ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
ich habe nur das kindergeld, kann studieren, habe genug zu essen und bezahle in meienem wohnheim 100€ miete auf 28qm.
Nett. Bei mir waren es 190€ für knapp 12m². Darf man fragen, wo so verdammt niedrige Preise üblich sind?
von 54€ kann man sich genug zu essen leisten
Ich bin beeindruckt. Mit 10€ pro Woche würde ich echt nicht auskommen.
Würde mich mal interessieren, was da für ein Essensplan bei rauskommt.
und die klamotten müssen halt länger halten.
Wie auch immer das gehen soll.
Ich persönlich würde spätestens dann scheitern, wenn die Schuhsohle mal n Loch hat (größenbedingt ~120€ min.)
Ach ja: Selbst wenn du in ein Land ohne Studiengebühren gezogen bist (Umzugskosten?) dürften zumindest noch die Semestergebühren von i.d.R. ~100€ (ohne erweiterte Mobilität) anfallen - sind also nur ~140€/Monat drin
Kosten für Studienmaterial fehlen auch noch.
(trotzdem wäre es imho immer noch ne Leistung, mit weniger als dem 3-fachen auszukommen und ein brauchbares Leben zu führen)
steht wo genau????????? wie kann ich nachvollziehen dass du das nicht frei erfindest??????
Was man nicht macht, steht natürlich nirgendwo

Was ich damit sagen wollte: Man hat sich nie wirklich sorgen darum gemacht und die riskiken nicht minimiert...
Es ist meiner Meinung aber duchaus möglich, das System ein wenig zu kontrollieren und Stabilität und Sicherheit zu schaffen.
Hat man sich keine Gedanken gemacht?
Also mir sind mehrfach Artikel aufgefallen, die die Gefahr von Spekulationsblasen thematisiert haben, gerade im Zuge des .com Zusammenbrauchs ein beliebtes Thema.
Und das ein wirklich großer Crash durch Finanzverknüpfungen weltweite Folgen haben kann, weiß man spätestens seit 1929.
Nö, Gedanken waren da.
Das Problem ist, dass das System niemanden dazu bringt, sie zur Vermeidung eines Crashs einzusetzen.
Solange der persönliche Profit das oberste Ziel ist, strebt jeder nur danach, bis kurz vor dem Ende das meiste herauszuholen und dann rechtzeitig abzubrechen.
Dass das der Mehrheit nicht gelingen kann und es somit im Durchschnitt allen schlechter geht, ist eigentlich klar - aber genauso wie beim Glücksspiel hält es niemanden auf.
Das fettgedruckte habe ich nicht gesagt, aber sag du mir im gegenzug mal n system, dass man 100% unter kontrolle hat (und nicht 99,999%) !
Warum sollte ich die etwas zeigen, von dem ich selbst sage, dass es nicht existiert?
Noch mal zur Wiederholung:
Mein Ansatz ist, dass mehrere parrallele Systeme, sprich eine global deutlich schwächer vernetzte Wirtschaft, bei großen Störungen in einem der Systeme mehrheitlich weiter funktionieren und damit auf globaler Ebene stabilisiernd wirken.
Und das funktioniert automatisch, ohne dass von außen eine Regulation nötig wäre, die politisch sowieso nur schwer umzusetzen ist, solange das Geschäft läuft und eine Steigerung der Wirtschaftsliberalität Gewinn verspricht.
Meine Aussage sollte sagen, dass wir nicht Weltretter sein können und erstmal unsere Probleme in den Griff bekommen müssen.
Womit wir uns langsam wieder den Themen der Linken annähern.
Frage an dich: Wann glaubst du, werden wir (alle?) "unsere Probleme" als "gelöst" betrachten?
Mal wieder was zynisches: Wenn du die menschen dort besser versorgst und ernährst, bekommen die mehr kinder und das elend breitet sich weiter aus. Im endeffekt hast du so geld in NIX inverstiert und es aus dem Fenster geworfen...
[Ich weiß, dass dies jegliche Moral verachtend ist]
Den Zynismus teile ich übrigens

