Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Leob, dein letzter Absatz läuft aber wieder darauf hinaus, dass man ein Gesetzt mit der Brechstange durchdrückt, auch wenn die Leute dagegen sind - zwangsläufiger kriegt der Widerstand immer mehr Zuwachs.
Eine Quote für alle EU-Länder wirds auch nicht spielen, nicht weil es nicht möglich wäre, sondern weil das einige EU-Staaten nicht mitmachen werden. Haben da nicht eh schon einige verweigert - Polen, Ungarn, Slowakei usw ? Bin mir gerade nicht sicher.

Tja, dann müssen diese Länder, die eben durch die Flüchtlinge unter Druck stehen, selbst Druck machen. Es kann auf Dauer nicht funktionieren wenn sich große Länder vornehm zurück halten.
Ungarn selbst hat schon viele Flüchtlinge aufgenommen, prozentual zur Gesamtbevölkerung gesehen sind sie dadurch ziemlich weit vorne innerhalb der EU.

Gesetze werden so oft ohne die Zustimmung der Bevölkerung "durchgedrückt", nur bei Flüchtlingen wehrt man sich weil der kleine Mann glaubt das diese ihm etwas wegnehmen würden, das ist so lächerlich.
Nur kann es so nicht weitergehen, wir haben in Österreich dasselbe Problem wie innerhalb der EU. Nur sind wir jetzt dabei verpflichtende Quoten einzuführen, weil sich die Bundesländer nicht daran halten. Im Gegenzug trägt Traiskirchen beispielweise eine riesige Last. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, aber jeder Bürgermeister wehrt sich gegen Flüchtlinge weil er Stimmenverluste an die Rechtspopulisten fürchtet. Da wird aus politischem Kalkül das Leid der Menschen ignoriert. Dasselbe auf europäischem Niveau.
 
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Wenn das so weiter geht, müssen wir wirklich den Eisernen Vorhang wieder auspacken. :nene:
 
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Da wird aus politischem Kalkül das Leid der Menschen ignoriert.

Passiert doch in Deutschland genauso.
Ich wage hier vorauszusagen, das sich die Haltung der Regierung/Politiker drastisch aendern wird, sobald die Stimmung in Deutschland komplett kipppt.
Spaetestens aber nach den Bundestagswahlen 2017, wenn die Ergebnisse nicht so ausfallen wie gewuenscht.

Noch versucht man alles schoenzureden, Kritiker mit dem Nazivorwurf mundtot zu machen und so tun als waer alles in Ordnung.
Ich habe gelernt das sich der "deutsche Michel" viel gefallen laesst, irgendwann nicht mehr und dann wirds unschoen.
Von einem Extrem ins Andere.

Ich verstehe einfach diese Haltung nicht.
Da wird innerhalb kuerzester Zeit die geschaetzte Zahl der Asylbewerber mal eben verdoppelt, wo schon die ersten Schaetzungen an anderer Stelle belaechelt wurden.
Es gibt keine vernuenftigen Loesungsansaetze.
Deutschland kann vielleicht mit der Fluechtlingszahl Ende des Jahres noch gut umgehen, wie sieht es in 2-3 Jahren aus?

Spaetestens wenn die Wahlergebnisse nicht mehr stimmen, wird was passieren, auch innerhalb der EU.
Da koennen sich die Briten oder oestlichen Staaten noch so straeuben.
Ich weis allerdings nicht ob deutsche Politiker die Courage haben da mal der EU den Geldhahn abzudrehen.
Laesst sich leider nur ueber Geld regeln.

Wer weis, vielleicht haben wir in 5 Jahren ein komplett anderes Europa, ohne Staatenbund und Waehrungsunion.
Dann ist der Plan der Amis aufgegangen. *Aluhut aufsetz*
 
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Und der Bundesgaukler redet in Heidenau von Dunkeldeutschland, so geil! [emoji23]

Merkel in Marxloh, Merkel in Heidenau, Gauck in Heidenau, Gabriel in Heidenau...immer schön "Flüchtlinge" besuchen. Ich frage mich wann sie mal auf die Idee kommen die Menschen der eigenen Bevölkerung zu besuchen denen diese "Flüchtlinge" in den Vorgarten scheißen, denen alles geklaut wird was nicht niet- und nagelfest ist, die in bestimmten Gegenden nachts nicht mehr auf die Straße können usw.. Aber das ist ja nur das blöde Stimmvieh. Die sollen alle mal schön die Schnauze halten und ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. Das eigene Volk interessiert die Politik mittlerweile einen Scheiss!
 
