AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000
Aber ok, Europa, als eine der reichsten Regionen der Welt wird die Flüchtlinge nicht aufnehmen können, die kosten irre viel Geld und jedem Steuerzahler würde es deswegen viel schlechter gehen, nicht wahr?
Ja nur zu dumm das das denn Reichtum in Europa nur allzu oft einige wenige Menschen besitzen und nicht die breite Masse, also muss die breite Masse die sowieso schon verhältnismäßig wenig "Reichtum" besitzt auch für die Flüchtlinge zahlen, während die Reichen sich freuen das sie sich kaum daran beteiligen müssen:
http://media0.faz.net/ppmedia/aktue...1.2142930/default/vermoegensverteilung-im.jpg
Also ja, die Flüchtlinge belasten vor allem die die sowieso schon über relativ wenig Vermögen verfügen und die am wenigsten die viel besitzen.
Sicher, Europa könnte noch mehr Flüchtlinge aufnehmen, das würde aber bedingen das die die auf dem Berg des Reichtums sitzen sich endlich auch mal an den Kosten der Geselschaft und Flüchtlinge angemessen beteiligen und das nicht von der nicht sowohlhabenden Mehrheit bezahlen lassen.
Womit wir auch wieder bei der Paralele zu Pegida letztes Jahr wären. Die Leute die da oft mitliefen waren Leute die Angst um ihre soziale Absicherung haben, die man damals als alle verallgemeinernd als rechtes Pack abgestempelt hat, und die zwar sicher die falschen Sündenböcke dafür gesucht haben, deren Probleme aber durchaus real sind und waren, durch die extreme Ungleichverteilung zwischen Arm und Reich in Europa / Deutschland.
Und nein ich rede da nicht von denen die jetzt aktuell aus dem rechten Spektrum noch meinen Pegida Demonstrationen abhalten zu müssen und mit Pfeifen wie dem Wilders auf Bauernfängerei gehen zu können.
Ich rede da vom durchschnittlichen Bildbürger der letztes Jahr noch bei Pegida mit demonstriert hat, inzwischen aber wieder zu Hause bleibt weil er merken musste das die Politik ihn auch durch Protest in seinen Ängsten einfach nicht ernst nimmt und ignoriert.
Zeige mir bitte Quellen und sag mir nicht wo ich nachschauen soll, aber wenn du es auf diese Art und Weise haben willst, bitte: Lern einfach Geschichte.
Du stellst du nur Behauptungen auf, liest irgendwelche Halbwahrheiten und spinnst da noch deine eigene Meinung hinein sodass du es dir drehen kannst wie du willst und übertreibst dann noch kräftig. Verallgemeinerungen werden sowieso immer und überall angewandt, das ist nichts neues.
Nochmal: Wie hat Deutschland es überlebt, als nach dem Weltkrieg oder während dem Weltkrieg die Flüchtlinge gekommen sind?
Deine "Verallgemeinerungen" sind auch nicht unbedingt besser als die von Amon.
Die Flüchtlinge die während des WW2 und nach Ende des WW2 herkamen haben einige Unterschiede zu denen die wir heute aufnehmen:
1) die haben alle Deutsch gesprochen
2) die hatten alle denn gleichen kulturellen und religösen Hintergrund
3) das waren alles Menschen die vom Bildungsstand homogen zum Rest der Bevölkerung waren
Davon abgesehen ging es diesen Flüchtlingen damals schlechter als denen die heute in die EU kommen und hier längere Zeit bleiben, weil:
1) diese Leute mangels nicht zerstörten Wohnungen und verfügbaren Unterkünften bei anderen Deutschen zwangseinquatiert wurden (Kornspeicher, Teile der Wohnung, usw.)
2) es keine 360 Euro pro Nase gab die man zur Verfügung hatte
3) diese Leute auf grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage Deutschlands nach dem WW2 schlecht versorgt werden konnten
4) die Flüchtlinge, obwohl sie Deutsche waren, von denn Menschen als Schmarotzer, Habenichtse, Taugenichtse und Schnorer bezeichnet und behandelt wurden und das obwohl sie für ihre Flucht durch die Abtretung der Gebiete weniger konnten als viele Flüchtlinge heute
Ich kann dir da einige Geschichte erzählen, von meiner Oma väterlicher Seite, wie es in denn ersten 5 Jahren nach Kriegsende für Flüchtlinge aus Ostpreußen hier war und unter welchen Bedingungen die fliehen mussten!
Dagegen ist das was man im Fernsehn zu sehen und hören bekommt ja schon fast "makaber", vor allem die Gründe warum diese Leute oftmals aus ihrer Heimat fliehen.
Vor allem wenn du dann hörst das sie für ihre Flucht zwischen 6.000$ und 23.000$ bezahlen. Das sind oft ein bis mehrere Jahresgehälter die die für die Flucht nach Europa bezahlen!!!
Und da kommen dann noch Leute daher und sagen mir das ich mit Menschen die soviel Geld bezahlen nur um hierher zu kommen in irgend einer Weise Mitleid haben soll...
