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Der Auto-Thread

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Bei mir waren es bis jetzt immer die Scheiben :-S . Ein Mal verrostet (Knie kaputt also stand das Auto ein paar Monate ungenutzt draussen) und ein Mal krumm (warum auch immer, waren eigentlich Originalteile).
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Mein Gefährt.
Ganz zufrieden, ist ein zuverlässiges Auto, hab diese Woche mal für 700€ alle 4 Reifen gewechselt.
Mal schauen ob wir dieses Jahr in Urlaub dürfen....Panndemie und soo....
20191230_151943.jpg
 

Zeiss

BIOS-Overclocker(in)
Netter Koffer :) Nur nbissle mehr Fakten wären interessant...
Ja, das dachte ich mir schon dabei. Aber die Bremsbeläge neu zu machen, ist für mich kein Grund ein Auto nicht zu kaufen:lol:.
Ja keine Ahnung, was der Mist sollte. Ein Satz Beläge für den 6,0 Liter kostet bei BMW 120€, also ziemlich witzlos. Der Einbau dürfte in einer Stunde erledigt sein...
 

maGic

Software-Overclocker(in)
Scheibendicke messe ich auch nicht. Wichtig ist nur dass Schwimmstattel freigängig ist.
Wenn Scheiben ungleichmässig abnutzt, dann liegt meist Problem an Schwimmstattel-Führung. Deshalb wird es bei Reifenwechsel kontrolliert. Ich fahre 22 j alte Mitsui. Das reicht mir für Alltag. Allerdings bei dieser Alter ist Risiko von festgegammelte Führungsstifte von Bremsstattel hoch. Deswegen diese Massnahme. (dauert bei gutfall nur 1 Minute)

Normalweise hält bei mir auch Bremsbeläge über 100tkm, aber ich dürfte Scheiben mitsamt Belag nach ca 70 tkm erneuern, weil ich Scheiben verglüht habe und fangt zu rubbeln an.( Vollbremsung von 180 auf Gefälle , da ne Opel gerade Unfall baut)
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Bremsen? Ich rekuperiere. :D
Die Bremsen an E-Autos sind ja auch vollkommen unbrauchbar. :lol:Ungefähr jeder Baumarkt-Anhänger hat bessere verbaut.
Bei einem Model 3 Performance hat man in der Regel schon nach 10km Nordschleife einen Totalausfall der Bremse. Selbst für einen 20 Jahre alten Ford Transit ist das noch absolut kein Problem. :ugly:
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Und das reicht nicht aus.
Die Beläge nutzen sich meist nicht gleichmäßig ab. Im Extremfall kratzt der Innere dir schon über die Scheibe oder da sind sonstwas für Riefen, obwohl es außen noch gut aussieht.
Wenn der Belag so schief abgenutzt wäre, dass er auf einer Seite 1 cm dick ist und auf der anderen schon Metall auf der Scheibe kratzt hätte ich ganz andere Probleme. :rollen:
Bedenke, dass gefühlte 98% aller Personen niemals auf ihre Bremsbacken schauen geschweige denn was messen. Dafür gibts Inspektionen, Tüv und Kontrollsysteme/Lämpchen.

Darum gehts auch gar nicht sondern rein darum wie (für mich) überraschend lange die Teile halten. Wenn ich das Auto so lange fahren würde käme ich sicher bei 150000 an bevor man was machen müsste (dann aber sicher Backen + Scheiben^^).
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Die Bremsen an E-Autos sind ja auch vollkommen unbrauchbar. :lol:Ungefähr jeder Baumarkt-Anhänger hat bessere verbaut.
Bei einem Model 3 Performance hat man in der Regel schon nach 10km Nordschleife einen Totalausfall der Bremse. Selbst für einen 20 Jahre alten Ford Transit ist das noch absolut kein Problem. :ugly:
Was ein Bullshit.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Tja... der Transit is leichter und kommt auch nach 10km nicht mal auf das Tempo das das Model 3 nach 5 Sekunden drauf hat.... :D

