Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Hast du einen Überblick über die Länge der Worst-Case-Szenarien? 2-3 Tage kann man ja privat noch abpuffern. Darüber hinaus wird es wirklich teuer und energetisch auch fragwürdig. Solar macht, ähnlich wie Wind, nur in großen Zusammenhängen wirklich Sinn, wenn man die Wolkenverteilung in idealerweise internationalen Netzen mittelt. Dann bleibt nur noch die reguläre 24h-Schwankung durch die Erdortation, die man durch Batterien und Verbrauchersteuerung ganz gut in den Griff bekommen kann, und die 365d-Schwankung durch die Jahreszeiten. Das ist der Faktor 3, bei dem man halt die Wahl hat: Ach-so-ineffizientes Power-to-X endlich als Teil der Lösung begreifen oder um Faktor 3 überdimensionieren. Aber die Schwankungen des Wetters auf halber Strecke dazwischen, die muss man durch Verteilung kompensieren.
 
Hast du einen Überblick über die Länge der Worst-Case-Szenarien?
Also bei mir geht das eigentlich schon im oktober los, wenn das wetter stimmt aber spätestens november, und endet irgendwann im februar.
Allerdings muß ich dazu sagen, das ich quasi fast eine konstante stromabnahme hab die ab november dann noch 150w beträgt. (ich betreibe damit meine rechner und nicht das haus-> nur im sommer wird der totale überschuß per 300w einspeisewechselrichter aus der batterie ins netz gespeist)
2-3 Tage kann man ja privat noch abpuffern.
Ich weis ja nicht wieviel kwh bei einem einfamilienhaus am tag weg gehen, aber ich glaube nicht das man mit so einem spielzeug fertig-akku und 11 kwh weit kommt. (bei den 2 haushalten hier auf dem hof hatte ich mal als größtes 15 kwh/tag am hauptzähler gesehen)
Ich hab hier einen selbst gebauten 30kwh hauptakku und mein alter beherbergt nochmal ca. 15kwh reserve. Nach einem monat schlechter erträge und besagter 150w dauerlast wird es dann schonmal dünn. Dabei hab ich sogar noch den vorteil, das ich schnee und sonstiges von den modulen entfernen kann, da bodennah verbaut. (und die sind zum großteil bifazial) Sollte aber mal die finale anlage auf dem dach gebaut werden, hab ich dafür auch schon eine lösung.
 
Die verpennten Investitionen in die Stromnetze,
wird wohl den Kunden ca. 100 Mrd. kosten.
Das sind bei rund 46 Mio Stromkunden dann rund 2.300 €. Wenn man jetzt die Kosten an Hand er Vebräuche etwas verteilt und auf was, 10 Jahre?, kalkuliert, dann biste als normaler Stromkunde im Jahr mit weniger als 100 € dabei. Ist jetzt nicht unbedingt so die große Sache, oder irre ich bei der Berechnung bzw. Annahme bei der Verteilung?

Was viele vergessen, ist die Kombination der Systeme.
Ja, aber anders, als du es ausführst. Ich erkläre es unten.

Niemand braucht eine Wärmepumpe, die bei -30° das Haus auf mollige 25°C bringt. So werden von Heizungsfachleuten aber Heizungen ausgelegt
So werden Systeme auch nicht ausgelegt. Alle mir bekannten WP Projekte in meinem persönlichen Umfeld wurden exakt durchgerechnet und dann entsprechend dimensioniert gebaut.

Das sind Szenarien, die alle zehn Jahre mal passieren und dafür hat man zum Zuheizen andere Systeme, wie z.B. den Holzofen mit einer kleinen Reserve für Notfälle.
Wenn du von Kombination von Systemen sprichst, dann kann ich mir für besondere Fälle ein Zusammenspiel von WP und z.B. Gasbrennwertgeräten gut vorstellen. Ein Holzofen zählt aber nicht dazu.

Ich habe einen Freund, der im Hochschwarzwald lebt und sich sogar Waldbesitzer nennen kann. Die haben tatsächlich eine Kombination aus LWWP und Holzofen, der mit Holz aus eigener Produktion befeuert wird. Statt dem Heizstab machen die bei niedrigen Außentemperaturen den Ofen an, der die WP dann kräftig unterstützt. Allerdings ist das eher eine Ausnahme denn in breiter Fläche mögliche Anlage.

