Der Auto-Thread

Das glaube ich nicht. Viele Teile sind aus Alu und eigentlich sollten alle modernen Autos mittlerweile über eine gute Versiegelung verfügen. Die Entwicklung schreitet ja vorran. Ich denke man kann grundsätzlich sagen je neuer bzw. moderner die Autos sind, desto besser ist auch die Rostvorsorge. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel.
 
Vor allem die Entwicklung der Entsorgungs- und Umweltschutzvorschriften. Daher schreitet bei aktuellen Fahrzeugen nicht die Rostvorsorge sondern die Korrosion vorran.
 
Das glaube ich nicht. Viele Teile sind aus Alu und eigentlich sollten alle modernen Autos mittlerweile über eine gute Versiegelung verfügen. Die Entwicklung schreitet ja vorran. Ich denke man kann grundsätzlich sagen je neuer bzw. moderner die Autos sind, desto besser ist auch die Rostvorsorge. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel.

das ist auch wieder vollkommener quatsch:schief:
Die sparen an der produktion wo die nur können, und gerade bei sowas wie Rost vorsorge/Konservieren, wird jeder Cent 3 mal umgedreht.
Audis sind auch nicht mehr Vollverzinkt wie früher sondern nur noch zum Teil.
Die alten benz hatten massive rost probleme.
Kollege von mir arbeitet bei Benz, die hatten da nen CLS der nach 3 jahren wegen durchgerosteter schweller keinen neuen Tüv mehr bekommen hat.
War auch kein einzelfall damals bei benz.
Und das siehst du auch nach 5 oder weniger jahren.
 
Das glaube ich nicht. Das kann sich kein Hersteller leisten, das Neuwagen nach 3 oder 4 Jahren durchgerostet sind. Dann würde ja keiner einen Neuwagen kaufen wenn er den in 10 Jahren aufn Müll werfen kann. Lohnt sich ja dann nicht, und wäre Geldverschwendung. Wenn ich weiß das bei meinem NEUWAGEN die Schweller in 3 Jahren fertig sind, kaufe ich ja lieber ein altes Auto wo die Erfahrung gezeigt hat das sie länger halten.
 
An der Tatsache, dass 9l nicht das Ende der Fahnenstange sind im Verbauch mit dem Bock ändert das aber nix. Da ist, wie geschrieben, der Volllastanteil bei dir offenbar wesentlich geringer als du es angenommen hast.
Wenn ich die erfahrung von TheBadFrag zugrunde lege (ist eigentlich nicht zu 100% übertragbar) und auf meine 9L 1/3 drauf rechne bin ich bei 12L. Damit würde ich zwar deine 10L/100km-grenze in der theorie knacken, bin aber noch immer meilenweit von den 16-17L, die tsd560ti und riedochs genannt hatten und um die es mir ursprünglich ging, entfernt.
Wie gesagt, die 10L/100km sind für mich nicht zu knacken auch wenn es da noch ein paar faktoren gibt die das begünstigen könnten. (z.b. steigt mit zunehmender drehzahl der einspritzdruck beim PD->theoretisch kann so auch mehr sprit pro durchlauf in den zylinder kommen)
Und das ganze mal real aus zu testen geht auch nicht. Hier gibt es schlichtweg keine 500km am stück ohne hindernisse und unbegrenzt. ;)
 
Damit würde ich zwar deine 10L/100km-grenze in der theorie knacken, bin aber noch immer meilenweit von den 16-17L, die tsd560ti und riedochs genannt hatten und um die es mir ursprünglich ging, entfernt.

Die Berechnung war falsch, das habe ich ja schon geschrieben. Da hab ich mich zu später Stunde vertan.

Ich bin sicher, dass ich das Auto wenn ich wollte auf über 10l bringen könnte. Meinen A1 mit 1.6l TDI kann ich auch problemlos und ohne es drauf anzulegen über 8 fahren und der ist wesentlich leichter und mit 90PS signifikant schwächer.Wenn ich da alleine den Faktor von 90PS auf 130 ansehe bin ich ja schon höher.
 
Willkommen in der Marktwirtschaft! Oder doch eher dem Leben?

