Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Quelle? Die Zeitungen von (mittlerweile gestern) sind keine Quelle? Die Quelle für die Ablehnung der Wohnung? Soll ich dir das Telefonbuch meiner Heimatstadt schicken? Da werden wohl nicht alle 34000 Einwohner drin stehen, aber glaube mir, das hat hier jeder mitbekommen!

Und komme mir nicht mit deinen Quellen! Geh raus auf die Straße! Laufe mit offenen Augen durch die Gegend! Rede mit den Leuten denen man diese Container Dörfer vor die Haustür gestellt hat und höre dir an wie sie jetzt ihre Buden verrammeln müssen weil ihnen sonst alles geklaut wird was nicht niet und nagelfest ist!
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Aber ok, Europa, als eine der reichsten Regionen der Welt wird die Flüchtlinge nicht aufnehmen können, die kosten irre viel Geld und jedem Steuerzahler würde es deswegen viel schlechter gehen, nicht wahr?

Ja nur zu dumm das das denn Reichtum in Europa nur allzu oft einige wenige Menschen besitzen und nicht die breite Masse, also muss die breite Masse die sowieso schon verhältnismäßig wenig "Reichtum" besitzt auch für die Flüchtlinge zahlen, während die Reichen sich freuen das sie sich kaum daran beteiligen müssen:

http://media0.faz.net/ppmedia/aktue...1.2142930/default/vermoegensverteilung-im.jpg

Also ja, die Flüchtlinge belasten vor allem die die sowieso schon über relativ wenig Vermögen verfügen und die am wenigsten die viel besitzen.
Sicher, Europa könnte noch mehr Flüchtlinge aufnehmen, das würde aber bedingen das die die auf dem Berg des Reichtums sitzen sich endlich auch mal an den Kosten der Geselschaft und Flüchtlinge angemessen beteiligen und das nicht von der nicht sowohlhabenden Mehrheit bezahlen lassen.
Womit wir auch wieder bei der Paralele zu Pegida letztes Jahr wären. Die Leute die da oft mitliefen waren Leute die Angst um ihre soziale Absicherung haben, die man damals als alle verallgemeinernd als rechtes Pack abgestempelt hat, und die zwar sicher die falschen Sündenböcke dafür gesucht haben, deren Probleme aber durchaus real sind und waren, durch die extreme Ungleichverteilung zwischen Arm und Reich in Europa / Deutschland.
Und nein ich rede da nicht von denen die jetzt aktuell aus dem rechten Spektrum noch meinen Pegida Demonstrationen abhalten zu müssen und mit Pfeifen wie dem Wilders auf Bauernfängerei gehen zu können.
Ich rede da vom durchschnittlichen Bildbürger der letztes Jahr noch bei Pegida mit demonstriert hat, inzwischen aber wieder zu Hause bleibt weil er merken musste das die Politik ihn auch durch Protest in seinen Ängsten einfach nicht ernst nimmt und ignoriert.

Zeige mir bitte Quellen und sag mir nicht wo ich nachschauen soll, aber wenn du es auf diese Art und Weise haben willst, bitte: Lern einfach Geschichte.
Du stellst du nur Behauptungen auf, liest irgendwelche Halbwahrheiten und spinnst da noch deine eigene Meinung hinein sodass du es dir drehen kannst wie du willst und übertreibst dann noch kräftig. Verallgemeinerungen werden sowieso immer und überall angewandt, das ist nichts neues.

Nochmal: Wie hat Deutschland es überlebt, als nach dem Weltkrieg oder während dem Weltkrieg die Flüchtlinge gekommen sind?

Deine "Verallgemeinerungen" sind auch nicht unbedingt besser als die von Amon.
Die Flüchtlinge die während des WW2 und nach Ende des WW2 herkamen haben einige Unterschiede zu denen die wir heute aufnehmen:

1) die haben alle Deutsch gesprochen
2) die hatten alle denn gleichen kulturellen und religösen Hintergrund
3) das waren alles Menschen die vom Bildungsstand homogen zum Rest der Bevölkerung waren

Davon abgesehen ging es diesen Flüchtlingen damals schlechter als denen die heute in die EU kommen und hier längere Zeit bleiben, weil:

1) diese Leute mangels nicht zerstörten Wohnungen und verfügbaren Unterkünften bei anderen Deutschen zwangseinquatiert wurden (Kornspeicher, Teile der Wohnung, usw.)
2) es keine 360 Euro pro Nase gab die man zur Verfügung hatte
3) diese Leute auf grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage Deutschlands nach dem WW2 schlecht versorgt werden konnten
4) die Flüchtlinge, obwohl sie Deutsche waren, von denn Menschen als Schmarotzer, Habenichtse, Taugenichtse und Schnorer bezeichnet und behandelt wurden und das obwohl sie für ihre Flucht durch die Abtretung der Gebiete weniger konnten als viele Flüchtlinge heute

Ich kann dir da einige Geschichte erzählen, von meiner Oma väterlicher Seite, wie es in denn ersten 5 Jahren nach Kriegsende für Flüchtlinge aus Ostpreußen hier war und unter welchen Bedingungen die fliehen mussten!

Dagegen ist das was man im Fernsehn zu sehen und hören bekommt ja schon fast "makaber", vor allem die Gründe warum diese Leute oftmals aus ihrer Heimat fliehen.
Vor allem wenn du dann hörst das sie für ihre Flucht zwischen 6.000$ und 23.000$ bezahlen. Das sind oft ein bis mehrere Jahresgehälter die die für die Flucht nach Europa bezahlen!!!
Und da kommen dann noch Leute daher und sagen mir das ich mit Menschen die soviel Geld bezahlen nur um hierher zu kommen in irgend einer Weise Mitleid haben soll...

Ehrlich für solche Menschen kann ich einfach kein rechtes Mitleid entwickeln. Wer soviel Geld an irgendwelche Schleuser bezahlen kann hätte sich auch da unten in der Region irgendwo in einem Nachbarland ein neues Leben aufbauen können, oder aber sein Geld dafür verwenden können um dafür zu kämpfen das sich die Lebensbedingungen dort wo er herkommt bessern.
Wenn jeder von 10.000 Flüchtlingen schon nur 6.000$ die er für die Überfahrt an die Schleuser zahlt für die Verbesserung der Lebenslage im Land einsetzen würde kämen da 60.000.000$ zusammen!

Nein, es fällt mir persöhnlich schwer mit den !!!meisten!!! dieser Menschen in irgend einer Weise Mitleid zu haben.
Nicht weil ich diesen Menschen nicht ein besseres Leben gönnen würde, sondern weil die Medien hier Flüchtlingswanderungen und eine Flüchtlingspolitik verklären und verdrehen die, ehnlich wie die Bettelzigeunermafia aus Osteuropa, schon zu einer eigenen Industrie, für Schleuser und viele afrikanische Familien, geworden ist.
An diesen Flüchtlingen verdienen Schlepperbanden und die Familien die in Afrika zurück bleiben. Da werden afrikanische junge Männer nach Europa geschickt um hier Geld zu verdienen das sie dann nach Afrika schicken, damit ihre Familien dort dann gut leben können. Dieses Geld wird dann dem Wirtschaftskreislauf hier in Europa entzogen und nicht wieder zugeführt!
Die meisten fliehen nicht weil sie politisch verfolgt würden, oder vom Regime in ihrem Land mit dem Tode bedroht werden, sondern nur um die Vorteile Europas zu nutzen um entweder ihre unmittelbare, oder familiäre wirtschaftliche Situation zu verbessern und das auf Kosten der europäischen wirtschafts und Sozialsysteme!
Die Flüchtlinge die dabei wirklich hier her kommen weil ihr Leben in ihrer Heimat bedroht war, die gehen doch zwischen abgesoffenen Flüchtlingsboten und 10.000en Flüchtlingen unter die nur wegen schltechter wirtschaftlicher Lage hieher kommen und denn einfachsten Weg suchen ein besseres Leben zu führen, statt sich dafür einzusetzen das die Lebensbedingungen vor Ort besser werden!

