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Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Nabend!


Wie viele bestimmt mitbekommen hat sich Andrea Nahles aus allen politischen Ämtern zurückgezogen.
Das war irgendwie zu erwarten nachdem der Druck immer größer wurde und die SPD eine Wahlschlappe nach der anderen hinnehmen mußte.

Nach Nahles-Ruecktritt: SPD-Vorstand beraet in drei Wochen auch ueber die GroKo - WELT

Schade das Manuela Schwesig nicht Vorsitzende werden will. Ihr hätte ich das zugetraut.
Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel stehen auch nicht zu Verfügung. Wobei ich mir Letzteren auch nicht wirklich dafür vorstellen kann.
Olaf Scholz hatte den Vorsitz schon vorweg für sich ausgeschlossen.

Ungünstig das jetzt solche Personaldebatten geführt werden müssen, wobei noch inhaltlich einige wichtige Dinge im Koalitionsvertrag stehen welche umgesetzt werden sollten.
Wenn die große Koalition zerbrechen und es Neuwahlen geben würde, dann würde die SPD wahrscheinlich noch weiter abrutschen. Wohlmöglich auf 10-15% und nicht mehr die die zweitgrößte Partei sein.
Dann kann von einer Volkspartei keine Rede mehr sein.

Die SPD hat zwar mit der Agenda 2010 einige Fehler gemacht aber war auch wieder auf Korrekturkurs. Der Mindestlohn, die gleichgeschlechtliche Ehe, Rente mit 63 sind alles SPD Verdienste.
Aber der "kleine Mann" vergibt ihr nicht mehr so schnell.

Zukünftig wird wohl die Zeit der großen "Volks" Parteien vorbei sein. Und man einen bunten Mix aus vielen kleineren bis mittelgroßen Parteien haben, wie es auch schon in anderen Ländern zu sehen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Aber der "kleine Mann" vergibt ihr nicht mehr so schnell.
Wer sich von der Arbeiterpartei zur Arbeiterverräterpartei entwickelt, hat einfach nichts anderes verdient.

Zukünftig wird wohl die Zeit der großen "Volks" Parteien vorbei sein. Und man einen bunten Mix aus vielen kleineren bis mittelgroßen Parteien haben, wie es auch schon in anderen Ländern zu sehen ist.
Irgendwie sind wir wieder in der Weimarer Republik.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

...
Ungünstig das jetzt solche Personaldebatten geführt werden müssen, wobei noch inhaltlich einige wichtige Dinge im Koalitionsvertrag stehen welche umgesetzt werden sollten...

Ich finde das solche Personaldebatten schon längst überfällig sind. Über Jahre gibt es in der SPD keine richtige Leitperson die die Werte der Partei verkörpert und dem Volk zeigt wofür sie in erster Linie steht. Es ließt immer wieder von internen Machtkämpfen wo der eine versucht wen anders in die Pfanne zu hauen um deren Posten zu übernehmen. Anscheinend geht es nicht mehr um Politik und das Wohl des Volkes, sondern einfach nur so hoch steigen und Kontakte knüpfen, damit man fürs Leben ausgesorgt hat.

Der Koalitionsvertrag spielt erstmal keine Rolle, da schon einige Dinge die darin vereinbart wurden nicht eingehalten wurden und keiner der Koalitionspartner sich aktuell traut die Koalition aufzulösen, da die genau wissen das sie keine Mehrheit erreichen werden. Die anderen Parteien wie die FDP, Grünen, Linke oder auch CDU haben eine klare politische Linie und Ziele wo man weiß was die machen wollen, wenn sie eine Mehrheit erreichen. Bei der SPD wechselt die Führung alle paar Jahre, es versuchen sich immer neue Gesichter in den Vordergrund zu schieben und jeder hat andere Ziele wodurch man gar nicht weiß was die überhaupt erreichen wollen.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Kühnert wäre da mal interessant. Mit ihm würde sich wohl wirklich was ändern.
 
