Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Wenn eine bestehende Armee nicht gegen eine Terrororganisation ankommt, dann läuft da richtig was schief.
Und Krieg ist ein Asylgrund, ich sage nur wir sollen da nicht mit Waffengewalt auftauchen und der Bevölkerung, nicht dem Militär helfen.
So schwer zu verstehen?

Ob das Christentum denen bekommt, werden wir sehen. Aber verzweifelte Leute tun so einiges um durchzukommen, das sollte keinen wundern.
 
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Ja klar. Das Militär vor Ort kann aber am meisten machen und wenn es klug eingesetzt wird, das Problem innerhalb weniger Monate eindämmen. Dazu muss man die Bevölkerung schützen, dafür kann man auch andere Länder um Hilfe bitten.
Die Bevölkerung hat Angst und das zurecht. Deswegen fliehen die ja, und denen müssen wir helfen, bis der Staat wo es eben gerade kracht, das Problem zumindest eindämmen kann.

Die USA hatte da enorme Probleme weil man denen a) nicht traut und b) sie in diesen Gebieten absolut verloren sind, ihre Aufklärung funktioniert nicht, die Technik ist an der Grenze und so weiter. Deswegen immer die lokalen Einheiten den Job erledigen lassen.

Wenn eine bestehende Armee nicht gegen eine Terrororganisation ankommt, dann läuft da richtig was schief.
Und Krieg ist ein Asylgrund, ich sage nur wir sollen da nicht mit Waffengewalt auftauchen und der Bevölkerung, nicht dem Militär helfen.
So schwer zu verstehen?

Warst du mal beim Militär? Ich habe den Eindruck nein, weil das was du erzählst ist zimlicher Mumpens und du überschätzt völlig die Möglichkeiten die reguläre Streitkräfte gegen weitestgehend gureilla artig agierende Gegner wie den IS haben.
Reguläres Militär wird dafür trainiert gegen andere reguläre Streitkräfte zu kämpfen und nicht gegen Gegner die auftauchen, eine halbe Stunde eine Stellung angreifen und dann wieder verschwinden, dagegen kann eine reguläre Armee wenig ausrichten und genau das ist es was Organisationen wie Al Kaida und der IS meisterhaft beherrschen und schon seit Jahrzehnten machen. Beim IS kommt noch dazu das sie durch ehemaliges Militär der Bath Partei auch recht gut in regulärer Kriegsführung und Organisation sind, also in beiden Bereichen gut agieren können, was sie auch machen.
Ist ein Gegner schwach genug um gegen ihn regulär zu kämpfen kämpft der IS regulär, ist der Gegner zu stark kämpfen sie mit guerilla Taktik.
So einen Gegner kannst du nicht besiegen und wirklich eindämmen indem du 400.000 reguläre Soldaten hinstellst die rund um die Uhr jeden Flecken Erde patroulieren.

Das ist auch der Grund warum Obama nicht mit Bodentruppen nach Syrien und den Irak will. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, wie den Holzköpfen Bush Senior und Junior, erkennt Obama das man eine Organisation wie den IS nicht besiegen kann indem man dort mit massiver Militärmacht aufmarschiert.
Das ist auch etwas was die USA mehrmals in ihrer Geschichte lernen mussten, zuerst in Vietnam, dann in Afgahnistan und zuletzt im Irak.
Selbst wen du den IS regulär schlagen würdest und sie in den Untergrund zwingst, von dort aus machen sie halt weiter und kämpfen halt iregulär und ireguläre Kriegsführung mit einer regulären Armee ist ein Zermürbungskrieg den du im Grunde mit einer regulären Armee nicht gewinnen kannst weil der Gegner mobiler und weniger eingeschränkt in seiner Bewegung ist, besser untertauchen kann und mit wenigen und schlechter ausgerüsteten Truppen brauchbare Ergebnisse erzielen kann.
Für eine reguläre Armee hingegen ist der Kampf gegen einen solchen Gegner wie der Kampf gegen eine Windmühle, du meinst einen Erfolg erzielt zu haben und hast im Grunde doch rein garnichts gewonnen, weil du eben nicht nur einen Flecken Land besetzen musst um zu gewinnen und weil 14 tote kein Erfolg gegen einen Gegner sind der von einer Idiologie angetrieben wird die ihm regelmäßig neue Kämpfer aus aller Welt bringt um die paar Toten auszugleichen und deren Moral du nicht brechen kannst, weil die selten so lange am Stück kämpfen das du ihre Moral zermürben könntest, wie das bei regulären Soldaten der Fall ist.

