Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Das ist nicht das, was ich unter Verkehrswende verstehe, daher frage ich nach.
Ich denke mal, dass genau gemeint ist, dass die Antriebswende gerne fälschlicherweise als Verkehrswende verkauft wird.
Ich hoffe, ich kriege es noch mit, wenn die CSU Verbote ausspricht und dabei erklärt, dass man nur durch Verbote die Ziele erreichen kann, weil der eh4malige Ministerpräsident Unsinn geredet hatte.
Das wirst du auch nicht erleben, wenn du 1.000 Jahre alt wirst. Die werden schon irgendjemand anderes finden, der Schuld daran gewesen sein wird. Man könnte höchstens Wetten abschließen, ob es am Ende die Arbeitslosen, die Ausländer, NGOs, der ÖRR, die Linken oder auch die Grünen gewesen sein sollen oder ob sie sich noch einen weiteren Sündenbock aus den Fingern saugen.
 
Was meinst du mit herkömmlich?
Wie @blautemple und @empy schrieben - ich meine die weit verbreitete Sichtweise auf die Verkehrswende als Verkürzung auf eine Antriebswende. Zumal hierfür nicht mal tatsächlich der Austausch des Antriebes gemeint ist (was technisch ja möglich ist und im kleineren Umfang auch durchaus passiert) und damit Weiternutzung eines großen Teils des alten Autos wie u.a. die meist intakte Karosserie (=> graue Energie) sondern der Ersatz des alten Autos durch ein komplett neues Auto. Wobei auch gebrauchte E-Autos kaum einen Unterschied machten, da diese ebenfalls komplett neuproduziert worden sind und ebenfalls ein altes Auto ersetzen, von dem vieles hätte weiterverwendet werden können, würde ich meinen.

Aber selbst umgerüstete Autos sind in meinen Augen nicht die Lösung in der Breite. Aus zuvor dargelegten Gründen benötigte es jedenfalls eine Verkehrswende vom motorisierten Individualverkehr hin zum Kollektivverkehr. Auch der riesige benötigte Platz und damit Flächenverbrauch/versiegelung für die unzähligen Autos Stehzeuge sollte eigentlich bereits ein hinreichendes Argument gegen Autos sein, gerade wenn mensch über die Krise des Klimas hinausblicken und das Massenaussterben der Spezies mit in den Blick nehmen würde.

Edit: eingehendere Erläuterung des von mir gemeinten.
 
Zuletzt bearbeitet:
...Wir diskutieren hier ja vor dem Hintergrund, dass neue Autos im Schnitt 1,7 t wiegen (für deren Bau diverse Rohstoffe benötigt werden, welche nicht durch recyceltes Metall ersetzt werden, und die zumeist in wesentlich größerer Menge geschürft werden müssen - bspw. wenn ich mich recht entsinne, braucht es zur Gewinnung von Aluminium die 4fache Menge an Bauxit und sehr viel Strom/Energie) wiegen und dass es einen Bestand an 48 Mio.(!) Autos bzw. jährliche Neuproduktion von 4 Mio. (!) alleine in Deutschland gibt. Insofern könnte ein Einspareffekt schon groß sein, meine ich

...

Das sehe ich genauso. Es hinge dann vom Anteil von Sammelfahrten ab. Wie auch immer, deswegen bevorzuge ich die Lösung ÖPNV, Bahn und Fahrrad inkl. E-Bike.

Sogar bei Batterieautos ist der Herstellungsaufwand spürbar kleiner als der Energieverbrauch für den Betrieb. Und gerade bei Verbrennern bestünde auch noch massiv Potential, den Aufwand zu reduzieren, und eben nicht mehr mit 1,7 t durch die Gegend zu gurken. Umgekehrt ist, wie dargestellt, ÖPV nicht für alles eine Lösung und "nicht alles" lässt zwar wenige Fahrten aus, aber nicht unbedingt viele Menschen. Ich bin voll dafür, für möglichst viele Strecken Muskelkraft zu nehmen und innerorts für quasi alles andere, was keine größeren Transporte erfordert, auf Bus oder Bahn zu setzen. Aber das heißt nicht, dass ich alle meine Freizeit- oder Urlaubsaktivitäten ohne Auto umsetzen könnte.

Der regelmäßig wiederholte Vorschlag, Stadtbewohnern den Besitz eines solchen de facto zu verbieten würde bei mir nicht dazu führen, dass ich meinen Kompatkwagen abschaffe und mein 2-Personenhaushalt die derzeit knapp über 7000 km Fahrtstrecke pro Jahr einspart (@6,5 l Benzin), sondern dass wir endgültig aufs Land ziehen würden. Ich schaue den Arschlöchern, die jeden Tag per Auto reinpendeln, strengenommen seit Kindheitstagen zu und versuche mich vorbildlicher zu verhalten. Aber wenn das nicht mehr geht, kann ich mich auch bei denen einreihen und selber mehr fahren :ka: . Und ähnliche Dualismen sehe ich bei der Möchtegern-Verkehrswende ziemlich häufig: 90-95% von denjenigen, die mir vollmundig erzählen, dass die Reichweite von Batterieautos doch vollkommen ausreicht und man eh nie weiter als 200-300 km fährt, fliegen in den Urlaub :wall: .

Von daher sehe ich das Hauptproblem weiterhin im Verhalten, nicht in der Technik, und das kriegt man selektiven Verboten letzterer nicht gelöst. Was es braucht ist ein konstanter Nudge in die richtige Richtung bei jedem einzelnen Fehlverhalten. In einer Marktwirtschaft macht man das nicht über Verbote, sondern über den Preis. Undzwar den Ursachen bezogenen Preis, bei Energieverbrauch (und inbesondere bezogener Emissionen) also dem Preis der Energie / des Energieträgers. Z.B. die gesamte Flottenverbrauchsgeschichte wäre dagegen selbst mit ungefälschten Messergebnissen und ernsthaften Vorgaben einfach nur bescheuert, genauso wie umgekehret die Batterieautosteuerbefreiung, denn sie zielen ausschließlich auf den Kauf respektive die Haltung ab, aber nicht auf das Fahren. Ganz im Gegensatz zu z.B. dem ÖPV-Ticket.
 
Sogar bei Batterieautos ist der Herstellungsaufwand spürbar kleiner als der Energieverbrauch für den Betrieb.
Das stimmt. Allerdings ist mein argumentierter Vergleichmaßstab der vom Auto zu ÖPNV. Der Herstellungsaufwand für bspw. eine Straßenbahn (bzw. bräuchte es ja nicht so viele) dürfte ebenfalls wesentlich geringer als deren Verbrauch sein UND sie würde wesentlich mehr befördern als ein Auto - davon würde ich ausgehen. Hierfür müsste mensch wohl in Herstellungs- und Fahrtverbrauch/Kilometer/pro beförderte Person umrechnen. Beim ÖPNV käme es darauf an, wie effizient dieser aufgestellt, vernetzt und aufeinander abgestimmt ist bzw. -aufgrund aktueller Mängel - wird. Gäbe es bspw. u.a. Rufbusse im ländlichen Raum, meinetwegen auch kommunales Carsharing. Ansonsten kann mensch auch Fahrten kombinieren bspw. mit gebrauchten Rad zur Bushaltestelle, dass dort festschließen oder ein Faltrad nehmen und es ab der Zielhaltestelle weiter verwenden. Das machen ja auch einige Menschen bereits so.

