Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Aber jeder Krieg führt zwangsläufig auch zur Flucht und Vertreibung besonders bei Kriegen innerhalb des Landes zwischen verschiedenen Gruppen.
 
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Jetzt wo ja Deutschland nunmehr das Schengen-Abkommen zeitweilig außer Kraft gesetzt hat, Interessiert es mich enorm was dabei rauskommen wird, vielleicht hat dies ja den gewünschten (teil)Effekt das schlussendlich wieder ueberall die Kontrollen in der EU eingeführt werden?
 
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Da vergessen einige das auch Europa einen sehr harten weg hatte, bis es das wurde, was es heute ist.
Wenn dort jeder flieht anstatt anzupacken, wird sich nie was an der Lage ändern.
Kosovo auch so ein Paradebeispiel, erkämpfen, oder eher lassen sich die Unabhängigkeit erkämpfen und dann, als man unabhängig ist, will jeder weg weils plötzlich doch nicht so cool ist die ganze Geschichte :ugly:

Du vernachlässigst aber den Punkt, das bei uns keine afrikanischen Unternehmen Rohstoffe abgebaut haben oder wir für den afrikanischen Markt Produkte hergestellt haben. Das soll jetzt allerdings nicht als Schuldzuweisung verstanden werden. Nur kann man die Entwicklung Europas mit der von Afrika vergleichen, denn es gab völlig andere Gegebenheiten.

Die meisten Länder in Afrika sind wirtschaftlich so abhängig von der Weltwirtschaft, vor allem von der Triade, das die Länder ihre Probleme einfach nicht selbst lösen können.

Mit Ländern einerseits "Handeln", bzw. diese von einem Abhängig machen und andererseits die Probleme außer acht lassen klappt nicht.
Mit voranschreiten der Globalisierung, werden die Probleme dort auch immer weiter zu unseren Problemen, ob wir wollen oder nicht und diese These hat nichtmal was mit der Geschichte zwischen dem Afrikanischen und Europäischen Kontinent zutun.
 
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...
Und wer bezahlt das alles? Wie soll es denn weitergehen mit immer mehr immer mehr !
Diese "Bewerber" müssen sich auch mal mit ihrem eigene Land auseinandersetzen und dafür kämpfen. Als Deutschland nach dem 2.WK zerstört war, sind auch nicht alle abgehauen sondern haben sich der Verantwortung gestellt ! sich von den USA den Wiederaufbau finanzieren lassen bzw. haben versucht in die Landesteile zu kommen, in denen die USA den Wiederaufbau bezahlt haben.

fixed it for you


Sarkastisch sein hilft nicht!
Das ist deren Land, ...

Und unser Geld, dass deren Regime und Extremisten am Leben erhält und unsere Waffen, mit denen die ihre Interessen brutal durchsetzen - wenn es nicht schlichtweg direkt unsere Konzerne sind, die für die Missstände Verantwortung tragen.

("unsere" einschließlich großer Handelspartner und Verbündeter der EU, die ohne unser Geld auch nicht in dieser Form aktiv sein könnten)


Der australische Weg wird nicht funktionieren, allein schon weil wir hier von ganz anderen Größenordnungen sprechen.

Der australische Weg funktioniert nicht einmal für Australien wirklich. Die Lager werden immer voller, abgeschreckt werden wenige, die Kritik an der humanitären Situation wächst.


Es muss ja nicht Australien gemeint sein. Ich schätze Es war eher Lateinamerika gemeint.

Lateinamerika setzt zwei Konzepte gegen Flüchtlinge ein:
1. Derart miese Lebensumstände für die unteren Bevölkerungsschichten, dass mehr Leute aus dem Land als ins Land fliehen. Willst du das ernsthaft übernehmen?
2. Ettliche tausend Kilometer Abstand zum nächsten Kontinent mit noch schlechteren Bedingungen, Könnten wir mit ein paar Millionen Jahren Wartezeit auch hinbekommen, bis dahin brauchen wir eine Übergangslösung.