Von daher kann eine reguläre Armee auch keine Bevölkerung vor Selbstmordattentätern und dergleichen schützen, das steht einfach nicht in der Macht einer regulären Armee, das konnten die Amerikaner weder in Afgahnistan, noch im Irak und das können auch die afgahnischen und irakischen Sicherheitskräfte nicht.
Die Bevölkerung und Regierung so eines Landes kann sich dagegen nur selbst schützen, indem sie solch radikale Idiologien in ihrer Mitte nicht duldet und aktiv dagegen arbeitet, indem man in der Gesetzgebung verankert das sowas mit den Gesetzen eines Staates nicht vereinbar ist, indem man radikale Menschen und deren Versammlungsorte überwacht, indem man Personen meldet die sich in diesem Sinne verdächtig verhalten und indem die Menschen in so einem Land öffentlich und geschlossen zeigen das solche Menschen dort nicht willkommen sind und so primitiven Ansichten wo es nur geht Steine in den Weg legt.
So bekommt man so eine steinzeitliche Idiologie langfristig besiegt, aber nicht indem man hundertausende Soldaten in so eine Region verlegt oder dort kämpfen lässt, nicht indem man in Millionenfacher Zahl wegrennt.

Angenommen alle gemäßigten Muslime täten fliehen, wer bleibt dann zurück und befreit das Land und nimmt sich im Anschluss das Recht raus wohin die Entwicklung geht? Aufgeklärte Menschen? Oder doch ehr konservative Muslime die zwar nicht so schlimm wie der IS sein mögen, aber aus unserer Sicht trotzdem sehr rückständig und befremdlich sind?
 
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@Nightslaver

Wahre Worte von dir, aber du wirst doch hoffentlich nicht dafür bezahlt, das Wort regulär so oft wie möglich in einem Beitrag zu gebrauchen? Kleiner Scherz, ich seh die Lage so wie du.:daumen:
 
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Warst du mal beim Militär? Ich habe den Eindruck nein, weil das was du erzählst ist zimlicher Mumpens und du überschätzt völlig die Möglichkeiten die reguläre Streitkräfte gegen weitestgehend gureilla artig agierende Gegner wie den IS haben.


Das reguläre Militär sichert wichtige Punkte, während kleine Einheiten den Gegner lahmlegen. Sag jetzt nicht das ihr Militär drüben über keine Einheiten verfügt die speziell für diese Operationen ausgebildet sind und die Gegend wie ihre Westentasche kennen.
Was denkste warum Israel noch nicht plattgemacht wurde? Die hatten nicht weniger Probleme mit Terrorismus. Weil ihre Einheiten wie Sajeret Matkal und Schajetet 13 sehr effektiv vorgehen. Informationen sammeln, eindringen und ausschalten von wichtigen Zielen. Und das macht man im eigenen Land mit eigenen Einheiten. Und natürlich existieren diese, selbst Australien hat Sondereinheiten für solche Einsätze. Obwohl es bei denen nu wirklich nicht brennt.
Regulär kann man sie nicht besiegen, aber man kann wichtige Stellungen halten und die Bevölkerung an vielen Orten absichern. Dazu kommt noch die Aufklärung, die eine moderne Armee so massiv auffahren kann, das glaubt man nicht.
 