Und gerade bei Verbrennern bestünde auch noch massiv Potential, den Aufwand zu reduzieren, und eben nicht mehr mit 1,7 t durch die Gegend zu gurken.
Theoretisch. Die Beweise sind ja die vielen älteren PKW-Modelle, die zeigen, dass es leichter ginge. ALLERDINGS müsste der Verbrenner vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und Herunterfahren der CO2-Emissionen komplett rausfallen, wollte mensch Klimaschutzambitionen ehrlich verfolgen. Verbrenner sollten angesichts von 48 Mio. Autos in Deutschland aus ökologischen Gründen mMn gar nicht mehr in D gebaut oder hierher importiert werden. So wie ich Deine Position zum Klimaschutz bisher verstanden habe, wäre Verbenner - eben auch leichte - für Dich eigentlich auch keine gesellschaftliche Lösung, oder?

Obwohl es nicht mein Ziel ist - will ich einräumen, dass das Gewichtsargument beim E-Auto relativ sinnvoll angebracht werden kann. Verstünde mensch unter E-Autos Leichtfahrzeuge (bspw. Renault Twizzy Nachfolgemodell Mobilize Duo 500-600kg), könnte ich da noch eher etwas mit dem Argument anfangen. Aber auch da ginge es auch um die Zahl und den Platzbedarf(in der Summe), auch wenn der Bedarf pro Modell geringer wäre, gerade wenn noch der Privatbesitzanspruch vorherrschen sollte. Am geringsten bedingen ÖPNV und Fahrrad Stau und Platzbedarf.

Umgekehrt ist, wie dargestellt, ÖPV nicht für alles eine Lösung und "nicht alles" lässt zwar wenige Fahrten aus, aber nicht unbedingt viele Menschen. Ich bin voll dafür, für möglichst viele Strecken Muskelkraft zu nehmen und innerorts für quasi alles andere, was keine größeren Transporte erfordert, auf Bus oder Bahn zu setzen.
Hier stimme ich Dir grundsätzlich zu.

Aber das heißt nicht, dass ich alle meine Freizeit- oder Urlaubsaktivitäten ohne Auto umsetzen könnte.
Da ich Deine Umstände nicht kenne, kann ich das auch nicht diskutieren. Allerdings ist eine personenbezogene Diskussion zumal ins Detail auch nicht mein eigentliches Ziel. Außerdem sollte sich keine Person bspw. dafür rechtfertigen, dass sie eine Behinderung/Erkrankung hat, die einen einschränkt, oder dass sie regelmäßig ältere Angehörige versorgt.

Der regelmäßig wiederholte Vorschlag, Stadtbewohnern den Besitz eines solchen de facto zu verbieten würde bei mir nicht dazu führen, dass ich meinen Kompatkwagen abschaffe und mein 2-Personenhaushalt die derzeit knapp über 7000 km Fahrtstrecke pro Jahr einspart (@6,5 l Benzin), sondern dass wir endgültig aufs Land ziehen würden. Ich schaue den Arschlöchern, die jeden Tag per Auto reinpendeln, strengenommen seit Kindheitstagen zu und versuche mich vorbildlicher zu verhalten. Aber wenn das nicht mehr geht, kann ich mich auch bei denen einreihen und selber mehr fahren :ka: . Und ähnliche Dualismen sehe ich bei der Möchtegern-Verkehrswende ziemlich häufig: 90-95% von denjenigen, die mir vollmundig erzählen, dass die Reichweite von Batterieautos doch vollkommen ausreicht und man eh nie weiter als 200-300 km fährt, fliegen in den Urlaub :wall: .
Mh, diesen Anspruch kann ich aus meiner Perspektive schwerlich nachvollziehen. Es mag schwierig sein, Verzicht konsequent durchzuziehen. Das ist aber auch eine Frage der Lebensweise/Entwurfes. Ich habe das hier ins Forum ja schon hineingeschrieben, dass ich noch nie ein Auto besessen, kein Carsharing und Taxi ca. 2 mal verwendet habe. Wenn ich für längere Strecken mobil sein will, plane ich deren Zurücklegung mit Bahn und Reisebussen. Ein Auto zu besitzen, verleitet einen sicher, dieses häufiger zu verwenden, davon gehe ich von aus. Das >Nein< zum Auto nimmt einem von vorhinein diese Verleitungsmöglichkeit. Ob mensch Carsharing nutzt, wäre dann eine Wahl unter meist mehreren Alternativen - zumal in der Stadt.
Mh, ich will Dich nicht zu einer Antwort drängen, falls Du aber zu einem besseren Verständnis beitragen wolltest - Du bist demnach Städter, richtig? Warum hast Du bisher offenbar nicht Carsharing für Freizeit und Mietwagen für Urlaub in Betracht gezogen, wenn Du schon nicht ÖPNV und Bahn nutzen wolltest?

Aber ja, diese verquere Sicht und Haltung der von Dir genannten Urlaubsflieger kann ich auch nicht nachvollziehen und diese finde ich auch verhoben und unehrlich. Mein Anspruch ist höher als deren. Mich irritieren aber auch bereits die Vertreter:innen der Photovoltaik-Szene, wenn sie E-Autos bewerben. Von dieser - zumindest den Städter:innen mit Arbeit vor Ort - würde ich einen ökologischeren Ansatz erwarten. Da scheint für mich noch viel zu stark die verbreiteten Luxus- und Verschwendungshaltungen unserer Zeit durchzuschimmern. Diesbezüglich finde ich die Fahrradszene sympathischer. Aber ja, auch viele von jenen dürften häufiger den Urlaubsflieger nehmen. Es müssten halt Inlandsflüge verboten und am besten Urlaubsflüge reguliert werden, indem die Gesamtzahl reduziert würde und die verbliebenen Flüge auch den Ärmeren verfügbar gemacht würde. Allerdings sehe ich dafür leider kaum Mehrheiten.

Von daher sehe ich das Hauptproblem weiterhin im Verhalten, nicht in der Technik, und das kriegt man selektiven Verboten letzterer nicht gelöst. Was es braucht ist ein konstanter Nudge in die richtige Richtung bei jedem einzelnen Fehlverhalten. In einer Marktwirtschaft macht man das nicht über Verbote, sondern über den Preis. Undzwar den Ursachen bezogenen Preis, bei Energieverbrauch (und inbesondere bezogener Emissionen) also dem Preis der Energie / des Energieträgers. Z.B. die gesamte Flottenverbrauchsgeschichte wäre dagegen selbst mit ungefälschten Messergebnissen und ernsthaften Vorgaben einfach nur bescheuert, genauso wie umgekehret die Batterieautosteuerbefreiung, denn sie zielen ausschließlich auf den Kauf respektive die Haltung ab, aber nicht auf das Fahren. Ganz im Gegensatz zu z.B. dem ÖPV-Ticket.
Eine Ebene sollte aber dabei mitberücksichtigt werden - die der Gerechtigkeit. Bei der aktuellen starken Ungleichheit - sprich Armut vieler und Reichtum weniger, ist eine reine Steuerung über den Markt unsozial. Angesichts der zugespitzten Krisen müssten klima- und umweltschädlicher Konsum viel stärker bepreist werden als jetzt. Dies bedeutete aber, dass sich nur noch Reiche jene Güter/Dienstleistungen leisten könnten. Mensch müsste also die Verhältnisse wesentlich stärker angleichen, so dass auch Ärmere mal fliegen könnten. Das Ziel sollte dabei aber dennoch sein, die Gesamtzahl der Flüge zu reduzieren. Oder mensch reguliert die Anzahl der Flüge eben über Verbote oder Quoten.