Der einzige Weg ist Wirtschaftsflüchtlinge sofort postwendend zurück in das Land schicken, aus welchem das Schiff abgelegt hat. Denn damit nimmt man den Schleusern die Geschäftsgrundlage. So was wird sich nämlich schnell rum sprechen

Solange die Bedingungen im Ablegeland so sind, wie in Syrien oder Lybien, wird das rein gar nichts nützen. Für die Leute, die dort herkommen oder einmal dorthin gelangt sind, ist "dableiben" immer die schlechtere Wahl. Und der Informationsfluss nach Zentralafrika ist so schlecht bzw. von den Versprechen der Schleuserbanden überlagert, dass du da auch so schnell keinen Abschreckungseffekt haben wirst. Da bräuchte es erst einmal etwas bessere Lebensumstände, Bildungschancen und funktionierende Infrastruktur in den Herkunftsländern.


Es geht nicht um die Lebensbedingungen. Denen geht es zu 95% um Geld.

?
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist das beides das Gleiche...
(Oder habe ich die Abschaffung des Kapitalismus verpennt?)

Warum sollten die auch in Afrika hart arbeiten wenn sie in Europa mehr Geld für nichts tun bekommen.

Soweit man das aus Interviews&Co mitbekommt, sind 99,9% derjenigen, die tatsächlich aus rein wirtschaftlichen Gründen migrieren, auf der Suche nach Arbeit und oft genug ziemlich angepisst, wenn sie in den hoffnungslos überlasteten Flüchtlichungsaufnahmelagern in Italien, Malta oder Griechenland landen und nicht einmal daran/dafür arbeiten dürfen, dass es ihnen mal besser geht.


Das ist nur wieder ein Beispiel das man nicht alles glauben sollte was unter Wikipedia steht. Ich habe schon einige Fachbücher über den Luftkrieg im 2. Weltkrieg und damit auch über den Bombenkrieg gegen Deutschland gelesen und deren Inhalt deckt sich mal so überhaupt nicht mit dem was du hier zitierst.

Kann die von Wikipedia angegeben Quelle auch schlecht verlinken, kenne ähnliche Feststellungen aber aus mehreren Richtungen. Alle Schätzungen, die mir bislang begegnet sind, sprechen von 75-95% intakter Infrastruktur. Man muss halt zwischen "zerstört" und "unbrauchbar" unterscheiden. Viele Fabriken standen still, weil ein einzelner Abschnitt der Montagestrecke beschädigt war, weil Ersatzteile fehlten oder weil es schlicht keinen Strom, etc. gab. Wenn von 100 km Straße 500 m zerbombt sind, ist die Straße komplett unbrauchbar - aber sie ist nicht komplett zerstört und kann unter Friedensbedingungen schnell repariert werden. Sogar in den letzten Kriegstagen selbst hatten die Nazis eher ein Problem mit Rohstoffen (vor allem Benzin) und Personal (vor allem erfahrene Piloten), denn mit Produktionskapazitäten. Deswegen wurde 44/45 auch an erstaunlich vielen Einweg-/Verschleißprojekten (Rammjäger, Raketenwaffen, Kleinstuboote,...) aus unkritischen Materialien gearbeitet. Im Vergleich zur Waffenwirkung ist deren Herstellung sehr aufwendig. Aber solange keine Importmaterialien benötigt wurden und schnell angelernte Bediener ausreichten, war das kein Problem.
 
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Werde das Argument mit "die sollen da unten mal aufbauen" nie verstehen.. offensichtlich nie mit der Thematik befasst

Der Hauptgrund für den Exodus sind nicht nur ethnische Konflikte sondern auch die Nachwirkungen der Kolonialzeit und die tagesaktuelle Politik der EU.
So lange wir unseren Bauern Milliarden an Subventionen in den Popo blasen, kann und wird es in Afrika keinen Wirtschaftsboom geben.
So lange wie deutsche Kartoffel, deutsches Fleisch und niederländische Zwiebeln dank Subventionen auf afrikanischen Märkten billiger angeboten werden können als lokal angebaute Produkte wird sich da gar nichts ändern. Wie denn auch, wenn der tansanische Bauer seine Milch nicht los wird weil das Milchpulver von Procter & Gamble einen Bruchteil kostet oder die Kartoffel des deutschen Bauern ein Drittel - und so lange der Deutsche über Gurken zu 45cent das Stück zetert weil sie eigentlich nur 35 kosten dürfte wird sich daran gar nichts ändern.
 