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Ich hoffe, das hat hier noch niemand verlinkt. Dafür, dass es vom ZDF kommt, schon am Anfang relativ deutlich.

https://www.youtube.com/watch?v=UVOSUuuJIoc
 
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Autsch, da hat man sich ja mal wieder was geleistet:

Flüchtlinge in Hofheim: Mieter raus, Flüchtlinge rein | Zuwanderung in Rhein-Main*- Frankfurter Rundschau

Seit Herbst 2014 steht fest: In dem Haus Ahornstraße 1 darf niemand dauerhaft wohnen. Der Grund: Das Gebäude liegt in einem Gewerbegebiet, einer Änderung des Bebauungsplanes stimmte die Stadt nicht zu. Nach einer jahrelangen juristischen Auseinandersetzung mit dem Kreisbauamt untersagte das Amtsgericht Frankfurt die Wohnnutzung: Laut Beschluss wurde Hauseigentümer Christof Reineke eine Frist bis zum 31. August 2015 gesetzt. Bis dahin sollte das dauerhafte Wohnen in dem Marxheimer Appartementhaus beendet sein.
Die Mieter wussten davon nichts.

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Ich hoffe, das hat hier noch niemand verlinkt. Dafür, dass es vom ZDF kommt, schon am Anfang relativ deutlich.

Das wurde hier schon 2 mal gepostet. ;)
 
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Du keine Ahnung was. Das war auf eine vermeintlich höhere Position (Stufe) deinerseits bezogen. Weil ich also nicht wusste wo du dich siehst, habe ich das offen gelassen. Das klang einfach so von oben herab, von dir.

Ach so, ok. Ich denke, das Missverständnis konnte ich aus der Welt schaffen. :)
War wie gesagt absichtlich etwas überspitzt geschrieben.

@cryon1c
Das Problem ist aber auch, daß der IS inzwischen nicht mehr "nur" eine kleine Terrororganisation ist, sondern gewaltig an Boden, Ressourcen und Anhängern zugelegt hat.
Das sind nicht "nur" irgendwelche Fanatiker mit selbstgebastelten Bombengürteln (dafür hat man den Zulauf aus anderen Ländern, klappt prima, um die Bevölkerung in einem Land in Angst und Schrecken zu versetzen, gleichzeitig stärkt man mit deren Gehirnwäsche dadurch noch die Moral der eigenen Kämpfer und zieht neues Kanonenfutter an.) oder alten Sturmgewehren, sondern deren Armee besteht unter anderem abenfalls aus gut ausgebildeten Soldaten mit inzwischen Zugriff auf jede Menge modernes Kriegsgerät.

Dazu kommt noch im Falle Syriens, daß die reguläre Regierung unter Assad auch nicht gerade der Liebling der Welt ist.

Wie Aloha84 oben schon schrieb, einfach ist eine Entscheidung da nicht.

@Nightslaver
:top:
 
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Das reguläre Militär sichert wichtige Punkte, während kleine Einheiten den Gegner lahmlegen. Sag jetzt nicht das ihr Militär drüben über keine Einheiten verfügt die speziell für diese Operationen ausgebildet sind und die Gegend wie ihre Westentasche kennen.
Was denkste warum Israel noch nicht plattgemacht wurde? Die hatten nicht weniger Probleme mit Terrorismus. Weil ihre Einheiten wie Sajeret Matkal und Schajetet 13 sehr effektiv vorgehen. Informationen sammeln, eindringen und ausschalten von wichtigen Zielen. Und das macht man im eigenen Land mit eigenen Einheiten. Und natürlich existieren diese, selbst Australien hat Sondereinheiten für solche Einsätze. Obwohl es bei denen nu wirklich nicht brennt.
Regulär kann man sie nicht besiegen, aber man kann wichtige Stellungen halten und die Bevölkerung an vielen Orten absichern. Dazu kommt noch die Aufklärung, die eine moderne Armee so massiv auffahren kann, das glaubt man nicht.

