E-Auto & Co.: Autoindustrie will mehr staatliche Förderung

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Um mehr Menschen zu umweltfreundlicheren Autos zu bewegen, möchte die Autoindustrie mehr Förderung vom Staat erhalten. Die Präsidentin des VDA (Verband der Automobilindustrie) hat nun ihre Wünsche gegenüber der neuen Ampel-Regierung erläutert.

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Irgendwann wird die Politik aufwachen müssen und sich nicht weiter vom Märchen des sich selbst regulierenden Marktes, in dem die Privatwirtschaft alles alleine regelt verabschieden müssen oder China wird Europa wirtschaftlich und infrastrukturell als Entwicklungsland dastehen lassen.

Zuerst will man nur keine Regulierung, aber dann soll der Staat alles fördern und bezahlen. Gleichzeitig aber wehrt man sich gegen einheitliche Standards, da man dann keine Abzocke durch Kundenbindung und Abomodelle mehr betreiben kann.
Hätte man einfach Standards für Ladesysteme und Wechselakkus wäre die Elektromobilität schon viel weiter als sie es jetzt ist (und in naher Zukunft sein wird).

Als die Politik in Deutschland letztens entschied, dass man an Ladesäulen übliche Bezahlmethoden (Bankomat, Kreditkarte) anbieten muss, da wurde von der Privatwirtschaft aber wieder herumgeheult, weil man keine proprietäre Kartenbindung und Datensammelappmist mehr anbieten kann (bzw. wird es keiner mehr nutzen). Gleichzeitig ist YouTube voll von Videos, die zeigen wie lächerlich schlecht die Fragmentierung der Ladesysteme und Anbieter für den Endkunden ist. Abseits von technikaffinen Fans die sich da freiwillig gerne reinfuchsen, 27 Karten mitführen und am Handy ebensoviele Apps installieren (und selbst dann funktioniert es nicht immer) geht das praktisch nur bei Tesla so wie es sollte (funktioniert halt einfach). Tesla bietet aber kein bezahlbares Elektroauto für die breite Masse an.
 
Meines Erachtens sind die ganzen E-Fahrzeuge nur Augenwischerei und eine Milchmädchenrechnung.
Abgesehen von dem Exorbitanten Anschaffungspreisen (abgesehen von den Kleinstwagen ZOE usw.) sind die Produktionen in keinster Weise irgendwie Zukunftsorientiert geschweige denn Ökonomisch oder Nachhaltig.
Strom kommt bei uns teilweise aus Gas oder Kohlekraftwerken, und wird aus dem Ausland hinzugekauft. Die Rohstoffe aus dritte Welt Ländern größtenteils Umweltschädlich gewonnen.

Zudem würde ich auch kein E-Auto als Gebrauchtwagen kaufen, da in den meisten Fällen die Akku's nach 100k km getauscht oder zumindest teuer gewartet werden müssen.

In meinen Augen macht da schon eher ein Wasserstoffauto Sinn, hier sind allerdings aufgrund der (noch) geringen Nachfrage die Produktionskosten für Wasserstoff hoch.
 
Ich wünsche mir ein Hubschrauber...


Äußerst einseitig geschriebener Artikel, die massiven Nachteile rein elektrischer Mobilität werden schlichtweg verschwiegen.

Beispielsweise verringert sich die Reichweite in der kalten Jahreszeit um bis zu 30%, an warmen Tagen ebenso, also der Stromverbrauch erhöht sich massiv. Wenn Verbrennerfahrzeuge derart schwankende Verbräuche hätten, wäre was los.

Nicht jeder hat Platz für ne eigene Wallbox, geschweige ein Eigenheim. Die öffentliche Ladestruktur ist desaströs und soll mithilfe des Steuerzahlers verbessert werden...vielen Dank...

Für hart links-grün versiffte Ökofutzies mögen die exorbitanten Ladezeiten kein Problem darstellen, steht das Fahrzeug an der Wallbox unter dem geheizten Carport neben dem Eigenheim...andere dürfen ne knappe Stunde an der "Tanke" verbringen.

