Ich wünsche mir ein Hubschrauber...
Bitteschön. Sogar 'nen Stromer
Äußerst einseitig geschriebener Artikel, die massiven Nachteile rein elektrischer Mobilität werden schlichtweg verschwiegen.
Die sind echt überschaubar und auch bekannt.
Beispielsweise verringert sich die Reichweite in der kalten Jahreszeit um bis zu 30%, an warmen Tagen ebenso, also der Stromverbrauch erhöht sich massiv. Wenn Verbrennerfahrzeuge derart schwankende Verbräuche hätten, wäre was los.
Wo ist das Problem? Die allermeisten Autos werden am Tag kaum mehr als 50 KM bewegt. Da kann es mir doch vollkommen wumpe sein, ob ich damit 100, 150 oder 200 km weit komme. Solange ich damit mein Tagessoll erfüllen kann, ist doch alles dutti. Ist doch wie mit dem Handy. Solange das Teil vom Aufstehen bis zum Schlafengehen nicht mehr ans Netzteil muss, sind doch alle zufrieden.
Nicht jeder hat Platz für ne eigene Wallbox, geschweige ein Eigenheim.
Es geht hierbei um einen Wandel über Zeit und nicht darum instant mit einem Fingerschnippen die Verbrenner gegen Stromer zu tauschen. Im Rahmen dieses Wandels werden diverser Maßnahmen vorgenommen. Eine davon ist z.B. bei Neubauten nebste der Bereitstellungen von Parkraum dort dann auch die Installation von Ladestationen vorzuschreiben.
Und wenn man ganz genau hinhört und liest, was die neue Regierung hinsichtlich dieses Wandels beschlossen hat, dann erkennt man, so man noch so weit geistig offen ist, dass die Politiker der Ampel ebenfalls um die notwendige Zeit für diesen Wandel wissen. Der Verbrenner wird auch in 10 Jahren noch verkauf werden. Nur wird man keinen mehr kaufen könne, der mit dem üblichen Sprit von heute fährt. Wobei ich auch da nicht wirklich dran glaube.
Zukunft des Verbrenners und alternative Kraftstoffe
Ein konkretes
Ausstiegsdatum aus dem Verbrenner steht nicht im Koalitionsvertrag. Stattdessen nimmt er auf die Pläne der EU-Kommission Bezug, nach denen in Europa ab 2035 nur noch CO₂-neutrale Fahrzeuge zugelassen werden dürfen. In Deutschland, so heißt es weiter, werde sich das "entsprechend früher" auswirken.
An der ehrgeizigen Zielmarke für E-Autos bis 2030 ist zu erkennen, wo die Antriebssympathien in der Koalition liegen. Der Verbrenner bekommt dennoch eine Chance: Ausdrücklich wird festgehalten, dass auch Pkw, die nachweislich nur mit
E-Fuels betankt werden können, neu zugelassen werden dürfen. Das ließe sich wohl über dafür ohnehin nötige Anpassungen im Motor oder in der Sensorik des Fahrzeugs sicherstellen.
Die Bundesregierung hat viel vor in der Verkehrspolitik. Das sind ihre Ziele, so weit ist sie bisher gekommen.
www.adac.de
Also erstmal zurücklehnen und entspannt durch die Hose atmen.
Die öffentliche Ladestruktur ist desaströs und soll mithilfe des Steuerzahlers verbessert werden...vielen Dank...
Wenn du auch sagen würdest wie viele Steuermilliarden z.B. auch in die Förderung des Verbrenners geflossen sind, oder aber z.B. in die bald "tolle grüne" Atomtechnik, dann würde deine Aussage weniger einseitig wirken. Grundsätzlich ist es immer gut und richtig, wenn Politik einen Wandel durch Anreize begleitiet und fördert. Das macht man dann über einen bestimmten Zeitraum. Wenn die Sache dann von alleine läuft, weil die Anschaffungskosten wegen besserer Produktionsverfahren und größerer Verfügbarkeit oder die Betriebskosten gesunken sind, dann fährt man das zurück. Das macht man in so vielen Bereichen, aber bei der E-Mobilität darf das deiner Meinung nach nicht passieren? Warum ist das so?
Für hart links-grün versiffte Ökofutzies mögen die exorbitanten Ladezeiten kein Problem darstellen, steht das Fahrzeug an der Wallbox unter dem geheizten Carport neben dem Eigenheim...andere dürfen ne knappe Stunde an der "Tanke" verbringen.
Die gleiche doofe Argumentation hat man bestimmt damals beim Wechsel von Pferde- auf Motorkraft vorgebracht. Wenn man in der menschlichen Geschichte stets solchen Argumenten gefolgt wäre, dann säßen wir noch auf Bäumen.
Letztlich wünsche ich mir vom Autor ein gewisses Maß an eigener Recherche, anstelle des stumpfen Abschreibens aus dem Werbeprospekt der Lobbyisten.
Er schreibt über die Forderungen des VDA. Ich persönlich habe das sogar als Antiwerbung aufgefasst, gerade weil man dort mehr Geld vom Staat für Plugin-Hybride verlangt.
In meinen Augen macht da schon eher ein Wasserstoffauto Sinn, hier sind allerdings aufgrund der (noch) geringen Nachfrage die Produktionskosten für Wasserstoff hoch.
Verteilung und Lagerung sind da aber ein extrem großes Problem. Von der doch/noch recht C02 lastigen Herstellung durch Verfahren aus Kohle- und Gasverstrohmung ganz zu schweigen. Anders/besser wäre es vermutlich, wenn man endlich mal bei Südlink zu Potte käme, damit man den Windstrom vor Ort für diese Verfahren nutzen könnte. Wobei ich gestehen muss nicht zu wissen, ob das für die notwendige Treibstoffmengen reichen würde.