ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
SCHAU DIR DOCH ENDLICH MAL DIE VIDEOS VON H-W Sinn an.. Junge, was stimmt nicht mit dir?
Wenn ich mir jedes Youtube-Video angucken würde, für das Leute predigen, die 0 Argumente, 0 Diskussionsinteresse und 0 Benehmen zeigen, wäre ich jetzt noch dabei, 9/11 aufzuarbeiten.
Hast du die gegeben Zahlen verstanden? Hast du die gegebenen Quellen gelesen? Hast du irgendwas stichhaltiges dagegen zu bringen? Dann schreib es. Und solltest du mehr als Logik für deine Replik brauchen, dann mach dir die Mühe eine Quelle zu finden, die es wenigstens wert war geschrieben zu werden, um deine arg steilen Behauptungen und queren Weltsichten zu belegen.
Wenn du nur unsere Zeit verschwenden willst: Zum Glück gibt es hier Forenregeln.
Geht ja darum das es nicht vorhersehbar ist und der Speicher muss auch nicht nur 12H brücken.
Das ist ziemlich gut vorhersagbar und mit fortschreitendem Ausbau wird es immer besser. Wir können zwar nicht auf den Kilometer prognostizieren, wo morgen eine Wolke durchziehen, aber wir haben eine ziemlich gute Idee davon, wie groß die Wolkenabdeckung über Deutschland insgesamt sein wird und wenn man überall im Land Solarzellen hat, ist es egal, welche davon die direkte Sonne und welche Halbschatten abbekommt: Du kannst den in der Summe gelieferten Ertrag gut abschätzen. Das gleiche gilt für Windfelder.
Guck dir die Stromproduktion in Deutschland einfach mal an jenseits der kleinräumigen, täglichen Schwankungen bei Verbrauch und Solarproduktion an: Wir haben einen in der Summe ziemlich konstanten Output Kohle und Windkraft, obwohl sich die Kohlekraftwerke nicht kurzfristig regeln lassen. Der Grund dafür ist einfach: Sie werden gemäß der prognostizierten Windproduktion hoch- und runtergefahren. Speicher- und Gaskraftwerke müssen dann nur noch relativ kurzfristige, kleinere Schwankungen in Stundengröße ausgleichen.
Energy-Charts
Die Energy-Charts bieten interaktive Grafiken zu: Stromproduktion, Stromerzeugung, Emissionen, Klimadaten, Spotmarktpreisen, Szenarien zur Energiewende und eine umfangreiche Kartenanwendung zu: Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Meteodaten
Energy-Charts
Die Energy-Charts bieten interaktive Grafiken zu: Stromproduktion, Stromerzeugung, Emissionen, Klimadaten, Spotmarktpreisen, Szenarien zur Energiewende und eine umfangreiche Kartenanwendung zu: Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Meteodaten
Das ist so nicht richtig, denn du kommst über Tag schon nicht mit den Schwankungen klar, das ist zu oberflächlich und theoretisch.
Der bedarf sieht schon fast wie eine Lastkurve einer GPU aus und die Erzeugte Energie aus EEs auch, nur deutlich niedriger.
Wenn die EEs nach oben auschlagen zum Beispiel, schlägt der Bedarf nach unten und umgekehrt. So kommt es das nur 16% nutzbar sind und wir um ein viel viel vielfaches an Speicher bräuchten.
Ich habe keine Ahnung, was für Charts du dir anguckst, aber der reale Verlauf von Stromproduktion und -Verbrauch in Deutschland ist öffentlich einsehbar und Solar passt wie die Faust aufs Auge:
Energy-Charts
Die Energy-Charts bieten interaktive Grafiken zu: Stromproduktion, Stromerzeugung, Emissionen, Klimadaten, Spotmarktpreisen, Szenarien zur Energiewende und eine umfangreiche Kartenanwendung zu: Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Meteodaten
Das ist zu 100% nutzbar. Genau gesagt: Es wäre schon jetzt zu 200% nutzbar, ganz ohne Speicher. Dazu müsste aber eben erst einmal jemand die installierte Leistung verdoppeln, was beim aktuellen Tempo noch einige Zeit dauern wird. Erst dann haben wir einen Bedarf an einem 12h-Speicher, mit dem wir den dann mittäglich vorhandenen Überschuss für den nächtlichen Verbrauch nutzen können. Und wenn wir den erstmal weiter reduzieren, in dem wir Schmelzöfen und Pumpspeicher eben nicht mehr bevorzugt nachts verbrauchen lassen, reicht es die Hälfte der mittäglichen Produktion für 12 h zwischenzulagern. (Vereinfachte Betrachtung mit reinem Solarstrom. Wind lindert den Bedarf an Speichern natürlich, aber bei Solar haben wir einfach bessere Ausbaubedingungen)
Nein, reicht bei weitem nicht. Sogar ohne den Mobilen Sektor. Auch dazu haben sich schlaue Leute schon einen Kopf gemacht.