Ich kann nicht klagen. Die Bremsen sowohl am Model S wie auch am X sehen nach 52 bzw. 38tkm immer noch aus wie neu. Wobei wir am X vorne andere Beläge verbaut haben, da meine Frau mit dem Ansprechverhalten nicht zufrieden war. Jetzt sind da vorne recht scharfe Beläge drin und das ankert jetzt 1A. Quietscht aber auf den letzten Metern manchmal...
Aber sonst... wenn man zu blöd zum Fahren ist bringt man jede Bremse innert Minuten tot... Ich hab schon Keramikanlagen auf 30km zerlegt... meine HausStrecke ist absolut tötlich Für Bremsen... sieht man auch fast täglich wenn vor allem Flachländler dort fahren.

Und mal ehrlich... bei nem Strassenauto muss das Zeug im Alltag funktionieren, Rennen fahren tut kein normaler Mensch mit sowas.
 

Mosed

BIOS-Overclocker(in)
Du hast schon Recht und ich muss zugeben, das "jetzt dürfte die letzte Gelegenheit dafür sein"-Argument war mit ein Punkt warum ich mich entschieden habe noch ein mal eine Kiste mit Dampf zu kaufen dieses Jahr bevor dann 2030 oder so ein Ökomobil kommen muss.

Naja, ein Auto mit "Dampf" bekommt du mit E-Antrieb ja erst recht. Nur der entsprechende Klang fehlt...
Aber der fehlt meistens durchs Downsizing ja eh schon.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Naja, ein Auto mit "Dampf" bekommt du mit E-Antrieb ja erst recht. Nur der entsprechende Klang fehlt...
Aber der fehlt meistens durchs Downsizing ja eh schon.
Aktuell noch nicht wirklich. Klar gibts e-Autos die brutalen Dampf haben aber die liegen allesamt nicht in meiner Preisklasse.^^
Nen verbrenner mit 300 PS kannste dir neu für etwas über 30K kaufen wenn du das willst, für nen Stromer der ähnliche Fahrleistungen hat (und nen halbwegs großen Akku) legste mindestens das doppelte hin. Und ja ich weiß um die Unvergleichbarkeit, ich bin schon nen P100D gefahren.^^

Das ändert sich die nächsten Jahre sicherlich aber NOCH ists nicht drin. Von anderen Problemchen wie schlechter Lademöglichkeit für mich mal ganz abgesehen (effektiv hätte ich nichts besseres als ne Schukodose über Nacht hier - selbst das würde zwar fast immer reichen aber eben nur fast). Sowohl das Stromnetz zu den Häusern als auch erst Recht Schnelladesäulen sind im ländlichen Bereich hier noch völlig unausgebaut.

Achso Klang... der is mir tatsächlich egal^^
Mich nervts eher, wenn Verbrenner die Leistung haben immer mit Gewalt laut sein müssen. Aus dem Alter bin ich raus. :haha:

Ich würde mir sofort nen Stromer besorgen wenn er für mich erschwinglich wäre und die Infrastruktur da ist. Naja, bis 2030 sollten wir das geschafft haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Von Verbrenner auf Elektro umsteigen ist der größte Fehler überhaupt. Anstatt überall reichlich vorhandenes Erdöl zu verbrennen, benutzen wir dann z.B. Lithium, was fast nur aus Chile kommt. 3 mal dürft ihr raten was passiert, wenn die nicht mehr an uns verkaufen. Aus der Nordsee kann man das nicht einfach abpumpen.
...denn Akkus sind... Verschleißteile! :banane: Nach 10 Jahren ist so ein Akku spätenstens platt, egal wieviel Kilometer. Sieht man ja wunderbar an der ersten Generation E-Autos. In einen Verbrenner muss man in der Regel nicht nach 10 Jahren erstmal 10000-40000€ reinstecken, damit der wieder fahrbar wird.

