Der "Was spielt ihr gerade?" Thread. PC, Konsole. AAA, Indie, Geheimtipps.

Wie siehts eigentlich aus. So lange der Steam Sale noch läuft: Hat noch jemand "Geheimtipps" die man aus der Versenkung befreien müsste?
 
Ist eine Mischung aus Terranigma und den guten alten Zelda. Ich hatte extrem viel Spaß damit, und es steckt auch von der Story mehr dahinter, als man erst glaubt. Der DLC ist auch sehr zu empfehlen. Viel Spaß mit dieser Perle, ich hab >70h versenkt und immer noch nicht alles entdeckt.
Genau an die zwei habe beim Trailer gedacht. Und die Geschwindigkeit ist ja mal geil.
Spätestens bei der Szene:
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War das Ding im Einkaufskorb.
 
Yakuza bin ich raus seitdem das rundenbasiert ist.

Hab gerade wieder Elden Ring im Skyrim Modus gezockt. Ich hab gerade 4 Drachen gelegt. Also mit denen haben die mal nicht gegeizt.
 
Ich hab' jetzt rund 30 Stunden The First Descendant gespielt. Der Anfang hat wirklich Spaß gemacht. Movement und Gunplay sind ganz gut. Allerdings fängt das Spiel nach etwa 15 Stunden an, ganz stark abzunehmen, weil die fundamentalen Design-Schwächen des Spiels sichtbar werden und es unfassbar grindy wird:
  • Die Enemy und Event Variety ist viel zu übersichtlich. Das Spiel fängt leider sehr schnell an, eintönig zu wirken.
  • Es gibt quasi kein Event- und Levelscaling, was - einerseits / im Falle des fehlenden Eventscaling - dazu führt, dass man in bestimmten Events von Gegnern überrant wird und quasi nichts machen kann und - andererseits / im Falle des fehlenden Levelscaling -, dass Gegnergruppen einfach sofort explodieren, sofern man einen zu weit fortgeschrittenen Charakter im Matchmaking hat.
  • Bestimmte Materialien bekommt man nur aus sogenannten Void Fragments / Void Reactors. Das Problem an der Sache ist, dass man Void Fragments nur mit bestimmten Elementen öffnen kann und daher "Descendants", also die spielbaren Charaktere craften muss, weil jeder Charakter nur ein Element beherrscht. Problem: Jedes Material gibt es nur aus einer ganz bestimmten Tätigkeit und es gibt Materialien, die auch nur aus Lootboxen bekommt, die man in ganz bestimmten Tätigkeiten droppen kann. Selbst, wenn man den Charakter mit dem spezifischen Element, das man braucht, hat, müsste man diesen noch leveln und leveln ist sehr grindy.
  • Das Progress-Pacing ist - bezogen auf die Raidbosse - wirklich schlecht bzw. sind - zumindest bestimmte Raid-Bosse - schlecht gebalanced. Der erste krasse Difficulty Spike kommt beim Level 44 Raid Boss "Dead Bride", der einfach - zumindest bezogen auf das Level, das man dort beim Storydurchgang hat - viel zu viel HP hat. Allgemein wirkt es ein wenig seltsam, dass 40 das Maximallevel ist, die Gegner aber hoch bis Level 130 gehen und man selbst für Storybosse mitunter, wenn man auf Matchmaking angewiesen ist, ziemlich stark grinden muss.
  • Die Story ist... keine Ahnung... Man spielt das Spiel sicherlich nicht wegen der Story. Die Story dürfte wohl ausschließlich als Vehikel für Gameplay dienen.
  • Grafisch sieht das Spiel wirklich ganz nett aus, allerdings auch sehr, sehr beliebig. Die dunklen Räume sind mitunter zu dunkel, so dass man wenig sieht und das ist kein Einstellungsproblem. Aber ok, ich spiele eine hübsche Südkoreanerin namens Bunny in einem Latex-Maid-Kostüm. Das macht vieles wett, schätze ich?
Das Spiel hat sich anfänglich wie eine ganz gute 7/10 angefühlt, ist für mich bislang aber auf eine 5/10 abgerutscht und wird im Endgame-Content vielleicht noch weiter abrutschen. Das Grund-Gameplay hat durchaus Potential. Allerdings muss Nexon sehr, sehr viel machen, um aus diesem Potential etwas zu machen.
 
Lost Horizon 2 (iPad)

Dieses Point & Click Spiel war schon viel zu lange in meinem Pile of shame. Und nun habe ich es endlich nachgeholt. Das Game hat die gewohnt hohe Produktionsqualität der Animation Arts Adventures. Top vertont, sehr schöne Grafik (nix Pixel Art). Schade dass es schon vorbei ist. Mit Freude hatte ich allerdings auf der Seite von Animation Arts gelesen, dass man an neuen Adventures arbeitet. Immer her damit. Gegen ein neues Date mit einer gewissen Nina Kalenkow hätte ich jedenfalls nichts einzuwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hellblade II (PC Game Pass)

Digga, ist das 'ne Wucht!
Optisch und akustisch einfach nur fulminant. Inhaltlich erschien es mir in der 1. Std dafür aber auch noch verstörender als Teil I.
Atmosphäre ist sehr intensiv.
 
Stehe vor meinem ersten RDA-Komplex.
Erkennst du denn in dieser braunen Suppe überhaupt noch etwas?

