Der ganze Rest Europas fährt weiter mit günstigem Diesel und deutsche Speditionen sollen erst mal in enorm teure E-Zugmaschinen investieren bei gleichzeitig extrem dünnen Netz an Ladesäulen? :ugly:

Wenn sie nicht aus Venezuela, wo der Sprit 1 Cent je Liter kostet, kommen, dann werden sie es auch schwer haben den Preis eines Elektro LKW zu unterbieten.

Zusätzlich wird der Staat vermutlich auf die LKW Maut verzichten, damit kommt man dann erst recht nicht gegen Elektro LKW an.

Das Dieselprivileg soll angeblich auch irgendwann fallen, das wäre der Genickbruch für den Verbrenner.

Hey, na klar. Und wer soll das bezahlen? All die Tiefbauarbeiten? Die endlosen Kilometer an fetten Kabeln? Die ganze Elektroinstallation?

Angesichts der Alternativen ist das noch immer billig. Diesel ist keine Option mehr, will man nicht. H2 ist viel zu teuer und ineffizient, Synthetiksprit erst recht. Bliebe noch die Alternative Oberleitungs LKW, aber das ist noch viel teurer, wir haben ja noch nichtmal alle Bahnstrecken elektrifiziert.

Und was ist mit kleineren Speditionen? Alle dicht machen?

Die kommen natürlich ans Niederspannungsnetz, sofern sie nur 4-5 LKW zum laden haben.

Und wohin? Nach Afrika & Co. wo sie weiter fröhlich mit Diesel fahren?

Ja genau, in Afrika werden sie wohl noch die nächsten 20-30 Jahre mit Diesel unterwegs sein. Wobei auch da die Elektrifizierung voranschreitet.

Unrentabel sind LKWs nur dann, wenn sie stehen und nicht fahren.

Unrentabel sind sie, wenn die Kostenrechnung nichtmehr aufgeht. Wenn man beim Fahren Geld verbrennt, statt welches zu machen, dann war es das. Dann ist es Zeit für einen neuen LKW-

Arbeitest du überhaupt in der Logistik oder bist du nur ein übelster Schwätzer?

Hab eine Ausbildung zum City Logistiker gemacht, von daher verstehe ich da durchaus etwas davon. Aber das muß man garnicht, es reicht, wenn man erkennt, dass der Elektro LKW billiger ist als der Verbrenner. Spätestens wenn die Politik dafür sorgt, dass das so kommt.

Ich arbeite seit einigen Jahren in der Logistik so nebenbei erwähnt. Was du aber von dir gibst ist völlig realitätsfremd. Bei deiner Denkweise würden wegen der immensen Kosten locker 90% der deutschen Speditionen den Bach runtergehen. Das wäre das Ende der Logistik hierzulande.

Bei deiner Denkweise wären auf den Autobahnen noch Pferde unterwegs.

Die Kosten haben alle, also geht auch niemand den Bach hinunter.

Wegen dem enormen Preisdruck und Fahrermangel läuft bei vielen Speditionen in DE ein großer Teil über billige Subunternehmer, die Fahrer aus Polen oder anderen Niedriglohnländern beschäftigen. Die Subunternehmer stellen für gewöhnlich auch die Fahrzeuge und von denen erwartet ein Träumer wie du riesige Investitionen in E-Fahrzeuge und Infrastrukturen für diese? Hahahaha, sorry, aber made my day :lol:

Diese Unternehmen werden sich auch Elektro LKW anschaffen müssen oder sie sind nichtmehr Konkurrenzfähig, so einfach ist das.

Für den Fall dass du es nicht mitbekommen hast: Die Tatsache, dass Unternehmen zumachen müssen, wenn sie sich nicht anpassen, ist der Politik relativ egal. Hat bei den Kernkraftwerken keine Rolle gespielt, bei der Kohle auch nicht und wenn jetzt ein Unternehmer sagt "ich fahr nur mit Diesel, weil schon mein Uropa damit gefahren ist", dann geht der eben pleite.

Die absolut Mehrzahl wird eine Kosten-/Nutzenrechnung aufstellen und erkennen, dass Strom billiger ist und wechseln.

Wach auf aus deinem Traum und komm in der Realität an.

Ich vermute du wirst aufwachen und das wohl schon in den nächsten 5-10 Jahren.

Trotzdem bleibt es eine Verbrennung mit CO2.

Idealerweise stellt man Synthetiksprit mit CO2 aus der Luft her. Damit ist es dann CO2 neutral (und unglaublich ineffizient.

Wasserstoff kann man in Minuten tanken und es hinterlässt keinen Müll

Strom aus der Steckdose hinterläßt auch keinen Müll, er entsteht nur woanders, genau wie beim Wasserstoff.

Das Wasserstoffauto braucht 3-4 mal soviel Strom, ist also in der Hinsicht 3-4 mal so umweltschädlich.

Im übrigen gilt das mit dem schnellen Tanken auch nur, wenn lediglich 2 Autos auf einmal eine Wasserstofftankstelle

Akkusysteme brauchen Stunden und hinterlassen Müll, des weiteren ist der Abbau und die Herstellung alles andern von Öko. Das Lithium laden z.Z. auf Deponien, wo bei mir in der Nähe, eine entstehen soll.

1: sie brauchen 20 min, was nicht soviel länger ist.
2: die Akkus werden Recycelt
3: eine (gute) Brennstoffzelle braucht auch seltene Ressourcen und das nicht gerade wenig
4: man hat den Ressourcenbedarf der Akkus massiv gesenkt und senkt ihn noch weiter.
5: nicht das Lithium ist der begrenzende Faktor, sondern Kobalt und Kupfer (wobei man die beiden jetzt auch eliminieren möchte)

Daher ist für mich Akkusysteme, das gleich wie Elektroschrott, ein Müll der Ewig da ist und keiner will was damit anfangen. Vergraben und da Problem sieht keiner mehr.