Und wie @ruyven_macaran schon schrieb, muss man den Brennstoffvorrat mit einplanen. In meinem Haus habe ich einen zentralen 8 KW Ofen. Dieser erwärmt mit seiner Abwärme 4 Kachelöfen in Wohn-, Ess-, Gäste- und Wäschezimmer. Das waren beim Erstbezug des Hauses in 1960 Wohnzimmer, Werkstatt des Opas, Kinderzimmer und Elternschlafzimmer. Ja, das ist eine sehr angenehme Wärme. Allerdings gehen an einem Tag der Befeuerung von 9 uhr morgens bis ca. 20 uhr abends 2 kleine Holzscheite zum Anfeuern und über den Tag 6 große Buchenholzscheite (30cm lang) und 6 Braunkohlebriketts durch den Schornstein und in Asche auf. Damit kann ich die 4 Räume auf etwas über 21°C halten, während die Heizkörperventile dicht bleiben. Jetzt rechne das mal bitte auf einen durchschnittlichen Winter hoch, wenn man das jeden Tag fahren würde. Ich kenne das von früher von meinen Großeltern. Die haben jedes Jahr Unmengen an Holz eingelagert und dann verbrannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
.... So werden Systeme auch nicht ausgelegt. Alle mir bekannten WP Projekte in meinem persönlichen Umfeld wurden exakt durchgerechnet und dann entsprechend dimensioniert gebaut.....
Soso, exakt durchgerechnet. Nach welchen Randbedingungen denn und von wem? Um die Randbedingungen geht es gerade,
Wenn du von Kombination von Systemen sprichst, dann kann ich mir für besondere Fälle ein Zusammenspiel von WP und z.B. Gasbrennwertgeräten gut vorstellen. Ein Holzofen zählt aber nicht dazu.
Ja, da gibt es viele Optionen, Es gibt Zusatzheizungen für die Wärmepumpe, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Problem ist halt die so oft beschreibene Dunkel-flaute, also kaum Sonnenenergie und kein Wind. Und dann heißt es Strom sparen. Da ist das denn Holzofen im Haus ganz hilfreich.
 
Ich weis ja nicht wieviel kwh bei einem einfamilienhaus am tag weg gehen, aber ich glaube nicht das man mit so einem spielzeug fertig-akku und 11 kwh weit kommt. (bei den 2 haushalten hier auf dem hof hatte ich mal als größtes 15 kwh/tag am hauptzähler gesehen)
Ich hab hier einen selbst gebauten 30kwh hauptakku und mein alter beherbergt nochmal ca. 15kwh reserve. Nach einem monat schlechter erträge und besagter 150w dauerlast wird es dann schonmal dünn. Dabei hab ich sogar noch den vorteil, das ich schnee und sonstiges von den modulen entfernen kann, da bodennah verbaut. (und die sind zum großteil bifazial) Sollte aber mal die finale anlage auf dem dach gebaut werden, hab ich dafür auch schon eine lösung.

Also ich (keinfamilienkeinhaus) liege im Jahresschnitt bei 6,3 kWh Strom pro Tag, da würde eine 10-kWh-Spielzeugbatterie mit etwas Restproduktion und Verbrauchsanpassung also schon für zwei Tage reichen. Wärme muss man je nach Verbrauch gucken. Mit unsaniertem Altbau und Gasetagenheizung und, auf die kältere Jahreshälfte umgelegt, 50 kWh Gas pro Tag, kann ich da nur eingeschränkt mitreden. Zwar wäre eine Netto-Heizleistung von 45 kWh/d bei einer Wärmepumpe mit Wirkungsfaktor von 3 immer noch mit vertretbaren weiteren 30 kWh Akku ebenfalls für zwei Tage bereitstellbar. Aber ich predige ja nicht ohne Grund, dass man vor Umstellungen erstmal den Verbrauch drastisch senken sollte und in gut isolierten Häusern hatte ich in der Vergangenheit nur wenige Heiztage überhaupt im Jahr. 10 kWh Tagesverbrauch halte ich daher durchaus für machbar und auf vier Rädern verkaufen sich Speicher mit der vier bis fünffachen Kapazität (die man stationär nur zum Teil ausreizen sollte) ja ganz gut.


Das sind bei rund 46 Mio Stromkunden dann rund 2.300 €. Wenn man jetzt die Kosten an Hand er Vebräuche etwas verteilt und auf was, 10 Jahre?, kalkuliert, dann biste als normaler Stromkunde im Jahr mit weniger als 100 € dabei. Ist jetzt nicht unbedingt so die große Sache, oder irre ich bei der Berechnung bzw. Annahme bei der Verteilung?