Letztlich wünsche ich mir vom Autor ein gewisses Maß an eigener Recherche, anstelle des stumpfen Abschreibens aus dem Werbeprospekt der Lobbyisten.
 
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Irgendwann wird die Politik aufwachen müssen und sich nicht weiter vom Märchen des sich selbst regulierenden Marktes, in dem die Privatwirtschaft alles alleine regelt verabschieden müssen oder China wird Europa wirtschaftlich und infrastrukturell als Entwicklungsland dastehen lassen.

Zuerst will man nur keine Regulierung, aber dann soll der Staat alles fördern und bezahlen. Gleichzeitig aber wehrt man sich gegen einheitliche Standards, da man dann keine Abzocke durch Kundenbindung und Abomodelle mehr betreiben kann.
Hätte man einfach Standards für Ladesysteme und Wechselakkus wäre die Elektromobilität schon viel weiter als sie es jetzt ist (und in naher Zukunft sein wird).

Als die Politik in Deutschland letztens entschied, dass man an Ladesäulen übliche Bezahlmethoden (Bankomat, Kreditkarte) anbieten muss, da wurde von der Privatwirtschaft aber wieder herumgeheult, weil man keine proprietäre Kartenbindung und Datensammelappmist mehr anbieten kann (bzw. wird es keiner mehr nutzen). Gleichzeitig ist YouTube voll von Videos, die zeigen wie lächerlich schlecht die Fragmentierung der Ladesysteme und Anbieter für den Endkunden ist. Abseits von technikaffinen Fans die sich da freiwillig gerne reinfuchsen, 27 Karten mitführen und am Handy ebensoviele Apps installieren (und selbst dann funktioniert es nicht immer) geht das praktisch nur bei Tesla so wie es sollte (funktioniert halt einfach). Tesla bietet aber kein bezahlbares Elektroauto für die breite Masse an.
ja genau wer erinnert sich nicht an die Super Planwirtschaft der DDR , generell im Kommunismus war ja alles viel viel besser !
Also ehrlich komm mal wieder runter , China ist nicht so erfolgreich weil sie Kommunisten sind , die sind so erfolgreich weil die Kapitalisten sind, würden die noch auf Mao s Ideologen Zug reisen Holla die Waldfee !
 
Ich wünsche mir ein Hubschrauber...
Bitteschön. Sogar 'nen Stromer :D
Äußerst einseitig geschriebener Artikel, die massiven Nachteile rein elektrischer Mobilität werden schlichtweg verschwiegen.
Die sind echt überschaubar und auch bekannt.

Beispielsweise verringert sich die Reichweite in der kalten Jahreszeit um bis zu 30%, an warmen Tagen ebenso, also der Stromverbrauch erhöht sich massiv. Wenn Verbrennerfahrzeuge derart schwankende Verbräuche hätten, wäre was los.
Wo ist das Problem? Die allermeisten Autos werden am Tag kaum mehr als 50 KM bewegt. Da kann es mir doch vollkommen wumpe sein, ob ich damit 100, 150 oder 200 km weit komme. Solange ich damit mein Tagessoll erfüllen kann, ist doch alles dutti. Ist doch wie mit dem Handy. Solange das Teil vom Aufstehen bis zum Schlafengehen nicht mehr ans Netzteil muss, sind doch alle zufrieden.

Nicht jeder hat Platz für ne eigene Wallbox, geschweige ein Eigenheim.
Es geht hierbei um einen Wandel über Zeit und nicht darum instant mit einem Fingerschnippen die Verbrenner gegen Stromer zu tauschen. Im Rahmen dieses Wandels werden diverser Maßnahmen vorgenommen. Eine davon ist z.B. bei Neubauten nebste der Bereitstellungen von Parkraum dort dann auch die Installation von Ladestationen vorzuschreiben.

