Der Auto-Thread

@Adrenalize
Was passiert denn, wenn zwei relativ harte Kleinwagen zusammenprallen? Prall-Ball im Weltall! :ugly:
So blöd es klingt, aber ja. die fliegen halt weiter auseinander als z.B. zwei aktuelle Oberklasse-Limousinen. Klar sind letztere auch schwerer, aber von der Optik her wird deren Front, Motorraum usw. stärker gestaucht sein als beim Kleinwagen. Bei den Kleinen hat man ja oft nur einen sehr schmalen Motorraum, der muss halt entsprechend steif sein, um Fahrer und Beifahrer nicht komplett einzuquetschen. Schau dir mal Crashtestfotos von älteren Fahrzeugen an, da wirst du in der Regel sehen, dass der Türrahmen der Vordertüren komplett verbogen ist, weil sich die Fahrgastzelle vorne stark verformt. Eben weil sie noch nicht so hart ist.

Es wird aber die wenigsten Fahranfänger geben die sich mit 18 oder jünger ein neues Auto kaufen können. Wenn dann wird es von den Eltern finanziert, und selbst das wird immer weniger.
Geld bei den meisten wohl mit das Kaufkriterium. Natürlich hat man als junger Mensch meist nicht so viel auf der hohen Kante wie jemand, der schon 5 Jahre arbeitet, aber dennoch ist halt die Frage, wie man es einsetzt. Nehmen wir 5000 EUR. Dafür gibts mit etwas glück einen halbwegs aktuellen Ford Fiesta, Seat Ibiza etc. die haben 4-5 Sterne NCAP.
Oder meinetwegen einen BMW 3er E36 Cabrio mit M-Paket und 6-Zylinder. Klar macht letzterer deutlich mehr her, hat aber nur 1 Stern NCAP (einer wurde aberkannt). Einfach weil das Design des Fahrzeugs aus einer Zeit stammt, wo es den NCAP noch nicht gab und die Fahrzeuge insgesamt weicher und weniger sicher waren.

Ist ein extremes Beispiel, aber man sieht sie ja immer noch rumfahren teilweise.


Ich selbst denke es ist völlig wurscht ob ich mit nem Audi sonst was 200PS und mehr mit 130 aus ner Kurve fliege oder mit meinem 55PS Corsa. Geht beides, endet beides schei_ße.
Das Problem sind ja nicht die PS, sondern die überhöhte Geschwindigkeit. Kurven und Bäume gibts auf der Landstraße, und dort ist 100 bzw. weniger je nach Stelle. Da kann man auch mit einem 60PS-Kleinwagen 120 fahren und abfliegen. Vorteil eines PS-starken BMWs oder Porsches wäre höchstens, dass deren Lenkung und Fahrwerk und Reifen insgesamt höhere Kurvengeschwindigkeiten zulassen, so dass man vielleicht gerade noch rumkommt.
Was meiner Meinung nach wirklich geholfen hat ist das begleitende Fahren. Ich selbst war davon zwar nicht betroffen, aber ich merke es im Bekanntenkreis wie sehr sich Fahranfänger doch aufs Autofahren konzentrieren wenn ein Elternteil daneben sitzt:schief:
Ja, begleitendes Fahren ist gut, genau wie Fahrsicherheitstrainings. Da lernt man noch viel dazu.
 
So blöd es klingt, aber ja. die fliegen halt weiter auseinander als z.B. zwei aktuelle Oberklasse-Limousinen. Klar sind letztere auch schwerer, aber von der Optik her wird deren Front, Motorraum usw. stärker gestaucht sein als beim Kleinwagen. Bei den Kleinen hat man ja oft nur einen sehr schmalen Motorraum, der muss halt entsprechend steif sein, um Fahrer und Beifahrer nicht komplett einzuquetschen. Schau dir mal Crashtestfotos von älteren Fahrzeugen an, da wirst du in der Regel sehen, dass der Türrahmen der Vordertüren komplett verbogen ist, weil sich die Fahrgastzelle vorne stark verformt. Eben weil sie noch nicht so hart ist.

Hart ist aber schlecht. Da irgendwer die Aufprallenergie bei eine Unfall absorbieren muss. Ist es nicht die Karosserie dann halt die Insassen.
Früher konnte man mit einer S-Klasse (W126) noch einen gusseisernen Poller umfahren ohne das sich irgendwas verbogen hat, heute wäre ein Auto vollkommen im Eimer bei so einer Kollision. Der Unterschied liegt aber bei der Insassenbelastung. Diese hat kontinuierlich abgenommen.
 
