Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Auch wenn das jetzt seltsam klingt, aber warum diskutiert ihr immer über die Grossfamilien? Ich weiss ja nicht zu wie viel % man in D ein Kind vom Staat finanziert und bezahlt bekommt so dass man sich so grosse Familien leisten kann, dann sollte es ja auch kein Problem sein dann auch den entsprechenden fahrenden Untersatz zu organisieren. :huh: Nen Kind kostet hier locker mal 2k im Monat.. bei 4 musste schon mit beiden Elternteilen 2x Vollzeit zu 42 bis 47h die Woche arbeiten damit das überhaupt leistbar ist...
Wenn man keine Ahnung hat... ^^
Manche Thesen sind so wirr, dass man dazu nichts weiter entgegnen kann. Wir können auch über Handwerker, Kuriere, Mieter etc. sprechen. Eure undifferenzierte Schwarz Weiß Debatte hier ist in jedem Fall nicht zielführend oder hilfreich.

MfG
 
Die Opportunitätskosten für ein Auto ändern sich nicht, wenn man es mehr benutzt. Ich würde auch immer ein Auto vorhalten, weil Kinder eben mal aus der Disco abgeholt werden wollen, der Hund in der Nacht und am Wochenende in die Tierklinik muss oder auch weil der ÖPNV auch mal streikt. Der Fehler ist zu glauben, dass das Auto billiger wird, wenn man viel damit fährt. Pro Kilometer stimmt das, absolut aber eben nicht. Abgesehen davon sind halt auch die Ticketpreise der Bahn gerne mal lächerlich, gerade wenn man kurzfristig ein Ticket braucht und keine Preisreduktion in Anspruch nehmen kann.

Nur viele halten 2-3 Autos vor und fahren dann so viel wie möglich damit. Deswegen bin ich dafür, dass man mit der Kfz-Steuer automatisch ein Deutschlandticket für das Jahr bezahlt. Dann steigt die Steuer automatisch eben um 500 Euro, dafür wird es umsonst das Auto nicht zu nutzen.
 
Nur viele halten 2-3 Autos vor
Alles klar, leg dich mal wieder hin. Das Niveau ist hier wirklich unterirdisch, ich verstehe nicht warum es immer nur schwarz oder weiß sein muss, warum kann man das Thema nicht differenziert debattieren.

MfG
Es gibt da nur schwarz und weiß. Entweder man unterstützt die Klimawende oder man stürzt alle in die Klimakatastrophe.
Und wenn man nicht alle mitnimmt sondern nur die besser Verdienenden, die sich das alles auch locker ohne Subvention leisten können, so schafft man mit Sicherheit auch keine Klimawende, denn eine Klimawende, bzw. Zeitenwände, kann nur funktionieren, wenn man alle mitnimmt und das ist nicht der Fall und wenn ich sehe wie ihr hier teilweise debattiert und Argumente anführt, so ahne ich, dass das auch so schnell nicht passieren wird.

MfG
Das ist - Stand Ende 2024 - falsch.

Stand 2024 ist folgender, das ist hier der Markt.

MfG
 
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Ein weiteres wichtiges Lenkungselement ist eine Citymaut. So kriegt man den motorisierten IV in den Griff und steigert die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Sicherheit der Radfahrenden. Es wird Zeit unsere Städte vom Auto zu befreien.


Und über 25% der Haushalte haben 2 Autos. Über 6% sogar völlig unerträgliche 3 Autos.

 
Das ist - Stand Ende 2024 - falsch.

Hier aus deinem Link...
"Unter 30.000 Euro Kaufpreis ist das Angebot nach wie vor überschaubar"

Der überwiegende Teil ist sehr teuer, für knapp den Preis habe ich einen Caddy 7 mit langen Radstand bekommen und guter Ausstattung vom VW Händler, neu. Und VW sagt es selber, billig geht nicht und die paar Beispiele aus dem adac-link sind nur deswegen so günstig weil sie an entscheidenden Stellen sparen wie z.B die Batterie. Und noch mal es ist auch völlig unerheblich ob günstig oder teuer, das Hauptproblem ist immer noch die fehlende Infrastruktur, es ist eben nicht zumutbar für jemand der kein Haus hat und selber laden kann, gerade wenn wir hier über 27 kW Batterien sprechen. ^^

MfG
Ein weiteres wichtiges Lenkungselement ist eine Citymaut. So kriegt man den motorisierten IV in den Griff und steigert die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Sicherheit der Radfahrenden. Es wird Zeit unsere Städte vom Auto zu befreien.
Wusstest du dass die Mehrheit der Autounfälle zwischen radfahrenden und KFZ von Radfahrenden verursacht wird? Und zu deiner Aussage, dass viele zwei und drei Autos haben, hast ja selber gepostet was für ein Quatsch das ist.

