Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Holzofen/Pelletofen in die Bude und ab gehts mit über 65% Klimaneutral.

Der Freund meiner Schwester haz nen neues Haus mit Wärmepumpe...so richt scjön mollig warm ist das nicht (kalt aber auch nicht), nix für mich mit meinen Leichenfüßen...ich werd dprt jesesmal krank.
 
So haben wirs auch :D Pellets und IR heitzt die ganze Hütte günstig und zuverlässig :)

Und das mit den 65% Erneuerbar ist hier in der CH eh seit über 10 Jahren schon vorgeschrieben... da gabs beim Hausbau 2014 schon keine Alternativen mehr dazu.
 
Da die energie-intensive Industrie nur nicht maximal produziert.

OH NEIN! WIR SIND ALLE GESTORBEN!

Jedenfalls wurde es das die letzte Jahre immer so dargestellt, als müssten wir alle sterben, sobald die energieintensive Industrie in Deutschland nicht mehr mit 110% Auslastung arbeitet.

Brauchen Geister eigentlich Heizungen?


Wenn man sich die aktuellen Gaspreise anschaut, ist die Frage nicht, ob man einen Altbau mit einer Wärmepumpe heizen kann, sondern ob man es sich noch leisten kann, Gas zu nutzen. Das kostet keine Eiskugel, man bekommt täglich mehrere

EnBW-Chef Andreas Schell über die Energiewende:
»Wir werden am Ende ein neues System haben, das günstigeren Strom liefert«

Ich lebe im Altbau und habe gerade den Gasanbieter gewechselt auf 100% Biogas aus nicht-Lebensmitteln. Also das umweltfreundlichste, aber auch teuerste, was mit Gasheizung nutzen kann. Kosten? 112 € im Monat. Im Vergleich zu Miete, Sozialabgaben, ettlichen zu befürwortenden Nahrungsmitteln etc. ist Energie weiterhin spottbillig. Beim aktuellen Strompreis müsste eine Wärmepumpe das ganze Jahr über Faktor 3 schaffen, um auch nur einen Break-Even hinzulegen.

Das ist aber mit der vorhandenen Isolierung und Heizungsanlage vollkommen unmöglich - bei -5 °C Außentemperatur hatte ich diesen Winter Kesseltemperaturen um die 75 °C. Wenn man die Heizung maximal aufdreht, reicht das dann für 22 °C im am schwersten zu beheizenden Raum. Selbst mit einer intelligen Nachführung der Heizkennlinie an den gerade vorliegenden Temperaturwunsch, sodass gar keine Drosselung an den Heizkörpern nötig ist, käme man also nicht unter 70 °C. Wärmepumpe? Hier nicht ohne Komplettsanierung der (vorne mit ziemlicher Sicherheit denkmalgeschützten) Außenhülle. Aber wenn der Kasten dann isoliert wäre, würde ich vermutlich auch mit 30-40 € Gas auskommen. Dagegen wären die Umrüstungskosten auf Wärmepumpe eine riesige Mehrbelastung, keine Ersparnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Polarstern Energie".
Ich hatte das früher schon bei Naturstrom, aber die haben wegen Putin die Tarife gecancelt und auf 10% umgestellt - und dann die Preise beinahe auf das Polarsternniveau angehoben. Wenn ich schon bleche, dann wenigstens für was, das es wert ist.

P.S.: Letztes Post noch um WP-Abschätzung ergänzt.
 
OH NEIN! WIR SIND ALLE GESTORBEN!

Jedenfalls wurde es das die letzte Jahre immer so dargestellt, als müssten wir alle sterben, sobald die energieintensive Industrie in Deutschland nicht mehr mit 110% Auslastung arbeitet.

Brauchen Geister eigentlich Heizungen?




Ich lebe im Altbau und habe gerade den Gasanbieter gewechselt auf 100% Biogas aus nicht-Lebensmitteln. Also das umweltfreundlichste, aber auch teuerste, was mit Gasheizung nutzen kann. Kosten? 112 € im Monat. Im Vergleich zu Miete, Sozialabgaben, ettlichen zu befürwortenden Nahrungsmitteln etc. ist Energie weiterhin spottbillig. Beim aktuellen Strompreis müsste eine Wärmepumpe das ganze Jahr über Faktor 3 schaffen, um auch nur einen Break-Even hinzulegen.

