Zumindest habe ich von Russland schon deutlich mehr im Bezug auf die NATO gehört, als von NordkoreaHmm - die beiden machen zwar oft ihr eigenes Bier, aber sie meckern selten offen rum, solange es sie nicht direkt betrifft.

Aus humanitärer Sicht gäbe es keine wirkliche Alternative zu einem sofortigen militärischen Eingriff, nur vom strategischen Blickpunkt aus könnte sich das als gefährlich erweisen. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass eine so große Intervention nach Afghanistan oder dem Irak noch in den westlichen Regierungen und Parlamenten durchsetzbar wäre. Der Libyen-Einsatz ist im Gegensatz dazu ein kleines Geplänkel für die NATO...Die gibt es da sehr wohl. Nur im Gegensatz zu Libyen steht das Militär geschlossen auf der Seite Assads - ohne Zugriff auf Waffendepots, wie in Libyen, fallen die Proteste halt einseitiger aus. Aber das Erschießen hilfloser Protestanten erfordert wohl nicht weniger humanitäres Eingreifen, als das Erschießen bewaffneter Aufständler.
Zum Thema "deutsches Know-how für Libyen":
Solche Aussagen sind meines Erachtens eher für die heimischen Wähler gedacht, schließlich kämpft die FDP bekanntlich momentan ums politische Überleben und braucht jede Schlagzeile die sie kriegen kann^^
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. Aus gutem Willen alleine, schickt doch kein Land seine Truppen in ein Anderes.
