Der Philosophie Thread

Das ist insofern interessant, da die damaligen Muslime gar nicht wissen konnten, dass die Materie immer wieder aus Atomen entsteht und auseinandergeht.
Lange Zeit vor den Muslimen vermutetten die antiken Griechen bereits dass alles aus kleinsten Bausteinen besteht, die man nicht mehr sehen und nicht mehr teilen kann.
 
Gebrochene Teile, nicht Einzelteile.

Atome sind weder gebrochen noch sind sie Einzelteile.
Da passt also gar nichts. ;)
Nochmal unser menschliches Verständnis ist lt. unserem Glauben nicht ausreichend für Allahs Werke so glauben wir fest daran und zweifeln nie an Allahs Entscheidungen und Worte.

Es kann ja jeder dran zweifeln wenn er mag.
Nur last denjenigen Ihren glauben und macht es nicht schlecht in irgendeiner Weise.
Auch wir und Imame können nicht alles erklären weil Mensch und nicht ausreichendes Verständniss für Gottes Werke, Taten, Worte usw. hatte ich ja oben erwähnt.

Ja, es gibt auch unterschiedliche interpretationen vom Islam innerhalb der Muslime.
Das gibt es in jeder Religion.
Ursachen dafür, politische, wirtschaftliche, interessen; Ausnutzung usw.

Ich finde es viel interessanter, die Religion gemeinsam zu analysieren und mit anderen Religionen sachlich zu vergleichen.
Wenn einer meint das diese oder jene Religion ihm nicht passt kann er das ja kund tun aber sachlich.

Mögen eure Bemühungen von Allah / Manitou / Jesus / Budah belohnt werden.
Lange Zeit vor den Muslimen vermutetten die antiken Griechen bereits dass alles aus kleinsten Bausteinen besteht, die man nicht mehr sehen und nicht mehr teilen kann.
Ja, so ist es ja mit dem Quran deckungsgleich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Atome sind weder gebrochen noch sind sie Einzelteile.
Da passt also gar nichts. ;)
Weil die Atome noch aus kleineren Teilchen zusammengesetzt sind?
Wenn man Atome nicht spaltet sind es doch Einzelteile oder nicht? Wenn man mal die Elektronen auf ihren Bahnen um das Atom ausklammert.

Ich finde eher bemerkenswert, dass manche schon damals vor so langer Zeit, darauf gekommen sind.
 
Nochmal unser menschliches Verständnis ist lt. unserem Glauben nicht ausreichend für Allahs Werke so glauben wir fest daran und zweifeln nie an Allahs Entscheidungen und Worte.
Und ich glaube nicht an ein übergeordnetes Wesen. Daher zweifel ich alles an und vertraue da der Wissenschaft.
Natürlich kann die Wissenschaft auch nicht alles erklären, aber sie erzählt nicht, dass man glaubén muss, sondern sie himterfragt sich selbst, wie man ja an den letzten Jahrhunfderten sehen kann.
Theorien wurden aufgestellt und wieder fallen gelassen, weil sich die Beobachtung und Messung nicht mit dem deckten, was die Theorie annahm.

Ich finde eher bemerkenswert, dass manche schon damals vor so langer Zeit, darauf gekommen sind.
Ich schätze mal, dass man das auch schon vor 50.000 Jahren annahm.
Nimm einen Stein und zerteile ihn immer wieder. Endweder kann man das unendlich lange machen oder man kommt zum Anfang der Materie, also dem Atom.
Und natürlich dachte man lange, dass es nicht teilbar ist. Wenn man es genauer betrachtet, ist das Atom chemisch auch nicht teilbar. Und Radioaktivität ist relativ neu, als Entdeckung.
Dafür musste man extra eine neue fundamentale Kraft einführen, weil man es sonst nicht erklären konnte (und alle regen sich über die dunkle Materie auf, die man eingeführt hatte, um die Entstehung der Galaxien erklären zu können).
 
