Der Auto-Thread

Abgesehen davon, dass BMW seit x Jahren bei allen Modellen ne 50:50 Lastverteilung hat und es somit eben genau keinen Unterschied zwischen nem 3er als Limousine und 5er Touring gibt, ist genau die Bergfahrt bei nem Hecktriebler prinzipbedingt eben das was ihn im Winter positiv von nem Frontkratzer abhebt!
Das das nicht positiv ist würde ich dir gerne in der praxis beweisen, geht momentan aber schlecht. Und deine 50:50 lastverteilung hast du evt. mit vollem tank, aber den vorteil würde ich dir sogar noch lassen. ;) (ich kann mir zumindest nicht vorstellen, das bei leerer werdendem tank sich ein gewicht nach hinten verschiebt)
Wer mal in der Schweiz im Winter gesehen hat wie Leute mit ihrem Fronttriebler rückwärts den Buckel hochfahren reibt sich vielleicht erst mal die Augen. Aber wer bei der schiefen Ebene aufpasst kann da was lernen.
Ich reib mir da garantiert keine augen, weil ich das kenne. Allerdings hab ich das noch nie gebraucht, da es hier keine steigung gibt wo man nicht hoch kommt. (12% steigung ist das steilste, was ich in näherer umgebung so hab und da kommt man mit etwas hirn-schmalz auch so hoch)
Mal davon ab werden dir deine "physik-kenntnisse" auch sagen, das bei solchen rückwärts bergauf-aktionen mit einem front-triebler mehr last auf der antriebsachse liegt, als wenn ein hecktriebler vorwärts bergauf fährt. (außer der hat den motor im heck)
 
Heute eine der besten Autofahrten in meinem Leben gehabt :hail:
Bin ja in Barcelona und hab mit ein Auto für heute gemietet und bin etwas ins Landesinnere gefahren, wo es schön bergig wird.
Insgesamt bin ich knapp 500km gefahren, davon waren locker 200km Serpentinen bzw. Serpentinenartige Straßen dabei.
Und dazu noch gewaltige Höhenunterschiede und die meisten Straßen wie leergefegt, oft hab ich auch 10km Kurvenstrecke nicht ein Auto gesehen.
Den höchsten Punkt in Meter muss ich noch über Google nachgucken. Die Schneegipfel waren zumindest nicht mehr allzu weit entfernt.
Als Auto hatte ich nur eine neuen Opel Corsa mit nem kleinen Sauger (ein stattlicher 1,2er Sauger mit 70 Ponys und Wahnsinnigen 115NM bei 4000 1/min :lol:) der wirklich nicht die Power hatte.
Wenn man das Auto aber am laufen und auf Drehzahl gehalten hat, ging's wohl.
Außer an den höchsten Stelle, da konnte man merken, wie die Motorleistung immer weniger wurde.
Später ging's aber ganz gut, wenn man sich an das etwas lahmarschige gewöhnt hat :D
Immer schön bis 6800 1/min ausgequetscht und schnell die nächste Welle mit der etwas gefühllosen Schaltung nachgelegt.
Wo wir gerade bei gefühllos sind: Das war die Lenkung auch. Ich musste mich auf das Wimmern und Weinen der Contis verlassen :D
Das Fahrwerk war weich, in langsameren Kurven und Kehren ordentlich untersteuernd ausgelegt aber in schnellen Links Rechts mit kleinen Senken konnte man das Heck minimal zu mitlenken bewegen.
Später kann ich noch was schreiben und ein paar Bilder nachreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
War in Portugal genauso ! Die können sich da alle keine Autos leisten oder so, vor allem die Autobahnen sind mega leer, teilweise 3 Spuren und kilometerlang kein auto ausser mal ein LKW oder so, liegt aber auch daran das die mautpflichtig ist und die normalen straßen daneben eben nicht, aber ausserhalb des ortes kaum autos echt wahnsinn.
 
Das das nicht positiv ist würde ich dir gerne in der praxis beweisen, geht momentan aber schlecht. Und deine 50:50 lastverteilung hast du evt. mit vollem tank, aber den vorteil würde ich dir sogar noch lassen. ;) (ich kann mir zumindest nicht vorstellen, das bei leerer werdendem tank sich ein gewicht nach hinten verschiebt)

Das bißle Gewicht im Tank verschiebt die Achslast nicht wirklich im relevanten Bereich. Oder glaubst du, dass bei nem 1500kg Bock die paar Liter im Tank einen signifikanten Unterschied machen?