Du rechnest nur die Haushalte als Stromkunden, dabei gibt es einen erheblichen Teil gewerbliche Verbraucher, die gerne auch mal was zahlen dürfen.
Ich für meinen Teil habe letztes Jahr übrigens 140 € Netzentgelte geblecht und vor 5 Jahren (älteste gespeicherte Rechnung) waren es sogar 160 € (zzgl. Inflationskorrektur).
Wenn 100 € pro Haushalt und Jahr ausreichen (und das ist wirklich viel Geld), dann hätte ich jetzt also gerne mal mein ausgebautes Netz, liebe Dividendenkassierer von Tennet/EON, 50Hertz/Vattenfall, Amprion/RWE und Transnet/ENBW.

So werden Systeme auch nicht ausgelegt. Alle mir bekannten WP Projekte in meinem persönlichen Umfeld wurden exakt durchgerechnet und dann entsprechend dimensioniert gebaut.

Die Rechnung wird aber nicht auf Netzstabilität, sondern auf Geiz optimiert. Für erstere wäre die von Neuer_User geschilderte Grundlage sogar sehr sinnvoll, aber in der Regel spart man sich das Geld und legt die Wärmepumpe nur so aus, dass sie meistens ausreicht. Wird es dagegen mal für ein paar Tage richtig kalt, gerät das Ding an seine Grenzen, der Wirkungsfaktor fällt gegen eins und die Wärmepumpe läuft ausgerechnet an den Tagen, an denen besonders viel Wärme benötigt wird, praktisch als reine Elektroheizung. Unterm Strich ist das für die Hauseigentümer heute halt billiger, aber de facto bereichert man sich da mal wieder auf die Kosten der Allgemeinheit, denn eigentlich ist der da in Massen verbrauchte Spitzenlaststrom sehr, sehr viel teurer als der Durchschnitt. Die Kosten für zusätzliche Reservekraftwerke werden aber nicht diesen Großenverbrauchern gezielt in Rechnung gestellt, sondern gleichmäßig auf die Allgemeinheit verteilt. Dafür zahlt auch jeder, der eine nativ Peak-taugliche Gasheizung nutzt und mittlerweile auch jeder Steuerzahler fleißig mit. Gleichzeitig zahlt ersterer auch noch mehr für seinen Energieträger (was ich berechtigt fände - wenn denn alle so viel zahlen würden, inklusive Industrie) und letzterer darf für die Installation der privaten Wärmepumpe mitblechen. Eine riesige Umverteilung von der Allgemeinheit zu den oberen ~25-40%.
 
Hast du einen Überblick über die Länge der Worst-Case-Szenarien? 2-3 Tage kann man ja privat noch abpuffern. Darüber hinaus wird es wirklich teuer und energetisch auch fragwürdig. Solar macht, ähnlich wie Wind, nur in großen Zusammenhängen wirklich Sinn, wenn man die Wolkenverteilung in idealerweise internationalen Netzen mittelt. Dann bleibt nur noch die reguläre 24h-Schwankung durch die Erdortation, die man durch Batterien und Verbrauchersteuerung ganz gut in den Griff bekommen kann, und die 365d-Schwankung durch die Jahreszeiten. Das ist der Faktor 3, bei dem man halt die Wahl hat: Ach-so-ineffizientes Power-to-X endlich als Teil der Lösung begreifen oder um Faktor 3 überdimensionieren. Aber die Schwankungen des Wetters auf halber Strecke dazwischen, die muss man durch Verteilung kompensieren.
Was du so schon mit vielen Worten darstellst, geht auch einfacher. Soll ich mal?

Es wird am Ende nicht ganz ohne fossile Brennstoffe gehen!

Mehr muss man dazu nicht sagen. Es ist nämlich richtig. Es wird weder bei der Stromversorgung, noch beim Verkehr, noch bei der Industrie komplett ohne gehen. Das ist aber auch nicht schlimm. Es geht ja nur darum so viel wie möglich davon eben nicht zu verbrennen und die Bereiche auf EE umzustellen, wo es machbar ist - und das geht in sehr vielen Bereichen!
 
Es ist falsch, dass ich das ausdrücken wollte.
Es ist falsch, dass es ohne fossile Energieträger nicht geht.
Es ist falsch, dass es nur darum ginge, "möglichst" viel davon nicht zu verbrennen.
 
Es ist falsch, dass ich das ausdrücken wollte.
So lese und verstehe ich aber deine Posts.

