Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Keine Ahnung, was du mit Schapsgläschen meinst, aber selbst mit einem 40-Liter-Tank kommt man doch weiter, als man vernünftigerweise am Stück fahren sollte.
Aber das ist das Problem, das der Elektro hat.
Man hat ausgerechnet fossile Energie entdeckt und sie nutzbar gemacht. Die Energiedicht ist in einem Liter fossile Energie extrem hoch. Das wird die Akkutechnik auch in 50 Jahren nicht erreichen. Ergo muss man die Ladegeschwindigkeit deutlich steigern. Der Akku muss, genauso wie der Benzintank, in der gleichen Geschwindigkeit wieder voll werden, dann wir man bereit sein zu wechseln.
 
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Autofahren muss sowieso viel teurer werden, so dass weniger Menschen mit dem Auto fahren. Ein E-Auto ist gut, kein Auto ist besser.
 
Nö, Frankreich hat es viel schlauer gemacht. Die haben PS-Monster und SUV-Panzer teuer gemacht. Normale Kleinwagen sind da im Vergleich richtig billig.
 
Nö, Frankreich hat es viel schlauer gemacht. Die haben PS-Monster und SUV-Panzer teuer gemacht. Normale Kleinwagen sind da im Vergleich richtig billig.
Aber das betrifft jeden Verbrenner. Die einen werden deutlich teurer, die anderen weniger teurer. Aber du brauchst eben Alternativen. Das gibt es bei der deutschen Automobilindustrie nicht.
 
Aber das betrifft jeden Verbrenner. Die einen werden deutlich teurer, die anderen weniger teurer. Aber du brauchst eben Alternativen. Das gibt es bei der deutschen Automobilindustrie nicht.
Vor allem brauchen wir eine sinnvolle Lenkung des Kaufverhaltens. Es macht ja auch kein Sinn, wenn man einen Tesla X fördert und einen Fiat Panda belastet.
 
@Eckism Das Problem ist: Selbst die neuen Verbrenner-Kleinwagen a la Toyota Yaris sind EXTREM teuer.
Wir haben für den Hybrid meiner Frau vor 3 Jahren 22k€ bezahlt. Das selbe Model als facelift kostet nun 35k€(!!).

Wir wären auch auf der Suche nach nem Ersatz für den Hybrid, aber ALLE Autos sind halt extrem teuer. Nach Rabatten wäre ein Fiat 500E derzeit unsere Wahl.
Neuwagen fallen für die viele ja eh raus...wobei die Gebrauchtwagenpreise momentan auch recht abgehoben sind. Hab mir ja letztes Jahr selbst erst ein Auto gekauft.
Was hat das mit irgendwas zu tun? Ich bin mit einem Auto mit Baujahr <2000 gestartet und muss echt sagen, dass ich bei meinen neueren Autos kaum einen Unterschied feststellen kann. Es geht einfach darum, dass ein Diesel die Steuermehrkosten nur noch schwer reinholen kann, weil Dieselkraftstoff nicht mehr so viel billiger ist. Und wenn man nicht irgendeine zehn Jahre alte und schon halb runtergefahrene Kiste haben will, muss sich - völlig zurecht - auch noch mit AdBlue rumärgern.
Ich merk da definitiv nen Unterschied zwischen meinem alten BJ. 2001 und meinen neuen BJ. 2020.
ABS ist bedeutend besser, Bremsen im allgemeinen vorhersehbarer, ESP ist vorhanden beim alten nicht, Fahrwerk ist sanfter und gleichzeitig knackiger, von den ganzen Assistenzsystemen rede ich noch gar nicht.
Dafür haste eben kaum Wartung, Ölwechsel machste selbst aufn Hof mit irgend ner billigen plörre alle 20.000km-30.000km, kostet insgesamt um die 40€. Und mein Navie hat nur 120€ gekostet, DIN-Schächte sind ja mittlerweile Uncool geworden.

