Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Mir völlig schleierhaft, warum sich jemand dem verwehrt...
Ich hab keine Ahnung. Echt komisch.
Ich hab ja noch eine brach liegende Wiese. Frag mich jetzt nicht, wie groß die ist, vielleicht 6000m² oder so.
Da könnte man sowas auch machen aber mir ist das zu teuer. Das kann ich nicht alleine stemmen.
Eventuell für so ein Projekt verpachten. Mal sehen.
 
Es gab schon immer einen nicht gerade kleinen Kreis von Leuten, die AUS PRINZIP gegen alles waren, was "grün" ist. Und das Klischeebild solcher Leute passt perfekt ins bayrische Kaff.
Das Problem ist hier natürlich, genauso wie beim Ausbau allgemein, dass die deutschen Regularien mit Sonderregeln, Ausnahmen, Landesvariationen, Angemessneheitswischiwaschi und sonst was überflutet sind, weil jede noch so kleine Interessensgruppe einen Absatz im Komproschiss brauchte, auf den sie Stolz sein konnte. So dauert Rechtssicherheit halt ewig, wenn nicht eine Partei von vorneherein alles übererfüllt. (Aber dazu ist die Wirtschaft natürlich auch nie bereit. Die sparen sich sogar ein paar
Tausender für ein Umweltgutachten in der Hoffnung, dass es nicht eingefordert wird, um dann mit höchster Regelmäßigkeit hunterte Tausender wegen Bauverzögerung oben drauf zu legen, bis es nachgeholt wurde.)
 
Das Problem ist hier natürlich, genauso wie beim Ausbau allgemein, dass die deutschen Regularien mit Sonderregeln, Ausnahmen, Landesvariationen, Angemessneheitswischiwaschi und sonst was überflutet sind, weil jede noch so kleine Interessensgruppe einen Absatz im Komproschiss brauchte, auf den sie Stolz sein konnte. So dauert Rechtssicherheit halt ewig, wenn nicht eine Partei von vorneherein alles übererfüllt.
Das ist aufgrund der komplexen Rechtslage für normale Leute praktisch kaum möglich.
Auch Privathaushalte werden da schikaniert, z.B. wegen Denkmalschutz bei Solaranlagen.
Ist zwar ein Sonderfall, aber das zeigt halt, wie die Priorität ist.
 
Wenn aber in bayrischer Grüner gegen "grün" ist ist das eher eine Farbmixtur aus mind. drei Farben und da kommt meist braun raus.

Jemand aus einem bayrischen Kaff hat sich mir mal als "von da, wo die Häuser Balken an den Häusern genauso braun sind wie die Seelen der Einwohner" vorgestellt.


Naja, er könnte auch einfach sehr dunkelgrün sein. Gab da doch mal so einen aus BaWü. Sie kennen ihn.

Ach ja, wählen kann so einfach sein. Einfach die ganz große Koalition nehmen: blaurot-blauweiß-schwarz-gelb-rot-röter (Palmer/Kretschmann/Göring-Eckhardt/Habeck/Nouripour*/Roth).

Nur wer Umwelt- und Klimaschutz will, der hat Probleme, eine passende Partei zu finden.


*: Zugegeben, der Posten ist diskutabel. Zu Fischers Zeiten war es noch einfach, ein klares SPD-Profil zu haben, aber heute weiß niemand mehr, was das eigentlich ist :ugly: .
 
Was ist falsch mit denen bei der letzten Generation. Eine Blockade eines Hauptbahnhofes????
Mit der "letzten Generation" ist alles in Ordnung. Es sind die einzigen, die dieses existenzbedrohende Szenario ernstnehmen UND handeln. Ernstnehmen tun es viele, ist versuche seit fünfzig Jahren meine Umgebung zu sensibilisieren, wirklich bis ins letzte konsequent gehandelt habe ich nicht.

Erstens ging es, wie gesagt, um den Straßenverkehr, und zweitens ist fahren mit der Bahn keineswegs energieneutral. Die Bahn verschlingt mit ihren ICEs pro Passagier durchschnittlich vermutlich eine Energieäquivalent von 2l Benzin pro hundert Kilometer, die Zahlen sind aber nur geschätzt, die Bahn gibt dazu keine Information heraus. Und das Argument, ein Reisender mehr kostet ja nichts, ist falsch, weil leere Züge gestrichen werden. Viele vergessen dazu die enormen Energieverbräuche der Bahnhöfe und Instandhaltungswerke, die ungefähr dasselbe benötigen wie die eigentlichen Züge. Je nach Untersuchung.

Hinterfragen müssen wir Menschen unsere gesamte Mobilität. Ich bin inzwischen soweit, Fahrradurlaube zu planen, weil ich es einfach nicht mehr ertrage. Und wenn ich sowas lese, wird mit schlecht:
 
Zuletzt bearbeitet:
Straßen rund um den Hauptbahnhof zu blockieren ist was anderes als den Hauptbahnhof zu blockieren. Es mag merkwürdig klingen, aber man kann Bahnhöfe auch ohne Auto erreichen.
Aber damit blockiert man einen ÖPNV Knotenpunkt, denn - es mag komisch klingen - auch Busse oder Straßenbahnen fahren zum Hauptbahnhof.