Du weißt aber schon, das so reiche Länder wie Libanon, Iran, Tschad usw. deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen als Deutschland.
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Und du bekommst aber schon mit das diese Länder die Flüchtlinge auch meist nur in Zeltstädten / Zeltlagern unterbringen und sie dort mit Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen und Hilfsgeldern aus denn europäischen Staaten, mit dem lebensnotwendigsten Dingen versorgt, während man hier in Europa die Flüchtlinge Ansprüche auf Geld und feste Gemeinschafts- / Unterkunft usw. haben? Und außerdem die Möglichkeit auf Asylanträge, welche ihnen in Ländern wie dem Iran verwehrt werden, da man sie dort prinzipiell nur duldet und nach Ende der Kampfhandlungen ausnahmslos wieder abschieben wird?


Da kommen Ärzte, Lehrer, Elektriker usw. und Deutschland braucht dringend Fachkräfte. Was besseres könnte uns doch gar nicht passieren.

Ach ich bitte dich, gehst du auch der Leier unserer Wirtschaft auf dem Leim? Wir brauchen Fachkräfte, wir haben Fachkräftemangel. Ich sage dir, denn haben wir nicht, oder wenn dann nahezu immer hausgemacht.
Wir haben genug Fachkräfte, teilweise sogar mehr als benötigt, oder wenn nicht gäbe es genug qualifizierte Arbeitslose die man entsprechend umschulen könnte, was man aber nicht macht da die Wirtschaft zwar Fachkräfte will, dafür aber kein Geld investieren möchte.

Also stellt man die nicht ein und nimmt lieber die Arbeitslosen aus europäischen Ländern wie Spanien, Griechenland, Italien und Flüchtlinge / Zuwanderer aus dem arabischen Raum & Afrika mit Arbeitserlaubnis, die für weniger Geld die gleiche Arbeit erledigen wie eine Fachkraft die hier in Deutschland ausgebildet wurde / wird, ggf. dann sogar noch mit geförderter Fachausbildung:
"Arrivo Berlin": Berliner Handwerk will Flüchtlinge als Fachkräfte - Berlin - Berliner Morgenpost

Schon komisch, willst du als deutscher Arbeitsloser aber eine Umschulung, Qualifikation, bekommst du meistens nur denn Mittelfinger gezeigt und keine Möglichkeit dazu...

Die Wirtschaft klagt über mangelnde Fachkräfte und fordert mehr Einwanderer damit man die Lohnkosten drücken kann und an günstige Arbeitskräfte kommt um so die teuren deutschen Fachkräfte nicht einstellen zu müssen, oder auszubilden!
Ich brachte das Beispiel in einem anderen Thread schon mal, einer der Zulieferer, der Firma wo ich arbeite, hat in den letzten Jahren viele deutsche Fachkräfte entlassen und dafür jetzt Zuwanderer aus Spanien und anderen Ländern eingestellt die die gleiche Arbeit wie die ehemals deutschen Fachkräfte für 20% - 30% weniger Lohn erledigen!
 
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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Redet nur über die Fremdenfeindlichkeit, als hättet ihr nichts damit zu tun. Dabei sind es Medien und Bundesregierung, die ihren Teil dazu beitragen. Ob gewollt oder aus Stümperei, das vermag ich nicht zu sagen. Genau wie Deutschland hat auch jedes andere Land seine Quote an Verbrechern, Schmarotzern, Arschlöchern und anderen unwillkommenen Personen. Das ist unstrittig. Das heißt unter allen die nach Deutschland kommen, befindet sich auch ein gewisser Prozentsatz dieser Personen. Auch das gebietet der gesunde Menschenverstand. Das Problem ist, dass während es inakzeptabel ist, wenn die Ausländerfeinde diese Menschen alle als schlecht generalisieren, finden es die wenigsten Leute in der Politik problematisch, wenn man die gleichen Menschen alle als begrüßenswert bezeichnet. Das Problem ist nur: es sind Individuen. Manche sollten wir tatsächlich mit offenen Armen begrüßen und andere sollten wir auf schnellstem Wege wieder loswerden. Wenn also negative Generalisierung tabu ist, positive aber salonfähig, dann fühlen sich nicht nur die Menschen mit platten Vorurteilen bevormundet, sondenr auch jene, die handfeste negative Erfahrungen gemacht haben. Die Ausländer werden allein für ihre Herkunft auf ein Podest gehoben und jenseits aller Kritik gestellt (z.B. indem die Polizei es vermeidet, die Herkunft von Tätern zu erwähnen). Aber genau das bekämpft keine Ausländerfeindlichkeit, sondern schürt sie. Wie soll man so Jemandem auf Augenhöhe begegnen? Ihn als gleichwertig akzeptieren? Ihn unter sich willkommen heißen? Für Ausländer in Deutschland müssen die exakt gleichen Regeln gelten wie für Deutsche. Wenn Jemand sich wie ein Krimineller benimmt, dann wird er wie ein Krimineller behandelt. Wenn Jemand sich wie ein Arschloch benimmt, dann wird er auch eines genannt. Und nur weil man nicht in diesem Land geboren wurde, hat man nicht mehr Recht darauf, eines von beidem zu sein. Ich bin fest überzeugt, dass ein konsequenterer Umgang mit Ausländern tatsächlich die Ausländerfeindlichkeit senken könnte. Wenn man buchstäblich jeden rein und bleiben lässt, zeigt das nur, dass man auf die Rechte der Einheimischen spuckt. Wenn man sie aber auf eine Stufe mit denen stellt und entsprechend behandelt (und z.B. Gewalttäter einfach mal abschiebt), dann beweist das nur, dass der Rest eben nicht zufällig da ist, oder weil er durch die Maschen der Justiz ist. Sondern weil er es verdient hat, hier zu sein.
 
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Und außerdem die Möglichkeit auf Asylanträge, welche ihnen in Ländern wie dem Iran verwehrt werden, da man sie dort prinzipiell nur duldet und nach Ende der Kampfhandlungen ausnahmslos wieder abschieben wird?

Ist ja in Deutschland bei Flüchtlingen aus Kosovo und Serbien heute auch nicht anders.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ist ja in Deutschland bei Flüchtlingen aus Kosovo und Serbien heute auch nicht anders.

Heute ja, zu Zeiten des Kosovokonflikts konnten Flüchtlinge aber problemlos Asylanträge stellen und waren nicht nur prinzipiell bis zum Ende des Konfliktes geduldet, wie im Falle des von mir als Beispiel genannten Iran und den syrischen Flüchtlingen.
Das schon ein Unterschied.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ja nur zu dumm das das denn Reichtum in Europa nur allzu oft einige wenige Menschen besitzen und nicht die breite Masse, also muss die breite Masse die sowieso schon verhältnismäßig wenig "Reichtum" besitzt auch für die Flüchtlinge zahlen, während die Reichen sich freuen das sie sich kaum daran beteiligen müssen:
http://media0.faz.net/ppmedia/aktue...1.2142930/default/vermoegensverteilung-im.jpg
Also ja, die Flüchtlinge belasten vor allem die die sowieso schon über relativ wenig Vermögen verfügen und die am wenigsten die viel besitzen.
Wie wird denn die "Mittelschicht" von den Flüchtlingen belastet? Bekommen sie deswegen weniger Geld? Muss man aufgrund der Flüchtlinge Millionen auf einem anderen Sektor einsparen?