Und wenn man ganz genau hinhört und liest, was die neue Regierung hinsichtlich dieses Wandels beschlossen hat, dann erkennt man, so man noch so weit geistig offen ist, dass die Politiker der Ampel ebenfalls um die notwendige Zeit für diesen Wandel wissen. Der Verbrenner wird auch in 10 Jahren noch verkauf werden. Nur wird man keinen mehr kaufen könne, der mit dem üblichen Sprit von heute fährt. Wobei ich auch da nicht wirklich dran glaube.

Zukunft des Verbrenners und alternative Kraftstoffe​

Ein konkretes Ausstiegsdatum aus dem Verbrenner steht nicht im Koalitionsvertrag. Stattdessen nimmt er auf die Pläne der EU-Kommission Bezug, nach denen in Europa ab 2035 nur noch CO₂-neutrale Fahrzeuge zugelassen werden dürfen. In Deutschland, so heißt es weiter, werde sich das "entsprechend früher" auswirken.

An der ehrgeizigen Zielmarke für E-Autos bis 2030 ist zu erkennen, wo die Antriebssympathien in der Koalition liegen. Der Verbrenner bekommt dennoch eine Chance: Ausdrücklich wird festgehalten, dass auch Pkw, die nachweislich nur mit E-Fuels betankt werden können, neu zugelassen werden dürfen. Das ließe sich wohl über dafür ohnehin nötige Anpassungen im Motor oder in der Sensorik des Fahrzeugs sicherstellen.

Also erstmal zurücklehnen und entspannt durch die Hose atmen. ;)

Die öffentliche Ladestruktur ist desaströs und soll mithilfe des Steuerzahlers verbessert werden...vielen Dank...
Wenn du auch sagen würdest wie viele Steuermilliarden z.B. auch in die Förderung des Verbrenners geflossen sind, oder aber z.B. in die bald "tolle grüne" Atomtechnik, dann würde deine Aussage weniger einseitig wirken. Grundsätzlich ist es immer gut und richtig, wenn Politik einen Wandel durch Anreize begleitiet und fördert. Das macht man dann über einen bestimmten Zeitraum. Wenn die Sache dann von alleine läuft, weil die Anschaffungskosten wegen besserer Produktionsverfahren und größerer Verfügbarkeit oder die Betriebskosten gesunken sind, dann fährt man das zurück. Das macht man in so vielen Bereichen, aber bei der E-Mobilität darf das deiner Meinung nach nicht passieren? Warum ist das so?

Für hart links-grün versiffte Ökofutzies mögen die exorbitanten Ladezeiten kein Problem darstellen, steht das Fahrzeug an der Wallbox unter dem geheizten Carport neben dem Eigenheim...andere dürfen ne knappe Stunde an der "Tanke" verbringen.
Die gleiche doofe Argumentation hat man bestimmt damals beim Wechsel von Pferde- auf Motorkraft vorgebracht. Wenn man in der menschlichen Geschichte stets solchen Argumenten gefolgt wäre, dann säßen wir noch auf Bäumen.

Letztlich wünsche ich mir vom Autor ein gewisses Maß an eigener Recherche, anstelle des stumpfen Abschreibens aus dem Werbeprospekt der Lobbyisten.
Er schreibt über die Forderungen des VDA. Ich persönlich habe das sogar als Antiwerbung aufgefasst, gerade weil man dort mehr Geld vom Staat für Plugin-Hybride verlangt.

In meinen Augen macht da schon eher ein Wasserstoffauto Sinn, hier sind allerdings aufgrund der (noch) geringen Nachfrage die Produktionskosten für Wasserstoff hoch.
Verteilung und Lagerung sind da aber ein extrem großes Problem. Von der doch/noch recht C02 lastigen Herstellung durch Verfahren aus Kohle- und Gasverstrohmung ganz zu schweigen. Anders/besser wäre es vermutlich, wenn man endlich mal bei Südlink zu Potte käme, damit man den Windstrom vor Ort für diese Verfahren nutzen könnte. Wobei ich gestehen muss nicht zu wissen, ob das für die notwendige Treibstoffmengen reichen würde.
 