Das ist aber nicht vergleichbar und hat nicht nur was mit irgend einer "Effizienz" von bestimmten Spezialeinheiten zu tun.
Schon die Situation in Israel / Palistina ist eine ganz andere als in Lybien oder in Syrien / Irak.
Palistina ist eine recht überschaubare, meist recht urbane Fläche, kaum größer als ein Bundesland, die Hamas ect. ist vergleichsweise miserabel ausgerüstet, schlecht geführt und die israelische Armee besitzt inzwischen zimlich gut auf die Situation zugeschnittene Ausrüstung für den kampf in urbanen Gelände und speziell darauf angepasste Strategien, sowie Strategien für die Verteidigung.
Entsprechend ist die israelische Armee auch die letzten 25 Jahre umstrukturiert worden und inzwischen weniger darauf ausgerichtet einen längeren Krieg mit einer anderen refgulären ausländischen Armee zu führen, da verlässt man sich primär auf das Abschreckungspotenzial durch die eigenen Atomwaffen. ;)
Hinzu kommt, was viele garnicht so wahrnehmen das die israelische Waffenindustrie inzwischen eine der modernsten und größten der Welt ist, die international beachtliche Bedeutung erreicht hat:

Israels Rüstungsindustrie: Milliarden-Geschäft mit Militärtechnik - SPIEGEL ONLINE

Weiterhin spielt auch eine Rolle das Isreal gegenüber den Palistinensern eine sehr regide Politik fährt, Moslems auf israelischen Teretorium werden zwangsumgesiedelt, der Gazastreifen wie ein Gefängnis abgeriegelt, Wohnungen von Verwandten von Selbstmordattenätern werden aus Vergeltung abgerissen, an der Grenze zu den palistinensichen Gebieten wurde eine riesige Mauer errichtet um unkontrolierte Grenzübertritte möglichst zu unterbinden, die Infrastruktur im Gazastreifen wird immer wieder systematisch zerstört.
All diese Dinge funktionieren in einem großen Gebiet wie Syrien und Irak bei einer gut organisierten, mit mehr als ausreichenden finanziellen Mitteln versehenen und militärisch halbwegs modern bewaffenten Gruppierung wie dem IS aber nicht.
Die Bedinugngen sind zu verschieden und beim IS handelt es sich nicht wei bei den palistinensischen Gruppen um terrorristische Milizen sondern man kann da schon von einer organisierten terroristischen Guerilla-Armee sprechen.
 
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Das reguläre Militär sichert wichtige Punkte, während kleine Einheiten den Gegner lahmlegen. Sag jetzt nicht das ihr Militär drüben über keine Einheiten verfügt die speziell für diese Operationen ausgebildet sind und die Gegend wie ihre Westentasche kennen.
Was denkste warum Israel noch nicht plattgemacht wurde? Die hatten nicht weniger Probleme mit Terrorismus. Weil ihre Einheiten wie Sajeret Matkal und Schajetet 13 sehr effektiv vorgehen. Informationen sammeln, eindringen und ausschalten von wichtigen Zielen. Und das macht man im eigenen Land mit eigenen Einheiten. Und natürlich existieren diese, selbst Australien hat Sondereinheiten für solche Einsätze. Obwohl es bei denen nu wirklich nicht brennt.
Regulär kann man sie nicht besiegen, aber man kann wichtige Stellungen halten und die Bevölkerung an vielen Orten absichern. Dazu kommt noch die Aufklärung, die eine moderne Armee so massiv auffahren kann, das glaubt man nicht.

Mit Spezialeinheiten gewinnst du keinen Krieg. Sieht zwar in Filmen so aus, aber die Realität ist ganz anders. Da helfen auch Aufklärungstechnologien nicht.
Israel lebt mit einer ganz anderen Bedrohungslage, jeder Bewohner muss zum Militär, Antiterror oder Polizeieinheiten sind in den Städten allgegenwärtig. Das sind ganz anderen Voraussetzungen. Das sie noch nicht besiegt wurden liegt daran, dass sie sich bisher zu 95% regulären Armeen stellen mussten. Die Terroristen der Hamas oder dergleichen machten nur einen geringen Teil der Gegner aus, die Israel bisher "herausgefordert" haben.