Wie gesagt: das Zeug wird recycelt und außerdem hat man mit dem Wasserstoffauto die gleichen Probleme.

Wasserstoff kann man herstellen an jeder Küste.
Offshore Windpark + Salzwasser = unendlich grünen Wasserstoff. Der kein Müll hinterlässt und perfekt für die Umwelt ist.

Oder man nimmt den Strom, von dem man nur etwa ein Viertel braucht und betreibt damit Elektroautos.

Trotzdem bleibt es eine Verbrennung mit CO2.
Bei Oldtimer (egal Luft,Wasser,Land) wird es immer Benzin geben.
Flugzeuge so wie Tanker und Kreuzfahrtschiffen, das ist das aller letzte.
Kerosin wird subventioniert und Schweröl auch, und wer zahlt es, der Steuerzahler!!

Für all diese Dinge ist Synthetiksprit eben die Lösung und nein, normales Benzin wird es irgendwann nicht mehr geben (wenn wirklich ernst gemacht wird, dann gibt es nur noch Synthetiksprit.

In Japan ist Wasserstoff für alle Fahrzeuge, so wie flächendecken verfügbar.
Daher warum nur LKW?

Momentan aus Erdgas, das hat keine Zukunft, genau wie der Wasserstoffantrieb an Land. Es ist einfach zu ineffizient.
 
Komische Rechnung. Eigentlich es es so, dass man in so einem Fall abwägen muss, ob man teuer in der Stadt wohnt, dafür aber weniger Auto fahren muss und es ggf ganz abschafft und damit extrem Kosten spart, oder ob man günstig auf dem Land wohnt, da mutmaßlich mit mehr Lebensqualität (muss jeder selbst wissen) und dafür eben ein Auto braucht um ins Geschäft zu kommen (oder eben mit Bus und Bahn, je nachdem wo man konkret wohnt). Ich erkenne da 2 Optionen mit Vor- und Nachteilen, die sich kostenseitig nicht unbedingt viel geben müssen und kein 3-fach gef...t.
Dieser Text ist das perfekte Beispiel für im Elfenbeinturm bzw. Großstadt wohnende Akademiker, die soviel verdienen, daß sie einfach keinen Bezug mehr zur Realität haben, bzw. zu der Putzfrau und dem Lieferfahrer die hinter ihren Hintern hinterher putzen und ihnen das Fresschen bringen.
Ein guter Vertreter der meist typisch neoliberalen "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!"" Fraktion.
Solche "Dienstleister" können es sich inzwischen oft einfach nicht mehr leisten in den Großststädten zu wohnen und nein, dann ziehen sie nicht raus aufs Land in ihre schöne kleine Eigentums-Villa mit gigantischem Garten und "mehr Lebensqualität" wie der vom Leben gestresste Durchschnittsakademiker mit Anhang, sondern in die gleichen Lebensumstände, nur daß sie sich die Miete außerhalb des Speckgürtels mit ihrem mageren Gehalt halt noch leisten können - da gewinnen sie gar nichts bei.
Nachdem sie dann also gezwungernermaßen rausziehen "braucht" es laut Witzbold ja deswegen ein Auto (oder eben Bus und Bahn die ihnen noch mehr Zeit rauben - Zeit ist Geld, nur nicht für den Schreiberling), selber Schuld wenn man da rauszieht.
Das der Sprit teurer wird - das muß so sein.
Das dann auch noch die günstige Karre ab einem bestimmten Punkt quasi verboten wird - auch geschenkt.
Ehrlich inzwischen wundert es mich echt nicht mehr, das diese Leute entspechend hasserfüllt sind.
Irgendwann wenn die Schere nicht mehr auseinandergeht weil sie schon am Anschlag ist, wirds knallen und alle Naivlinge sind dann ganz erstaunt und empört.
 
Ja und deswegen zählt sie nicht gleich zu den besser Verdienenden. Ich will darauf hinaus das die Lohnsteuer eben doch jeden trifft. Um nicht davon betroffen zu sein sprechen wir wahrscheinlich geschätzt von 11€/10h Woche oder so.

Der Mindestlohn liegt unter €10 die Stunde und der Tariflohn für einen Friseur Meister liegt bei unter €4 die Stunde...
Es gibt deutlich mehr Berufe, die am und kaum über dem Mindestlohn die Stunde liegen, als welche, die drüber sind.
Und leider einige, für die der Mindestlohn nicht gilt und die deshalb drunter liegen.
Dazu kommt noch, dass halt die ersten €9.900 komplett steuerfrei sind und drüber erst mal der Mindeststeuersatz greift (Auch nur für den Betrag, den man über dem Freibetrag verdient).


Wenn du die Parteien ansprichst ist die CDU die schwarze Brille, AFD die blaue, wer ist da wohl gelb von den Parteien im Bundestag?
Die gelbe Brille?
Puh.. also Markttheorien, die schon lange wiederlegt sind und noch immer frei herausposaunt werden?
Leider sind die propagierten Lösungen schon im Feld erprobt und haben immer wieder kläglich versagt.
Steuersenkungen führen (nach dem FDP Modell) dazu, dass weniger Einnahmen rein kommen und damit dann auch weniger Geld für notwendige Ausgaben bleiben - inklusive Bildung und soziales.
Das Wahlprogramm liest sich ja gut, aber wie alle verzerren sie die Realitäten.
Die FDP war sehr stark daran beteiligt, den Spitzensteuersatz von 56% auf 42% zu senken und die Anwendungsgrenze des Satzes so zu verändern, dass die wahren Spitzenverdiener nch immer eine dicke Entlastung haben, während untere Einkommen weiter die alten Stufen haben... die hören halt nun deutlich früher auf, als Anno 1970.
Anstelle von sinnlosen Steuersenkungen sollten die oberen Einkommen höher besteuert werden - meins würde auch dazu gehören.