Aussage nicht verstanden? Es ging um die räumliche Verteilung von Windstrommaxima und -minima und die EU ist groß genug, dass man immer irgendwo ein Maximum hat. Somit hat man EU-weit in der Summe eine recht konstante Verfügbarkeit von Windstrom.
Wie hoch diese Summe ist, habe ich überhaupt nicht angesprochen. Aber das spielt auch keine Rolle - selbst das extrem dich bevölkerte und etwas schattigere Deutschland könnte sich komplett über Solarstrom versorgen. Wind ist einfach nur eine günstige, saisonal freundlichere und damit sehr willkommene Energieform, von der man so viel mitnimmt, wie man bekommen kann, um die teureren Solarzellen einzusparen.
Doch natürlich. Das mit den Blackouts ist halt vielleicht übertrieben, jedoch wird es dazu kommen, wenn man nach den schönen Kuchendiagrammen der öffentlich rechtlichen Sender, oder der Bundesregierung glauben schenkt und danach rechnet. Beispiel. Es wird angegeben, das DE zur Zeit (Beispiel) 50% aus EE decken kann. Dann brauchen wir ja nur verdoppeln und alles andere kann abgeschaltet werden. Dann hätten wir jeden einzelnen Tag im Jahr irgendwo Stromausfälle.
Merkwürdiges Szenario. Aber selbst davon ausgehend eine kühne Behauptung, die wesentlich mehr Begründung braucht. Wenn du tatsächlich auf 100% EE ausbaust, hast du 100%. Fertig. Solange dein Netz was taugt, gibt es Blackouts nur, wenn dein Ausbau mal <100% liefert, aber das war nicht das von mir angesprochene Szenario.
Leider schon Latte.
Dieser Satz macht als Antwort noch weniger Sinn.
Ich sage mal nein, auch rein technisch ist das alles nicht machbar.
Ah. Das sagst also du. Und damit ist alles gesagt, oder wie?
Was bewirken wir daran?
Solange nicht China, USA, Indien, Russland, Japan mitziehen, könnte man sich hier besser darauf konzentrieren wie man mit den Auswirkungen zurecht kommt, statt Geld im Nichts zu verschleudern.
Streich aus deiner Liste mal alle Länder, mit denen wir gute Handelsbeziehungen pflegen, die wir als als unsere Freunde bezeichnen, in denen wir Investitionen fördern und aus denen wir Importe unterstützen. Dann können wir weiter darüber reden, wie weit deutscher Einfluss reicht.
Anzumerken wäre ansonsten noch, dass China pro Kopf schneller EE ausbaut als wir, dass die USA ein Riesen Klimaprogramm aufgelegt haben, dass Japan pro Kopf kaum mehr verbraucht als wir, China weniger, Indien ein Füntel. Von Betrachtungen pro Landesgröße/Biokapazität mal ganz zu schweigen.
Ich denke schon das ein E Auto mit der Zeit grün genug werden kann. Immerhin der Betrieb wäre bei einer 100% Versorgung über meine EEs auf meinem Grundstück, wäre grün.
Grün wird ein Batterieauto dann, wenn es mit sauberem Strom geladen wird, der auf anderem Wege keine höheren CO2-Emissionen hätte vermeiden können. Solange Kohlekraftwerke in Deutschland laufen, ist das definitiv nicht der Fall, solange Kohlekraftwerke innerhalb des europäischen Verbundnetzes laufen, ist es voraussichtlich nicht der Fall. Ob es sich lohnt, solange noch Gaskraftwerke für mehr als Spitzenausgleich läuft, wäre bei Zeiten zu prüfen.
Grenzkriterium ist letztlich immer der dreckigste Strom im Netz zu dem Zeitpunkt, zu dem geladen werden soll. Jedes bisschen fossile Kraftwerksleistung, die man da einsparen kann, weil man nicht lädt/laden muss ist gespartes CO2 und kann mit dem verrechnet werden, was man stattdessen beim Verbrennerfahren emitiert. Bei den aktuellen nicht-Ausbauplänen werden noch Jahrzehnte vergehen, diese Gleichung wenigstens ein Nullsummenspiel ergibt. Bis dahin ist der Betrieb von Batterieautos direkt klimaschädlich und ein durchschnittlicher PKW hält einfach nicht so lange. Also ist die heutige Anschaffung eines Batterieautos klimaschädlich.