Ich weis schon warum ich mich auf E-Autos spezialisiert habe, obwohl ich die Dinger nicht leiden kann. Mein Job is damit auf jeden Fall gesichert. :D

Alleine schon die ganzen defekten Batterien, die durch Tiefentladung bei längerer Standdauer zerstört werden. :D :D :D 4 Wochen Amerika und dann steht das Auto mit defekter Batterie am Flughafen... ups. :ugly: Mal eben nen Kanister Strom draufkippen is da nicht und an die Ladesäule hängen bringt da auch nix mehr.
Das BMS dann so: "Heute is Strom aus wegen is nich!" :P
Ich glaube nur die erste Generation Tesla haben versucht eine platte Batterie zu laden und sind dann halt auch manchmal abgefackelt. Mitlerweile dürften das alle rausprogrammiert haben.
 

Zeiss

BIOS-Overclocker(in)
Wie ist es eigentlich, die Batterie ist ja ein Sack voll einzelner Zellen. Wird jede Zelle einzeln überwacht und der Status im Steuergerät abgelegt oder wie läuft es?
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Wird jede Zelle einzeln überwacht und der Status im Steuergerät abgelegt oder wie läuft es?
Nicht jede einzelne aber kleinere Blöcke/Zusammenschlüsse. Da ist sehr viel Regeltechnik dahinter da die Zellen beispielsweise auch untereinander austariert werden müssen und Verschleißerscheinungen kompensiert werden müssen.

Dass eAutos sicher nicht der Weißheit letzter Schluss sind und garantiert nicht für alle Anwendungen und Situationen sinnvoll ist auch klar. Aber so schwarzmalerisch wie hier würde ichs auch nicht sehen. Weder gehen Akkus nach 4 Wochen kaputt (sofern der Nutzer sie nicht mit 2% Ladestand abstellt...) noch gibts irgendein Lithiummengenproblem wenn sich die Wirtschaft darauf angepasst hat. Das dauert nur eben ggf. Jahrzehnte.
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Wie ist es eigentlich, die Batterie ist ja ein Sack voll einzelner Zellen. Wird jede Zelle einzeln überwacht und der Status im Steuergerät abgelegt oder wie läuft es?
Die Zellen sind in Gruppen und Blöcken eingeteilt. Diese werden dann überwacht. Die Zellen selber haben nur eine Schmelzsicherung die bei Kurzschluss einer Zelle einen sofortigen Brand verhindern soll. Wie gut das funktioniert... ...naja dazu äußer ich mich mal lieber nicht.
Die Regelung vom BMS um die Batterie im Gleichgewicht zu halten funktioniert sehr gut. Bis jetzt hatte ich noch kein Auto wo das Balancing der Blöcke mehr als ein paar mV Unterschied hatte.
Selbstentladung vom E-Autos ist bis zu 10% pro Woche Standzeit. Da muss man schon gut aufpassen regelmäßig nachzuladen. Es kommt auch immer stark drauf an wo das Auto steht und was es grad im Hintergrund macht.
 

WhoRainZone

BIOS-Overclocker(in)
Mit meiner Invidia Catback bin ich einer der lautesten im Ort, mal ganz abgesehen von den 2 i30N die hier rumfahren :D
Mit meinen popeligen 140PS geht auch nicht so viel, aber es reicht einigermaßen :)
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Der Auspuff vom alten C70/V70/850 sah immer aus als hätte da jemand ne riesen Blende dran getunt, aber es war der reale Durchmesser der durch die ganze Anlage ging um 5Zylinder einflutig zu dämmen und zu filtern.
Und auch der Sound der da raus kommt: Das war das Ergebnis nachdem der Hersteller versucht hatte ihn möglichst leise zu bekommen und er brabbelte trotzdem fröhlich vor sich hin.
Das amüsiert dann immer gegenüber denen die versuchen Sound zu erzwingen :D.

Aber im Auto hören will ich den Motor bei normaler Drehzahl nicht. Weder ein Brummen noch ein Fiepen.
 

Zeiss

BIOS-Overclocker(in)
Naja, kommt aus Auto an und wie es wirklich klingt, sprich ob es aufdringlich ist oder nicht. Im 7er hört man schon, dass da was Großes drin ist, aber doch sehr leise, wenn man voll durchlatscht ist es eher ein Fauchen als ein Böllern oder Brummen.
 