@compisucher
Wegen den 99 Namen Allahs: Gerade für den hiesigen Kulturkreis auch interessant; einer der 99 Namen von Allah ist الجبار - Al Dschebbar, was wortwörtlich soviel bedeutet wie "Der, der in Einzelteile zerlegt und zusammensetzt". Daraus wird auch das ursprünglich arabische Wort Algebra (Mathematik) gebildet.
Das ist insofern interessant, da die damaligen Muslime gar nicht wissen konnten, dass die Materie immer wieder aus Atomen entsteht und auseinandergeht. Schon krass, dass im Qur'an halt erwähnt wird, dass Allah derjenige ist, der alles in Einzelteile zusammensetzt und zerlegt.

Konkret kann ich naturgemäß natürlich nichts dazu beitragen,
warum einer der Namen für Allah eben diese Bedeutung hat.

Ich für meinen Teil denke, dass es ein ergänzender Teil der Lobpreisungen der Gläubigen ist, um in diesem Falle die in Worten oder Schrift kaum beschreibbare Bedeutung von Allah für die Gläubigen hervorzuheben.
Wie oben schon mal angeklungen, gibt es solche Superlative auch bei Manito und natürlich auch im Christentum.

Die eigentliche Kernbotschaften der jeweiligen Religionen sind ja aber Andere.

Lobpreisungen in den Zusammenhang von modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu setzen, lenken meiner Ansicht eher davon ab, den von Gott/Allah/Manito (oder sonst wer) vorgegebenen richtig Weg zu beschreiten.

Letztlich deshalb wie ich an der Stelle gar nicht zu spekulieren anfangen, ob das so gemeint ist oder auch nicht.

Meine Frage ist jetzt, wird im Glauben an Manitou, er auch als Schöpfer aller Dinge angesehen und wenn ja, welchen Sinn hat die Schöpfung?

Manito ist kein Erschöpfer, er ist alles, ist es schon immer gewesen, wird es immer sein.
Durch seine Existenz existiert alles andere.

Die Erzählung des Lenâpe Tribe verdeutlicht dies:

Sie wären literaturtechnisch originär nachzulesen in der
"Brinton´s Library of Aboriguinal Literture No. V, Philadelphia 1885"


Das sind heilige Worte, mutmaßlich zum allerersten Mal in einem deutschsprachigem Forum :)
Symbol und Sprsche sind gleichrangig.
Die Zeichen in Sand zu malen sind heilig.

1687501773977.png

Sayewi talli wemiguma wokgetaki
(Zu Beginn, hier und überall, zu allen Zeiten und über der Erde)


1687501799452.png

Hackung kwelik owanaku wak yutali Kitanitowit-essop
(Auf der Erde war überall Nebel und da war der große Manito)

1687501919858.png

Sayewis hallemiwis nolemiwi elemamil Kitanitowit-essop
(Zu Beginn, für immer, verloren im Raum, überall, war der große Manito)


Was bedeutet dies?

Manito ist überall, er ist in Dir, er ist in mir, er ist in allem was du sehen kannst oder auch nichts sehen kannst, er ist die Zeit, er ist die Vergangenheit, er ist die Gegenwart, er ist die Zukunft.

Du bist ein direktes Kind Manitos, deine Seele ist Manito.

Da Manito durch seine Existenz IST, gibt es keinen Grund für eine Schöpfung.
Warum alles um uns existiert, weiss nur Manito.

Da Manito der Vater von allem ist, von jedem Lebewesen, von jedem Stein, vom Wasser, von den Sternen, vom Feuer, hat jeder ein ganz klare Aufgabe bekommen.
So wie jeder Vater seinen Kindern Aufgaben gibt.
Unsere Aufgabe ist es, die Erde und alles was lebt und nicht lebt, zu schützen und zu bewahren.
(Was bekannter Maßen aktuell etwas schief geht :()

Unser Gebet ist der Gesang.
Je höher die Stimmlage der Krieger ist, um so näher ist Manito.
Untere Beispiele ist aus Gesangswettbewerben anlässlich eines Powwows.

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Wir werden wieder mehr :)

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Mal philosophische und soziale Aspekte über die Zeit.
 
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Mal philosophische und soziale Aspekte über die Zeit.
Meiner Meinung nach lässt sich Zeit nur begrenzt "sparen", indem man Dinge auf irgend eine Art schneller "erledigen" kann.