Ist ja auch physikalisch leicht zu erklären die Kraft die auf einem wirkt ist ja Masse*Beschleunigung sprich F=m*a. a=v/t d.h. wenn t möglichst groß ist wird a immer kleiner und daher geben aktuelle Autos leichter nach bzw. haben so ne Art Sollbruchstelle da sie bei einem Aufprall das tükische t höchstmöglich maximieren wollen:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich daran denke wie viele jugendliche Fahranfänger aus meinem Bekanntenkreis schon ihre ersten Autos mit über 150PS gegen einen Baum oder in die Leitplanke gerammt haben, weil sie ihr fahrerisches "Können" maßlos überschätzt haben, dann bin ich eindeutig für eine solche Regelung :daumen:
Wäre es nicht sinnvoller den Leuten/ Fahranfänger richtig zu zeigen wie man Auto fährt? Hat jemand in der Fahrschule Erfahrung im Grenzbereich gesammelt? Wenn ein Fahranfänger das in einem kontrolliertem Umfeld erfahren könnte, wären viele bestimmt abgeschreckt, wie wenig Kontrolle sie doch eigentlich haben.

Hart ist aber schlecht. Da irgendwer die Aufprallenergie bei eine Unfall absorbieren muss. Ist es nicht die Karosserie dann halt die Insassen.
Früher konnte man mit einer S-Klasse (W126) noch einen gusseisernen Poller umfahren ohne das sich irgendwas verbogen hat, heute wäre ein Auto vollkommen im Eimer bei so einer Kollision. Der Unterschied liegt aber bei der Insassenbelastung. Diese hat kontinuierlich abgenommen.
So sieht es aus. Richtige Geländewagen mit fettem Stahlrohrrahmen sind nicht unbedingt sicherer beim Unfall als ein Mini.
 
Edit:
Fahrschülern zu zeigen wie man einen Benziner fährt wäre ja schon ein Fortschritt ;).
Das meine ich, selbst bei solchen Kleinigkeiten hapert es ja schon! Während der Fahrschule musst ich nicht eine Vollbremsung üben. Wie soll man da Gefühl fürs Autofahren bekommen?

@hirschi-94: Genau das ist der Punkt. Ein Turbo-Diesel hat auch bei sehr niedrigen Umdrehungen meistens mehr Drehmoment als Benziner mit Saugmotor, was das Anfahren deutlich vereinfachen kann.
 
Kannst du mir sagen warum? (habe noch keinen Führerschein)
Ich finde es leichter ein Auto mit Diesel Motor zu fahren, als mit einem das einen Benzin Motor verbaut hat.
Hat es damit etwas zu tun?
Genau das ist ja das Problem. Als ich mit der Fahrschule fertig war konnte ich mit nem kurzhubigen Benziner weder vernünftig Schrittgeschwindigkeit halten(nein, vom Gas gehen und zuckeln lassen geht da nicht!) noch am Berg anfahren ohne dass der Motor aus geht.
Bin dann als ich rein Rechtlich Auto fahren konnte mit meinen Dad erst mal ein paar Stunden auf den Übungsplatz und erst dann mit dem Wagen begleitet zurück gefahren.
 
Genau das ist ja das Problem. Als ich mit der Fahrschule fertig war konnte ich mit nem kurzhubigen Benziner weder vernünftig Schrittgeschwindigkeit halten(nein, vom Gas gehen und zuckeln lassen geht da nicht!) noch am Berg anfahren ohne dass der Motor aus geht.

Ich habe auf einem BMW 318i (E36) gelernt. Einschliesslich anfahren am Berg. Insofern hat mir die Fahrschule mehr als nur den Führerschein gebracht. Wobei ich mich auch geweigert hätte auf einer Ölheizung zu lernen. Bei den Preisen für Fahrstunden muss auch der Schluck Benzin mit drinn sein.
 
Edit:Das meine ich, selbst bei solchen Kleinigkeiten hapert es ja schon! Während der Fahrschule musst ich nicht eine Vollbremsung üben. Wie soll man da Gefühl fürs Autofahren bekommen?
Gefahrenbremsung in der Fahrschule sieht ja meist auch nur so aus, dass man sich eine leere Straße sucht und dann aus 30km/h mal voll in die Eisen steigt. Das ist zwar nett, und man sieht wenigstens einmal, wie weit das Bremspedal wirklich runter geht, aber in den Fahrtrainings macht man so Sachen wie Vollbremsung mit Spurwechsel, Vollbremsung mit doppeltem Spurwechsel (umfahren), Bremsweg bei verschiedenen Geschwindigkeiten usw.