Auch die Bevölkerung kannst du kaum effektiv schützen. Was nützen dir 15 abgefangene Selbstmordattentäter wenn sich trotzdem einer am Markt in die Luft sprengt? Eine reguläre Armee kann gegen so einen Gegner kaum gewinnen. Auch im Vietnam hat die USA die Gegner in Sachen Feuerkraft in den Boden gestampft, weit mehr Gegner getötet, aber auch viele tote GIs zu beklagen, viel Geld verpulvert und zum Schluss sind sie erst abgezogen ohne wirklich etwas bewirkt zu haben.

Auch in Afghanistan dieselbe Leier. Du kannst noch so viele Angriffe fliegen und wenn 10.000 Terroristen sterben, dann finden sich 10.000 neue Terroristen, die deren Platz einnehmen. Einerseits sind es frustrierte Personen, die durch Angriffe Familienmitglieder/Zuhause verloren haben, andererseits trägt auch die Ideologie dazu bei, den Terroristen neue Mitglieder zu bringen.

Dann kommen noch die riesigen Gebiete, die unmöglich kontrolliert werden können. In den Städten schafft man vielleicht etwas Ruhe, aber in kleineren Dörfern oder außerhalb der Städte wirst du nie die Kontrolle bekommen. Dafür fehlt es einfach an Soldaten, Geld und Zeit.

Kampf gegen Windmühlen trifft es ganz gut, wie weiter oben geschrieben.
Gegen irreguläre Gegner haben schon so viele technisch überlegene Gegner ins Gras gebissen. Russland/USA in Afghanistan, USA im Vietnam, USA im Irak, mal als prominente Beispiele. Mobilität, hohe Geschwindigkeit, Überraschungsmoment und Kampfeswille können durchaus einen großen technischen Rückstand ausgleichen.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Trotzdem kann man bestimmte Teile des IS mit regulären Truppen ausschalten.
Besonders die Hauptstadt dieses Kalifats würde ich derart mit Bomben überziehen, dass Berlin 45 dagegen aussieht wie ein sauberer Porzellanladen.
Das nur als einzelne Aktion, denn strategische Bombardements bringen es mMn. nicht.
 
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Mit Spezialeinheiten gewinnst du keinen Krieg. Sieht zwar in Filmen so aus, aber die Realität ist ganz anders. Da helfen auch Aufklärungstechnologien nicht.
Israel lebt mit einer ganz anderen Bedrohungslage, jeder Bewohner muss zum Militär, Antiterror oder Polizeieinheiten sind in den Städten allgegenwärtig. Das sind ganz anderen Voraussetzungen. Das sie noch nicht besiegt wurden liegt daran, dass sie sich bisher zu 95% regulären Armeen stellen mussten. Die Terroristen der Hamas oder dergleichen machten nur einen geringen Teil der Gegner aus, die Israel bisher "herausgefordert" haben.

Auch die Bevölkerung kannst du kaum effektiv schützen. Was nützen dir 15 abgefangene Selbstmordattentäter wenn sich trotzdem einer am Markt in die Luft sprengt? Eine reguläre Armee kann gegen so einen Gegner kaum gewinnen. Auch im Vietnam hat die USA die Gegner in Sachen Feuerkraft in den Boden gestampft, weit mehr Gegner getötet, aber auch viele tote GIs zu beklagen, viel Geld verpulvert und zum Schluss sind sie erst abgezogen ohne wirklich etwas bewirkt zu haben.

Auch in Afghanistan dieselbe Leier. Du kannst noch so viele Angriffe fliegen und wenn 10.000 Terroristen sterben, dann finden sich 10.000 neue Terroristen, die deren Platz einnehmen. Einerseits sind es frustrierte Personen, die durch Angriffe Familienmitglieder/Zuhause verloren haben, andererseits trägt auch die Ideologie dazu bei, den Terroristen neue Mitglieder zu bringen.

Dann kommen noch die riesigen Gebiete, die unmöglich kontrolliert werden können. In den Städten schafft man vielleicht etwas Ruhe, aber in kleineren Dörfern oder außerhalb der Städte wirst du nie die Kontrolle bekommen. Dafür fehlt es einfach an Soldaten, Geld und Zeit.