MfG
 
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Das hängt von der Definition von "viele" ab. Ich finde Millionen von Haushalten mit 2 oder 3 Autos schon bedenklich.
 
Ein weiteres wichtiges Lenkungselement ist eine Citymaut. So kriegt man den motorisierten IV in den Griff und steigert die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Sicherheit der Radfahrenden. Es wird Zeit unsere Städte vom Auto zu befreien.

Die große Mehrheit in der Stadt fährt Auto, deswegen ist ja auch soviel Verkehr. Ergo will die große Masse das. Also warum sollte man die Städte vom Auto "befreien"?

Und über 25% der Haushalte haben 2 Autos. Über 6% sogar völlig unerträgliche 3 Autos.


Warum auch nicht? Ein Paar/Familie muss morgens auch zu zwei unterschiedlichen Arbeitsstätten, egal ob man einen oder zwei Haushalte führt. Kenne eigentlich nur Familien mit einem Auto, wo einer 100% Homeoffice machen kann bzw. selbstständig ist.
Evtl. lebt dann noch der volljährige Sohne / die volljährige Tochter im Elternhaus, schon hast du 3 Autos vor der Tür. Bei zwei erwachsenen Kindern sogar 4.
 
Die große Mehrheit in der Stadt fährt Auto, deswegen ist ja auch soviel Verkehr. Ergo will die große Masse das. Also warum sollte man die Städte vom Auto "befreien"?



Warum auch nicht? Ein Paar/Familie muss morgens auch zu zwei unterschiedlichen Arbeitsstätten, egal ob man einen oder zwei Haushalte führt. Kenne eigentlich nur Familien mit einem Auto, wo einer 100% Homeoffice machen kann bzw. selbstständig ist.
Evtl. lebt dann noch der volljährige Sohne / die volljährige Tochter im Elternhaus, schon hast du 3 Autos vor der Tür. Bei zwei erwachsenen Kindern sogar 4.
Und auf dem Land geht es quasi nicht ohne Auto.

MfG
 
Wusstest du dass die Mehrheit der Autounfälle zwischen radfahrenden und KFZ von radfahrenden verursacht wird
Schau Dir einmal die Todesfälle von Radfahrern an. Hier liegt die Ursache in der überwiegenden Mehrheit nicht am Radfahrer.

Wenn Du mir bitte die Quelle zu Deiner Aussage teilen tätest. Ein Thema was an anderer Stelle für mich eine gewisse Relevanz hat.

Und auf dem Land geht es quasi nicht ohne Auto.

MfG
Quatsch! sagt Dir jemand der auf dem Land wohnt.
Die Opportunitätskosten für ein Auto ändern sich nicht, wenn man es mehr benutzt.
Hatte ich auch so nicht gemeint.
Anders gesagt, so viel Blech im öffentlichen Raum welches vor sich hinrostet.
Ich würde auch immer ein Auto vorhalten, weil Kinder eben mal aus der Disco abgeholt werden wollen, der Hund in der Nacht und am Wochenende in die Tierklinik muss oder auch weil der ÖPNV auch mal streikt.
So wie ganz viele andere auch. Eins der Hindernisse der Mobilitätswende.
Nur viele halten 2-3 Autos vor
Auch dieses Menschen werden ihre Gründe haben.
Ein weiteres wichtiges Lenkungselement ist eine Citymaut. So kriegt man den motorisierten IV in den Griff und steigert die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Sicherheit der Radfahrenden. Es wird Zeit unsere Städte vom Auto zu befreien.
Hmmmm.....da kann man aber eigentlich kaum noch ein Auto vorhalten wenn man die Kids in der Disco abholen muss, der Hund/Katze in die Tierklinik muss oder der ÖPNV ein höheres Gehalt fordert.
 

Bitte schön und vom letzten bzw dem Jahr davor gab es auch eine Berliner Unfall Statistik bei dem alleine der Fahrradfahrer am häufigsten die Ursache für Unfälle trug. Finde ich jetzt aber auf die Schnelle nicht.

