compisucher
Lötkolbengott/-göttin
Genau...Ja, das ist schon schlimm, wenn es dann plötzlich 2 Grad wärmer ist.

Konkret gibt es eine Art Erdklima mit Bildung der Uratmosphäre vor grob 4,5 Mrd. Jahren.Was hierbei nicht beachtet wird, ist, dass das "Klima" unseres Planeten mehrere Millionen Jahre alt ist.
recht ähnliche Zusammensetzung wie die Sonne, H2 und Helium.
Da gabs noch nix an Leben und viel Gas diffundierte relativ schnell in das All hinaus.
Interessant wurde Klima in unserem Sinne mit Bildung der Urozeane vor ca. 4 Mrd. Jahren.
Dadurch kamen die Mechanismen mit Sauerstoffbildung und vor ca. 3,5 Mrd. Jahren CO2 Bildung über Cyanobakterien mit Sauerstoff-Photosynthese in Gang.
Diese bildeten den riesigen Anteil der jetzigen Atmosphäre an Stickstoff.
Woher man das weiss?
Die Viecher gibst heute noch und wurden in Gesteinsschichten um die 3,5 Mr. Jahre in explosionsartiger Vermehrung gefunden.
Interessant aufgearbeitet hierzu:
Wir können uns das mal im Detail anschauen, wenn du magst.Von daher ist meines Erachtens unsachgemäß, einen Prozess von Jahrtausenden nun auf eine Betrachtung von 100 Jahren zu reduzieren. Anders gesagt, das Klima schwankt im Großen und Ganzen gesehen. Es gab mal eine Eiszeit, und sicher auch auch eine "Sonnenzeit" und eine Schwankung von 2 Grad über 100 Jahre ist meines Erachtens kein Beweis für eine NACHHALTIGE, quasi "unnatürliche" Klimaveränderung.
Richtig ist, dass das Klima sich schon extrem im Laufe der Jahrmillionen verändert hat.
Quellen:
Neutral:
https://bildungsserver.hamburg.de/a...kt/2069078/erdatmosphaere-geschichte-artikel/
Klimawandelkritisch:
https://eike-klima-energie.eu/2013/...ten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/
Warum ein Klimawandelkritische Website.
Damit erkennbar ist, dass auch Grunddaten über ehemalige Zusammensetzungen der Atmosphäre und die Klimadaten von damals unstrittig sind.
Heisst konkret:
Auch ernsthaften Gegner des anthroposophischen Klimawandels ziehen nicht die Forschungsdaten in Zweifel, wir die Klimatischen Verhältnisse in der Vergangenheit auf der Erde waren.
Aus den Daten von Hamburg.
Wir betrachten die letzten ca. 545 Mio. Jahre.
Also, als im Kambrium erstmals was lurchartiges aus dem Wasser kroch.
Davor war die Atmosphäre wie auch das Weltklima eher suboptimal für ein Luftatmer.
Bedenke:
Der Mensch taucht in der Zeitskala auf dem letzten mm im Känozoikum auf(!!)
Was erkennen wir?
Unstrittig haben wir derzeit die niedrigsten Temperaturen auf dem Planeten mit der großen Ausnahme Karbon-Perm-Zeitalter.
Was geschah da?
Das größte bekannte Massensterben in der Erdgeschichte.
ALLE Kohle/Erdöl und sehr viele Gasfelder entstanden damals durch das Absterben planetenweiter Wälder.
CO2 wurde in diesen Wäldern bis auf nahezu dem heutigen Maß gebunden.
Interessant:
Genau das setzen wir aktuell durch das Verbrennen von fossilen Material wieder frei.
Das Mesozoikum war zu Beginn eine darauf folgende "Verwüstung" der Erde mit sehr hohen Temperaturen.
CO2 Gehalt stieg an, klar = kein Wald zum binden.
Der entstand primär wieder im Jura und in der Kreide, Flachwassermeere (Urmittelmeer) trugen dazu bei.
Bei uns Sumpflandschaft.
Hochzeit der Dinos.
Am Ende vor 65 Mio. Jahren dann das bekannte CT Ereignis.
The "Big One" und evtl. in Kombi mit den Dekan-Trapps sorgten für den Untergang der Dinos.
WICHTIG bei all den Betrachtungen:
Weder im Devon noch am Übergang Perm/Trias und selbst in der Mittelkreide hätte ein Mensch atemtechnisch überleben können.
CO2 ist für uns in heutiger Ausprägung schädlich, für Dinos war es das nicht.
Kann man heute noch an den Nachfahren testen.
Ein Huhn (99,7% DNA-Übereinstimmung mit T-Rex) kippt viel später als ein Mensch bei zu viel CO2 um.
Ein hypothetischer Zeitreisender würde schlichtweg aus den Latschen kippen und ersticken.
Es ist für mich völlig unstrittig, dass der CO2 Gehalt aktuell mitunter den absoluten Tiefpunkt in der irdischen Atmosphäre hat (zumindest seit es höheres Leben gibt).
Die Darstellung von der kritischen Website ist korrekt:
Aber auch auf einer neutralen site findbar.
