Die Zeitschrift PC Action wurde eingestellt

Klingt zumindest nachvollziehbar.
Ich hab die PCA nämlich früher auch ab und an gelesen, und mittlerweile lass ich sie seit mehr als 2 Jahren komplett links liegen.
 
kühlprofi schrieb:
Das Problem ist halt, dass man sich eigentlich alle Infos und Berichte im Netz gratis in X-Varianten ansehen kann und sich kein Heftchen mehr kaufen muss. Gerade bei Games sind Gameplayvideos o.ä. viel aussagekräftiger als ein Artikel. mMn :schief:

Dazu kommt noch das es sich schneller kuckt als liest und es interessieren ja bei Zeitschriften nicht alle Inhalte. Im Netz kann man nach dem kucken was einen interessiert. Ganz zu schweigen von Werbung und Meinungsverschiedenheiten bei Testberichten. ...ich kauf mir trotzdem ab und an noch Hefte für die Toilette. Wenn ich mal zusammenrechne was ich in meinem Leben schon für ps, pc Zeitschriften ausgegeben hab...(etwa 5-15 Euro im Monat x 24 Monate x 19 Jahre = ohmeingott und wenn ich dazu noch Zeitungen, Motorrad Zeitschriften, Witze u rätselhefte usw zurechnen)
 
Selbst du FAZ und die NY Times werden den betrieb einstellen :wow:.
Das ist aber schon ne Hausnummer. Sind ja nicht gerade unbekannten. Mein Erdkunde lehrer hat immer gerne die FAZ gelesen und auch mit in den Unterricht gebracht um uns einige Beiträge zu zeigen.
Sehr schade.
Kleine Verwechslung. Nicht die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) wird eingestellt, sondern die "Frankfurter Rundschau". Die haben nichts gemeinsam. Die FTD (Financial Times Deutschland) war übrigens seit Beginn wirtschaftlich erfolglos, ist also nicht wegen "des Internets" unter die Räder gekommen.

@Topic: Bei der PC Action liegt es wohl einfach daran, dass sie sehr speziell ausgerichtet war. Der PC als Spielplattform schrumpft, Spiele-Online-Portale und -Communities gibt es genug und mir zumindest kommt es so vor, dass es auch weniger Action-Spiele gibt. Und den Schreibstil muss man auch mögen. Da gefällt mir die PCG doch besser.
 
Naja eigentlich verständlich.. Früher, mit 16, 17, hab ich mir die Zeitschrift auch oft gekauft, fand´s einfach lustig wie die Zeitschrift geschrieben wurde.

Aber nach der Zeit wurde es mir einfach zu primitiv bzw. pubertär... (oder ich einfach zu alt dafür?! :ugly: ).

Vor paar Monaten hab ich mich mal auf die Website geklickt, dort setzte sich meine Befürchtung fort: Billige Texte, nicht aktuell, komischer Aufbau... etc.

Irgendwie schade dass nun eine PC-only Zeitschrift gehen muss, aber wie gesagt, nicht ohne Selbstverschulden.
 
NEIN!

Das dürfen sie nicht machen! Auch wenn sie mittlerweile wirklich nur noch eine unter vielen ist, darf die PCA nicht sterben!

Aber faktisch gesehen war das Ende von PCA schon eingeläutet, als die legendäre Redaktion um Lesebriefeonkel Fränkel, Jo Hesse, Ralph, Quotentürke Ahmet, der dauerdichte Pole Lusaczczczcz usw. langsam in ihre Bestandteile zerbrach und nacheinander verschwand. In der Zeit davor hatte ich viel Freude an der PCA und habe mir jede Ausgabe gekauft. Damals war die eben ganz anders, sie war vielen vielleicht etwas albern geschrieben, aber die Kompetenz vor deutlich vorhanden und die Aussagen waren mMn viel zutreffender als andere, einfache Spielezeitschriften (sorry PCG).

Ich werde nun noch die letzte Ausgabe kaufen gehen und diese Nachricht erstmal sacken lassen...
 