Über alle großen Parteien könnte man aktuell lange Romane schreiben.. aber die Parteien, die sich besonders für die Entlastung der Spitzenverdiener eingesetzt haben, sind und bleiben CDU und FDP.
Das gleiche klingt auch im aktuellen Wahlprogramm durch, wenn man mal hinterfragt, wie sie die berechneten Senkungen denn verteilen wollen. ... und aktuell ist die FDP ja auch kaum mehr als eine Christian Lindner Partei.
Wenn der Finanzminister wird, sind wir genau so gut dran, wie mit Scheuer als Verkehrsminister...

Man konnte (zumindest ich) aus deinem Beitrag nicht raus lesen das du mit Arbeitstier ausschließlich das Auto als Zugmaschine meintest. Als Zugmaschine hast du vollkommen Recht, wenn man viel ziehen muss gibt es nicht viele Optionen, da macht ein Auto wie ein Touareg Sinn.
Da meine Mittel halt auch begrenzt sind besitze ich keine 5 Autos.. .da muss der Touareg auch für mehr herhalten, als nur Zugmaschine sein.
Eben hab ich nen Freund nach ner kleinen OP Heimgefahren - Autobahn.
Da die relativ gut befahren war und sich eine Baustelel an die nächste reihte, hab ich mir den Spaß gemacht, mal den aktuellen Verbrauch zu beobachten.
Durch den Verkehr waren wir meist bei um die 80 km/h unterwegs. Ich war erstaunt, wie oft da ne 4 vor dem Komma stand.
Der aktuelle Durchschnitt ist leider ein wenig verzerrt, da ich den Wagen verliehen hatte.. .mal sehen, was nach dem nächsten Tanken dann steht... das dauert aber noch bis Ende Dezember.. oder noch länger.

Ja nur muss man das in den Griff bekommen, die Formel 1 plant ab 2026 mit überwiegend (mindestens 80%?) E Fuel zu fahren ohne an Systemleistung Einbußen zu machen.
Die Formel 1 ist eine gute Testplattform für vieles. Da sind die Kosten für das Benzin nicht wichtig und man kann so die Produktion langsam für größere Mengen in den Griff bekommen.
Man kann ja nicht unendlich neue Lagertanks füllen^^.
Bei den E Fuels kann man recht gut bestimmen, wie viel Energie sie beinhalten sollen. Man hat die Produktion ja voll unter Kontrolle und bestimmt, wie lang die C-H Ketten werden sollen.
 
Macht auch echt Sinn wenn man nachts um 1 mit seinem Kind ins Krankenhaus muss (gerne auch Mal abends/tagsüber) und auf den Bus zu warten weil man kein Auto haben darf damit man CO2 spart.

Ich würde dich ja darauf hinweisen, dass es sowas wie Rettungswagen gibt. Die bei deutlich weniger Verkehr auf den Straßen sogar tagsüber eine Chancen hätten, püunktlich zu kommen. Aber irgendwas sagt mir, dass du von denen schon mal gehört hast und hier absichtlich Dumfug verbreitest...

Notfalls fahren übrigens sogar Taxen Richtung Krankenhaus. Großer Vorteil beider Möglichkeiten: Man muss nicht selbst fahren, sondern kann sich um den Kranken kümmern.

Ich lach mich kaputt. Das rechne mir Mal vor das es für Einsatzfahrzeuge ideal ist.

Call 112 - "leider ist zur Zeit kein E- Rettungswagen in ihrer Region verfügbar, wenn sie einen Rückruf wünschen drücken sie die 1"

1. Batterien sind super unter dem Fahrgestell wenn ich irgendwo hängenbleibe und aufsätze im dunklen.

2. Häufiges halten an speziell eingerichteten Standorten? Am Krankenhaus verbringe ich ca. 30min. Wenn ich mein Herzinfarkt Patient abgebe, lade ich auch erstmal mein RTW auf bevor der in die Notaufnahme kommt

3. Kurze und mittlere Strecken? Ein Einsatz bis Wache sind bei uns um die 50km, regelmäßig auch 80km. Was ist mit einem Folgeeinsatz? Sind Mal auch 200km am Stück.

Aufwendiges vorrechnen: 80 + 50 = 130. 130 + 200 = 330. 330 << 600. Reicht das? Nach dem dritten Einsatz ohne Aufenthalt am Krankenhaus werdet ihr den Kasten ja hoffentlich endlich mal desinfizieren. :rollen:
Die 30 Minuten reichen dann bereits, um inkl. an- und abstecken 150-200 km nachzuladen.


Und Batterieautos haben keine geringere Bodenfreiheit als Verbrenner. Im Vergleich zu normalen PKW einen höheren Boden innen, ja, aber wenn ihr eure Rettungsfahrten immer noch mit den Mercedes-T-Modell-Umbauten aus den 70ern/80ern macht, dann brauchen euch die Eigenschaften moderner Fahrzeuge wohl nicht zu interessieren. Alle Rettungswagen, die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gesehen habe, standen sowie auf einem Chassis mit Rahmen, rund um den mehr als genug Platz für Batterien ist. Bei Exemplaren, die querfeldein genutzt werden (ist das so ein "jeden Tag mit dem Pferdeanhänger und 200 km/h über die Alpen muss gehen!"-Beispiel?) erst Recht, denn eine angetrieben Hinterachse braucht auch heute schon viel Platz fürs Differential.

Gerade E Autos sind mittlerweile für Urlaub geeignet was die Reichweite betrifft. 400km ist halt ein Stop mehr pro Tankfüllung und 20min auf 80% Laden ist nicht die Welt

20 Minuten Ladezeit sind 25-30 Minuten nicht-Fahr-Zeit und kein verfügbares Auto lädt mit im Schnitt 3C. Es gibt welche, die unter perfekten Bedingungen ein 20 Minuten von 50-60% Laden (je nach Technik und optimalem Ladefenster ist das dann "auf 80%" von 20-30%, eher aber von 10% auf 60-70%). Das sind dann aber nicht mehr 400 km Autobahnreichweite, sondern 200 km und somit dreimal so viele Stopps, von denen jeder einzelne dreimal so lange dauert. Wenn es für dich trotzdem reicht, weil du nur innerhalb Deutschlands Urlaub machst: Schlag zu. Oder nimm besser gleich die Bahn.