C

Colonel Faulkner

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Au ja, Enteignung FTW! :hail:
 

seahawk

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die SPD ist maximal unglaubwürdig geworden. Eine Partei der Mitte, die links sein will und neoliberal handelt. Wenn man Schmidt, Brandt oder andere SPD Größen denkt und sich dann einen Kühnert als Vorsitzenden vorstellt... :heul::heul:
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Au ja Kühnert. Ich wollte schon immer in einem sozialistischen Pleitestaat leben. ^^
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Interessant ist ja, dass keiner den Job haben will.
Andererseits aber logisch, denn der neue Vorsitzende wird mit den nächsten Landtagswahlen dieses Jahr untergehen und ist dann ein gebranntes Kind.
Daher warten alle die Landtagswahlen ab und schauen dann, wie die Lage ist.
 

Poulton

BIOS-Overclocker(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Mich erinnert das immer man die Legislaturperiode 2009 bis 2013 und was dort für illustres Stühlerücken und hektische Betriebsamkeit bei der FDP war, nachdem sie aus allen möglichen Landesparlamenten rausgeflogen sind, massiv Stimmen bei der Europawahl verloren haben und zum Schluss auch den Einzug in den Bundestag für die Legislaturperiode 2013 - 2017 verpasst haben.
 
M

matty2580

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Ich bin seit fast 20 Jahren SPD-Mitglied, und zu einer Zeit eingetreten aus viele ausgetreten sind.
Damals gehörte ich noch zu den deutlich jüngeren Mitgliedern mit unter 30 Jahren.

Die neue große Koalition wird meiner Partei bei den nächsten Wahlen sehr schaden, bei den kommenden Landtagswahlen, aber auch bei der nächsten Bundestagswahl.
Das war ein großer Fehler gewesen noch einmal mit der CDU zu regieren.

Volkspartei ist die SPD mit Sicherheit nicht mehr, auch nicht links, sondern eher eine neoliberale Partei.
Das war einmal anders, hatte sich aber spätestens mit Schröder und Co. deutlich verändert.

Am besten wäre es die große Koalition aufzulösen, und Neuwahlen zu machen.
Eine neue große Koalition wäre dann auch nicht mehr möglich, da wir mit Sicherheit irgendwo bei 15% landen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Also die sozial-liberale Koalition unter Helmut Schmidt war links?
Klar hat Schröder Fehler gemacht, ganz klar auch Richtung Finanzmärkte, ich finde es nur ulkig, dass man die SPD immer links verordnet oder neuerdings Kevin und seiner "demokratischen Kollektivierung" hinterher läuft, das Angebot gibt es in Form der Linkspartei seit 1990 und hatten die jemals 10 plus %?
 
M

matty2580

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Grundsätzlich ist der Spruch richtig, dass Wahlen in der Mitte gewonnen werden.
Das Problem dahinter ist nur, dass sich jetzt 5 Parteien in der Mitte um die Wähler prügeln.
In einem 3 Parteien System hat das funktioniert, aber nicht in einem 6 Parteien System, wo viele Parteien im Vorfeld schon Koalitionen ausschließen.

Das führt natürlich zu einem Ausfransen der Ränder, die dann niemand mehr im Fokus hat.

25 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in der ehemaligen DDR immer noch deutlich weniger Rente, eine viel höhere Arbeitslosigkeit als im Bundesdurchschnitt, eine extreme Überalterung der Bevölkerung, niedrigeren Lebensstandard, u.s.w.

Dazu kommt eine Vervierfachung der Obdachlosigkeit in den letzten Jahren, riesige Schlangen an den Tafeln, geringe Aufstiegschancen, Zementierung der Bildung, wer aus einem armen Elternhaus kommt hat quasi keine echten Chancen sich zu verbessern, die Schere zwischen arm und reich geht weiter auseinander, u.s.w.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Das war ein großer Fehler gewesen noch einmal mit der CDU zu regieren.
Sie wollten ja zuerst nicht. Erst als Steinmeier an die Parteien appelliert hat die Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Alternative wären nur Neuwahlen gewesen. Da die FDP eine Jamaika Koalition zuvor hat platzen lassen.
Bei Neuwahlen hätten CDU und SPD wahrscheinlich noch schlechter abgeschnitten und die AfD mehr Stimmen bekommen.
 
