Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
... Was jammert ihr in D eigentlich immer über angeblich so teuren Strom? ...
Die Menschen hier jammern, weil die Gehälter nicht steigen. Man kämpft halt lieber dafür, dass am unteren Ende die Bedingungen noch schlechter werden, als für einen selber besser. Der Deutsche tritt nach unten und buckelt nach oben. Darum sind Preise bei uns zwar absolut bewertet, gerade im Vergleich zu Östereich und der Schweiz, völlig ok, die Gehälter sind aber insbesondere in der Schweiz auf ganz anderem Niveau.
 
Um noch mal auf das Thema Kernkraft zu kommen, ... herrrrrlich
"Wir bauen ein Atomkraftwerk"

Familie Hoppenstedt wünscht allen einen frohen dritten Advent!

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Was ja,,erst ihr in D eigentlich immer über angeblich so teuren Strom? Der is doch spottgünstig bei euch. Meine Eltern in A zahlen 36ct/kwh, ich zahle hier in der CH umgerechnet 43ct/kwh. Und ihr jammert bei unter 30 Cent für Ökostrom?
Schweizer bekommen ja auch 2-3€ mehr aufs Konto im Monat als die Deutschen...
 
..."Wenn wir was falsch gemacht haben, dann soll jetzt puff machen.":haha:
Wir lachen heute, aber diese Art Satire hat damals durchaus den öffentlichen Diskurs beeinflusst. Ein Freund arbeitete beim TÜV der Kernkraftwerke in Köln und die fanden das damals alles gar nicht lustig. Das sind die Beispiele, warum man einer Seite vorwerfen kann, unsachlch und manipulierend vorgegangen zu sein, mit Ängsten spielend. Das die andere Seite dagegen vertuschte, verschwieg und lügte, muss man natürlich genauso sehen.

Das Thema ist bei uns erst einmal durch. Energiewende wird in naher bis mittlerer Zukunft ohne Kernkraft auskommen müssen. Kann ich mit leben. Sonne und Wind wird immer billiger. Dazu jetzt bald umfassende Regelungen der Einspeisenden und der Verbraucher und alles wird gut.
 
Ganz lehrreiches Erklärvideo. Sehr zu empfehlen auch der Teil zu Berechnung des Energieverbrauches eines PKWs:

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Viele Grüße,
stolpi
 
Ganz lehrreiches Erklärvideo.
Endlich spricht es mal einer aus. Tanken an Tankstellen kann ja gar nicht funktionieren, denn wenn alle Autos gleichzeiitg tanken wollen, sind an jeder Tankstelle 15m Stau. Tankt man aber zuhause mit Strom über 10h, braucht jeder 800W, also soviel wie ein PC aus diesem Forum!

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Danke, ein schöner Vortrag. Die beschrieben Dinge sind so unglaublich trivial und selbsterklärend, dass ich mich immer wieder ärgere, darüber überhaupt noch reden zu müssen. Aber, wie der Vortragender selber andeutet, die Dummheit der Menschen ist unbegrenzt. Ich nenne es gerne "Schwarmdummheit". :) :)
 
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Btw:
Heute Nacht Strompreis bei 15 Cent(kWh. Warum dann nicht "extra" hochheizen, das Auto dann laden, den Geschirrspüler dann laufen lassen uvm.?

Besser wäre es eigentlich, die Kohlekraftwerke abzuschalten. Solange wir noch nachts Stromüberschuss haben, ist das ein ziemlich klarer Hinweis darauf, dass unsere Regelfähigkeiten in Richtung Grundlastausgleich der erneuerbaren noch gar nicht ausgeschöpft sind, sondern dass wir im Gegenteil ein Spitzenlastproblem wegen zuwenig Solar haben.


Ich weiß nicht, ob Du auf dem aktuellen Stand bist. In Deutschland haben wir nichts. Die Asse ist kein Endlager, sondern muss zu Milliardenkosten geräumt werden. Das ist quasi ein negativ Endlager. Gorleben ist komplett tot. Das war es immer, dass sagten Geologen auch immer, denn spätestens zur nächsten Eiszeit kommt das alles wieder hoch. Salz ist instabil. Es war nur Stoltenberg, der Arbeitsplätze in Niedersachsen haben wollte.