Ich denke auf kurz oder lang werden sie damit seeehr schlecht fahren. Wenn ich mir mein 23 Jahre alten Honda, und den Zustand so anschaue, und dann überlege das es solche Modelle in 20 Jahren von den aktuellen Wagen nichtmehr geben wird, kann ich mir nicht vorstelllen das es so funktioniert. Vor allem wenn man sich den Marktanteil von Autos die Älter als 10 Jahre anguckt, glaube ich kaum das so ein Schaffen der Autoindustrie über lange zeit gut geht.
 
Ich meine nicht den Weg der Marktwirtschaft, sondern den aktuellen Weg der Autoindustrie, Kostenminimierung und kurze Lebensdauer. Bei anderen Sachen ist das vielleicht nicht so schlimm, die billiger sind, aber denke mal weiter wenn irgendwann nur noch Häuser gebaut werden die in 10 Jahren kaputt sind und abgerissen werden müssen.
 
Die meisten Neuwagenkäufer juckt das nicht welchen Zustand die Fahrzeuge nach 10 Jahren haben, die sind ein paar Jahre früher abgeschrieben. Und Gebrauchtwagenkäufer machen keinen Umsatz mit einem Neuwagen.
 
Ich meine nicht den Weg der Marktwirtschaft, sondern den aktuellen Weg der Autoindustrie, Kostenminimierung und kurze Lebensdauer. Bei anderen Sachen ist das vielleicht nicht so schlimm, die billiger sind, aber denke mal weiter wenn irgendwann nur noch Häuser gebaut werden die in 10 Jahren kaputt sind und abgerissen werden müssen.

Der Weg der Marktwirtschaft steht aber äquivalent zu dem Weg der Autoindustrie. Egal in welchem Unternehmen du dich bewegst, Kostenminimierungen stehen überall an erster Stelle. Dass das dann oft in die Hose geht sieht man dann nach paar Jahren am Endprodukt.

Viele, ja fast alle Fahrzeuge deutscher Premiumhersteller von ~1996 bis 2005 hatten extreme Probleme. Angefangen von Fahrwerk über Rost bis zur Elektronik. Einige Fahrzeuge stärker, andere weniger. Das größte Problem von Benz war der Rost.

Ich hab letztens auch ne C-Klasse W203 als Facelift Baujahr 2004 gesehen, rundherum Rost, aber wirklich überall.Türen, Kotflügel, Heckschürze, Motorhaube etc. etc. etc. Da fragt man sich dann schon was da nur schiefgelaufen sein muss wenn das nem Premiumhersteller passiert. Ist ja nicht so dass das Einzelfälle sind. Fast jeder Benz aus dem oben genannten Zeitraum der hier rumfährt rostet. Egal ob A, E oder S-Klasse.
 
Abend/Morgen!

War heute/gestern (Sonntag) bei nem Fahrsicherheitstraining, höchst interessant zu sehen, was alte/schlechte Reifen so ausmachen können. Ist das Auto meiner Mutter, die Reifen sind (lt. DOT) von 2006 und haben noch etwa 1,8mm Profil.
Man hat klar gesehen, dass meine Bremswege deutlich höher waren als alle anderen Autos in der Gruppe, Ausweichen war ab 50 km/h fast unmöglich, ich wäre bei jeder Ausweichsituation (50km/h, ca 15m Abstand ab Bremspunkt) voll reingerauscht im Glatten. Bis da Traktion da ist und dann der Lenkbefehl angenommen wird, hatte ich jedes mal eine tolle Unterbodenwäsche bekommen (hochschießende Fontäne war das Objekt dem wir ausweichen sollten).

Dafür war die Dyno-Platte hammer, da wird einem die Heckachse bei knapp 50 km/h voll weggezogen im Glatten, da ist gegenlenken + Kupplung deutlich effektiver als ne Vollbremsung (und auch deutlich lustiger, besonders wenn man die ganzen Elektronischen Helferchen mal abschaltet) :ugly:


Reaktion meiner Mutter bezüglich der Reifen: "Ja genau, 2006 gekauft. Die bei ATU meinten, das Profil reicht noch" :ugly: :daumen2:
Die anderen Autos haben die Ausweichübungen ohne Probleme gemacht und hatten etwa 20% weniger Bremsweg im Glatten.
Naja, dann bekommt sie von mir nen Wertgutschein für neue WInterreifen zu Weihnachten :daumen:
 