MfG
 
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Das hängt von der Definition von "viele" ab. Ich finde Millionen von Haushalten mit 2 oder 3 Autos schon bedenklich.
Es ist ein kleiner feiner Unterschied zwischen "2-3 Autos vorhalten" und "pro Haushalt 2-3 Autos"...
Vorhalten bedeutet, das sie grundsätzlich nicht benutzt werden.
Und das steht da definitiv nicht im Text.
Bedenklich ist nur, das Du solch einen Stuss dazudichtest und es als real siehst...
 

Bitte schön und vom letzten bzw dem Jahr davor gab es auch eine Berliner Unfall Statistik bei dem alleine der Fahrradfahrer am häufigsten die Ursache für Unfälle trug. Finde ich jetzt aber auf die Schnelle nicht.

MfG
Dankeschön!

Ich habe da meist nur die rechtsabiege Unfälle durch LKW auf dem Schirrm.
 
Schau Dir einmal die Todesfälle von Radfahrern an. Hier liegt die Ursache in der überwiegenden Mehrheit nicht am Radfahrer.

Da geb ich dir Recht. Aber was nützt es einen im Recht zu sein, wenn man der mit Abstand Schwächere ist, und damit dann die eigene Gesundheit und das eigene Leben gefährdet?
Wenn ich Rad fahre fahre ich immer, sobald ich mit dem Autoverkehr in "Kontakt" komme, sehr defensiv und lasse es so erst gar nicht zu gefährlichen Situationen kommen. Ich würd auch im Traum nicht auf einer Landstraße mit dem Fahrrad fahren. Viele Autofahrer überholen mit viel zu wenig Abstand. Das ist selbst in der Stadt schon gefährlich, aber bei 100km/h auf der Landstraße? Da muss man echt schon ein eingeschränktes Bewußtsein für Gefahren haben um da mit dem Rad zu fahren. Oft einfach vermeidbar, weil es eben doch einen Radweg gibt (sowohl in der Stadt als auch auf vielen Landstraßen). Wird dann aber nicht benutzt, da man ja sonst mit dem Rennrad/Gravelbike nicht schnell genug vorran kommt bzw. weils angeblich nicht eben genug ist, weil man sich zu fein ist nem Hindernis auch mal über den freien Gehweg auszuweichen (ja ich weiß nicht erlaubt....) etc..
Wie schon geschrieben: ich weiß das meist der Autofahrer bei solchen Unfällen Schuld ist, aber was nützt einem das selber als Radfahrer im Nachhinein? Nichts!
Und die Schnapsidee der Fahrradweichen mitten auf Kreuzungen, damit einem der Autoverkehr besser sieht...führen erwartbar zum gegenteiligen Ergebnis. Keine Ahnung wer das als gute Idee ansah...oh doch waren ja die Grünen.

Ich hatte mal nen Arbeitskollegen, der jeden Tag mit den Rad zur Arbeit ist. In den 5 Jahren wo er in dem Betrieb gearbeitet hat war er 3 Mal wegen nem Radunfall im Krankenhaus. Manche Leute fahren halt sturr nach ihrem Recht und wundern sich dann. Das kannst du so als Radfahrer nicht bringen wenn du alt werden willst.
 
Da geb ich dir Recht. Aber was nützt es einen im Recht zu sein, wenn man der mit Abstand Schwächere ist, und damit dann die eigene Gesundheit und das eigene Leben gefährdet?
Wenn ich Rad fahre fahre ich immer, sobald ich mit dem Autoverkehr in "Kontakt" komme, sehr defensiv und lasse es so erst gar nicht zu gefährlichen Situationen kommen. Ich würd auch im Traum nicht auf einer Landstraße mit dem Fahrrad fahren. Viele Autofahrer überholen mit viel zu wenig Abstand. Das ist selbst in der Stadt schon gefährlich, aber bei 100km/h auf der Landstraße? Da muss man echt schon ein eingeschränktes Bewußtsein für Gefahren haben um da mit dem Rad zu fahren. Oft einfach vermeidbar, weil es eben doch einen Radweg gibt (sowohl in der Stadt als auch auf vielen Landstraßen). Wird dann aber nicht benutzt, da man ja sonst mit dem Rennrad/Gravelbike nicht schnell genug vorran kommt bzw. weils angeblich nicht eben genug ist, weil man sich zu fein ist nem Hindernis auch mal über den freien Gehweg auszuweichen (ja ich weiß nicht erlaubt....) etc..
Wie schon geschrieben: ich weiß das meist der Autofahrer bei solchen Unfällen Schuld ist, aber was nützt einem das selber als Radfahrer im Nachhinein? Nichts!