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Passiert doch in Deutschland genauso.
Ich wage hier vorauszusagen, das sich die Haltung der Regierung/Politiker drastisch aendern wird, sobald die Stimmung in Deutschland komplett kipppt.
Spaetestens aber nach den Bundestagswahlen 2017, wenn die Ergebnisse nicht so ausfallen wie gewuenscht.
Ist generell ein Problem der derzeitigen Demokratien. Man denkt nur von Wahl zu Wahl, Reformen oder Änderungen sind meist nicht angenehm, allerdings wird Stillstand auch zu nichts führen. Ich versteh schon wenn die meisten Leute an ihrer Situation nichts ändern wollen, uns gehts richtig gut. Leider wird dieser Wohlstand nicht anhalten wenn weiterhin nichts geschieht. Und Flüchtlinge nehmen uns den Wohlstand sicher nicht, sondern die eigene Untätigkeit.

Noch versucht man alles schoenzureden, Kritiker mit dem Nazivorwurf mundtot zu machen und so tun als waer alles in Ordnung.
Ich habe gelernt das sich der "deutsche Michel" viel gefallen laesst, irgendwann nicht mehr und dann wirds unschoen.
Von einem Extrem ins Andere.
Dieses "unschön" wird die Mehrheit hoffentlich nicht erleben wollen. Keiner sagt es wär alles in Ordnung, es ist aber eine Aufgabe, die gelöst werden muss, sowohl national als auch international. Ohne eine Verteilung der Flüchtlinge wird es nicht mehr funktionieren.

Ich verstehe einfach diese Haltung nicht.
Da wird innerhalb kuerzester Zeit die geschaetzte Zahl der Asylbewerber mal eben verdoppelt, wo schon die ersten Schaetzungen an anderer Stelle belaechelt wurden.
Es gibt keine vernuenftigen Loesungsansaetze.
Deutschland kann vielleicht mit der Fluechtlingszahl Ende des Jahres noch gut umgehen, wie sieht es in 2-3 Jahren aus?
Komisch, hätte ja keiner ahnen können das der IS und der Bürgerkrieg in Syrien so viele Flüchtlinge verursacht. Da hat die Politik wieder schön geschlafen.

Spaetestens wenn die Wahlergebnisse nicht mehr stimmen, wird was passieren, auch innerhalb der EU.
Da koennen sich die Briten oder oestlichen Staaten noch so straeuben.
Ich weis allerdings nicht ob deutsche Politiker die Courage haben da mal der EU den Geldhahn abzudrehen.
Laesst sich leider nur ueber Geld regeln.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es ist ja nicht nur Deutschland. De facto müsste man Ungarn, Italien, Griechenland, Österreich und Schweden auf der gleichen Seite haben, zumindest auf dem Gebiet.

Wer weis, vielleicht haben wir in 5 Jahren ein komplett anderes Europa, ohne Staatenbund und Waehrungsunion.
Hoffe ich ehrlich gesagt nicht. Man kann über die EU schimpfen, aber Staaten wie Deutschland oder Österreich haben enorm profitiert, auch von der Währungsunion.
Alles was passiert ist, ist sicher nicht ok und es wurden sicher auch viele Fehler gemacht, aber zumindest Österreich wäre ohne EU recht aufgeschmissen. Auch Deutschland hätte es dann schwerer.



Und der Bundesgaukler redet in Heidenau von Dunkeldeutschland, so geil! [emoji23]

Merkel in Marxloh, Merkel in Heidenau, Gauck in Heidenau, Gabriel in Heidenau...immer schön "Flüchtlinge" besuchen. Ich frage mich wann sie mal auf die Idee kommen die Menschen der eigenen Bevölkerung zu besuchen denen diese "Flüchtlinge" in den Vorgarten scheißen, denen alles geklaut wird was nicht niet- und nagelfest ist, die in bestimmten Gegenden nachts nicht mehr auf die Straße können usw.. Aber das ist ja nur das blöde Stimmvieh. Die sollen alle mal schön die Schnauze halten und ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. Das eigene Volk interessiert die Politik mittlerweile einen Scheiss!