Meines Erachtens sind die ganzen E-Fahrzeuge nur Augenwischerei und eine Milchmädchenrechnung.
Abgesehen von dem Exorbitanten Anschaffungspreisen (abgesehen von den Kleinstwagen ZOE usw.) sind die Produktionen in keinster Weise irgendwie Zukunftsorientiert geschweige denn Ökonomisch oder Nachhaltig.
Strom kommt bei uns teilweise aus Gas oder Kohlekraftwerken, und wird aus dem Ausland hinzugekauft. Die Rohstoffe aus dritte Welt Ländern größtenteils Umweltschädlich gewonnen.

Zudem würde ich auch kein E-Auto als Gebrauchtwagen kaufen, da in den meisten Fällen die Akku's nach 100k km getauscht oder zumindest teuer gewartet werden müssen.

In meinen Augen macht da schon eher ein Wasserstoffauto Sinn, hier sind allerdings aufgrund der (noch) geringen Nachfrage die Produktionskosten für Wasserstoff hoch.

Das verstehe ich nicht, wieso Leute immer noch dem Wasserstoffauto nachhängen. Das wird es höchstens bei LKWs oder Bussen geben.
Wasserstoff ist in der Herstellung, Lagerung, Transport bis hin zum Tank des Fahrzeuges nicht nur vom Wirkungsgrad eine Katastrophe sondern auch wegen der Diffusion hochproblematisch.

Hinzu kommt, dass die Entscheidung Wasserstoff oder E-Auto schon lange gefallen ist. Ein TU Prof. meinte dazu, dass das vor ca. 7 Jahren entschieden wurde und wer noch glaubt dass E-Autos nicht die Zukunft sind sieht nicht richtig hin (oder hat 0 Plan von der Autoindustrie).

Dazu muss man sich auch nur ein paar ganz offensichtliche Dinge ansehen:
- Wieviele reine E-Autos kann ich aktuell kaufen vs. wieviele Wasserstoff autos
- Wieviele Ladesäulen gibt es vs. Wasserstoff Tankstellen
- Wieviele große Autofirmen haben Produktionsstraßen für E-Autos und dazugehörige Plattformen (kein umgesrüteter E-Golf) vs. wieviele Wasserstoff-Serienautos gibt es

Bei E-Autos fehlt nur noch die Economy of Scale, ein Bisschen was an Reichweite und, dass man einen vernünftigen Ausstieg aus den Verbrennern hinkriegt, wo man allen Beteiligten in der Lieferkette etwas Zeit gibt sich umzustellen. Aber die Wende ist schon lange eingeleitet und jetzt auf Wasserstoff umzuschwenken wäre unglaublich teuer, langwierig und ökonomisch sinnbefreit.

Und E-Autos sind (wie jede Form von Individualverkehr) nicht klimaneutral, aber besser als Verbrenner allemal.
 
e-Autos sind schön und gut wenn man ein Eigenheim mit solarpanelen auf dem Dach sein eigen nennt und man seine eigene Garage mit wallbox hat.

Als Mieter, Laternenparker, langstreckenfahrer und jemand der auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist.. ist es das absolut falsche Antriebskonzept.


Ich brauche dieses Jahr ein neues Auto..
20tkm / Jahr Fahrleistung...
Schichtdienst.
Auto steht auf einen fest gemieteten Parkplatz 100m von der Wohnung entfernt.

Nächste Ladesäule (11kw) steht etwa 3km entfernt im Gewerbegebiet.. und hat nur 2 Anschlüsse...
Bei den lächerlichen Reichweiten kann ich alle 2-3 Tage das Auto an die Ladesäule stellen.. (in der Hoffnung daß sie frei ist) und mim Klapprad nach Hause Radeln und n paar Std später zurückkommen und mein Auto abholen.