Kohlendioxid in der Erdgeschichte – Klimawandel
Aber auf der gleichen Website (gerne bitte auch den Begleittext lesen) erkennt man dies:
Dieser CO2 Anstieg, der ja gemessen und dokumentiert ist ist von der Steilheit des Anstieges einzigartig in der Erdgeschichte.
Vom Wicki-Bildungsserver:
Was macht die Vereisung? = CO2 Pufferung
Wir befinden uns also in einer Zwischeneiszeit, haben einen der geringsten Waldbestände in der Erdgeschichte ever und haben nur noch das Eis von Antarktis und Grönland zur Pufferung.
Gleichzeitig setzen wir Massenhaft CO2 aus dem Devon (Kohle/Öl) frei.
Klingt nach einem super Plan und klingt verdächtig danach, dass wir Menschen doch einen "gewissen" Einfluss haben.
Es ist eben mitnichten "nur" 2° Erwärmung in Deutschland seit 18hundertschlagmichtot.Was nicht heißt, dass der Mensch keinen Einfluss auf seine Umwelt hat. Das hat er sehr wohl. Ob nun allerdings eine Temperaturschwankung von 2 Grad über 100 Jahre auf den Menchen zurückzuführen ist, ist dadurch nicht bewiesen. Kann sein, kann auch nicht sein mMn.
Es sind die Folgen, die man als einzelner quasi nur lesen kann und evtl. irritiert zum Fenster herausschaut, weil es wieder mal wolkenbruchartig herunterkommt oder 5 Wochen dauersonnenschein ist.
Auch ich erkenne direkt nur "Wetter".
Das Problem ist ja jetzt auch nicht, dass wir mehr CO2 haben werden.
Geschenkt, wir Menschen überleben auch die 5-fache Konzentration.
Die Themen sind z. B. diese:
Die Menschen sind in den letzten 2-4 Mio. Jahren in einer relativ stabilen klimatischen Umgebung entstanden.
Trotz Schwankungen, die für das einzelne Individuum u. U. katastrophal war (z. B. Eisschilde Mitteleuropa) und manch ein Vulkan, der uns fast auslöschte (z. B. Toba-Ereignis)
Wenn man so will ist ein (Zwischen-) Eiszeitliches Weltklima für uns als Art ideal.
Der Temperuranstieg und das Freisetzen von CO2 bedeutet Treibhausgas und das fungiert Abschirmung der Abstrahlung der Erde in das All = noch höhere Temperaturen.
Seit ein paar Mio. Jahren wird Westeuropas vom Golfstrom mit vor allen feuchter und mäßig warmer Luft versorgt.
Klar schwankt das und zur Hocheiszeit war er auch mal weg, aber im Prinzip funktioniert der Meeresmotor so zuverlässig, dass eine Zivilisation möglich war.
Auch ordentlich Nahrungsanbau etc..
Nun haben wir: Kühlender und CO2 speichernder Eisschild + Gletscher verschwinden
Das noch viel gefährlichere Methan kommt aus den Permafrostböden der Tundren und verstärkt ungleich den Treibhauseffekt.
Es ist immer in der Presse von Kippeffekten die Rede, meist kann sich kaum jemand darunter was vorstellen.
Im Prinzip geht s darum, dass es immer heisser werden wird, bei gleichzeitigen Flutgefahren und dass der Menschheit schlichtweg die Lebensgrundlagen entzogen werden.
Schöne Modelle sehen da 100 Jahre vor, blöde Modelle kommen zum Schluss, dass schon in 30 Jahren Leben im Mitteleuropa unerträglich wird.
Die direkten wie indirekten Folgen sind also für Europa/D:
sinkende Grundwasserstände = Anbau von Feldfrüchten aber auch Viehzucht und TW-Versorgung gefährdet
Alpiner Gletscherschwund = klar, auch Grundwasser aber auch Nutzwasser (Flüsse/Transport/ Fischbestand/Kühlung AKWs (
)), name it...Versteppung und Verwüstung der eigentlich fruchtbaren (Löß-) Kulturlandschaften
Starkwetterereignisse vermehren sich.
Langfristig gibt es einen Meeresspiegelanstieg.
Die Problematik ist also, das das Weltklima sich aus der Wohlfühlumgebung für die Art Menschen verabschiedet.
Meine These aus dem Lesen von echt vielen Artikeln hierzu:
Die Erde bewegt sich theoretisch langsam aus einer Zwischeneiszeit in eine Warmzeit (Trias-ähnlich).
Vorgang normaler Weise vielleicht 250.000 - 500.000 Jahre
(es gibt auch Thesen in Richtung weiterer Eiszeit, aber halte ich eher für unwahrscheinlich)
Der anthropogene Anteil beschleunigt diesen Vorgang um das zigfache und verkürzt das Ganze auf wenige Jahrzehnte bestenfalls Jahrhunderte.
Die Kernfrage ist also:
Können wir einen Einfluss darauf haben?
Ich meine ja und wir sollten es tun, denn ein weltklimatischer Änderungsvorgang über wenige Generationen wird die Menschheit nur sehr begrenzt, wenn überhaupt überleben.
Es geht im Prinzip um nicht mehr oder weniger als um das Überleben unserer Art.

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