(Anm.: Gilt nicht für Batteriebusse, Batterietransporter, Batterie-unterstütze Leichtfahrzeuge und Fahrräder im Stadtverkehr. Bei Stop n Go sind Verbrenner allgemein kacke und entsprechend leicht zu schlagen.)
Privat fleige ich gar nicht mehr.
Das wollte ich damit andeuten. Ich urlaube eigentlich so, dass die von mir gewünschten Klimazonen per PKW erreichbar sind, aber vor sieben Jahren hat das mal berufsbedingt nicht geklappt und wir sind im November nach Kreta - das wäre ohne Flugzeug auch nicht klimafreundlicher, nur langwieriger geworden. Die Alternative "Eisbaden" (das sich die Klimaerwärmung auch nicht beeilen kann
) ist leider nicht so meins und von deutscher Kultur habe ich ehrlich gesagt im Alltag schon mehr als genug. Da hab ich mir dann einmal im Jahrzehnt doch einen Klima-Luxus geleistet.sollte selbstverständlich sein.![]()
Schön wärs. Aber versuch mal eine vernünftige Sparbrause zu kaufen oder aber alternativ eine Regendusche. Da merkst du schon am Angebot, was sich die meisten Leute ins Haus packen. Und wer keinen Boiler hat (oder ein verdammt geschicktes Händchen) könnte z.T. schon mit einer Thermostatbatterie massiv sparen, aber die sind praktisch special interest.
Sind leider 35-40km mit dem Rad
Wie gesagt: Ich habe meine Wohnung unter dem Gesichtspunkt gewählt, dass kein Auto fahren nötig ist. Wer das nicht macht, kann seine persönliche Klimabilanz schon fast vergessen - 2 * 30 km Auto an drei Tagen die Woche würden die Jahresfahrstrecke meines Haushalts praktisch verdoppeln (und, da man dann ja alleine fährt, meinen Fußabdruck verdreifachen) gegenüber der Zeit, als wir noch Biogas bekommen haben.
ÖPNV, kannst du auf dem Land keinen Blumentopf mit gewinnen.
Jo, da muss man im Einzelfall gucken. Gibt immer Situationen, wo es nicht geht und auch Gegenden, wo es gar nicht sinnvoll wäre.
Im Großen und Ganzen beobachte ich aber Deutschlandweit, dass es überwiegend denkbar wäre, dass aber gerade auf dem Land die Parteien gewählt werden, die sich für das Gegenteil einsetzen und dass ein erheblicher Teil des Verkehrs gar nicht "auf dem Land", sondern "vom Land" und in die Stadt hinein entsteht. Also Fälle, in denen sehr wohl eine ÖPNV-Verbindung an den Arbeitsplatz besteht, aber der Wohnort bewusst so gewählt wurde, dass man da ohne Auto nicht wegkommt, weil das in der Regel deutlich billiger kommt.
Für ich ein klarer Fall von Verschaffung persönlicher Vorteile unter Belastung aller.
Das Anreiz muss gschaffen werden. Sollen die doch alles deutlich teurer machen. Stört mich nicht. Anders wird man die Masse nicht bewegen. Aber Verbote sind der falsche Weg.
Da bin ich voll bei dir.
Da sind wir dann wieder beim Thema, wenn China und co nicht mitziehen... Das meine ich ja.
Wie gesagt: China zieht eigentlich schon recht kräftig, beansprucht aber halt trotzdem noch, seinen Lebensstandard dem unsrigen anzunähern. Das ergibt unterm Strich leider eine schlechter werdende Bilanz, die aber immer noch um längen besser ist, als unsere.
Kacke fürs Klima, aber aus unserer Position heraus kann man eher wenig meckern, erst recht wenn ein Teil der chinesichen Emissionen auf für uns produzierte Waren zurückgeht. Da muss man denen erstmal vormachen, wie es besser ginge. Hätte auch den positiven Nebeneffekt, dass man denen dann mal unsere Waren verkaufen könnte. (Wichtig: Die Waren verkaufen. Nicht Patente, nachdem man die hiesige Produktion in einen Krater mit schwarz-gelbem Absperrband rundrum verwandelt hat)


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