Man sieht es denke ich z.B. im Straßenverkehr recht gut.
Nur weil ein Auto heute schneller fahren kann und damit sein Fahrer, bedeutet das nicht das man auch automatisch schneller am Ziel ist als jemand der langsamer fährt (sofern man nicht komplett rücksichtslos unterwegs ist und jedweige Verkehrsregeln ignoriert), weil es immer noch äußere Einflüsse gibt (Ampelschaltungen, andere Verkehrsteilnehmer, Wetter, Stau, Unfälle, ect. pp.) die am Ende Einfluss nehmen.

Wie oft hat man es nicht das jemand der einen überholt hat, weil er es eilig hat, an der nächsten roten Ampel wieder direkt vor einem steht?
Was hat derjenige also am Ende effektiv eingespart und vor allen hat er die eingesparte Zeit evt. an anderer Stelle / bei anderen Dingen nicht wieder verloren?

Oder auch wenn man eine Nachricht verschickt.
Ja das geht heute, gerade über das Internet, sehr fix, aber das bedeutet halt auch nicht automatisch das man dadurch am Ende wirklich effektiv Zeit eingespart hat, gerade wenn auf die Nachricht noch eine Antwort des Empfängers folgen soll, kann es durchaus sein das am Ende die erwartete Rückantwort trotzdem nicht schneller bei einem ankommt als wenn der ganze Vorgang über den analog verschickten Brief erfolgt wäre.

Noch ein anderes Beispiel.
Hat man Zeit gespart wenn man 500m zum Supermarkt sprintet, dann aber an der Kasse 5min in einer Schlange steht, oder hätte man am Ende nicht genauso viel Zeit gebraucht, wäre 500m gemächlich gegangen und hätte damit 5m länger für den Weg gebraucht, dafür wäre dann aber die Schlange an der Supermarktkasse bereits weggewesen und man wäre sofort abkassiert worden?

Ich denke am Ende unterliegt auch die eingesparte Zeit wieder einer gewissen "Normalisierung".
Was ich an einem Ende einspare wird durch nicht beeinflussbare äußere Umstände, oder in anderen Situationen, die dadurch entstehen weil man schneller war, am anderen Ende wieder aufgebraucht, so das ich im Mittel gesehen immer in etwa gleich schnell bleibe.

Macht es daher Sinn sich permanent selbst zu hetzen und dadrüber nachzudenken wo man Zeit einsparen könnte?
Ich denke nur sehr bedingt. ;)
 
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Macht es daher Sinn sich permanent selbst zu hetzen und dadrüber nachzudenken wo man Zeit einsparen könnte?
Ich denke nur sehr bedingt. ;)
Ich mache mir sowieso keinen Druck. Auch was man alles erleben könnte.
Man wird eh nie alles oder das Meiste erleben. Das geht nicht.
Es gab auch eine Studie darüber was Menschen am meisten im Alter bereuen.
Da geht es nicht um verpasste Karriere oder Geldchancen.
Sondern um die Zeit mir ihren Liebsten. Personen die ihnen wichtig sind.
Die Studie hatte dabei Menschen aus allen Bevölkerungsschichten erfasst.
Fast alle haben gesagt, dass sie am liebsten noch mehr Zeit mit Personen verbracht hätten, die ihnen was bedeuten.
 
Zeitempfinden ist ja auch wirklich sehr subjektiv. Ich behaupte weniger ist mehr, sofern Aufmerksamkeit vorhanden ist. Soll heißen; Dinge langsam und mit hoher Aufmerksamkeit zu machen ist qualitativ besser für die eigene Zeitwahrnehmung, als viele Sachen schnell machen.

Ich merke selber, wie gut mir Entschleunigung tut. Ganz besonders während des Corona Lockdowns. Auf der anderen Seite fällt mir Entschleunigung auch sehr schwer, da ich leider schon ziemlich gehetzt durch mein Leben bisher gegangen bin und die Gesellschaft (Job in erster Linie) sehr auf Schnelligkeit und "Hetze" ausgelegt ist.
 
Zeitempfinden ist ja auch wirklich sehr subjektiv. Ich behaupte weniger ist mehr, sofern Aufmerksamkeit vorhanden ist. Soll heißen; Dinge langsam und mit hoher Aufmerksamkeit zu machen ist qualitativ besser für die eigene Zeitwahrnehmung, als viele Sachen schnell machen.
Definitiv! Dann kann man Dinge viele besser geniessen.

