E-Auto: In Flandern gibt es wohl bald keine Verbrenner mehr

Ich weiß echt nicht ob ich lachen oder weinen soll bei der Menge an Traumtänzern.... Ufff man.

Genau. Also das was du benutzt soll bitte günstiger und besser verfügbar sein. Im Idealfall auch noch kostenlos. Das was du nicht benutzt und dich auch nicht interessiert kann bitte reglementiert und verteuert werden. Habe ich das richtig verstanden?
Nein hast du nicht. Ich benutze auch ein Auto ab und zu. Die Alternative Bahn ist Teils einfach zu teuer und unpraktisch in der jetzigen Form.
Innerhalb Hamburgs fahre ich natürlich Fahrrad und benutze Öffentliche.
Nicht vergessen, es geht hier nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern Ressourcenverbrauch.

Wie gesagt möchte ich hier niemanden vorschreiben was er, sie zu tun haben.
Ich versuche da wissenschaftlich ranzugehen. Ich merke aber schon das Thema ist bei dir anscheinend emotional sehr aufgeladen.
Was meinst du denn wie wir eine steigende Zahl der Menschheit auf nachhaltige Weise versorgen können? Ich habe da auch links gepostet. ;)
 
Ich werde noch sehr lange verbrenner fahren.

die Klimahysterie interessiert mich nicht und Benzin Preise jucken mich auch nicht.
 
Oh doch.
Man braucht sehr viel Energie, um ihn vom Sauerstoff loszureißen.
Und als Gas gibt er die wieder ab bei der Verbrennung.

Es ist ein Energiespeicher, keine Quelle, da es auf der Erde keine großen natürlichen Wasserstoffvorkommen gibt. Uran, Kohle und Öl sind Energiequellen, letzteres könnte sich ändern, wenn mal der (extrem ineffiziente) Synthetiksprit marktreif wird.
 
Es ist ein Energiespeicher, keine Quelle,
Je nach Betrachtungswinkel hast Du Recht.

Da man aber Energie nicht erzeugen kann, nur umwandeln, ist das alles die gleiche Medaille:
es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten


Uran, Kohle und Öl sind Energiequellen,
Nein.
Uran ist ein Energiespeicher einer Supernovaexplosion, genau so wie Kohlenstoff (und die leichteren Elemente bis Eisen (= Fusionsgift)) die einer Sternenexplosion.

Alles über Eisen machen die Supernovas größtenteils.

Erdöl ensteht aus Pflanzen+Stoffwechsel+Sonnenlicht+Druck.
Das kann man immer wieder herstellen, sogar künstlich.

wenn mal der (extrem ineffiziente) Synthetiksprit marktreif wird.
Die Deutschen waren da schon weit, schon vor dem Krieg, mit der Kohleverflüssigung.
Dann kamen die Amis und das Erdöl.
 
Man sieht die Politik hat Lust auf Enteignungen und dem Bürger seine Besitztümer nutzlos zu machen, und der Bürger feiert es sogar noch wie man hier in manchen Kommentaren sehen kann.

Von daher wird tatsächlich mal Politik für die Leute gemacht, sie wollen es nicht anders ;)
 
es reicht schon 31 V + 1A damit man Wasserstoff erzeugt wird.
Wo ist das viel Strom und ineffizient?
Ich kann auch mit 1,5V Wasserstoff erzeugen.
Aber effizient ist das sicher nicht.

Des weitern Synthetiksprit wo ist da der Sinn.
Darin:
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/ .

Vor allem bräuchte man kein Erdöl mehr.

Und ich bin kein Kraftstoffproduzent.
 
Auch bei Stadtbewohnern kann TaaS große Einsparungen bringen. Denk an die Leute, die zum Einkaufen trotz kurzen Strecken mit dem Auto fahren. Teilweise spinnen die einfach. Teilweise ist der Einkauf aber wirklich anders nicht oder nicht mehr sinnvoll transportierbar. Mit TaaS gilt das nur noch für eine Fahrt, nämlich die Rückfahrt.

Hä? Wie bitte schön soll den ein Verkehrskonzept funktionieren, bei dem alle Leute mit Autos vom Supermarkt wegfahren, aber niemand mit Autos dahin? Werden die Autos vor Ort gebaut und dann zu Hause recyclet?

Dass das Bullshit ist, sollte doch eigentlich auf den ersten Blick auffallen. (Und gilt ganz unabhängig davon, wie viele Einkäufe überhaupt ein Auto erfordern. Ich persönlich nutze es nur für Getränke und verbrauche dafür vielleicht 20 l Benzin im Jahr.)