Meine Profil sind 1200 km in 12 Stunden inklusive aller Pausen, nie unter 50 km Reserve auf der Strecke und 150 km Restkapazität am Zielort. Und das bitte unter Berücksichtigung der transalpinen Verkehrsbedingungen und Tempolimits, wo man nicht mit Tempo 140 von einem Supercharger zum nächsten sprinten kann.

Und ich nicht mit denen die 600€ Miete für 1 Zimmer zahlen. Für Kinder ist ein Haus und Garten einfach großartig. Warum dürfen Hühner bitte nicht im Stall gehalten werden, aber 2 Kinder in einer 3 Zimmer Wohnung sind in Ordnung weil es umweltfreundlich ist kein Auto zu fahren?

Ich hab die Kinder nicht gemacht. Aber dass Deutschland zu dicht besiedelt für "aus Gartenhaltung" ist, sieht selbst der letzte Depp. :ka:

Schön wär's, dann muss der Strom aber auch Öko sein und daran scheitert das Konzept, man darf ja keine Windräder bauen weil die laut sind, Dörfer und Vögel gestört werden.

Vielleicht ändern die Dorftrottel ihre Blockadehaltung ja, wenn man ihnen die Luftverpestung verbietet und sie dann nur noch die Wahl "Strom produzieren oder Fahrrad fahren" haben...


Im Fernverkehr wird der Diesel noch lange alternativlos bleiben. Der Preisdruck unter den Speditionen ist enorm,

Wenn keine von denen mehr Diesel bekommt, ändert sich am Preisdruck untereinander rein gar nichts. Nur die Bahn wird einen Tick konkurrenzfähiger und Autobahnen als rollendes Lager zu missbrauchen sowie Krabben zwischen Fang und Nordsee-Fischbrötchen nach Marokko karren wird unattraktiver.

Akkus im Nahverkehr klingen schon realistischer. Allerdings muss dann noch geklärt werden woher der ganze Strom kommen soll. All die E-Autos und E-LKWs werden sehr durstig sein, das packen die tollen Windrädchen und Solarmodule ganz sicher nicht. Also bleibt nur der Import aus dem Ausland, wo der Strom fröhlich weiter mit fossilen Brennstoffen und AKWs produziert wird :ugly:

Im Nahverkehr sind Elektroautos respektive Busse soviel effizienter, dass sich der Einsatz von Batterien selbst mit Strom aus Gaskraftwerken und in Extremfällen sogar aus Kohle doppelt und dreifach lohnt.


Sehe ich anders. Sowie die ersten LKW erscheinen, die real mindestens 800km weit kommen, wird sich das ganze durchsetzen.

Die Hälfte würde schon beinahe reichen. 4,5*92 = 414 km ist das absolute Maximum, was ein LKW zwischen zwei Fahrerpausen überhaupt schaffen kann, realistischer sind wohl um die 300 km. Und 45 Minuten Pause reichen auf Seiten der Ladetechnik meist für 10% bis 90%, das heißt ein LKW mit 360 km maximaler Praxisreichweite (!Praxis!) wäre bereits praktikabel für die 99% aller Speditionen, die keinen zweiten Fahrer auf den Bock setzen. Problematischer ist, dass sowohl die Kraftfahrlobby als auch B.Scheuert auf Wasserstoff pochen (und die Energiekonzerne sowieso), das heißt bislang baut niemand ein Ladenetz für so große Verbraucher. Das wiederum wäre aber Einstiegsvoraussetzung, denn im Gegensatz zu Privatleuten werden Speditionen keine Umwege oder Langsamlader als Notlösung akzeptieren.


Dafür ist man dann nocheinmal wesentlich ineffizienter, wenn man Strom als Grundlage zur Methanolproduktion nutzen möcthe

Vor allem ist man dann nur noch einen kleinen Schritt (und einen im Vergleich zur bereits vorhandenen Ineffizienz geringen Mehrverbrauch) von Ethanol entfernt, mit dem man schlagartig nahezu den gesamten Bestand an Fahrzeugen auf nicht-fossile Brennstoffe umstellen könnte und außerdem nicht die Giftigkeitsprobleme von Methanol hätte. Ich plädiere deswegen mittlerweile für Schnapps als nächstliegende Technologie.

Zusammen mit Methan (das wegen der Klimawirksamkeit bedenklich ist) haben aber beide Stoffe einen ganz großen Vorteil gegenüber H2 in PKW: Die Wandlungsverluste liegen allein an der mangelnden Effizienz der chemischen Verfahren. Da gibt es eine ganze Reihe von Ansatzmöglichkeiten, wie man den Strombedarf senken könnte. Ein praktisch unmöglicher, perfekter Prozess hätte 100% Effizienz und reale Verfahren lassen sich diesem zumindest theoretisch beliebig weit annähern.

700 bar Drucktanks verbrauchen dagegen selbst im (ebenfalls praktisch unerreichbaren) Idealfall rund 12% der enthaltenen Energie für die Kompression bei der Befüllung. Das ist einfach Physik, um die kein Weg herumführt. Bei den heutigen Systemen sind es sogar eher 30-50% dessen, was man Ende mittels Brennstoffzelle wieder rausziehen kann.