Ich hatte mal nen Arbeitskollegen, der jeden Tag mit den Rad zur Arbeit ist. In den 5 Jahren wo er in dem Betrieb gearbeitet hat war er 3 Mal wegen nem Radunfall im Krankenhaus. Manche Leute fahren halt sturr nach ihrem Recht und wundern sich dann. Das kannst du so als Radfahrer nicht bringen wenn du alt werden willst.
Ja das Recht des stärkeren.
Gehst Du eigentlich noch aus dem haus und nimmst am Straßenverkehr teil, also ohne das Du einen Panzer fährst?
 
Interessant, wie die den Faden weiter spinnst. Von deinem "zu wenig Leute für den Ausbau" über mein "es werden in Zukunft rein aufgrund von Biologie weniger die Bahn nutzen" zu deinem "dann dünnen wir die Strecke weiter aus".
Das ist simpel.
1. Weniger Kunden bedeutet weniger Einnahmen.
2. Weniger Kunden bedeutet weniger Bedarf.
3. Weniger Einnahmen bedeutet, das vorhandene Geld reicht noch weniger für alle Strecken als es ohnehin schon tut. Zur Information: Bei sehr vielen Strecken sind die Kabel für die Signalanlagen um die 50 Jahre alt. Da muss die LST regelmäßig Adern umschalten, weil schon alles durchgegammelt ist.
4. Wenn Linien und ganze Strecken aufgrund weniger Kunden noch weniger als jetzt benutzt werden, dann wird niemand die weiter betreiben, wenn das Geld geradeso für die wichtigsten Linien reicht.
Sicher, mitten in Ballungsgebieten ist die Auslastung hoch und wird das auch bleiben. Auf den Fernverbindungen wohl auch. Alle anderen schauen in die Röhre. Blöd ist nur, dass man in Ballungsgebieten kaum Um- und Neubauten hinbekommt, ohne dass es Einflüsse auf den Betrieb hat.
Im Durchschnitt wird ein PKW in Deutschland in der Woche 30 km bewegt.
Ehrlich gesagt bezweifle ich das doch sehr. Sicher, dass da keine 0 fehlt?
Aber gehen wir davon aus, es stimmt.
30km/Woche würde bei einer 5-Tage-Woche 6km am Tag bedeuten. Ein Arbeitsweg also 3km. Egal wie man es dreht und wendet, das ist keine weite Strecke. Die freigesetzten Abgase halten sich bei 6km doch wohl arg in Grenzen, ebenso die Straßenbenutzung. Sicher, bei einer solchen Strecke braucht kein Mensch das Auto, aber gleichzeitig ist das Kleinkram, der keinen großen Einfluss haben kann.
Für 1500km/Jahr sich ein neues Auto zuzulegen, halte ich für ziemlichen Blödsinn. Gut, unter der Annahme so kurzer Strecken überhaupt ein Auto zu haben, ist ziemlicher Blödsinn. Da gehe ich mit.
Und was spricht dagegen, wenn man eine größere Strecke fahren muss, sich am Tag der Abreise für 15, 20 oder meinetwegen 30 Minuten an einen Schnelllader zu hängen?
Wenig, nur muss man sich dann während der Reise womöglich auch wieder dran hängen.
Mit dem Diesel fährt man zum Ziel und wieder zurück und tankt an der heimischen Tanke.
Ein weiteres wichtiges Lenkungselement ist eine Citymaut. So kriegt man den motorisierten IV in den Griff und steigert die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Sicherheit der Radfahrenden. Es wird Zeit unsere Städte vom Auto zu befreien.
Mir als Landei kann's an sich ja egal sein, nervt nur, wenn ich dann doch mal in die Stadt muss.

Als ob es so schwer wäre: Man beseitigt einfach die Straßenrandparkerei unter dem Label, dass man so besser durch kommt (stimmt ja auch), geht so zwar den Straßenrandparkern tierisch auf den Geist, aber gleichzeitig freut sich jeder, dass man wieder Platz auf der Gasse hat. Weil man den Karren aber nicht einfach am Straßenrand abstellen kann, müssen andere Lösungen her.
Und über 25% der Haushalte haben 2 Autos.
OMG, 2 Berufstätige, die zur Arbeit müssen! Das gehört verboten!
Und auf dem Land geht es quasi nicht ohne Auto.
Exakt.
 
