Der Auto-Thread

Klingt logisch, was du da beschrieben hast. Dachte irgendwie das es da bei den Automatikgetriebe Unterschiede gibt.
Ich vermute das die 10 Gänge im NEFZ Vorteile haben könnte..

Im NEFZ eher nicht. Wenn, dann im WLTP, aber da weiß noch niemand so genau wann der kommt und wie der aussieht. Ich bezweifel aber stark, das er überhaupt Vorteile bringt, da die Spreizung auch nicht größer sein wird (Mutmaßung!) als bei nem ordentlich gespreizten 7 oder vlt. 8 Gänger. Die Gründe hab ich oben genannt.


Auch einen W8 Passat, aber der war nicht ganz ausgereift.

Bei uns in der Gegend fährt tatsächlich noch so einer rum. Wirklich ne kranke Kiste, Verbrauchstechnisch schon bei der Neuerscheinung katastrophal und auch von den sonstigen Eigenschaften einem "richtigen" V8 schlicht unterlegen.


Die Größe soll wohl so bleiben wie beim 7 Gang DSG.

Ins Package muss er reinpassen, das stimmt. Vermutlich wird man da auch mit Tricks a la Gruppen-, Windungs- oder sonstwie -getriebe arbeiten müssen. Hat aber alles seine Tücken und geht vermutlich z.B. auf die Schaltgeschwindigkeit - mal sehen wie die es lösen...
Kriechgang ist auch so ein Thema. Ohne zu wissen wie die das angehen hat man da erhebliche Differenzdrehzahlen im Getriebe - das ist wirkungsgradtechnisch eher nicht so toll.
Overdrive hat übrigens praktisch jedes Getriebe, oft sogar 2. Das ist also nix besonderes.
 
Lambdasonde hatte unser GolfIV bereits zwei mal Probleme mit. Verbrauch stieg an, fuhr wie eine Krücke (also man tritt drauf und der quält sich so gerade nen Hügel hoch) und war zudem unberechenbar wie er Gas annahm (mal ging es, mal gar nicht oder auf einmal wieder berappelt).
Die Kosten für den Tausch/Reparaturen waren so bei ~400€ meine ich.

Overdrive muss ich mal googeln, meine der Swift hatte das :D
 
Hat das Drehmoment nicht auch einen Einfluss darauf?

Das Raddrehmonent ja, das Motordrehmonent nicht direkt.

Da hat der nfs seinen neuen Gebrauchten keinen Tag und schon hatter ne Lambdasonde aufm Gewissen :ugly:... "Lambdasonde 2 Signal unplausibel" :motz: :wow:
Kann das nen "Standschaden" sein? Den hatte Opi nen knappes Jahr inner Garage stehen weil er nicht mehr in der Lage war zu fahren... Wobei im Grunde auch egal - so viel kostet das Ding wohl net.
Fehlerspeicher vor Verkauf gelöscht. Die Nachkatsonde kommt erst nach einem Fahrzyklus wieder in den Fehlerspeicher.

Gutes Beispiel das es nicht immer gelingt sinnvolle Abstufungen zu erhalten ist das NAG2 vom Daimler das - soweit ich mich aus dem Kopf erinnere - einen nur um 7% längeren 7. Gang ggü. dem 6. hat. Das ist Marketing, aber kein wirklicher Mehrgewinn!
Hey, man kann immerhin die gleiche Geschwindigkeit mit fast gleicher Drehzahl in 2 unterschiedlichen Gängen fahren. :D Wenn das nicht mal grandios ist! ...und jedes mal die verdammte Schmiererei beim Öl auffüllen...:motz:

Wenn der so lange stand könnte sogar Sonde putzen reichen.
Da freut sich die Sonde sicherlich das sie schön sauber ist, funktionieren wird sie aber deswegen sicher nicht. :D

Auch einen W8 Passat, aber der war nicht ganz ausgereift.
*klugscheißmodus an*Das ist ein VVR8 Passat. Einen W Motor hat VW nicht im Programm. ;)*klugscheißmodus aus*
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Endeffekt denke ich aber dass Beam diese Tatsache durchaus bewusst ist und er auch nicht sagen wollte, dass 1 PS heutzutage mehr Leistung ist als noch vor 10 Jahren, auch wenn man seine Aussage so lesen kann (ging auch mir so, auch bevor ich Zappaesks Beitrag gelesen hab). Er wollt vermutlich eher drauf raus dass die anderen Faktoren die die Beschleunigung beeinflussen (wie Gewicht, Aerodynamik, Schaltzeiten (bei Automatik),...) sich in der Zeit (zumindest zwischen den beiden Wägen) sich nicht soo verbessert haben (oder nicht? Klär mich/uns auf :D).