Ebenso können Personen mit TaaS auch Park&Ride betreiben --- mit dem Vorteil, dass das Auto danach nicht den Bahnhof verstopft, sondern eine Fortbewegung weg vom Bahnhof für andere ermöglicht.

Auch hier würdest du nur Parkflächen einsparen, nicht aber Verkehr. Aber nur unter der Vorraussetzung, dass ähnlich viele Leute mit einem Auto vom Bahnhof wegfahren müssen, wie im gleichen Zeitraum mit einem Auto dort ankommen, was ein komplett weltfremdes, irrelevantes weil nie vorkommendes Szenario ist.


Viele Leute wollen obendrein oftmals gar nicht mit dem Auto fahren, sondern tun es nur wegen Gedanken an die Rückfahrt. Sie wissen nicht, ob es nachher so stark regnet, dass sie den Rückweg nicht mit dem Rad fahren wollen. Sie wissen nicht, ob sie nachher noch die Kraft in den Beinen haben, um wieder mit dem Rad zurückzufahren. Sie wissen nicht, ob sie nicht noch etwas anderes auf dem Rückweg erledigen wollen. Mit TaaS: Kaum ein Problem, in Kombination mit Leihfahrraddiensten sogar gar kein Problem.

Meinst du wirklich, es gibt so viele Leute die unfähig sind, ihren Tag zu planen? Höre ich ehrlich gesagt gerade zum ersten Mal davon.


Hmm. Also bisher hat bei mir noch keine Bahnfahrt wirklich reibungslos geklappt. Stand erst vor 3 Wochen auf dem Ulmer Bahnhof 4h rum bist der Bahnverkehr wieder angelaufen ist. Sowas ist mir in meinen 10 Jahren Autobahnfahren noch nicht untergekommen und meine Verspätungsquote bei der DB ist auch jenseits von Gut und Böse. Da fahre ich lieber Auto. Das ist unterm Strich günstiger und schneller.

Komisch, dass man solche Geschichten immer nur von Autofahrern hört. Ich fahre zwar im Moment Cornabedingt nicht mehr Bahn und die Jahre davor war mangels Anlass auch wenig los, aber wenn ich so die letzten 30 Jahre mit wirklich vielen Bahnfahrten aufaddiere, dann habe ich genau null mal 4 h an einem Bahnhof gestanden. Auch spontan erinnere ich mich auch nur an einziges Mal, wo ich zwei Stunden stand. (Und das war bei einer internationalen Zugverbindung, von denen es naturgemäß etwas weniger gibt)

Wenn ich dagegen aufzählen sollte, wie oft ich schon zwei Stunden im Stau gestanden habe...

Aus meiner Sicht macht das Auto da schon Sinn. Ich werd sicher nicht im Winter durch Regen und Schnee radeln bloß damit das Meer nicht 1m weniger ansteigt. Oder mir morgens die gröhlenden 6-Klässler antun. Das hatte ich zur Schulzeit. Danke nein.

Wenn es für dich "Sinn macht", 1,5 bis 2 Tonnen Stahl durch die Gegend zu wuchten und Landschaften zuzubetonieren, nur damit dein Arsch warm ist und du dich gleichzeitig von deinen Mitmenschen absondern kannst, obwohl du offensichtlich viel Wert auf die Vorzüge einer dichten Bevölkerung legst, dann ist Sprit offensichtlich noch VIEL zu billig.

Verkehrsministerium verschenkt Geld an Eigenheimbesitzer? Quelle bitte das ist ja hochinteressant.


Richtig. Einfache Mathematik. Da in der Gleichung aber 2 Stellschrauben sind

In der Gleichung sind viele Naturkonstanten und eine Stellschraube.
 
Danke, aber ich bin erwachsen. Ich brauche keinen der mir erzählt wir ich mich zu verhalten habe, um den Ansprüchen anderer gerecht zu werden.

Gibt genügend dumme Schäfchen die drauf stehen sich unterjochen zu lassen, scheinbar gehörst du auch zu der Fraktion, wie dein Kommentar beweist.

Wir leben zum Glück nicht mehr im Mittelalter und ich bin in der glücklichen Position mit dem Mittelfinger bei derartigen Aktionen winken zu können.