Und Schacht Konrad ist ein Milliardengrab, dessen Nutzung jeder mit Kompetenz und Vertrauensberechtigung anzweifelt.
Genau darauf wollte ich hinaus: Was wir haben, ist absoluter Schrott.
Aber meine Aussage war dennoch nicht ironisch-verquert, sondern sarkastisch-korrekt: Dieser Schrott macht uns dennoch global führend. Es ist afaik in keinem anderen Lager weltweit soviel Radioaktivität "sicher"* eingelagert worden, wie in der Asse. Es ist kein anderer Standort mit soviel aufwand erkundet worden, wie das "sichere"* Gorleben. Und afaik ist auch noch nichts in Betrieb gegangen, dass mit mehr Aufwand ausgebaut wurde, als der "sichere"* Schacht Konrad.

*: "Sicher" laut Atomfans, Atomlobby, Wirtschaft, CDU, FDP, AFD und einem Großteil der Behörden. Also im Prinzip allen, die etwas zu dem Thema beitragen können, außer kritischen Wissenschaftlern und Umweltschützern. Die wiederum aber sagen klipp und klar, dass es bislang gar keine sicheren Endlagerungskonzepte gibt. Also sollte man so "blöd" sein und auf die hören, die schon gegen die Asse protestiert haben, dann findet man erst recht nirgendwo auf der Welt etwas sicheres, als unsere glorreiche, deutsche Endlagerstruktur.

Ganz anders in der Schweiz. Die haben fertige Stollen, die haben abgeschlossene Tests mit eingelagertem hochradioaktivem Material, die allerdings noch weiterlaufen, kann ja nicht schaden, die sind mitten im Bau und haben einen Endtermin für das Lager, dazu alle Genehmigungen [3]. Das ist eine Basis, die auch bei uns für eine Neugenehmigung von Kernkraftwerken ausreichen würde. Der Versuchsstollen ist längt da, er wird jetzt "nur" ausgebaut. Das ist mit heutiger Technik kein Problem, das ist nur noch abarbeiten. Sie sind uns 40 Jahre voraus.

Auch die haben die langfristige Tauglichkeit des Gesteins afaik nur nach dem Prinzip "was haben wir? Ah, nichts besseres. Dann muss das wohl gut genug sein" bewertet. Prinzipiell steht über den gesamten Alpen als weiterhin aktive Auffaltungszone mit zurückweichender Eisbedeckung und auftauendem Permafrost ein großes Fragezeichen, denn da müsste man richtig tief in den Boden rein, ehe man Schichten erreicht, aus denen freigesetztes Material kaum noch eine Chance auf Ausbreitung hätte.

Davon abgesehen investiert die Schweiz in ihr vergleichsweise beschauliches radioaktives Inventar aber zumindest ein Vielfaches dessen, was Deutschland für ausreichend erklärt hat, sodass sie tatsächlich ein etwas weniger schlechtes Sicherheitsniveau erreicht.


Ich habe das Gefühl, dass viele meinen, dass sie damit der aktuellen Regierung und den Altparteien im allgemeinen einen besonders eindringlichen Denkzettel verpassen können und komplett unterschätzen, was das für Folgen haben kann. Viele Altparteien helfen dabei aktuell auch ordentlich mit, indem sie AfD-Positionen salonfähig machen.

Diese schönredende These hört man oft. Aber es werden "Denkzettel" an absolut alle Parteien verteilt, konstant über Jahre hinweg und in einem Umfang, der AFDler mittlerweile in hochrangige Ämter hebt (siehe gewonne Oberbürgermeisterwahl). Das hat nichts mehr mit protestierenden Wechselwählern zu tun. Das sind ganz klar Leute, die die Machtergreifung wollen. Ob aus Menschenfeindlichkeit oder aus Dummheit macht keinen Unterschied im Ergebnis.


Yeah wir haben nix mehr brauchbares im Winter und um die Europäische Netzfrequenz nicht zu stören müssen wir Kontigente von Polen kaufen.

Wir haben mehr als genug energetisch brauchbares, nämlich eigene Kohlekraftwerke. Aber die polnischen Dreckschleudern sind noch billiger.


@Threshold Ich wollte mit Flamanville nur ein Beispiel dafür geben, dass das in der Gesamtsumme in einem wirtschaftlichen Desaster enden wird. Es ist dabei ja noch nicht einmal der Faktor Geld. Selbst wenn wir heute beginnen würden neue AKW bauen, dann würden von der Planung bis zum ersten Strom Jahrzehnte vergehen. Die Franzosen machen es uns ja vor, und die sind eine ausgesprochene Atomnation.

Vielleicht hätten sie @Pu244 fragen sollen, der berichtet hier doch liebend gerne von den niedrigen Kosten der Atomkraft?

Währenddessen in der europäischen Realität:
Hinkley Point C kriegen nicht einmal die Chinesen bezahlbar gebaut.

