Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Ich hab’s bei mir durch gerechnet… die einzigen die beim Speicher profitieren sind die Hersteller und Monteure. Ich zahl aktuell nur drauf. Von daher… Ressourcenverschwendung so ein Speicher.
 
Würde auch den dringend nötigen Netzausbaus entlasten.

Wenn man nicht auf die optischen Befindlichkeiten jedes (CDU-)Dorfsherrifs und auf die Dividende der Netzgeschenktbekommthaber Rücksicht nehmen müsste, wäre der Netzausbau weitaus billiger als Speicher. Und er würde, im Gegensatz zu speichern, auch großräumige Verteilungen ausgleichen, könnte lokalen Mehrbedarf in Ausnahmesituationen bedienen und künftige Skalierungen ermöglichen.
 
Ich denke, das der 11Kwh Speicher doppelt so lamge hält wie der 6,4Kwh Speicher...einfach weil er halb soviele Zyklen hat.
Man sagt, dass man im Jahr mit einem passend dimensionierten Speicher so auf mit pi mal Daumen 200 Zyklen kommt und man das auch anpeilen sollte. Gute, moderne Speicher kommen laut Hersteller auf gut 8000 Ladezyklen.
 
Ich denke, das der 11Kwh Speicher doppelt so lamge hält wie der 6,4Kwh Speicher...einfach weil er halb soviele Zyklen hat.
Der Akku altert ganz unabhängig von der Nutzung. Daher könnte der Akku sicher etwas länger halten aber nicht doppelt so lang.
Man sagt, dass man im Jahr mit einem passend dimensionierten Speicher so auf mit pi mal Daumen 200 Zyklen kommt und man das auch anpeilen sollte. Gute, moderne Speicher kommen laut Hersteller auf gut 8000 Ladezyklen.
Ich komme auf ca. 150, ist allerdings auch eine Inselanlage. Wichtig ist dabei wie Tief wird entladen und wie hoch geladen. Also von der Kapazität als auch von der Leistung. Beides kann auf die Zyklenanzahl und somit auch auf das vom Alter unabhängigen Lebensdauer gehen.
 
es tut so weh....:motz::wall:



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Viele Grüße,
stolpi
 
das wir unsere Technologie und Marktführerschaft (und viele Arbeitsplätze) ~2010-2012 unnötig abgesägt hatten...



Viele Grüße,
stolpi
 
Wieder einmal sehr Sehenswert.

Time is up! von Mark.

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Viele Grüße,
stolpi
 
Aus der Kategorie: Wie man Atomkraft NICHT schönrechnet ODER Warum die Welt die Bild für Akademiker ist.

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Warum die Welt die Bild für Akademiker ist.
Seid wann das?
Ist bzgl. Wissenschaft genau so unscharf und oberflächlich populärwissenschaftlich wie Spiegel FAZ oder SZ.


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Unbedarft, dass der mir durchaus bekannte Artikel Kokolores ist, ist das Video auch nicht einer geistreichen Natur entsprungen. :D
 
OK

Alle scheiße, also nicht so wild, oder wie?
K. A. ich lese das alles nur sehr selten.
Ich habe weder das Wort Sch... noch "alles nicht so wild" in den Mund genommen.

Darf aber sachlich feststellen, dass die normalen Presseherausgeber, egal von welcher Couleur, nicht all zu viel Ahnung von Atomphysik haben.

Es macht es nicht besser, wenn man gegen was ist aber nicht mal die Hauptargumente, die da Urangewinnung und Aufbereitung zu brennfähigem Material sind, als Umweltkiller Nr. 1 benennt, ganz einfach.
 
Es macht es nicht besser, wenn man gegen was ist aber nicht mal die Hauptargumente, die da Urangewinnung und Aufbereitung zu brennfähigem Material sind, als Umweltkiller Nr. 1 benennt, ganz einfach.
Naja, das Video beschäftigt sich ja mit der wissenschaftlichen Veröffentlichung des Prof. Jan Emblemsvåg bzw. mit der von Video als unkritisch eingeordneten Besprechung in der Zeitung Die Welt und greift darin getätigte Berechnungen auf und widerlegt diese. Dass es noch andere problematische Posten gibt, spricht doch nicht gegen das Video, sondern würde wohl noch weitere Argumente gegen Atomkraft liefern, oder nicht? Oder hast Du Dich mit der wissenschaftlichen Veröffentlichung beschäftigt und befindest, dass Urangewinnung und Wiederaufbereitung kostenmäßig (denn Kosten sind in der wissenschaftlichen Arbeit sowie dem Video ja die Untersuchungsebene) keine ausreichende Berücksichtigung gefunden hat?