Würde ich mein Vertrauen in das Unvermögen dieses Staates setzen, müsste ich ziemlich dumm sein.
Puh.. du bist echt ne besondere Snowflake...
Der Grundgedanke einer Gesellschaft ist, dass man auf seinen nächsten und besonders auf die schwächsten achtet.
Dazu gehören eben auch Verhaltensregeln - aka Gesetze und Vorschriften.
Natürlich kann man Demonstrieren, protestieren und sich für Änderungen einsezten.
Aber einfach "Ich will aber nicht!. Ich bin schon groß und entscheide selbst!" in die Welt zu rufen wirkt doch sehr wie ein 6 Jähriger.

Als Ingenieur ist es mein Job, Sachen besser und sicherer zu machen - dazu gehört auch, mir passende Vorgaben für die Kollegen auszudenken, die dann umgesetzt werden, um das Ziel zu erreichen.
Wenn mich das in deinen Augen zu nem Schlafschaf macht, bitte...
Ich bevorzuge es, Systeme zu entwickeln, die niemanden überfahren, oder mal eben Batterie / Tank leer nuckeln, weil niemand ne Einschränkung vorgegeben hat.
Dank der EURO Normen verbraucht mein 280 PS Touareg übrigens kaum mehr, als mein früherer 45 PS 1,0l Opel Corsa A von 1986... und kommt dabei noch knapp 1200km mit einer Tankfüllung.
Gäb es sowas wie die Euro Normen nicht, hätten die Hersteller kaum viel Interesse an einer Weiterentwicklung der Motoren.
Bestes Beispiel ist der Ford F150. Der hatte bis zu den 2010ern einen steinalten Benziner als beliebteste Ausstattung, der das letzte Mal anno Dunnemal erneuert wurde - gab halt unglaublich viel Profit... bis Californien die Abgasnormen deutlich anzog und 2011 der kleine V8 doch in Rente gehen musste - nach nur 19 Jahren Produktion.
Und der basierte eigentlich kaum verändert auf dem Vorgänger von 1987, der da noch 4,9l hatte und in dem Jahr eigentlich auch nur ne Einspritzanlage verpasst bekam und sonst gleich mit dem Vergasermodell davor war.

In einer Gesellschaft hast du nunmal an jeder Ecke Vorschriften, die von der Politik geprägt sind.
Wenn sie dir nicht gefallen.. be my guest und setz dich für Änderungen ein.
Bis dahin ist es der Job der Gemeinschaft, dir zu sagen, wie du dich zu verhalten hast, um andere in der Gemeinschaft nicht einzuschränken.

Es kommt immer wieder auf den alten Grundsatz zurück:
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 2 im Grundgesetz

Wenn dir unser Grundgesetz nicht gefällt... solltest du vielleicht nochmal drüber nachdenken, wozu es da ist und was es auch dir ermöglicht.

Selbst das "Land of the Free" hat deutlich mehr Vorschriften und Einschränkungen als Deutschland.
 
Zum Glück wird bei der Herstellung von e Autos kein CO2 verbraucht. Unserer Individualverkehr ist eine Sackgasse, auch mit e Autos. Mehr und kostenlose Öffentliche brauchen wir. Günstige Bahnfahrten und pro Kopf begrenzte Flugmeilen.

Macht auch echt Sinn wenn man nachts um 1 mit seinem Kind ins Krankenhaus muss (gerne auch Mal abends/tagsüber) und auf den Bus zu warten weil man kein Auto haben darf damit man CO2 spart.

Mein Weg zur Arbeit sind 25min mit dem Auto und 10€ Sprit hin und zurück. Die Bahn braucht 1,5h und ich werde nie pünktlich sein, oder muss eine Stunde vorher losfahren. Ja der Individualverkehr ist echt am Ende
"Das Verbot schließt Hybrid-PKW, wie etwa Plug-in-Hybride mit ein."


Ich wäre dafür die Leute dazu zu bringen Plug-In Hybride mal vernünftig einzusetzen.
Verbrauch von Sprit und Strom erfassen: Je mehr man elektrisch fährt, desto mehr Vergünstigungen bekommt man. Wer die Kiste 100% auf Sprit fährt zahlt so als ob er nen Verbrenner hätte.

Ja Überwachung meines Bewegungsprofil finde ich super. Immer gerne. Plug In kann man nicht sinnvoll nutzen bei 60km Reichweite
Politisch handelnde sollten sich darum kümmern, dass im Ökosystem der Autos die Stellschrauben in Richtung Nachhaltigkeit und Leistbarkeit gedreht werden. Mehr Bauteile und Bauteilgruppen müssen einzeln getauscht werden können

Bin ich bei dir, aber der Trend sind mittlerweile 3D XYZ bla bla LED Edge Matrix irgendwas Scheinwerfer die das Herstellerlogo auf den Hof projektieren. Sind die LEDs kaputt kaufe ich für 2000€ ein neuen Scheinwerfer
Wenn ich dann noch an die ganzen Unfälle denke und wie die Autos teils deformiert werden, will ich erst garnicht daran denken, was mit so einem Lithium-Akku passiert, wenn er so einen Schlag abbekommt bzw. deformiert wird.