Ja das Recht des stärkeren.
Gehst Du eigentlich noch aus dem haus und nimmst am Straßenverkehr teil, also ohne das Du einen Panzer fährst?

Nein aber es gibt oft viele Wege von A nach B, man kann auch die Radwege nutzen (obwohl die evtl. schmal, uneben, etc. sind). Besser als sich auf der Straße mit dem Autoverkehr zu messen.

Übrigens bin ich dafür, dass in sehr verdichteten Städten einige Straßen als reine Fahrradstraßen umfunktioniert werden. Ich denke das wäre die beste Lösung für alle. Leider werden solche Projekte dann immer nur halbherzig umgesetzt, d.h. für ne Brücke über ne Hauptverkehrsstraße war dann wieder kein Geld da usw....
Einfach sternförmig ein paar solcher Wege anlegen (bei richtiger Umsetzung ohne "Kontakt" mit dem Autoverkehr). Dann noch 1-2 Ringe die diese quer verbinden, und mehr braucht es nicht. Dann kommt man von A nach B mit dem Rad ohne überhaupt je mit dem Auto zu konkurrieren. Das kostet natürlich Geld, aber im Endeffekt alles langfristig günstiger als die diversen Flickenlösungen. Und Autofahrer muss sich nicht über Radfahrer ärgern die einem immer wieder an Ampeln überholen müssen und somit wieder gefährliche Überholvorgänge provozieren.
 
Nein aber es gibt oft viele Wege von A nach B, man kann auch die Radwege nutzen (obwohl die evtl. schmal, uneben, etc. sind). Besser als sich auf der Straße mit dem Autoverkehr zu messen.
Keine Ahnung wo Du wohnst. Hier bei mir im Schwarzwald gibt es durchaus auchbenutzungspflichtige Radwege. Aber das ist nicht die Regel. Daher nutze ich auch die Fahrbahn. Das mache ich sogar auch als Fußgänger.
Da geht es gar nicht ums messen. Ich habe aber gerade den Eindruck, dass sich die Schwächeren Verkehrsteilnehmer an die stärkeren anpassen sollen. Es heißt immer noch gegenseitige Rücksichtnahme in der StVO.
Diese Diskussion wird aber uns beide nicht weit bringen. Dabei bin ich noch nicht einmal bei dem Verkehrsraum welche mir als Fußgänger Radfahrer von Automobilen genohmen wird, teilweise mit Gefährdung.
 
Hmmmm.....da kann man aber eigentlich kaum noch ein Auto vorhalten wenn man die Kids in der Disco abholen muss, der Hund/Katze in die Tierklinik muss oder der ÖPNV ein höheres Gehalt fordert.
Warum? Dann muss jeder für sich entscheiden ob ihm die Opportunitätskosten zu hoch sind, oder nicht. Wenn mehr Menschen diese als zu hoch empfinden, geben sie ihre Blechmonster ab und die Stadt blüht auf.

Wenn die nächste Carsharing Station in 15 Minuten Fußweg wäre, würde ich mein Auto auch sofort verkaufen. Leider fehlt da die Abdeckung. Aber das ist auch etwas was man mit den Einnahmen aus der Citymaut fördern könnte.
 
Keine Ahnung wo Du wohnst. Hier bei mir im Schwarzwald gibt es durchaus auchbenutzungspflichtige Radwege. Aber das ist nicht die Regel. Daher nutze ich auch die Fahrbahn. Das mache ich sogar auch als Fußgänger.
Da geht es gar nicht ums messen. Ich habe aber gerade den Eindruck, dass sich die Schwächeren Verkehrsteilnehmer an die stärkeren anpassen sollen. Es heißt immer noch gegenseitige Rücksichtnahme in der StVO.
Diese Diskussion wird aber uns beide nicht weit bringen. Dabei bin ich noch nicht einmal bei dem Verkehrsraum welche mir als Fußgänger Radfahrer von Automobilen genohmen wird, teilweise mit Gefährdung.
Also bei Abbiegeunfälle mit LKWs werde ich nie verstehen warum man da vermeintliches Recht versucht durchzusetzen als Fahrradfahrer. Ich komme aus Berlin und sehe das selber sehr oft, Kopfhörer, Tunnelblick gerade aus gerichtet und dann bei grün geradeaus an der Ampel neben einem rechts blinkenden LKW vorbei. Das ist lebensmüde und es sollte mittlerweile bei jedem angekommen sein, das ist tote Winkel gibt, nicht einsehbare Bereiche. Das hat mein Motorrad Fahrlehrer auch immer gesagt, fahre niemals neben einem Auto im toten Winkel dann lieber schnell davor oder zurück. Denn man kann sich später davon nichts kaufen außer ein Grabstein wo drauf steht aber ich war im Recht gewesen.