Darf aber sachlich feststellen, dass die normalen Presseherausgeber, egal von welcher Couleur, nicht all zu viel Ahnung von Atomphysik haben.
Das ist aber eine sehr pauschale Aussage/Wertung. Wenn ungenügende Ahnung vorhanden ist, wird sich eben auf wissenschaftliche Veröffentlichungen berufen. Allerdings hat Die Welt ja sogar eine Wissenschaftsredaktion. In dem bestimmten Fall wird dem "Die Welt"- Wissenschaftsredakteur offenbar unsaubere Arbeit vorgeworfen bzw. eine Richtigstellung gefordert. Zumal es auch von renommierter Stelle (Frauenhofer-Institut) aus Widerspruch gegeben hat ...
 
Zuletzt bearbeitet:
. Zumal es auch von renommierter Stelle (Frauenhofer-Institut) aus Widerspruch gegeben hat ...
Ist jetzt halt a bisserl blöd, weil ich genau für den Verein arbeite.
Nicht exakt in dem Thema, lediglich als Quantenoptiker, aber "man" trifft sich ja in der Kaffepause - so von Physiker zu Physiker :)

Zum Obigen:
Nein, gibt bisher keine populärwisenschftliche Aufarbeitung zum Thema "Rohstofförderung radioaktiver Materialien", weder in der Presse noch sonstwo.

Wohl aber in einer umfangreichen Studie von nicht nur Fraunhofer-Institut (dafür sind wir zu klein), sondern in Kooperation mit anderen Instituten.
Fasst natürlich keiner an in der Entscheidungsebene der Staaten, weil es um extrem viel Geld geht.
 
Ist jetzt halt a bisserl blöd, weil ich genau für den Verein arbeite.
Nicht exakt in dem Thema, lediglich als Quantenoptiker, aber "man" trifft sich ja in der Kaffepause - so von Physiker zu Physiker :)
Ah, okay. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du als Expert*in da nochmal einen anderen Blick darauf hast.

Zum Obigen:
Nein, gibt bisher keine populärwisenschftliche Aufarbeitung zum Thema "Rohstofförderung radioaktiver Materialien", weder in der Presse noch sonstwo.

Wohl aber in einer umfangreichen Studie von nicht nur Fraunhofer-Institut (dafür sind wir zu klein), sondern in Kooperation mit anderen Instituten.
Fasst natürlich keiner an in der Entscheidungsebene der Staaten, weil es um extrem viel Geld geht.
Wie gesagt, würde ich dem Autor (bzw. Autor*innenteams) des Videos, (um) Andreas Schmitz, das nicht unbedingt vorhalten, da es um die Widerlegung des Artikels aus der Zeitung "Die Welt" ging. Dass Urangewinnung und Wiederanreicherung, üble Umweltkiller sind, der Meinung bin ich auch. Wie Du schon schreibst, wird das aber wie leider so oft kaum in Kosten dargestellt und so wird Atomkraft unehrlich beworben, eben Propaganda gemacht. Wobei Deutschland mit Urangewinnung selbst Erfahrung gemacht hat (siehe bspw. Wiki Artikel über Wismut ab diesem Abschnitt ff) und auch Probleme und entsprechende Kosten (im Artikel ist mindestens von über 8 Milliarden Euro für Sanierungsaufwand die und über 1 Milliarde für Entschädigungszahlungen für erkrankte Mitarbeiter*innnen die Rede) zu tragen hat. Von daher sollte da eigentlich anders drüber gesprochen werden. Wismut u.ä. ist aber so gut wie kein Thema in der Öffentlichkeit. Und das ist nur ein Ausschnitt aus dem von Dir genannten Bereich. Wäre Deutschland den Weg des im Artikel bzw. in der Darlegung von Prof. Emblemsvåg aufgeworfenen Weges gegangen, müsssten noch mehr Kosten einbezogen werden. Ich denke, da bin ich also ganz bei Dir. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, okay. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du als Expert*in da nochmal einen anderen Blick darauf hast.