Sicher, Europa könnte noch mehr Flüchtlinge aufnehmen, das würde aber bedingen das die die auf dem Berg des Reichtums sitzen sich endlich auch mal an den Kosten der Geselschaft und Flüchtlinge angemessen beteiligen und das nicht von der nicht sowohlhabenden Mehrheit bezahlen lassen.
Womit wir auch wieder bei der Paralele zu Pegida letztes Jahr wären. Die Leute die da oft mitliefen waren Leute die Angst um ihre soziale Absicherung haben, die man damals als alle verallgemeinernd als rechtes Pack abgestempelt hat, und die zwar sicher die falschen Sündenböcke dafür gesucht haben, deren Probleme aber durchaus real sind und waren, durch die extreme Ungleichverteilung zwischen Arm und Reich in Europa / Deutschland.
Inwiefern bedrohen denn Flüchtlinge die soziale Absicherung? Da hast du mir noch nichts vorgelegt. Bloße Behauptungen lasse ich da nicht stehen. Hier wurden Sündenböcke gesucht, wie du richtig festgestellt hast, nur wer waren die Sündenböcke? Flüchtlinge, also Leute, die noch schwächer sind. Wie armselig ist das?
Ich rede da vom durchschnittlichen Bildbürger der letztes Jahr noch bei Pegida mit demonstriert hat, inzwischen aber wieder zu Hause bleibt weil er merken musste das die Politik ihn auch durch Protest in seinen Ängsten einfach nicht ernst nimmt und ignoriert.
Dann sollen sie sich doch politisch beteiligen anstatt in grenzenloser Selbstüberschätzung "Wir sind das Volk" zu rufen. Und wer bei einer Demo mitmarschiert, auf der rechtradikale Plakate und Parolen zu sehen und zu hören sind, der braucht sich zum Teil nicht wundern.
Die Politik hat hier falsch gehandelt, ja, das ist aber eine andere Diskussion. Trotzdem müssen sich die Demonstraten sehr wohl den Vorwurf gefallen lassen, rechts zu sein, was ja die meisten auch sind bzw waren.
Deine "Verallgemeinerungen" sind auch nicht unbedingt besser als die von Amon.
Die Flüchtlinge die während des WW2 und nach Ende des WW2 herkamen haben einige Unterschiede zu denen die wir heute aufnehmen:
1) die haben alle Deutsch gesprochen
2) die hatten alle denn gleichen kulturellen und religösen Hintergrund
3) das waren alles Menschen die vom Bildungsstand homogen zum Rest der Bevölkerung waren


Interessant, wo verallgemeinere ich denn?
Teilweise richtig, nur haben Flüchtlinge im Vergleich zu ihrer Qualifikation schlechtbezahltere Arbeiten ausgeführt und damit auch weniger verdient.
Aber die Lage damals war grundsätzlich anders als heute:
1.) Es waren ca 12 Mio Flüchtlinge, die damals aus den ehemaligen östlichen Gebieten des deutschen Reiches vertrieben wurden.
2.) Ein sehr großer Teil der Wohnungen war durch den Krieg zerstört.
3.) Gab es Engpässe bei der Grundversorgung.

Trotzdem hat man die Flüchtlingsströme abgefangen und das beste daraus gemacht, das Ergebnis ist ja bekannt.
Anderes Beispiel, USA:
Viele verschiedene Religionen, Kulturen und Sprachen, trotzdem funktionierte es dort auch. Komisch, nur hier in Deutschland soll Immigration so ein gewaltiges Problem darstellen? Ich bitte dich.
Davon abgesehen ging es diesen Flüchtlingen damals schlechter als denen die heute in die EU kommen und hier längere Zeit bleiben, weil:
1) diese Leute mangels nicht zerstörten Wohnungen und verfügbaren Unterkünften bei anderen Deutschen zwangseinquatiert wurden (Kornspeicher, Teile der Wohnung, usw.)
2) es keine 360 Euro pro Nase gab die man zur Verfügung hatte
3) diese Leute auf grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage Deutschlands nach dem WW2 schlecht versorgt werden konnten
4) die Flüchtlinge, obwohl sie Deutsche waren, von denn Menschen als Schmarotzer, Habenichtse, Taugenichtse und Schnorer bezeichnet und behandelt wurden und das obwohl sie für ihre Flucht durch die Abtretung der Gebiete weniger konnten als viele Flüchtlinge heute
Ach so, diesen Flüchtlingen ging es schlechter als einer Familie aus Syrien, die nur mit dem was sie am Leib tragen flüchten musste?
Schön das du meine Argumentation damit bekräftigst: Zu dieser Zeit ging es dem gesamten Land weit schlechter, trotzdem wurde man mit den Flüchtlingen fertig, heute soll das nicht möglich sein?
Ich kann dir da einige Geschichte erzählen, von meiner Oma väterlicher Seite, wie es in denn ersten 5 Jahren nach Kriegsende für Flüchtlinge aus Ostpreußen hier war und unter welchen Bedingungen die fliehen mussten!
Kein Bedarf.
Dagegen ist das was man im Fernsehn zu sehen und hören bekommt ja schon fast "makaber", vor allem die Gründe warum diese Leute oftmals aus ihrer Heimat fliehen.
Vor allem wenn du dann hörst das sie für ihre Flucht zwischen 6.000$ und 23.000$ bezahlen. Das sind oft ein bis mehrere Jahresgehälter die die für die Flucht nach Europa bezahlen!!!
Und da kommen dann noch Leute daher und sagen mir das ich mit Menschen die soviel Geld bezahlen nur um hierher zu kommen in irgend einer Weise Mitleid haben soll...
Ja, urteile nur über die Motive dieser Menschen von deinem Fernsehsessel aus.
Das Schlepper für ihre Tätigkeit unglaublich hohe Preise verlangen ist dir bekannt?
Das die gesamte Familie monate oder jahrelang dafür arbeiten und sparen muss, ist dir bekannt?
Keiner verlangt Mitleid, aber etwas Menschlichkeit und Verständnis, aber ist ja heutzutage zu viel verlangt.