Schnelllader sind ganz fix preislich an nem Punkt wo man selbst mit nem Benziner preiswerter unterwegs ist. Hinzukommt der Ladeverlust.

Bei Kälte muss man damit leben das die Reichweite darunter leidet(die eh schon nicht berauschend ist)

Und bei Gebrauchtwagen steht immer die Frage im Raum in welchen Zustand ist der Akku.. je öfters schnellgeladen desto eher geht der fritte..
Je älter das Auto desto weniger Reichweite hat man durch die Akku Degeneration.
Da hat man nach 10 Jahren keine 300km maximal Reichweite mehr sondern vielleicht nur noch 180km..
die Karre muss also noch öfters geladen werden..
Ergo ist das Ding unverkäuflich da sich alle Nachteile im Laufe der Zeit massiv vergrößern.

Also bei mir wird's dieses Jahr ein Diesel ..
 
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ja genau wer erinnert sich nicht an die Super Planwirtschaft der DDR , generell im Kommunismus war ja alles viel viel besser !
Also ehrlich komm mal wieder runter , China ist nicht so erfolgreich weil sie Kommunisten sind , die sind so erfolgreich weil die Kapitalisten sind, würden die noch auf Mao s Ideologen Zug reisen Holla die Waldfee !

China ist so erfolgreich, weil sie den Kapitalismus stark zentral steuern. Von einer Planwirtschaft und einem Kommunismus habe ich nie gesprochen, das wird ausschließlich von dir hineininterpretiert. Weder will ich, dass Akkutechnologie aufgezwungen wird (das Endprodukt muss kompatibel sein), noch, dass Ladeinfrastruktur verstaatlicht gehört. Es geht um die Standards.
Aber der Kommunismus-Alarmismus ist ein seit dem 2. Weltkrieg in erster Linie von den Amis gut kultiviertes Feindbild um Regulierung und Gesetze ablehnen zu können ohne sich tatsächlich irgendwelcher Argumente zu bedienen.

Wieso sind alle Benzin und Dieseleinfüllstutzen/Tankpistolen genormt und es hat nicht jeder Hersteller seine eigene Stern-, Kreuz- oder Dreiecksform?

Kapitalismus funktioniert für die Gesamtgesellschaft da gut, wo die Politik gute Rahmenregeln setzt. Nicht da, wo man komplett "frei laufen lässt".
 
Staatliche Förderung, damit E-Autos (noch) teurer verkauft werden können? ;)
Abseits der Neuzulassungen für Firmenwagen sieht es mit Neuwagen im Privatbereich eben nicht so pralle aus.
1- , 2-, 3-Jahreswagen stehen hier für die meisten Leute in der Gunst.
Und der Markt für gebrauchte (teure!) E-Autos ist eben noch recht überschaubar.

"So kostet bei 32 Cent pro kWh eine Ladung mit 90 kWh nur 28,80 Euro."
NOCH!

Sobald der E-Auto Anteil einen bestimmten Prozentsatz erreicht hat, wird das ganz schnell in die andere Richtung kippen...genauso wie die KFZ-Steuerbefreiung...schließlich muss das Geld für die Straßeninstandhaltung und den Ausbau von Bahn und Öffis irgendwo herkommen. :devil:
 
Ich brauche dieses Jahr ein neues Auto..
20tkm / Jahr Fahrleistung...
Schichtdienst.
Auto steht auf einen fest gemieteten Parkplatz 100m von der Wohnung entfernt.

Nächste Ladesäule (11kw) steht etwa 3km entfernt im Gewerbegebiet.. und hat nur 2 Anschlüsse...
Bei den lächerlichen Reichweiten kann ich alle 2-3 Tage das Auto an die Ladesäule stellen.. (in der Hoffnung daß sie frei ist) und mim Klapprad nach Hause Radeln und n paar Std später zurückkommen und mein Auto abholen.

[...]