 
... Aber meine Aussage war dennoch nicht ironisch-verquert, sondern sarkastisch-korrekt: ...
Jetzt hab ich es verstanden. Ja, das ist wahr. Und tragisch zugleich.

Ich hab vier Semester Zerlegetechniken kerntechnischer Anlagen gehört. Leushacke machte das bis zu seinem Tode. Und er war Jahrzehnte in der Branche, leitete Kernkraftwerke und zum Schluss der Karriere die Zerlegung in Greifwald. Und mit ihm gingen wir neben den Risiken im Betrieb auch sämtliche Entlagerungskonzepte durch. Natürlich gibt es keine "sicheren" Konzepte, denn niemands weiß, wo in 50.000 Jahren der nächste Hotspot entsteht, ob und wo es rieisige Erdbeben gibt, Eiszeiten das Deckgerstein entfernen usw.

Aber man kann durchaus abschätzen, was denn statistisch passieren sollte. Wenn ich z.B. immer Panikpresse lese "Ogoo, die Fässer sind durchgerostet". Das ist ja gerade das Konzept. Damit man es nicht mehr bergen einfach kann. Es geht immer nur um die Diffisionsgeschwindigkeit der radioaktiven Isotope im Gestein. Dazu ist es norwendig, dass sich das Gestein bei kleinen Erdbenen selber wieder verschließt, damit keine Spalten entstehen, in denen die Diffsionsgeschwindigkeit um zehnerpotenzen steigt. Salz ist im Prinzip gut, Tone auch. Salz hat aber wie in Gorleben immer das Problem, dass es sich im Rahmen von Eiszeiten massiv bewegt. Wir haben bei uns im Leinegraben überall Salzdome, auch hochgegedrücktes Salz. Und es wäre nicht so schön, wenn genau das Endlager als Dom nach oben kommt. Das watr es dann mit höherem irdischem leben.

Die Tone in den Alpen gelten nach vierzig Jahren Untersuchung als sicher. Aber natürlich ist es absolut mutig, aus 40 Jahren die nächsten 120.000 Jahre abzuschätzen. Das ist ja auch der Grund, warum ich heute gegen jede Art urambetriebenes Kernkraftwerk bin.

Vor daher hast Du auch wieder recht. "Sicher" ist es nicht. Aber wir haben den Müll, aktuell liegt er recht offen und angreifbar in Zwischenlagern. Das ist auch alles andere als "sicher". Und gegenüber den Zwischenlagern sind Endlage rim Ton zumindest für die nächsten Jahrhunderte bis Jahrtausende "sicher". Konzepte, wie man Zwischenlager über Jahrtausende "sicher" betreiben will, gibt es nicht. Und manchmal ist der Bezzlebub eben besser als der Teufel. nicht gut, aber besser
 
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Ein Interessantes Interview zu mehr Atomkraft weltweit.

 
Jetzt hab ich es verstanden. Ja, das ist wahr. Und tragisch zugleich.

Ich hab vier Semester Zerlegetechniken kerntechnischer Anlagen gehört. Leushacke machte das bis zu seinem Tode. Und er war Jahrzehnte in der Branche, leitete Kernkraftwerke und zum Schluss der Karriere die Zerlegung in Greifwald. Und mit ihm gingen wir neben den Risiken im Betrieb auch sämtliche Entlagerungskonzepte durch. Natürlich gibt es keine "sicheren" Konzepte, denn niemands weiß, wo in 50.000 Jahren der nächste Hotspot entsteht, ob und wo es rieisige Erdbeben gibt, Eiszeiten das Deckgerstein entfernen usw.

Aber man kann durchaus abschätzen, was denn statistisch passieren sollte. Wenn ich z.B. immer Panikpresse lese "Ogoo, die Fässer sind durchgerostet". Das ist ja gerade das Konzept. Damit man es nicht mehr bergen einfach kann. Es geht immer nur um die Diffisionsgeschwindigkeit der radioaktiven Isotope im Gestein. Dazu ist es norwendig, dass sich das Gestein bei kleinen Erdbenen selber wieder verschließt, damit keine Spalten entstehen, in denen die Diffsionsgeschwindigkeit um zehnerpotenzen steigt. Salz ist im Prinzip gut, Tone auch. Salz hat aber wie in Gorleben immer das Problem, dass es sich im Rahmen von Eiszeiten massiv bewegt. Wir haben bei uns im Leinegraben überall Salzdome, auch hochgegedrücktes Salz. Und es wäre nicht so schön, wenn genau das Endlager als Dom nach oben kommt. Das watr es dann mit höherem irdischem leben.