Ehrlich für solche Menschen kann ich einfach kein rechtes Mitleid entwickeln. Wer soviel Geld an irgendwelche Schleuser bezahlen kann hätte sich auch da unten in der Region irgendwo in einem Nachbarland ein neues Leben aufbauen können, oder aber sein Geld dafür verwenden können um dafür zu kämpfen das sich die Lebensbedingungen dort wo er herkommt bessern.
Wenn jeder von 10.000 Flüchtlingen schon nur 6.000$ die er für die Überfahrt an die Schleuser zahlt für die Verbesserung der Lebenslage im Land einsetzen würde kämen da 60.000.000$ zusammen!
Ja genau, Milchmädchenrechnung, mehr sage ich dazu nicht.
Legen alle Bewohner des Landes Deutschland einen Euro für Flüchtlinge zusammen, käme man auch auf über 80 Mio €, damit könnte man etwas anfangen.
Nein, es fällt mir persöhnlich schwer mit den !!!meisten!!! dieser Menschen in irgend einer Weise Mitleid zu haben.
Sie wollen doch kein Mitleid, das bringt ihnen sowieso nichts, also kannst du es dir gleich sparen und brauchst dich nicht zu rechtfertigen, ziemlich einfach oder?
An diesen Flüchtlingen verdienen Schlepperbanden und die Familien die in Afrika zurück bleiben. Da werden afrikanische junge Männer nach Europa geschickt um hier Geld zu verdienen das sie dann nach Afrika schicken, damit ihre Familien dort dann gut leben können. Dieses Geld wird dann dem Wirtschaftskreislauf hier in Europa entzogen und nicht wieder zugeführt!
Ja genau, deswegen steckt Europa in einer Wirtschaftkrise, weil Milliarden an Euros nach Afrika geschickt werden. Da sind wir wieder bei kruden Theorien.
Aber du verurteilst schon wieder Handlungen von Menschen von deinem bequemen Sessel aus, muss sich toll anfühlen, diesen Menschen ihre Beweggründe für ihre Handlungen schlecht zu machen oder zu beurteilen oder? Du würdest es sicher ganz anders machen in ihrem Fall nehme ich an. Es ist doch nur selbst verständlich und menschlich, das diese Menschen Geld zu ihren Familien schicken, was ist daran verwerflich?
Die meisten fliehen nicht weil sie politisch verfolgt würden, oder vom Regime in ihrem Land mit dem Tode bedroht werden, sondern nur um die Vorteile Europas zu nutzen um entweder ihre unmittelbare, oder familiäre wirtschaftliche Situation zu verbessern und das auf Kosten der europäischen wirtschafts und Sozialsysteme!
Zahlen bitte, keine Mutmaßungen.
Aber auch da ist es doch verständlich oder? Würde es dir ******* gehen in einem Land, welches von Bürgerkrieg und Aufständen zerstört ist, würdest du ähnlich denken. Das wird aber gekonnt ignoriert.
Die Flüchtlinge die dabei wirklich hier her kommen weil ihr Leben in ihrer Heimat bedroht war, die gehen doch zwischen abgesoffenen Flüchtlingsboten und 10.000en Flüchtlingen unter die nur wegen schltechter wirtschaftlicher Lage hieher kommen und denn einfachsten Weg suchen ein besseres Leben zu führen, statt sich dafür einzusetzen das die Lebensbedingungen vor Ort besser werden!
Und wer ist an der beschissenen Lage im Sudan oder sonstwo in Afrika verantwortlich? Der Gemüsebauer am Feld? Spar dir deine Selbstgerechtigkeit.

Und du bekommst aber schon mit das diese Länder die Flüchtlinge auch meist nur in Zeltstädten / Zeltlagern unterbringen und sie dort mit Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen und Hilfsgeldern aus denn europäischen Staaten, mit dem lebensnotwendigsten Dingen versorgt, während man hier in Europa die Flüchtlinge Ansprüche auf Geld und feste Gemeinschafts- / Unterkunft usw. haben? Und außerdem die Möglichkeit auf Asylanträge, welche ihnen in Ländern wie dem Iran verwehrt werden, da man sie dort prinzipiell nur duldet und nach Ende der Kampfhandlungen ausnahmslos wieder abschieben wird?
Und du bekommst aber schon mit, das beispielsweise der Libanon selbst vom Krieg gezeichnet ist?
Du bekommst schon mit das täglich 2500 Flüchtlinge aus Syrien in den Libanon kommen?
Du hast schon mitbekommen das ein land wie Libanon mit ~4 Mio Einwohner über 1 Mio syrische Flüchtlinge aufgenommen hat?
Und in Europa dreht man wegen ein paar 1000 vollkommen durch? Wie lächerlich ist das bitte?
Im Verhältnis dazu müsste Deutschland schon 20 Mio Flüchtlinge aufnehmen, und selbst dann ist Deutschland ein wirtschaftlich gesundes Land, im Gegenteil zum Libanon.
Syrien-Flüchtlinge im Libanon: Kleines Land, große Last | tagesschau.de
Ach ich bitte dich, gehst du auch der Leier unserer Wirtschaft auf dem Leim? Wir brauchen Fachkräfte, wir haben Fachkräftemangel. Ich sage dir, denn haben wir nicht, oder wenn dann nahezu immer hausgemacht.
Ach so, dann belügen uns sämtliche Politiker seit Jahren?
Wir haben genug Fachkräfte, teilweise sogar mehr als benötigt, oder wenn nicht gäbe es genug qualifizierte Arbeitslose die man entsprechend umschulen könnte, was man aber nicht macht da die Wirtschaft zwar Fachkräfte will, dafür aber kein Geld investieren möchte.
Wieder eine haltlose Behauptung deinerseits.
Also stellt man die nicht ein und nimmt lieber die Arbeitslosen aus europäischen Ländern wie Spanien, Griechenland, Italien und Flüchtlinge / Zuwanderer aus dem arabischen Raum & Afrika mit Arbeitserlaubnis, die für weniger Geld die gleiche Arbeit erledigen wie eine Fachkraft die hier in Deutschland ausgebildet wurde / wird, ggf. dann sogar noch mit geförderter Fachausbildung:
"Arrivo Berlin": Berliner Handwerk will Flüchtlinge als Fachkräfte - Berlin - Berliner Morgenpost
Was ist daran so schlimm? Ein toller Weg diese Menschen in das SOzialleben zu integrieren.
Aber ja, die Betriebe nehmen sicher lieber irgendwelche Leute welche kein Deutsch können, genau, erzähl mir bitte mehr davon.
Schon komisch, willst du als deutscher Arbeitsloser aber eine Umschulung, Qualifikation, bekommst du meistens nur denn Mittelfinger gezeigt und keine Möglichkeit dazu...
Sind wir schon wieder bei "sie klauen unsere Jobs"?
Die Wirtschaft klagt über mangelnde Fachkräfte und fordert mehr Einwanderer damit man die Lohnkosten drücken kann und an günstige Arbeitskräfte kommt um so die teuren deutschen Fachkräfte nicht einstellen zu müssen, oder auszubilden!
Ich brachte das Beispiel in einem anderen Thread schon mal, einer der Zulieferer, der Firma wo ich arbeite, hat in den letzten Jahren viele deutsche Fachkräfte entlassen und dafür jetzt Zuwanderer aus Spanien und anderen Ländern eingestellt die die gleiche Arbeit wie die ehemals deutschen Fachkräfte für 20% - 30% weniger Lohn erledigen!
Dann kritisier bitte den Kapitalismus, und nicht die Flüchtlinge oder Zuwanderer, die können nichts dafür. Dagegen hat aber weder Pegida demonstriert, noch die NPD, an allem sind einfach die Ausländer und Zuwanderer schuld.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Wie wird denn die "Mittelschicht" von den Flüchtlingen belastet? Bekommen sie deswegen weniger Geld? Muss man aufgrund der Flüchtlinge Millionen auf einem anderen Sektor einsparen?

Denkst du angemietete Gebäude, welche zu Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert werden kosten kein Geld? Denkst du Strom, Wasser, Wachschutz, Sozialarbeiter und Betreuer, Deutschkurse, Berufsausbildungen, usw. sind da gratis? Glaubst du das die 360 Euro die jeder Flüchtling bekommt vom Himmel fallen?
Und ja, wir reden hier von Millionenbeträgen die dafür aufgwendet werden, genaue Zahlen kann man aber nicht nennen, da es, zumindest mir, keine bekannten offziellen Zahlen dazu gibt, mir bekannt ist da nur das zum Beispiel alleine Berlin 2014 200 Millionen Euro für Flüchtlinge ausgegeben hat, Bundesweit könnte als durchaus ein Miliardenbetrag zusammen kommen.
Tragen tun diese Lasten, genau wie die sonstigen Sozialleistungen und Ausgaben in Deutschland vor allem die Mittel- und untere Einkommensschicht. Während die die das meiste Vermögen besitzen sich in den letzten 20-30 Jahren immer mehr aus der Verantwortung um die Beteiligung an der Sozialgesellschaft zurückgezogen haben.

Inwiefern bedrohen denn Flüchtlinge die soziale Absicherung? Da hast du mir noch nichts vorgelegt. Bloße Behauptungen lasse ich da nicht stehen. Hier wurden Sündenböcke gesucht, wie du richtig festgestellt hast, nur wer waren die Sündenböcke? Flüchtlinge, also Leute, die noch schwächer sind. Wie armselig ist das?