Kommt wohl einfach drauf an, ob man einfach nur von A nach B will oder ob es einem auch wichtig ist, dass man viel Platz beim Parken braucht.
Für Zuhause hin und her zu tingeln brauch ich nix großes mit Reichweite (wie 90% der Bevölkerung), da reicht mein altes Wägelchen welches trotzdem 1,5 Tonnen wiegt, aber er ist eben so Saubillig.
 
Vor allem brauchen wir eine sinnvolle Lenkung des Kaufverhaltens. Es macht ja auch kein Sinn, wenn man einen Tesla X fördert und einen Fiat Panda belastet.
Was du brauchst sind Angebote in einem für alle kaufbaren Bereich.
Nur gibt es eben keine. Oder kennst du einen Elektro, großräumig, gute Reichweite, für unter 20.000€?
 
Der Akku muss, genauso wie der Benzintank, in der gleichen Geschwindigkeit wieder voll werden, dann wir man bereit sein zu wechseln.
Oder man muss sich damit abfinden, dass es nicht immer eine Lösung gibt, die gleichzeitig ökologisch tragbar und trotzdem in allen praktischen Belangen besser ist.
Das gibt es bei der deutschen Automobilindustrie nicht.
Das könnte die Globalisierung regeln. Ich zumindest habe keinen Bock, Unternehmen, die sich ums Verrecken nicht anpassen möchten, Geld hinterherzuschmeißen.
ABS ist bedeutend besser, Bremsen im allgemeinen vorhersehbarer, ESP ist vorhanden beim alten nicht, Fahrwerk ist sanfter und gleichzeitig knackiger, von den ganzen Assistenzsystemen rede ich noch gar nicht.
Keine Ahnung, hat einfach alles immer funktioniert. Die drei mal in über 15 Jahren, die das ABS bei mir greifen musste, weiß ich nicht, ob das so verschieden war. Hat seinen Zweck halt erfüllt.
Was du brauchst sind Angebote in einem für alle kaufbaren Bereich.
Nur gibt es eben keine. Oder kennst du einen Elektro, großräumig, gute Reichweite, für unter 20.000€?
Wie kommt man zu so einer Anspruchshaltung?
 
Oder man muss sich damit abfinden, dass es nicht immer eine Lösung gibt, die gleichzeitig ökologisch tragbar und trotzdem in allen praktischen Belangen besser ist.
Man sollte sich endlich vom Individualverkehr lösen, aber das schafft man nicht. Die Politik will das nicht, der Wähler will das nicht. Wie also willst du eine Veränderung erreichen, wenn alle diese Veränderung ablehnen?
Ergo baust du den Individualverkehr von Verbrenner auf Elektro um. Dabei müsste man erst mal die Energiewende schaffen. Den Elektro mit fossiler Energie laden halte ich für Unsinn.
Man macht politisch viel falsch, bzw. setzt falsche Ziele.
Man hätte erst die Heizung auf erneuerbar umstellen sollen, gleichzeitig die Energieversorgung.
Danach packt man den Verkehr an. Vor allem mit besserer Anbindung bei Bus und Bahn. Sauber und sicher ist das Stichwort. Jemand fährt eher mit einem sauberen bus oder Bahn, die vor allem auch sicher ist.
Danach geht man den Individualverkehr an. Es ist aber nichts passiert und mit der Union ab 2025 wird auch nichts mehr passieren.
Das könnte die Globalisierung regeln. Ich zumindest habe keinen Bock, Unternehmen, die sich ums Verrecken nicht anpassen möchten, Geld hinterherzuschmeißen.
Passiert doch auch nicht. China subventioniert massiv. die USA auch. Europa nicht. Wenn Globalisierung funktionieren soll, dann sollten die gleichen Bedingungen gelten.
Wie kommt man zu so einer Anspruchshaltung?
Warum sind denn die Verkaufszahlen der Elektro zusammengebrochen? Genau, weil zu teuer.
Da kauft man eben den Verbrenner für 20 Riesen als sich einen Elektro für 30 Riesen anzuschaffen. Die Verkehrswende ist schlicht gescheitert.
 