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Das Problem ist aber nicht folge unserer Subventionen, sondern das Afrika sich nicht mit Zöllen "wehren" kann. Vor allem als ob unsere Bauern hier deswegen eine einzige Party feiern würden.
Deine Schlussfolgerungen sind einfach nur Haarsträubend und anderen dann noch dabei zu unterstellen sie hätten sich nicht mit einer Thematik befasst nur um dann im selben Atemzug so einen Bullshit abzulassen, da kann man sich nur an den Kopf langen.

Ich schreibe deinen Gedankengang nur nochmal aus, weil er so unfassbar ist.

Also wir haben das Problem das Europäische Produkte in Afrika so günstig angeboten werden können, das einheimische Produkte keinerlei Land mehr auf dem Binnenmarkt noch von Exporten zu schweigen Land sehen - Was natürlich den Menschen dort einfach nur schadet und wofür eine Lösung her muss. Und was wäre die Lösung für jede normale Volkswirtschaft ? Sie wehrt sich durch Zollbestimmungen die der Einheimischen Bevölkerung genug Luft verschaffen sollen. - Stattdessen willst du hier der Landwirtschaft in den Arsch treten, damit sie auf das selbe Level wie Afrika landet oder wie ? Oder glaubst du unsere Landwirtschaft wird weiterhin genauso funktionieren wie bisher wenn man ihr einen Großteil der Finanzierung entzieht ?
Glückwunsch zu dieser grandiosen Idee...
 
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Jedesmal wenn sich afrikanische Staaten mit Zöllen wehren wollen, drohen EU und USA mit sofortiger Streichung sämtlicher Finanzhilfen.. tolle Perspektive

Frag doch mal jemanden vom LAnd wie es dort aussieht.

Ich gebe dir gern ein Beispiel aus dem Dorf meiner Großeltern, 1000 Hektar Raps-Anbaufläche. Als vor 6 Jahren kurz vor Ernte ein riesiges Gewitter angesagt wurde hat sich nicht ein einziger daran gemacht vorher die Ernte einzuholen. Man hat das Gewitter die gesamte Rapsernte vernichten lassen und das ganze in der Dorfkneipe gefeiert. Subventionen für das Jahr wahren kassiert und das Agrarministerium zahlte den kompletten Ernteausfall als Entschädigung - win win für die Bauern.

Zu glauben unsere Bauern wären ohne Subventionen nicht mehr Arbeitsfähig ist nun wirklich absurd... wir reden von der Landwirtschaft, nicht vom Tagebau im Ruhrpott

Edit: Hab mir gerade nochmal die Mühe gemacht dir da was zu googlen... jetzt lies das und erkläre mir nochmal wie genau bei uns afrikanische Verhältnisse einziehen würden, wenn Großkonzerne wie Südzucker oder Tönnies keine Millionen mehr in den Arsch geblasen bekämen
Landwirtschaft - Das sind die größten Empfänger von EU-Agrarsubventionen - Wirtschaft - Süddeutsche.de
 
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Tagebau im Ruhrpott?! Also das wäre mir jetzt mal völlig neu.
 
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ich beziehe mich auf den Braunkohlebergbau im Rhein/Ruhrgebiet
Rheinisches Braunkohlerevier – Wikipedia

Seit über 20 Jahren ist es nicht möglich dort Kohle zum Weltmarktpreis zu produzieren.. deswegen subventioniert der Staat kräftig, da es ohne Subventionen gar keine Kohleförderung mehr gäbe
Bei der Steinkohle sieht es noch schlimmer aus, die heimisch produzierte ist 4x so teuer wie importierte Kohle
 
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Die Subventionen sind doch längst weg, zumindest im Steinkohlebergbau (den gabs übrigens im Pott). Hunderttausende Arbeitsplätze hat man dadurch mal eben vernichtet! Ob der Braunkohletagebau auch subventioniert wird weiss ich nicht, der ist meiner Meinung nach sowieso unsinnig. Musst dich mal an so ein Loch stellen, das ist der Wahnsinn.

