E-Auto: In Flandern gibt es wohl bald keine Verbrenner mehr

PCGH-Redaktion

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In Belgien plant die Verkehrsministerin Lydia Peeters ab dem Jahr 2030 ein Zulassungsverbot für Autos mit Verbrennungsmotor, egal, ob es sich um Neu- oder Gebrauchtwagen handelt.

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Der Witz daran, ist die EU will die Welt retten und unsere alten Verbrenner fahren im Rest der Welt weiter. Wie wird das mit LKW, Bussen, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst oder anderen Fahrzeugen mit Dieselmotor.
Die werden kaum auf E-Fahrzeuge wechseln, da wäre der Ansatz der Methanolbrennstoffzelle besser, allein deswegen weil sich bestehende Verbrenner umrüsten lassen.
 
Mal wieder in bekannter Revolverblatt-Manier eine reißerische Überschrift, natürlich dezent irreführend, da faktisch falsch.

Damit sind die Klicks garantiert...

Aber zum Inhalt, was interessiert mich Flandern? Was interessieren mich irgendwelche Vorschläge völlig geistig Umnachteter Politiker?

Die Idiotie dahinter zwanghaft Elektroautos zu pushen ist nicht nur dumm, sondern auch völlig realitätsfern. Langsam realisieren es die etwas helleren Lichter in ihrer Scheibenwelt um Brüssel und co.

Der Wille mein Verhalten politisch steuern zu können, stößt bei mir auf gröbste Gegenwehr, ich lasse mir nichts von nachweislich unfähigen Menschen erklären aufzwingen. Einzig mein Mittelfinger ernten sie als Dank.

Diese ignorante Politik dient einzig und allein dazu mit dem Zeigefinger andere zu defamieren, der steigende Meeresspiegel ist dagegen nicht so wählerisch...
 
Der Wille mein Verhalten politisch steuern zu können, stößt bei mir auf gröbste Gegenwehr, ich lasse mir nichts von nachweislich unfähigen Menschen erklären aufzwingen. Einzig mein Mittelfinger ernten sie als Dank.
Irgendwie ist die Bemerkung schon putzig...
Dein Verhalten wird seit Jahrzehnten politisch gesteuert.
EURO Abgasnormen... Verpflichtender Einbau von Airbags, Sicherheitsgurten, ABS...
Verschiedene Steuern auf Benzin und Diesel
Bonusheft beim Zahnarzt
Vergünstigtes Jobticket
Tabacksteuer
...

Im Großen und Ganzen ist das halt auch notwendig.. wie dein Kommentar allein beweist.
 
Irgendwie ist die Bemerkung schon putzig...
Dein Verhalten wird seit Jahrzehnten politisch gesteuert.
EURO Abgasnormen... Verpflichtender Einbau von Airbags, Sicherheitsgurten, ABS...
Verschiedene Steuern auf Benzin und Diesel
Bonusheft beim Zahnarzt
Vergünstigtes Jobticket
Tabacksteuer
...

Im Großen und Ganzen ist das halt auch notwendig.. wie dein Kommentar allein beweist.
Danke, aber ich bin erwachsen. Ich brauche keinen der mir erzählt wir ich mich zu verhalten habe, um den Ansprüchen anderer gerecht zu werden.

Gibt genügend dumme Schäfchen die drauf stehen sich unterjochen zu lassen, scheinbar gehörst du auch zu der Fraktion, wie dein Kommentar beweist.

Wir leben zum Glück nicht mehr im Mittelalter und ich bin in der glücklichen Position mit dem Mittelfinger bei derartigen Aktionen winken zu können.

Würde ich mein Vertrauen in das Unvermögen dieses Staates setzen, müsste ich ziemlich dumm sein.
 
Wo man sowas noch beibehalten kann ist für Notausrüstung, solange es keine besseren Alternativen für gibt.
Ja, die paar LKWs, Schiffe und Flugzeuge erzeugen ja keine klimaschädlichen Gase.
Alternativen gibt es übrigens schon seit über 100 Jahren.

Die Überschrift ist wohl so halb 4 geschrieben ... .
Ansonsten würden sich viele Autobesitzer wundern, daß sie ein E-Auto geschenkt bekommen.
 
"Das Verbot schließt Hybrid-PKW, wie etwa Plug-in-Hybride mit ein."


Ich wäre dafür die Leute dazu zu bringen Plug-In Hybride mal vernünftig einzusetzen.
Verbrauch von Sprit und Strom erfassen: Je mehr man elektrisch fährt, desto mehr Vergünstigungen bekommt man. Wer die Kiste 100% auf Sprit fährt zahlt so als ob er nen Verbrenner hätte.
 
"Das Verbot schließt Hybrid-PKW, wie etwa Plug-in-Hybride mit ein."


Ich wäre dafür die Leute dazu zu bringen Plug-In Hybride mal vernünftig einzusetzen.
Verbrauch von Sprit und Strom erfassen: Je mehr man elektrisch fährt, desto mehr Vergünstigungen bekommt man. Wer die Kiste 100% auf Sprit fährt zahlt so als ob er nen Verbrenner hätte.
Dann lieber direkt nen Verbrenner und nicht nen Hybrid als reinen Verbrenner nutzen. Unnötiges Gewicht und nochmal mehr Verbrauch.
Diese Form der Nutzung eines Hybrids widerspricht dem gesamten Konzept dahinter.
 
