Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Das ist heftig und klingt sehr teuer, was wurde da pro kWh Speicher gezahlt?
Der handelsübliche gute Speicher für 5 KWh geht für den Privatkunden zw. 4.500-5.000 € brutto über die Ladentheke.
Auf Grund der Stückzahl und dem Bestelldatum (02/2021) haben wir ca. 1/3 bezahlt.
Also wirklich nur Stromautark, aber dann keine Wärmepumpe?
Die Wärmepumpe hat auch Nachteile...
Es gibt keine 100% Lösung.
Zunächst wäre die Stromautarkie auf Grund des relativ hohen Pumpenstromverbrauchs der Wärmepumpen nicht realisierbar gewesen. Wir haben das theoretisch durchgerechnet.
In dem Falle hätten wir mind. 4 Wärmepumpenanlagen und als Flachkörperanlage (in ca. 2,5 m Tiefe im Grundwasser) fast 800 m² Außenanlagen benötigt.
Tiefenbohrung darf man in dem Baugebiet nicht.
Wg. der Frostperiode müsste man die Anlage entweder mit unlustigem Zeugs befüllen (wollte der BH nicht) oder gar eine Begleitheizungsanlage (per se schwachfug) einbauen und wäre eben für die Frostperiode wieder auf eine externe Wärmeversorgung angewiesen gewesen.
Vergleicht man dann Investkosten WäPu + avisierter Stromverbrauch auf das "Abschreibungsmodell" 18 Jahre vs. Biomasse/Hackschnitzel kommt man in diesem speziellen Fall auf ca. 35% höhere Kosten bei WäPu + Verlust der Stromautarkie.
 
Wenn man die Fläche tatäschlich lückenlos mit Solar zubauen würde, dann gäbe es da keinen Wind zugänglichen Staub mehr ;) .
Erzähl das doch mal z.B. den Pekingern, wenn die Staubstürme mal wieder mit Sand und Staub aus der Wüste Gobi über die Stadt ziehen.
Staub & Sandstürme tragen das problemlos über große Entfernungen mit, die sind da nicht zwingend auf große Mengen Staub und Sand vor Ort angewiesen.
Abgesehen davon welche Solaranlagen werden bitte so gebaut, das sich da kein Staub und Sand mehr ablagert? Das gelingt uns ja nicht mal bei Smartphones 100%ig und die haben nur Spaltmaße, die schon kaum als "existent" zu bezeichnen sind.

Abgesehen davon ist es da wortwörtlich staubtrocken und trockene Stäube entfernt man besser nicht mit Wasser, sondern mit Druckluft. Das funktioniert problemlos und ich würde mal erwarten, dass es auch für derzeit geplanten, riesigen Anlagen zur H2-Produktion in diversen ähnlich/noch staubigeren Emiraten genutzt werden wird. Die Zugabe von Feuchtigkeit ergibt dagegen eine klebrige Pampe, deren unvermeidbare Reste nur angebackt aushärten.
Wir reden hier vom Feinstaub auf den Anlagen, der nachdem man den gröbsten Sand von entfernt hat, so abgelagert, auch noch entfernen muss, nicht vom Sandkasten voll Sand (steht auch so im verlinkten Artikel).
Aber nun weiß ich wenigstens das du wohl deine Tische Daheim auch enorm Energie- und Zeitaufwendig immer mit Druckluft vom Feinstaub befreist, statt einfach mit einem angefeuchten Lappen, oder aber sowas schlicht noch nie in deinem Leben selbst gemacht hast und irgendwie scheint mir letzteres gerade, nach dieser Aussage von dir, wahrscheinlicher, dass dies bis dato mehr in den Aufgabenbereich erziehungsberechtigter Person(en) und des Lebensgefährten / der Lebensgefährtin gefallen ist. :D :P