Da brennen wohl in Zukunft mehr Autos nach Unfällen auf den Autobahnen ... und das Löschen dieser Dinger ist ja auch so ne Nummer für sich.

Jetzt Mal aus dem Nähkasten, spreche da in beiden Punkten aus erster Quelle:

1: E Autos sind eine technische Katastrophe bei Pannenanfälligkeit.

2: Im Falle eines Unfall mit einem E Auto viel Spaß allen Befürwortern. Ich arbeite im Rettungsdienst und von uns geht keiner an die Karre und versorgt einen eingeklemmten. Schon Mal Formel 1 beobachtet? Selbst im heilen Zustand springen die Fahrer aus dem Auto ohne Fahrzeug und Erde gleichzeitig zu berühren. Die Batterien lassen sich auch nicht Mal eben abklemmen. Lt. Örtlicher Feuerwehr bei uns wird das brennende E Auto erst in eine Spezielle Plane verlastet die dann angehoben wird mit einem Kran und dann erst gelöscht damit das Wasser isoliert bleibt. Kann man sich ausrechnen wie vielversprechend das ist ein brennendes Auto auf eine Plane zu bekommen. Brennt die Batterie selbst bekommst das nicht Mal eben gelöscht, da kann man sich von seiner Garage verabschieden
Also womit werden die Batterieautos am Ende fahren? Wie üblich mit dem Strom, den man in der EU jederzeit zu Spottpreisen bekommen kann: Kohle. Denn dafür stehen genug Kraftwerke bereit, die eigentlich aus Klimaschutzgründen längst hätten abgerissen werden sollen,
Aber das muss doch nach außen hin gut aussehen, Greta sagt immer das muss so sein ?
Gerade für die genannten sind Batterien tatsächlich sehr gut geeignet. Häufiges Halten an speziell eingerichteten Standorten, dazwischen nur kurze mit mittlere Fahrtstrecken, aber entweder Bedarf an einer parmanenten Einsatzbereitschaft oder aber hohe Laufleistungen wegen regelmäßiger Fahrten. Das passt wie die Faust aufs Auge.

Ich lach mich kaputt. Das rechne mir Mal vor das es für Einsatzfahrzeuge ideal ist.

Call 112 - "leider ist zur Zeit kein E- Rettungswagen in ihrer Region verfügbar, wenn sie einen Rückruf wünschen drücken sie die 1"

1. Batterien sind super unter dem Fahrgestell wenn ich irgendwo hängenbleibe und aufsätze im dunklen.

2. Häufiges halten an speziell eingerichteten Standorten? Am Krankenhaus verbringe ich ca. 30min. Wenn ich mein Herzinfarkt Patient abgebe, lade ich auch erstmal mein RTW auf bevor der in die Notaufnahme kommt

3. Kurze und mittlere Strecken? Ein Einsatz bis Wache sind bei uns um die 50km, regelmäßig auch 80km. Was ist mit einem Folgeeinsatz? Sind Mal auch 200km am Stück.

Wo Batterien dagegen wenig Sinn machen: Bei Leuten, die jeden Tag nur ihren eigenen Arsch zur Arbeit bewegen müssen, wofür in 99% der Fälle Fahrrad oder ÖPV die angemessene Lösung wären und die ab und zu mal einen längeren Ausflug/Urlaub machen wollen, wofür Batterieautos zum Teil nicht einmal geeignet,

Echt? Es werden nicht 99% der Bevölkerung am besten mit dem ÖPNV zur Arbeit kommen weil es eine Katastrophe ist.

