Macht auch echt Sinn wenn man nachts um 1 mit seinem Kind ins Krankenhaus muss (gerne auch Mal abends/tagsüber) und auf den Bus zu warten weil man kein Auto haben darf damit man CO2 spart.
Ich würde dich ja darauf hinweisen, dass es sowas wie Rettungswagen gibt. Die bei deutlich weniger Verkehr auf den Straßen sogar tagsüber eine Chancen hätten, püunktlich zu kommen. Aber irgendwas sagt mir, dass du von denen schon mal gehört hast und hier absichtlich Dumfug verbreitest...
Notfalls fahren übrigens sogar Taxen Richtung Krankenhaus. Großer Vorteil beider Möglichkeiten: Man muss nicht selbst fahren, sondern kann sich um den Kranken kümmern.
Ich lach mich kaputt. Das rechne mir Mal vor das es für Einsatzfahrzeuge ideal ist.
Call 112 - "leider ist zur Zeit kein E- Rettungswagen in ihrer Region verfügbar, wenn sie einen Rückruf wünschen drücken sie die 1"
1. Batterien sind super unter dem Fahrgestell wenn ich irgendwo hängenbleibe und aufsätze im dunklen.
2. Häufiges halten an speziell eingerichteten Standorten? Am Krankenhaus verbringe ich ca. 30min. Wenn ich mein Herzinfarkt Patient abgebe, lade ich auch erstmal mein RTW auf bevor der in die Notaufnahme kommt
3. Kurze und mittlere Strecken? Ein Einsatz bis Wache sind bei uns um die 50km, regelmäßig auch 80km. Was ist mit einem Folgeeinsatz? Sind Mal auch 200km am Stück.
Aufwendiges vorrechnen: 80 + 50 = 130. 130 + 200 = 330. 330 << 600. Reicht das? Nach dem dritten Einsatz ohne Aufenthalt am Krankenhaus werdet ihr den Kasten ja hoffentlich endlich mal desinfizieren.

Die 30 Minuten reichen dann bereits, um inkl. an- und abstecken 150-200 km nachzuladen.
Und Batterieautos haben keine geringere Bodenfreiheit als Verbrenner. Im Vergleich zu normalen PKW einen höheren Boden innen, ja, aber wenn ihr eure Rettungsfahrten immer noch mit den Mercedes-T-Modell-Umbauten aus den 70ern/80ern macht, dann brauchen euch die Eigenschaften moderner Fahrzeuge wohl nicht zu interessieren. Alle Rettungswagen, die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gesehen habe, standen sowie auf einem Chassis mit Rahmen, rund um den mehr als genug Platz für Batterien ist. Bei Exemplaren, die querfeldein genutzt werden (ist das so ein "jeden Tag mit dem Pferdeanhänger und 200 km/h über die Alpen muss gehen!"-Beispiel?) erst Recht, denn eine angetrieben Hinterachse braucht auch heute schon viel Platz fürs Differential.
Gerade E Autos sind mittlerweile für Urlaub geeignet was die Reichweite betrifft. 400km ist halt ein Stop mehr pro Tankfüllung und 20min auf 80% Laden ist nicht die Welt
20 Minuten Ladezeit sind 25-30 Minuten nicht-Fahr-Zeit und kein verfügbares Auto lädt mit im Schnitt 3C. Es gibt welche, die unter perfekten Bedingungen ein 20 Minuten von 50-60% Laden (je nach Technik und optimalem Ladefenster ist das dann "auf 80%" von 20-30%, eher aber von 10% auf 60-70%). Das sind dann aber nicht mehr 400 km Autobahnreichweite, sondern 200 km und somit dreimal so viele Stopps, von denen jeder einzelne dreimal so lange dauert. Wenn es für dich trotzdem reicht, weil du nur innerhalb Deutschlands Urlaub machst: Schlag zu. Oder nimm besser gleich die Bahn.
Meine Profil sind 1200 km in 12 Stunden inklusive aller Pausen, nie unter 50 km Reserve auf der Strecke und 150 km Restkapazität am Zielort. Und das bitte unter Berücksichtigung der transalpinen Verkehrsbedingungen und Tempolimits, wo man nicht mit Tempo 140 von einem Supercharger zum nächsten sprinten kann.