Das glaube ich nicht. Das kann sich kein Hersteller leisten, das Neuwagen nach 3 oder 4 Jahren durchgerostet sind. Dann würde ja keiner einen Neuwagen kaufen wenn er den in 10 Jahren aufn Müll werfen kann. Lohnt sich ja dann nicht, und wäre Geldverschwendung. Wenn ich weiß das bei meinem NEUWAGEN die Schweller in 3 Jahren fertig sind, kaufe ich ja lieber ein altes Auto wo die Erfahrung gezeigt hat das sie länger halten.
Dann sollte man dir vielleicht sagen, dass die Hersteller ihr Geld nicht mit dem Verkauf von Autos, sondern mit dem Vertrieb von Neuteilen machen.
Wenn ich mir aber so manches Neuteil auf Arbeit ansehe, möchte ich nicht wissen, wie lange das wiederum hält :ugly:.
 
Das stimmt meine Serienbremse ist genauso fürn Arsch. :D War das erste, was ich getauscht habe, nachdem ich den Audi gekauft habe.

Du hast also eine größere Bremse eingebaut? Weil einfach nur andere Scheiben und Beläge holt aus einer Serienbremsanlage nicht viel raus. Noch dazu reitest du immer drauf rum das du Allrad hast... hättest du jetzt einen Subaru oder Evo mit richtigem Allrad-System würde ich das noch verstehen. Aber du fährst ein Haldex Mist, dass im Endeffekt auch nur ein Frontantrieb ist der ab und zu mal bissi Leistung an die Hinterachse abgibt. Das hat mich einem richtig guten permanenten Allrad ungefähr nichts gemeinsam.

Nicht jeder muss und will seine Karre immer über die Nordschleife prügeln, unter normalen Bedingungen im normalen Straßenverkehr und auf Landstraßen/Serpentinen fährt ExciteLetsPlay deinem Audi Reise aufs Dach.

Ich habe 130 PS bei 1,5l Hubraum ohne Turbo. Warum nun der Golf mit 1,4 L oder 1,2L einen Turbo brauch um auf 80PS zu kommen ist fraglich.

130PS bei 1.5L bedeutet 86.66PS pro Literhubraum. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber das geht bei heutigen Turbomotoren deutlich besser. Selbst alte Saugmotoren wie mein 2L Motor haben da deutlich mehr. Ausserdem ist es nicht jedermans Geschmack wenn erst ab 5000U/Min Leistung anliegt. Mir persönlich macht das schon Spaß, aber 2L Hubraum müssen es dann schon sein. 1.5L Sauger wäre mir persönlich vom Ansprechverhalten auch nichts, da kommt untenrum überhaupt nicht weil kaum Drehmoment vorhanden ist. Und genau das will man mit einem Turbo umgehen, da liegen dann schon deutlich mehr nm an... auch wenn am Ende eventuell trotzdem nicht viel PS rauskommen.

Fahr mal lieber nen aktuellen Diesel, der sportlich ausgelegt ist und dann können wir hier gerne weiterdiskutieren.

Ich bin mit ExciteLetsPlay nun wirklich nicht immer einer Meinung und seine Art und Weise wie er schreibt lässt auch Stark zu wünschen übrig, aber bei diesem Punkt muss ich ihm Recht geben.
Also ich bin noch keinen Diesel gefahren (und ich bin schon einige gefahren) der mir auch nur Ansatzweise soviel Spass gemacht hat wie ein vergleichbar starker Benziner. Diesel drehen unwilliger hoch, bei einem Diesel musst du ständig die Gänge wechseln weil sie ein super kleines Drehzahlband haben und der Gestank und "Sound" macht es nicht wirklich besser. Das einzige was mir an einem Diesel gefällt ist der sehr niedrige Verbrauch und das die Leistung sehr früh anliegt.
 
Also ich bin noch keinen Diesel gefahren (und ich bin schon einige gefahren) der mir auch nur Ansatzweise soviel Spass gemacht hat wie ein vergleichbar starker Benziner. Diesel drehen unwilliger hoch, bei einem Diesel musst du ständig die Gänge wechseln weil sie ein super kleines Drehzahlband haben und der Gestank und "Sound" macht es nicht wirklich besser. Das einzige was mir an einem Diesel gefällt ist der sehr niedrige Verbrauch und das die Leistung sehr früh anliegt.
Muss ich auch sagen - wenn das Geld da wäre, würde ich mich konsequent für zwei Fahrzeuge entscheiden: Einen 335d als "Daily" und einen alten WRX STI wenn man Spaß haben will. Unterschiedliche Konzepte aber man hat dann halt auch beides konsequent. Etwas womit man bequem überall hin kommt und halt etwas zum Spaß haben.
Beim Sound Diesel vs. Benzin ist es übrigens recht interessant: Im Leerlauf unterscheiden sich mein FSI und der V6-TDI von meinem Vater nebeneinander gestellt überhaupt nicht. Weder im Pegel, noch von der Art des Geräuschs. Man hört von beiden nur die Hochdruckpumpe leise "klacken", wenn beide warm sind ist es auch recht ähnlich. Kalt ist der TDI natürlich lauter.
 