Gerade E Autos sind mittlerweile für Urlaub geeignet was die Reichweite betrifft. 400km ist halt ein Stop mehr pro Tankfüllung und 20min auf 80% Laden ist nicht die Welt
Wobei ich persönlich keinen Mitleid mit Leuten habe, die 50 km entfernt von ihrem Arbeitsplatz in dann-nicht-mehr-Natur einen Neubau für sehr viel Geld hinpflanzen

Und ich nicht mit denen die 600€ Miete für 1 Zimmer zahlen. Für Kinder ist ein Haus und Garten einfach großartig. Warum dürfen Hühner bitte nicht im Stall gehalten werden, aber 2 Kinder in einer 3 Zimmer Wohnung sind in Ordnung weil es umweltfreundlich ist kein Auto zu fahren?
Aus meiner Sicht gehört es sich, dass LKWs so rasch wie möglich auf den Autobahnen von der Hochleitung Strom abnehmen,

Schön wär's, dann muss der Strom aber auch Öko sein und daran scheitert das Konzept, man darf ja keine Windräder bauen weil die laut sind, Dörfer und Vögel gestört werden. Gab Mal ein Beitrag wo ein Windpark an der Autobahn nicht genehmigt wurde weil der Autobahnparkplatz sonst in seiner Ruhe gestört wird.

Abgesehen davon hat die Bahn das bis heute nicht geschafft mit den Stromabnehmern, wie soll das auf der Autobahn klappen? Die A7 sollte bis 2000 zur Expo Deutschlandweit 6 Spurig sein, teilweise bis heute 20 Jahre später nichtmal angefangen
Den Umstieg auf E-Autos kann man bei den aktuellen Einstiegspreisen ebenfalls vergessen.

Richtig, brauch mir auch keiner sagen Kauf ein E-up für unter 10k. Als Familie wohl unbrauchbar
Würden weniger populistische und mehr tragfähige Konzepte präsentiert werden würde ich - mehr oder weniger - ohne zu zögern auf den Hypetrain aufspringen. Aber leider ist es aktuell Volkssport lieber Verbote zu verhängen die einen selbst nicht betreffen. Also werde ich das als Autofahrer auch so handhaben.
?
Da freu ich mich schon drauf. Wenn Papa zu Greta sagt dass sie nun leider doch nicht in den Urlaub fahren können, weil Sprit teuer, Gas teuer, Miete teuer, Bioessen teuer. Da wird mein Herz aufgehen wenn die Einsicht dämmert.
Nur leider werden wir das in der Öffentlichkeit nicht mit bekommen
Danke für dein Mitleid aber ich habe noch eine viel bessere Idee: Home office. Da braucht man nämlich auch keine 10km ÖPV benutzen und verbraucht noch weniger Energie. Und bei den 1-5% die eben anwesend sein müssen kann man dann ja schauen.

Da muss ich dir etwas widersprechen, leider arbeiten nicht 95% in einem Home Office kompatibelen Beruf
Haben die Kollegen von Hamburg nach München immer gemacht.
Aber Flugzeuge sind ja Umweltverpester.

Und Inlandsflüge machen 1% des gesamten CO2 Verkehrssektor aus, also ein Witz.

Aber der größte Witz an allem:

60% des CO2 Ausstoß erzeugt der Energiesektor, aber wir sollen mehr Strom verbrauchen für Dinge die bis dato kein Strom gebraucht haben ???

Auf Bohrinseln wird Erdgas, welches ich auf dem Festland teuer bezahle, sinnlos verbrannt weil es ein Abfallprodukt von Ölförderung ist, aber mein Auto stößt zuviel CO2 aus?
 
Im Fernverkehr wird der Diesel noch lange alternativlos bleiben. Der Preisdruck unter den Speditionen ist enorm, wenn ich dann so was lese wie LKWs sollen rasch Strom von Hochleitungen abnehmen muss ich lachen. Die Autobahnen mit Hochleitungen vollzupflastern kann und will niemand bezahlen, ebenso wie die Umrüstung der ganzen LKWs. Dazu kommt eine Bauzeit von mehreren Jahrzehnten allein in Deutschland. Völlig utopisch und realitätsfremd.

Akkus im Nahverkehr klingen schon realistischer. Allerdings muss dann noch geklärt werden woher der ganze Strom kommen soll. All die E-Autos und E-LKWs werden sehr durstig sein, das packen die tollen Windrädchen und Solarmodule ganz sicher nicht. Also bleibt nur der Import aus dem Ausland, wo der Strom fröhlich weiter mit fossilen Brennstoffen und AKWs produziert wird :ugly:
 
Macht auch echt Sinn wenn man nachts um 1 mit seinem Kind ins Krankenhaus muss (gerne auch Mal abends/tagsüber) und auf den Bus zu warten weil man kein Auto haben darf damit man CO2 spart.