Und ich nicht mit denen die 600€ Miete für 1 Zimmer zahlen. Für Kinder ist ein Haus und Garten einfach großartig. Warum dürfen Hühner bitte nicht im Stall gehalten werden, aber 2 Kinder in einer 3 Zimmer Wohnung sind in Ordnung weil es umweltfreundlich ist kein Auto zu fahren?
Ich hab die Kinder nicht gemacht. Aber dass Deutschland zu dicht besiedelt für "aus Gartenhaltung" ist, sieht selbst der letzte Depp.
Schön wär's, dann muss der Strom aber auch Öko sein und daran scheitert das Konzept, man darf ja keine Windräder bauen weil die laut sind, Dörfer und Vögel gestört werden.
Vielleicht ändern die Dorftrottel ihre Blockadehaltung ja, wenn man ihnen die Luftverpestung verbietet und sie dann nur noch die Wahl "Strom produzieren oder Fahrrad fahren" haben...
Im Fernverkehr wird der Diesel noch lange alternativlos bleiben. Der Preisdruck unter den Speditionen ist enorm,
Wenn keine von denen mehr Diesel bekommt, ändert sich am Preisdruck untereinander rein gar nichts. Nur die Bahn wird einen Tick konkurrenzfähiger und Autobahnen als rollendes Lager zu missbrauchen sowie Krabben zwischen Fang und Nordsee-Fischbrötchen nach Marokko karren wird unattraktiver.
Akkus im Nahverkehr klingen schon realistischer. Allerdings muss dann noch geklärt werden woher der ganze Strom kommen soll. All die E-Autos und E-LKWs werden sehr durstig sein, das packen die tollen Windrädchen und Solarmodule ganz sicher nicht. Also bleibt nur der Import aus dem Ausland, wo der Strom fröhlich weiter mit fossilen Brennstoffen und AKWs produziert wird
Im Nahverkehr sind Elektroautos respektive Busse soviel effizienter, dass sich der Einsatz von Batterien selbst mit Strom aus Gaskraftwerken und in Extremfällen sogar aus Kohle doppelt und dreifach lohnt.
Sehe ich anders. Sowie die ersten LKW erscheinen, die real mindestens 800km weit kommen, wird sich das ganze durchsetzen.
Die Hälfte würde schon beinahe reichen. 4,5*92 = 414 km ist das absolute Maximum, was ein LKW zwischen zwei Fahrerpausen überhaupt schaffen kann, realistischer sind wohl um die 300 km. Und 45 Minuten Pause reichen auf Seiten der Ladetechnik meist für 10% bis 90%, das heißt ein LKW mit 360 km maximaler Praxisreichweite (!Praxis!) wäre bereits praktikabel für die 99% aller Speditionen, die keinen zweiten Fahrer auf den Bock setzen. Problematischer ist, dass sowohl die Kraftfahrlobby als auch B.Scheuert auf Wasserstoff pochen (und die Energiekonzerne sowieso), das heißt bislang baut niemand ein Ladenetz für so große Verbraucher. Das wiederum wäre aber Einstiegsvoraussetzung, denn im Gegensatz zu Privatleuten werden Speditionen keine Umwege oder Langsamlader als Notlösung akzeptieren.
Dafür ist man dann nocheinmal wesentlich ineffizienter, wenn man Strom als Grundlage zur Methanolproduktion nutzen möcthe
Vor allem ist man dann nur noch einen kleinen Schritt (und einen im Vergleich zur bereits vorhandenen Ineffizienz geringen Mehrverbrauch) von Ethanol entfernt, mit dem man schlagartig nahezu den gesamten Bestand an Fahrzeugen auf nicht-fossile Brennstoffe umstellen könnte und außerdem nicht die Giftigkeitsprobleme von Methanol hätte. Ich plädiere deswegen mittlerweile für Schnapps als nächstliegende Technologie.