Aber es gibt auch noch andere Hilfeformen, als einen Sack Reiß hinzustellen.
Zum Glück kommen auch die Entwicklungshilfeorganisationen auf den Trichter, dass z.B. ein bißchen Forschung, was und wie vor Ort optimal gedeiht und ein bißchen Schule, die dieses Wissen vor Ort verbreitet, wesentlich mehr zur Lösung von Nahrungsproblemen beiträgt.
(Oft wäre es schon interessant genug, einfach mal etwas nicht zu machen: Z.B. nicht den Aufbau von Strukturen zu unterstützen, die wir selbst wieder loswerden wollen, nicht fortschrittliche Technologien zurückhalten, für die man so trotzdem kein Geld bekommt, weil sie sich niemand leisten kann, nicht unsere Müllprobleme exportieren, nicht die Ausrüstung für Kriege produzieren,...)
Gegen Atomkrafst spricht nur der Müll, und der kann auch sicher gelagert werden.
Alle bisher erfolgreichen geglückten Lagerungssysteme -sprich Zwischenlager- sind mit nenneswerten Kosten verbunden, die über die benötigten Jahrzehntausende betrachtet enorme Summen verschlingen. (Genaue Zahlen sind schlecht zu ergoogeln -alle Begriffe werden auch in AKW-Debatten genutzt- aber ich konnte zumindest ~3Milliarden für bisherige Castortransporte und 21,5 Millionen/a allein für die Pflege der Schächte in Gorleben -d.h. noch gänzlich ohne die eigentliche Lagerung- ermitteln. So oder so: Mit Inflationszuschlag -bei so langen Zeiträumen nicht zu unterschätzen- sind über die benötigte Lagerungszeit min. 3, eher 4 stellige Milliardensummen zu erwarten)
Alle mir aktuell bekannten Versuche einer unbeaufsichtigten, kostenneutralen Lagerung haben sich als unsicher erwiesen.
Nein. Der eine ist demotiviert, weil er höheres Potential besitzt und mit dem anderen gleichgestellt wird. Hier ligt bei dir der argumentative bruch vor.
Wer besitzt was für eine Art von Potential?
Wer hat denn mit den langen posts über grundsatzdiskussionen angefangen? Ich antworte nur auf ryuven, er hat angefangen sich von "der Linken" zuerst zur FDP und dann über Gott und die Welt z entfernen.... Dabei werden haltlose argumente verwendet, die ich doch wohl widerlegen darf oder wenigstens eine begründung fordern ?
Genaugenommen mach ich das gleiche. Ausgangspunkt war die These, dass nicht nur die Linke, sondern z.B. auch FDP und Union mit einem populistischen und politisch eingeschränkt brauchbarem Program zu Wahlen antreten.
Da kann man natürlich eine eigene Diskussion drauf aufbauen, im Rahmen dieses Threads habe ich sie aber spätestens an dem Punkt abgebrochen, an dem es um die Frage ging, wer unrealistischer ist - FDP oder Grüne

Das wuerde ich auf mangelnde Informiertheit zurueckfuehren. Da, wo es Studiengebuehren gibt (gab), gibt (gab) es auch die Moeglichkeit, diese als Darlehen aufzunehmen.
Da scheint wirklich ein Informationsdefizit vorzuliegen. (Nicht nur bei mir, sondern auch bei der Mehrheit der betroffenen Studenten und den verantwortlichen Politikern. Z.B. In Hamburg wurde die nachträgliche Änderung auf nachgelagerte Gebühren als Erfolg gefeiert)
So oder so bleibt aber das Problem, dass auch auf dieser Grundlage ein Ausbau der Studiengebühren ein Finanzierung der Universitäten durch hohe Verschuldung der Studenten bedeutet.
Falls es welche gibt, haette ich gerne ... ja, genau.
Es gehört viel dazu, dass ich (trotz akzeptablem Sprachniveaus) die Diskussion mit jemandem aufgrund des Diskussionsverhaltens abbreche.
Die Forderung, ich solle Belegen, dass Atommüll und dessen Lagerung mit irgendwelchen negativen Folgen verbunden ist, gehört eindeutig dazu.
*Abbruch*
*Hinwendung zu wenigstens leicht sinnvollerer Zeitverwendung*
Zuletzt bearbeitet:
]