Mein Weg zur Arbeit sind 25min mit dem Auto und 10€ Sprit hin und zurück. Die Bahn braucht 1,5h und ich werde nie pünktlich sein, oder muss eine Stunde vorher losfahren. Ja der Individualverkehr ist echt am Ende

Davon rede ich doch!!!!
Ich habe geschrieben dass das Angebot viel besser werden muss als wahre alternative zum Auto.
 
Der Grundgedanke einer Gesellschaft ist, dass man auf seinen nächsten und besonders auf die schwächsten achtet.

Das klappt politisch echt gut. Nicht umsonst leidet der Mittel und Geringverdiener am meisten an hohen Spritpreisen, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, mieten usw.

Nur Mal als Anstoß: die Gesellschaft will das jeder kleine Bürger kein CO2 mehr ausstößt, aber lässt sich von der Industrie den Kohleausstieg diktieren. Wer achtet da auf wen?
Als Ingenieur ist es mein Job, Sachen besser und sicherer zu machen

Dank der EURO Normen verbraucht mein 280 PS Touareg übrigens kaum mehr, als mein früherer 45 PS 1,0l Opel Corsa A von 1986... und kommt dabei noch knapp 1200km mit einer Tankfüllung.

Du arbeitest nicht zufällig auch noch für VW? Die Abgasnormen haben in erster Linie hauptsächlich die Abgasreinigung verbessert, weniger den Verbrauch. Keine Ahnung was dein Opel Corsa verbraucht hat, vielleicht Mal Vergaser Gemisch richtig einstellen, aber mit Sicherheit keine 10l/100km wie der Touareg verbraucht. Bei der Tankgröße von 90l, oder was der hat, kommen da auch 1200km zustande im Eco Modus mit 100kmh vmax.

Also wenn dein Auto deine Ansicht von umweltfreundlichen Verbrauch ist (normale Limousinen verbrauchen die Hälfte), dann will ich nicht wissen was deine Ansicht als Ingenieur ist Sachen sicherer zu machen.
Bis dahin ist es der Job der Gemeinschaft, dir zu sagen, wie du dich zu verhalten hast, um andere in der Gemeinschaft nicht einzuschränken.

Also dein Job ihm zu sagen das er Fahrrad fahren muss damit du nicht eingeschränkt wirst dein 3l V6? 10l)100km Touareg zu fahren? Echt jetzt?
Davon rede ich doch!!!!
Ich habe geschrieben dass das Angebot viel besser werden muss als wahre alternative zum Auto.
Ist trotzdem keine Option in dem Fall auf einen Bus zu warten. Zumindest als Familie wirst du vorerst in absehbarer Zeit immer ein Auto brauchen. So schlecht ist der ÖPNV nicht, nur die verschiedenen Zeiten die gebraucht werden würden auf dem Land ein 22h/ pro Stunde 2 Busse erforderlich machen. Wenn ich sehe wie viele Busse jetzt schon nur mit Schülern besetzt sind oder gar leer, frage ich mich wer es bezahlen soll
 
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Je nach Betrachtungswinkel hast Du Recht.

Da man aber Energie nicht erzeugen kann, nur umwandeln, ist das alles die gleiche Medaille:




Nein.
Uran ist ein Energiespeicher einer Supernovaexplosion, genau so wie Kohlenstoff (und die leichteren Elemente bis Eisen (= Fusionsgift)) die einer Sternenexplosion.

Alles über Eisen machen die Supernovas größtenteils.

Erdöl ensteht aus Pflanzen+Stoffwechsel+Sonnenlicht+Druck.
Das kann man immer wieder herstellen, sogar künstlich.


Die Deutschen waren da schon weit, schon vor dem Krieg, mit der Kohleverflüssigung.
Dann kamen die Amis und das Erdöl.

Ich finde man kann es ruhig umgangssprachlich benennen. Kein normaler Mensch redet von der Entropiezunahme, sondern vom Energieverbrauch. Ich denke jeder weiß, was damit gemeint ist, genauso wie die meisten auch den 1 und 2 HS der Thermodynamik kennen. Wenn man gerade Physikalische Chemie durchnimmt, dann sollte man selbstverständlich das entsprechende Vokabular benutzen.

es reicht schon 31 V + 1A damit man Wasserstoff erzeugt wird.
Wo ist das viel Strom und ineffizient?

Man kann auch mit 2V und 1 nA Wasserstoff erzeugen, es kommt nur entsprechend wenig dabei heraus. Das Problem ist der Wirkungsgrad. Wenn man H2 als Stromspeicher nutzt, dann kommen (mit viel gutem Willen) noch 50% an, will man das H2 Auto realisieren, dann sind es noch 25%. Zum Vergleich: Pumpspeicherwerke kommen auf 70-80%, Akkusysteme sind jenseits der 90% unterwegs, Elektroautos bei 80-90%.