Hmm.. Eine normale Limousine braucht weniger als 7l/100km? Glaub ich irgendwie nicht dran. (Ich fahr den Dicken nahezu ausschließlich auf der Autobahn)

Es gibt jede Menge Limousine, die ebenfalls Energie verschwenden. Aber technisch problemlos machbar sind 7 l Benzin auf alle Fälle, selbst bei großen und relativ konventionellen Designs. Z.B. ein 150-PS-Superb:

Du sprichst aber von Diesel, da sind 7 l schon eher viel. Hier das Gegenstück zu oben genannten mit 6 l:

Beides Male wohlgemerkt keine reine Limousinen-Statistik, sondern mit etwas mehr schluckenden, aerodynamisch schlechter dastenden Kombis. Und das ganze ist wohlgemerkt schon Luxusklasse. 99% der Leute sollte eigentlich auch ein simpler Golf reichen, da bin ich die 125-PS-Version des oben genannten Benziners mit 5,6 l bei einem Schnitt von 115 km/h auf der Autobahn gefahren. Mit Diesel wären 4,x kein Problem, trotz mittelprächtiger Aerodynamik. Ein z.B. Ioniq kommt mit unter 5 l Benzin aus.


Der 1l Ford EcoBoost braucht übrigens fast so viel, wie mein V6.
Viele der extrem Downsizing Motoren müssen sehr hoch drehen, um ihre Leistung zu haben und damit schlucken sie viel.
Es gilt da leider noch immer: Turbo läuft, Turbo säuft.
In kleineren Drehzahlen laufen die effizienter, aber die fährt kaum einer real, weil die Autos dann nicht aus den Puschen kommen.
Woher ich das weiß?
Einer meiner ersten Jobs war es, den 1l EcoBoost in den Fiesta zu quetschen.

Was für ein Getriebe habt ihr dafür genommen? Während ich dir prinzipiell recht gebe, dass zu kleine Motoren mit viel Aufladung selten gute Verbräuche ergeben, muss ich ganz ehrlich sagen: Die meisten Motörchen wären durchaus okay. Wenn man ihnen einen Übersetzung geben würde, mit denen man den engen Drehzahlbereich mit guter Effizienz auch bei 130 halten könnte. Oft ist dagegen schon bei 80, spätestens bei 100 km/h Sense im Schacht und der Motor muss weit über seinen Sweet-Spot drehen. Nicht weil man die Leistung bräuchte, die vielleicht 20 PS die so ein Auto braucht um 130 in der Ebene zu halten, schafft auch ein 1 l bei weniger als 3000 Touren, sondern einfach weil das Getriebe am Ende ist.


Genau anders herum: Sie planen ihren Tag mit dem Auto, weil die Umstände sie nicht befähigen, anders zu planen.

Wenn ich morgens regelmäßig nicht weiß, wo ich am frühen Abend vorraussichtlich sein werde, ist dass das genaue Gegenteil eines geplanten Tages. Das ist auf gut Glück das Auto mal mitnehmen.

Ja, dass das Bullshit ist sollte auffallen. Ich empfehle dann aber, lieber erst einmal skeptisch zu werden und nochmals zu prüfen, ob das Konzept wirklich verstanden wurde. ;)

Die Autos repositionieren sich doch autonom.

Und autonom rumfahrende Autos sind keine rumfahrenden Autos oder was?
Meine Betrachtung kümmert sich überhaupt nicht darum, wie die Autos bewegt werden, sondern dass sie zusätzlich bewegt werden und deswegen mehr Energie und mehr Verkehrsfläche benötigt wird und mehr Verkehrsbedingte Schäden entstehen, als wenn die Autos am Zielort darauf warten, dass es ohne zusätzliche Wege zurück geht.

Je mehr des GesamtPKWverkehres über TaaS abgewickelt wird, desto geringer ist der Repositionierungsanteil an allen Fahrtkilometern.

Geringer ja, aber nicht gleich null. Bei aktuellen Nutzungsmustern (Pendeln, Ausgehzeiten,...) sogar meilenweit entfernt von Null. Es müsste aber Null sein, um meiner Aussage "spart nur Parkflächen, verschlimmert aber alle anderen Probleme" zu widersprechen.


Ein Batterieauto mit 25kWh/100km Verbrauch inklusive der Verluste, stößt nach den aktuellen Zahlen (2020: 388g/kWh CO2)

Post nicht gelesen oder nicht verstanden oder komplett falsche Zahlen? Kohlekraftwerke werden meist mit 800-1200 g/kWh angegeben. Ich habe mit 1000 g/kWh gerechnet. Überschüssige Stromkapazitäten mit 388 g/kWh oder weniger kriegt Island hin und vielleicht Norwegen, das war es dann aber vermutlich auch schon. Alle anderen laden wesentlich dreckiger und Belgien erst recht, wie beschrieben.

Kleinere Autos brauchen auch entsprechend weniger. Mein Corsa um die 18kWh/100km, ein id3 sicherlich irgend was dazwischen. Hängt natürlich immer vom Fahrer und dem Fahrprofil ab.

In der Stadt soll man Fahrrad oder ÖPNV fahren, dementsprechend lege ich Autobahnverbräuche zugrunde. Bei Tempo 130 reichen 18 kWh nicht einmal ab Batterie zum Motor, laden tut selbst ein Model 3 mit >>20 kWh und da kommen dann oben nochmal die Ladeverluste der Säule drauf. Ein Etron wird da mit 30-35 kWh angegeben, inklusive Lade- und Übertragungsverluste also eher 45 kWh / 100 km, die ab Kraftwerk bereitgestellt werden müssen. Vorausgesetzt, es wird direkt und mit mäßiger Geschwindigkeit geladen. Bei Schnellladern mit Pufferbatterie wäre man eher bei 50 kWh / 100 km und dann entsprechend 500 gCO2/km in einem Land, dass keine ungenutzt rumstehenden Windräder/WKAs oder wenigstens zusätzliche Gaskraftwerke hat.


Dieser Text ist das perfekte Beispiel für im Elfenbeinturm bzw. Großstadt wohnende Akademiker, die soviel verdienen, daß sie einfach keinen Bezug mehr zur Realität haben, bzw. zu der Putzfrau und dem Lieferfahrer die hinter ihren Hintern hinterher putzen und ihnen das Fresschen bringen.
Ein guter Vertreter der meist typisch neoliberalen "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!"" Fraktion.