Kampf gegen Windmühlen trifft es ganz gut, wie weiter oben geschrieben.
Gegen irreguläre Gegner haben schon so viele technisch überlegene Gegner ins Gras gebissen. Russland/USA in Afghanistan, USA im Vietnam, USA im Irak, mal als prominente Beispiele. Mobilität, hohe Geschwindigkeit, Überraschungsmoment und Kampfeswille können durchaus einen großen technischen Rückstand ausgleichen.


Spezialeinheiten mit guter Aufklärung dahinter, wie es beim Mossad ist, kann strategische Ziele ausschalten und so die Terrorganisation schwächen. Natürlich sieht es anders aus, aber irgendwie sehe ich gar keinen Fortschritt gegen die IS da drüben. Es gibt keine Nachrichten über zurückeroberte Stellungen, tote Mitglieder mit hohem Rang in der IS und so weiter. Nix.
Israel ist ein gutes Beispiel, weil sie extrem gut auf ähnlichem Umfeld operieren. Natürlich nicht 1zu1 übertragbar, aber eine gut ausgebildete und ausgerüstete Armee kann da durchaus gewinnen und so was wie den IS in den Untergrund zwingen.
Natürlich gehen sie etwas zu hart ran, aber dafür steht das Land noch. Wenn man im Hexenkessel sitzt, muss man auch mal was machen.
Das geht aber natürlich auch dann wenn die Bevölkerung hilft, ohne die geht es nicht. Wer nicht geflohen ist, kann Informationen durchgeben und helfen.
Ist ja nicht so das es drüben kein Internet, Verschlüsselung und VPN gibt.

Die Hauptstadt einfach wegbomben, bis da nicht mal die Ratten leben - das ist keine Lösung.
Da muss man gezielt vorgehen, Beamte und Militär zusammen einsetzen und mit der Bevölkerung zusammenarbeiten.
 
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Das ursprüngliche thema "flüchtlings-und asylpolitik" geht ganz schön in die breite. Ich wüßte zu gern wer von euch flüchling oder asylant ist. Und sich somit in die situation eines solchen versetzen kann.
Ich vermute, keiner von uns hier war vor ort und kann die situation objektiv beurteilen. Wer gegen wen , wer mit wem oder warum wofür?
Die frage ist: wer hat ein interesse daran die länder der sahel-zone zu instabilisieren.
Antworten dauf habe ich bei Peter-Scholl Latour gefunden und bei meinen jahrelangen arbeitsaufenthalten in de region in gesprächen mit den locals. Schon vor der jasminrevolution.
 
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Ja und warum bitte teilst du deine Antworten dann nicht mit uns?
PS: war mal kurz dort, bin aber kein Flüchtling. Ehemaliger DDR-Bürger dafür. Mit Migration und Vorurteilen musste ich mich also schon auseinander setzen.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Das ursprüngliche thema "flüchtlings-und asylpolitik" geht ganz schön in die breite. Ich wüßte zu gern wer von euch flüchling oder asylant ist. Und sich somit in die situation eines solchen versetzen kann.
Ich vermute, keiner von uns hier war vor ort und kann die situation objektiv beurteilen. Wer gegen wen , wer mit wem oder warum wofür?
Die frage ist: wer hat ein interesse daran die länder der sahel-zone zu instabilisieren.

Antworten dauf habe ich bei Peter-Scholl Latour gefunden und bei meinen jahrelangen arbeitsaufenthalten in de region in gesprächen mit den locals. Schon vor der jasminrevolution.

Please ;)

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Das ursprüngliche thema "flüchtlings-und asylpolitik" geht ganz schön in die breite. Ich wüßte zu gern wer von euch flüchling oder asylant ist. Und sich somit in die situation eines solchen versetzen kann.
Ich vermute, keiner von uns hier war vor ort und kann die situation objektiv beurteilen. Wer gegen wen , wer mit wem oder warum wofür?
Die frage ist: wer hat ein interesse daran die länder der sahel-zone zu instabilisieren.
Antworten dauf habe ich bei Peter-Scholl Latour gefunden und bei meinen jahrelangen arbeitsaufenthalten in de region in gesprächen mit den locals. Schon vor der jasminrevolution.

