Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Mit welchem Prompt?
So grob: Mit welche technischen Maßnahmen oder Einrichtungen lassen sich Netzschwankungen ausgleichen? Wie ist derzeit die prozentuale Verteilung bei den zu Anwendung kommenden Maßnahmen oder Einrichtungen?

Also was ist deine Aussage die du dir hier "beweisen" lässt?
Ich gehe ausschließlich auf deine Aussage ein: "... das ach so fragile Netz dann doch noch aushält."

1. Das Netzwerk ist fragil.
2. Du suggerierst mit deiner Aussage für mich, dass das Netzwerk nicht so fragil ist wie öffentlich dargestellt.
2. Vor der Abschaltung von Kraftwerken muss entsprechend geeigneter Ersatz installiert und einsetzbereit sein, damit die Fragilität des Netzwerkes nicht zunimmt.

Reagiert wird hier aber laut Bericht mit Regelkapazität. Schnell Nachregeln kann Schwungmasse aber nicht, ...
Nö? Ein nicht Atom-Kraftwerk kannst du live regeln und praktisch zu- oder abschalten.

Bitte informiere dich!

Promt Vorschlag: Ist ein nachregeln per Schwungmasse zur Frequenzstabilisierung im Energienetz schnell möglich? bitte gebe deine Quellen an.

Ja, ein Nachregeln (bzw. eine Stabilisierung) der Netzfrequenz durch Schwungmasse ist extrem schnell möglich, erfolgt jedoch primär automatisch und physikalisch direkt („intrinsisch“) und nicht durch eine aktive, langsame Regelung.
Die Schwungmassen in großen Synchrongeneratoren (konventionelle Kraftwerke) reagieren unverzüglich (innerhalb von Millisekunden) auf Frequenzänderungen, lange bevor aktive Regelsysteme (Primärregelung) eingreifen.
MDPI +1
Hier sind die Details:
  • Physikalische Trägheit (Momentanreserve): Bei einem plötzlichen Lastsprung im Netz (Verbrauch > Erzeugung) sinkt die Frequenz. Die Synchrongeneratoren geben ihre kinetische Rotationsenergie direkt in das Netz ab, indem sie langsamer werden. Dies geschieht ohne technische Verzögerung.
  • Geschwindigkeit: Die Schwungmasse ist entscheidend, um den Frequenzgradienten (Rate of Change of Frequency – RoCoF) unmittelbar nach der Störung zu begrenzen. Sie bremst den Frequenzabfall in den ersten Sekunden ab, bis die Primärregelung (Sekunden bis Minuten) greift.
  • Grenzen: Je weniger Schwungmasse (durch Kohleausstieg/EE) im Netz ist, desto schneller fällt die Frequenz (höherer RoCoF), was zu Problemen führen kann.
  • Technischer Ersatz: Da Schwungmassen abnehmen, wird an "schneller Frequenzreserve" (Fast Frequency Response - FFR) durch Batterien oder netzbildende Wechselrichter gearbeitet, die ebenfalls sehr schnell (sogar noch schneller als konventionelle Maschinen) reagieren können.
    ScienceDirect.com +5
Fazit: Die Stabilisierung durch Schwungmasse ist die schnellste physikalische Reaktion des Netzes.


Quellen:
  • Auswirkungen reduzierter Schwungmasse, TU Graz/Netzentwicklungsplan
  • Frequenz-Stabilität im Netz der Zukunft, TU Graz
  • Arena.gov.au - Inertia Based Fast Frequency Response (IBFFR)
  • MDPI - Inertia and Primary Frequency Response Requirement
  • ScienceDirect - Inverter fast frequency response alternatives
    ScienceDirect.com

... also wird hier offensichtlich etwas Anderes zur Kompensation genutzt.
... u.a. Grid-Forming Converters
 
1. Das Netzwerk ist fragil.
2. Du suggerierst mit deiner Aussage für mich, dass das Netzwerk nicht so fragil ist wie öffentlich dargestellt.
Naja, offensichtlich kann das Netz ja deutlich mehr ab, als "öffentlich", also hauptsächlich von den Gegnern der erneuerbaren Energien, dargestellt wird. Trotzdem gehören Investitionen ins Netz zur Energiewende dazu, aber ich weiß auch nicht, ob irgendjemand mal was anderes behauptet hat.
Nö? Ein nicht Atom-Kraftwerk kannst du live regeln und praktisch zu- oder abschalten.
Kohlekraftwerke sind auch ziemlich träge. Gas geht noch gerade so.
Physikalische Trägheit (Momentanreserve): Bei einem plötzlichen Lastsprung im Netz (Verbrauch > Erzeugung) sinkt die Frequenz. Die Synchrongeneratoren geben ihre kinetische Rotationsenergie direkt in das Netz ab, indem sie langsamer werden. Dies geschieht ohne technische Verzögerung.
Das ist halt keine Regelung, sondern Trägheit, die aber natürlich bei der Regelung hilft.
 