Also ich hab schon von HartzIV in der Stadt gelebt und bin zurecht gekommen. Nur halt in Wohnungsgrößen, die auf dem Land in der Regel gar nicht erst angeboten werden und die definitiv auch nicht als Lebensnotwendigkeit, sondern eben als Komfortmerkmal zu werten sind. Und Komfort muss man sich leisten können.

Ich bin bei dir, dass diese Fähigkeit zum "sich leisten" fairer verteilt werden muss, aber Lösung des Problems kann nicht sein, dass Leute mit bestimmten Jobs sich auf Kosten der Allgemeinheit und mit enormen Ressourcenverbrauch ein angenehmeres Leben machen, während es andere von ungerechtfertigt hohen Löhnen machen (von deren Rest sie sich einen ebenso hohen Ressourcenverbrauch leisten).
 
Dieser Text ist das perfekte Beispiel für im Elfenbeinturm bzw. Großstadt wohnende Akademiker, die soviel verdienen, daß sie einfach keinen Bezug mehr zur Realität haben, bzw. zu der Putzfrau und dem Lieferfahrer die hinter ihren Hintern hinterher putzen und ihnen das Fresschen bringen.
Ich wohn auf dem Land und mit deiner Polemik hilfst du niemandem zumal du keines meiner Argumente widerlegst, sondern nur rumschwurbelst von den bösen Besserverdienenden.

Solche "Dienstleister" können es sich inzwischen oft einfach nicht mehr leisten in den Großststädten zu wohnen und nein, dann ziehen sie nicht raus aufs Land in ihre schöne kleine Eigentums-Villa mit gigantischem Garten und "mehr Lebensqualität" wie der vom Leben gestresste Durchschnittsakademiker mit Anhang, sondern in die gleichen Lebensumstände, nur daß sie sich die Miete außerhalb des Speckgürtels mit ihrem mageren Gehalt halt noch leisten können - da gewinnen sie gar nichts bei.
Warum gewinnt man auf dem Land keine Lebensqualität?
Es geht nicht darum wie groß die Wohnung ist die man sich leisten kann. Wenn sie "nur" genauso groß ist wie die davor in der Stadt bezogene bleiben die ganzen Faktoren wie bessere Luft, weniger Lärm, weniger Hektik,... Ich bin z.B. in 200m auf dem Feld, das kann mir keine Großstadt in dem Maße bieten - zumindest keine, der großen, wirklich teuren. Bin übrigens gebürtiger Stuttgarter und habe lange in der Gegend gewohnt. Die Mieten da, sind mit die höchsten in Deutschland.

Abgesehen davon gibt es mehr, als nur Großstadt vs plattes Land. Da gibt es reichlich abgestufte Facetten und jeder muss für sich entscheiden ob er die hohen Mieten in der Stadt zahlt und dafür ggf auf ein Auto verzichtet / verzichten muss, oder ob er weiter raus zieht und dann billiger wohnt, dafür eben ein Auto braucht. Dazwischen gibt es alle Abstufungen, z.B. aus der Stadt raus, aber mit den Öffentlichen zum Arbeitsplatz pendeln usw...

Es gibt praktisch immer Optionen und Chancen, nur muss man diese eben auch sich für seinen persönlichen Fall selbst überlegen und dann halt auch ziehen und nicht nur auf die bösen Verhältnisse schimpfen. Das ist im Übrigen auch besser fürs Wohlbefinden und den Blutdruck
Post nicht gelesen oder nicht verstanden oder komplett falsche Zahlen? Kohlekraftwerke werden meist mit 800-1200 g/kWh angegeben. Ich habe mit 1000 g/kWh gerechnet. Überschüssige Stromkapazitäten mit 388 g/kWh oder weniger kriegt Island hin und vielleicht Norwegen, das war es dann aber vermutlich auch schon. Alle anderen laden wesentlich dreckiger und Belgien erst recht, wie beschrieben.
380g/kWh (388 ist ein ein Schreibfehler) ist die aktuell neueste Zahl, die ich kenne für den Inlandsstromverbrauch kenne. 366g/kWh ist dann der Wert für den in Deutschland erzeugten Strom. Der wird zugrunde gelegt, das Modell mit dem Stromüberschuss zu rechnen ist sehr umstritten und eigentlich auch nicht sinnig.

In der Stadt soll man Fahrrad oder ÖPNV fahren, dementsprechend lege ich Autobahnverbräuche zugrunde. Bei Tempo 130 reichen 18 kWh nicht einmal ab Batterie zum Motor, laden tut selbst ein Model 3 mit >>20 kWh und da kommen dann oben nochmal die Ladeverluste der Säule drauf. Ein Etron wird da mit 30-35 kWh angegeben, inklusive Lade- und Übertragungsverluste also eher 45 kWh / 100 km, die ab Kraftwerk bereitgestellt werden müssen. Vorausgesetzt, es wird direkt und mit mäßiger Geschwindigkeit geladen. Bei Schnellladern mit Pufferbatterie wäre man eher bei 50 kWh / 100 km und dann entsprechend 500 gCO2/km in einem Land, dass keine ungenutzt rumstehenden Windräder/WKAs oder wenigstens zusätzliche Gaskraftwerke hat.
Das ist ziemlicher Unfug. Zum einen fährt man, selbst wenn man nicht in der Stadt unterwegs ist nicht nur 130 auf der Autobahn. In Realität fährt man auch noch auf Landstraße, durch Ortschaften und auch auf der Autobahn nicht permanent 130 (Geschwindigkeitsbegrenzungen, Baustellen, Verkehr, Stau...), so dass es nicht seriös ist so vorzugehen.

Zum Anderen weiß ich ja sehr gut was mein Corsa in den letzten 20tkm gebraucht hat - inklusive Ladeverluste natürlich. Zu meinem Fahrprofil gehören lange Pendelstrecken (70km einfach davon ca 55km Autobahn, der Rest Landstraße und Ortschaften), kurze Fahrten im Gäu (Einkaufen, Freunde besuchen,...) zwischen 2 und 20km, aber auch Urlaubsfahrten im In- und Ausland (z.B. Lago Maggiore und zurück mit 16kWh/100km - Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schweiz und Italien, Baustellen, Fahrten am See entlang statt Autobahn usw machen es möglich, trotz 130 in D), . Dabei komme ich auf die angegebenen Werte. In der Stadt fahre ich nur sehr selten, aber eben auch nicht nur 130 auf der Bahn...