Kannst du eigentlich mal posten ohne zu verallgemeinern oder zu jammern?
Du wärst sicher froh wenn dich Merkel besuchen käme, dann würde sie dir zuhören und du wärst glücklich und in der Hoffnung, für dich werde sich irgendwas ändern oder?
Wenn man einem Flüchtlingskind erklärt, warum es nicht bleiben kann ist es ok, aber wehe man erklärt dem eigenen Volk warum das und das gemacht oder nicht gemacht wird, dann ist es gleich Volksverrat oder dergleichen, dir wird man es nie rechtmachen können.
 
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AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Schon mal darüber nachgedacht dass wenn man keinen mehr rein lässt man den Schleppern ihre Geschäftsgrundlage entzieht? Wenn man heute 2000 aus dem Mittelmeer fischt und sie konsequent zurückschickt überlegen sich morgen die nächsten 2000 ob sie sich ins Schlauchboot setzen sollen oder nicht. Funktioniert in Australien prima und was im Pazifik funktioniert, funktioniert in der Badewanne Mittelmeer erst recht.
 
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Merkel in Marxloh, Merkel in Heidenau, Gauck in Heidenau, Gabriel in Heidenau...immer schön "Flüchtlinge" besuchen.
Generell kann man auf so ein Zeugs verzichten, ist nur sinnloses Geldverbrennen für die Show. Wenn die Bundesjule durchs Lager stolziert wird der Platz nicht größer und die Lage nicht besser. Die sollten sich lieber um die gerechte Verteilung der Flüchtlinge kümmern
 
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Amon , ich verstehe deine Intension.

Ich frage mich allerdings ob diese drastischen radikalen Mitteln unsere (Werte)Gesellschaft wiederspiegeln.

Sollte sich Europa so abschotten, wuerden wir mit einem Schlag auf ein Niveau wie die ehemalige DDR oder Nordkorea oder aehnliches fallen.
Ich weis jetzt nicht ob das unbedingt wuenschenswert ist.
Was ist dann der naechste Schritt?
Unliebsame, integrationsresistente Gruppierungen innerhalb der europaeischen Staaten wieder zurueckschicken?
Roma und Sinti aus Europa ausschliessen?

Es gibt Vieles was mir missfaellt und ich gehe in einigen Dingen mit dir konform.
Mir machen aber solche drastischen Mittel etwas Angst.
Das ruft Extremisten auf den Plan, und wenn die mal irgendwie an der Macht sind....

Fluechtlingsprobleme gab es schon immer, nur wurden wir bis zum arabischen Fruehling davon bewahrt. Es war nicht bei uns, also hat es uns nicht gekuemmert.
Die Paar die es geschafft hatten, waren egal.

Ich finde es auch vermessen zu sagen, das Europa alleine dieses Problem loesen kann.
Da muessen alle Laender der Welt, die irgendwas mit Afrika zu tun haben, mitwirken.
Ergo ist es eine Illusion, sich hier eine vernuenftige Loesung zu wuenschen.

Wenn man nuechtern darueber nachdenkt, die ganzen Emotionen versucht auszublenden, wird wohl nichts anderes uebrig bleiben, als sich abzuschotten.
Eine Voelkerwanderung, wie sie sich anbahnt, bzw jetzt schon zugange ist, kann Europa langfristig nicht bewaeltigen, ohne deftige Einbussen im eigenen Land, Wohlstand und Bevoelkerung hinzunehmen.
Wem ist es zu verdenken, das er um seinen Besitz/Wohlstand kaempft? Verurteilung ist hier komplett falsch.

Ich hoffe nicht, das hier der Natur/Evolution freien Lauf gelassen wird, der staerkere setzt sich durch....
 
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Zumindest bringt es nichts eine "Mauer" um Europa zu bauen, sprich einfach die Grenzen abzuriegeln, das führt nur zu noch mehr Schlepperei. Leider sind die wenigsten weitsichtig genug um das zu erkennen.
Das gilt doch nur so lange, bis die Regelung eingeführt wird, dass illegal eingeschleppte menschen auf keinen fall eine aufenthaltserlaubnis bekommen können, dann ist es sofort vorbei. oder sehe ich da etwas falsch?
 
