E-Auto & Co.: Autoindustrie will mehr staatliche Förderung

Für Leute die viel fahren müssen und nicht daheim laden können ist ein E-Auto einfach (noch) nix. Wer das ernsthaft nicht versteht hats entweder nie probiert/durchgerechnet oder ist komplett der Ökomentalität verfallen.

Ich habe letztes Jahr ernsthaft überlegt ob ich noch einen Verbrenner oder gleich nen Elektro kaufen möchte für die nächsten 10 Jahre - und habe mich obwohl ich mit 40-60 km am Tag in aller Regel auskomme UND daheim laden könnte (wenn auch umständlich aber auf privatem Grund und Boden - mit 11 kW halt) gegen den Stromer entschieden. Ganz einfach weil er viel, VIEL teurer gewesen wäre in der Anschaffung (selbst nach Abztug aller möglichen Förderungen) und ich auch in den Betriebskosten nicht nennenswert günstiger bin (ob ich 60€ Strom oder 100€ Super reintue pro Monat macht selbst auf 10 Jahre gesehen den Preisunterschied nicht annähernd wett).

Ich bin schon davon überzeugt dass all das kommen wird und auch noch viel besser/einfacher werden wird. Aber aktuell habe ich persönlich keinen sinnvollen Grund gesehen ein E-Auto zu kaufen.
 
Laut Aussage des Beitrags :

Mit einer Wallbox kann man mit 11 Kilowatt laden und hat somit über Nacht ein vollgeladenes Elektroauto. So kostet bei 32 Cent pro kWh eine Ladung mit 90 kWh nur 28,80 Euro.

Also wenn der Stromzähler nach ca. 8 Stunden Nächtlichem Laden exakt 90 kWh für 28,80- EUR Anzeigt dann sind auch 90 kWh im Fahrzeug Akku geschpeichert ?!?
Wie funktioniert das ?! Gibt es neue Physikalische Gesetze die das ermöglichen ?!:what:

Das ist schon mal die erste E Auto Unwahrheit , von vielen !

Und dann wüsste ich noch gerne wo Nacht,s der grüne Ökostrom zum Laden des E Autos herkommt ?!:schief:
 
Bei so "kleinen" Ladeleistungen ist der Wirkungsgrad tatsächlich nicht so schlecht bzw. Ladeverluste überschaubar - aber du hast natürlich Recht dass die 90 kWh die man brutto aus der Leitung zieht (und zahlt) nicht danach auch netto im Akku sind.
Bei dreiphasigem laden mit 11kW schaffen neue e-Autos etwa 95% Wirkungsgrad beim Laden. Aus den 28,80 würden also real etwa 30,30€ werden - wenn man noch ein bisschen was an Verlusten reinrechnet die die Leitungen selbst verursachen (wenn die vernünftig dimensioniert sind ist das <1%) sagen wir mal 30,50€.
 
Das E Auto ist ein Nischen Produkt , und eine Politische Unwahrheit nichts weiter .

Das E Auto wird den Klimawandel weder aufhalten , noch das Politisch angegebene Klimaziel verwirklichen .

Wir hatten Privat ein E Auto , und auch in der Firma aber beides war nicht Praktikabel oder Profitabel :daumen2:
 
Für Leute die viel fahren müssen und nicht daheim laden können ist ein E-Auto einfach (noch) nix. Wer das ernsthaft nicht versteht hats entweder nie probiert/durchgerechnet oder ist komplett der Ökomentalität verfallen.
Diese Aussage pauschal zu treffen ist mMn falsch. Zumal "viel fahren" relativ ist. Und der Faktor Auto (Reichweite, wie schnell genau kann es laden, usw) mit entscheidet. Kann der "vielfahrende" Vertreter (Langstreckenfahrer) sein Fahrzeug unterwegs "schnell" zwischenladen, oder hat der "Vielfahrer" (zb. überdurchschnittlich langer Arbeitsweg) die Möglichkeit sein KFZ ausreichend bei privaten Fahrten (zb. auf Parkplätzen) unterwegs nachzuladen, oder oder oder.

