Es gibt Spiele in denen die CPU schon bei ~60 FPS limitiert. Das trifft besonders oft Open World Titel oder seltener auch mal Rennspiele. Teilweise machen sich mehr Kerne auch in der Streamingleistung bemerkbar. Level/Szenenwechsel werden schneller geladen und sowas.
Abgesehen davon bieten die meisten Spiele wenig Möglichkeiten die CPU Last zu senken oder umgekehrt durch mehr Details zu erhöhen. In Kombination damit, dass sich die CPU-Leistung pro Kern in den letzten Jahren nur langsam erhöht hat, kann ma nicht schlussfolgern, dass der Anspruch an die CPU-Performance dem an die GPU-Leistung weit voraus ist. Es wird sich einfach an einem gewissen Niveau orientiert und fertig. Das Spiel an sich durch die CPU limitieren zu lassen ist kein Problem - macht wie gesagt nur keiner wirklich, weil es nichts bringt, gibt ja keine wirklich schnelleren Prozessoren.
Und da sich IPC und Takt nur schleppend entwicklen braucht man halt Kerne. Da geht die Reise hin und momentan sieht es nicht so aus, als gäbe es eine Alternative. Wenn man als Spieleentwickler jetzt Spiele schreibt, die wirklich wenig CPU Last erzeugen, brauchen die sich da, wie gesagt, aus meiner Sicht keinen Kopf machen. Alle anderen haben keine Wahl und wer es nicht tut, hat was verpennt.
Bzgl. des VRams: Es gibt schon Spiele, die hochaufgelöste Texturen bieten. Die kosten quasi nichts, aber man merkt, wenn der Speicher voll läuft. Da sind 4GB zu knapp. 6GB reichen gerade so. Zwar werden 8GB nicht voll, aber 7GB Karten gibts hat nicht.
Wenn du jetzt sagst: "Mehr als 4 Kerne braucht man nicht", braucht man auch keine höhere Auflösung, keine besseren Texturen usw.