Den Wert für den eTron habe ich von einer Fahrerin mit der ich mich beim Laden kurz unterhalten habe. Wie deren Fahrweise und Profil ist, weiß ich natürlich nicht. Mir ist aber schon klar, dass man den vermutlich spielend über 35g bringen kann, wenn man es drauf anlegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mindestlohn liegt unter €10 die Stunde und der Tariflohn für einen Friseur Meister liegt bei unter €4 die Stunde...
Es gibt deutlich mehr Berufe, die am und kaum über dem Mindestlohn die Stunde liegen, als welche, die drüber sind.
Und leider einige, für die der Mindestlohn nicht gilt und die deshalb drunter liegen.
Dazu kommt noch, dass halt die ersten €9.900 komplett steuerfrei sind und drüber erst mal der Mindeststeuersatz greift (Auch nur für den Betrag, den man über dem Freibetrag verdient).

Und deshalb zählt man mit 11€/h zu den Besserverdienern und die Lohnsteuer fällt nicht ins Gewicht? Lt. Schnitt ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland ca. 3000€. Die Mehrheit verdient um die 2500€. Das ist hier aber nicht das Thema und für mich nicht diskussionswürdig.
Das Wahlprogramm liest sich ja gut, aber wie alle verzerren sie die Realitäten.

Wenn man sich Mal mit den Abstimmungen der letzten Legislaturperiode befasst, steh ich da weitestgehend hinter
Die FDP war sehr stark daran beteiligt, den Spitzensteuersatz von 56% auf 42% zu senken und die Anwendungsgrenze des Satzes so zu verändern, dass die wahren Spitzenverdiener nch immer eine dicke Entlastung haben, während untere Einkommen weiter die alten Stufen haben... die hören halt nun deutlich früher auf, als Anno 1970.
Anstelle von sinnlosen Steuersenkungen sollten die oberen Einkommen höher besteuert werden - meins würde auch dazu gehören.

Das Problem ist doch ein anderes. Warum sollte der jenige der zig tausend Euro für sein Studium bezahlt hat und sich für seine Zukunft den Arsch aufgerissen hat für alle Geringverdiener zahlen? Das Problem ist doch das ich als (Mal fiktiv) Chefarzt oder so nicht 1500€ mehr als ein Assistenzarzt verdiene, sondern das doppelte. Das ich als Manager ohne jemals beruflich fachliche Erfahrung in dem Segment habe für ein Flughafen verantwortlich sein kann und noch richtig abkassiere wenn ich es verbocke. Die Lösung ist die Schere wieder in die entgegengesetzte Richtig zu treiben. Durch bessere Gehälter von Geringverdiener/Mittelstand kommen auch mehr Steuern.
Die Formel 1 ist eine gute Testplattform für vieles. Da sind die Kosten für das Benzin nicht wichtig und man kann so die Produktion langsam für größere Mengen in den Griff bekommen.

Ist natürlich kein Alltagsbeispiel, zeigt aber das die Technik möglich ist
Ich würde dich ja darauf hinweisen, dass es sowas wie Rettungswagen gibt. Die bei deutlich weniger Verkehr auf den Straßen sogar tagsüber eine Chancen hätten, püunktlich zu kommen. Aber irgendwas sagt mir, dass du von denen schon mal gehört hast und hier absichtlich Dumfug verbreitest...

Ja mach mal, scheinst ja Ahnung davon zu haben. Nur weil mein Kind ne Kopfplatzwunde hat oder irgendwas auf den Fuß gefallen ist etc. Ruft man sich kein Rettungsdienst. Scheinst ja echt unbeholfen zu sein. Kotze bei jedem solcher unnötigen Einsätze weil zeitgleich irgendwo ne Mutter oder Kind keine Luft bekommt, wirklich schnell Hilfe braucht und der Rettungswagen 20min braucht weil du der Gesellschaft das Autofahren verbieten willst. Aber hauptsache du kannst dein Fahrrad Leben führen
Notfalls fahren übrigens sogar Taxen Richtung Krankenhaus. Großer Vorteil beider Möglichkeiten: Man muss nicht selbst fahren, sondern kann sich um den Kranken kümmern.

Super Sache, 80€ pro Fahrt, plus Rückfahrt.
Nach dem dritten Einsatz ohne Aufenthalt am Krankenhaus werdet ihr den Kasten ja hoffentlich endlich mal desinfizieren. :rollen:
Die 30 Minuten reichen dann bereits, um inkl. an- und abstecken 150-200 km nachzuladen.

Was glaubst du? Kontaktflächen werden nach jedem Einsatz gemacht. Volldesinfektion macht man nicht jeden Tag.

Es geht um was ganz anderes, nicht um theoretische Fahrstrecken, sondern um 24h Einsatzbereitschaft mit nicht planbaren Strecken. Wenn es piept brauche ich das Auto jetzt voll einsatzfähig und nicht mit 100km Reichweite. Adäquat zu 15l Diesel auf 100km kommst du mit einem 5t Sprinter mit Sicherheit keine 500km, erst Recht nicht mit dem Verbrauchern die man mit führt.

Abgesehen davon gibt es auch Mal Fernverlegungen die nicht mit 200km auskommen.
Ich hab die Kinder nicht gemacht. Aber dass Deutschland zu dicht besiedelt für "aus Gartenhaltung" ist, sieht selbst der letzte Depp. :ka:

Besser ist auch es bleibt bei dir dabei.
Vielleicht ändern die Dorftrottel ihre Blockadehaltung ja, wenn man ihnen die Luftverpestung verbietet und sie dann nur noch die Wahl "Strom produzieren oder Fahrrad fahren" haben...

