AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Ich bin garantiert kein Patriot
Also entweder verwechsle ich Dich, oder Deine bisherigen Aussagen hier im Thread hören sich nur nur so an
(Unter patriotischem Denken verstehe ich übrigens keine Teilnahme an irgendwelchen Pegida-Demos, Sachbeschädigung, Hooliganklopperei oder sonstigen Sch...)
Das Renten Umlage System ist ein Witz, für haufenweise Opfergruppen und Staatsscheiße zahlen zu müssen ebenso. Alles Verträge die gegen meinen Willen abgeschlossen wurden, für die ich aber zahlen soll.
Was interessieren mich irgendwelche Rentner die ich nicht kenne? Über Jahrzehnte haben die jeden Dreck in die Politik gewählt, der ihnen auf Kosten meiner Generation sonst was versprochen hat.
Noch haben die "Grauen Panther" oder irgendwelche anderen Renterparteien zum Glück noch nicht die Mehrheit.
Nehme mal an, ein Großteil der Generation 50/60+ wird eher konservativ wählen, sprich CDU/CSU.
Aber Du hast Recht, es ist inzwischen Mist. Wenn ich meinen jährlichen Bescheid mit der Hochrechnung ansehe und meine gezahlten Beiträge gegenüberstelle, könnte ich durchdrehen.
Dabei bin ich bei weitem kein Besserverdiener.
Von mir aus kann dieses Marode System samt seiner zahlreichen Staatdrohnen zur Hölle fahren. Es lebt doch eh nur noch von der Substanz und tut wirklich alles um zu kollabieren.
An sich ist das System nicht schlecht. Nur begannen die Leute, als das Rentensystem erdacht wurde, mit 15/16/17 zu arbeiten, taten dies größtenteils durchgehend bis 65 und starben dann mit 70-75
Dass es in die Hose geht, wenn erstmal bis 28/29 gelernt wird und die Alterserwartung gleichzeitig immer weiter steigt, liegt auf der Hand.
Aber was war denn los, als es hieß, künftig solle bis 67 gearbeitet werden? (Was auch unfair ist, ein Pflasterer, Maurer, Dachdecker usw kann das nur bedingt = Rentenkürzung/Altersarmut)
Bin nicht sicher was du mir sagen willst.
Aber hast du dir überhaupt mal die Kampfvideos von den Clownstruppen da unten angesehen ? Die machen mir jedenfalls keine Angst.
Vom weichen Sessel aus immer gut zu sagen.

Das ist kein Call of Duty oder Battlefield.
Und auch kein Strategiespiel, sondern jede Entscheidung birgt etliche Risiken und Folgen, falls es die falsche sein sollte.
Und Videos gucken ist auch immer doll. Wobei die auf Wikileaks usw eigentlich auch schon reichen.
Welche Clownstruppen meinst Du denn jetzt genau? IS, Boku Haram, Taliban & Co.?
Die sind ausbildungsmäßig wohl kaum mit unseren KSK- oder auch normalen Soldaten vergleichbar, aber einen enormen Vorteil haben die. Dank Hirnwäsche und Aussicht aufs Paradies furchtlos, brutal und ohne Skrupel.
Da interessieren keine RoE, UN-Charta, Menschenrechtskonventionen oder sonstige Regeln.
Da wird mal eben ein ganzes Dorf abgefackelt, die Bevölkerung enthauptet und minderjährige Mädchen entführt und zwangsverheiratet.
Und selbst wenn man hoffnungslos unterlegen ist, ein Sprengsatz an einem "tapferen" Dschihadisten genügt, um immer wieder für Unruhe zu sorgen. Oder feige gelegte Sprengsätze.
Das reicht für Unmut, Hoffnungslosigkeit und Verbitterung in der Bevölkerung. Noch zermürbender, als ein konventioneller Krieg.
Immerhin genügte deren Methoden übrigens dafür, daß sowohl unsere Schießausbildung vor einigen Jahren komplett überdacht und geändert wurde (und um ein gutes und erfolgreich exportiertes Gewehr in Verruf zu bringen

)
Gleichzeitig muß man eingestehen, daß die Rekrutierungs- und Propagandamaschine über soziale Netzwerke und persönlich durch eigens dafür angeworbene Leute hervorragend läuft.
Sogar so gut, daß inzwischen sogar in westlichen Ländern geborene und aufgewachsene Jugendliche und junge Erwachsene deren Gedankengut zustimmen oder sogar beitreten.
Das sind nicht alles junge, erfolglose Männer mit Migarationshintergrund aus Berlin-Moabit, sondern auch erstaunlich viele "reinrassige" (sorry) Deutsche mit guter Bildung oder eigentlich zuvor selbstbewusste Frauen, deren Traum es ist, einen IS-Kämpfer zu ehelichen.
Verstehe ich nicht, aber sind Tatsachen.
Die Führer von denen sollte man nicht unterschätzen und durch stetigen Nachschub an willigen Kämpfern (freiwillig oder gezwungen) interessiert es die auch nicht, wenn die "Clowns" an der Front häufig nur Kanonenfutter sind.
Hauptsache, sie reißen so viele Ungläubige (wobei die Hauptopfer selbst Muslime sind, so bibeltreu, ähh korantreu können die nicht sein

) oder Gegner wie möglich mit in den Tod.
Nur weil du oder andere ihre Krankenkosten auf die Allgemeinheit abwälzen sind die nicht einfach weg. Das mag in einer gesunden Gesellschaft noch kein großes Thema sein.
In einer die überaltert, unproduktiver wird und kulturfremden beschädigten Menschen Tür und Tor öffnet allerdings schon.
Insofern ist es nicht mein Wunsch, sondern einfach nur kalte Realität.
Und dieses "was wäre wenn dir dies und das passieren würde" Gelaber ist für mich kein Argument, sondern eher ein Zeichen von Schwäche.
Jeder kann sich gegen was auch immer versichern, er soll nur nicht ständig SEINE Kosten auf Andere abwälzen.
Klar, wem wäre es als junger, gesunder und arbeitender Mensch nicht lieber, wenn er sich eigenverantwortlich und nur für sich selbst versichern könnte und vorsorgen könnte.
Ich habe auch eine betriebliche Altersversorgung durch Gehaltsumwandlung und was ich da garantiert oder gar im besten Falle rausbekomme, ist eine bei weitem bessere Rendite, als die staatliche Rente.
Krankenkassenkosten habe ich bislang auch noch wenig verursacht. Hoffe auch, daß das so bleibt.
Aber das kann sich ganz schnell ändern.
Ich weiß nicht, wie alt Du oder Deine Eltern sind, aber im Fall der Fälle bist Du sicher froh, wenn nicht stur nach Kosten-/Nutzenrechnung vorgegangen wird.
Viele würden sich nicht ausreichend versichern und so in den Tag reinleben. Und wenn diese Leute dann doch mal darauf angewiesen sind, gucken sie in die Röhre.
Man könnte dann zwar sagen "selbst Schuld", aber welche Folgen eine wirkliche Armut (Hartz IV zähle ich persönlich nicht dazu) dann in Sachen Kriminalität hätte, kann man sich mit etwas Phantasie ausmalen.
Dann hättest Du Dein Survival of the fittest.
Mein Wunsch ist das nicht.
Eine Pflichtversicherung wäre eine Möglichkeit, aber was ist dann mit den bisherigen eingezahlten Renten und den Menschen die aufgrund ihres Alters nur noch wenige Jahre haben, um privat vorzusorgen?