Zusammen mit Methan (das wegen der Klimawirksamkeit bedenklich ist) haben aber beide Stoffe einen ganz großen Vorteil gegenüber H2 in PKW: Die Wandlungsverluste liegen allein an der mangelnden Effizienz der chemischen Verfahren. Da gibt es eine ganze Reihe von Ansatzmöglichkeiten, wie man den Strombedarf senken könnte. Ein praktisch unmöglicher, perfekter Prozess hätte 100% Effizienz und reale Verfahren lassen sich diesem zumindest theoretisch beliebig weit annähern.
700 bar Drucktanks verbrauchen dagegen selbst im (ebenfalls praktisch unerreichbaren) Idealfall rund 12% der enthaltenen Energie für die Kompression bei der Befüllung. Das ist einfach Physik, um die kein Weg herumführt. Bei den heutigen Systemen sind es sogar eher 30-50% dessen, was man Ende mittels Brennstoffzelle wieder rausziehen kann.
Hmm.. Eine normale Limousine braucht weniger als 7l/100km? Glaub ich irgendwie nicht dran. (Ich fahr den Dicken nahezu ausschließlich auf der Autobahn)
Es gibt jede Menge Limousine, die ebenfalls Energie verschwenden. Aber technisch problemlos machbar sind 7 l Benzin auf alle Fälle, selbst bei großen und relativ konventionellen Designs. Z.B. ein 150-PS-Superb:
Übersicht über Verbrauchswerte von: Skoda, Superb
www.spritmonitor.de
Du sprichst aber von Diesel, da sind 7 l schon eher viel. Hier das Gegenstück zu oben genannten mit 6 l:
Übersicht über Verbrauchswerte von: Skoda, Superb
www.spritmonitor.de
Beides Male wohlgemerkt keine reine Limousinen-Statistik, sondern mit etwas mehr schluckenden, aerodynamisch schlechter dastenden Kombis. Und das ganze ist wohlgemerkt schon Luxusklasse. 99% der Leute sollte eigentlich auch ein simpler Golf reichen, da bin ich die 125-PS-Version des oben genannten
Benziners mit 5,6 l bei einem Schnitt von 115 km/h auf der Autobahn gefahren. Mit Diesel wären 4,x kein Problem, trotz mittelprächtiger Aerodynamik. Ein z.B. Ioniq kommt mit unter 5 l Benzin aus.
Übersicht über Verbrauchswerte von: Hyundai, IONIQ
www.spritmonitor.de
Der 1l Ford EcoBoost braucht übrigens fast so viel, wie mein V6.
Viele der extrem Downsizing Motoren müssen sehr hoch drehen, um ihre Leistung zu haben und damit schlucken sie viel.
Es gilt da leider noch immer: Turbo läuft, Turbo säuft.
In kleineren Drehzahlen laufen die effizienter, aber die fährt kaum einer real, weil die Autos dann nicht aus den Puschen kommen.
Woher ich das weiß?
Einer meiner ersten Jobs war es, den 1l EcoBoost in den Fiesta zu quetschen.
Was für ein Getriebe habt ihr dafür genommen? Während ich dir prinzipiell recht gebe, dass zu kleine Motoren mit viel Aufladung selten gute Verbräuche ergeben, muss ich ganz ehrlich sagen: Die meisten Motörchen wären durchaus okay. Wenn man ihnen einen Übersetzung geben würde, mit denen man den engen Drehzahlbereich mit guter Effizienz auch bei 130 halten könnte. Oft ist dagegen schon bei 80, spätestens bei 100 km/h Sense im Schacht und der Motor muss weit über seinen Sweet-Spot drehen. Nicht weil man die Leistung bräuchte, die vielleicht 20 PS die so ein Auto braucht um 130 in der Ebene zu halten, schafft auch ein 1 l bei weniger als 3000 Touren, sondern einfach weil das Getriebe am Ende ist.
Genau anders herum: Sie planen ihren Tag mit dem Auto, weil die Umstände sie nicht befähigen, anders zu planen.
Wenn ich morgens regelmäßig nicht weiß, wo ich am frühen Abend vorraussichtlich sein werde, ist dass das genaue Gegenteil eines geplanten Tages. Das ist auf gut Glück das Auto mal mitnehmen.
Ja, dass das Bullshit ist sollte auffallen. Ich empfehle dann aber, lieber erst einmal skeptisch zu werden und nochmals zu prüfen, ob das Konzept wirklich verstanden wurde.