An sich bin ich da recht pessimistisch, dass sich da noch rechzeitig etwas bewegt. Allein der rasante globale Ausbau der EEs macht ein bisschen Hoffnung. Allerdings hat hiesige aktuelle Regierung kaum klimapolitische Ambitionen sondern gar schädliche, wie die Vorhaben die Gasindustrie zu massiv zu fördern. Wenn so etwas nicht unterbleibt und sich nicht schnell darum gekümmert wird, Treibhausgase aus der Atmosphäre wieder herauszuholen, dürfte es das auch bald für menschliche Zivilisationen gewesen sein, so ist angesichts Klimaklipppunkte und exponentieller Klimaerhitzung stark zu befürchten. Mit letzterem (exponentielle Entwicklungen) haben viele Menschen leider aber Wahrnehmungs- und Verständnisschwierigkeiten - wie auch vergangene Corona-Debatten und -Politik häufig gezeigt haben. Und in der Realität zeigt sich, dass viele Menschen sich zu wenig und zu langsam ändern bzw. etwas (politisch) ändern wollen, obwohl viele ja Kinder haben oder einige auch noch bekommen wollen ...
 
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90-95% von denjenigen, die mir vollmundig erzählen, dass die Reichweite von Batterieautos doch vollkommen ausreicht und man eh nie weiter als 200-300 km fährt, fliegen in den Urlaub :wall: .
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Mal vom Problem der Luftverschmutzung abgesehen, kommst mit dem Auto in 14 Tagen nicht so weit bzw. so komfortabel wo hin als mit einem Flieger. Bis zum nächsten Flughafen reichen doch 200-300 km. ;) Ich stehe ja auf Zuch zum Fluch. Allerdings fliege ich (aktuell) nicht mehr.
Es müssten halt Inlandsflüge verboten und am besten Urlaubsflüge reguliert werden, indem die Gesamtzahl reduziert würde und die verbliebenen Flüge auch den Ärmeren verfügbar gemacht würde. Allerdings sehe ich dafür leider kaum Mehrheiten.
CO2 Zertifikate an alle verteilen. Oh wait! War da nicht was? Dann kann sich jeder überlegen, was er/sie/es damit anfängt. Für manche Leute wäre das sicherlich ein Geschäft. Und wer wie Teile meiner Familie meint im Jahr die 100.000 Flugkilometer zum reinen Vergnügen zu knacken, der müsste endlich für diese Übertreibung tief in die Tasche greifen.
 
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Fliegen:

Na ja, dass Problem ist eben derzeit, dass ein exemplarischer Hin- und Rückflug von z. B. Frankfurt/Main in den wunderschönen Urlaubsort Antalya zw. ca. 0,7 und 1,1 to/CO-Äquivalenten produziert.

Derzeit hat der durchschnittliche Deutsche einen CO2 Fussabdruck von irgendwas um die 10-11 to/Jahr.

Will man seinen persönlichen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen leisten, sollte der eigene Fußabdruck unter einer Tonne/Jahr liegen (!!)

Also nix mehr mit Urlaub fliegen, gar nirgend mehr wohin.
 
Derzeit hat der durchschnittliche Deutsche einen CO2 Fussabdruck von irgendwas um die 10-11 to/Jahr.

Will man seinen persönlichen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen leisten, sollte der eigene Fußabdruck unter einer Tonne/Jahr liegen (!!)

Also nix mehr mit Urlaub fliegen, gar nirgend mehr wohin.
Schon hart. Da komme ich schon weit drüber nur mit dem reinen Arbeitsweg - da ist nicht einmal Kind in die Kita, Einkaufen fahren etc. drin...
Dann läuft aber auch kein Strom zuhause, keine Heizung etc...
 
Schon hart. Da komme ich schon weit drüber nur mit dem reinen Arbeitsweg - da ist nicht einmal Kind in die Kita, Einkaufen fahren etc. drin...
Dann läuft aber auch kein Strom zuhause, keine Heizung etc...
Dem ist so und das dürfte den Allermeisten genau so ergehen.
Und um es zu toppen, das ist ja nur CO2 Neutral, in der Hoffnung, das eigentlich schon technisch gekippte 1,5° Ziel zu erreichen. Genau genommen wäre es deutlich besser, klimapositiv anzustreben, sprich der aktive Abbau von CO2 in der Atmospähre.
Und das ist ja alles sehr tricky.

Wir haben selber eine PV und dachten, toll, wir sind die Retter der Welt.
Hat mich ein Kollege aber drauf hingewiesen, dass eine PV (im Wesentlichen durch deren Herstellung) auch CO2 erzeugt.
Konkret gibt die Literatur einen Wert von ca. 56 g CO2/kWh Strom an.
Das ist immer noch besser als Gas (500gCO2/kWh) oder Erdöl (> 1.000 gCO2/kWh), aber bei weitem eben nicht klimaneutral und schon gar nicht klimapositiv.
Mit Wärmepumpe haben wir dann ca. 8500 kWh Stromverbrauch/Jahr, davon ca. 5.500 selbst produziert (im Winter ist das so ne Sache).
Also produzieren wir um die 500 kg CO2/Jahr nur für ökologisch korrekte Wärme und Strom.
4 Personen im Haushalt: jede Person hat also schon 125 kg weg nur für das, willste Paris halten, hat jeder von uns noch 775 kg "gut" - im Jahr - verdammt wenig...
Man merkt dann recht schnell, dass ein guter Wille auch ein steiniger Weg sein kann.

Und ach ja, fahre ja primär mit der S-Bahn zur Arbeit.
Weil ich zu faul bin, lasse ich jetzt die Ki rechnen:
Screenshot 2025-10-16 092126.png


So, 220 Arbeitstage x Hin- und Rückweg, also 2x x 1kg = 440 kg CO2/anno.
Nur Arbeitsweg.
Fazit:
Ich kann die Welt nicht retten, ihr müsst mithelfen...
 
Ich kann die Welt nicht retten, ihr müsst mithelfen...
Tja. Und wir haben allesamt unseren CO2 Austoß schon reduziert. Jetzt ruf mal bei Mama, Papa, Oma, Opa an und danke ihnen dafür, dass sie sich zum Großteil in ihrem Leben einen Dreck um solche Themen gekümmert haben.