M

matty2580

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die Stimmen für Neuwahlen werden immer lauter bei uns in der SPD.
Fast in allen Ortsvereinen redet man da gerade sehr intensiv darüber.

Wir sind aktuell nur noch einen Parteitag der SPD von Neuwahlen entfernt.....
 

Sirthegoat

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Wegen mir kann die ganze SPD hinter der 5% Hürde verschwinden. Die Partei steht für nichts mehr, ist sich innerlich nicht einig und kommt den Wählern dann noch blöd "Die Bürger haben uns nicht verstanden" ne ist klar richtiger wäre "wir haben nicht auf unsere Wähler gehört".
 

Andregee

Software-Overclocker(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Au ja Kühnert. Ich wollte schon immer in einem sozialistischen Pleitestaat leben. ^^
Nur blöd das im Kapitalismus alles auf Pump gebaut wird. Der Unterschied besteht nur darin, das es genügend Menschen gibt, die in ein System investieren im Sinne von Rendite und dabei verkennem das das Finanzvolumen im Vergleich zur realen Wirtschaftsleistung um das x fache erhöht und eine Korrektur des ganzen längst überfällig, was jedoch künstlich verhindert wird den Zentralbanken sei dank

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 

seahawk

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Volkspartei ist die SPD mit Sicherheit nicht mehr, auch nicht links, sondern eher eine neoliberale Partei.
Das war einmal anders, hatte sich aber spätestens mit Schröder und Co. deutlich verändert.

Das ist das Kernproblem der SPD, ihre Mitglieder kommen mit einer sich verändernden Welt nicht klar. Hartz IV war zwar nicht gut oder gerecht aber zur damaligen Zeit war es notwendig. Aber anstatt zu sagen, dass es halt sein musste, jetzt andere Bedingungen herrschen und man neu an die Sache heran geht, zerfleischt man sich immer noch selber mit Hartz IV.

Aber gut den NATO Doppelbeschluss hat man Schmidt ja auch erst irgendwann in den späten 90ern ansatzweise vergeben.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Wenn es wieder Neuwahlen gibt wird es vermutlich nicht für schwarz-gelb reichen. Jamaika ist schwierig und ja vor nicht allzu langer Zeit gescheitert.
Dann gäbe es noch die Möglichkeit von rot-rot-grün, vielleicht mit einer knappen Mehrheit.
Aber die SPD wird bundesweit die Zusammenarbeit mit den Linken ablehnen.
Alles nicht so leicht.:-(
 

Sirthegoat

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Ach Neuwahlen, Neuwahlen kostet doch alles nur unser Geld, ich wär mal wieder für ne Monarchie das bringt viele Vorteile mit sich :ugly::ugly:.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Wenn es wieder Neuwahlen gibt wird es vermutlich nicht für schwarz-gelb reichen. Jamaika ist schwierig und ja vor nicht allzu langer Zeit gescheitert.
Dann gäbe es noch die Möglichkeit von rot-rot-grün, vielleicht mit einer knappen Mehrheit.
Aber die SPD wird bundesweit die Zusammenarbeit mit den Linken ablehnen.
Alles nicht so leicht.:-(

Ich weiß nicht wie du zu dieser Einschätzung kommst, aber ich kann dir versichern, das ich glaube das eine Mehrheit in der Union, Schwarz - Grün möchte, als ideale Konstellation, nur die Hardcore Leute wollen noch etwas mit der Lindner FDP zu tun haben.
Wo du eine Mehrheit für Grüm, Rot, Rot siehst ist mir bei den momentanen Umfragen schleierhaft, darüber hinaus trennen die Grünen und die Linke Welten auf Bundesebene, wenn es um Außen und Sicherheitspolitik, Europapolitik und Wirtschaftspolitik geht.

Eine mögliche Schwarz-Grüne Koalition ist von den Mehrheitsverhältnissen bei einer Neuwahl erreichbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Ich weiß nicht wie du zu dieser Einschätzung kommst, aber ich kann dir versichern, das ich glaube das eine Mehrheit in der Union, Schwarz - Grün möchte, als ideale Konstellation, nur die Hardcore Leute wollen noch etwas mit der Lidner FDP zu tun haben.
Wo du eine Mehrheit für Grüm, Rot, Rot siehst ist mir bei den momentanen Umfragen schleierhaft, darüber hinaus trennen die Grünen und die Linke Welten auf Bundesebene, wenn es um Außen und Sicherheitspolitik, Europapolitik und Wirtschaftspolitik geht.