Wenn man auf H2 setzt, dann muß man diese Ineffizienz mit deutlich mehr Stromerzeugung kompensieren, was extrem teuer ist und die Ökobilanz ruiniert (Auch Ökostrom hat einen ökologischen Fußabdruck).

Des weitern Synthetiksprit wo ist da der Sinn.
Kein CO2, dein Synthetiksprit entsteht bei der Verbrennung CO2.

Der Vorteil ist, dass man damit die bisherige Verbrennertechnologie ohne Probleme weiternutzen kann, es ist eben nur wesentlich teurer.

Einsatzzwecke wären:
- Oldtimer und andere erhaltenswerte Autos
- Kleingeräte, wie Kettensägen, Rasenmäher und Notstromaggregate
- Flugzeuge
- Alte Ölheizungen, die nicht modernisiert werden können/dürfen

Damit wäre dann ein wichtiger, wenn auch kleiner, Schritt getan.

Im Fernverkehr wird der Diesel noch lange alternativlos bleiben.

Sehe ich anders. Sowie die ersten LKW erscheinen, die real mindestens 800km weit kommen, wird sich das ganze durchsetzen.

Der Preisdruck unter den Speditionen ist enorm, (...)

Genau deshalb wird es sich durchsetzen. Wenn man den Dieselpreis und den Strompreis (samt Verbrauch) gegenüberstellt, dann kommt man auf massive Einsparungen. Damit kann man dann die anderen Speditionen ausstechen. So wie es eingeführt wird, dürfte es sich durchsetzen, das wird wohl lediglich 5-10 Jahre dauern

(...) wenn ich dann so was lese wie LKWs sollen rasch Strom von Hochleitungen abnehmen muss ich lachen. Die Autobahnen mit Hochleitungen vollzupflastern kann und will niemand bezahlen, (...)

Man wird wohl alle LKW Parkplätze und die größeren Speditionen ans Mittelspannungsnetz anschließen müssen, dann funktioniert das auch.

(...) ebenso wie die Umrüstung der ganzen LKWs.

Die werden einfach ersetzt und dann verkauft.

Dazu kommt eine Bauzeit von mehreren Jahrzehnten allein in Deutschland. Völlig utopisch und realitätsfremd.

Unrentable LWKs werden schnell ausgemustert, von daher braucht man in diese Richtung nichts unternehmen.

Akkus im Nahverkehr klingen schon realistischer. Allerdings muss dann noch geklärt werden woher der ganze Strom kommen soll. All die E-Autos und E-LKWs werden sehr durstig sein, das packen die tollen Windrädchen und Solarmodule ganz sicher nicht. Also bleibt nur der Import aus dem Ausland, wo der Strom fröhlich weiter mit fossilen Brennstoffen und AKWs produziert wird :ugly:

Der Stromverbrauch der Elektromobilität liegt etwa bei einem Drittel des bisherigen Verbrauchs. Das wird man irgendwie Schultern müssen. In Frankreich hat man den Vorteil, dass die Kernkraftwerke nur zu 75% ausgelastet sind, da hat man den Strom schon parat, ähnlich in Norwegen.
 
Man muss ja bei einer Brennstoffzelle nicht Wasserstoff nutzen.
Mit Methanol umgehst du ein paar Probleme von Wasserstoff und für den "normalen" Verbrennerfahrer wäre es fast kein Unterschied zum Verbrenner.
 
Man muss ja bei einer Brennstoffzelle nicht Wasserstoff nutzen.
Mit Methanol umgehst du ein paar Probleme von Wasserstoff und für den "normalen" Verbrennerfahrer wäre es fast kein Unterschied zum Verbrenner.

Dafür ist man dann nocheinmal wesentlich ineffizienter, wenn man Strom als Grundlage zur Methanolproduktion nutzen möcthe
 
Das klappt politisch echt gut. Nicht umsonst leidet der Mittel und Geringverdiener am meisten an hohen Spritpreisen, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, mieten usw.

Bei allem außer der Lohnsteuer stimme ich dir zu. Geringverdiener zahlen keine Lohnsteuer.

Nur Mal als Anstoß: die Gesellschaft will das jeder kleine Bürger kein CO2 mehr ausstößt, aber lässt sich von der Industrie den Kohleausstieg diktieren. Wer achtet da auf wen?

