Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

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Das ist ja durchaus so gewollt und seit der Bundesrepublik so gewählt worden, ist aber immer noch ein auf Marktwirtschaft basierendes System mit Regeln!

Hat aber sehr wenig bis gar nichts mit Sozialismus zu tun, auch wenn man dem das hübsche Wort demokratisch anhängt und schon gleich gar nichts mit der Vorstellung Gleicheit >>> Freiheit zu tun.

Deshalb "singen" wir auch Einigkeit, Recht und Freiheit und nicht Einigkeit. Gleichheit und Freiheit.....
 
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Ich habe ja nie von Sozialismus geredet. Nur vom blanken, ungezügelten Kapitalismus.
Wobei das auch wieder dehnbare Begriffe sind, die früher mal klar definiert waren, deren Grenzen aber mit der Zeit immer mehr verschwommen sind. Selbst die Amerikaner haben keinen "nackten" Kapitalismus. Selbiger bezeichnet ja eher eine Wirtschaftsordnung, der Sozialismus dagegen eine politische Strömung.
 
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Selbiger bezeichnet ja eher eine Wirtschaftsordnung, der Sozialismus dagegen eine politische Strömung.
Der Sozialismus hat auch eine Wirtschaftsordnung: Planwirtschaft.
 
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USA. Kapitalismus und Markt funktionieren da seit Jahren.
Allen ehemaligen sozialistischen Ländern, die jetzt Kapitalismus haben, geht es heute besser.

In den USA gibt es 40 Millionen Menschen, die auf Lebensmittelmarken angewiesen sind.
Trump hat aber die Mittel gekürzt, um die Steuersenkung der Reichen finanzieren zu können.
Die USA zeigen also deutlich, dass Kapitalismus nicht funktioniert.

Nenne doch erstens bitte mal einen Staat, in dem der Sozialismus funktioniert hat und zweitens einen Staat, der an den Lebensstandard für ALLE (damit ist inkl. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe gemeint = Existenzminimum) von der Bundesrepublik herankommt.
Es gibt keinen auf der Welt!

Richtig. Es gibt kein Land auf der Welt, in der irgendein Wirtschaftssystem funktioniert.
Wieso aber halten wir denn seit Jahrhunderten an ein System fest, das nachweislich nicht funktioniert?
 
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Richtig. Es gibt kein Land auf der Welt, in der irgendein Wirtschaftssystem funktioniert.
Wieso aber halten wir denn seit Jahrhunderten an ein System fest, das nachweislich nicht funktioniert?
Was wäre denn eine funktionierende Alternative?
 
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Richtig. Es gibt kein Land auf der Welt, in der irgendein Wirtschaftssystem funktioniert.
Wieso aber halten wir denn seit Jahrhunderten an ein System fest, das nachweislich nicht funktioniert?

Natürlich funktioniert unser System nachweislich seit Jahrhunderten.
Man treibt mit so etwas keine Experimente und schon gar nicht wenn 83 Millionen davon betroffen sind, Stand Heute funktioniert unser System, denn selbst die Schwächsten haben einen ungleich hohen Lebensstandard im Vergleich zum Rest der Welt.
 
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Nanu?
Es gab die Soziale Marktwirtschaft schon im vorletzten Jahrhundert? Auch was neues...

Und wie hoch der Lebensstandard bei uns ist, das frag' mal das Pflegerpaar mit 2 Kindern oder mehr. Natürlich könnte es denen anderswo noch viel, viel schlechter ergehen. Das Argument werden sie aber nicht abkaufen, nur weil DU das sagst.;)
 
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Natürlich funktioniert unser System nachweislich seit Jahrhunderten.
Man treibt mit so etwas keine Experimente und schon gar nicht wenn 83 Millionen davon betroffen sind, Stand Heute funktioniert unser System, denn selbst die Schwächsten haben einen ungleich hohen Lebensstandard im Vergleich zum Rest der Welt.

Erzähl das mal denen, die von ihrer Rente nicht mehr leben können und das wird zunehmen, nicht abnehmen.
 