Eine Umkehrung dieses Klimaprozesses ist nicht mehr möglich. Es geht nur noch darum, die Zeit zu verlängern, in der sich mit Glück Mensch und Tier- wie Pflanzenwelt anpassen können.
 
Hat mich ein Kollege aber drauf hingewiesen, dass eine PV (im Wesentlichen durch deren Herstellung) auch CO2 erzeugt.
So, 220 Arbeitstage x Hin- und Rückweg, also 2x x 1kg = 440 kg CO2/anno.
Aber ließe sich der Ausstoß da nicht auch noch vermeiden?
Ich kann die Welt nicht retten, ihr müsst mithelfen...
Deswegen kann man das nicht jedem einzelnen überlassen, sondern muss es politisch voranbringen. Man kann den einzelnen Leuten auch gar keinen Vorwurf machen, wenn z.B. die Infrastruktur fast komplett auf Autos ausgelegt ist und die soziale Ungerechtigkeit so groß ist, dass ein korrekteres Verhalten für viele Schlicht nicht bezahlbar ist. Umso mehr regt mich aber auf, wenn genau diese Ungerechtigkeit als Argument gegen Klimaschutz verwendet wird und umso weniger Verständnis habe ich dafür, wenn die Leute das so hinnehmen. Schließlich werden die Folgen des Klimawandels die Leute, denen mit einem lascheren Klimaschutz vorgeblich geholfen werden soll, doch am härtesten Treffen, wenn z.B. die Lebensmittelpreise nach oben schießen, weil die landwirtschaflich nutzbaren Flächen weltweit zusammenschrumpfen und sich Dürren und Fluten die Klinke in die Hand geben.
 
Aber ließe sich der Ausstoß da nicht auch noch vermeiden?
Wird schwierig.
Nicht jede Tätigkeit ist aus einem Homeoffice zu bewerkstelligen und viel umweltfreundlicher als Bahn ist kaum möglich.
Pedelec/Fahrrad ist vom CO2 Ausstoß bei der Produktion auf die Entfernung schlechter oder maximal gleich gut (ohne E-Motor).
Und sind wir mal ehrlich, bei uns in Bayern fährst du in den Wintermonaten definitiv nicht Radl.
Zu Fuß wäre da die günstigere Alternative - aber 35 km?
 
Wenn erneuerbare Erzeuger mit erneuerbaren Energien hergestellt werden, dann erzeugen sie auch keinen Ausstoß mehr
Dann muss das auch für die Erzeuger der Erzeuger gelten. Die ganz Kette bekommst vermutlich sehr schwer dekarbonisiert. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr wirtschaftlich vernünftige Lösungen hat. Damit ist noch nicht mal gemeint, dass es nicht irgendwie von irgendwem bezahlbar wäre, es wird nur kaum jemand da sein, der sich dem finanziellen Risiko aussetzt.
 
Ich meinte der Ausstoß, der bei der Herstellung entsteht. Wenn erneuerbare Erzeuger mit erneuerbaren Energien hergestellt werden, dann erzeugen sie auch keinen Ausstoß mehr und somit wären erneuerbare Energien wirklich CO2-neutral.
Hmmm... also, die seltenen oder auch weniger seltenen Erden, wie auch die übrigen Rohstoffe werden über durchaus schmutzige Prozesse aus dem Gestein gelöst. Es nützt nix, wenn der Bagger elektrisch betrieben wird oder in der Produktionsanlage alles auf Ökostrom läuft, wenn die eigentliche Rohstoffgewinnung faktisch unwiederbringliche Schäden am Ökosystem verursachen und die der Einfachheit halber in CO2 Äquivalenten umgerechnet werden.
Weil der Bergbau ja hier mit ca. 50% in die Rechnung mit eingeht.
Teillösung könnte nur noch Recyceling sein, geht physikalisch auch nicht zu 100%, vielleicht zu 70 oder 80%.
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird dann das Produkt PV auch nicht billiger, sondern eher teurer.
 
Dann muss das auch für die Erzeuger der Erzeuger gelten.
Das meine ich doch mit der Herstellung der Erzeuger.
Die ganz Kette bekommst vermutlich sehr schwer dekarbonisiert.
Hat ja niemand gesagt das es leicht wird. Aber ich denke mal, dass das eher ein Thema für den Zeitpunkt ist, an dem die direkten Ausstöße unter Kontrolle sind. Die sind auf jeden Fall die höhere Priorität.
Es nützt nix, wenn der Bagger elektrisch betrieben wird oder in der Produktionsanlage alles auf Ökostrom läuft, wenn die eigentliche Rohstoffgewinnung faktisch unwiederbringliche Schäden am Ökosystem verursachen und die der Einfachheit halber in CO2 Äquivalenten umgerechnet werden.
Das muss man dann halt eventuell korrigieren, wenn diese Umrechnung nicht mehr zweckdienlich ist.
Teillösung könnte nur noch Recyceling sein, geht physikalisch auch nicht zu 100%, vielleicht zu 70 oder 80%.
Naja, vielleicht mit den jetzigen Materialien und Methoden nicht.
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird dann das Produkt PV auch nicht billiger, sondern eher teurer.
Ich denke mal, dass das von mehreren Faktoren abhängt. Z.B. was die Herkunftsländer in Zukunft so für die Rohstoffe oder Produkte haben wollen. Gut, teilweise sind das natürlich auch keine direkten Kosten, sondern eher so Punkte wie Souveränität, aber so was kann ja schnell in ganz direkte Kosten umschlagen. Und das ganze Zeug schon auf einem Haufen zu haben und nicht erst aus dem Boden kratzen und um die halbe Welt schiffen zu müssen, ist ja schon auch eine Ersparnis, auch wenn man es noch recyclen muss.
 
Fazit:
Ich kann die Welt nicht retten, ihr müsst mithelfen...
Klar, gerne! *Schiebe Dir ein Fahrrad hin* "Ah, oh, Moment, sch%@#, das Fahrrad ist nicht am Baum o.ä. gewachsen ... Wir beide können die Welt nicht retten, Ihr müsst uns helfen ..." :ugly:
Abseits dieser zugespitzten Absurdität ...

Und sind wir mal ehrlich, bei uns in Bayern fährst du in den Wintermonaten definitiv nicht Radl.
Erfahrung habe ich da keine. Mountainbike - als Ebike bei längeren Strecken evtl. mit Spikes? Fällt da noch viel Schnee? Dann Fat (E-)Bikes? ;)

CO2 Zertifikate an alle verteilen. Oh wait! War da nicht was? Dann kann sich jeder überlegen, was er/sie/es damit anfängt. Für manche Leute wäre das sicherlich ein Geschäft. Und wer wie Teile meiner Familie meint im Jahr die 100.000 Flugkilometer zum reinen Vergnügen zu knacken, der müsste endlich für diese Übertreibung tief in die Tasche greifen.
Ja, quasi. Das erschiene wenigstens etwas gerechter als jetzt. Entsprechend seltener bzw. weniger weit würden jene in dem Szenario fliegen können. Es sei denn, sie sind sehr reich.