Alternativ kann man so eine Veranschaulichung natürlich auch einfach nicht wörtlich nehmen die Solarzellen irgendwo auf Dächer schrauben, wo sie keinen zusätzlichen Flächenverbrauch darstellen und vor allem keine gigantischen Stromtrassen zum Verbraucher erfordern.
Und wer macht die dann regelmäßig sauber?
Die Frage wurde damit immer noch nicht so wirklich beantwortet.
Weil auch in unseren Breiten verlieren Solaranlagen durch den üblichen Feinstaub in 1 bis 2 Jahren mindestens um die 20% Leistung.
Schaue ich mir so die Dächer an will ich zum einen sicherlich meistens ehr nicht die Besitzer der Häuser da oben rumturnen haben, da freuen sich vor allen Krankenhäuser und Krankenkassen und vielleicht noch ein paar Leichenbestatter, zum anderen, lässt du das professionell machen fallen regelmäßige Kosten an, abgesehen von den Kapazitäten, die wohl erstmal geschaffen werden müssten und zudem, natürlich der regelmäßige Bedarf an Wasser zur Reinigung der Paneele, wo wir schon jetzt Regionen haben, wo es zunehmend knapp ist und solche wo es knapper wird. ;)
 
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Der handelsübliche gute Speicher für 5 KWh geht für den Privatkunden zw. 4.500-5.000 € brutto über die Ladentheke.
Scheint mir sehr teuer wenn die Autohersteller von so 120 bis 140 USD pro kWh NMC reden und LFP gar billiger ist und für Häuser sogar besser.
Aber scheinbar kassieren Heimspeicherhersteller generell gerne fetter ab als andere, komplette Tesla Akkus soll
es ab ca 10k€ geben und das sind dann >=60kWh.
Die Wärmepumpe hat auch Nachteile...
Jap wie alles andere auch. Das Gebäude steht relativ weit im Süden oder, also wo auch gerne mal was <-20 Grad vorkommt?
Wir haben das theoretisch durchgerechnet.
Nur reine Luftwärmepumpen?
 
Scheint mir sehr teuer wenn die Autohersteller von so 120 bis 140 USD pro kWh NMC reden und LFP gar billiger ist und für Häuser sogar besser.
Aber scheinbar kassieren Heimspeicherhersteller generell gerne fetter ab als andere, komplette Tesla Akkus soll
es ab ca 10k€ geben und das sind dann >=60kWh.
Du musst bedenken, dass diese Speicher für einen ganzen Tag/24 h kontinuierlich ca. 5 kW abgeben können.
Das ist nicht zwangsweise mit einem Autospeicher vergleichbar.
Jap wie alles andere auch. Das Gebäude steht relativ weit im Süden oder, also wo auch gerne mal was <-20 Grad vorkommt?
Höhe Rosenheim.
Nur reine Luftwärmepumpen?
Nein, LuWäPu hat eine noch mal geringere Effizienz, als eine mediengeführte Bodenwärmepumpe.
LuWäPu haben wir daher gar nicht in Betracht gezogen.
So was kann sich für ein EFH oder Reihenhaus lohnen, für ne Wohnanlage eher nicht.
Abgesehen davon, dass die LuWäPu immer noch hörbare Geräusche im betrieb macht und in einer Wohnanlage das schnell zu Konflikten führen kann.

Wie oben angeführt, gibt es nicht DIE eine Lösung, sondern man muss sich den Einzelfall (Gebäudetyp, Art, Dämmung usw.) und den finanziellen Spielraum des Kunden genau anschauen, um was Maßgeschneidertes zusammenzubasteln.

Z. B.
Für ein EFH Bj 1980 (mittelprächtige Isolierung) wird eine Niedertemperatur-LuWäPu grenzwertig.
Also zuerst Fassade und Fenster und Bestandsheizung = check, evtl. Invest berücksichtigen.
Dann die Überlegung, was will ich?
Mit PV die LuWäPu betreiben, oder zus. noch das E-Auto Tanken und evtl. dann noch Eigenstrom haben wollen?
Da kann u. U. ganz schön viel Fläche an PV zusammenkommen.
Was kann ich der Kunde leisten?
Was ist sinnvoll für ihn?

Eine Allgemeine Aussage, wie z. B. von Habeck und Co. postuliert = PV+WäPu ist zu generalisierend und berücksichtigt nicht die technischen Alternativen und die lokalen Gegebenheiten.
 