Auch wer nicht viel fährt, und nicht Zuhause laden kann, muß ggf. Kompromisse eingehen wenn er mit einem Stromer fährt.
(ob ich 60€ Strom oder 100€ Super reintue pro Monat macht selbst auf 10 Jahre gesehen den Preisunterschied nicht annähernd wett).
Betriebskosten sind mehr als nur Treibstoffkosten. Ein Audi A4 B9 mit 2L Diesel und 103g/100KM CO2 kostet in den 10 Jahren (nach aktuellem Kurs!) über 2000€ Steuern - die man beim Stromer spart. Und bei deinem Beispiel sind es 40€ im Monat an Ersparnis bzgl. Treibstoffkosten, also fast 500€ im Jahr, und somit fast 5000€ in 10 Jahren. Als Kaufprämie gibt es je nach Modell bis zu 9000€ vom Staat.

Da kommen schon einige Euros zusammen. Geringerer Wertverfall, tlw. deutlich günstigere Wartungskosten usw. kommen da noch als "Bonus" oben drauf.

Rechnet man alle Kosten eines Autos zusammen, vom Kaufpreis über sämtliche Betriebs- und Wartungsaufwände bis zum Wertverlust, schneiden Elektroautos immer häufiger besser ab als Verbrenner. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Vollkosten-Berechnung von nahezu allen auf dem deutschen Markt aktuell erhältlichen Elektroautos sowie Plug-in-Hybriden mit Benzinern oder Dieseln mit vergleichbarer Motorleistung und ähnlicher Ausstattung.
Und der ADAC hat sogar noch einen 15% Preisnachlass für Verbrenner mit einkalkuliert.

Aber aktuell habe ich persönlich keinen sinnvollen Grund gesehen ein E-Auto zu kaufen.
Was ja auch ok ist, niemand sagt ein E-Auto wäre heute schon für 100% eine "machbare" bzw. auch wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit. Aber zumindest die Berechnung der Wirtschaftlichkeit/Kosten sollte vollständig bzw. "fair" sein. (Ich meine jetzt nicht speziell dein Beispiel, sondern generell)
 
Wer finanziell gut gestellt und in Rente ist vieleicht noch eine schon abgeschriebene PV Anlage am Dach hat , für den ist ein E Auto eine Überlegung wert.

Und das ist ja schließlich die Mehrheit der Bundesbürger nicht wahr :schief:
 
Ob nun die Autoindustrie mit Hilfe von Steuergeldern subventioniert wird oder nicht - die angeblichen "Volksvertreter", die im Bundestag ihr Unwesen treiben werden den doofen deutschen Steuerzahler so oder so auspressen wie eine Zitrone und es wird noch viel schlimmer werden, dafür werden die linksliberalen Grüninnen mit ihren nicht finanzierbaren Plänen und ihrer absolut hirnrissigen "Deutschland rettet die Welt"-Ideologie schon sorgen, wartet's ab.
 
Betriebskosten sind mehr als nur Treibstoffkosten. Ein Audi A4 B9 mit 2L Diesel und 103g/100KM CO2 kostet in den 10 Jahren (nach aktuellem Kurs!) über 2000€ Steuern - die man beim Stromer spart
Ja. Bei meinem Beispiel issesn ibiza mit unter 100€ Steuern im Jahr und wenn ich ihn fahre 4 Liter auf 100 (meine Frau braucht 5). Der Preisunterschied war aber so groß dass ich zwei Ibizas bekommen hätte zum EAutopreis.
Wirtschaftlich rechnet sich ein e Auto für mich null (wir reden da von 10-15K Mehrpreis auf die Nutzungszeit gesehen). Ich denke bzw hoffe aber dass das in 10 Jahren wesentlich besser ist.

Der Kostenfaktor ist das einzige was zählt wenns sich durchsetzen soll. Sobald elektrisches fahren billiger wird als Verbrenner werden die Leute massenhaft umsteigen. Vorher (abseits weniger Randgruppen) nicht. Da entscheidet sich Erfolg oder Miserfolg des Konzeptes.
 
Sind alle 3 Tage laden für mehrere Stunden im 3 km entfernten Gewerbegebiet.
Ich glaube ja, du hast da einiges an Entwicklung nicht mitbekommen...
Darf ich fragen woher du die Info hast? Ich habe ein paar Kontakte in die Architektur-Fachschaft und dort wird scheinbar gepredikt dass man in 10 Jahren keine Parkplätze oder Tiefgaragen mehr einplanen sollte. Sieht man sogar bei aktuellen Neubauprojekten wie der Hamburger Hafenstadt. Dort ist ein neugebauter Block quasi Auto- und damit auch parkplatzfrei.