Wenn ich mich recht erinnere (edit: es war wohl 02/2000) war mal eine :hail: Conflict Freespace :hail: Vollversion dabei. Ohne die hätte ich es wohl nie entdeckt.
Dann war das wohl die beste Zeitschrift aller Zeiten.
damals war ja internet und co. alles noch neu und hatte fast keiner. da war man dann auf so hefte angewiesen, wo man die neusten demos und treiber her bekam.
das trifft es :daumen:
 
Das Problem ist halt, dass man sich eigentlich alle Infos und Berichte im Netz gratis in X-Varianten ansehen kann und sich kein Heftchen mehr kaufen muss. Gerade bei Games sind Gameplayvideos o.ä. viel aussagekräftiger als ein Artikel. mMn :schief:

Denke hier werden wir in den nächsten Jahren noch die massive Gegenbewegung erleben: Die qualitativ hochwertigen Webseiten halten sich meistens nur durch ein starkes Print-Magazin, welches die Redakteure bezahlt. Wenn diese wegsterben, verliert automatisch auch die Qualität der Webangebote. Nicht umsonst experimentieren die Verlage mit Bezahlschranken. Das Webangebot generiert schlicht nicht genug Einnahmen, um qualifizierte Redakteure in Vollzeit zu bezahlen. Problematiken wie Adblocker sind da nur die Spitze des Eisberges - gute Webseiten werden nicht kostenfrei und unabhängig bleiben, solange Werbung im Web nicht als nötiges Übel hingenommen wird. Da reden wir nicht von Kellerkind[at]schimmelwebseite.de, dem als Bezahlung ne Gratiskopie vom Publisher reicht.

Grüße
 
So sieht's aus. Von nichts kommt nichts, aber das muss den meisten Leuten erst bewusst werden (passiert wohl nie).

MfG,
Raff
 
Ich hatte bei der PCA oft das Gefühl, 12 Jährige hätten die geschrieben.
Scheinen aber nur die ersten Opfer der Digitalisierung zu sein, als Zeitschrift only kann man sich nur schwer behaupten, das Internet ist halt aktueller...
 
Zu einem gewissen Grad sind die jeweiligen Verlage aber auch selbst schuld. In den Anfängen des Internets wäre es wohl besser gewesen gleich von Anfang an nur Paid-Content anzubieten. Jetzt haben sich die Nutzer daran gewöhnt (teilweise sind sie so aufgewachsen!) und fordern natürlich ihr Gewohnheitsrecht ein. Wer wirklich versucht mal Geld direkt von seinen Lesern zu verlangen, landet schnell in der Profi-Abzocker-Liga und wird gleichgestellt mit korrupten Bankern, jeder Sorte von Politiker und KIK-Auftragsfertigern. Vielleicht würde der Print-Markt nicht so sehr sterben, wenn die Verlage ihre kostenlosen Online-Inhalte nicht als solche verscherbelt hätten.

Das Kind ist in den Brunnen gefallen und geschriebene Worte werden, wie nahezu jedes immaterielle Gut, als nicht wertvoll genug angesehen, um auch wirklich mal zwei Euro im Monat dafür zu zahlen. Wenn die Online-Artikel nicht ohnehin schon kostenlos verfügbar wären, könnte man diese bald auf einschlägigen Tauschbörsen wiederfinden. :schief:
 
NEIN!

Das dürfen sie nicht machen! Auch wenn sie mittlerweile wirklich nur noch eine unter vielen ist, darf die PCA nicht sterben!

Aber faktisch gesehen war das Ende von PCA schon eingeläutet, als die legendäre Redaktion um Lesebriefeonkel Fränkel, Jo Hesse, Ralph, Quotentürke Ahmet, der dauerdichte Pole Lusaczczczcz usw. langsam in ihre Bestandteile zerbrach und nacheinander verschwand. In der Zeit davor hatte ich viel Freude an der PCA und habe mir jede Ausgabe gekauft. Damals war die eben ganz anders, sie war vielen vielleicht etwas albern geschrieben, aber die Kompetenz vor deutlich vorhanden und die Aussagen waren mMn viel zutreffender als andere, einfache Spielezeitschriften (sorry PCG).

Ich werde nun noch die letzte Ausgabe kaufen gehen und diese Nachricht erstmal sacken lassen...