Eine mögliche Schwarz-Grüne Koalition ist von den Mehrheitsverhältnissen bei einer Neuwahl erreichbar!
Ja ok. Schwarz-grün wäre auch noch möglich ohne die FDP.;)

Wo du eine Mehrheit für Grüm, Rot, Rot siehst ist mir bei den momentanen Umfragen schleierhaft, darüber hinaus trennen die Grünen und die Linke Welten auf Bundesebene, wenn es um Außen und Sicherheitspolitik, Europapolitik und Wirtschaftspolitik geht.
Aber doch bestimmt nicht soviel wie CSU und Linke , oder?:)
 

Kaaruzo

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Wenn die CDU wirklich auf Bundesebene auf die Grünen zugeht, zeigt das doch bloß, was Merkel aus dieser einst konservativen Partei gemacht hat.

Einen zahnlosen, sich links anbiedernden Tiger.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Am besten wäre es die große Koalition aufzulösen, und Neuwahlen zu machen.
Eine neue große Koalition wäre dann auch nicht mehr möglich, da wir mit Sicherheit irgendwo bei 15% landen werden.

Davor haben die Abgenordeten der SPD aber große Angst, denn es geht ja um die Posten. Viele würden ihr Mandat verlieren.
Daher habe ich eher den Eindruck, dass die SPD die Sache erst mal vor sich her schiebt.

Wenn die CDU wirklich auf Bundesebene auf die Grünen zugeht, zeigt das doch bloß, was Merkel aus dieser einst konservativen Partei gemacht hat.

Was für eine Alternative hat die CDU denn?
Die Koalition mit der SPD hätte heute keine Mehrheit mehr.
Da Karrenbauer aber gerne Kanzler werden will, bleibt nichts anderes als die Grünen.
 
M

matty2580

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

.....was Merkel aus dieser einst konservativen Partei gemacht hat.

Die Grünen sind keine linke Partei, auch die SPD nicht.
Heute gibt es da nur noch die Linkspartei, die aber immer mehr Zuspruch verliert.

Und natürlich ist die CDU/CSU eine konservative Partei, auch die FDP, und die AFD.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die AfD ist NICHT konservativ, sondern rechtsextrem und demokratiefeindlich, das hat sehr sehr wenig mit der Union zu tun.

Ob die FDP konservativ ist, sei mal dahin gestellt, ich hallte sie eher für neoliberal und opportunistisch, wo da das konservative steckt, muss man mir auch noch aufzeigen, wahrscheinlich findet man etwas mit der Lupe.

Was für eine Alternative hat die CDU denn?
Die Koalition mit der SPD hätte heute keine Mehrheit mehr.
Da Karrenbauer aber gerne Kanzler werden will, bleibt nichts anderes als die Grünen.

Als wenn jetzt nur Leute aus der CDU Kanzler werden wollen, wenn es überraschend läuft stellen auch die Grünen den Kanzler, wobei ich denke, dass sie das gar nicht wollen, weil es die Partei völlig überfordern würde.
Die CDU wollte schon 2013 Schwarz - Grüm, allerdings wollte das Herr Tritin nicht und der war damals noch zu stark, genauso wie die CDU 2017 Jamaika wollte und auch wieder keine Große Koalition.

Im Endeffekt geht es doch bei einer Neuewahl darum, eine stabile demokratische Mehrheit zu finden, die das Land die nächsten 4 Jahre regieren kann, und außer Schwarz-Grün sehe ich da im Moment nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sirthegoat

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die AfD ist NICHT konservativ, sondern rechtsextrem und demokratiefeindlich, das hat sehr sehr wenig mit der Union zu tun.

Ob die FDP konservativ ist, sei mal dahin gestellt, ich hallte sie eher für neoliberal und opportunistisch, wo da das konservative steckt, muss man mir auch noch aufzeigen, wahrscheinlich findet man etwas mit der Lupe.