Tja. Und wir haben allesamt unseren CO2 Austoß schon reduziert. Jetzt ruf mal bei Mama, Papa, Oma, Opa an und danke ihnen dafür, dass sie sich zum Großteil in ihrem Leben einen Dreck um solche Themen gekümmert haben.

Eine Umkehrung dieses Klimaprozesses ist nicht mehr möglich. Es geht nur noch darum, die Zeit zu verlängern, in der sich mit Glück Mensch und Tier- wie Pflanzenwelt anpassen können.
Das befürchte ich auch.

Derzeit hat der durchschnittliche Deutsche einen CO2 Fussabdruck von irgendwas um die 10-11 to/Jahr.

Will man seinen persönlichen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen leisten, sollte der eigene Fußabdruck unter einer Tonne/Jahr liegen (!!)

Also nix mehr mit Urlaub fliegen, gar nirgend mehr wohin.
Schon hart. Da komme ich schon weit drüber nur mit dem reinen Arbeitsweg - da ist nicht einmal Kind in die Kita, Einkaufen fahren etc. drin...
Dann läuft aber auch kein Strom zuhause, keine Heizung etc...
Die genannten Extreme zeigen auf, wie weit die Menschen in Deutschland die Klimakrise mit vorangetrieben haben und dass es an die Substanz ginge, wenn mensch die Treibhausgasemissionen auf ein wirkich nachhaltiges Niveau abzusenken wollen würde. Ich würde ja meinen, es wäre doch mal ein Zeichen, würden die Deutschen diesen Schnitt (10-11 t/Jahr) halbieren, anstatt sich mit Ausreden aus der Affäre zu ziehen. Hierfür müssten eben die Leute entsprechend ihres Konsums (Menge und Klima/Umweltschädlichkeit) ran - je reicher desto stärker müsste der sinken. Das wäre nicht nur ein Zeichen an außenhin sondern auch für sich als Zeichen der Verantwortungsübernahme.
So und jetzt die unbequeme Frage - Wer lebt denn vegan? ;)

Hmmm... also, die seltenen oder auch weniger seltenen Erden, wie auch die übrigen Rohstoffe werden über durchaus schmutzige Prozesse aus dem Gestein gelöst. Es nützt nix, wenn der Bagger elektrisch betrieben wird oder in der Produktionsanlage alles auf Ökostrom läuft, wenn die eigentliche Rohstoffgewinnung faktisch unwiederbringliche Schäden am Ökosystem verursachen und die der Einfachheit halber in CO2 Äquivalenten umgerechnet werden.
Weil der Bergbau ja hier mit ca. 50% in die Rechnung mit eingeht.
Teillösung könnte nur noch Recyceling sein, geht physikalisch auch nicht zu 100%, vielleicht zu 70 oder 80%.
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird dann das Produkt PV auch nicht billiger, sondern eher teurer.
Aus diesem Grund habe ich oben auch gegen motorisierten Individualverkehr argumentiert. Es muss ja sehr viel auf EE und Strom umgestellt werden und wenn mensch diesen Umfang betrachtet, so fällt auf, dass dieser aufgrund ökologischer Grenzen verringert werden müsste. Bei Mobilität ginge es eben durch Maximierung des Kollektivverkehranteiles und Minimierung verschwenderischer Formen wie Flugreisen und Kreuzfahrten. Ist ja eh Luxus. Also doch lieber eine angenehm geheizte/gekühlte Wohnung und Möglichkeiten zur Arbeit, Kita, Einkauf ... als stattdessen in den Urlaub fliegen, denke ich.

Und zum Zitat will ich der Vollständigkeithalber anmerken, dass das allerdings auch für andere Energieformen gelten würde @emp1

Im allgemeinen sollte nicht vergessen werden, dass die Natur Treibhausgasemissionen absorbieren kann. Allerdings müssten ihr die Möglichkeiten dafür viel stärker eingeräumt werden, als es jetzt der Fall ist - bspw. durch Renaturierung, Abschaffung der Massentierhaltung und Fischereiindustrie. Aber ja, fragt sich, inwieweit das noch möglich ist, also wie stark bspw. jetzige Wälder CO2 binden können und gar mehr Waldbrände die Potenziale verringern.

Wird schwierig.
Nicht jede Tätigkeit ist aus einem Homeoffice zu bewerkstelligen und viel umweltfreundlicher als Bahn ist kaum möglich.
Pedelec/Fahrrad ist vom CO2 Ausstoß bei der Produktion auf die Entfernung schlechter oder maximal gleich gut (ohne E-Motor).
Und sind wir mal ehrlich, bei uns in Bayern fährst du in den Wintermonaten definitiv nicht Radl.
Zu Fuß wäre da die günstigere Alternative - aber 35 km?
Naja, wo willt Ihr/Du mit dieser Diskussionsrichtung hin? Ginge ja alles nicht, fahre ich doch Auto?
Inwiefern wäre Pedelec/Fahrrad vom CO2-Ausstoß auf die Entfernung schlechter oder maximal gleich gut?
Zumal der EE-Anteil bereits bei 60 % ist und hoffentlich noch weiter gesteigert wird - so "Gas-Kathi" und Andere nicht komplett dazwischen grätschen - und Ebike Akku sowie Bahn noch klimafreundlicher werden ...
 
Das stimmt. Allerdings ist mein argumentierter Vergleichmaßstab der vom Auto zu ÖPNV. Der Herstellungsaufwand für bspw. eine Straßenbahn (bzw. bräuchte es ja nicht so viele) dürfte ebenfalls wesentlich geringer als deren Verbrauch sein UND sie würde wesentlich mehr befördern als ein Auto - davon würde ich ausgehen.

Wie weiter oben schon geschrieben: Ein Großteil der Autos wird so oder so benötigt, wenn man den Leuten weiterhin individuelle Ausflüge, Urlaube und ähnliches zugestehen will. Diese Autos könnten sehr viel weniger fahren, als heute üblich, wenn man sie sinnvoll nur da nutzen würde, wo sie nötig sind. Aber da Menschen hin und wieder das Ziel haben, nicht mit der Masse zu schwimmen, gibt es Verkehrsbedürnisse, die Sammelsysteme nicht effizient abdecken. Und das Hauptaufkommen dafür ist, wie ebenfalls geschrieben, stark saisonal, sodass diese Mobilität für sehr viele Menschen gleichzeitig erfüllt werden muss.

So wie ich Deine Position zum Klimaschutz bisher verstanden habe, wäre Verbenner - eben auch leichte - für Dich eigentlich auch keine gesellschaftliche Lösung, oder?

Nö, ich bin da technologieoffen. In einigen Nischen bin ich mir sogar definitiv sicher, dass sich Verbrenner zumindest so lange lohnen werden, wie die Infrastruktur sowieso rumsteht. In der Breite hängt es von der weiteren technischen Entwicklung ab. Batterieautos, die für große Entfernungen geeignet sind (und für kurze Entfernungen bin ich allgemein gegen Autos, also ist das der entscheidende Faktor) sind weiterhin extrem aufwendig, teuer, groß, schwer und das alles führt erstmal zu einem höheren Energieverbrauch unmittelbar am Fahrzeug. Das einzige Verkaufsargument ist die Energieeffizienz von EE bis ins Fahrzeug, aber da wird bislang nur der Best Case betrachtet: Direktes Laden aus EE-Kraftwerken. Bislang hat mir aber niemand erklärt, wie das bei 100% EE 24/365 funktionieren soll.