Mal davon ab werden dir deine "physik-kenntnisse" auch sagen, das bei solchen rückwärts bergauf-aktionen mit einem front-triebler mehr last auf der antriebsachse liegt, als wenn ein hecktriebler vorwärts bergauf fährt. (außer der hat den motor im heck)

Das hängt von dessen Achslastverteilung ab.

Ich hab übrigens Autofahren gelernt zu der Zeit als ausser Licht und Radio noch nicht viel Elektrik im Auto war und dazu zigtausende Kilometer mit z.B. nem Sierra gefahren. Der war meilenweit von ner ausgeglichenen Achsverteilung entfernt und hat mir nie Probleme gemacht.

Der Traktionvorteil des Hecktriebler bleibt bis zu sehr niedrigen Reibkoeffizienten erhalten. Das Problem ist nur, dass man fahrerisch ein wenig mehr drauf haben muss um nem schwenkendes Heck zu beherrschen. Der Fronttriebler rutscht auch im normalen Schnee früher, die Folgen sind aber eben auch für Otto-Normalfahrer zu beherrschen. Das ist der ganze angebliche Vorteil.

Nur wenns eisig wird ist der RWD wirklich eklig, aber der FWD oder AWD eben auch. Bei 0 my wirds einfach immer blöd!
 
Heute eine der besten Autofahrten in meinem Leben gehabt :hail:
Bin ja in Barcelona und hab mit ein Auto für heute gemietet und bin etwas ins Landesinnere gefahren, wo es schön bergig wird.
Insgesamt bin ich knapp 500km gefahren, davon waren locker 200km Serpentinen bzw. Serpentinenartige Straßen dabei.
Und dazu noch gewaltige Höhenunterschiede und die meisten Straßen wie leergefegt, oft hab ich auch 10km Kurvenstrecke nicht ein Auto gesehen.
Den höchsten Punkt in Meter muss ich noch über Google nachgucken. Die Schneegipfel waren zumindest nicht mehr allzu weit entfernt.
Als Auto hatte ich nur eine neuen Opel Corsa mit nem kleinen Sauger (ein stattlicher 1,2er Sauger mit 70 Ponys und Wahnsinnigen 115NM bei 4000 1/min :lol:) der wirklich nicht die Power hatte.
Wenn man das Auto aber am laufen und auf Drehzahl gehalten hat, ging's wohl.
Außer an den höchsten Stelle, da konnte man merken, wie die Motorleistung immer weniger wurde.
Später ging's aber ganz gut, wenn man sich an das etwas lahmarschige gewöhnt hat :D
Immer schön bis 6800 1/min ausgequetscht und schnell die nächste Welle mit der etwas gefühllosen Schaltung nachgelegt.
Wo wir gerade bei gefühllos sind: Das war die Lenkung auch. Ich musste mich auf das Wimmern und Weinen der Contis verlassen :D
Das Fahrwerk war weich, in langsameren Kurven und Kehren ordentlich untersteuernd ausgelegt aber in schnellen Links Rechts mit kleinen Senken konnte man das Heck minimal zu mitlenken bewegen.
Später kann ich noch was schreiben und ein paar Bilder nachreichen.
Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung ist doch total langweilig. Dann lieber Kassler Berge volles Rohr fahren.:ugly: Wieviel ist da auf den Landstraßen eigentlich erlaubt?

...bei einem Leihwagen musst du auch erstmal den Luftdruck richtigstellen, um damit flott fahren zu können. :D Der Komfortdruck, der da von der Werkstatt draufgemacht wurde eignet sich nunmal nicht.:P
 
Zuletzt bearbeitet:
Spanische Landstraßen können schon ganz spaßig sein. Vorallem bedeutet ein blaues Schild in der Regel nicht was man dort fahren sollte sondern eher das was so gerade ohne Abflug möglich ist :fresse:.
 
Geschwindigkeitsbegrenzung .... was ist das :huh::D ?
Gab's da fast nirgends (außer auf Bundesstraßen, Autobahnen, Ortschaften u.Ä.)
Auf den kurvigen Strecken stand immer nur 'ne Richtgeschwindigkeit von meistens 40km/h.
Autobahn bin ich relativ wenig (von der Zeit her gesehen) gefahren.
Volles Rohr bin ich nicht gefahren, aber gut schnell. Eine kleine Sicherheitsreserve muss da sein.
Einer hatte übrigens keine Sicherheitsreserve mehr.
War eine neue Ford Mondeo Limousine, die auf einer auch sehr kurvigen Landstraße auf dem Dach lag.
Die komplette Vorderachse war zerstört, ebenso Felgen und Reifen an der VA.
Muss wohl von der Straße abgekommen sein, sich dann mit einem Rad in den Sand gegraben haben, bzw. irgendwo vor hängen geblieben sein und hat sich daraufhin überschlagen.
Dem Fahrer ging's, soweit ich gesehen hab, aber gut.