Zum Thema:
Ich habe mich mal an Twelve Minutes versucht und es dann enttäuscht zurückgegeben. Das habe ich mir viel spannender vorgestellt. Die Animationen wirken hölzern, es fehlt ein Soundtrack, der Atmosphäre aufbaut und das Gequatsche der Frau hat mich schon nach fünf Minuten gestört. Die Bedienung wirkt, als hätte sie noch Feintuning gebraucht und überhaupt wird man zu schnell ins Geschehen geworfen. Schade.
 
Ich hab' jetzt rund 30 Stunden The First Descendant gespielt. Der Anfang hat wirklich Spaß gemacht. Movement und Gunplay sind ganz gut. Allerdings fängt das Spiel nach etwa 15 Stunden an, ganz stark abzunehmen, weil die fundamentalen Design-Schwächen des Spiels sichtbar werden und es unfassbar grindy wird:
  • Die Enemy und Event Variety ist viel zu übersichtlich. Das Spiel fängt leider sehr schnell an, eintönig zu wirken.
  • Es gibt quasi kein Event- und Levelscaling, was - einerseits / im Falle des fehlenden Eventscaling - dazu führt, dass man in bestimmten Events von Gegnern überrant wird und quasi nichts machen kann und - andererseits / im Falle des fehlenden Levelscaling -, dass Gegnergruppen einfach sofort explodieren, sofern man einen zu weit fortgeschrittenen Charakter im Matchmaking hat.
  • Bestimmte Materialien bekommt man nur aus sogenannten Void Fragments / Void Reactors. Das Problem an der Sache ist, dass man Void Fragments nur mit bestimmten Elementen öffnen kann und daher "Descendants", also die spielbaren Charaktere craften muss, weil jeder Charakter nur ein Element beherrscht. Problem: Jedes Material gibt es nur aus einer ganz bestimmten Tätigkeit und es gibt Materialien, die auch nur aus Lootboxen bekommt, die man in ganz bestimmten Tätigkeiten droppen kann. Selbst, wenn man den Charakter mit dem spezifischen Element, das man braucht, hat, müsste man diesen noch leveln und leveln ist sehr grindy.
  • Das Progress-Pacing ist - bezogen auf die Raidbosse - wirklich schlecht bzw. sind - zumindest bestimmte Raid-Bosse - schlecht gebalanced. Der erste krasse Difficulty Spike kommt beim Level 44 Raid Boss "Dead Bride", der einfach - zumindest bezogen auf das Level, das man dort beim Storydurchgang hat - viel zu viel HP hat. Allgemein wirkt es ein wenig seltsam, dass 40 das Maximallevel ist, die Gegner aber hoch bis Level 130 gehen und man selbst für Storybosse mitunter, wenn man auf Matchmaking angewiesen ist, ziemlich stark grinden muss.
  • Die Story ist... keine Ahnung... Man spielt das Spiel sicherlich nicht wegen der Story. Die Story dürfte wohl ausschließlich als Vehikel für Gameplay dienen.
  • Grafisch sieht das Spiel wirklich ganz nett aus, allerdings auch sehr, sehr beliebig. Die dunklen Räume sind mitunter zu dunkel, so dass man wenig sieht und das ist kein Einstellungsproblem. Aber ok, ich spiele eine hübsche Südkoreanerin namens Bunny in einem Latex-Maid-Kostüm. Das macht vieles wett, schätze ich?
Das Spiel hat sich anfänglich wie eine ganz gute 7/10 angefühlt, ist für mich bislang aber auf eine 5/10 abgerutscht und wird im Endgame-Content vielleicht noch weiter abrutschen. Das Grund-Gameplay hat durchaus Potential. Allerdings muss Nexon sehr, sehr viel machen, um aus diesem Potential etwas zu machen.
Danke für die detaillierte Zusammenfassung. Bestätigt total meinen Eindruck, den ich nach dem Schauen von Lets Plays hatte.

Morgen erscheint Once Human, was ja in eine ähnliche Kerbe schlägt, nur dass es jetzt schon in den Previews nach viel mehr aussieht. Dieses abgedrehte Artdesign mit der feindlichen KI und alles wirkt auf mich jedenfalls insgesamt viel ansprechender als das in meinen Augen total uninspirierte The First Descendant.
 
Danke für die detaillierte Zusammenfassung. Bestätigt total meinen Eindruck, den ich nach dem Schauen von Lets Plays hatte.

Morgen erscheint Once Human, was ja in eine ähnliche Kerbe schlägt, nur dass es jetzt schon in den Previews nach viel mehr aussieht. Dieses abgedrehte Artdesign mit der feindlichen KI und alles wirkt auf mich jedenfalls insgesamt viel ansprechender als das in meinen Augen total uninspirierte The First Descendant.
Once Human sieht wirklich ganz nett aus. Ich hab' nach The Last Descendant nur die Sorge, dass Online Multiplayer Spiele nichts mehr für mich sind. Es ist mittlerweile wirklich schwer, in feste und eher familiäre Communities zu kommen. Früher™ war das alles noch kein Problem, weil neben der Schule und dem Studium genug Zeit für diese Art Spiele war und auch der Freundeskreis genug Zeit dafür hatte. Das Berufsleben und gerade der Umstand, dass die soziale Komponente in diesen Spielen seit Langem schon idR ausgelagert wird (bspw. auf Discord), macht diese Art Spiele - gerade bei schlechtem Matchmaking - qualitativ so viel schlechter. Spielen würde ich Once Human allerdings auch gern.

...und ich schätze, ich habe in Once Human auch keine hübsche Südkoreanerin namens Bunny im Latex-Maid-Kostüm. :ugly:
 
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