Je älter das Auto desto weniger Reichweite hat man durch die Akku Degeneration.
Da hat man nach 10 Jahren keine 300km maximal Reichweite mehr sondern vielleicht nur noch 180km..
die Karre muss also noch öfters geladen werden..
Ergo ist das Ding unverkäuflich da sich alle Nachteile im Laufe der Zeit massiv vergrößern.
Das sind ungegähr 55 KM am Tag. Nach 10 Jahren (oder bei niedrigen Temperaturen) müsstest du also alle 3-4 Tage dein Fahrzeug laden. Davor sind es dann vermutlich so alle 5-7 Tage im Schnitt. Wenn du Schicht fährst, dann wird dein Fahrzeug vermutlich auch bei deinem AG auf dem Parkplatz stehen. In Zehn Jahren wird der unter Garantie eine Ladeinfrastruktur für die Mitarbeiter haben. Und wenn nicht er, dann ein anderer Anbieter in der Nähe. Gleiches gilt für deinen gemieteten Parkplatz. Das heißt dein Fahrzeug wird, während es auf dem Parkplatz rumgammelt, geladen. Wo ist da also das Problem?

Also bei mir wird's dieses Jahr ein Diesel
Der Nächste wird dann ein Stromer. Wette ich mit dir! ;)
 
E-Auto & Co.: Autoindustrie will mehr staatliche Förderung

Aha, reichen die Geldgeschenke welche man die letzten zwei Jahre vom Steuerzahler erhalten hatte dafür nicht aus oder bekommt man den Rachen immer noch nicht voll genug?
Will man es jetzt gleichtun wie Pharmaindustrie?
Die Entwicklung zu 90% über Steuergelder finanzieren und das fertige Produkt um es an den Mann zu bringen ebenso? Verluste sozialisieren und Gewinne privatisieren. Einfach nur eckelhaft und all das im Sinne des Klimawandels und der technokratischen Zukunft welche man sich wünscht um den Bürger noch weiter zu entmündigen?
Na das wird bestimmt eine tolle Zukunft! Frohes Neues!
 
Tja... die Deutsche Industrie braucht noch mehr Förderung und andere Hersteller lehnen gesprochene Förderungen sogar ab und wollen und können aus eigener Kraft vorwärts kommen. Ich bin ja gespannt ob es in 15 Jahren alle deutschen Hersteller in ihrer jetzigen Form überhaupt noch gibt...
 
Das nachhaltigste und umweltschonendste Auto ist daß, welches nicht gebaut wird. D.h. es müssten Autos gebaut werden die extrem langlebig und verschleißarm sind. Das ist von den Herstellern aber logischerweise nicht gewollt.
Zudem müsste der ganze Software- und Elektromikfirlefanz entschlackt werden. Dann sind auch Nutzungszeiten von 15 bis 20 Jahren kein Problem.
 
und sie werden die Förderung bekommen. Stromer werden bald günstiger sein als ICE Autos und aus China kommen hunderte Anbieter genau damit auf unseren Markt. Wenn die Politik nicht gegen steuert wird das ablaufen wie mit der hiesigen Solarindustrie.
 
Wenn du Schicht fährst, dann wird dein Fahrzeug vermutlich auch bei deinem AG auf dem Parkplatz stehen. In Zehn Jahren wird der unter Garantie eine Ladeinfrastruktur für die Mitarbeiter haben.
Haha.. ideologische Träumerei die bereits vom Betriebsrat angefragt und von der Geschäftsleitung lachend abgewatscht wurde.

Mal eben den großen Parkplatz für 200 Autos aufreißen, Kabel verlegen, Säulen hinstellen und die entsprechenden Trafos, Stromkabel und Verteiler aufrüsten kostet die Firma ja nur n paar Millionen Euro.. selbst mit Förderung eine teure Geschichte...
Haben wir ja noch andere Sachen die extrem teuer auf Strom umgestellt werden müssen (10 riesige gasbetriebene Durchlauf Backöfen)

Hinzukommt die Frage des Geldwerten Vorteiles wenn's über die Firma abgerechnet wird.