Das ist aber mit der vorhandenen Isolierung und Heizungsanlage vollkommen unmöglich - bei -5 °C Außentemperatur hatte ich diesen Winter Kesseltemperaturen um die 75 °C. Wenn man die Heizung maximal aufdreht, reicht das dann für 22 °C im am schwersten zu beheizenden Raum. Selbst mit einer intelligen Nachführung der Heizkennlinie an den gerade vorliegenden Temperaturwunsch, sodass gar keine Drosselung an den Heizkörpern nötig ist, käme man also nicht unter 70 °C. Wärmepumpe? Hier nicht ohne Komplettsanierung der (vorne mit ziemlicher Sicherheit denkmalgeschützten) Außenhülle. Aber wenn der Kasten dann isoliert wäre, würde ich vermutlich auch mit 30-40 € Gas auskommen. Dagegen wären die Umrüstungskosten auf Wärmepumpe eine riesige Mehrbelastung, keine Ersparnis.

Wie hoch ist dein jährlicher Gasverbrauch?

Man kann die VL° auch runterbekommen ohne Sanierung und ist gar nicht mal teuer. Das wird auch alles über die Bafa gefördert. Kommt aber auf deinen jetzigen Verbrauch an.


Viele Grüße,
stolpi
 
Mich würde ja interessieren, wie der Anbieter die 100% garantieren will, wenn alle möglichen Haushalte an einer Gasleitung hängen?
Genau so wie beim Ökostrom wird halt dafür bezahlt, dass dieses Gas statt anderem Gas anteilig ins Netz geleitet wird. Rein physikalisch wird in der Wohnung wohl weiter <1% Biogas ankommen.
Man kann die VL° auch runterbekommen ohne Sanierung und ist gar nicht mal teuer. Das wird auch alles über die Bafa gefördert. Kommt aber auf deinen jetzigen Verbrauch an.
Als Mieter?
 
Solange das nur wenige nutzen kann man ja mit dem arbeiten was da ist. Wenn so Angebote aber viele nachfragen muss man sich halt überlegen wo das Biogas dann her kommt.
Ganz blöde Idee natürlich extra was anzubauen damit man dann Gas draus machen kann. Noch dümmer und schädlicher geht eigentlich nicht mehr. Da nimmt man besser wieder Erdgas, welches ja eh schon da ist.
 
Im Moment bist du aber echt bei reiner Spam Reaktion. @ruyven_macaran schreibt dass es extra welches aus nicht-Lebensmitteln ist, und wie ein Gas-Netzt funktioniert sollte dir auch vorher ungefähr klar gewesen sein.
Wenn einer Mais anbaut und es in einer Biogasanlage verfeuert, ist das kein Lebensmittel.
Dann muss ruyven deutlicher werden, was genau in Biogas umgewandelt wird.
 
VL° runter, ja. Bafa Förderung nein.


Viele Grüße,
stolpi

VL° runter auch nur mit Investitionen. Die lohnen sich aber Mieter in aller Regel nicht, weil der amortisationshorizont bei 2-4 Jahren liegen muss. Ich wäre zwar zuversichtlich, dass mein Vermieter mir durchdachte Veränderungen erlaubt, aber das ändert ja nichts daran, dass ich da in SEIN Eigentum investiere und nichts mehr davon habe, wenn ich ausziehe/ausgezogen werde.


Wenn einer Mais anbaut und es in einer Biogasanlage verfeuert, ist das kein Lebensmittel.
Dann muss ruyven deutlicher werden, was genau in Biogas umgewandelt wird.

Der Anbieter wurde genannt und es hätte jeder selbst nachgucken können, der der Meinung ist aus einer simplen Preisangabe eine Diskussion über Landwirtschaft zu spinnen. Aber für diejenigen, die der Meinung sind, dass andere ihnen die Informationen für ihre eigenen Themenwahl liefern "müssen":
"100 % aus Rest- und Abfallstoffen."
" Gülle aus Massentierhaltung ist für uns ein „No-go“ genauso wie Ökogas-Kompromisse. Unser Ökogas ist immer 100 % nachhaltig,"
" Unser Kraftwerkspartner in Ungarn
etwa nutzt Zuckerrübenschnitzel zur Biogaserzeugung. Sie
sind weder zum Verzehr geeignet, noch müssen sie
extra angebaut werden. Unsere englischen Partner verwenden kommunale und industrielle Reststoffe sowie
pflanzliche Quellen"
 
VL° runter auch nur mit Investitionen. Die lohnen sich aber Mieter in aller Regel nicht, weil der amortisationshorizont bei 2-4 Jahren liegen muss. Ich wäre zwar zuversichtlich, dass mein Vermieter mir durchdachte Veränderungen erlaubt, aber das ändert ja nichts daran, dass ich da in SEIN Eigentum investiere und nichts mehr davon habe, wenn ich ausziehe/ausgezogen werde.