Ach muss man jetzt schon selber Menschen erschossen, Kriege vom Zaun gebrochen haben, oder geflohen sein um sowas beurteilen / nachvollziehen zu können und zu dürfen?
Mit einem schlechteren Totschlagargument hättest du jetzt wirklich nicht kommen können... :schief:
 
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Wenn eine bestehende Armee nicht gegen eine Terrororganisation ankommt, dann läuft da richtig was schief.

Nicht ankommt oder nicht ankommen soll?

Die USA haben in 4 Tagen den gesamten Irak übernommen und kontrolliert, 600 000 Menschen getötet und die ganze irakische Armee zum Stillstand gebracht.
Und jetzt sind sie nicht fähig eine Horde von Mördern, Drogenabhängigen, und Kindernschändern, die sich IS nennt auszuschalten?
 
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Nicht ankommt oder nicht ankommen soll?

Die USA haben in 4 Tagen den gesamten Irak übernommen und kontrolliert, 600 000 Menschen getötet und die ganze irakische Armee zum Stillstand gebracht.
Und jetzt sind sie nicht fähig eine Horde von Mördern, Drogenabhängigen, und Kindernschändern, die sich IS nennt auszuschalten?

Ich bin wie gesagt GEGEN die Militäreinsätze aus dem Ausland. Da hat weder USA noch NATO was zu suchen.
IS ist ein lokales Problem, sie greifen aktuell weder Europa noch USA oder sonstwen ausserhalb ihrer Gebiete an.
Entsprechend müssen sie lokal bekämpft werden und das hätte schon längst geschehen sollen.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Ich bin wie gesagt GEGEN die Militäreinsätze aus dem Ausland. Da hat weder USA noch NATO was zu suchen.
IS ist ein lokales Problem, sie greifen aktuell weder Europa noch USA oder sonstwen ausserhalb ihrer Gebiete an.
Entsprechend müssen sie lokal bekämpft werden und das hätte schon längst geschehen sollen.

Indirekt betrifft es trotzdem Europe und USA.
Wir reden über Flüchtlinge. Ich denke nicht, dass alle Flüchtlinge gerne aus ihrer Heimat wegmöchten, wenn dort kein Krieg herrschen würde.

Für mich sind die schuldigen sowieso die USA. Das ist für mich die größte Terrororganisation der Welt!
Damals als saddam hussein das Land diktiert hat ware die Menschen vielleicht auch nicht glücklich, aber es herrschte realativ Ruhe in dem Land.
 
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Indirekt betrifft es trotzdem Europe und USA.
Wir reden über Flüchtlinge. Ich denke nicht, dass alle Flüchtlinge gerne aus ihrer Heimat wegmöchten, wenn dort kein Krieg herrschen würde.

Für mich sind die schuldigen sowieso die USA. Das ist für mich die größte Terrororganisation der Welt!
Damals als saddam hussein das Land diktiert hat ware die Menschen vielleicht auch nicht glücklich, aber es herrschte realativ Ruhe in dem Land.

Ja und um die Flüchtlinge müssen wir uns kümmern, ohne nachzufragen. Aber irgendwo einmarschieren, weil wir denken, es stimme da was nicht - das darf nicht sein.
Und auf den USA rumreiten kann man sehr lange. Ja die haben ab und an Mist gemacht, aber das haben wir auch. Die sollen da schön still halten aktuell, ansonsten sorgen die für noch mehr Probleme als so schon^^
 
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Warum redest du dauernd von Einmarsch? Das hier beschriebene hat noch weniger von einmarschieren, als das was die Flüchtlinge bisher machen.
Keiner hier will dass wir deren Land übernehmen. Dafür haben wir auch überhaupt keine militärische Möglichkeiten. Unterstützen, das ist alles was wir dort tun könnte und mMn sollten.
 
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