Du verstehst mich falsch, ich habe nicht behauptet das es der Tatsache entspricht das die soziale Absicherung durch die Flüchtlinge bedroht sei, sondern das es von den Leuten die dort demonstriert haben unter anderem so wahr genommen wurde, auch wenn es nicht der Tatsache entspricht und man deshalb unter anderem die Flüchtlinge dafür zu Sündenböcken machen wollte, obwohl das eigentliche Problem ehr in der Politik (Steuern), der Wirtschaft und dem "Geldadel" zu suchen ist.
Und armselig mag es auf einer gewissen weise sein, aber so tickt der Mensch nun mal und letztlich ist der Flüchtling als Sündenbock nicht weniger armselig als sich hin zu stellen und zu meinen nur "Killerspiele" wären für Amokläufe verantwortlich und keine anderen Gründe / Einflüsse.
Der Mensch neigt nun einmal dazu sich das zu greifen und für sein Elend verantwortlich zu machen was er zu greifen bekommt.

Dann sollen sie sich doch politisch beteiligen anstatt in grenzenloser Selbstüberschätzung "Wir sind das Volk" zu rufen. Und wer bei einer Demo mitmarschiert, auf der rechtradikale Plakate und Parolen zu sehen und zu hören sind, der braucht sich zum Teil nicht wundern.
Die Politik hat hier falsch gehandelt, ja, das ist aber eine andere Diskussion. Trotzdem müssen sich die Demonstraten sehr wohl den Vorwurf gefallen lassen, rechts zu sein, was ja die meisten auch sind bzw waren.

Und wie sollen sich diese Menschen in einer politischen Gesellschaft beteiligen die sich immer mehr von ihrer Basis abschottet und auf Teufel komm raus versucht den Status Quo zu erhalten und in der schon lange Lobby den Ton angibt und nicht mehr der Wähler?
Ich kann dir aus eigener Erfahrung und inzwischen 9 Jahren Mitgliedschaft und dem Versuch von politischen Engagement in der CDU eines mit Gewissheit sagen, wenn du versuchst gegen bestehende Strukturen / Interessen anzustinken bist du unbequem und wenn du Unbequem bist hast du politisch keine Zukunft. ;)
Willst du wirklich was ändern musst du das System verändern, mit einer simplen Änderung der Politik wird man vermutlich nicht mehr weiter kommen.

Interessant, wo verallgemeinere ich denn?

Du verallgemeinerst insoweit das du genauo wenig zwischen den Flüchtlingen diferenzierst wie es Amon macht.

Teilweise richtig, nur haben Flüchtlinge im Vergleich zu ihrer Qualifikation schlechtbezahltere Arbeiten ausgeführt und damit auch weniger verdient.
Aber die Lage damals war grundsätzlich anders als heute:
1.) Es waren ca 12 Mio Flüchtlinge, die damals aus den ehemaligen östlichen Gebieten des deutschen Reiches vertrieben wurden.
2.) Ein sehr großer Teil der Wohnungen war durch den Krieg zerstört.
3.) Gab es Engpässe bei der Grundversorgung.

Trotzdem hat man die Flüchtlingsströme abgefangen und das beste daraus gemacht, das Ergebnis ist ja bekannt.

Ach interessant, wenn wir das damals konnten, warum müssen wir uns dann um die Flüchtlinge kümmern die aus Ländern mit "ehnlichen" Problemen kommen, warum bekommen selbige es dann nicht hin wenn wir deutschen es nach Ende es zweiten Weltkriegs auch geschaft haben?

Anderes Beispiel, USA:
Viele verschiedene Religionen, Kulturen und Sprachen, trotzdem funktionierte es dort auch. Komisch, nur hier in Deutschland soll Immigration so ein gewaltiges Problem darstellen? Ich bitte dich.

Ach so, diesen Flüchtlingen ging es schlechter als einer Familie aus Syrien, die nur mit dem was sie am Leib tragen flüchten musste?
Schön das du meine Argumentation damit bekräftigst: Zu dieser Zeit ging es dem gesamten Land weit schlechter, trotzdem wurde man mit den Flüchtlingen fertig, heute soll das nicht möglich sein?

Und auch hier verallgemeinerst du gehörig. Die USA haben mehr als genug Probleme mit der Integration. Schau dir die Situation von Afroamerikanern, Moslems und Latinos in den USA doch mal genauer an, grade Afroamerikaner und in jüngerer Zeit auch die Latinos werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt, sind oft ehr schlecht in die Gesellschaft integriert und werden als billige Arbeitskräfte, welche man schlecht bezahlt und oft sogar ausgebeutet.
Die USA sind und waren noch nie ein Musterbeispiel für gelungene Migrationspolitik.
In dem Zusammenhang kann ich für einen, wenn auch sehr oberflächlichen Einblick mal folgenden Artikel der Zeit empfehlen:

Integration: Angst vor den Latinos | ZEIT ONLINE

Ja, urteile nur über die Motive dieser Menschen von deinem Fernsehsessel aus.
Das Schlepper für ihre Tätigkeit unglaublich hohe Preise verlangen ist dir bekannt?
Das die gesamte Familie monate oder jahrelang dafür arbeiten und sparen muss, ist dir bekannt?
Keiner verlangt Mitleid, aber etwas Menschlichkeit und Verständnis, aber ist ja heutzutage zu viel verlangt.

Und wo widerspricht das meiner Aussage das die Schlepper inzwischen davon leben?
Wieso spart eine Familie Jahrelang auf ihre Flucht, statt das Geld in ihre Zukunft vor Ort an zu legen?

Ja genau, Milchmädchenrechnung, mehr sage ich dazu nicht.
Legen alle Bewohner des Landes Deutschland einen Euro für Flüchtlinge zusammen, käme man auch auf über 80 Mio €, damit könnte man etwas anfangen.

Nicht mehr Milchmädchenrechnung als zu sagen das Flüchtlinge kein / kaum Geld kosten. ;)

Ja genau, deswegen steckt Europa in einer Wirtschaftkrise, weil Milliarden an Euros nach Afrika geschickt werden. Da sind wir wieder bei kruden Theorien.

Haha, absolut nicht, laut FAO-Bericht aus 2013 wurden alleine damals rund 400 Mrd. Euro jährlich in ihre Heimatländer, also erzähl mir nicht wir würden hier von Penats reden die der europäischen Wirtschaft durch soetwas entzogen würden. ;)
UN-Bericht: Migranten leisten Entwicklungshilfe | EurActiv.de

Aber du verurteilst schon wieder Handlungen von Menschen von deinem bequemen Sessel aus, muss sich toll anfühlen, diesen Menschen ihre Beweggründe für ihre Handlungen schlecht zu machen oder zu beurteilen oder? Du würdest es sicher ganz anders machen in ihrem Fall nehme ich an. Es ist doch nur selbst verständlich und menschlich, das diese Menschen Geld zu ihren Familien schicken, was ist daran verwerflich?

Was daran verwerflich ist? So funktioniert der Kreislauf des Geldes nicht, das ist daran verwerflich. Das Geld was dort in Länder wie Afrika fließt wird dem Wirtschaftskreislauf hier in Europa entzogen. Von diesem Geld wird hier nichts gekauft / investiert und wird nichts gekauft und investiert, werden zwangsläufig weniger Steuern gezahlt und weniger Arbeit geschaffen und die Leute konsumieren weniger. Somit ist dieses Geld für uns hier verloren.

Zahlen bitte, keine Mutmaßungen.