Es ist falsch, dass es ohne fossile Energieträger nicht geht.
Halte ich, auch wenn ich es mir anders wünsche, für illusorisch. Die kommenden 20 Jahre werden mir da recht geben.

Es ist falsch, dass es nur darum ginge, "möglichst" viel davon nicht zu verbrennen.
Doch, genau so wird es aber laufen. Wir werden Branchen und Bereiche haben, wo man aller guten Wünschen und Weltanschauungen zum Trotz der Realität ins Auge wird blicken und erkennen müssen, dass man 100% Dekarbonisierung eben nicht wirtschaftlich tragbar wird erreichen können. Das ist mMn auch nicht schlimm, wenn man die wirtschaftlich verträglichen Maßnahmen konsequent durchzieht. Traurig und armselig wird es nur, wenn man so tut, als wenn das alles nicht ginge und einfach gar nichts macht. So wie ein Bekannter, der neulich meinte, dass er bei Papier- statt Plastikstrohalmen dabei sei, aber bei Dekarbonisierung wäre er raus. Das ist dann eine Einstellung der man nicht folgen sollte.
 
Halte ich, auch wenn ich es mir anders wünsche, für illusorisch. Die kommenden 20 Jahre werden mir da recht geben.
Die werden wohl hauptsächlich zeigen, dass viele nicht gewillt sind.
Wir werden Branchen und Bereiche haben, wo man aller guten Wünschen und Weltanschauungen zum Trotz der Realität ins Auge wird blicken und erkennen müssen, dass man 100% Dekarbonisierung eben nicht wirtschaftlich tragbar wird erreichen können.
Naja, ein fortschreitender Klimawandel ist auch nicht wirtschaftlich tragbar und der hört ja weder auf noch geht er zurück, solange der CO2-Gehalt in der Atmosphäre gleich bleibt oder nur "langsam" steigt. Für mich sind die Prioritäten da klar.
 
Naja, ein fortschreitender Klimawandel ist auch nicht wirtschaftlich tragbar und der hört ja weder auf noch geht er zurück, solange der CO2-Gehalt in der Atmosphäre gleich bleibt oder nur "langsam" steigt. Für mich sind die Prioritäten da klar.
Das sind Fakten, und ganz viele Menschen glauben an etwas anderes. Ist ja auch nicht so sonderlich verwunderlich, will man doch am liebsten alle lassen wie es lieb und teuer ist. Leider gibt es da draußen jede Menge an Leuten, die genau in diese Kerbe schlagen und diesen Menschen erzählen, dass das alles nicht so schlimm sei und die faschistischen Grünen einem nur das Leben versauen wollen.

Deswegen wird die per Definition opportunistische Politik einen Spagat zwischen den Bedürfnissen durch die Realität und den Bedürfnissen der in Masse dummen Bevölkerung machen. Daneben gibt es dann Leute wie dich, und mich und noch ein paar andere, die diese Politik werden ertragen müssen.

Es gab da mal eine Sintflut, wo Gott alle von der Erde tilgte, die nicht aufrichtigen Glaubens waren. Nur ein bekloppter und verhöhnter Spinner mit einem Sau teuren Rettungsboot, das keiner Prüfung auf Wirtschaftlichkeit standgehalten hätte, hat mit seiner Familie die tatsächlich eingetretene Katastrophe überstanden. Najo, ist nur 'ne Jahrtausende alte Geschichte, aber ich erkenne da durchaus Parallelen zu heute.

Die werden wohl hauptsächlich zeigen, dass viele nicht gewillt sind.
Das wird einer der Gründe sein, dass die Geschichte nicht gut ausgeht, ja.
 
Halte ich, auch wenn ich es mir anders wünsche, für illusorisch. Die kommenden 20 Jahre werden mir da recht geben.
Du wirst immer fossile Energieträger nutzen. Im hintersten Winkel der Erde wird immer irgendwo Kohle verbraten und meinen Grill betreibe ich auch in 50 Jahren noch mit Kohle. Was an sich auch nicht das Problem ist. Man muss nur die Mengen deutlich reduzieren.
Und ich bin überzeugt, dass die Menschheit die Kurve kriegen wird, auch wenns dazu noch einige Rückschläge brauchen wird.
 
Mir war aber so, als wären in dieser Geschichte die Verantwortlichen alle ersoffen und nicht als einzige auf dem Boot gewesen.
Da könnte man meinen, dass die Kapitalisten aus der Geschichte gelernt haben. ;)

Diese Erkenntnis macht es noch viel trauriger, wenn ich Leuten begegne, die diesen Gesellschaftsparasiten auf den Leim gehen und deren Botschaft predigen, obwohl sie am Ende genauso von denen da oben, zu denen auch die AfD Apologeten gehören, mit der ganzen Scheiße sitzen gelassen werden.