Das es Mal 2-3 Ladeeinheiten für die Chefetage geben wird.. (seperater Parkplatz getrennt vom Mitarbeiterparkplatz) ja.. da geb ich dir Recht.. aber für die Mitarbeiter nicht.



Gleiches gilt für deinen gemieteten Parkplatz.

Der war Gut, gemietet von Privat.. auch der hat verständlicherweise kein Bock den Parkplatz komplett aufzureißen, Kabel + 10 wallboxen zu verlegen sowie seine Hausinfrastruktur auf die entsprechende Kabel ect aufzurüsten.
Weis ja auch niemand ob die Leitungen aus den 50er Jahren in der Straße das überhaupt mitmachen.

Muss ja auch alles per Tiefbau gemacht werden und "Deutschen Standarts" entsprechen.
Was soll ich denn Mal für den Parkplatz im Monat bezahlen?
Der gute Mann hat den Parkplatz Mangel in der Straße erkannt und n Stück Wiese gepflastert und vermietet für 40€/Monat an die Nachbarn..
Der hat kein Interesse daran die nächsten 10+ Jahre die Elektrifizierung des Parkplatzes abzubezahlen.
 
Das es Mal 2-3 Ladeeinheiten für die Chefetage geben wird.. (seperater Parkplatz getrennt vom Mitarbeiterparkplatz) ja.. da geb ich dir Recht.. aber für die Mitarbeiter nicht.
Wen sich das durchsetzt wird es das langfristig geben - einfach weil Arbeitgeber die es nicht bieten unattraktiv sind gegenüber denen die es haben. In Zeiten wo wegen der Bevölkerungspyramide (bzw. Urne...) die Arbeitskräfte immer weniger werden müssen/werden Arbeitgeber irgendwann umschalten von "da draußen stehn drölfzig Leute dies für weniger machen" zu "shit wir finden keinen wir müssen Arbeitsplätze attraktiver machen".
Nur reden wir hier Minimum von 2030+. Mein Arbeitgeber hat auch ich glaub zwei oder sinds mittlerweile drei Ladestationen auf dem Gelände als Pilotprojekt für ne Handvoll Firmenautos (natürlich für die oberen Chefs), aber wie du schon sagtest - Ausbaupläne für die restlichen knapp 10.000 Mitarbeiter gibts keine da viiiiiiiiel zu teuer und unnötig. Reden wir in 10 Jahren mal wieder drüber.
 
Das sind ungegähr 55 KM am Tag. Nach 10 Jahren (oder bei niedrigen Temperaturen) müsstest du also alle 3-4 Tage dein Fahrzeug laden. Davor sind es dann vermutlich so alle 5-7 Tage im Schnitt.
Also ich habe gerne so 100km Puffer zum Tanken.. ich fahr ungern die Karre auf 0 runter. Man muss ja auch im Notfall Reserve haben.
Zum akkuschonen sollte man den Akku auch nicht leerorgeln.. allerdings auch nicht auf max aufladen.

Bei 250-300km Reichweite laut Hersteller sind ca 200-220km Realreichweite im Sommer bei einem Neuwagen.
Sind alle 3 Tage laden für mehrere Stunden im 3 km entfernten Gewerbegebiet.
Nach 10 Jahren sind's nur noch 70-80% akkuleistung.
= 140-160km reichweite im Sommer= alle 2 Tage laden. (Wenn ich mit 40-60km Rest Reserve leben kann)
Im Winter bei 30% weniger Akku dann täglich oder was?
Selbst mit doppelter Reichweite ist das ein Witz nach 10 jahren..

Dauert das laden an einem "nicht schnelllader" doch eben Mal n paar Stunden.. wenn ich überhaupt eine freie Ladesäule bekomme

Und jetzt erzählt mir bitte keiner was vom Laden beim Discounter.. die 2 Ladesäulen beim Aldi haben sie bereits wieder abgebaut weil zuviele stromschnorrer das ausgenutzt haben
 
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