Die Autos repositionieren sich doch autonom.
Und autonom rumfahrende Autos sind keine rumfahrenden Autos oder was?
Meine Betrachtung kümmert sich überhaupt nicht darum, wie die Autos bewegt werden, sondern dass sie zusätzlich bewegt werden und deswegen mehr Energie und mehr Verkehrsfläche benötigt wird und mehr Verkehrsbedingte Schäden entstehen, als wenn die Autos am Zielort darauf warten, dass es ohne zusätzliche Wege zurück geht.
Je mehr des GesamtPKWverkehres über TaaS abgewickelt wird, desto geringer ist der Repositionierungsanteil an allen Fahrtkilometern.
Geringer ja, aber nicht gleich null. Bei aktuellen Nutzungsmustern (Pendeln, Ausgehzeiten,...) sogar meilenweit entfernt von Null. Es müsste aber Null sein, um meiner Aussage "spart nur Parkflächen, verschlimmert aber alle anderen Probleme" zu widersprechen.
Ein Batterieauto mit 25kWh/100km Verbrauch inklusive der Verluste, stößt nach den aktuellen Zahlen (2020: 388g/kWh CO2)
Post nicht gelesen oder nicht verstanden oder komplett falsche Zahlen? Kohlekraftwerke werden meist mit 800-1200 g/kWh angegeben. Ich habe mit 1000 g/kWh gerechnet. Überschüssige Stromkapazitäten mit 388 g/kWh oder weniger kriegt Island hin und vielleicht Norwegen, das war es dann aber vermutlich auch schon. Alle anderen laden wesentlich dreckiger und Belgien erst recht, wie beschrieben.
Kleinere Autos brauchen auch entsprechend weniger. Mein Corsa um die 18kWh/100km, ein id3 sicherlich irgend was dazwischen. Hängt natürlich immer vom Fahrer und dem Fahrprofil ab.
In der Stadt soll man Fahrrad oder ÖPNV fahren, dementsprechend lege ich Autobahnverbräuche zugrunde. Bei Tempo 130 reichen 18 kWh nicht einmal ab Batterie zum Motor, laden tut selbst ein Model 3 mit >>20 kWh und da kommen dann oben nochmal die Ladeverluste der Säule drauf. Ein Etron wird da mit 30-35 kWh angegeben, inklusive Lade- und Übertragungsverluste also eher 45 kWh / 100 km, die ab Kraftwerk bereitgestellt werden müssen. Vorausgesetzt, es wird direkt und mit mäßiger Geschwindigkeit geladen. Bei Schnellladern mit Pufferbatterie wäre man eher bei 50 kWh / 100 km und dann entsprechend 500 gCO2/km in einem Land, dass keine ungenutzt rumstehenden Windräder/WKAs oder wenigstens zusätzliche Gaskraftwerke hat.
Dieser Text ist das perfekte Beispiel für im Elfenbeinturm bzw. Großstadt wohnende Akademiker, die soviel verdienen, daß sie einfach keinen Bezug mehr zur Realität haben, bzw. zu der Putzfrau und dem Lieferfahrer die hinter ihren Hintern hinterher putzen und ihnen das Fresschen bringen.
Ein guter Vertreter der meist typisch neoliberalen "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!"" Fraktion.
Also ich hab schon von HartzIV in der Stadt gelebt und bin zurecht gekommen. Nur halt in Wohnungsgrößen, die auf dem Land in der Regel gar nicht erst angeboten werden und die definitiv auch nicht als Lebensnotwendigkeit, sondern eben als Komfortmerkmal zu werten sind. Und Komfort muss man sich leisten können.
Ich bin bei dir, dass diese Fähigkeit zum "sich leisten" fairer verteilt werden muss, aber Lösung des Problems kann nicht sein, dass Leute mit bestimmten Jobs sich auf Kosten der Allgemeinheit und mit enormen Ressourcenverbrauch ein angenehmeres Leben machen, während es andere von ungerechtfertigt hohen Löhnen machen (von deren Rest sie sich einen ebenso hohen Ressourcenverbrauch leisten).