Die Tone in den Alpen gelten nach vierzig Jahren Untersuchung als sicher. Aber natürlich ist es absolut mutig, aus 40 Jahren die nächsten 120.000 Jahre abzuschätzen. Das ist ja auch der Grund, warum ich heute gegen jede Art urambetriebenes Kernkraftwerk bin.

Vor daher hast Du auch wieder recht. "Sicher" ist es nicht. Aber wir haben den Müll, aktuell liegt er recht offen und angreifbar in Zwischenlagern. Das ist auch alles andere als "sicher". Und gegenüber den Zwischenlagern sind Endlage rim Ton zumindest für die nächsten Jahrhunderte bis Jahrtausende "sicher". Konzepte, wie man Zwischenlager über Jahrtausende "sicher" betreiben will, gibt es nicht. Und manchmal ist der Bezzlebub eben besser als der Teufel. nicht gut, aber besser

Tone als Material sind sicherlich das kleinste übel gegenüber brüchig werdendem Granit oder lösbarem Salz. Aber wenn man nicht nur Jahrhunderte, sondern Jahrzehntausende Einschluss anstrebt, dann muss man in Regionen gehen, in denen es keine tektonische Aktivität gibt. Da scheiden viele Länder, zum Beispiel die Schweiz, halt nahezu komplett aus und allgemein sind alte, stabile Sedimentationsbecken auch gute Ackerbauregionen. Die Tonschicht muss also auch noch weit, weit unter dem Grundwasser dieser Region liegen (was de facto bedeutet, dass man zwei Tonschichten braucht: Eine, auf der das Grundwasser liegt und eine tiefere, in die das Lager kommt) und die müssen auch überhaupt erst einmal dick genug sein, damit ein Lager reinpasst. Da ist dann nicht nur die Schweiz außen vor, sondern vermutlich hat über die Hälfte der Atomkraftwerke betreibenden Staaten schlichtweg nicht die geologischen Voraussetzungen. Sichere Atommülllagerung ist exklusiver als landschaftsfreundliche Wasserkraft oder 12/365 verlässliche Solarenergie.

Und selbst wenn man eine passende geologische Lagerstätte findet (ich glaube, Deutschland hat da gar nicht so schlechte Chancen) muss man in Ton afaik auf eine besonders niedrige Leistungsdichte achten, also den Atommüll über eine riesige zu bauende Anlage sein und tatsächlich habe ich den Umsetzungsaufwand schon als eines der Hauptargumente gegen Ton gehört - womit wohl ALLES über die Entscheidungsträger gesagt wurde, was gesagt werden muss. Genauso wie bei den Kraftwerken selbst gilt auch da: Vielleicht technisch möglich, aber nicht mit DIESEN Verantwortlichen.
 
Nein, du hast mir eine Aussage in den Mund gelegt, die ich mir in diesem Kontext explizit verbiete, weil sie schlicht falsch ist:
Solange fossile Kraftwerke durchlaufen und wir nachts einen Stromüberschuss produzieren, während die potentialreichste saubere Energie nur tagsüber produzieren kann, solange haben wir (noch) kein Speicherproblem, sondern die falschen Kraftwerke. Letzte Woche hat auch noch der Windenergie im Tagesverlauf mitgemacht, da wurden die vorhandenen Pumpspeicher sogar zielgerichtet immer dann aufgeladen, wenn die Erneuerbaren minimalen Output geliefert haben.
Nochmal zum mitschreiben: Wir nutzen unsere aktuellen Speicherkapazitäten primär, um fossile Stromproduktion und Verbrauch in Einklang zu bringen, nicht um Schwankungen bei den Erneuerbaren auszugleichen. Weniger fossile und mehr erneuebare Kraftwerke hätte letzte Woche den Speicherbedarf GESENKT. Und vorletzte Woche auch. Und Vorvorletzte und vorvorvorletze erstmal, da lag die Leistungsaufnahme der Speicher sogar mehrfach über der gesamten Produktion von Wind und Sonne. Und sowas wie Biomasse nutzen wir noch gar nicht zur Regulierung, die läuft konstant mit 90 bis 100% durch.
 
Damit ists noch nicht getan.
Fermeter und Fernwärmenetz wollen auf Temperatur gehalten werden.
Läuft auf Gas- und Wärmespeicher, zusätzliche Generatorleistung und zusätzliches Heizkraftwerk hinaus.

Die kleineren BGA´s haben im Winter eh schon Probleme genügend Wärme bei Vollast fürs Fernwärmenetz und BGA selbst zu produzieren und helfen jetzt schon oftmals mit "kleineren" Hackschnitzelöfen nach.