Da muß ich voll zustimmen!
Vor einigen Jahren hab ich die PCA sogar noch als ABO bezogen - mir gefiel der alte Humor ;-)
...aber dann wurd's leider nur noch billig. Ich finde, die waren früher sogar noch viel derber mit ihren Sprüchen! Und auch die Spiele-Tests waren einfach mal ne andere Sichtweise - schön zu lesen (...und perfekt für's Klo oder öde Bahnfahrten)

Naja,
RIP
 
Zu einem gewissen Grad sind die jeweiligen Verlage aber auch selbst schuld. In den Anfängen des Internets wäre es wohl besser gewesen gleich von Anfang an nur Paid-Content anzubieten. Jetzt haben sich die Nutzer daran gewöhnt (teilweise sind sie so aufgewachsen!) und fordern natürlich ihr Gewohnheitsrecht ein. Wer wirklich versucht mal Geld direkt von seinen Lesern zu verlangen, landet schnell in der Profi-Abzocker-Liga und wird gleichgestellt mit korrupten Bankern, jeder Sorte von Politiker und KIK-Auftragsfertigern. Vielleicht würde der Print-Markt nicht so sehr sterben, wenn die Verlage ihre kostenlosen Online-Inhalte nicht als solche verscherbelt hätten.

Das Kind ist in den Brunnen gefallen und geschriebene Worte werden, wie nahezu jedes immaterielle Gut, als nicht wertvoll genug angesehen, um auch wirklich mal zwei Euro im Monat dafür zu zahlen. Wenn die Online-Artikel nicht ohnehin schon kostenlos verfügbar wären, könnte man diese bald auf einschlägigen Tauschbörsen wiederfinden. :schief:

Vielleicht sollte man solche Verlage aus dem öffenltichen GEZ Topf finanzieren. Da wäre das Geld im Sinne des Bildungsauftrages wesentlich besser und sinnvoller aufgehoben als bei Musikantenstadel oder milliarden schwere Fußballrechte.^^ ;)

p.s.: Aber du hast schon Recht, dass Kind ist in den Brunnen gefallen und solch verzweifelte Versuche wie das Leistungsschutzrecht werden auch nichts daran ändern.

MfG
 
Vielleicht sollte man solche Verlage aus dem öffenltichen GEZ Topf finanzieren. Da wäre das Geld im Sinne des Bildungsauftrages wesentlich besser und sinnvoller aufgehoben als bei Musikantenstadel oder milliarden schwere Fußballrechte.^^ ;)

p.s.: Aber du hast schon Recht, dass Kind ist in den Brunnen gefallen und solch verzweifelte Versuche wie das Leistungsschutzrecht werden auch nichts daran ändern.

MfG
Oder PGC(H) bekommt einen Sendeplatz im ZDF. Das wird die Rentner aber ganz schon aufmischen :D.

Ich denke, man kann den Verlagen kaum vorwerfen, dass sie nicht immer wieder versucht hätten, mit ihrem Webauftritt Geld zu verdienen. Das Internet ist aber schon immer für den freien Informationsaustausch konzipiert, da lässt sich Information als Bezahlware schwer anbieten. Printmedien sind daher leider auf dem Rückzug - "leider" deshalb, weil ich herstellerunabhängige, gute Artikel wie in der PCGH sehr schätze.
 
Oder PGC(H) bekommt einen Sendeplatz im ZDF. Das wird die Rentner aber ganz schon aufmischen :D.

Ich denke, man kann den Verlagen kaum vorwerfen, dass sie nicht immer wieder versucht hätten, mit ihrem Webauftritt Geld zu verdienen. Das Internet ist aber schon immer für den freien Informationsaustausch konzipiert, da lässt sich Information als Bezahlware schwer anbieten. Printmedien sind daher leider auf dem Rückzug - "leider" deshalb, weil ich herstellerunabhängige, gute Artikel wie in der PCGH sehr schätze.
Naja, ganz unschuldig sind die Verlage nicht. Ich wollte mir mal von PCG/ PCGH das Magazin als PDF besorgen aber über gängie Anbieter wie google oder amazon bekam ich nichts. Von daher durchaus eine vergebene chance.

MfG
 
ein Freund hatte die einige Jahre im Abo, so dass ich paar Male reingeguckt habe...aber ich fand das Niveau schon immer unterirdisch pubertär+schlecht, ich werde nix vermissen
 
Zurück