Nicht Meinungen, sondern Gesetz mein Lieber, Gesetz.

Moment. Ich war immer davon ausgegangen dass wir Entscheidungen auf aktueller technischer Basis fällen. Das ist doch das Hauptargument gegen synthetische Kraftstoffe. Aber bei der Ladeinfrastruktur beim E-Auto kann man jetzt doch Zukunftsträume als Fakten verkaufen oder wie?
Nicht aus dem Kontext zitieren. Da ging es darum, dass AG sich in Zehn Jahren es gar nicht mehr leisten können den BA keine Ladesäulen hinzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für alle die sich noch immer Wasserstoff und/oder E-Fuels wünschen empfehle ich den YouTube-Channel des Helmholtz-Institut Ulm. Kannte ich bis gestern auch nicht, aber die Informationen dort sind sehr schön aufbereitet, deutschsprachig und auch für Leute verständlich, die keinen Uni-Abschluss haben.
Der folgende Vortrag erklärt sehr schön, warum sowohl E-Fuels als auch Wasserstoff aktuell keine gute Idee sind.

AMS Kongress 2021 mit Prof. Maximilian Fichtner - "Transformation der Antriebe"

Wer sich aber ein paar Verbrenner auf Vorrat halten möchte, bis es genug grünen Strom gibt um ihn für PKW-E-Fuels zu verbraten, kann sich ja schon mal vorsorglich einen kleinen Fuhrpark beiseite stellen. Spoiler: Es könnte aber etwas dauern, ehe die Kapazitäten in den entsprechenden Orten der Welt verfügbar sind.
 
Ich bin schon davon überzeugt dass all das kommen wird und auch noch viel besser/einfacher werden wird. Aber aktuell habe ich persönlich keinen sinnvollen Grund gesehen ein E-Auto zu kaufen.
Aktuell ist ja auch erst am Anfang der Entwicklung. Deswegen schreit der VDA ja auch nach mehr Förderung, um diesen Übergang schneller hin zu bekommen.

Ob es rentabel ist oder nicht, das ist nachher einfach ein Rechenexempel. Ich denke aber, wenn man auf 10 Jahre plant, dann ist das zu lang. Man sollte bei einem Neukauf damit rechnen, dass man spätestens in 5 Jahren den Verbrenner wieder los wird, weil dann nämlich der Punkt so langsam erreicht sein wird, wo ein Verbrenner massiv an Wert verlieren wird.
 
Aktuell ist ja auch erst am Anfang der Entwicklung. Deswegen schreit der VDA ja auch nach mehr Förderung, um diesen Übergang schneller hin zu bekommen.

Ob es rentabel ist oder nicht, das ist nachher einfach ein Rechenexempel. Ich denke aber, wenn man auf 10 Jahre plant, dann ist das zu lang. Man sollte bei einem Neukauf damit rechnen, dass man spätestens in 5 Jahren den Verbrenner wieder los wird, weil dann nämlich der Punkt so langsam erreicht sein wird, wo ein Verbrenner massiv an Wert verlieren wird.
komische denkweise. Oh naturschützen aber den verbrenner nach 5 jahren icht emhr nutzen und ein neues auto kaufen statt das auto bis nichts mehr geht zu fahren......durch so eine denkweise kommen wir doch erst zu solch einen punkt. Genauso wie jedes jahr ein neues smartphone.
Abgesehen davon ist ein E-Auto definitiv keine einsparung. Alleine die seltenen erze für die baterien und andere elektronische Teile ist ein problem und zweitens wird der verbrauch der autos offgeloaded zu kraftwerken.....
Ja. Bei meinem Beispiel issesn ibiza mit unter 100€ Steuern im Jahr und wenn ich ihn fahre 4 Liter auf 100 (meine Frau braucht 5). Der Preisunterschied war aber so groß dass ich zwei Ibizas bekommen hätte zum EAutopreis.
Wirtschaftlich rechnet sich ein e Auto für mich null (wir reden da von 10-15K Mehrpreis auf die Nutzungszeit gesehen). Ich denke bzw hoffe aber dass das in 10 Jahren wesentlich besser ist.