Ich merke selber, wie gut mir Entschleunigung tut. Ganz besonders während des Corona Lockdowns. Auf der anderen Seite fällt mir Entschleunigung auch sehr schwer, da ich leider schon ziemlich gehetzt durch mein Leben bisher gegangen bin und die Gesellschaft (Job in erster Linie) sehr auf Schnelligkeit und "Hetze" ausgelegt ist.
Ich entschleunige sogar in dem ich Nachmittags einen Mittagsschlaf mache. :ugly:

Als Frührentner darf ich das. ;)
 
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Wird es eine neue Art Mensch geben?
 
SchemaWahrheitsfindung.jpg

Ich habe mir mal überlegt, wie der Prozess der Wahrheitsfindung funktioniert. Eigentlich gibt es da 3 Säulen. Die Realität/Wirklichkeit welche wir uns alle teilen und in der wir leben. Dann das Weltbild (vor allem wissenschaftlich) und der Mensch als Individuum. Das Weltbild ist eine Abbildung der Realität. Jeder Mensch hat von diesem eine andere Ansicht. Hier geht es nur um Erkenntnis, Wissen und Erfahrungen. Nicht um glauben. In Wirklichkeit ist alles natürlich viel komplexer. Ich hoffe man kann aber anhand der Grafik nachvollziehen wie ich das meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal eine interessante Tabelle, welche in der Philosophie die "Erkenntnistheorie" behandelt. Ich bin auch eher Vertreter des wissenschaftlichen Realismus. Meiner Meinung nach ist auch Realität und Wirklichkeit das selbe. Und diese existiert unabhängig von uns Menschen. Schon lange vor uns und auch noch lange danach. Deswegen ist es egal wie wir die Dinge benennen. Oder welche Vorstellungen wir uns davon machen. Das "interessiert" die Natur nicht. Allerdings kann ich als Mensch, auch nur eine Aussage darüber machen, weil ich das Wissen darüber habe, welches ich wahrgenommen habe. Der Mensch lässt sich nicht ganz ausschließen.

Erkenntnistheorie.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin!

Möchte hier noch jemand mitmachen? Ich hatte den anderen Beitrag zuvor noch editiert und eine Tabelle eingefügt.
Ich glaube jetzt hat man noch mehr Substanz oder Stoff dafür.
In der letzten Zeit hatte ich mich nämlich intensiver mit Philosophie beschäftigt und auseinandergesetzt.
 
Ich hatte noch eine andere stark vereinfachte Grafik oder Diagramm erstellt zum Thema "Wahrheitsfindung".
Dabei hatte ich zwischen Realität und Wirklichkeit differenziert. Und zwischen individuellen Weltbild und allgemeinen. Letzteres ist wissenschaftlich orientiert. Das ist erstmal nur ein grobe Skizze sozusagen:

Realitätb.jpg

Ist aber in Wirklichkeit nicht statisch, sondern dynamisch und voller Interaktionen.
 
Wirklichkeit ist ein Synonym von Realität und umgekehrt, also total redundant was wiederum ein Synonym von überflüssig ist .... auf deutsch du kannst das nicht differenzieren was wiederum ein Synonym für abstufen ist. :D
 
Die Wirklichkeit/Realismus kann man ja auch abstufen, denn jeder Mensch ist in der Lage seine sich seine Realität so hinzubiegen wie er es gerne möchte. Sich also praktisch sein eigenes Weltbild zu erschaffen, deshalb gibt es ja Flacherdler obwohl sie in der Schule waren und dort die Wahrheit gelehrt wird ... er hat also die Wahrheitsfindung bereits erfahren während der Schule. Das er sie jetzt ablehnt hat halt mit den Interaktionen zu tun die er in seinem Leben nach der Schule beschlossen hat ... für mich persönlich die Falschen, aber wie wir ja festgestellt haben kann man auch als Flacherdler Freunde finden ... selbst wenn man zu viel Fantasie hat. ;)
 
Dann weicht die individuelle wahrgenommene Realität aber von der allgemeinen Realität oder Wirklichkeit ab.
 
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