Wie gesagt, würde ich dem Autor (bzw. Autor*innenteams) des Videos, (um) Andreas Schmitz, das nicht unbedingt vorhalten, da es um die Widerlegung des Artikels aus der Zeitung "Die Welt" ging. Dass Urangewinnung und Wiederanreicherung, üble Umweltkiller sind, der Meinung bin ich auch. Wie Du schon schreibst, wird das aber wie leider so oft kaum in Kosten dargestellt und so wird Atomkraft unehrlich beworben, eben Propaganda gemacht. Wobei Deutschland mit Urangewinnung selbst Erfahrung gemacht hat (siehe bspw. Wiki Artikel über Wismut ab diesem Abschnitt ff) und auch Probleme und entsprechende Kosten (im Artikel ist mindestens von über 8 Milliarden Euro für Sanierungsaufwand die und über 1 Milliarde für Entschädigungszahlungen für erkrankte Mitarbeiter*innnen die Rede) zu tragen hat. Von daher sollte da eigentlich anders drüber gesprochen werden. Wismut u.ä. ist aber so gut wie kein Thema in der Öffentlichkeit. Und das ist nur ein Ausschnitt aus dem von Dir genannten Bereich. Wäre Deutschland den Weg des im Artikel bzw. in der Darlegung von Prof. Emblemsvåg aufgeworfenen Weges gegangen, müsssten noch mehr Kosten einbezogen werden. Ich denke, da bin ich also ganz bei Dir. :)
Ich bin kein Nuklearrexperte, lediglich Physiker, der sehr viele Berührungspunkte zur Nuklearforschung naturgemäß hat.

Daher grundsätzliche Position:
Politisch wie gesellschaftlich ist der Zug für AKWs in Deutschland einfach abgefahren.
Wir haben viel zu viel Expertenwissen in den letzten 10-20 Jahren abgebaut, als dass es auch nur annähernd realistisch wäre, die benötigten 10 (?) AKWs in solch "enger" Zeitspanne zu errichten, als dass diese einen nenneswerten Beitrag zur Grundlast bis 2040/2050 liefern könnten.
Ander herum:
Wir sind aktuell gar nicht in der Lage, selbstständig solche AKWs noch zu errichten.

Für ca. 1/2 des Geldes und in nur ca. 1/3 der Zeit wären wir jedoch in der Lage, 10-15 Tiefengeothermiekraftwerke zu errichten, die dann weit mehr Energie liefern könnten, als es die Republik derzeit bräuchte.
Hier hat D. Spitzentechnologie und auch das Knowhow dazu.
Fängt leider nur keiner an und wir laufen, wenns blöd kommt, in die Diskussion "Dunkelflaute" hinein, wenn irgendwann kein Gas mehr kommt oder da ist.
Und davon zu reden, dass wir Klimaziele mit Gas erreichen ist halt auch doof.
Wer so was behauptet, mit dem braucht man sich gar nicht mehr unterhalten.

Option H2:
Wäre eine Möglichkeit, jedoch ungleich komplexer.
Halte es eben für ein starkes Gerücht, dass nicht vorhandene H2 Erzeuger in noch nicht benannten III. Welt-Länder mit noch nicht bekannter politischer Stabilität mit noch nicht vorhandnen H2 Tankern zu noch nicht vorhandnen H2 Terminals nach Deutschland H2 liefern werden.
Und das alles bis auch 2030/2040

Denke, das wird evtl. eine Folge- oder Ergänzungstechnologie für die Schwerindustrie, welche Hochtemperaturgase zwingend benötigen.
Falls diese Unternehmen dann noch bei und ansässig sind...
Sind ja "nur" ca. 3 Mio. Arbeitsplätze direkt oder indirekt davon abhängig...

Was mich grundsätzlich stört (nicht auf dich bezogen) ist diese gar dogmatische, ideologische Diskussion bzl. Atomkraft ja oder nein.
Die Technologie ist zwingend notwendig für vielerlei Produkte auch des täglichen Lebens und z. B. in der Pharmaindustrie oder auch in der Medizin unerlässlich.
Es ist geradezu grotesk, dass mit der generellen Ablehnung (Forschungsreaktoren, Produktreaktoren für schwachstrahlendes Material) Pharmariesen wie auch Gerätebauer in der Medizin geradezu aus dem Land vertreiben.
Zwei Sparten, die maßgeblich, neben dem Maschinenbau für Deutschland als Exportnation essenziell sind.

Zusammengefasst:
AKW für Strom/Wärme: vergiss es
AKW als Spitzentechnologieträger für die Wirtschaft: zwingend notwendig

Wir betreiben aktuell 6 Forschungsreaktoren in Deutschland und ich kann im Interresse des Gemeinwohls wie auch im Sinne der Volkswirtschaft nur dringend anraten, diese mind. weiter betreiben zu lassen.
Sollten wir uns nicht ganz von China/USAS oder sonstwer technologisch abhängen lassen wollen, würde ich es begrüßen, wenn da statt einer 6 eine Zahl 8 oder 10 stehen würde.

 
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