Sämtliche Zukunftsvisionen, die halbwegs durchdacht wirken, gehen von einem massiven Aufbau chemischer Energieträger im Sommer aus, der zu anderen Zeitpunkten im Jahr wieder verbraucht wird. Wenn aber ohnehin 20-30-40% unseres Primärenergieverbrauchs den Umweg über irgendwas in der Kette von H2 bis synthetischem Diesel nehmen müssen, dann könnte dabei durchaus genug für die 5-10% abfallen, die PKWs in einem vernüftigen Verkehrssystem noch ausmachen. Dann steht auf einmal die Kette Treibstoff->Kraftwerk->Netzebene1->Netzebene2->Netzebene3->Pufferbatterie->Schnelllader->Ladetechnik->Autoakku->Leistunsgelektronik->E-Motor->Rad
gegen Treibstoff->Verbrenner->Rad. Rad, dass nur halb so viel Auto bewegen muss. Dieses Duell könnte durchaus zugunsten von Verbrennern ausgehen (wenn auch nicht zugunsten derer, die wir heute haben)

Hätte man zusätzlich noch den Aufwand für die Infrastruktur mit eingerechnet, die jetzt halt schon teilweise umgesetzt wurde, hätte ich sogar ziemlich klar auf den Verbrenner gewettet. Die Abermilliarden, die bislang auf die Förderung von Ladesäulen und Batterieautos verschwendet wurden, um "keine Verbrenner mehr zu fahren" und letztlich mehr Kohlestrom zu verbrauchen, sind schließlich Abermilliarden, die in EE als Ersatz für Kohle (und Gas) investiert teils schon seit über 10 Jahren CO2 einsparen könnten.

Da ich Deine Umstände nicht kenne, kann ich das auch nicht diskutieren. Allerdings ist eine personenbezogene Diskussion zumal ins Detail auch nicht mein eigentliches Ziel. Außerdem sollte sich keine Person bspw. dafür rechtfertigen, dass sie eine Behinderung/Erkrankung hat, die einen einschränkt, oder dass sie regelmäßig ältere Angehörige versorgt.

Da geht es nicht um Erkrankungen, sondern einfach um Vorlieben. In meinem Fall: Ich mag die Natur, ich mag keine Menschenmassen. Das bedeutet, dass mich meine Ausflüge und meine Urlaube gerne dahin führen, wo es möglichst wenige Menschen gibt und das bedeutet immer auch Orte, die nicht effektiv mit ÖPNV-Sammelsystemen bedient werden können. Und auch wenn ich in der Hinsicht etwas extremer bin, habe ich den Eindruck, dass sich für sehr viele Menschen entsprechende Fälle ergeben, wenn man die unterschiedlichen Start- und Zielorte mit einbezieht. Es ist halt leichter, jeden Morgen alle Arbeiter einer Fabrik aus den umliegenden Orten gesammelt zu der einene Fabrik zu bringen. Aber schon wenn die über Weihnachten alle ihre kreuz und quer verteilten Verwandten besuchen, dann sinkt die Zahl der parallelen Wege rapide ab, die sich bündeln lassen und wenn sie sich in den Sommerferien über ganz Europa verteilen, wird es richtig schwer, 20 zu finden, die zur gleichen Zeit vom gleichen A zum gleichen B gebracht werden wollen und einen gemeinsamen Bus nehmen können.

Gleichzeitig steigt mit der Entfernung auch der Anspruch an zeitliche Effizienz: Es ist bislang schlichtweg unmöglich, den Weg von vielen Orten in Europa zu vielen anderen Orten in Europa in weniger als 3 Tagen mit bodengebundenem ÖPV zurückzulegen, selbst zwischen Großstädten ist weniger als 2 Tage teils nicht möglich. Der Reiseaufwand explodiert aber, wenn man es nicht in einem 3/4 Tag schafft, weil dann auf einmal Zwischenunterkünfte her müssen, auf-der-Reise-Gepäck, etc..

Mh, ich will Dich nicht zu einer Antwort drängen, falls Du aber zu einem besseren Verständnis beitragen wolltest - Du bist demnach Städter, richtig? Warum hast Du bisher offenbar nicht Carsharing für Freizeit und Mietwagen für Urlaub in Betracht gezogen, wenn Du schon nicht ÖPNV und Bahn nutzen wolltest?

Ich habe es in Betracht gezogen, aber die Fahrzeugauswahl war ein Problem. Aus unerfindlichen Gründen werden Autos fast nur noch in den Kategorien "für kleine Leute" (Mittelklasse und alles darunter), "Oberklasse und noch größer" oder "Sportwagen" angeboten. Ich wollte einen Kompakten, in den man auch als etwas größere Person sicher (Stichwort: Schulterblick vs. B-Säule) und ergonomisch (Stichwort: Keine Rückenschmerzen nach 200 km) fahren kann. Das gab es nur, wenn man es sich gekauft hat. Hätte ich mieten wollen, hätte ich besagte Oberklasse für alle Fahrten mit Kofferraumbedarf und besagte Sportwagen für alle Strecken mit Bedarf an geringen Außenabmessungen mieten müssen. Hätte vielleicht auch Spaß gemacht, mit ner E-Klasse oder nem Superb in den Urlaub zu fahren und da dann mit ner Elise rumzukurven, wäre aber weitaus teurer gewesen, als ein eigener 1er und hätte auch einen höheren Verbrauch bedeutet.

Es müssten halt Inlandsflüge verboten und am besten Urlaubsflüge reguliert werden, indem die Gesamtzahl reduziert würde und die verbliebenen Flüge auch den Ärmeren verfügbar gemacht würde. Allerdings sehe ich dafür leider kaum Mehrheiten.

Geb den Ärmeren lieber Geld, damit sie sich den Luxus leisten können, der ihnen am wichtigsten ist und knöpfe all denjenigen, die etwas umweltschädliches wählen, entsprechend viel ab. Inlandsflüge sind überflüssiger als Langstreckenjets, aber klimaschädlicher sind letztere, einfach wegen der Strecken. Und wenn jemand lieber täglich mit einer RTX 5090 und mit einer Pimax abtaucht, als einmal in seinem Leben mit einem Flug auf die Malediven: Why not?
Alles durch Verbote und "Verfügbarmachung" regeln zu wollen erfordert letztlich alles und wirklich absolut alles durchzuplanen, für jeden. Das hat bislang nie funktioniert.

Eine Ebene sollte aber dabei mitberücksichtigt werden - die der Gerechtigkeit. Bei der aktuellen starken Ungleichheit - sprich Armut vieler und Reichtum weniger, ist eine reine Steuerung über den Markt unsozial.