Mit einer genauen Quelle kann ich nicht dienen da mir keine Quelle bekannt ist die genau aufschlüsselt wie sich die Gründe für die Flucht der Flüchtlinge zusammen setzt. Allerdings kenne ich auch keine Quelle die gegenteiliges belegen würde das nicht die Mehrheit Flüchtlinge wären die wegen Angst vor Leib und Leben fliehen. So ist meine These genau so gut wie eine gegenteilige sofern du es nicht anders belegen kannst.

Aber auch da ist es doch verständlich oder? Würde es dir ******* gehen in einem Land, welches von Bürgerkrieg und Aufständen zerstört ist, würdest du ähnlich denken. Das wird aber gekonnt ignoriert.

Nein würde ich nicht, dazu hänge ich viel zu sehr an meiner Heimat, ich würde ehr zur Waffe greifen und für eine bessere Zukunft kämpfen als in ein fremdes Land zu flüchten.

Und wer ist an der beschissenen Lage im Sudan oder sonstwo in Afrika verantwortlich? Der Gemüsebauer am Feld? Spar dir deine Selbstgerechtigkeit.

Ja in gewisser Weise schon. Um mal bei deiner Argumentation zu bleiben, dann muss der afrikanische Gemüsebauer im Sudan sich halt mal politisch engagieren damit sich was ändert, statt die Koffer zu packen und ein leichtere Leben in Europa zu suchen.
Wenn jeder natürlich sein Heil in der Flucht sucht, bis auf die die von entsprechenden Umständen vor Ort profitieren wird sich nie etwas ändern und du wirst die aktuellen Probleme auch noch in 200 Jahren in diesen Ländern haben.

Und du bekommst aber schon mit, das beispielsweise der Libanon selbst vom Krieg gezeichnet ist?
Du bekommst schon mit das täglich 2500 Flüchtlinge aus Syrien in den Libanon kommen?
Du hast schon mitbekommen das ein land wie Libanon mit ~4 Mio Einwohner über 1 Mio syrische Flüchtlinge aufgenommen hat?
Und in Europa dreht man wegen ein paar 1000 vollkommen durch? Wie lächerlich ist das bitte?
Im Verhältnis dazu müsste Deutschland schon 20 Mio Flüchtlinge aufnehmen, und selbst dann ist Deutschland ein wirtschaftlich gesundes Land, im Gegenteil zum Libanon.
Syrien-Flüchtlinge im Libanon: Kleines Land, große Last | tagesschau.de

Und wieder verallgemeinerst du aufs gröbste.
Es gibt einen Unterschied ob ich 1 Mio. Flüchtlinge in Zeltstädten mit rudimentärster Versorgung, sanitärer Ausstattung und Unterbringung aufnehme, oder wie im Fall von Deutschland 200.000 Flüchtlinge:
Wer nimmt die meisten Flüchtlinge auf? | Artikel | Mediendienst Integration
Die ich in festen beheitzten Unterkünften aufnehme, mit ordentlichen Sanitären Anlagen, Geldleistungen, sozialer Betreuung usw.
Du vergleichst einfach Äpfel mit Birnen und setzt das eine mit dem anderen gleichwertig obwohl es das nicht ist.

Ach so, dann belügen uns sämtliche Politiker seit Jahren?
Wieder eine haltlose Behauptung deinerseits.

In gewisser Weise ja und nein, man dreht sich die Wahrheit in diesem Fall so wie man sie grade braucht, aber Wahrheit ist nicht zwingend gleich Wahrheit.

Nein keine haltlose Behauptung meiner Seite, es gibt genug Wirtschaftexperten und Kritiker die ebenfalls Zweifel daran haben das es einen Fachkräftemangel gibt:
Fachkräftemangel: Das F-Wort | ZEIT ONLINE
http://www.tagesspiegel.de/medien/t...laeche-und-scheuen-selbstkritik/10232610.html
https://www.gulp.de/kb/org/trashpoll-2512.html

Was ist daran so schlimm? Ein toller Weg diese Menschen in das SOzialleben zu integrieren.
Aber ja, die Betriebe nehmen sicher lieber irgendwelche Leute welche kein Deutsch können, genau, erzähl mir bitte mehr davon.

Was ist günstiger? Jemanden komplett über mindestens 1 - 1 1/2 Jahren ausbilden zu müssen, oder ihm nur in 1 - 6 Monaten mit wenig Kosten Deutsch beibringen zu müssen?

Sind wir schon wieder bei "sie klauen unsere Jobs"?

Nein, das war eine Feststellung das man die Kosten scheut Arbeitslose zu qualifizieren, aber dir scheinen ja schon die Argumente aus zu gehen das du mir sowas unterstellst.

Dann kritisier bitte den Kapitalismus, und nicht die Flüchtlinge oder Zuwanderer, die können nichts dafür. Dagegen hat aber weder Pegida demonstriert, noch die NPD, an allem sind einfach die Ausländer und Zuwanderer schuld.

Tue ich, kann man aber nicht ohne auch seine Symptome und Auswüchse zu kritisieren, etwas was du nicht machst. Du kritisierst nur die Leute Dinge ansprechen die man nicht gerne thematisiert, oder um dazu mal zu einem Zitat von Albert Einstein zu greifen:
"Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen." ;)
 
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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Warum auch immer ausversehen zum Doppelpost gekommen.
 
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Also wenn ich sage das Boot ist schon ziemlich voll und man solle erstmal die eigenen Leute in Lohn und Brot bringen damit wirklich nur Minderheiten am Existenzminimum leben müssen ( weil die es so wollen usw. ) , dann wäre ich Automatisch ein Rassist.
Generell gehört das Asylgesetz reformiert damit es schneller geht und leichter jemand wieder abgeschoben werden kann wo es angebracht ist. Auch bei Straftätern müsste man mehr Handlungsfreiheit haben. Das Beste wäre natürlich wenn man in den Ländern gegensteuern würde so das kein Flüchtlingsstrom mehr nötig wäre.
 
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Ihr wisst aber schon, dass man mit dem Geld, dass die EU dafür aus gibt, die Leute möglichst im Mittelmeer verrecken zu lassen, hier eine ganze Menge Flüchtlinge eine ganze Weile durchfüttern könnte? Es geht euch nicht ums Geld, es geht um die Angst vor allem Fremden. DAS ist der springende Punkt.
Deswegen kann ich auch den Begriff "Wutbürger" im Zusammenhang mit Pegida, AfD und ähnlichem Gesocks nicht nachvollziehen. Das sind "Angstbürger", mehr nicht. Und die Ängste sind größtenteils Humbug oder mangelnder Bildung geschuldet.

Ansonsten sind solche Diskussionen hier sinnlos. Es kommen immer die selben und dreschen auf die Schwächsten ein, ganz egal, wie viele Argumente man dagegen bringt. Dass wir zumindest mal einen großen Teil der Schuld tragen (warum wurde hier ja bereits genannt), dass die Menschen keine andere Chance mehr sehen, als ihr ganzes Leben zurückzulassen und ihr gesamtes Geld irgendwelchen zwielichtigen Halsabschneidern für eine Überfahrt in einer Nussschale in den Rachen zu werfen, ist ja egal. Hauptsache die bleiben weg.:schief:
 
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Schämen sollte man sich wenn man manche Dinge hier liest.

GELD! GELD!GELD!

Solange es den Leuten nur um den eigenen Wohlstand / das eigene Geld geht als um andere Menschen, kann ich viele hier nicht ernst nehmen. Es ist doch vollkommen Hupe woher du kommst, denn mal weit ausgeholt kommen wir alle aus Afrika ;)
Es ist traurig mit anzusehen wie sehr der Mensch an sich dazu verkommen ist GELD über alles andere zu stellen. Reist mal in ein verarmtes Land und schaut euch an wie (mal abgesehen von nen paar Idioten die du überall hast) gern arme Leute ihr letztes Hemd mit dir teilen damit es allen wenigstens etwas besser geht. Aber uns geht es ja so schlecht. Wir haben ein Dach über dem Kopf, Kleidung und genug Nahrung. Und kein Mensch, der sich nicht absichtlich dagegen stellt, muss es schlechter haben in Deutschland. Ich bin viel eher Stolz darauf wenn unser Wohlstand mit so vielen Menschen wie nur erdenklich möglich geteilt wird.