Vor allem haben wir völlig falsche Anreize. Ein 2t schwerer Plug-In-Hybrid SUV-Monster wurde gefördert und zahlt weniger Steuer als ein Fiat Panda oder anderer Kleinwagen mit 70PS und 1L Hubraum. Wir haben den sozialen Aspekt total ignoriert, auch weil unsere Industrie keine einfachen und preiswerten Autos mehr baut, aber dadurch gefährden wir den Zugang zur individuellen Mobilität für weite Teile der Gesellschaft und damit am Ende auch die Unterstützung für die Mobilitätswende.

Leider haben wir da eine grausame Mischung aus grüner und gelber Politik erlebt.
 
Man sollte sich endlich vom Individualverkehr lösen, aber das schafft man nicht. Die Politik will das nicht, der Wähler will das nicht. Wie also willst du eine Veränderung erreichen, wenn alle diese Veränderung ablehnen?
Geht nicht, schon weil viele so wohnen wollen, dass öffentlicher Verkehr nicht tragbar ist. Soll mir recht sein, aber ich bin dagegen, dass das subventioniert oder anderweitig gesonderte Rücksicht darauf genommen wird.
Ergo baust du den Individualverkehr von Verbrenner auf Elektro um. Dabei müsste man erst mal die Energiewende schaffen. Den Elektro mit fossiler Energie laden halte ich für Unsinn.
Man macht politisch viel falsch, bzw. setzt falsche Ziele.
Man hätte erst die Heizung auf erneuerbar umstellen sollen, gleichzeitig die Energieversorgung.
Danach packt man den Verkehr an. Vor allem mit besserer Anbindung bei Bus und Bahn. Sauber und sicher ist das Stichwort. Jemand fährt eher mit einem sauberen bus oder Bahn, die vor allem auch sicher ist.
Danach geht man den Individualverkehr an. Es ist aber nichts passiert und mit der Union ab 2025 wird auch nichts mehr passieren.
Das dauert doch alles viel zu lange, wenn man das nacheinander macht. Klar macht es keinen Sinn, dass man ein E-Auto mit Strom aus fossilen Brennstoffen lädt, aber E-Autos sind doch die perfekten Abnehmer für erneuerbare Energie.
Passiert doch auch nicht. China subventioniert massiv. die USA auch. Europa nicht. Wenn Globalisierung funktionieren soll, dann sollten die gleichen Bedingungen gelten.
Man hätte schon weiter subventionieren können, auch wenn die Hersteller ja wohl viel davon einfach aufgeschlagen haben. Es ging mir darum, dass man nicht den Unwillen oder die Unfähigkeit belohnen sollte, kleinere und günstigere E-Autos zu bauen.
Warum sind denn die Verkaufszahlen der Elektro zusammengebrochen? Genau, weil zu teuer.
Da kauft man eben den Verbrenner für 20 Riesen als sich einen Elektro für 30 Riesen anzuschaffen. Die Verkehrswende ist schlicht gescheitert.
Das war doch auch mit den Subventionen so. Ich weiß nicht, ob das wirklich für so viele den Unterschied gemacht hat. Wie viele geben denn überhaupt so viel Geld für ein Auto aus? Ist halt die Frage, ob wir es uns leisten können und wollen, da bis zum Gleichstand zu subventionieren, wenn es doch auch gute Gründe gibt, einfach Verbrenner zu sanktionieren.
Vor allem haben wir völlig falsche Anreize. Ein 2t schwerer Plug-In-Hybrid SUV-Monster wurde gefördert und zahlt weniger Steuer als ein Fiat Panda oder anderer Kleinwagen mit 70PS und 1L Hubraum.
Ja, das ist dämlich. Nichts, was noch einen Verbrenner hat, sollte gefördert werden. Ansonsten hat man immerhin günstige Autos mehr gefördert als teure.
Leider haben wir da eine grausame Mischung aus grüner und gelber Politik erlebt.
Die FDP sabotiert doch einfach nur noch, um den Verbrenner noch möglichst lange am Leben zu halten.
Dazu kommt, dass viele davon als Firmenwagen angeschafft worden, die als Hybrid gar nicht genutzt werden. am Ende fährt ein Verbrenner 600kg Akkus spazieren.
Das Dienstwagenprivileg gehört doch eh als allererstes auf die Abschussliste.
 