MfG
 
Übrigens bin ich dafür, dass in sehr verdichteten Städten einige Straßen als reine Fahrradstraßen umfunktioniert werden. Ich denke das wäre die beste Lösung für alle. Leider werden solche Projekte dann immer nur halbherzig umgesetzt, d.h. für ne Brücke über ne Hauptverkehrsstraße war dann wieder kein Geld da usw....
So in etwa?


Zum Teil laufen diese Strecken auf stillgelegten Bahntrassen.

Das ist simpel.
1. Weniger Kunden bedeutet weniger Einnahmen.
2. Weniger Kunden bedeutet weniger Bedarf.
3. Weniger Einnahmen bedeutet, das vorhandene Geld reicht noch weniger für alle Strecken als es ohnehin schon tut. Zur Information: Bei sehr vielen Strecken sind die Kabel für die Signalanlagen um die 50 Jahre alt. Da muss die LST regelmäßig Adern umschalten, weil schon alles durchgegammelt ist.
4. Wenn Linien und ganze Strecken aufgrund weniger Kunden noch weniger als jetzt benutzt werden, dann wird niemand die weiter betreiben, wenn das Geld geradeso für die wichtigsten Linien reicht.
Sicher, mitten in Ballungsgebieten ist die Auslastung hoch und wird das auch bleiben. Auf den Fernverbindungen wohl auch. Alle anderen schauen in die Röhre. Blöd ist nur, dass man in Ballungsgebieten kaum Um- und Neubauten hinbekommt, ohne dass es Einflüsse auf den Betrieb hat.
Wenn man es ehrlich betrachtet, dann ist die Zersiedelung der Landschaft, wie wir das heute kennen, eine Folge von hohen Geburtenraten und auch der Vertreibung von Millionen von Deutschen während und nach dem WWII. Und solange man getrost auf die Umwelt 'nen großen Haufen machen konnte, war das auch egal. Da zog man aufs Dorf, weil man dort idyllisch und billig an Wohnraum oder gar -eigentum kam. Papa hatte ein Auto, Mama auch, und die Kinder ab einem bestimmten Punkt ebenso. Der Bus im Dorf fuhr damals schon nur in den Morgen-, Mittags- und Abendstunden nur 2 oder 3 Mal, weil nur zu den Zeiten die Schüler oder Leute ohne Auto von und zur Arbeit ab Bord waren. Und genau diese Entwicklung mit den vielen PKW ist ja auch mit ein Grund, warum bei der Bahn so viele Nebenstecken nicht mehr bewirtschaftet werden. Doch das wird sich ändern, wenn auch ohne Einfluß auf einen Ausbau des ÖPNV in den ländl. Regionen.

Zum einen werden in der Zukunft immer mehr Dörfer erleben, dass die Einwohnerzahlen abnehmen, während parallel die Konzentration von Dienstleistungen als auch Versorgungsleistungen immer mehr in die Städte stattfinden wird. Wenn sich da nicht ein irgendwie gearteter Gegentrend entwickelt, dann wird im Westen das Gleiche passieren, was jetzt schon im Osten zu beobachten ist. In der Folge wird der Sinn für einen ausgebauten ÖPNV auf dem Land immer infrage gestellt.

Das Leben auf dem Land, wie ich es eingangs beschrieb, wird verschwinden. Und wenn das verschwindet, dann brauchst dort auch kein Schienennetz zu hinbauen
Wenig, nur muss man sich dann während der Reise womöglich auch wieder dran hängen.
Was ich nun nicht unbedingt als ein Problem verstehe.

Mit dem Diesel fährt man zum Ziel und wieder zurück und tankt an der heimischen Tanke.
Ich vermute, dass es für bestimmte Einssatzzwecke tatsächlich auch weiter PKW mit Verbrenner geben wird. Ob und wie wirtschaftlich das am Ende sein wird, muss sich zeigen.

Ehrlich gesagt bezweifle ich das doch sehr. Sicher, dass da keine 0 fehlt?

Ja, hast recht! Es sind 35 und nicht 30 km. -.-
 
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