Ich wünsche euch in eurem Capitol fröhliche Hungerspiele!
 
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Unsinn ;)

Europa kann nun mal nicht alle afrikanischen Flüchtlinge aufnehmen.

Eher müsste mal die EU Ihre Agrarpolitik überdenken.

Solange die subventionierten Agrarüberschüsse dort für ein Apfel

und ein Ei verschleudert werden, kommt auch die hiesige Landwirtschaft nicht in Fahrt. ;)
 
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Ich sag´s ja wenn man nicht ins gleiche Horn bläst ist man ein Arschloch. Jeder hat so seine Erfahrungen im Leben gemacht und daher seine Meinung, die er ja mitteilen darf so lange man nicht in den Sumpf abgleitet. Von daher hat eben nicht jeder eine so soziale Ader und hält christliche Sachen für ein Relikt aus dem Mittelalter.
 
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Die Überschrift sagt eigentlich schon alles, gerade jetzt wieder sind 400 Flüchtlinge aus Lybien, richtung Italien ertrunken. Der großteil Jugendliche & Kinder - es werden auch immer mehr Flüchlinge die Kurs richtung Europa nehmen und jetzt Teilweise Dimensionen annehmen bei denen man von "überrennen" sprechen kann. Im Fall von Lybien wieder ein Problem das wir uns selber geschaffen haben.
Erschreckend ist auch das es so gut wie keine Reaktion gibt in den Medien oder sauberes Aufarbeiten. Wenn überhaupt eine Meldung kommt, dann wird dort die Tolle Küstenarbeit gelobt, was mit der Aufgabe der Institutionen garnichts zu tun hat, weil deren Auftrag nicht im Retten der Leute liegt, sondern teilweise ohne Rücksicht auf Verluste darin diese Leute davon abzuhalten.
400 auf einen Schlag, wo ist da eigentlich unser Mitgefühl ? Geschätzte 23.000 seit 2000 - Tendenz der Flüchtlinge & damit auch der Todesfälle stark steigend.
Davon viele aus Lybien, wo uns unsere passivität mal wieder rächt.

400 Flüchtlinge im Mittelmeer vor Libyens Küste ertrunken

Warum es so gut wie keinen juckt? Man liest jeden Tag von irgendwelchen Anschlägen, Selbstmordattentätern, Flugzeugabstürzen, etc. Daher sind die Menschen einfach größtenteils abgestumpft und filtern dieses "Hintergrundrauschen" aus. Das ist nur eine natürliche Reaktion die bei den meisten Menschen statt findet, denn sie sind selbst nicht von diesen Ereignissen betroffen.

Und zum Thema Passivität in Lybien: Es war gut, dass wir uns da weitest gehend herausgehalten haben und es wäre besser gewesen, wenn der Rest der EU und die Amis das auch getan hätten. Das Gleiche gilt für Afghanistan, den Irak, Marokko, Syrien, usw. Denn immer wenn sich jemand einmischt, meistens sind es die Amis die den ersten Schritt machen, geht es in die Hose. Ich will gar nicht bestreiten dass Gadaffi, Hussein, Assat & Co. keine netten Zeitgenossen sind oder waren, aber im Vergleich zu dem was in diesen Ländern jetzt vorherrscht, war es unter deren Regime ruhig und gediegen. Was jetzt als Islamischer Staat dort wütet und sich immer weiter ausbreitet, übertrifft die Greueltaten eines Hussein oder Assat noch um Längen.

Und zur Flüchtlingsproblematik: Die EU und Deutschland können nicht endlos Flüchtlinge aufnehmen, das geht einfach nicht. Es müssen Maximalgrenzen festgesetzt werden und es muss bei jedem einzelnen Flüchtling ermittelt werden, aus welchem Land er kommt und ob er tatsächlich politisch oder religiös verfolgt oder bedroht wird. Denn es kann auch keiner abstreiten, dass sich unter den Flüchtlingen viele Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge befinden. Und diese haben einfach nichts hier verloren, zumal es genug Kriegsflüchtlinge gibt, die dringender Hilfe benötigen.

Und da wäre wieder das Thema "sich heraus halten". Das gilt nicht nur im politisch/militärischen Bereich, sondern auch für "wirtschaftlichen Aufbau" oder wie auch immer man es nennen mag. Das betrifft speziell Afrika, wo subventionierte Produkte aus Europa, Asien oder den USA meist billiger sind, als einhemisch produzierte Nahrungsmittel. Man muss diesem Kontinent auch mal die Chance lassen, selbst auf die Beine zu kommen.

Wir Europäer und besonders die Amis, glauben ja, dass wir alles besser wüssten und könnten. Die Amis glauben, sie könnten jedem Land die Demokratie beibringen und die Europäer machen den Rest. Aber das ist Bullshit und die Krisen und Konflikte im nahen Osten sowie Afrika beweisen es jeden Tag aufs Neue.
 
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Und zum Thema Passivität in Lybien: Es war gut, dass wir uns da weitest gehend herausgehalten haben und es wäre besser gewesen, wenn der Rest der EU und die Amis das auch getan hätten. Das Gleiche gilt für Afghanistan, den Irak, Marokko, Syrien, usw. Denn immer wenn sich jemand einmischt, meistens sind es die Amis die den ersten Schritt machen, geht es in die Hose. Ich will gar nicht bestreiten dass Gadaffi, Hussein, Assat & Co. keine netten Zeitgenossen sind oder waren, aber im Vergleich zu dem was in diesen Ländern jetzt vorherrscht, war es unter deren Regime ruhig und gediegen. Was jetzt als Islamischer Staat dort wütet und sich immer weiter ausbreitet, übertrifft die Greueltaten eines Hussein oder Assat noch um Längen.

Du hast mich falsch verstanden, ich meinte mit Passivität nicht das wir uns hätten beteiligen sollen, sondern das unsere Regierung nichts gegen den Krieg in Lybien unternommen hat. Desweiteren beteiligen wir uns ja sogar direkt & indirekt an dem ganzen Chaos wie im Fall von Lybien indirekt als Africom Plattform.
 
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Du hast mich falsch verstanden, ich meinte mit Passivität nicht das wir uns hätten beteiligen sollen, sondern das unsere Regierung nichts gegen den Krieg in Lybien unternommen hat. Desweiteren beteiligen wir uns ja sogar direkt & indirekt an dem ganzen Chaos wie im Fall von Lybien indirekt als Africom Plattform.

Nun, Deutschland hat außenpolitisch so gut wie nichts zu sagen. Zwar glauben das manche, aber denkst du wirklich die USA, GB, FR, usw. würden sich in irgendeiner Beziehung etwas von Deutschland sagen lassen? Wir blamieren uns außenpolitisch doch immer wieder, z.B. als Steinmeier nach den Maidan-Unruhen gleich zu Klitschko ging, um seine Solidarität zu bekunden. Was Dümmeres hätte man nicht machen können. Wir hätten sagen können, dass der Krieg in Lybien ein Fehler ist, aber ihn verhindern? Unmöglich!
Wir können ja froh sein, dass wir nur in Afghanistan und am Horn von Afrika Einsätze haben. Ginge es nach der Nato, wären wir auch im Irak und zig anderen Scharmützeln im Einsatz.