Wenn du bei ein paar PC Lüfter von einer Amortisationzeit von 2-4 Jahren ausgehst, dann heizt du entweder kaum oder die Dinger haben Lager aus Gold und Platin.

:ugly:


Ach so, dein Gasverbrauch nochmal bitte. ;-)



Viele Grüße,
stolpi
 
Gut 9000 kWh (inkl. Warmwasser und Herd).
Und nein, an der Luftbewegung durch die Heizkörper liegt es nicht. Sowas simples habe ich auch schon selbst probiert, aber ein paar Lüfter änderten außer der Geräuschkulisse praktisch nichts. Bei Oberflächentemperaturen von deutlich über 40 °C hat man ordentlich Konvektion. Da staut sich nichts und meine Heizkörper sind auch nicht zugebaut.

Aber die Oberflächen sind einfach zu klein, die Platzierung ist nicht optimal und ehrlich gesagt wird es aufgrund der Raumstruktur auch schwer, wesentlich größere Flächen irgendwo anders als "unter dem Boden" oder "in der Decke" unterzubringen, wenn man nicht entweder zusätzlich eine neue Einrichtung kaufen oder auf maßgeschneiderte Spezialanfertigungen für die letzten Winkel setzen möchte. Rücklauftemperatur müsste ich mal prüfen, vermutlich bräuchte man auch noch größere Rohre. AD16 oder AD18 (komme gerade nur an einen Abzweig ran, der hat AD14, aber die Hauptleitung war keine 20er) ist bei drei großen Heizkörpern und insgesamt rund 30 m² Altbau an dieser Richtung des Strangs, vorsichtig gesagt, knapp kalkuliert.

Egal welche der wirkungsvollen Möglichkeiten man umsetzten würde, es wäre teuer. Bei "machen lassen" schnell deutlich vierstellig (und selber pfuschen kostet einen auch was in Form von Zeit und dürfte vom Vermieter dann doch nicht akzeptiert werden) und das würde sich dann nur in der für Mieter überschaubaren Zeit rechnen, wenn der Heizbedarf auf null sinken würde. Aber das ist fernab jeder Möglichkeit. Die imho energetisch sinnvollste Maßnahme wäre zunächst eine Dämmung. Auch wenn wegen Denkmalschutz selbst mit schlanken Vakuumplatten ein paar Lücken bleiben dürften, würde man den Heizbedarf damit sicherlich auf zivile Vorlauftemperaturen runterbringen und auch direkt einen erheblichen Teil des absoluten Energieverbrauchs einsparen. Aber so ein Dämmung erfordert halt auch wieder reichlich Arbeitsstunden und damit sind wir beim Grundproblem in Deutschland:
Arbeit ist schweine teuer.
Energie ist spottbillig.
Letztere einzusparen, in dem man erstere aufwendet, ist also ein riesen Verlustgeschäft.

Zumindest kurzfristig. Wäre das meine Bude, würde ich vermutlich alle Steine und Hebel in Bewegung zu setzen versuchen, denn über 30-40 Jahre rechnet es sich sicherlich irgendwann, zumal die Energiepreise ja wenigstens langsam steigen. Aber das ist eben kein Horizont, der für Mieter relevant ist. Die können selbst nur absehen, dass sie 1 bis 4 Jahre von Maßnahmen profitieren und sie wissen, dass der Vermieter ihnen alle Kosten zur Wertsteigerung seines Eigentums über 9 Jahre verteilt in Rechnung stellt. Deswegen zahlen sie bei energetischer Sanierung einfach nur drauf. Und zwar ordentlich. Selbst wenn man, wie ich, die am wenigsten billige Energieform bezieht, dürfte eine Halbierung der Heizkosten nicht einmal 1 €/m² Mieterhöhung nach sich ziehen. Üblich ist selbst ohne Altbauzuschlag das Drei- bis Vierfache.
 
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