Ja, leider ist es billiger 1 Tonne Kohle aus dem Ausland zu importieren als sie hier aus der Erde zu holen. Da muss man sich aber auch mal die Gruben da im Ausland angucken. Also ich würde da nicht rein gehen. Dazu dann noch die Hungerlöhne die da da gezahlt werden und man weiss warum das da billiger ist.

Ach ja, Rheinland ist nicht Ruhrpott! Da sind wir eigen. ;)
 
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für mich Berliner alles das selbe.. verzeih mir :P

Das Problem ist doch das man seit Jahrzehnten weiss und wusste das die Kohle im Pott keine Zukunft hat.. statt aber die Region einem Wandel zu unterziehen hat man Milliarden an Subventionen verblasen um den Status quo zu erhalten und jetzt steht man da und hat eine Region die immer noch nur Kohle kann .. die Folge waren die zehntausenden Arbeitslosen die immer noch keine Perspektive haben, weil man es verpennt hat welche zu schaffen
 
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für mich Berliner alles das selbe.. verzeih mir :P

Das Problem ist doch das man seit Jahrzehnten weiss und wusste das die Kohle im Pott keine Zukunft hat.. statt aber die Region einem Wandel zu unterziehen hat man Milliarden an Subventionen verblasen um den Status quo zu erhalten und jetzt steht man da und hat eine Region die immer noch nur Kohle kann .. die Folge waren die zehntausenden Arbeitslosen die immer noch keine Perspektive haben, weil man es verpennt hat welche zu schaffen

Den Wandel verpennt? Ja! Eine Region die nur Kohle kann? Nein.
Mittlerweile ist es recht ansehnlich geworden, was man in NRW an Forschung und Entwicklungseinrichtungen auf die Beine gestellt hat.
 
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Jo. Der Pott kann nicht nur Kohle, hier hat sich viel verändert. Aber die Kohle gehört halt dazu, kriegste hier mit der Muttermilch. ;)

Ruhrpottblagen! Auf Kohle geboren und Stahl unterm Arsc*. [emoji4]
 
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Um mal wieder auf den Ursprungstitel zurück zu kehren, so viel liest man derzeitig aber auch nicht über die Bootsflüchtlinge oder wie man gedenkt das Problem in den Griff zu bekommen
 
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Die haben doch gestern wieder 700 aus dem Wasser gefischt. Kam vorhin in den Nachrichten. Leider war der Satz nicht dabei dass man sie zurück nach Afrika gebracht hat. Also werden die wieder in Italien abgeladen auf dass noch mehr einen Anreiz haben sich ins Schlauchboot zu setzen. Außerdem sind das kaum Flüchtlinge die da kommen. Das ist eine Vökerwanderung!
 
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Autsch da habe ich wohl was verpasst ( war gestern auch ein wenig eingeschränkt ), gerade Flimmerkasten gesehen.
Schwer zu sagen wo die landen aber angedacht war doch die Retour zu schicken. Wie viele von denen wohl den x-ten Versuch gemacht haben?
 
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Italien hat sowieso die Arschkarte gezogen...Unterstützung gibts keine, also immer mehr Leute ins Land und damit in die EU lassen, oder ersaufen lassen.
 
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Italien mag zwar die Anlaufstelle sein aber sicherlich werden wir hier auch unseren Anteil bekommen. Das sinnvollste gegen die Schwemme ( unkontrollierte Einreise ) wäre das die Schaluppen die Hoheitsgewässer nicht verlassen können und man es über die Botschaften laufen lassen muss.
 
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Es über Botschaften laufen zu lassen würde überhaupt erst mal ein europäisches Zuwanderungssystem vorraussetzen. Aber weil in dieser "Wertegemeinschaft" jeder sein eigenes Süppchen gekocht haben möchte, bekommen wir ja nicht einmal eine Verteilung von anerkannten Flüchtlingen hin.
(Weswegen Italien auch weiterhin wenig legale Möglichkeiten hat, die Last loszuwerden - außer sie setzen die eingesammelten Flüchtlinge in Malta ab...)
 
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Wäre ja mal ein Ansatzpunkt für die Politik anstatt sich auf mögliche unmenschliche Aktionen einzulassen.
 
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