Bei den größeren BGA´s kannst du das Thema Regulierung (Strom) auch vergessen.
Da boomen gerade die Aufbereitungsanlagen (Einspeisung Erdgasnetz). Die fahren die Generatoren auch nur noch nach Wärmebedarf. Hat aber den Vorteil, dass die vorhandenen Gasspeicher genutzt werden können.

Die kleineren Anlagen im Sommerbetrieb sind etwas suboptimal, aber da dürfte alles, was über ein paar Stunden Verschiebung hinaus geht ein absolutes Geldgrab sein. Da dürfte beim aktuellen Haushalt das Intresse der Politik gegen Null gehen.
 
Genauso wenig wie AKW Abschalten als das die Bundesnetzagentur sagt die Kohlekraftwerke müssen wegen der Netzstabilität bestehen bleiben, Braun und Steinkohle sind jetzt GRÜN :klatsch:

WTF was jetzt :lol:
Is halt Energie Politik von einer Ministerin die die Volksschule in der 2. Klasse abgebrochen hatte,
weil zu schwer und zu wenig divers:wall:

A solche Vollidioten, na da schreibt ma nix mehr

Ich hoffe da Meeresspielgel steigt um 500m, und bleibt von so leuchten endlich mal verschont.

Es ist schon Ironisch was aus dem Land geworden ist, von einer Maschienbau Nation zu einer Sandler Nation:
Mengele Maschinenbau
Lorch Schweißgeräte
Deckel Fräßen/Drehmaschinen
Maho Ständerbohrmaschinen aber auch Fräs und Drehmaschinen
Alz Schleifmaschinen
Thyssen Maschinebau
etc.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ja,,erst ihr in D eigentlich immer über angeblich so teuren Strom? Der is doch spottgünstig bei euch. Meine Eltern in A zahlen 36ct/kwh, ich zahle hier in der CH umgerechnet 43ct/kwh. Und ihr jammert bei unter 30 Cent für Ökostrom?

Also von 30 Cent/kWh träum ich zur Zeit hier im südlichen Niedersachsen (und noch nichtmal Öko-Strom). Günstigster Tarif wäre 34 Cent/kWh, leider mit 13 Euro Grundgebühr pro Monat (wegen "intelligenten" Stromzähler). Da bleib ich weiterhin bei den 39 cent/kWh und 6 Euro Grundgebühr pro Monat.
 
Damit ists noch nicht getan.
Fermeter und Fernwärmenetz wollen auf Temperatur gehalten werden.
Läuft auf Gas- und Wärmespeicher, zusätzliche Generatorleistung und zusätzliches Heizkraftwerk hinaus.

Die kleineren BGA´s haben im Winter eh schon Probleme genügend Wärme bei Vollast fürs Fernwärmenetz und BGA selbst zu produzieren und helfen jetzt schon oftmals mit "kleineren" Hackschnitzelöfen nach.

Bei den größeren BGA´s kannst du das Thema Regulierung (Strom) auch vergessen.
Da boomen gerade die Aufbereitungsanlagen (Einspeisung Erdgasnetz). Die fahren die Generatoren auch nur noch nach Wärmebedarf. Hat aber den Vorteil, dass die vorhandenen Gasspeicher genutzt werden können.

Genau das sollte der Standard sein: Ab ins Netz mit dem Gas, von da kann es nach Bedarf verwertet werden. Direkte Verstromung ab Vermenter ist zwar billig im Aufbau, aber energetisch absolut bescheuert. (Genauso wie die Temperierung mittels Biomasse-Heizung: Gärprozesse liefern eigentlich MEHR als genug Wärme, sodass man sogar eine Wärmeabfuhr brauchen sollte. Aber weil man nichts isoliert und zur Minimierung des Materialaufwandes reichlich flach baut...)
 
Mal ein kleiner Report von der persönlichen Energiewende, Monat Dezember 2023.

Ausgangslage:
Bungalow, ~140m², kein KFW Standard (Enev), 5kW LW-WP, 16kWp PV (SE/S/SW) ohne Speicher, 2 x E Auto (via Steckdose), 1 x 2R-Zähler

Seit Mitte Sommer PV (voll) in Betrieb und Wechsel nach Tibber.

Am Zähler:
1039 kWh (Bezug)
38kWh (Einspeisung)
429 kWh (Mobilität).
127 kWh (Produktion PV)

Stromverbrauch ingesamt:
1128kWh


Kosten:
229€ / 1039 = 0,22 Cent/kWh inkl. aller Gebühren, Abgaben und Steuern.

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Bisher sieht es gut aus auch wenn die Autarkie im Winter absolut mau ist.




Viele Grüße,
stolpi
 
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