Das ist nicht zwangsweise mit einem Autospeicher vergleichbar
Na Autos können das auch, manche werden ja explizit verkauft um auch als Hausspeicher zu dienen.
Abgesehen davon, dass die LuWäPu immer noch hörbare Geräusche im betrieb macht und in einer Wohnanlage das schnell zu Konflikten führen kann.
Das Problem sehe ich allerdings überhaupt nicht, wir sehen in anderen Ländern ganze Fassaden voller Luftwärmepumpen (ja hier zum kühlen statt zum Heizen) und da gibt es auch keine Konflikte deswegen.
Mit PV die LuWäPu betreiben, oder zus. noch das E-Auto Tanken und evtl. dann noch Eigenstrom haben wollen?
Na es geht ja in der Praxis darum möglichst viel selbst zu machen, mehr ist idR. eine Illusion (mit Auto).
 

@compisucher


Hoch interessant, läuft Warmwasser als "allgemein" Kessel oder mehrere über die Hackschnitzelanlage?
Also keine Durchlauferhitzer?
Gibt es noch Keller und Fahrradabstellräume oder ist das UG komplett mit der Technik zu?
Schöner Einblick von dir! :daumen:
 
Erstmal vielen Dank für den Einblick @compisucher . Ich hoffe du verstehst die Nachfragen auch als solche und nicht als Kritik an deiner Person.
Das genaue vertragliche Konstrukt hierzu kenne ich ehrlich gesagt gar nicht.
Wir haben für eine örtliche Genossenschaft als Generalübernehmer gebaut, welche die Wohnungen an Mitglieder vermietet oder in Erbpachtrecht weiter veräußert.
Ok, also wahrscheinlich das "übliche" Mieterstrom geraffel für das man am Ende vielleicht sogar noch die zusätzlichen Verwalterkosten einrechnen muss.
Die Wohnanlage benötigt keinen zugekauften Strom (!), auch im Winter nicht.
Aber kann sie auch keinen Strom zukaufen, also ist sie tatsächlich dauerhaft komplett vom örtlichen Netz getrennt. Ansonsten besteht das Problem Abrechnungstechnisch immer noch. Und natürlich auch in die Gegenrichtung. Wem stehen die Einnahmen aus dem Verkauf zu?
Außer die Anlage ist nicht nur rechtlich sondern auch technisch komplett auf Wohnungen aufgesplittet. Dann ist halt doof wenn man Nord-Seite zugewiesen bekommen hat.
Aber das klingt ja eher nach Verbindung:
In der Tat kann die verbaute Steuerung zw. den Akkupacks Strom hin und her bewegen bzw. direkt an einen möglichen Mehrverbraucher weiterleiten.
Da sind dann Zwischenzähler eingebaut, die das abgreifen.
 
Na Autos können das auch, manche werden ja explizit verkauft um auch als Hausspeicher zu dienen.
Davon habe ich auch schon gehört, allerdings kenne ich mich nicht besonders gut in den aktuellen Akkus bei PKWs aus, insofern kann ich kaum abschätzen, was so ein Autoakku zur Hausstromversorgung beitragen kann.

Die Kernfrage ist immer, wie viel kW/h kann dat Teil speichern und vor allen, wie viel kann der Akku wieder abgeben.
Läuft im Haus die Wama und gar noch der Trockner und gibts dann noch vom 380V Herd happahappa und einer bedient den Staubsauger während der Teen die Haare föhnt und unsereins noch auf dem PC daddelt...
Wir im Bau betrachten immer den "Gleichzeitigkeitsfaktor" (z. B. wie viele Duschen sind in einem Hotel gleichzeitig an = worstcase = Vorhaltung)
Das Problem sehe ich allerdings überhaupt nicht, wir sehen in anderen Ländern ganze Fassaden voller Luftwärmepumpen (ja hier zum kühlen statt zum Heizen) und da gibt es auch keine Konflikte deswegen.
Die Deutschen per se neigen dazu, das Blatt zu hören, das vom Baum auf die Wiese fällt...
in der Tat gehen da viele etwas lässiger mit solchen Themen um.
Na es geht ja in der Praxis darum möglichst viel selbst zu machen, mehr ist idR. eine Illusion (mit Auto).
Technisch umsetzbar ist es.
Es ist zunächst eine Frage des Geldes.
Will man die Investkosten amortisiert haben, liegt man bei aktueller Preislage bei einer wassergeführten WäPu und auch bei PV mittlerweile unter 15 Jahren. LuWäPu etwas schlechter.
Ich bin privat (an anderer Stelle schon mal erwähnt) bis auf das E-Auto (weil keines da) schon seit gut 20 Jahren vollautark. Da in Relation zu den Investkosten von damals ein anderes Preisgefüge herrschte, bin ich aber erst seit kurzem in der Preisneutralität in Bezug auf meinen Vergleichswert Pelletsheizung.
Zu Gaspreis Ende 2021 würden mir noch 6 Jahre fehlen.