1. Das Netzwerk ist fragil.
2. Du suggerierst mit deiner Aussage für mich, dass das Netzwerk nicht so fragil ist wie öffentlich dargestellt.
2. Vor der Abschaltung von Kraftwerken muss entsprechend geeigneter Ersatz installiert und einsetzbereit sein, damit die Fragilität des Netzwerkes nicht zunimmt.
1. Nein
2.1Ja
2.2 Ja
 
Australien öffnet den ÖPNV für alle, kostenfreie Nutzung für einen Monat (erst einmal).
Treibstoff wird knapp, wird bald rationiert werden.
Preise dort zurzeit, wenn Verfügbar: Benzin $2,60 und Diesel $3,00

Dauert nicht mehr lange und Putin darf liefern wenn er dann noch kann. Ukraine bombt zunehmend wichtige Umschlagspunkte für Öl und Gas.


Und hier werden Steuererleichterungen und eine Spritpreisbremse gefordert. :ugly:
Wie Lost muss man eigentlich sein das man es nicht schafft sich aufzuraffen und sich von diesen Wahnsinn zu befreien? :wall:



Viele Grüße,
stolpi
 
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Wir sind am Arsch.
8 Millionen Barrel Öl fehlen jeden Tag, Global gesehen.
Selbst wenn morgen die Schiffe wieder frei fahren könnten wird es Monate dauern bis alles wieder läuft wie vorher bevor Trump meinte eine S.M. Operation zu starten. Für einen Krieg hätte er ja den Kongress fragen müssen.
Das ist alles so krank.

Heute schien wieder die Sonne, haben alle Autos geladen und bekomme noch Geld dafür (13ct/kWh) :ugly:.

Seit über sieben Jahren war ich nicht mehr an der Tankstelle um zu tanken.
Vermisse es nicht. Wie ist es beim Rest, immer noch Freude am Fahren? :confused:



Viele Grüße,
stolpi
 
8 Millionen Barrel Öl fehlen jeden Tag, Global gesehen.
Irgendwas sagt mir, dass das relativ gesehen (leider) gar nicht so viel ist.
Heute schien wieder die Sonne, haben alle Autos geladen und bekomme noch Geld dafür (13ct/kWh) :ugly:.
Für die Einspeisung? Das wäre ja schon richtig gut, oder?
Vermisse es nicht. Wie ist es beim Rest, immer noch Freude am Fahren? :confused:
Ich fahre seit der Pandemie so wenig, dass die Spritkosten nur noch der kleinste Teil der Kosten sind. Was das angeht, sehe ich das entspannt. Der größte Kostenfaktor ist die Miete für die Garage. Für ein paar Dinge ist es schon noch ziemlich praktisch, aber ich habe letztlich mal überschlagen, dass mich der Kilometer rund 70ct kostet. Ich habe jedenfalls nicht vor, es zu ersetzen, wenn es mal den Geist aufgibt und mich dann eben öfter mal dem Abenteuer Bahn stellen.
 
Wie ist es beim Rest, immer noch Freude am Fahren? :confused:
Mit einer Ape und einer Lambretta hast Du immer Freude am fahren.

Bei mir scheint derzeit auch die Sonne. Hoffe es bleibt so. Speicher ist voll. Denke ich kann nachher noch Strom in Wärme umwandeln.
Irgendwas sagt mir, dass das relativ gesehen (leider) gar nicht so viel ist.
Na irgendwas bei ~8-10%.
 
Wie ist es beim Rest, immer noch Freude am Fahren? :confused:
So wie immer. Ich muss einmal pro Monat tanken, ob ich da jetzt 60 oder 80€ zahle kann mir zum Glück relativ egal sein.