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Schon mal darüber nachgedacht dass wenn man keinen mehr rein lässt man den Schleppern ihre Geschäftsgrundlage entzieht? Wenn man heute 2000 aus dem Mittelmeer fischt und sie konsequent zurückschickt überlegen sich morgen die nächsten 2000 ob sie sich ins Schlauchboot setzen sollen oder nicht. Funktioniert in Australien prima und was im Pazifik funktioniert, funktioniert in der Badewanne Mittelmeer erst recht.
Australien schickt alle Flüchtlingsboote zurück, löst aber das Problem nicht - SPIEGEL ONLINE
Wäre interessant wieviel Geld Australien zahlt, das Geld wirst du in Europa schwer auftreiben können. Außerdem, wen willst du denn bezahlen? Libanon? die Türkei? Solange Libyen zerfällt werden dort weiter Menschen durchreisen.
Australien kann es machen, so blöd es sich auch anhört. Dafür ist Australien im Vergleich zu Europa viel zu unbedeutend, genauso wie Australien keine Bürgerkriege vor der Haustüre hat, bei denen man lange zu und weggeschaut hat und woher nun irrsinnig viele Menschen kommen.
Diese australischen "Lösungen" werden für Europa nicht funktionieren, da bei uns ganz andere Dimensionen herrschen.
Japan und Australien: Abschreckende Flüchtlingspolitik - Grenzen - derStandard.at ? Panorama

Das gilt doch nur so lange, bis die Regelung eingeführt wird, dass illegal eingeschleppte menschen auf keinen fall eine aufenthaltserlaubnis bekommen können, dann ist es sofort vorbei. oder sehe ich da etwas falsch?
Beweise mal das sie via Schlepper hergekommen sind. Das wird alles andere als leicht. Ein paar findest du sicher, aber sonst? Die Schlepper haben ihr Geld bekommen, und dann verlangen sie halt noch mehr um ja eine "sichere" Einreise zu genehmigen. Das funktioniert in der Realität nicht so leicht wie du es dir vorstellst.
 
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Das ist ganz leicht. Grenzkontrollen wieder einführen und jeder, der ins Land einreist bekommt wieder einen Stempel in den Pass. Wer kein Stempel oder Pass hat --> illegal

Nope ist es nicht. Wenn diese Menschen Schutz benötigen, muss man ihnen Schutz gewähren, dazu hat man sich verpflichtet. Sprich abweisen ohne den Fall zu untersuchen funktioniert nicht.
 
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Nope ist es nicht. Wenn diese Menschen Schutz benötigen, muss man ihnen Schutz gewähren, dazu hat man sich verpflichtet. Sprich abweisen ohne den Fall zu untersuchen funktioniert nicht.

Funktionieren tut alles, wenn man will ;)
Ich hab mich zu gar nichts verpflichtet.
 
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Funktionieren tut alles, wenn man will ;)

Ja, auch die Verteilung, die Versorgung und Aufnahme der Flüchtlinge, kann man auf beide Seiten auslegen.
Allerdings verstößt man auf deine Art gegen einige Verträge die man unterschrieben hat. Kann man sicher machen, wird Österreich in dem Fall aber lächerlich machen.
 
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Ja, auch die Verteilung, die Versorgung und Aufnahme der Flüchtlinge, kann man auf beide Seiten auslegen.
Eben. Und das wollen die Leute hier ganz sicher nicht, der Standpunkt bei mir im Land ist eindeutig.
Flüchtlinge=nicht willkommen
 
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Wieso sollte das nicht funktionieren? Auch hilfesuchende haben normalerweise einen Pass. Müssen sie sich halt angewöhnen diesen nicht vor der Grenze weg zuwerfen damit man Sie nicht mehr abschiebt. Obwohl man die auch eigentlich ohne Pass abschieben kann wenn man nur will.
 
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Eben. Und das wollen die Leute hier ganz sicher nicht, der Standpunkt bei mir im Land ist eindeutig.

Sprichst du für alle Österreicher? Sehr interessant.
Die wenigsten wollen überhaupt keine Flüchtlinge, das sind das die Leute die relativ weit rechts im politischen Spektrum unterwegs sind oder für eine solche Politik empfänglich sind.
 
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