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Nanu?
Es gab die Soziale Marktwirtschaft schon im vorletzten Jahrhundert? Auch was neues...

Und wie hoch der Lebensstandard bei uns ist, das frag' mal das Pflegerpaar mit 2 Kindern oder mehr. Natürlich könnte es denen anderswo noch viel, viel schlechter ergehen. Das Argument werden sie aber nicht abkaufen, nur weil DU das sagst.;)

Sozialgesetzgebung – Wikipedia
Vielleicht nur für dich etwas neues?!
Neben der Sozialgesetzgebung, war Deutschland so ziemlich das Land mit der größten Rechtssicherheit für ALLE und damit führend auf der Welt, BGB, StGB, Zivilprozessordnung, Strafprozessordnung usw, allgemeines Männerwahlrecht, auch wenn das Kaiserreich weit weg war von perfekt, war es zu seiner Zeit, trotz Monarchie, eine der fortschrittlichsten und sozialsten Länder zur damaligen Zeit, das vergessen irgendwie immer einige Historiker Zeitgenossen, weil sie die französische Republik so toll finden, obwohl die nicht wirklich mehr zu bieten hatte, gerade für das einfache Volk.

Nach einer kurzen Google Recherche ist das Einstiegsgehalt in Plegeberufen bei 2400€ , nach 13 Jahren bei 3200-3500€.
Gehen wir mal sehr konservativ ran und gehen von 2500€ Brutto pro Nase aus plus 2 Kinder, dann sind wir bei 3400€ Netto für beide (Steuerklasse 4 mit jeweils einem Kind auf der Karte), plus 408€ Kindergeld, sind wir also bei 3800€ verfügbares Einkommen im Monat, wenn einer der beiden auf 30 Stundenbasis arbeitet dürften wir immer noch bei 3300€-3400€ Netto sein. Realistischer sind Kinder allerdings wohl erst später und somit steigt das verfügbare Einkommen nochmal deutlichst, aber selbst mit 3800€ verfügbarem Gesamteinkommen ist man bestimmt nicht arm, auch nicht mit 2 Kindern.

Erzähl das mal denen, die von ihrer Rente nicht mehr leben können und das wird zunehmen, nicht abnehmen.
Dafür gibt es das Sozialamt zur Sicherung des Existenzminimums.
 
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Wir reden hier über Wirtschaftsformen und du kommst mit der Sozialgesetzgebung daher. Ja, das hätte ich natürlich riechen müssen, dass du wieder was komplett anderes meinst. Leider ist mir noch nicht so viel Gras auf den Zähnen gewachsen...

Über 2000€ Einstiegsgehalt bei Pflegeberufen, das ist vielerorts schon Wunschdenken.
Z.B. in Freiburg verdienst du keine 2000€ Brutto als Altenpflegekraft, mit Kinder und Mietwohnung wird das schon recht knapp am Monatsende. Noch dazu darf man nicht vergessen, dass Kranken- und Altenpflege nicht nur Bettpfannen ausleeren oder Infusionsflasche wechseln bedeutet, sondern auch der Umgang mit bettlägrigen, übergewichtigen Patienten. Viele Pfleger können ihren Beruf über 50 schon nicht mehr ausüben. Das heißt, die müssen auch auf ihre eigene Rente schauen. Und anders als die Automobil-, Energie-, und Rüstungsindustrie, haben die Pfleger keine echte Lobby.:schief:
 
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Ähm,

was macht denn eine Marktwirtschaft zu einer sozialen Marktwirtschaft???
 
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Existierte der Begriff "Soziale Marktwirtschaft" denn schon im 19. Jahrhundert?
 
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Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
Nur weil einer für die Veränderung einer Wirtschaftsform einen schmissigen Namen erfindet, sind es doch letztendlich die Gesetze/Regeln die eingeführt werden, die die Veränderung bewirken und nicht ein beliebiger Name.
Also muss man sich anschauen, wann es Gesetze gab die eine Wirtschaftsform veränderten, in unserem Fall die Marktwirtschaft sozialer zu machen, gerade für die Mehrzahl der Arbeitnehmer.