Allgemein sind die Auswirkungen für das Tanken des eigenen Fahrzeug relativ gering. Schlimmer sind eher die Auswirkungen auf alles was hinten dran hängt und das betrifft dich, völlig egal was du selbst fährst. Die Schadenfreude ist da also ziemlich fehl am Platz ;)
 
Haben eine 12kwp Anlage auf dem Dach und 16kwh Speicher.
Macht richtig Spaß :)
Wir heizen mit Wärmepumpe und hatten die letzten 2 Jahre ein E-Auto dass ausschließlich nur zu Hause „getankt“ wurde.

Wir hatten dank Einspeisevergütung und PV generell am Ende des Jahres immer ~0€ Stromkosten - obwohl wir mit Strom heizen, warmwasser mit Strom, e-Auto im Jahr ca. 25.000km gefahren.


Das e-Auto haben wir leider abstoßen müssen - zu viele Probleme die auch einfach lebensgefährlich waren. Haben jetzt wieder (leider) einen zweiten verbrenner.
 
Irgendwas sagt mir, dass das relativ gesehen (leider) gar nicht so viel ist.

Für die Einspeisung? Das wäre ja schon richtig gut, oder?

...

Im Beitrag zu sehen, 2022 mit den Angriff auf die Ukraine fehlten 3 Millionen Barrel am Markt und die Energiekosten explodierten.
Jetzt fehlen 8 Millionen.
Noch gestützt durch nationale Reserven mit 12 Millionen Barrel am Tag. Irgendwann sind die Reserven leer. :rolleyes:

Einspeisevergütung würde ich 8 Cent/kWh bekommen. Verschenke den Strom lieber, auch an mich selbst, und bekomme dann 12 Cent/kWh. :D
...Schlimmer sind eher die Auswirkungen auf alles was hinten dran hängt und das betrifft dich, völlig egal was du selbst fährst. Die Schadenfreude ist da also ziemlich fehl am Platz ;)

Wieso Schadenfreude, wie kommst du darauf? Die habe ich jedenfalls nicht. Ich ärgere mich um so viel Dummheit im Land was uns alle viel Geld kostet und unseren Sozialstaat und unsere Demokratie gefährdet.



Viele Grüße,
stolpi
 
Das e-Auto haben wir leider abstoßen müssen - zu viele Probleme die auch einfach lebensgefährlich waren. Haben jetzt wieder (leider) einen zweiten verbrenner.
Wie, was, wo Lebensgefahr?

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Wie, was, wo Lebensgefahr?

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Nein, Jeep Avenger Electro
 
Nein, Jeep Avenger Electro
Wurde mit KI erstellt:

Sicherheitsrelevante Probleme (Gefahren)
Berichten zufolge kam es bei mehreren Fahrzeugen zu gefährlichen Situationen:
Plötzliches Bremsen: Das Auto bremst ohne Grund während der Fahrt.
Totalausfall: Der Antrieb fällt aus, das Fahrzeug geht während der Fahrt aus, begleitet von einem Ausfall des Displays.
Fehlermeldungen: Häufig treten Meldungen wie „Elektroantriebfehler“, „Getriebefehler“ oder Fehler bei der „Schleuderbremse (ESP)“ auf.
Startprobleme: Fahrzeuge ließen sich nach einem Ausfall nicht mehr starten.
Werkstatt-Probleme: Viele Vertragshändler konnten die Fehler laut Berichten nicht auslesen oder beheben, was zu großer Frustration bei den Besitzern führt.

Wenn da mal nicht ein Hersteller massivste Probleme hat. Vermutlich verkaufen sie das Auto nur außerhalb der USA, denn dort wird das sehr schnell extrem teuer.

Haben sie den Wagen zurückgenommen oder musstes du das heiss begehte und technisch ausgereifte Stück Optik verkaufen?
 
Screenshot 2026-04-04 at 22-27-13 Energiemonitor Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung –...png

Sprit steigt weiter, über die letzten Tage immer um 2-3Cent. Jetzt bei 2,21€/l

In Asien und Australien wird es langsam knapp.
Aber nicht nur das, viele Arbeiter in den Öl und Gasfelder bekommen keinen Lohn. Geld was sie z.T an ihre Familien schicken fehlt. Das wird echt böse da geht es um Existenzen und Trump poltert nur rum.

Wir dagegen haben es echt gut.
Will bloß keiner wissen und pöbeln lieber rum über Sachen die sie selber am besten lösen könnten.
Sturrheit kostet halt Geld.



Viele Grüße,
stolpi
 
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