Glaubst du wirklich das eine rechtsextreme, Demokratie feindliche Partei in Deutschland zugelassen werden würde? Einfach mal drüber nachdenken und nicht immer alles nachprabbeln. Die AFD ist momentan das Beste was passieren konnte endlich kommt mal Bewegung rein und nein ich bin kein AFD Wähler bevor hier wieder ne Nazi Keule geschwungen wird, eine ordentliche Oppositionspartei hat einfach gefehlt und genau das liefert die AFD.
 

Kaaruzo

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Was für eine Alternative hat die CDU denn? Die Koalition mit der SPD hätte heute keine Mehrheit mehr. Da Karrenbauer aber gerne Kanzler werden will, bleibt nichts anderes als die Grünen.

Nicht regieren.

Einfach mal die eigenen politischen Überzeugungen über das Regieren um jeden Preis stellen. Das ist schon seit langem ein Grundübel in der Politik, nicht nur bei der CDU.

Ich fand es nach der Bundestagswahl richtig, wie z.B. die FPD reagiert hat. Wenn man bis zur Unkenntlichkeit die eigenen Positionen aufgeben muss, ist es halt besser, wenn man auf das Regieren verzichtet und dafür faule Kompromisse eingeht.

Aber für diese richtige Handlung wurde ja die FDP und auch Herr Lindner massiv angefeindet im deutschen Medienwald. Der ist halt seit längerem sehr grün eingestellt.

Passend dazu auch diese zwei Links:

Kann der Erwerb dieser Medien steuerlich geltend gemacht werden? - WELT

Parteipraeferenz von Politikjournalisten in Deutschland | Umfrage

Die Grünen sind keine linke Partei, auch die SPD nicht.

Natürlich sind das linke Parteien. Oder ist Pro-Masseneinwanderung neuerdings eine konservative Forderung?

Heute gibt es da nur noch die Linkspartei, die aber immer mehr Zuspruch verliert.

Also alles rechts von der Linkspartei ist nicht mehr links?

Und natürlich ist die CDU/CSU eine konservative Partei, auch die FDP, und die AFD.

Die AFD ist nationalkonservativ, die FDP ist liberal. Die CDU ist schon lange nicht mehr konservativ und die CSU bellt zwar aus Bayer, macht aber Merkels falschen Kurs mit.

Das die CDU links ist, sieht übrigens auch der Wähler so.

Waehler sehen CDU erstmals links der Mitte - Politik-News - Sueddeutsche.de
 
M

matty2580

Guest
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Ich war Wahlfelfer bei den letzten Wahlen in Potsdam, Wahlkreis 6503, und mache dass schon seit vielen Jahren.
Bei uns haben über 40% AFD gewählt.
Und das waren keine rechtsextremen Bürger, sondern ganz normale Menschen.

Der Begriff linke Partei stammt noch aus den Anfängen der Demokratie in Deutschland.
Damals gab es die kommunistische Partei, und als gemäßigte Alternative dazu die SPD.
Von den Idealen und Werten könnte die SPD von heute gar nicht weiter entfernt sein, und auch die Grünen nicht.
Was ihr als links bezeichnet ist im historischen Kontext nicht links.
 
Zuletzt bearbeitet:

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die AfD liefert nichts anderes als parlamentarische Clownsarbeit und missbraucht das Parlament dazu, ihre rechtsextremen, rassistischen, populistischen und demokratiefeindlichen Parolen zu verbreiten!
Die Parlamentsarbeit der AfD ist eher erbärmlich, da sie außer zur Migration, gar nichts auf der Reihe hat.

Eine Partei die öffentlich mehrmals und vehement erklärt hat, sie ist nicht an einer Gestaltung dieses Landes interessiert, außer sie hat die absolute Mehrheit, ist schon per Definition demokratiefeindlich, dazu steht "Der Flügel", als ein großer Teil der Partei, unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.
 

Kaaruzo

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die AfD ist NICHT konservativ, sondern rechtsextrem und demokratiefeindlich, das hat sehr sehr wenig mit der Union zu tun.

Wie viele Gesetze der „demokratiefeindlichen“ AfD hat das BVerfG eigentlich schon für verfassungswidrig erklärt und wie viele von der CDU?