Der Kostenfaktor ist das einzige was zählt wenns sich durchsetzen soll. Sobald elektrisches fahren billiger wird als Verbrenner werden die Leute massenhaft umsteigen. Vorher (abseits weniger Randgruppen) nicht. Da entscheidet sich Erfolg oder Miserfolg des Konzeptes.
die jetzige regierung wird mit Co2 steuer schon dafür sorgen das die jetzigen autos unbezahlbar werden. Genauso wie Fleisch wenn Ötzdemir durchkommt mit seinen Plänen
 
komische denkweise. Oh naturschützen aber den verbrenner nach 5 jahren icht emhr nutzen und ein neues auto kaufen statt das auto bis nichts mehr geht zu fahren......durch so eine denkweise kommen wir doch erst zu solch einen punkt. Genauso wie jedes jahr ein neues smartphone.
Abgesehen davon ist ein E-Auto definitiv keine einsparung. Alleine die seltenen erze für die baterien und andere elektronische Teile ist ein problem und zweitens wird der verbrauch der autos offgeloaded zu kraftwerken.....

Völlig richtig. Ein Auto "kaputt" zu fahren ist wesentlich umweltfreundlicher als alle Jahre ein neues anzuschaffen weil dieses vielleicht 2% effizienter ist. Wobei ein junger Gebrauchtwagen in der Regel nicht direkt nach dem ersten Halter verschrottet wird.

Aber die Sache mit den "seltenen Materialien" (z. B. die "seltenen Erden", welche nicht wirklich selten sind) stimmt so pauschal einfach nicht. In den Batterien sind keine Elemente, welche im Wortsinn "selten" sind. Wir sprechen hier, je nach technischem Stand, von Lithium, Nickel, Mangan, Cobalt und Graphit. Für die Batterietechnik ist es einzig und alleine eine Frage der schnellen Verfügbarkeit. Wie lange dauert es, bis der Rohstoff in der vom Markt angefragten Menge zur Verfügung stehen. Deswegen geht im Moment auch der Lithiumpreis an der Börse durch die Decke. Die Vorräte in den bekannten Lagerstätten reichen aber für zig Jahrzehnte, wobei in vielen noch gar nicht abgebaut wird.
 
Ich denke aber, wenn man auf 10 Jahre plant, dann ist das zu lang. Man sollte bei einem Neukauf damit rechnen, dass man spätestens in 5 Jahren den Verbrenner wieder los wird, weil dann nämlich der Punkt so langsam erreicht sein wird, wo ein Verbrenner massiv an Wert verlieren wird.
10 jahre sind bei mir minimum fürn Auto. Und wenn ichs nicht loswerde fahr ichs bisses stehn bleibt und gebs em Schrotti. Der Kaufpreis von nem Auto is bei mir 100% abgeschrieben sozusagen. :ka:
dafür sorgen das die jetzigen autos unbezahlbar werden.
Da muss dann aber noch viel kommen.
 
Ich glaube ja, du hast da einiges an Entwicklung nicht mitbekommen..
Oh ich hab hier einiges in der Umgebung mitbekommen was Ladesäulen angeht .
Bei uns am Discounter sind die mittlerweile abgebaut wegen den stromschnorrern.

2 öffentliche Ladesäulen in ca 3km Entfernung.. 9stuck im Umkreis von 10km (11kw Ladeleistung)
Das man da nicht in 60min n 60KW Akku voll hat ist ja wohl logisch.

Klar kann ich auch n paar Kilometer weiterfahren da steht n schnelllader.. da bin ich aber an nem Preis wo selbst Benzin günstiger ist pro 100km
(Zumal das auch nicht gesund für den Akku ist immer nur schnelllader zu nutzen)


Und was der Arbeitgeber macht und nicht macht liegt an ihn.. man kann nicht davon ausgehen daß jeder Arbeitgeber seinen Parkplatz elektrifiziert.. vielleicht bei größeren neugebauten Werken werden Mal 3-5 Säulen stehen für 200 Autos..
Sämtliche kleinen mittelständigen Firmen.. die sich eventuell sogar selbst eingemietet haben interessiert das nicht..


Und das war es.. wie man zur Arbeit kommt ist nach wie vor das problem des Mitarbeiters.
 
Sicher. Auf der einen Seite:
Hier schaut her in der Zukunft mit all den neuen Batterieverbesserungen wird man die Reichweite um 150% steigern können. Also vielleicht. Eventuell. Weiß noch nicht ob das alles so kommt. Und der Preis fällt auf unter das 10x von einem guten Satz Reifen.
Und auf der anderen Seite:
Ja also heute kostet eine E-Fuel Tankfüllung mit deutschen Strom knapp 400€. Und wenn die KWh weiter bei 33ct bleibt wird sich daran auch wenig ändern.