Das trifft den Nagel ziemlich exakt auf den Kopf. Das 1ps von heute 1kg genauso beschleunigt wie vor 10 Jahren habe ich nie in Frage gestellt. Solche fundamentalen Dinge sind auch einem interessierten Laien wie mir klar.

Ich würde Zappaesk seine Kompetenz bzw. sein Wissen was dieses Thema angeht auch niemals anzweifeln, in Frage stellen oder gar mit meiner vergleichen wollen. Ich ziehe den Hut vor Leuten die sowas auf dem Kasten haben und bewundere das zugleich - daraus muss ich kein Geheimnis machen.

Es ist ja nicht so dass die Dinge die er schreibt nicht Hand und Fuß hätten oder Bullshit sind - im Gegenteil. Für welche wie mich ist da oft was bei wo ich mir denke "Cool, hätte ich mir niemals denken können" und auch Sachen die einem einen tieferen Einblick in gewisse Dinge gewähren die man sonst nicht bekommen würde, oder warum etwas funktioniert und warum nicht..

Ich könnte niemals ne Diskussion mit ihm über irgendwelche Themen wie Antriebsstrang oder sonst was am Fahrzeug starten, weil mir da absolut die Grundlage zum Führen einer inhaltlichen Diskussion fehlen würde. Ich bin weder gelernter KFZ-ler noch habe ich sonst etwas in Richtung Physik etc. gemacht, alles was ich weiß bzw. versuche zu wissen bringe ich mir selbst bei. Sei es das Schrauben selbst oder die Theorie. Das mein physikalisches Verständnis somit nicht ansatzweise so ausgeprägt ist wie seins steht völlig außer Frage.

Der springende Punkt aber ist, dass er ziemlich schnell herabwertend wird bzw. voraussetzt dass das was er weiß Fundamentalwissen sein sollte - und darauf baut er dann seine Posts auf. Wie schwer Emotionen per Schriftverkehr auch zu deuten sind - die Arroganz respektive Überheblichkeit ist zu jeder Zeit herauslesbar, und das eckt bei mir extrem an.

Ich würde niemals Thesen aufstellen die nicht stimmen und dann drauf beharren dass das was ich sage richtig ist (weil siehe oben). Besonders beim Thema Auto nicht. Alles was ich falsch machen kann ist falsche Vermutungen oder Gedankengänge zu haben - das ist alles was ich mache und zu keiner Zeit etwas Schlimmes. Ich behaupte niemals, ich vermute. Und sollte diese Vermutung falsch sein, dann kann er doch sein Wissen nutzen und mich, in einer höflichen und vertrauten Forum-Umgangsform, darüber aufklären.

Dann könnte er glücklich sein die Gesetze der Physik verteidigt zu haben und ich könnte glücklich sein weil ich wieder was dazulernen konnte.

Ich würds ja verstehen wenn jemand irgendwann einfach keinen Bock mehr hat und dem Diskussionspartner deutig machen will dass er keine Ahnung hat wovon er spricht, weil der seitenlang versucht ne These zu verteidigen die völliger Bullshit ist. Aber sowas habe ich nicht im Geringsten getan.

Die letzten Posts gings doch auch.

Von daher - 2ps von damals sind 1ps von heute :D
 
Von Sinn war auch nie die Rede. Ging mir nur um die Aussage 8Gang DKGs wäre das Limit. Das mag zwar das sinnvolle Limit sein, scheint aber nicht das Limit an Dingen die es in Zukunft geben wird zu sein.

So gesehen hast du recht, aber solche Exoten wird es immer mal geben. Sei es ein Auto mit Holzrahmen (sowas gibts neu zu kaufen), ein W8 Motor, ein Wankel Motor oder auch ein 12 Zylinder Diesel oder gar ein 16 Zylinder Benziner. Das gibts alles, aber dadurch wurden weder Trends gesetzt, noch sind das zwingend besonders gelungene oder gar sinnvolle Dinge. Das sind für mich eher die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Im Ernst, es ist enorm schwer zukünftige Trends abzuschätzen, neben der technischen Notwendigkeit spielen Marketing und psychologische Dinge ne Rolle. Wenn VW das 10 Gang DKG rausbringt und den Leuten weiß macht, das dies das allein seelig machende Getriebe ist, dann werden auf einmal auch andere OEMs sowas wollen. Die DKG Technologie ist dafür ein gutes Beispiel. Das ist ne 50 Jahre alte Technik, die durch den Marketingerfolg von VW auf einmal in aller Munde war und viele OEMs sind dann auf diesen Zug aufgesprungen, nachdem Jahre zuvor DKGs von einigen OEMs als interessante, aber nicht in Frage kommende Technologie abgelehnt wurde - trotz gut laufender Prototypen z.B. aus unserem Hause. Da muss man abwarten wie es da weiter geht - mehrere OEMs (auch aus dem VW Konzern) sind z.B. dabei bzgl. DKG zurück zu rudern und nehmen wieder vermehrt Wandlerautomaten in ihre Kärren rein...
 