Wie kann man das ändern?
Indem man eine passende Partei unterstützt... Hint: SPD und CDU sind da die falschen - AFD erst recht.

Du arbeitest nicht zufällig auch noch für VW? Die Abgasnormen haben in erster Linie hauptsächlich die Abgasreinigung verbessert, weniger den Verbrauch. Keine Ahnung was dein Opel Corsa verbraucht hat, vielleicht Mal Vergaser Gemisch richtig einstellen, aber mit Sicherheit keine 10l/100km wie der Touareg verbraucht. Bei der Tankgröße von 90l, oder was der hat, kommen da auch 1200km zustande im Eco Modus mit 100kmh vmax.
Nope. Ich gehöre zu den vielen Ingenieuren bei nem Seelenverkäufer - und bin damit Wanderpokal.
Natürlich waren da auch indirekte VW Projekte dabei, weil die großen Zulieferer irgendwie alle für VW arbeiten, aber bis auf ein paar Monate als "Lückenfüller" in der Rechtsabteilung (Verteilen der Vorschriften an alle Ingenieure, damit die auch ja wissen, dass es pöse ist, was die grad machen) hatte ich nicht direkt mit VW zu tun.

Also wenn dein Auto deine Ansicht von umweltfreundlichen Verbrauch ist (normale Limousinen verbrauchen die Hälfte), dann will ich nicht wissen was deine Ansicht als Ingenieur ist Sachen sicherer zu machen.
Hmm.. Eine normale Limousine braucht weniger als 7l/100km? Glaub ich irgendwie nicht dran. (Ich fahr den Dicken nahezu ausschließlich auf der Autobahn)
Der 1l Ford EcoBoost braucht übrigens fast so viel, wie mein V6.
Viele der extrem Downsizing Motoren müssen sehr hoch drehen, um ihre Leistung zu haben und damit schlucken sie viel.
Es gilt da leider noch immer: Turbo läuft, Turbo säuft.
In kleineren Drehzahlen laufen die effizienter, aber die fährt kaum einer real, weil die Autos dann nicht aus den Puschen kommen.
Woher ich das weiß?
Einer meiner ersten Jobs war es, den 1l EcoBoost in den Fiesta zu quetschen.

Mein altes Arbeitstier, der Pathfinder R51, war übrigens gern mal mit 12-13l / 100km dabei, wenn ich gewagt hab, mal schneller als 80 zu fahren. (174 PS, 195 kg schwerer)

Also dein Job ihm zu sagen das er Fahrrad fahren muss damit du nicht eingeschränkt wirst dein 3l V6? 10l)100km Touareg zu fahren? Echt jetzt?
Steht das irgendwo?
Steht irgendwo, dass ich mit dem Dicken zur Arbeit fahre?
Kann mich nicht erinnern, das irgendwo geschrieben zu haben.
Allerdings habe ich durchaus hier im Thread geschrieben, dass der Dicke mein Arbeitstier ist und ich in der Stadt hauptsächlich unsere Zoe benutze.

Ist trotzdem keine Option in dem Fall auf einen Bus zu warten. Zumindest als Familie wirst du vorerst in absehbarer Zeit immer ein Auto brauchen. So schlecht ist der ÖPNV nicht, nur die verschiedenen Zeiten die gebraucht werden würden auf dem Land ein 22h/ pro Stunde 2 Busse erforderlich machen. Wenn ich sehe wie viele Busse jetzt schon nur mit Schülern besetzt sind oder gar leer, frage ich mich wer es bezahlen soll

Auch in der Stadt ist der ÖPNV nicht schlecht, kann aber nicht alles abdecken.
Mein direkter Weg ins Büro (wenn ich denn nicht im Home Office wäre), ist nur 13km lang... mit den Öffis dauert es nur 1,5-2h, da ich erst in die Stadt rein müsste, um dann wieder raus zu fahren und dabei mehrfach umzusteigen.
Da sind Fahrrad und Auto aktuell leider noch die bessere Alternative - vor allem, weil ich dann auf dem Weg noch einkaufen gehen kann.
Für ne Familie brauch ich halt auch mehr als nen Joghurt und nen Salat... Ist also doof im Rucksack und nen Fahrradanhänger kann ich nicht den ganzen Tag unbeobachtet am Fahrradständer lassen (sofern ich wieder ins Büro gehe und REWE und Edeka nicht mehr in Laufentfernung sind - Aldi und Co. sind leider weiter weg.. also muss für den Großeinkauf wieder was bewegliches her.)
 
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