Sie ist genau SO unsozial, wie die Einkommenssituation, mit der Leute am Markt teilnehmen, allgemein ist. Wenn man im Kapitalismus allem einen Geldwert verpasst, dann können sich Reiche halt von allem mehr leisten. Mehr Klaviere, mehr Kaviar, mehr Kilometerflugstrecke, mehr klandestine Treffen mit Unionspolitikern. Das kann man aber nicht bei 132529308587200,24 Möglichkeiten regeln, wo jemand sein Geld ausgeben wollen könnte, sondern besser bei der einen Möglichkeit, wo jemand sein Geld bekommt. Und das "einmal ... können" liegt dann halt in der Verantwortung des einen, der daraufhin sparen muss.

sich nicht schnell darum gekümmert wird, Treibhausgase aus der Atmosphäre wieder herauszuholen

Wir sind meilenweit davon entfernt, Treibhausgase herausholen zu können. Das ist vielfach aufwendiger, als deren Emission zu vermeiden und bereits das ist ja ach-so-aufwendig, dass wir in den letzten 30-40-50 Jahren nicht einmal 25% des binnen 100-120 Jahren zu schaffenden in Deutschland und weniger als 5% weltweit hinbekommen haben.


Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Mal vom Problem der Luftverschmutzung abgesehen, kommst mit dem Auto in 14 Tagen nicht so weit bzw. so komfortabel wo hin als mit einem Flieger.

Jo. Was könnte das wohl damit zu tun haben, dass "so weit" und inbesondere "so schnell und komfortabel" klimatechnisch einfach nicht drin sind? Einmal Deutschland Malediven dürfte grob das pro-Kopf-CO2-Budget für anderthalb Jahrzehnte verbrauchen. Das wirst du hoffentlich nicht für 14 Tage rausschleudern.


Wird schwierig.
Nicht jede Tätigkeit ist aus einem Homeoffice zu bewerkstelligen...
Zu Fuß wäre da die günstigere Alternative - aber 35 km?

Mittlerweile ist die Mehrheit aller Tätigkeiten digital erledigbar und absolut jede Tätigkeit mit Ausnahme von "Polarforscher", "Astronaut" und "Seemann" sollte aus Unterkünften, die näher als 35 km am Arbeitsort liegen, erledigbar sein.
Der Rest ist dann eine Summe von Einzelentscheidungen, welche in der Summe die sogenannte Gesellschaft bilden. Bis auf weiteres scheißt die halt aufs Klima. Soll aber niemand behaupten, sie wäre dazu gezwungen. Das ist eine Entscheidung, die jeden Tag aufs neue getroffen wird.
Und man muss auch ganz ehrlich sagen: Wenn man das Klima und die Zivilsation retten muss, dann stehen einige der Jobs, die tatsächlich lokale Anwesenheit erfordern, schlichtweg auf der Abschussliste. Die Zukunft verkraftet nur einen Bruchteil der Stahlkocher und Zementbrenner, die wir heute haben. Das kann man akzeptieren und neue, nachhaltige Strukturen als Ersatz schaffen oder man kann es ignorieren und dann steht man halt ohne da. Denn eins ist sicher: Ein Arbeitsplatz, der von Naturgewalten wortwörtlich weggerissen wird, ist genauso weg wie einer, den man wegen sowas wie "Nachdenken" abgeschafft hat.

(Ungeachtet dessen: 35 km ist ne ziemlich gute Zahl für S-Pedelec/-Velomobil)


Erfahrung habe ich da keine. Mountainbike - als Ebike bei längeren Strecken evtl. mit Spikes? Fällt da noch viel Schnee? Dann Fat (E-)Bikes? ;)

Kenne mich nicht mit bayrischem Schnee aus, aber bei Schleswig-Holsteinischen (eher selten, aber im letzten Jahrzehnt ein paar mal reichlich) reichen auch einfach etwas dickere, gröbere Reifen für 20 km/h. Ist etwas anstrengender, erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit und ist nichts für Leute mit Osteorospose, aber es ist machbar. Und man hat nicht den Hassel mit Spikes, die eben NUR auf Schnee funktionieren, was je nach Tageswetter und auf einigen Wegen auch je nach Abschnitt und Räumungsgrad einen Reifenwechsel erfordern würde.

Ich würde ja meinen, es wäre doch mal ein Zeichen, würden die Deutschen diesen Schnitt (10-11 t/Jahr) halbieren, anstatt sich mit Ausreden aus der Affäre zu ziehen. Hierfür müssten eben die Leute entsprechend ihres Konsums (Menge und Klima/Umweltschädlichkeit) ran - je reicher desto stärker müsste der sinken. Das wäre nicht nur ein Zeichen an außenhin sondern auch für sich als Zeichen der Verantwortungsübernahme.
So und jetzt die unbequeme Frage - Wer lebt denn vegan? ;)

Also ich liege bei 500 kg direkte Emissionen pro Nase und Jahr (durch KFZ-Nutzung inklusive Urlaubsfahrt, Gas und Strom von reinen Ökoanbietern) und ich meide aus klimatischen Gründen gezielt Rindfleisch. Das der Biobauer das Futter für mein Bratwurst mit Diesel einfährt, entzieht sich aber meiner Kontrolle und wäre beim Veggischnitzel aus brasilianischem Soja auch nicht besser. Das sind Emissionen der Industrie und die soll mal schön der Industrie zugerechnet werden, ich versuche nach Möglichkeit die akzeptabelsten Produkte auszuwählen.

Im allgemeinen sollte nicht vergessen werden, dass die Natur Treibhausgasemissionen absorbieren kann. Allerdings müssten ihr die Möglichkeiten dafür viel stärker eingeräumt werden, als es jetzt der Fall ist - bspw. durch Renaturierung, Abschaffung der Massentierhaltung und Fischereiindustrie. Aber ja, fragt sich, inwieweit das noch möglich ist, also wie stark bspw. jetzige Wälder CO2 binden können und gar mehr Waldbrände die Potenziale verringern.

Grundsätzlich muss man sich vor Augen halten, dass das CO2-Budget der Natur weitestgehend einen Kreislauf gebildet hat, bevor der Mensch eingegriffen hat. Das Potential der Biosphäre, CO2 über diesen nicht-Auststoß hinaus dauerhaft zu binden, ist ziemlich begrenzt. Bodenaufbau dauert Jahrhunderte, die biologische Pumpe arbeietet nur mit 1% Effizienz. Auf langen Zeiträumen bringen geologische Prozesse die Sache wieder ins Lot, aber die spielen sich schon eher in Jahrtausenden ab. Auf menschlichen Zeistkalen ist alles, was wir heute und morgen und übermorgen (und weils so schön war auch noch den Rest des Jahrhunderts) kaputt machen, dauerhaft kaputt. Da wir zahlreiche biologische Systeme mittlerweile schon auf ihre Kipppunkte getrieben haben, würde ich mittlerweile sogar mit einer Nettoemission aus der Natur heraus rechnen. Der Permafrost wird weiter tauen, die Feuchtgebiete weiter austrocknen, die Wälder weiter brennen und nicht mehr schnell genug nachwachsen, ehe der nächste Sturzregen alles wegspült. Ehe das geheilt ist, vergeht sehr viel Zeit. Der gesamte Mittelmeerraum ist bis heute von den Kahlschlägen der Römer geprägt, ich würde raten dass nicht einmal 5% der damals verloren gegangenen Böden bislang ersetzt werden konnten. Und die haben nur einmal die Vegetation abgeholzt, nicht gleich noch Umgebungsbedingungen geschaffen, die eine Neuansiedlung der lokal vorhandenen Arten erschweren bis unmöglich machen.
 