Noch ein Beispiel

Arbeitszeit – Wikipedia

Die Degussa waren da nicht die einzigen, bei Bosch gab es nach meiner Erinnerung auch zur gleichen Zeit eine deutliche Reduzierung der Arbeitszeit und auch bei vielen anderen deutschen Firmen.
 
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Ja, richtig, der Markt funktioniert.
Aber alles andere nicht.;)
Der Markt funktioniert auch nur dank manipulativer Beeinflussungen planwirtschaftkichen Ausmaßes seitens der Zentralbanken und der Politik. Das gesamte Konstrukt das auf unendliches Wachstum setzt, funktionierte eben nur gut dank der vorangegangenen Zerstörung des Weltkrieges, was massive Investitionen und Wiederaufbauten nötig machte, während man Armut, Unterdrückung und Krieg in andere Länder exportierte. Da ist es ein leichtes, im Inland Lebensbedingungen zu schaffen, welche das Volk selbst ohne Repressalien gefügig stimmte. Als sich dem System erste Grenzen zeigten, liberalisierte man die Kapitalmärkte mit den bekannten Folgen, welche ständig prekärer werden. An der fortschreitenden Umverteilung von unten nach oben wird auch die SPD nichts ändern Solang der Grundkurs nach den Vorgaben des Finanzdiktates lediglich mit ein paar Doktorspielen an Begleitsymptomen ohne echte Kurskorrektur erfolgt. Ein Sozialismus nach dem Top Down Prinzip wird aber wohl auch nicht die Lösung sein, wohl eher eine breite Vernetzung auf den unteren Ebenen

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Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
Nur weil einer für die Veränderung einer Wirtschaftsform einen schmissigen Namen erfindet, sind es doch letztendlich die Gesetze/Regeln die eingeführt werden, die die Veränderung bewirken und nicht ein beliebiger Name.
Also muss man sich anschauen, wann es Gesetze gab die eine Wirtschaftsform veränderten, in unserem Fall die Marktwirtschaft sozialer zu machen, gerade für die Mehrzahl der Arbeitnehmer.
Na klar.
Weil es nach 1890 und zwei Weltkriegen auch keinerlei Veränderungen und Anpassungen mehr gegeben hat.:schief:
 
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Nenne doch erstens bitte mal einen Staat, in dem der Sozialismus funktioniert hat und zweitens einen Staat, der an den Lebensstandard für ALLE (damit ist inkl. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe gemeint = Existenzminimum) von der Bundesrepublik herankommt.
Es gibt keinen auf der Welt!

Wenn du ein Fan von Einzelbeispielen bist, dann nenn doch mal einen Staat mit echtem Sozialismus, dessen Lebensstandard klar unter dem des unzweifelhaft von freiem Markt und kapitalistischen Mechanismen geprägten Somalia liegt.
 
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Ach, ich wusste gar nicht, das der Staat Somalia wieder funktioniert!
Welch intellektuelle Großtat solch eine Frage aufzuwefen, wenn wir doch alle 40-45 Jahre gesehen haben, wie der Sozialismus in Europa gnadenlos versagt hat, im Vergleich zu allen sozialen Marktwirtschaften europäischer Prägung.
 
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Ach, ich wusste gar nicht, das der Staat Somalia wieder funktioniert!

Schmecken die Kirschen oder möchtest du noch ein paar sammeln?
Aber gut: Beschränken wir uns auf Staaten, die funktionieren. Da es keinerlei funktionierende Staaten mit realem Sozialismus gibt oder nenneswerte Zeit gab, von ideellem Sozialismus ganz zu schweigen, ist Sache reichlich schnell abgeschlossen. Von allen Staaten, die die von dir gestellte Grundanforderung erfüllen (0), hat kein einziger die gewünschten positiven Effekte verfehlt.

:rollen:
 
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