Aber den Amis & Co. geht es ja gar nicht darum sich aus fremder Leute Angelegenheiten rauszuhalten. Die brauchen einfach immer einen Feind, nicht zuletzt um ihr aufgeblähtes Militär zu rechtfertigen und die Rüstungsindustrie am Laufen zu halten. Den Amis geht es auch darum, Europa und andere Länder von sich abhängig zu machen, u.A. mit TTIP.
 
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Da haste mich auch falsch verstanden :P Ob wir jetzt einen Krieg dadurch verhindern können, indem wir den Amerikanern die Logistik in Europa das ja zum Drehpunkt für den Nahen Osten & Afrika fungiert unter dem Arsch wegziehen, sei mal dahingestellt - Aber wir haben zig möglichkeiten gehabt in den letzten 20-30 Jahren uns ganz klar gegen Kriegerische Handlungen auszusprechen - woran wir ja einerseits tagtäglich erinnert werden, das wir als Deutsche eine Verantwortung tragen usw. Aber offensichtlich 0 Interesse daran haben diese wahrzunehmen und uns eben das Chaos das angestellt wird zumindest klar entgegenzustellen und zu verurteilen. Stattdessen hüpfen wir seit ewigkeiten auf allen Kriegsschauplätzen rum, beteiligen uns an Kriegen und seis "nur" durch Logitik und schwafeln dabei was von "wieder mehr verantwortung übernehmen" - Nicht falsch verstehen - ich bin auch kein Pazifist - aber um abzusehen was damals passieren würde von Afghanistan über den Irak und Lybien und zig anderen Schauplätzen, musste man auch damals kein Hellseher sein, sondern einfach kritisch eins und eins zusammenzuzählen.

Auf Afrika, seine Flüchtlinge & und Soziale Spannungen wie man sie hier sehr gut sehen kann bezogen bedeutet das z.B. einfach das "wir" (die EU,insbesondere Deutschland) durch Subventionen unsere Nahrungsmittel so günstig anbieten können, das Länder die auf die Produktion angewiesen sind (was einen großteil Afrikas betrifft) keinerlei Chancen selbst auf ihren eigenen Märkten besitzen. Sich Afrika nicht durch Zölle schützen kann, weil wir uns auch die Zollfreiheit erpresst haben - gleichzeitig wie bekloppt Rohstoffe aus Afrika beziehen (Öl, Edelmetalle, Blumen für Parfums auf riesigen Plantagen) deren Bevölkerung aber auch 0 davon partizipiert weil wir diese Rohstoffe willentlich so günstig beziehen wollen das uns Menschenrechte gerademal scheissegal sind, Sklaven & Kinderarbeit dabei auch nicht falsch sein kann, wir also auch Afrika aussaugen, die Bevölkerrung sich dann aber hier wundert was sich einige Afrikaner erdreisten uns "hier die haare vom kopf zu fressen" (weil sie an diesem Punkt auch nicht verstehen, das z.B. Asylberwerber in Deutschland generell keine Arbeitserlaubnis erhalten, oder das die Ausgaben für Asylanten auf unser BIP gesehen einfach Peanuts sind und soziale Armut nicht durch Flüchtlinge entsteht die alles beanspruchen würden, sondern künstliche verknappung) aber das Probleme sind mit denen wir uns eigentlich auseinandersetzen müssten, weil Rassismus schon wieder sehr Salonfähig wird von Pegida über NSU bis zu Überschriften in Leitmedien wie "Gierige Griechen" usw.

Alles super soziale Probleme mit denen sich der Pöbel auseinandersetzen darf, damit das Spiel weiter das selbe bleibt und er nicht irgendwann auf den Trichter kommt die Spielregeln zu ändern ;)
 
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Auf Afrika, seine Flüchtlinge & und Soziale Spannungen wie man sie hier sehr gut sehen kann bezogen bedeutet das z.B. einfach das "wir" (die EU,insbesondere Deutschland) durch Subventionen unsere Nahrungsmittel so günstig anbieten können, das Länder die auf die Produktion angewiesen sind (was einen großteil Afrikas betrifft) keinerlei Chancen selbst auf ihren eigenen Märkten besitzen. Sich Afrika nicht durch Zölle schützen kann, weil wir uns auch die Zollfreiheit erpresst haben - gleichzeitig wie bekloppt Rohstoffe aus Afrika beziehen (Öl, Edelmetalle, Blumen für Parfums auf riesigen Plantagen) deren Bevölkerung aber auch 0 davon partizipiert weil wir diese Rohstoffe willentlich so günstig beziehen wollen das uns Menschenrechte gerademal scheissegal sind, Sklaven & Kinderarbeit dabei auch nicht falsch sein kann, wir also auch Afrika aussaugen, die Bevölkerrung sich dann aber hier wundert was sich einige Afrikaner erdreisten uns "hier die haare vom kopf zu fressen" (weil sie an diesem Punkt auch nicht verstehen, das z.B. Asylberwerber in Deutschland generell keine Arbeitserlaubnis erhalten, oder das die Ausgaben für Asylanten auf unser BIP gesehen einfach Peanuts sind und soziale Armut nicht durch Flüchtlinge entsteht die alles beanspruchen würden, sondern künstliche verknappung) aber das Probleme sind mit denen wir uns eigentlich auseinandersetzen müssten, weil Rassismus schon wieder sehr Salonfähig wird von Pegida über NSU bis zu Überschriften in Leitmedien wie "Gierige Griechen" usw.

Da liegst du nicht ganz richtig. Der Westen muss sich die Rohstoffe in Afrika nicht erpressen, da spielen die meisten Regierungen in den afrikanischen Ländern freiwillig mit da diese mit die größten Nutznießer an der Sache sind und die Regierenden dort sich an diesen Deals mit dem Westen, für die günstigen Rohstoffe, privat bereichern.
Folglich liegt es in der Verantwortung der Wähler in Afrika dafür zu sorgen das ihre Regierungen dort sich nicht auf ihre Kosten bereichern und es eine Perspektive für die Leute dort gibt.
Der Westen nutzt diese völlig korrupte Politik dort unten in weiten Teilen nur aus, den eigentlich sind die westlichen Staaten viel zu abhängig von afrikanischen Rohstoffen und Anbauflächen als das man die Länder dort ernsthaft erpressen könnte.
Afrika hat alle Mittel um den Westen dazu zu zwingen dort faire Preise zu zahlen und faire Arbeitsbedingungen ein zu halten, grade wenn die verschiedenen Staaten in diesem Punkt gemeinsam agieren würden. Aber wie gesagt, im Interesse der wenigen die dort an der Macht sind ist dies nicht.
Würde Afrika entsprechend Druck auf den Westen ausüben bliebe selbigen nichts anderes übrig als nach zu geben, oder aber mit Gewalt Zugang zu den Rohstoffen zu verschaffen, was wohl weder Europa noch die die USA in Erwägung ziehen würden den im Vergleich zu Kolonialzeiten Anfang des 19Jhr. besteht Afrika heute nicht mehr nur aus Stämmen mit Speeren und Pfeil und Bogen und wäre das wohl noch zermürbender als ein Angagment im Iraq oder Afgahnistan.

Also kurz um, man kann den Westen nicht alleine dafür in Regress nehmen, für die Zustände in Afrika sind. Das einzige was man den Westen vorwerfen kann ist seine eigenen "Ideale" für günstige Rohstoffe einfach zu ignorieren und die Zustände aus zu nutzen, aber die Hauptverantwortung für die Zustände da unten trägt inzwischen die Bevölkerung in Afrika, die es in 60 Jahren ohne Kolonialherrschaft nicht geschaft hat Regierungen in den Ländern zu bilden die nicht nur ihr persöhnliches korruptes Interesse im Sinn haben, sondern auch die Interessen der Bevölkerung und der Länder an sich.
 
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