Ehrlich für solche Menschen kann ich einfach kein rechtes Mitleid entwickeln. Wer soviel Geld an irgendwelche Schleuser bezahlen kann hätte sich auch da unten in der Region irgendwo in einem Nachbarland ein neues Leben aufbauen können, oder aber sein Geld dafür verwenden können um dafür zu kämpfen das sich die Lebensbedingungen dort wo er herkommt bessern.
Wenn jeder von 10.000 Flüchtlingen schon nur 6.000$ die er für die Überfahrt an die Schleuser zahlt für die Verbesserung der Lebenslage im Land einsetzen würde kämen da 60.000.000$ zusammen!
Nein, es fällt mir persöhnlich schwer mit den !!!meisten!!! dieser Menschen in irgend einer Weise Mitleid zu haben.
Nicht weil ich diesen Menschen nicht ein besseres Leben gönnen würde, sondern weil die Medien hier Flüchtlingswanderungen und eine Flüchtlingspolitik verklären und verdrehen die, ehnlich wie die Bettelzigeunermafia aus Osteuropa, schon zu einer eigenen Industrie, für Schleuser und viele afrikanische Familien, geworden ist.
An diesen Flüchtlingen verdienen Schlepperbanden und die Familien die in Afrika zurück bleiben. Da werden afrikanische junge Männer nach Europa geschickt um hier Geld zu verdienen das sie dann nach Afrika schicken, damit ihre Familien dort dann gut leben können. Dieses Geld wird dann dem Wirtschaftskreislauf hier in Europa entzogen und nicht wieder zugeführt!
Die meisten fliehen nicht weil sie politisch verfolgt würden, oder vom Regime in ihrem Land mit dem Tode bedroht werden, sondern nur um die Vorteile Europas zu nutzen um entweder ihre unmittelbare, oder familiäre wirtschaftliche Situation zu verbessern und das auf Kosten der europäischen wirtschafts und Sozialsysteme!
Die Flüchtlinge die dabei wirklich hier her kommen weil ihr Leben in ihrer Heimat bedroht war, die gehen doch zwischen abgesoffenen Flüchtlingsboten und 10.000en Flüchtlingen unter die nur wegen schltechter wirtschaftlicher Lage hieher kommen und denn einfachsten Weg suchen ein besseres Leben zu führen, statt sich dafür einzusetzen das die Lebensbedingungen vor Ort besser werden!
Du weißt aber schon, das so reiche Länder wie Libanon, Iran, Tschad usw. deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen als Deutschland.
Und du bekommst aber schon mit das diese Länder die Flüchtlinge auch meist nur in Zeltstädten / Zeltlagern unterbringen und sie dort mit Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen und Hilfsgeldern aus denn europäischen Staaten, mit dem lebensnotwendigsten Dingen versorgt, während man hier in Europa die Flüchtlinge Ansprüche auf Geld und feste Gemeinschafts- / Unterkunft usw. haben? Und außerdem die Möglichkeit auf Asylanträge, welche ihnen in Ländern wie dem Iran verwehrt werden, da man sie dort prinzipiell nur duldet und nach Ende der Kampfhandlungen ausnahmslos wieder abschieben wird?
Da kommen Ärzte, Lehrer, Elektriker usw. und Deutschland braucht dringend Fachkräfte. Was besseres könnte uns doch gar nicht passieren.
Ach ich bitte dich, gehst du auch der Leier unserer Wirtschaft auf dem Leim? Wir brauchen Fachkräfte, wir haben Fachkräftemangel. Ich sage dir, denn haben wir nicht, oder wenn dann nahezu immer hausgemacht.
Wir haben genug Fachkräfte, teilweise sogar mehr als benötigt, oder wenn nicht gäbe es genug qualifizierte Arbeitslose die man entsprechend umschulen könnte, was man aber nicht macht da die Wirtschaft zwar Fachkräfte will, dafür aber kein Geld investieren möchte.
Also stellt man die nicht ein und nimmt lieber die Arbeitslosen aus europäischen Ländern wie Spanien, Griechenland, Italien und Flüchtlinge / Zuwanderer aus dem arabischen Raum & Afrika mit Arbeitserlaubnis, die für weniger Geld die gleiche Arbeit erledigen wie eine Fachkraft die hier in Deutschland ausgebildet wurde / wird, ggf. dann sogar noch mit geförderter Fachausbildung:
"Arrivo Berlin": Berliner Handwerk will Flüchtlinge als Fachkräfte - Berlin - Berliner Morgenpost
Schon komisch, willst du als deutscher Arbeitsloser aber eine Umschulung, Qualifikation, bekommst du meistens nur denn Mittelfinger gezeigt und keine Möglichkeit dazu...
Die Wirtschaft klagt über mangelnde Fachkräfte und fordert mehr Einwanderer damit man die Lohnkosten drücken kann und an günstige Arbeitskräfte kommt um so die teuren deutschen Fachkräfte nicht einstellen zu müssen, oder auszubilden!
Ich brachte das Beispiel in einem anderen Thread schon mal, einer der Zulieferer, der Firma wo ich arbeite, hat in den letzten Jahren viele deutsche Fachkräfte entlassen und dafür jetzt Zuwanderer aus Spanien und anderen Ländern eingestellt die die gleiche Arbeit wie die ehemals deutschen Fachkräfte für 20% - 30% weniger Lohn erledigen!