Spanische Landstraßen können schon ganz spaßig sein. Vorallem bedeutet ein blaues Schild in der Regel nicht was man dort fahren sollte sondern eher das was so gerade ohne Abflug möglich ist :fresse:.

Genau das :daumen:
Noch geiler: An einer Stelle, vor einer recht scharfen 180Grad Kurve, stand ein 50km/h Schild. Ich dann auch schön mit 50 auf die Kurve zu, kurz vor der Kurve gesehen, dass die doch gut scharf ist und vorsichtshalber auf 40km/h gebremst. Und selbst da bin ich in's leichte Untersteuern gekommen :wow:
Mit 50 hätte ich Minimum im Gegenverkehr gesessen, bzw. sogar die Leitplanke abgeräumt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bißle Gewicht im Tank verschiebt die Achslast nicht wirklich im relevanten Bereich. Oder glaubst du, dass bei nem 1500kg Bock die paar Liter im Tank einen signifikanten Unterschied machen?
Je nach tank und temperatur können das bis zu 50 kg sein. Bei einem 2,2 t transporter (crafter) sind 50-100 kg mehr auf der hinterachse übrigens schon ein unterschied wie tag und nacht. Ich würde das jetzt also nicht unterschätzen...
Ich hab übrigens Autofahren gelernt zu der Zeit als ausser Licht und Radio noch nicht viel Elektrik im Auto war und dazu zigtausende Kilometer mit z.B. nem Sierra gefahren. Der war meilenweit von ner ausgeglichenen Achsverteilung entfernt und hat mir nie Probleme gemacht.
Ebenfalls. Angefangen auf einem audi 80 1.8S (75 PS) und seitdem 2x golf bzw. 1x passat. Dabei hat der passat esp was bei glatteis positiv ist, weil heck sehr leicht. (das überholt einen wirklich schnell)
Firmenseitig wären da noch ein seat terra (hundefänger->marbella mit koffer dran), caddy, fiat-transporter, lt35, crafter und vw-bus. Davon fahren caddy und vw-bus selbst im tiefschnee und bei glätte wie auf schienen. (stabiler geht es wirklich nicht mehr)
Kilometer sind allerdings ungezählt, aber rein privat, mit den letzten 2 auto`s, sollten es um die 300 000 sein.
Nur wenns eisig wird ist der RWD wirklich eklig, aber der FWD oder AWD eben auch. Bei 0 my wirds einfach immer blöd!
Da muß es aber schon sehr glatt sein... also so in richtung zugefrorenes gewässer. (reines eis)
 
Ebenfalls. Angefangen auf einem audi 80 1.8S (75 PS) und seitdem 2x golf bzw. 1x passat. Dabei hat der passat esp was bei glatteis positiv ist, weil heck sehr leicht. (das überholt einen wirklich schnell)
Firmenseitig wären da noch ein seat terra (hundefänger->marbella mit koffer dran), caddy, fiat-transporter, lt35, crafter und vw-bus. Davon fahren caddy und vw-bus selbst im tiefschnee und bei glätte wie auf schienen. (stabiler geht es wirklich nicht mehr)

Hm, so richtige RWD PKWs les ich da jetzt net raus?! Woher weißt du denn dann, das die im Schnee nicht tun? Mutmaßung, Hörensagen?

Was das Gewicht in deinem Transporter angeht, so ist dieser vermutlich ohnehin über jedes Gramm auf der HA froh. Leer sind die meisten dieser Dinger wirklich kacke zu fahren da ist Lastverteilung und Schwerpunkt oft nicht das Gelbe vom Ei... Aber das lässt sich nicht 1:1 auf nem PKW übertragen.
 
Davon fahren caddy und vw-bus selbst im tiefschnee und bei glätte wie auf schienen. (stabiler geht es wirklich nicht mehr)
Das ist mein 1er aber auch. Solange kein Schneematsch oder Eis auf der Straße ist, kann man auch sehr zügig fahren. Auf gerader Strecke so schnell, bis die Traktion nicht mehr ausreicht. Bei 10cm Neuschnee sind das ~70-80km/h.
Liegt aber auch mit an den guten Reifen (Nokian WR-A3). Mit den Dunlop Wintersport M3 (oder so ähnlich) war's deutlich rutschiger.
 