Das ist auch ein wichtiges Thema: Mit was vergleicht man was zu welchem Zeitpunkt?

@compisucher


Hoch interessant, läuft Warmwasser als "allgemein" Kessel oder mehrere über die Hackschnitzelanlage?
Also keine Durchlauferhitzer?
Nein, keine Durchlauferhitzer.
Konzept ist ähnlich einem Hotel mit mehreren Warmwasserspeicher (getrennt nach Brauchwasser und Heizwasser)
Grund ist einfach:
Die Hackschnitzel (oder auch die Biogasanlage) läuft ja quasi immer unter Grundlast im "idle".
Ein Temperaturfühler in den Warmwasserspeichern meldet, wann geheizt werden soll.

Ein 110 kW Kessel kannste nicht "on demand" hochfahren, nur weil Mutti für die Spagetti in Wohnung Nr. 17 evtl. 5l Warmwasser braucht.
Gibt es noch Keller und Fahrradabstellräume oder ist das UG komplett mit der Technik zu?
Schöner Einblick von dir! :daumen:
Die Wohnungen sind recht großzügig geschnitten und haben sogenannte "Kellerersatzräume".
Im Prinzip bestimmte Ecken in der Wohnung, wo man große Abstellschränke (hier 6 m² Fläche) unterbringen kann.
Die Aufzugsanlage ist so konzipiert, dass auch Krankenliegen transportiert werden können, im Umkehrschlusss kann der geneigte Radlfahrer, der ein 10.000 € Geschoss hat, sich das teure Stück auch in die Wohnung mit hochnehmen.
Die Radlparkplätze sind neben und hinter dem Haus, allerdings nicht alle wettergeschützt.
Hier im ländlichen Raum ist nicht die zwingende Notwendigkeit, auch diebstahlgeschützte Fahrradabstellplätze zu generieren.
In einer Stadt würde das Haus wohl ganz anders aussehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal vielen Dank für den Einblick @compisucher . Ich hoffe du verstehst die Nachfragen auch als solche und nicht als Kritik an deiner Person.
Das ist vollkommen OK.
Ich bin leider "nur" Bauigel und Haustechniking. und kein Jurist.
Möchte mich gerade zu diesen Mietkonstrukten nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen, weil ich kaum Berührungspunkte habe, wie unsere Kunden ihre Kosten auf deren Mieter oder Miteigentümer abwälzen.
Ok, also wahrscheinlich das "übliche" Mieterstrom geraffel für das man am Ende vielleicht sogar noch die zusätzlichen Verwalterkosten einrechnen muss.
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist dem so.
Aber kann sie auch keinen Strom zukaufen, also ist sie tatsächlich dauerhaft komplett vom örtlichen Netz getrennt.
Na ja, die deutsche Gesetzgebung fordert einen öffentlichen Stromanschluss. :schief:
Dafür muss die WEG den Grundbetrag trotzdem zahlen, wenn dies auch übersichtlich bleibt.
Theoretisch kann das Haus ins Netz einspeisen, praktisch wird das kaum vorkommen.
Ebenso theoretisch kann das Haus im Notfall Strom beziehen.
Ansonsten besteht das Problem Abrechnungstechnisch immer noch. Und natürlich auch in die Gegenrichtung. Wem stehen die Einnahmen aus dem Verkauf zu?
die Regelung kenne ich leider im konkreten Fall nicht, es ist eine Genossenschaftswohnung.
Vermutlich Umverteilung über irgend einen Schlüssel.
Außer die Anlage ist nicht nur rechtlich sondern auch technisch komplett auf Wohnungen aufgesplittet. Dann ist halt doof wenn man Nord-Seite zugewiesen bekommen hat.
Aber das klingt ja eher nach Verbindung:
Die haben hier Mietverträge und Erbpacht gemixt.
 