Komisch dass meinem Wagen das mehrfach gereicht hat um wieder ein paar Monate nicht zu meckern(bevor es dann endgültig den "Komplettpatch" mit zwei Sonden+neuem Kabelabschnitt gab). :)
War das nen Diesel und die Sonde war verrust?
Ansonsten hat das Saubermachen überhaubt nichts gebraucht, weil man das eigentliche Messelement der Lambdasonde gar nicht sehen oder erreichen kann. Dafür müsste man die Sonde versägen. Was du beschreibst klingt extrem stark nach einem Kontaktfehler in der Steckverbindung der Lambdasonde. Das Auseinanderziehen der Steckverbindung hat dafür gesorgt das die Verbindung erstmal wieder gut war.

Und beide Sonden+Kabelsatz zu erneuern klingt auch verdächtig nach Fehler nicht gefunden und dann einfach alles neu gemacht. Ansonsten würde es absolut keinen Sinn ergeben beide Sonden zu machen, wenn nur eine kaputt ist. Das ist das Problem bei Kontaktfehlern, dass man sie nur extremst schwer finden kann.
 
*klugscheißmodus an*Das ist ein VVR8 Passat. Einen W Motor hat VW nicht im Programm. ;)*klugscheißmodus aus*
Das war halt der Name vom Teil: Passat W8 ( B5). Haben es also selbst behauptet das ein W Motor ist.

Die DKG Technologie ist dafür ein gutes Beispiel. Das ist ne 50 Jahre alte Technik, die durch den Marketingerfolg von VW auf einmal in aller Munde war und viele OEMs sind dann auf diesen Zug aufgesprungen, nachdem Jahre zuvor DKGs von einigen OEMs als interessante, aber nicht in Frage kommende Technologie abgelehnt wurde - trotz gut laufender Prototypen z.B. aus unserem Hause.
Wieso wurde sie abgelehnt?
 
Dafür gibts diverse Gründe, die zum Teil nachvollziehbar sind, zum Teil nicht. Aber aufschlüsseln werde ich die hier nicht. Zum Glück gibts auch Kunden die erst jetzt auf den Zug aufspringen, unterm Strich werden die Stückzahlen bei den DKGs in den nächsten Jahren daher eher steigen als sinken.

Unterm Strich ist es dem Fahrer abseits der Prospektwelt aber herzlich egal, 99% merken eh keinen Unterschied!
 
Schaltgeschwindigkeit usw. sind in hohem Maße von der Software abhängig und nicht vom Getriebekonzept. D.h. der Fahrer "spürt" das Getriebe nicht, sondern in erster Linie das was in die Software spüren lässt. Die Mechanik dient in erster Linie der Drehmomentübertragung und hat klein, leicht, billig und mit wenig Schleppmoment zu funktionieren, alles andere sind Bits und Bytes.
 
Krass, laut Wikipedia hat der BMW E21 320i damals (August 1975) 17.400 DM gekostet. Wieso kosten die Modelle heutzutage denn das 3-fache? Selbst wenn man die Inflation bedenkt, ist das ca. das 1,75-fache des damaligen Preises... Woran liegt das?
 
Ist die Frage ernst gemeint ? SAMMLERWERT.

Irgendwelche Oltimer haben damals auch nur 2000 Mark oder so neu gekostet und kosten heute über 100k
 
Das stimmt. Gerade die neuen Wandler-Automaten schalten ja schon sehr flott (z.B. das 8HP).
Und auch den älteren (z.B. 6HP19) kann man ja z.B. bei BMW mit der Alpina Software in Sachen Schaltgeschwindigkeit auf die Sprünge helfen.
BMW 335i e92 w/ Alpina B3 TCU Flash - Throttle and Shifts - YouTube

Der hört sich abartig geil an :what:

Ist die Frage ernst gemeint ? SAMMLERWERT.

Er meint mit Sicherheit weshalb ein 3er von heute deutlich teurer ist als damals.

Größter Faktor wird mit Sicherheit die Komplexität der Fahrzeugherstellung verglichen mit damals sein. Die Fahrzeuge von heute sind einfach so vollgestopft mit Technik und Zeug dass auch dementsprechende Produktions- und Entwicklungskosten fordert.
 
Zurück