Ja komisch. Warum werden die Projekte dann wohl in Ländern gebaut die mehr Sonne und Wind haben als DE. Sehr Merkwürdig. Aber von Geely gesponsort. Da weiß ich dann schon alles was ich wissen muss.

Im übrigen kostet der Basis Tesla 3 in den USA aktuell knapp 45k$. So viel zu den 30k.

Darauf könnte ich mit einem Roman antworten, aber klopfen wir das mal schnell von der anderen Seite her ab:
Gibt es irgend eine wissenschaftliche Vereinigung auf diesem Planeten der du glauben würdest?
 
ICH WILL AUCH MEHR STAATLICHE FÖRDERUNG

Und im Gegensatz zum VDA tisch ich dafür nicht einmal Lügenmärchen von "umweltfreundlichen Autos" auf!



Bei E-Autos fehlt nur noch die Economy of Scale, ein Bisschen was an Reichweite und, dass man einen vernünftigen Ausstieg aus den Verbrennern hinkriegt, wo man allen Beteiligten in der Lieferkette etwas Zeit gibt sich umzustellen.

Zu verschweigen, dass es auch keinen überschüssigen sauberen Strom gibt und beim jetzigen Ausbautempo auf Jahrzehnte hinaus nicht geben wird, ist in einer "fehlt nur noch"-Aufzählung wohl Schönfärberei allererster Güte...


Staatliche Förderung, damit E-Autos (noch) teurer verkauft werden können? ;)
Abseits der Neuzulassungen für Firmenwagen sieht es mit Neuwagen im Privatbereich eben nicht so pralle aus.

Zuletzt war der Anteil von Batterieautos im privaten Bereich sogar höher. (Auch wenn man da sehr vorsichtig mit den Zahlen umgehen muss, weil die gepulsten Lieferungen von Tesla, die Probleme bei VW und die Flottenverbrauchsregeln für massive zeitliche Verzerrungen sorgen.)


Wer finanziell gut gestellt und in Rente ist vieleicht noch eine schon abgeschriebene PV Anlage am Dach hat , für den ist ein E Auto eine Überlegung wert.

Und das ist ja schließlich die Mehrheit der Bundesbürger nicht wahr :schief:

Leider scheint es ein verdammt großer Teil der Wählenden zu sein :( .


Zu den olympischen Winterspielen '22 wird halb Nordchina vom Netz genommen um die Feinstaubwerte zu senken. Läuft schließlich alles auf Kohlekraft. Auch wenn ich der aktuellen Regierung ein paar Blackouts gönnen würde klingt das wenig danach als würde China uns infrastrukturell überholen.

Also dass ein Staat mal eben "die Hälfte" seines Landes "vom Netz" nehmen kann, ohne dass die Lichter ausgehen und mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum, dass trotzdem 5-10% über unserem liegt, spricht schon dafür, dass die irgendwas richtig machen. Und dass großflächige Zusammenarbeit einem große Vorteile verschafft, ist auch so bekannt. Nicht umsont sind Kartelle bei uns verboten und die Macht von Großkonzernen ein Problem. Dabei sind die lächerlich gegen ein Gebilde mit einer Milliarde Mitarbeitern unter strikter zentraler Kontrolle.


Darauf könnte ich mit einem Roman antworten, aber klopfen wir das mal schnell von der anderen Seite her ab:
Gibt es irgend eine wissenschaftliche Vereinigung auf diesem Planeten der du glauben würdest?

Ich glaube, ihm geht es nicht um die Glaubwürdigkeit der Quelle, sondern um die Relevanz der Aussage:
"E-Fuels sind mit unserer heutigen Kraftwerksstruktur eine schlechte Idee" würde jeder mit mehr als einer Erbse zwischen den Ohren unterschreiben. Aber "Batterieautos sind mit unserer heutigen Kraftwerksstruktur eine schlechte Idee" ist genauso ein No-Brainer, wenn man auch nur einen Hauch Ahnung von der Sache hat.

Spannend werden beide Techniken erst, wenn man die Mobilität und Energieversorgung in 20, 30, 50 Jahren durchdenkt. Da kommt man dann auch ziemlich schnell zu dem Ergebnis, dass Batterieautos nur in einem recht engen Korridor von Bedingungen die optimale Lösung für die gesamte Mobilität sind.
 
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