Wie hat eine Anlage die an trüben Wintertagen autark ist im Sommer keinen Strom zum Einspeisen übrig? Das kann ich mir gerade schlecht vorstellen.
Man kann natürlich entscheiden es trotzdem nicht zu tun, aber das wäre ja ökonomisch wie ökologisch Unsinn.
 
Wie hat eine Anlage die an trüben Wintertagen autark ist im Sommer keinen Strom zum Einspeisen übrig? Das kann ich mir gerade schlecht vorstellen.
Man kann natürlich entscheiden es trotzdem nicht zu tun, aber das wäre ja ökonomisch wie ökologisch Unsinn.
Die Anlage kann allein auf Grund der Größe einspeisen, da hast du vollkommen recht.
In Fakt dürfte die Anlage zw. April und Juli sogar ca. 1/2 so viel Strom einspeisen können, wie die 22 Wohnungen im Schnitt am Tag zusammen verbrauchen.
Um ehrlich zu sein, ist sie völlig überdimensioniert.
Aber - wer zahlt, der schafft an...
Inwiefern hierzu Verträge von der Genossenschaft gemacht wurden, weiss ich nicht.
Zum Zeitpunkt der Abnahme wollte der BH die Option nicht wahrnehmen, technisch ist alles dafür vorgerüstet.
 
Das muss man jetzt als Laie nich wirklich begreifen, siehe;
Damit wird man halt wieder zum Unternehmer. Was eine Genossenschaft aber eh schon ist :ka:

Ja, das Recht rund um PV, erst Recht bei WEGs, ist ein ziemlicher Sumpf. Weil es eigentlich nie etwas darauf angepasst wurde dass Privatleute am Strommarkt mitwirken, im Grunde ist man als solcher ab 600W den selben Gesetzen unterlegt wie ein EON.
 
Technisch umsetzbar ist es.
Ich denke da grad an meinen Westplattenbau :D
Nochmal die Frage von eben:
Kommt die Biomasse nur vom Bauern oder kackt man sich da auch seine eigene Energie zusammen?
Hab ich eben nicht rauslesen können.
Wie hat eine Anlage die an trüben Wintertagen autark ist im Sommer keinen Strom zum Einspeisen übrig? Das kann ich mir gerade schlecht vorstellen.
Na da sind Akkus wie von 4 Elektroautos pro Wohnung verbaut, normal baut man sich im EFH nur 10kWh ein :D
Davon habe ich auch schon gehört, allerdings kenne ich mich nicht besonders gut in den aktuellen Akkus bei PKWs aus, insofern kann ich kaum abschätzen, was so ein Autoakku zur Hausstromversorgung beitragen kann.
Joar sagen wir so, im Auto müssen die Akkus selbst bei sparsamen fahren so 15kW Dauerleistung Aushalten mit Spitzen in hunderte kW :D
Aber der Flaschenhals wäre eher die 0815 Wallbox mit ihrer Zuleitung die auf 11kW ausgelegt ist, aber für den Notbetrieb eines EFH reicht das ja auch.
 
Na da sind Akkus wie von 4 Elektroautos pro Wohnung verbaut, normal baut man sich im EFH nur 10kWh ein :D
Ich hab aus der Korrektur gelesen 15kWh Akku pro Wohnung. Das ist schon relativ viel für eine einzelne Wohnung, aber nicht so viel wie ein Auto.
Edit: oder reden wir da tatsächlich von 15kWh*22 pro Wohnung? Das wären mit 330kWh wirklich 4-6 Autos. :wow:
 
Das muss man jetzt als Laie nich wirklich begreifen, siehe;
Du, wir haben da manches auch nicht kapiert.
Der Fokus von uns hier beim Bau des Hauses war ja ein ganz anderer.
Eine nur 22 cm starke Vollholzwand ohne zus. Dämmung.
Aber wichtig zu Wissen was geht (deine Zahlen) und das alles machbar wäre.
An der Stelle formuliere ich mal was allgemeines:

Wenn jemand von euch mit PV oder WäPu liebäugelt:
Bitte nicht dem erstbesten Fachberater gnadenlos vertrauen - der will erst mal nur sein Zeugs verkaufen.
Vorab bei der Gemeinde/Stadt schlau machen, was erlaubt ist und was nicht.
Die Gesetzgebung differiert stark zw. den Bundesländern und die Gesetzgebung allgemein in D. ist nicht besonders offen für Innovationen.
Achtung: Material ist nicht alles!
Wer kein Hobbyhandwerker ist, muss grob Faktor 2-2,5 für die Installation veranschlagen.
Für den Anschluss einer PV an die den Hausstrom ist ein Elektromeisterbetrieb zwingend erforderlich, sonst keine behördliche Abnahme.
Ich denke da grad an meinen Westplattenbau :D
OK, da wirds schwierig... :(
Nochmal die Frage von eben:
Kommt die Biomasse nur vom Bauern oder kackt man sich da auch seine eigene Energie zusammen?
Hab ich eben nicht rauslesen können.
Menschliche Fäkalien eigen sich nicht besonders für Biogasanlagen.
Kuhschiss mit Heueinlage funzt deutlich besser.
Außerdem wird das arg komplex mit Hygiene (Amt).
Aber man ist da dran, Beispiel:
Na da sind Akkus wie von 4 Elektroautos pro Wohnung verbaut, normal baut man sich im EFH nur 10kWh ein :D
Genau. Da erkennt man den Willen der langen Vorhaltung für trübe Tage.
Ob dann sinnig oder nicht, ist ein anderes Thema.
Joar sagen wir so, im Auto müssen die Akkus selbst bei sparsamen fahren so 15kW Dauerleistung Aushalten mit Spitzen in hunderte kW :D
Aber der Flaschenhals wäre eher die 0815 Wallbox mit ihrer Zuleitung die auf 11kW ausgelegt ist, aber für den Notbetrieb eines EFH reicht das ja auch.
Hey, du bist im Thema, cool. :daumen:
Ja, das Thema ist technisch eher die geeignete Leitung vom PKW zum Haus, ohne dass der Draht anfängt zu glühen.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, da wirds schwierig... :(
Aber wir haben bei uns gar nichts, irgendwer ist immer dagegen...
Menschliche Fäkalien eigen sich nicht besonders für Biogasanlagen.
Aus den Fingern gesogen hab ich mir das ja nicht ;)
Ja, das Thema ist technisch eher die geeignete Leitung vom PKW zum Haus, ohne dass der Draht anfängt zu glühen.
Wie gesagt, wenn du ne Wallbox hast die dein Auto idR über 5h bis 8h mit 11kW lädt wird es auch kein Problem sein das über die selbe Leitung in die andere Richtung zu machen.
 
Aber wir haben bei uns gar nichts, irgendwer ist immer dagegen...
Größere WEG?
Aus den Fingern gesogen hab ich mir das ja nicht ;)
Klar, dazu war die Frage viel zu dezidiert.
Man braucht leider viel mehr Menschenshit als Kuhshit für die gleiche Menge Gas.
Die gesetzgeberische Haupthürde in D. ist allerdings, dass jeder Hausbesitzer verpflichtet ist, entweder mittels Setzgrube oder eben mittels Anschluss an die öffentliche Entsorgung Fäkalien ordnungsgemäß zu entsorgen.
Der Grundgedanke bei der Gesetzeslegung war einleuchtend, man wollte Seuchen vermeiden und Fäkalien kontrolliert entsorgen.
Wie gesagt, wenn du ne Wallbox hast die dein Auto idR über 5h bis 8h mit 11kW lädt wird es auch kein Problem sein das über die selbe Leitung in die andere Richtung zu machen.
:daumen:
 
Jap Eigentümergemeinschaft.

Ich muss erstmal bei meiner Oma, in der Mietwohnung, durchbekommen, dass sie Balkonsolar und Klimaanlage haben darf. Die Hitze in ihrer Wohnung schlägt ihr schon auf die Gesundheit...
Echt jetzt?
Es gibt immer noch Zeitgenossen, denen der Anblick des Hauses wichtiger ist, als das Schicksal eines Mitbewohners - Kopfschüttel...
 
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