AncientSion
Komplett-PC-Aufrüster(in)
Okay, meine Quellen sind das Problem...Das Problem mit deinen Quellen ist, dass diese lediglich die Emissionen im Betrieb berücksichtigen, die Äquivalente von Aufbau, Brennstoffgewinnung, Zwischen- und Endlagerung sowie Rückbau komplett unter den Tisch fallen lassen.
Wer berechnet denn die Kosten für den Rückbau der Windturbinen, oder die Entsorgung / das Recycling der Solarpanele ? Da habe ich ja bisher gefühlt 10 Links gepostet, wird natürlich geflissentlich übergangen.
Deutschland ist allerdings bei CO2-Ausstoß aufgrund des hohen Kohleanteils tatsächlich recht hoch.
"Recht hoch" ist aber eine Verniedlichung, im Vergleich mit Frankreich haben wir 150% höhere Emissionen nur für co2..."recht hoch" ??
Einmal bitte im Mund zergehen lassen. Trotz 15 Jahren "Energiewende" 150 % mehr Schadstoffe, das freut den grünen Umwelt- und Klimaschützer.
Das abzuändern gelingt allerdings über erneuerbare Erzeuger nicht nur wirksamer, sondern auch schneller und kostengünstiger als mit Kernkraft. Sogar dann, wenn man die dazu erforderliche Redundanz (aufgrund der geringeren mittleren Verfügbarkeit)doppelt so groß anlegt wie eigentlich erforderlich.
Nicht korrekt. Sie sind nur auf dem Papier günstiger, weil wir seit 15 Jahren mit Subventionen arbeiten. Daher zahlen wir auch 50 Cent für die Kilowattstunde.
| Jahr der Inbetriebnahme | Grundvergütung [ct/kWh] | erhöhte Anfangsvergütung [ct/kWh] | Anfangsvergütung im Stauchungsmodell [ct/kWh] |
|---|---|---|---|
| 2015 | 3,9 | 15,4 | 19,4 |
| 2016 | 3,9 | 15,4 | 19,4 |
| 2017 | 3,9 | 15,4 | 19,4 |
| 2018 | 3,9 | 14,9 | 18,4 |
| 2019 | 3,9 | 14,9 | 18,4 |
Das war für Wind, ist für Solar nicht besser.
Und beide leidern unter dem Kapitätsfaktor, der bei Grundlastfähigen Kraftwerken eben nicht bei 3 % oder 15 % liegt.
Kernkraftwerke Laufzeit 60 Jahre, oder 80 Jahre.
Da kommt selbst bei dem optimistischsten Idealogen wohl keine Solarzelle und keine Windturbine mit. Die Hälfte, mit Glück. Danach wird die nächste Solarzelle wieder aus China gekauft. LÄUFT !
Jeder deutsche Bürger bezahlt noch heute für Kilowattstunden, die vor 50 Jahren mittels Kernkraft erzeugt wurden. Das wäre vielleicht noch verkraftbar, wenn es nicht absehbar für die nächsten Generationen so bleiben würde. Windkraft hingegen muss vom Betreiber komplett vorfinanziert werden, da bleibt also nichts beim Bürger hängen.
Selbst wenn es stimmen würde...dafür haben wir 24/7 Strom mit Grundlast. Kleiner Unterschied.
Das stimmt natürlich, ziehens wir uns an Tippfehler hoch.Erstens heißt es "Ideologie", auch wenn man's - warum auch immer - in Großbuchstaben schreiben möchte.
Zweitens haben deutsche Kernkraftwerke im Durchschnitt eine Bruttoausgangsleistung von etwa 1400 MW.
Man bräuchte also zwölf Kernkraftwerke um allein die fünf größten Kohlekraftwerke Deutschlands zu ersetzen.
Wie ich schon mehr wie einmal geschrieben habe, produziert die deutschen AKWs pro Stück um die 1.0 - 1.5 GW, da hast du also Recht.
Beim Rest muss dir allerdings ein Fehler unterlaufen sein, denn die alten deutsche Kohlekraftwerke produzieren im Schnitt um die 0.5 - 0.8 GW, mit Ausnahme von 2 oder 3 Großkraftwerken die glaub ich um die 2-3 GW liegen.
Von daher ist deine Behauptung, 12 (!) AKWs würden 5 KohleKWs in diesem Zusammenhang falsch, außer du nimmst die kleinsten AKWs und verdoppelst die Anzahl der Kohle-Mega-Meiler.
Und selbst wenn diese Behauptung stimmen würde, so fragt man sich doch: Warum jeden Tag mehrere ZEHNTAUSEND (!) Tonnen Kohle verbrennen und böse Emissionen freisetzen, wenn es eine Alternative gibt, die günstiger und gesünder ist.
Im Ende ist die Größe eines Kraftwerks auch egal, sondern die Kapazität ist entscheidend.
Wir könnten aktuell min 5 GW mehr erzeugen, im nächsten Jahr sogar 6 GW mehr. Emissionsfrei. Möchten "wir" aber nicht, weil "Atomkraft böse".
Um auch nur eines dieser Kernkraftwerke zu bauen, sind im Idealfall zehn Jahre bis zur Inbetriebnahme und 3 bis vier Milliarden Euro pro Meiler fällig.
Zum Vergleich: 2017 wurden netto 4866 MW allein in Windkraft installiert. Witzigerweise für ebenfalls zwischen 3 und 4 Milliarden Euro Kosten.
Selbst unter Berücksichtigung der geringeren Verfügbarkeit ist das immer noch die doppelte Leistung für das selbe Geld bei deutlich geringerer Bauzeit.
Der Umstand, dass die Gestehungskosten pro Kilowattstunde nach Installation bei Windkraft nur die Hälfte bis ein Drittel dessen betragen, was bei Kernkraft anfällt, soll aber nicht unerwähnt bleiben.
Das ist tatsächlich witzig, offenbart es doch das Problem des ganzen.
Man installiert 5 GW an Leistung um diese dann stellenweise mit 4 % der Kapazität zu fahren.
Krank ? Ja !
Baust du stattdessen ein grundlastfähiges Kraftwerk, hast du eine Effektivität von 80%+,
Du buddelst also 30x soviele Erde im Ausland um 30x soviele Rohstoffe zu beschaffen, spargelst 30x so viele Flächen im Inland, bezahlst 30x soviel Förderung um dann unter Umständen noch keinen Strom haben.
Läuft eben im besten Deutschland aller Zeiten
Siehe da:
Selbst im dummen Frankreich laufen die Kernreaktoren aktuell bei ca 50 %.
Nicht bei 4 %.
Und das wird sich im Winter Richtung 80 % bewegen.