Mittlerweile ist die Mehrheit aller Tätigkeiten digital erledigbar und absolut jede Tätigkeit mit Ausnahme von "Polarforscher", "Astronaut" und "Seemann" sollte aus Unterkünften, die näher als 35 km am Arbeitsort liegen, erledigbar sein.
Erzähl das mal meinem Nachbarn fünf Häuser weiter, der eine Zimmerei und Dachdeckerei hat.
Der eigentlich bzgl. Rechnungswesen, Bestellungen, Lohnabrechungen usw. digital recht gut aufgestellte Betrieb scheitert dann am Ende an der digitalen Brandwand der Behörden.
Der hat mir schon glaubhaft Storys erzählt, wo man hinterher sachlich feststellen muss, dass das Römische Imperium vor 2000 Jahren im Vergleich zu D. von heute wohl ein Hort der durchstrukturierten Volldigitalisierung war.

(Ungeachtet dessen: 35 km ist ne ziemlich gute Zahl für S-Pedelec/-Velomobil)
Ja, im Sommer und noch vor 10 Jahren ja.
Allerdings gabs da noch nix mit E-Motor, also gestrampelt.
Jetzt, mit 46, Bürobierbauch, unmögliche Arbeitszeiten (wie z. B. gestern von 20:30 bis 04:45 Uhr) und heute Morgen frische +2° bevorzuge ich dann doch die S-Bahn.
In diesen Augenblicken sind mir die 31gr CO2/Bahnkilometer völlig egal, weil hundemüde.
Erfahrung habe ich da keine. Mountainbike - als Ebike bei längeren Strecken evtl. mit Spikes? Fällt da noch viel Schnee? Dann Fat (E-)Bikes? ;)
Der Versuch einer Antwort steht oben.
Die genannten Extreme zeigen auf, wie weit die Menschen in Deutschland die Klimakrise mit vorangetrieben haben und dass es an die Substanz ginge, wenn mensch die Treibhausgasemissionen auf ein wirkich nachhaltiges Niveau abzusenken wollen würde. Ich würde ja meinen, es wäre doch mal ein Zeichen, würden die Deutschen diesen Schnitt (10-11 t/Jahr) halbieren, anstatt sich mit Ausreden aus der Affäre zu ziehen. Hierfür müssten eben die Leute entsprechend ihres Konsums (Menge und Klima/Umweltschädlichkeit) ran - je reicher desto stärker müsste der sinken. Das wäre nicht nur ein Zeichen an außenhin sondern auch für sich als Zeichen der Verantwortungsübernahme.
So und jetzt die unbequeme Frage - Wer lebt denn vegan? ;)
Vegetarisch, meist...
Die eigene Hühnerhaltung bei uns im Garten wäre absurd, würden wir nicht die Eier futtern.
und richtig würziger Käse ist meine Leispeise, also nicht vegan, aber kaum Fleisch.

Also wir versuchen das herunterzudrücken. Idealismus.
Aber die Realität gibt uns trotz aller Bemühungen eine harte Schranke bei ca. 4 to/Jahr/Person.
Die Kinder etwas besser bei knapp über 3 to.
Wir kommen nicht tiefer.

Naja, wo willt Ihr/Du mit dieser Diskussionsrichtung hin? Ginge ja alles nicht, fahre ich doch Auto?
Es war eine Antwort auf einen Foristen, der meine täglichen Pendelbewegungen mit der S-Bahn als unzureichende Bemühungen darstellte - so zumindest verstanden.
 
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Erfahrung habe ich da keine. Mountainbike - als Ebike bei längeren Strecken evtl. mit Spikes? Fällt da noch viel Schnee? Dann Fat (E-)Bikes? ;)
@emp1
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TLDW: Selbst in Finnland ist Radfahren kein Problem, wenn die Infrastruktur passt und die Leute sich nicht anstellen.

Ich mache hier auch alle Strecken in der Stadt auch im Winter mit dem Fahrrad. Das war mitunter auch schon ziemlich frisch, aber es gibt halt entsprechende Kleidung. Was ich aber verstehe ist, dass man einen Arbeitsweg von 30 km nicht mit dem Fahrrad erledigen will, weil das selbst mit E-Bike einfach ziemlich lange dauert, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Fahrradinfrastruktur zwischen Ortschaften oft miserabel ist. Dazu kommt, dass es oft auch noch lebensgefährlich ist, meist weil viele Autofahrer scheinbar überhaupt keinen Bezug zu der Gefahr haben, die von einer guten Tonne Stahl ausgeht, die sich mit 50 km/h aufwärts bewegt. Von dem Äquivalent einer Autobahn, auf dem man einfach deutlich ungehinderter und gefahrloser seine Strecke bewältigen kann, als auf Strecken mit gemischtem Verkehr und Kreuzungen usw., kann man da nur träumen.

Ich denke auf jeden Fall, dass Wege verkürzt werden sollten, wo immer es möglich ist. Der Zustand, dass jeder jederzeit überall schnell hinkommen kann und dass das dadurch inzwischen für viele Dinge zu einer Art Grundvoraussetzung geworden ist, ist nachhaltig meines Erachtens auf Dauer kaum tragbar. Es sollte auch eigentlich nicht nötig sein, aber es ist jetzt halt schmerzhaft, das wieder zurückzudrehen. Und nein, damit meine ich nicht, das niemand jemals wieder aus seinem Dorf wegkommen soll, wie im Mittelalter, aber was manche Leute jeden Tag so wegpendeln, ist mitunter schon ziemlich absurd. Kürzere Wege machen eine nachhaltigere Bewältigung derselben halt schon deutlich einfacher.
Jetzt, mit 46, Bürobierbauch, unmögliche Arbeitszeiten (wie z. B. gestern von 20:30 bis 04:45 Uhr) und heute Morgen frische +2° bevorzuge ich dann doch die S-Bahn.
In diesen Augenblicken sind mir die 31gr CO2/Bahnkilometer völlig egal, weil hundemüde.
Klingt ein bisschen so, als würdest du in der Herzinfarktbranche arbeiten. ;)
Dass kürzere Wege mehr Trips aus Muskelkraft fördern und das die Krankenkassen massiv entlasten würde, ist ja auch noch so ein Ding, aber gehört wohl endgültig nicht mehr zum Thema.
Es war eine Antwort auf einen Foristen, der meine täglichen Pendelbewegungen mit der S-Bahn als unzureichende Bemühungen darstellte - so zumindest verstanden.
Wie ich oben schon geschrieben habe, definitiv nur so verstanden...
 
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