Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Inwiefern war Olaf Scholz einer der "Erfinder" des, wie Du es nennst "menschenunwürdigen Zwangssystems Hartz IV". Darüber kann ich nichts finden.
 
Einen besseren Kandidaten haben sie leider nicht.
Scholz macht immer einen kompetent-sachlichen Eindruck und ist sehr nüchtern.
Leider fehlt ihm meiner Meinung nach Charisma.
Aber besser als Martin Schulz ist er auf jeden Fall.
Naja, der nächste Kanzler wird eh kein SPD Mann.
Die können froh sein wenn sie nicht unter 10% rutschen.
 
Als die SPD die Gelegenheit hatte mit Rot-rot-grün da haben sie ihre Chance nicht genutzt.
Jetzt reicht es nicht mehr.
 
Man braucht wieder mal einen Politprofi,
welcher einen längerfristigen Plan hat,
wohin unser Land steuern soll.

Gerne auch mit Ecken und Kanten,
aber nicht so ein PR rundgeschliffenes Zeug lustlos
verkündet. :D
 
Scholz zur SPD-Kanzlerkandidatur: "Ich will gewinnen" | tagesschau.de

Einer der Erfinder des menschenunwürdigen Zwangssystems Hartz IV soll es nun überwinden. Danke SPD, ich könnte kotzen. Niemand glaubt Scholz, dass er für den Linksruck steht, den die Partei gerade braucht.

Die SPD hat leider niemanden sonst mit "format" (extra klein geschrieben). Mit Scholz halten sie evtl. ihr Ergebnis, mit jedem anderen Hansel würd es weiter Richtung 5% gehen.
Gewählt wird sowieso bei 80% der Leute nach Gewohnheit und nach Sympathie des Kanzlerkandidaten, ansonsten würde Merkel/CDU nicht seit gefühlter Ewigkeit auf dem Thron hocken.
 
Das ist auch nur eher Mythos, denn für eine Koalition braucht man politische Schnittmengen, die es 2013 so nicht zwischen SPD/Grüne auf der einen Seite und der Partei der Linken einfach nicht im ausreichenden Maße auf Bundesebene gab, das es für eine Koalition gereicht hätte!
Ich denke es hätte mehr Schnittmengen gegeben als mit der CSU oder FDP.
 
Man braucht wieder mal einen Politprofi,
welcher einen längerfristigen Plan hat,
wohin unser Land steuern soll.

Gerne auch mit Ecken und Kanten,
aber nicht so ein PR rundgeschliffenes Zeug lustlos
verkündet. :D
Der letzte der im entferntesten darauf passte war Schröder samt Agenda 2010.
Ihre Beteiligung daran versucht die SPD bis heute zu leugnen. ;)
Grüne und FDP passen nicht wirklich zusammen, Erstere wollen einfach zu viel verbieten.
Über die Jungdemokraten haben Sie lange sogar aus der selben Jugendorganisation rekrutiert.
Erst der Schwenk der FDP auf reinen Wirtschaftsliberlismus hat da Abgründe aufgetan.
 
Was hat die FDP mit der Wahl 2013 zu tun, sie wurde aus dem Bundestag gewählt mit 4,6%?
Ich meine das generell.

Was soll die Einzelaufzählung des CSU, wo doch jeder weiß, dass CDU/CSU eine Fraktionsgemeinschaft bilden und nur als Union in Koalitionsverhandlungen gehen?
Die CSU hat trotzdem ihren Einfluss.

Vielleicht solltest du dir nochmal die politischen Aussagen der Parteien zu 2013 anschauen, was teilweise heute noch Gültigkeit hat, allerdings ist die SPD in dieser Zeit um einiges weiter nach Links gewandert.
Zwischen der Linkspartei und der SPD und Grünen, gab und gibt es fundamentale Differenzen zum Thema Außen-, Sicherheits- und Europapolitik , dass umfasst Nato, EU, Bundeswehr, Polizei, Verfassungsschutz etc.
Falls das irgendwie entfallen ist, hat die SPD NOCH und die Grünen über jeden Zweifel erhaben, ein klares Bekenntnis zur Westbindung, Nato, Bundeswehr und EU, was man von der Linken nicht behaupten kann, was schon jegliche Koalition auf Bundesebene infrage stellt! Dazu standen sowohl Grüne als auch SPD, 2013, deutlich hinter den Arbeitsmarkreformen, die die Linke unter allen Umständen abschaffen wollten.
Insoweit musst du mal erklären wo die großen Schnittmengen zwischen SPD/Grünen und der Linken 2013 lagen?!
Bei Verteidigungs - und Aussenpolitik mag das zutreffen. Im Bereich Sozialpolitik, Gesundheit, Umwelt, Arbeit und Bildung gab/gibt es viele Schnittmengen.
 
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Man braucht wieder mal einen Politprofi,
welcher einen längerfristigen Plan hat,
wohin unser Land steuern soll.

Gerne auch mit Ecken und Kanten,
aber nicht so ein PR rundgeschliffenes Zeug lustlos
verkündet. :D

Wir hatten vor 20 Jahren Schröder, Stoiber, Künast, Gysi, Möllemann,... auf Spitzenpositionen. Das war zwar auch schon etwas runder als Helmut Schmidt oder Strauß, aber alle mal mit Charakter und, was eigentlich wesentlich wichtiger sein sollte als die Visage an der Spitze, mit Inhalten in den Wahlprogrammen. Gewählt wurde Mrs. Teflon mit Larifari und Großkonzerngeschenken. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Ich hasse es auch, dass die Parteien nur noch PR und Populismus, aber keine Politik und erst recht keine Staatlichkeit mehr machen, aber wenn der Wähler nur genau das honoriert, bekommt er halt genau das, wonach er verlangt. Leider ist das mittlerweile soweit gediehen, dass gar keiner der im Bundestag vertrenden Parteien noch zielgerichtete Politik zuzutrauen ist - aber man muss (und sollte) sich in einer Demokratie ja auch nicht auf die beschränken, die schon mal erfolgreich waren.
 

Zweitstärkste Kraft in NRW ist heute ein Erfolg für die SPD, wo sind wir nur hingekommen
In eine Welt, in der viele Leute verstanden haben, dass die SPD sie einschränkt, entweder direkt oder indirekt.
 
In eine Welt, in der viele Leute verstanden haben, dass die SPD sie einschränkt, entweder direkt oder indirekt.
Durch was wenn ich dich fragen daft? Durch die Einführung des Mindestlohns? Oder durch den Versuch endlich genügend Kitaplätze zu schaffen?
Und jetzt sag mir nicht "Mietendeckel" oder die "Vermögenssteuer" die es niemals geben wird!

Wieso liegt dann die Partei "Mehr Bretto vom Nutto" nicht vor allen anderen?
 
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Der Mietendecken und die Mietpreisbremse sind derartige Beispiele.
Das Hauptproblem ist, dass es an bestimmten Stellen weniger Mietwohnungen als potentielle Mieter gibt.
Daraus resultiert in einem Markt (den wir hier erfreulicherweise haben) ein hoher Preis, da ein Mangel vorhanden ist und es genügend Leute gibt, die diesen Preis zahlen.
Die SPD packt das Problem aber nicht an der Wurzel, sondern betreibt Symtombekämpfung, die gar nicht funktionieren kann und auch nicht funktioniert.

Das Konzept "Kopft durch die Wand" funktioniert einfach nicht.
Die SPD will Steuern erhöhen, daraus resultieren höhere Preise und zwar für alle. Schaut man sich dann an, wer daran am stärksten leidet wird man feststellen, dass es eher die Armen sind statt die Reichen.
 
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