Man muss nur die Mengen deutlich reduzieren.
Das schrieb ich ja bereits ein paar Posts vorher.
 
und dann ist Land unter.
Land unter ist jetzt schon in einigen Regionen der Welt. Überall auf der Welt saufen Inseln und Küstenstädte ab. Wir werden in nicht allzu weiter Zukunft Ähnliches an unseren Küsten erleben. Es gibt ja so Leute, die meinen, dass man dann einfach höhere Deiche bräuchte, was aber nur ein Trugschluss ist, denn das Wasser kommt unter dem Deich durch und versalzt in einem ersten Schritt erst den Boden und lässt dann das Land absaufen. Da kommen interessante Entwicklungen auf die östlichen Nordseeanrainer zu.
 
Du wirst immer fossile Energieträger nutzen. Im hintersten Winkel der Erde wird immer irgendwo Kohle verbraten und meinen Grill betreibe ich auch in 50 Jahren noch mit Kohle.
Heißer Tipp: Holzkohle ist kein fossiler Energieträger. ;)
Diese Erkenntnis macht es noch viel trauriger, wenn ich Leuten begegne, die diesen Gesellschaftsparasiten auf den Leim gehen und deren Botschaft predigen, obwohl sie am Ende genauso von denen da oben, zu denen auch die AfD Apologeten gehören, mit der ganzen *** sitzen gelassen werden.
Ja, aber da kann man sich dumm und dämlich reden. Für mich geht die Rechnung, dass alle mehr haben, wenn eine Minderheit über große Teile des Wohlstands verfügen und dass die Chancen, zu Wohlstand zu kommen, wenn die Regeln explizit so gestaltet werden, dass das schwieriger wird, steigen, auch irgendwie nicht auf. Aber da hört man die kreativsten Gegenargumente.
 
Heißer Tipp: Holzkohle ist kein fossiler Energieträger. ;)
Ich kaufe mir Holzkohle vom Baumarkt und auch wenn es Holz ist, das frisch gesammelt wurde, muss es transportiert werden, ergo kann es nicht CO2 neutral seín.
Aber sowas wirst du auch in 100 Jahren noch haben, nur die Mengen eben nicht mehr.
Das Gas für den Gasgrill sollte auch von Biogasanlagen stammen aber es wäre völlig bescheuert, wenn man dafür extra was anbaut, wie es heute der Fall ist.
 
Wieso nicht? Es liegt auf der Hand, dass Transport im Moment selten CO2-neutral ist, aber wieso sollte das nicht so werden können?
Stell dir mal vor, in 30 Jahren haben wir Wärmepumpen, Wasserstoff und Pellets.
Die Menge an Pellets, die gebraucht werden, kann nicht nur sus deutschen Wäldern stammen. also muss es importiert werden und das kann eine Menge sein.
Das holz, das gebraucht wird, für Möbel, Häuser, etc. muss doch schon importiert werden.
Wobei Holz in meinen Augen immer noch der beste Werkstoff ist. So ein Schrank fühlt sich einfach super an. :daumen:
 
Stell dir mal vor, in 30 Jahren haben wir Wärmepumpen, Wasserstoff und Pellets.
Ich halte Pellets als ernstzunehmenden Energieträger eh für eine Fehlentwicklung. Klar, um Abfallholz zu verwerten, aber so viel fällt davon halt nicht an und ich weiß nicht, ob man das dann nicht noch besser als Pressspan verwenden könnte.
Die Menge an Pellets, die gebraucht werden, kann nicht nur sus deutschen Wäldern stammen. also muss es importiert werden und das kann eine Menge sein.
Da ist das viel größere Problem ist dabei aber doch nicht der Transport, sondern dass der Verbrauch sehr schnell die nachhaltige Kapazität der Wälder übersteigt.
Das holz, das gebraucht wird, für Möbel, Häuser, etc. muss doch schon importiert werden.
Wobei Holz in meinen Augen immer noch der beste Werkstoff ist. So ein Schrank fühlt sich einfach super an. :daumen:
Das ist ja idealerweise nicht das gleiche Holz, das verbrannt werden soll. Aber ja, als Werkstoff ist Holz meiner Meinung nach den Alternativen in Sachen Nachhaltigkeit oft um Längen überlegen.
 
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