Dagegen ist die Bremsübung in der Fahrschule echt nur Kindergeburtstag, aber sie wird halt gezeigt, weil es der Prüfer verlangen kann während der Prüfung.
 
Gefahrenbremsung in der Fahrschule sieht ja meist auch nur so aus, dass man sich eine leere Straße sucht und dann aus 30km/h mal voll in die Eisen steigt. Das ist zwar nett, und man sieht wenigstens einmal, wie weit das Bremspedal wirklich runter geht, aber in den Fahrtrainings macht man so Sachen wie Vollbremsung mit Spurwechsel, Vollbremsung mit doppeltem Spurwechsel (umfahren), Bremsweg bei verschiedenen Geschwindigkeiten usw.

Dagegen ist die Bremsübung in der Fahrschule echt nur Kindergeburtstag, aber sie wird halt gezeigt, weil es der Prüfer verlangen kann während der Prüfung.

Alles vor 4 Wochen auf dem Gelände am Flughafen München gemacht. ;)
 
Ist sowas empfehlenswert? Son Fahrsicherheitstraining?
Hört sich so an alsob du das gemacht hast. Meine eltern würden mir eins sponsern...:schief:
 
Ich persöhnlich würde dran Teilnehmen. Von so einem Trainig kann man viel mitnehmen und lernen. Wenn man die Grenzen des Autos kennt und weiß wie es sich im Grenzbereich verhält ist man meiner Meinung nach auch sicherer auf den Straßen unterwegs :daumen:
 
Das dacht ich mir auch schon... wobei ich überlege da ich den schein schon 6 monate hab ob sich das das dann immernoch lohnt?
mfg :)
 
Ich hab den 12 Monate und würde dran Teilnehmen. "Richtig" fahren lernt man erst wenn man an die Grenzen geht und im öffentlichen Straßenverkehr ist das so eine sache...
 
Fahrschülern zu zeigen wie man einen Benziner fährt wäre ja schon ein Fortschritt ;).

Also in meiner Fahrschule bin ich mit nem Benziner mit Gasumbau (Mazda 6 gefahren wahlweise bloß mit Benzin. Als begründung warum das so ist hat mein Fahrlehrer gesagt es bring nichts wenn man Fahrschule mit dem Diesel macht da sich die meisten danach sowieso nen Benziner holen und die am anfang das teil dann häufig "verrecken" lasse.
 
Entweder man kann fahren oder nicht :ugly: Also wenn man einen Führerschein hatt und vom Umstieg von Diesel auf Benziner ständig abwürgt läuft was schief.
 
Ist sowas empfehlenswert? Son Fahrsicherheitstraining?
Hört sich so an alsob du das gemacht hast. Meine eltern würden mir eins sponsern...:schief:

Richtig hingehört. :D
Also, um mal kurz deinen Kommentar von den 6 Monaten aufzugreifen: das ist (sorry) völliger Blödsinn, selbst wenn du deinen Schein schon 50 Jahre hast, würde ich dir ein solches Training trotzdem empfehlen. (Ich hatte meinen btw schon 15 Monate, hab es aber trotzdem gemacht.. :P)
Du lernst bzw. erfährst halt sehr intensiv, wie das Auto in nichtalltäglichen Situationen agiert, und wie du darauf reagieren musst, um es eben schnellstmöglich einzufangen. Das fängt mit schnellen Kurven an, geht über Abschätzen von Bremswegen, Vollbremsungen mit gleichzeitigem Ausweichen, Ausweichen auf kleinstem Raum bei hohen Geschwindigkeiten bis hin zu brutalem Untersteuern und Übersteuern. (Trainingsfahrzeuge -> alle 2 Monate neue Reifen)
Wenn du der Überzeugung bist, dass du nach 6 Monaten all diese Dinge schon gut genug beherrscht, um sie nicht noch einmal mit erfahrenen Profis durchgehen zu müssen, dann bringt dir das Training vermutlich wirklich herzlich wenig - ansonsten aber ist es für absolut jeden, ob jung oder alt, ob Anfänger oder langjähriger Führerscheinbesitzer, eine interessante, belehrende und größtenteils vollkommen neue Erfahrung. :daumen:
 
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