Auf gerader Strecke so schnell, bis die Traktion nicht mehr ausreicht. Bei 10cm Neuschnee sind das ~70-80km/h.
Liegt aber auch mit an den guten Reifen (Nokian WR-A3). Mit den Dunlop Wintersport M3 (oder so ähnlich) war's deutlich rutschiger.
Die Dunlops funktionieren dann auf deinem Auto nicht besonders gut. Ich hatte die auch mal drauf und ich fand die im Schnee ganz ordendlich. Sind nicht so gut wie meine Conti TS850 aber man konnte mit den Dunlops auch ganz locker 140 fahren bei Neuschnee. Mehr ist leider aufgrund der Straßen hier nicht drin.:(

Mit den Dunlops hab ich sogar ein paar Autos ausm Graben gezogen. :D
 
Gibt es noch gute Kompressoren ausser die Eaton von Mercedes?
Kenne mich mit Kompressoren (noch) nicht so wirklich aus, was sich aber ändern soll/muss. :D
 
Probefahren kann ich jeden Tag ;).. Mein Onkel hat den 1,9l CDTI, mein Dad den 2,2l DTI ;). Deswegen ist der in die Liste gekommen...

Ich kann dir den signum nur ans Herz legen. Ist echt ein anständiges Auto. Hatte einen 2004er 3.0 CDI und der war echt klasse. Knapp 8,5l auf hundert Kilometer können sich auch sehen lassen und ich bin alles, nur kein Spritsparer.
 
So viele Autos wie ich schon mit Motorschäden gesehen hab, die wegen der eingebauten Gasanlage entstanden sind, kannst du ein deinem Freundeskreis gar nicht haben.:D Das sich eine Anlage nach 40800 km rechnet glaube ich nicht. Außer die Anlage ist geklaut und man baut sie selber ein.:D

Was du glaubst oder nicht ist mir egal.
Es werden so viele Motorschäden auf LPG geschoben obwohl es keine sind. Wer natürlich ein Auto umruestet ohne vorher zu klären in wie weit es LPG verträgt ist selbst schuld.
 
Unser Sunny fährt auch schon seit 110.000 Kilometer mit Gas und hat überhaupt keine Probleme. Auch längere Vollgasfahrten sind kein Problem. Wenn der Motor nicht richtig gekühlt wird muss man halt das Flashlobe benutzen. Der Sunny braucht kein Flashlube, der Civic von einem Bekannten hingegen schon. Und nach 40.800 Kilometer hat man eine Gasanlage schon lange raus. Bei uns wäre die Anlage nach etwa 20.000 Kilometer wieder raus. 1200Euro kostet sie inkl Einbau in einer Werkstatt, 5.79Euro spart man pro 100 Kilometer. Also kann sich das nun jeder selber ausrechnen ;) Leider vertragen unsere drei "großen" Motoren kein Gas sonst würde ich die auch umrüsten. So bleibt leider der kleine 1.6L Motor in diesem Punkt alleine.
 
Vertragen die Motoren auch kein flüssig einspritzendes LPG? Bei Verdampferanlagen ist das Problem ja nicht unbekannt das vorallem die Ventilsitze der Auslassventile leiden.
 
Nein leider vertragen sie das auch nicht.
Ansich eigentlich schade, gerade bei meinem Auto würde ich richtig viel Geld sparen. Fahr mit der Schüssel über 30.000 Kilometer im Jahr.
 
Hm, so richtige RWD PKWs les ich da jetzt net raus?! Woher weißt du denn dann, das die im Schnee nicht tun? Mutmaßung, Hörensagen?
Wenn ich ehrlich bin reicht es mir hinterher zu fahren und dann regelmäßig fest zu stellen, das ich noch ca. 30 km/h mehr könnte. (von 40-60 km/h kommend, ich bin halt etwas ruhiger geworden :D) Allerdings darfst du mir gerne live beweisen, das du bei schnee und eis mit heckantrieb besser und stabiler voran kommst als ich mit meiner 13 jahr alten schüssel. ;)
Wo ich aber gerade darüber nachdenke fällt mir auf, das ich diesen winter, auf meinem geänderten weg zur arbeit (nur noch landstraße, keine AB mehr), garnichts heckgetriebenes mehr gesehen habe. Dabei sind die steigungen doch durch die bank weg moderat. :hmm:
 
Zurück