Sagen wir, die FDP will den Verbrenner aus den falschen Gründen behalten.

Frankreich macht es imho genau richtig.


Man fördert ökologische E-Autos und lässt Verbrenner für eine Grundversorgung an Mobilität bezahlbar, bestraft aber schwere SUV Monsterpanzer massiv! Das ist schlau und sinnvoll.
 
Geht nicht, schon weil viele so wohnen wollen, dass öffentlicher Verkehr nicht tragbar ist.
Früher hatten Unternehmen betriebseigene Wohnungen, wo die Angestellten wohnen können. Heute will aber jeder in der grünen Wiese leben und fährt 100km pro Tag zur Arbeit. Das verhalten muss man ändern. Dazu braucht es natürlich auch Digitalisierung.
Soll mir recht sein, aber ich bin dagegen, dass das subventioniert oder anderweitig gesonderte Rücksicht darauf genommen wird.
Alles wird subventionieret, weil es Gruppierungen gibt, die die Subventionen wollen.
Die Atomindustrie wird seit 1955 mit über 1 Billion Euro subventioniert.
Ohne Subventionen gäbe es kein Theater oder Oper in Deutschland.
Wenn man subventioniert, dann mit einer Richtung zur Nachhaltigkeit, usw. Das macht aber weder Deutschland noch Europa oder andere Länder.
Das dauert doch alles viel zu lange, wenn man das nacheinander macht. Klar macht es keinen Sinn, dass man ein E-Auto mit Strom aus fossilen Brennstoffen lädt,
Deswegen hätte man mit der Heizung schon vor 20 Jahren beginnen sollen, wie Dänemark, Norwegen, etc.
Da Merkel aber nichts gemacht hat, versucht die aktuelle Regierung alles auf einmal zu bewerkstelligen, was natürlich nicht geht, weil die drei Parteien zu gegensätzlich sind.
aber E-Autos sind doch die perfekten Abnehmer für erneuerbare Energie.
Das sind Wärmepumpen auch.
Und die Union ist ja schon wieder bei dem Merkel Kredo. Alles aussitzen.
Man hätte schon weiter subventionieren können, auch wenn die Hersteller ja wohl viel davon einfach aufgeschlagen haben. Es ging mir darum, dass man nicht den Unwillen oder die Unfähigkeit belohnen sollte, kleinere und günstigere E-Autos zu bauen.

Das war doch auch mit den Subventionen so. Ich weiß nicht, ob das wirklich für so viele den Unterschied gemacht hat.
Gestern bei Frontal gab es einen Bericht. Dort erzählte man, dass die Verkaufszahlen um 3/4 eingebrochen sind. Viele setzen jetzt wieder auf den Verbrenner und die Union will nach der EU Wahl das Verbrennerverbot wieder zurücknehmen.
Wie viele geben denn überhaupt so viel Geld für ein Auto aus? Ist halt die Frage, ob wir es uns leisten können und wollen, da bis zum Gleichstand zu subventionieren, wenn es doch auch gute Gründe gibt, einfach Verbrenner zu sanktionieren.
Guck dir doch die Preise an. Ein ID.3 kostet 40.000. Wer soll das bezahlen?
Oder mein Audi Q4. Über 70 Riesen für so ein Auto. Unfassbar.

Die FDP sabotiert doch einfach nur noch, um den Verbrenner noch möglichst lange am Leben zu halten.
Die Union ebenfalls.
 
Die Kleinen und günstigen Autos kommen, keine Sorge. Nur leider nicht von den Herstellern die man gerne hätte, die hängen/hingen viel zu lange an Diesel und Benzin und wollten den Massenmedien nicht entgegen reden.. das Ergebnis werden wir in rund 10 Jahren in Europa dann sehen... Da kannst dann deinen Audi A1 als Kleinwagen für 60.000€ kaufen, weil die noch Verbrenner bauen aber ausser in D nicht mehr abgesetzt bekommen....
Alle anderen Segmente sind von Asiaten und Amerikanern dann besetzt.....
 
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