Ja, aber beim Neukauf gibt's Geld vom Staat und Hersteller.
Versicherung bzw Steuer sind im Regelfall auch günstiger.

Hast Recht. Aus der finanziellen Perspektive habe ich es nicht betrachtet.
Damit habe ich mich ehrlich gesagt auch bis dato nicht auseinandergesetzt. Ich habe das Glück ausreichenden ÖPNV und das Rad zur Arbeit nutzen zu können.
Selbst mit den Vergünstigungen bin ich noch zu schröppig für die Preise :D

Ich verstehe jedoch, dass meine Fallgestaltung eher seltener vorkommt :daumen:
 
Der Staat will halt unbedingt E-Autos sehen.
Deswegen den Leuten im Prinzip den Aufpreis zum Verbrenner "bezahlen" und Vergünstigungen bei der Steuer geben.
Gerade Hybrid Autos machen aber kaum einen Unterschied.
Im Endeffekt verbrauchen die genauso viel wie der vergleichbare Verbrenner.
 
Ich sehe die Vorschriften als nicht sinnvoll an, 2022 werden wir Benzinpreise von 2€ haben. Diese werden Jahr für Jahr immer weiter steigen. Der Punkt wird kommen, wo die Menschen freiwillig das EAuto nutzen weil sie eben keine 200€ an der Tanke lassen wollen und das pro Woche (bei Pendlern). Ich denke eben es braucht kein Verbot von Verbrennern dadurch. Irgendwann kommen noch die so hoch probagierten E-Fuels, da kostet dann der Liter 5€ und fertig. Dann kann der 50 Jährige sein Oldtimer ausfahren, das Geld für 500km im Jahr hat er dann auch noch.
Und über Öffis brauchen wir bitte nicht reden, wenn man statt 30 Minuten Fahrtweg auf einmal 1h oder 1,5h hat.
 
Deswegen sagte ich ja, dass ich eher eine besondere Fallgestaltung habe.

Der Unterschied zwischen Auto und ÖPNV sind 5min und statt ÖPNV mitm Rad sind es ca 12min.

Wenn ich mich jedoch im Bekannten- und Freundeskreis umhöre, dann sind es tatsächlich öfter 1,5h statt 30min.
 
Nicht ganz so viel Augenwischerei, wie wenn 2035 als Ziel angekündigt wird. Aber angesichts dessen, dass alles darauf hin deutet, dass schon zur Mitte des Jahrzehnts Verbrenner zu einem reinen Luxusphänomen werden und kurz darauf verschwinden (weil den Nutzern klar wird, dass Verbrenner und Luxus konzeptionell so sehr miteinander kompatibel sind wie HDD und Luxus) ist es dennoch keine sinnvolle Aktion.

Politisch handelnde sollten sich darum kümmern, dass im Ökosystem der Autos die Stellschrauben in Richtung Nachhaltigkeit und Leistbarkeit gedreht werden. Mehr Bauteile und Bauteilgruppen müssen einzeln getauscht werden können und die Werksupgrades müssen in Nähe der tatsächlichen Kosten bepreist sein. Kein Auto sollte jemals aus Multimedia-, Navigations-, Klimatisierungs- oder ähnlichen künstlichen -ausstattungsgründen getauscht werden müssen.

Und natürlich jede Stellschraube in die Hand nehmen, um den LKW-Verkehr auf die Disruption vorzubereiten...
 
Und über Öffis brauchen wir bitte nicht reden, wenn man statt 30 Minuten Fahrtweg auf einmal 1h oder 1,5h hat.
Genau darüber müssen wir reden.
Nur die öffentlichen Verkehrsmittel können die Menschen dazu bewegen, die Karre auch mal stehen zu lassen.

Wenn aber eine Fahrt von 200km per Bahn viel mehr, als mit dem PKW kostet und die Bahn so aussieht, wie sie aussieht, wird sich das Verhalten nicht ändern.
 
Nur die öffentlichen Verkehrsmittel können die Menschen dazu bewegen, die Karre auch mal stehen zu lassen.
Ja. Aber das Stehenlassen von Autos alleine ist noch nicht genug. Auch stehende Autos verursachen hohe gesellschaftliche Kosten, wie auch das Stehenlassen von Superjachten und (im geringeren Umfang) sogar Privatjets auch noch Kosten mit sich bringt.
Gegen das Stehenlassen von Autos hilft etwas anderes: TransportationAsAService.
Frühe Stufe: Mietwägen müssen trivial nutzbar vorhanden sein und sich selbstständig an sinnvolle Einstiegspunkte fahren.
Späte Stufe: Autonome Taxen müssen trivial nutzbar vorhanden sein und sich selbstständig auf die Nutzer hin optimieren.

ÖPNV hilft Autofahrten komplett zu ersetzen. Aber oftmals ist der Aufwand einfach nicht tragbar. Selbst mit autonomen Bussen werden sich autonom platzierende PKWs oftmals vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis überlegen sein.
 
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