Alles was nicht nach deiner Nase geht wird persönlich beleidigend. Genug Dorftrottel sind dafür verantwortlich dass dein Arsch im Winter nicht friert, du überhaupt ein Fahrrad kaufen kannst. Ohne deine Dorftrottel wäre die Infrastruktur am Boden und es ging gar nichts mehr
Im Nahverkehr sind Elektroautos respektive Busse soviel effizienter,

Vorallem wenn die Busse mit 1-2 Fahrgästen durch die Gegend fahren
 
Dabei hieß es damals bei der Privatisierung der Bahn doch das dann alles besser wird.
Wäre vielleicht Vieles besser geworden. Da sich allerdings die Bahn mit 100% der Aktien in Staatsbesitz befindet ist es immer noch das Gleiche wie vorher. Wäre die Bahn endlich vom Staat gelößt wäre Sie nach einem Monat Pleite und es könnten ordentliche Unternehmen auf der Schiene entstehen die besser wirtschaften.
Wettbewerb hat schließlich nur Vorteile für den Kunden. Ja ne klar.
Nicht nur aber die Meisten.
Das hat bei der Telekom schon gut funktioniert und bei der Post genauso.
Bei der Telekom hat der Staat ebenfalls den größten Anteil der Aktien. Damit auch den größten Anteil am Internet Leitungsnetz, sowie den größten Anteil an der Mobilfunkversorgung. Wie sieht es mit der Versorung deutschlandweit mit Internet über Kabel und Mobilfunk aus? Grausam
Private Autobahnen sind auch super
Wie sieht es denn mit deutschlands Brücken aus? Und sonst auch Kilometerweite jahrelange Baustellen überall...
Läuft nicht gerade top.
Wenn man privatisiert sollte es allerdings anders gehen als alle 10km eine Mautstelle zum bezahlen einrichten. Das ist die technische Umsetzung von Vorgestern und produziert noch mehr Umweltschäden durch Stau und kurzes Anhalten an den Mautstellen.
und das Wasserwesen hätte man gerne privatisiert obwohl Wasser ja ein Grundrecht ist.
Wäre das Einzige was ich lieber in Staatshand lassen würde.
 
Strom aus der Steckdose hinterläßt auch keinen Müll, er entsteht nur woanders, genau wie beim Wasserstoff.
Eine Brennstoffzelle hält deulich länger als ein Li-Akku.

Das Wasserstoffauto braucht 3-4 mal soviel Strom, ist also in der Hinsicht 3-4 mal so umweltschädlich.
Bei Off-Shore-Wind, alles klar.
Eine Wasserstoff-Anlage sollen, laut regierung in der Nähe von Off-Shore-Wind stehen, da diese Energie ungenutzt ist.

1: sie brauchen 20 min, was nicht soviel länger ist.
2: die Akkus werden Recycelt
3: eine (gute) Brennstoffzelle braucht auch seltene Ressourcen und das nicht gerade wenig
4: man hat den Ressourcenbedarf der Akkus massiv gesenkt und senkt ihn noch weiter.
5: nicht das Lithium ist der begrenzende Faktor, sondern Kobalt und Kupfer (wobei man die beiden jetzt auch eliminieren möchte)
zu 1.: Was die Akkus schneller altern lässt.
zu 2.: Warum kommt dann bei mir in der Nähe eine Lithium-Deponie hin? Bestimmt nicht, weil der Name so schön ist. Die werden genau so gut Recycelt, wie Elektro-Schrott und Kunststoff. nämlich fast gar nicht.
Deine Auto-Akkus sind aus hunderte Akkuzellen, wie bei Tesla 4680 und bei anderen 18650, u.s.w , diese lassen sich nur sehr aufwendig Recyceln, was noch zu teuer ist. Also Deponie, wie bald hier bei mir in der Nähe. Um sonst entsteht diese Deponie nicht. Außerdem sind die Akkus immer noch in China günstiger, ein wiederaufbereiteter Akku.
zu 3.: Das kann sein, aber hält deutlich länger als ein Li-Akku.
zu 4.: in der Theorie, um sonst ist das material so extrem begehrt.
zu 5.: aber Lithium Abbau ist extrem giftig, das man bei Cu + Co nicht behaupten kann.

Wie gesagt: das Zeug wird recycelt und außerdem hat man mit dem Wasserstoffauto die gleichen Probleme.
Siehe zu 2.
Wo hat man bei Wasserstoff die Gleichen Probleme?
Die Brennstoffzelle hält sehr lange und bei der Gas-Erzeugung hat man kein Abfall, außer man nenne Sauerstoff als Abfall-Produkt.
Momentan aus Erdgas, das hat keine Zukunft, genau wie der Wasserstoffantrieb an Land. Es ist einfach zu ineffizient.
Das ist Falsch, Linde erzeugt Wasserstoff aus Wasser und nicht aus der Gas-Spaltung.
Wenn Linde das machen würde, würde ich das sehen, denn in Bitterfeld, ist ein Wasserstoff-Werk und das ist keine Opfer-Flamme zu sehen. Diese benötigt man bei der Spaltung vom Stadt-/Fern-/Erdgas.
Dass weis ist, da ich in eine Firma Gearbeitet habe, die solch ein verfahren angewendet haben, da sie nur reinen Wasserstoff für deren Ofen-Anlange zu Härten von Stahl benötigt haben. (Toll sowas mal zu sehen.)
Und du mit den ineffizient. Akku sind ineffizient, da sie maximal 200.000Km/ 8 Jahre halten und dann wars das.
Wenn alle in DE eine Akku-Auto haben, schafft es niemand, diese Masse zu recyceln.
Des weiteren sind sie ein Wirtschaftsproblem, denn beim Verschleiß des Akkus, ist das Fahrzeug in Wirtschaftlicher Totalschaden. z.B. Akku Smart Fourtwo = 17.000€ + MWST , Tesla ab 10.000€ + MWST
 
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