Ich war ja lange Fan von denen und finde viele Aktionen richtig gut, aber solche Aktionen halte ich für dumm.
 
Ja, das ist dann in der Tat dämlich. Es dachte, es ging um große Zufahrtsstraßen.
Wenn da aber der Busbahnhof mit dran hing, ist es widersinnig.
Das Bescheurte ist, dass wenn sie sich weniger als 100m nach Norden bewegen, sie eine Autobahnabfahrt und Zufahrt blockieren können, ohne den ÖPNV relevant zu stören. Die Stelle wo die sitzen ist mit dem Auto easy zum umgehen, mit dem ÖPNV ist es eine Katastrophe.
 
Aber damit blockiert man einen ÖPNV Knotenpunkt, denn - es mag komisch klingen - auch Busse oder Straßenbahnen fahren zum Hauptbahnhof.
Davon, dass die blockiert werden, stand nur sehr bedingt was im Artikel. Von Bussen ja, das wäre dann auch schon blöd, aber das lässt sich eventuell auch einfach nicht immer vermeiden.
Ich war ja lange Fan von denen und finde viele Aktionen richtig gut, aber solche Aktionen halte ich für dumm.
Man kann sicher einige Aktionen kritisieren. Wer weiß, wie so was überhaupt entschieden wird. Was so durch die Medien schwappt ist ja meist eh nur, dass die alle blöd sind und den Verkehr lahmlegen und wie schlimm die Folgen davon sind usw., von daher war ich da wohl voreingenommen. Aber ich kenne die Gegend auch nicht, von daher klang das für mich halt nach so einer typischen Nachricht. Ironisch immer, dass die so scharf dafür kritisiert werden, den Verkehr zu stören, der ja eh schon lahmliegt, weil das, was sie fordern, nicht passiert und die laufenden Folgen dieser Verkehrspolitik deutlich schlimmer sind. Von daher fällt mir zumindest immer schwer, sie dafür zu verurteilen.
 
Davon, dass die blockiert werden, stand nur sehr bedingt was im Artikel. Von Bussen ja, das wäre dann auch schon blöd, aber das lässt sich eventuell auch einfach nicht immer vermeiden.

Man kann sicher einige Aktionen kritisieren. Wer weiß, wie so was überhaupt entschieden wird. Was so durch die Medien schwappt ist ja meist eh nur, dass die alle blöd sind und den Verkehr lahmlegen und wie schlimm die Folgen davon sind usw., von daher war ich da wohl voreingenommen. Aber ich kenne die Gegend auch nicht, von daher klang das für mich halt nach so einer typischen Nachricht. Ironisch immer, dass die so scharf dafür kritisiert werden, den Verkehr zu stören, der ja eh schon lahmliegt, weil das, was sie fordern, nicht passiert und die laufenden Folgen dieser Verkehrspolitik deutlich schlimmer sind. Von daher fällt mir zumindest immer schwer, sie dafür zu verurteilen.
Ich finde die Aktionen gut, aber praktisch primär die Zu- und Abfahrt des Busbahnhofes am Hauptbahnhof zu blockieren finde ich bescheuert. Das ist dann für mich nur noch Provokation und Nötigung. Das schadet der ganzen Bewegung, die ja an sich gut und richtig ist. Als sie in Düsseldorf den Rollweg blockiert haben, das fand ich super!
 

Was ist falsch mit denen bei der letzten Generation. Eine Blockade eines Hauptbahnhofes????
Prakrisch gesehen ist da was falsch mit den normalen Leuten in Essen...Kameras/Handys aus der Pfote schlagen und da kann die Post mit den Klebeheinis abgehen...aber es sind halt Großstadtlappen, große Klappe und wenns ernst wird, die Tränchen ausn Gesicht wischen.
 
Ja, das ist dann in der Tat dämlich. Es dachte, es ging um große Zufahrtsstraßen.
Wenn da aber der Busbahnhof mit dran hing, ist es widersinnig.

Mit Ausnahme von vielleicht innerstädtischen Autobahnabfahrten führen alle Blockaden zu erheblichen Störungen des ÖPNV, weil der nun einmal auf den gleichen Straßen fährt. Und selbst da, wo es Busspuren gibt, würden Autofahrer die bei einer Blockade der normalen Spuren nicht ungenutzt lassen (und wären damit afaik sogar im Recht, da man "durchgezogene Linien" überfahren darf, solange niemand gefährdet wird). Selbst da, wo Autobahnabfahrten das Ziel waren, waren durch den Ausweichverkehr häufiger auch Busverbindungen betroffen.

Aber der letzten Generation geht es bei ihrem Aktionismus bekanntermaßen nicht um direkte, sinnvolle Wirkung (die ist in aller Regel ziemlich negativ), sondern ausschließlich um Aufmerksamkeit. Iirc haben die auch schon Bäume abgesägt und wäre es nicht so arg anti-pazifistisch würde auch "Panda abknallen" ins Konzept passen. Hauptsache, alle gucken.

(Was es bringt, wenn alle gucken und schimpfen, konnte mir aber noch niemand erklären. Die Zahl derjenigen, die in Deutschland noch nichts vom Klimawandel gehört haben und plötzlich aufmerksam werden, dürfte bei exakt 0 liegen.)
 
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