Na ja, glaube nicht, dass es einen detaillierten strategsichen Plan gibt.
Es gibt aber ein paar Rahmenbedingungen.
Stromspeicher:
Da sind zunächst kommerzielle Anbieter.
Sie werden primär versuchen in der Norddeutschen Tiefebene solche Speicherparks zu errichten, weil dort die Baukosten ungleich günstiger sind als im Hügelland Hessen oder BaWü oder gar eher bergig wie in Bay..
Das Kernproblem ist nicht der oft zitierte Nord-Südlink, der ja primär für die Industrie in Bay/Ba Wü gedacht ist Strom aus Windparks aus dem Norden nach unten zu schippern. Da ist gefühlt unter 5% des Gesamtproblems.
Das Hauptproblem sind die unterkapzitativen Stromleitungen in die dicht besiedleten Ballungsräume hinein, wie z. B. Großraum Berlin, Ruhrgebiet, Rhein-Main Gebiet hinein. Alles abseits von BASF & Co. in den eigentlichen Wohngebieten hast noch veraltete Strominfastruktur.
Nur, die auf das erforderliche Soll zu bringen, scheitert durchgehend an kein Geld in den Kommunen.
Gsaskraftwerke:
Da muss man untershceiden in Backup/Flaute Gaskraftwerke, welche auch schon die Ampel im Visier hatte (zum Ersatz für Kohlekraftwerke) udn tatsächlicher Prozesswärme für Industrie.
Der generelle Plan H2 fähige Gaskraftwerke fürs backup zu bauen, ist erst mal sinnvoll.
Nur mal so eine Größenordnung: Wenn der Wind pfeifft, produzieren die Widnkraftwerke jetzts chon so viel Überkapazität unterjährig, dass es ausreichen würde, einen H2 Speicher für die bisher statistisch vorhandene Dunkeflaute anzulegen.
Nur - es fehlen H2 dichte Überlandleitungen, H2 fähige Gaskraftwerke und industrielle elektrolysanlagen.
Der Plan, mit nicht vorhandenen H2 Tankern aus nicht vorhandnen H2 Werken in z. B. Namibia unseren H2 Bedarf zu denken, ist ein denkbar schlechter Plan.
Das Betreiben von Fernwärme für Kommunen auf Gasbasis ist ein additives Leckerlein....
Abseits davon:
industrielle Prozesswärme
Diese kann im Hochtemperaturberiech derzeit nur mit Gas (egal welchem) generiert werden.
Die ganzen experimentellen Lichtbogensachen mittels Strom sind Prototypen mit lächerlich geringer Kapazität.
Nur zur Größenordung:
DE benötigt aktuell ca. 2x soviel Energie aus Gas für die Industrie wie wir in Summe an Strom verbrauchen.
Völlig getrennte Dinge(!)
Benzin:
fossile Energieträger finden in den Grundsatzpaieren aller Parteien nur noch als Brückentechnologie wieder.
Ein hoher Benzinpreis wird auf dem Papier erst mal zu erneuerbaren Energien zwingen.
Wirtschaft/persönlicher Geldbeutel toppt da Politik oder Ideologie.
Wenn Strom billiger ist als Benzin, greift der Endkunde zu Strom.
Also im Prinzip ist ein hoher Bezinpreis ein Förderer von Erneuerbaren.
Rein von der Logik heraus ist jeder Versuch, jetzt den Bürger zu entlasten, genau der falsche Weg.