Na Autos können das auch, manche werden ja explizit verkauft um auch als Hausspeicher zu dienen.
Davon habe ich auch schon gehört, allerdings kenne ich mich nicht besonders gut in den aktuellen Akkus bei PKWs aus, insofern kann ich kaum abschätzen, was so ein Autoakku zur Hausstromversorgung beitragen kann.
Die Kernfrage ist immer, wie viel kW/h kann dat Teil speichern und vor allen, wie viel kann der Akku wieder abgeben.
Läuft im Haus die Wama und gar noch der Trockner und gibts dann noch vom 380V Herd happahappa und einer bedient den Staubsauger während der Teen die Haare föhnt und unsereins noch auf dem PC daddelt...
Wir im Bau betrachten immer den "Gleichzeitigkeitsfaktor" (z. B. wie viele Duschen sind in einem Hotel gleichzeitig an = worstcase = Vorhaltung)
Das Problem sehe ich allerdings überhaupt nicht, wir sehen in anderen Ländern ganze Fassaden voller Luftwärmepumpen (ja hier zum kühlen statt zum Heizen) und da gibt es auch keine Konflikte deswegen.
Die Deutschen per se neigen dazu, das Blatt zu hören, das vom Baum auf die Wiese fällt...
in der Tat gehen da viele etwas lässiger mit solchen Themen um.
Na es geht ja in der Praxis darum möglichst viel selbst zu machen, mehr ist idR. eine Illusion (mit Auto).
Technisch umsetzbar ist es.
Es ist zunächst eine Frage des Geldes.
Will man die Investkosten amortisiert haben, liegt man bei aktueller Preislage bei einer wassergeführten WäPu und auch bei PV mittlerweile unter 15 Jahren. LuWäPu etwas schlechter.
Ich bin privat (an anderer Stelle schon mal erwähnt) bis auf das E-Auto (weil keines da) schon seit gut 20 Jahren vollautark. Da in Relation zu den Investkosten von damals ein anderes Preisgefüge herrschte, bin ich aber erst seit kurzem in der Preisneutralität in Bezug auf meinen Vergleichswert Pelletsheizung.
Zu Gaspreis Ende 2021 würden mir noch 6 Jahre fehlen.
Das ist auch ein wichtiges Thema: Mit was vergleicht man was zu welchem Zeitpunkt?
Hoch interessant, läuft Warmwasser als "allgemein" Kessel oder mehrere über die Hackschnitzelanlage?
Also keine Durchlauferhitzer?
Nein, keine Durchlauferhitzer.
Konzept ist ähnlich einem Hotel mit mehreren Warmwasserspeicher (getrennt nach Brauchwasser und Heizwasser)
Grund ist einfach:
Die Hackschnitzel (oder auch die Biogasanlage) läuft ja quasi immer unter Grundlast im "idle".
Ein Temperaturfühler in den Warmwasserspeichern meldet, wann geheizt werden soll.
Ein 110 kW Kessel kannste nicht "on demand" hochfahren, nur weil Mutti für die Spagetti in Wohnung Nr. 17 evtl. 5l Warmwasser braucht.
Gibt es noch Keller und Fahrradabstellräume oder ist das UG komplett mit der Technik zu?
Schöner Einblick von dir!
Die Wohnungen sind recht großzügig geschnitten und haben sogenannte "Kellerersatzräume".
Im Prinzip bestimmte Ecken in der Wohnung, wo man große Abstellschränke (hier 6 m² Fläche) unterbringen kann.
Die Aufzugsanlage ist so konzipiert, dass auch Krankenliegen transportiert werden können, im Umkehrschlusss kann der geneigte Radlfahrer, der ein 10.000 € Geschoss hat, sich das teure Stück auch in die Wohnung mit hochnehmen.
Die Radlparkplätze sind neben und hinter dem Haus, allerdings nicht alle wettergeschützt.
Hier im ländlichen Raum ist nicht die zwingende Notwendigkeit, auch diebstahlgeschützte Fahrradabstellplätze zu generieren.
In einer Stadt würde das Haus wohl ganz anders aussehen.