Kollege von mir arbeitet bei Benz, die hatten da nen CLS der nach 3 jahren wegen durchgerosteter schweller keinen neuen Tüv mehr bekommen hat.
War auch kein einzelfall damals bei benz.
Und das siehst du auch nach 5 oder weniger jahren.
Ich habe noch von keinem CLS mit massiven Rostproblemen gehört. Vorallem kann es bei Daimler überhaubt nicht so schlimm mit Rost sein, weil wir in der Werkstatt quasi keine Rost Arbeiten machen. Das Schweißgerät war auch mal nen halbes Jahr lang kaputt aber es hat keinen interessiert, weil es nie gebraucht wird.

Du hast also eine größere Bremse eingebaut? Weil einfach nur andere Scheiben und Beläge holt aus einer Serienbremsanlage nicht viel raus. Noch dazu reitest du immer drauf rum das du Allrad hast... hättest du jetzt einen Subaru oder Evo mit richtigem Allrad-System würde ich das noch verstehen. Aber du fährst ein Haldex Mist, dass im Endeffekt auch nur ein Frontantrieb ist der ab und zu mal bissi Leistung an die Hinterachse abgibt. Das hat mich einem richtig guten permanenten Allrad ungefähr nichts gemeinsam.
Ne die Bremse ist noch Serie nur andere Klötze und Scheiben. Und das holt in Sachen Standfestigkeit extrem was raus. Serienklötze halten ja nicht besonders viel Temperatur aus. 350°C bis max. 450°C und dann ist Schluss. Damit ist es nunmal schlichtweg nicht möglich schnell zu fahren. Die Redstuff haben einen Arbeitsbereich bis 750°C, da bremst es noch wunderbar, wenn die Scheibe glüht.
Die Serienbremse brauch ich nicht upgraden, da ich weder einen stärkeren Motor eingebaut habe, noch fahre ich mit Semi Slicks oder richtigen Slicks. Von daher bringt es absolut nichts die maximale Bremsleistung zu erhöhen. Die Serienbremse schafft es selbst in der Fuchsröhre auf der Nordschleife, wo das Auto durch die G-Belastung über 2 Tonnen wiegt, eine ABS Regelung zu erzwingen. Also ist absolut genügend maximale Bremsleistung vorhanden. Die Energiekapazität, die aufgenommen werden kann haben ich ja durch die anderen Scheiben und Klötze so weit erhöht, das größere Scheiben/Klötze nicht notwendig sind.

Klar ist nen Haldex Antrieb nicht so geil wie nen vollvariabler Allrad z.B. aus dem Evo aber immer noch besser als ein ständig durchdrehender FWD. Wenn man den Allrad bei Laune hält, dann schaltet der nur sehr selten ab. Bei Vollgas + Lenkeinschlag bleibt der außer bei sehr hohen Geschwindigkeiten immer drin.
 
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Ach kommt... jeder der schonmal das Pseudo Allrad von Audi gefahren ist weiß wie "toll" es ist...
Ich bin auch bessere Scheiben und Beläge gefahren zufällig auch EBC RedStuff und das kein Vergleich zu einer richtigen Bremsanlage. Wahrscheinlich hat der Audi noch eine 1 Kolben Schwimmsattelbremsanlage... :ugly:
 
Einen Pseudo-Allrad hätte ich gerne damals im Oberharz (Winter) gehabt, das hilft schon.
Ob ein Haldex-Allrad der Fahrdynamik auf einer Rennstrecke dient weiß ich nicht, aber in dem Amateur-Bereich wohl eher weniger...wenn man mal davon ausgeht dass sogar FWD auf der NS nur knapp über 8 Minuten pro Runde brauchen.
 
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