Ob die FDP konservativ ist, sei mal dahin gestellt, ich hallte sie eher für neoliberal und opportunistisch, wo da das konservative steckt, muss man mir auch noch aufzeigen, wahrscheinlich findet man etwas mit der Lupe.

Die FPD ist auch nie mit dem Anspruch konservativ zu sein angetreten, sondern liberal.

Und gerade die FPD opportunistisch zu nennen, nachdem diese 2017 auf die Macht verzichtet hat und die eigenen politischen Überzeugungen über die Macht gestellt haben, halte ich für eine sehr gewagte These.

Im Endeffekt geht es doch bei einer Neuewahl darum, eine stabile demokratische Mehrheit zu finden, die das Land die nächsten 4 Jahre regieren kann, und außer Schwarz-Grün sehe ich da im Moment nichts.

Minderheitsregierung. Einfach mal für die Gesetze auch wirklich Mehrheit im Parlament erkämpfen und nicht alles abnicken lassen. Das wäre mal eine Leistung.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Minderheitsregierung. Einfach mal für die Gesetze auch wirklich Mehrheit im Parlament erkämpfen und nicht alles abnicken lassen. Das wäre mal eine Leistung.

Hier kann man wunderschön sehen, auf welch staatspolitisch kleingeistigen Niveau du dich befindest, als wenn die größte Volkswirtschaft in Europa und auch der "schwerwiegenste" EU Mitgleidsstaat mit einer Minderheitsregierung zu regieren wäre, das sind alles Hirngespinste von Populisten und Idioten, die nichts anderes wollen, als die momentane deutsche Demokratie zu Grabe zu tragen.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Nicht der CDU-Wähler, sondern die Mehrheit aller Wähler.

Das ist ein Unterschied.
...und was soll an der Union bitte links sein?:what:

In den letzten 30 Jahren wurde mehr Politik für Reiche, die Energielobby, Rüstungsindustrie und Automobilbranche gemacht als sonstirgendwann, geanuso findest du dort außerhalb der AfD die meisten Gegner der Homoehe.

Mit "Links" kann ich das nicht assoziieren.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Hat die Homoehe jetzt etwas mit links zu tun?
Das ist eher der Ausdruck des Konservatismus in der Union.
 

Kaaruzo

Volt-Modder(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Hier kann man wunderschön sehen, auf welch staatspolitisch kleingeistigen Niveau du dich befindest, als wenn die größte Volkswirtschaft in Europa und auch der "schwerwiegenste" EU Mitgleidsstaat mit einer Minderheitsregierung zu regieren wäre, das sind alles Hirngespinste von Populisten und Idioten, die nichts anderes wollen, als die momentane deutsche Demokratie zu Grabe zu tragen.

In Norwegen – ein Staat der in vielen Wertungen (Demokratie, Wohlstand, Freiheit etc.) ganz oben, häufig sogar den Spitzenplatz belegt – sind Minderheitsregierung der absolute Usus.

Also muss man hier nicht gleich wieder den Untergang der Demokratie herbeiphantasieren.

Und das du – mal wieder – auf Beleidigungen zurückgreifen musst, zeigt einmal mehr, dass du einer Diskussion nicht gewachsen bist, weil dir die Argumente ausgehen.

So langweilig, wie vorhersehbar.

...und was soll an der Union bitte links sein?:what:

Frag die Wähler, die im Rahmen der repräsentativen Umfrage diese Aussage getroffen haben.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die AFD ist nationalkonservativ, die FDP ist liberal.
Die FDP ist aber hauptsächlich wirtschaftsliberal und tut immer so als sei sie für das ganze Volk.
Wenn die alleine an der Macht wären, würden sie Unternehmen alles erlauben und Gewerkschaften abschaffen.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Frag die Wähler, die im Rahmen der repräsentativen Umfrage diese Aussage getroffen haben.
DU hast doch behauptet, dass die Union von ihrem konservativem Kern abgekommen sei und irgend' eine Wählerumfrage von 2015 als Untermauerung hergenommen.

Wenn, dann müsste ich also eher dich fragen.^^
 
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