Chris-W201-Fan

PCGH-Community-Veteran(in)
Mein erstes Auto warn uralter 1er Fiesta mit 41 PS oder sowas. Da is mir aufm Heimweg vonner Kaserne zu Bundeswehrzeiten der Auspuff direkt hinterm Krümmer abgerostet.
Nicht mal nen Liter Hubraum, berghoch keine 50 Klamotten geschafft aber SOUND war da ohne Ende! :lol:
Das ist mir mit nem Auto vom DRK passiert, an der Ampel, auf einem der größten Plätze im Ort; Polo 6n, 1l Sauger, glaub 60 PS, rolle an die ampel im schubbetrieb, udn das teil fängt an krach zu machen wie ein Rennwagen. Um nmich rum die Fahrer am umdrehen und gucken, was da kommt ;)
Den beigen 6n mit rotem Kreuz drauf usw. hat ja keiner als verursacher wahrgenommen ;) :-D Gott sei dank ging es eh gerade zum DRK Rettungswache und Werkstatt, keine 2000m später war ich aus der Kiste raus ;)
Mit meiner Invidia Catback bin ich einer der lautesten im Ort, mal ganz abgesehen von den 2 i30N die hier rumfahren :D
Mit meinen popeligen 140PS geht auch nicht so viel, aber es reicht einigermaßen :)
Die N sind doch nur dann wirklich extrem laut, wenn se noch ohne OPF sind ;)
Meiner ist, so finde ich, nicht so tragisch ;) Klar, leise ist anders, aber nicht so laut, dass ich das als schlimmer empfinde würde als den R mit Akaprovic oder andere Autos mit entsprechenden Anlagen drunter. Klar, es gibt auch leisere, und ich hätte auch kein Problem damit, wenn der leiser flüstern würde, aber der N macht schon spaß ;)
 

Leonidas_I

Software-Overclocker(in)
Heute fuhr ein Tesla an mir vorbei als ich mich auf dem Fußweg zu meinem Auto befand. Ein derartiges Quietschen und Knarzen beim Überfahren einer kleinen Erhebung hätte ich vielleicht bei einem 250€ MTB von Real erwartet... So etwas hört man nicht einmal bei dem Toyota Aygo, aber Hauptsache, da ist n E-Motor drin.
Bin immer noch geschockt.
 

Schori

Software-Overclocker(in)
Mein erstes Auto warn uralter 1er Fiesta mit 41 PS oder sowas. Da is mir aufm Heimweg vonner Kaserne zu Bundeswehrzeiten der Auspuff direkt hinterm Krümmer abgerostet.
Nicht mal nen Liter Hubraum, berghoch keine 50 Klamotten geschafft aber SOUND war da ohne Ende! :lol:
Das gleiche ist mir mit meinem Peugeot 205 60ps passiert. Direkt am Krümmer ist das Hosenrohr abgefallen und lag auf dem Lenkgetriebe. Bin damit, nachts um 3 Uhr, 60 km heimgefahren. Das Teil war so krass laut und alles hat vibriert. :lol:
 

Mosed

BIOS-Overclocker(in)
Alleine schon die ganzen defekten Batterien, die durch Tiefentladung bei längerer Standdauer zerstört werden. :D :D :D 4 Wochen Amerika und dann steht das Auto mit defekter Batterie am Flughafen... ups.

Warum sollte der Akku nach 4 Wochen Tiefenentladen sein? Da ist ja kein Verbraucher aktiv, außer vielleicht die Zellüberwachung. Deine normale Batterie beim Verbrenner ist ja auch nicht ansatzweise leer... (klar, nicht ganz vergleichbar).
Und solange man das Auto nicht 4 Wochen in der Wüste bei 40 °C im Schatten abstellt sollte die Zelltemperatur auch kein Thema sein?!

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es die Möglichkeit geben wird echte Langzeitparker ans Stromnetz anzuschließen während der Parkdauer. Wobei die Frage ist, ob man ein Auto Monatelang am Flughafen parken würde...
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Warum sollte der Akku nach 4 Wochen Tiefenentladen sein? Da ist ja kein Verbraucher aktiv, außer vielleicht die Zellüberwachung. Deine normale Batterie beim Verbrenner ist ja auch nicht ansatzweise leer... (klar, nicht ganz vergleichbar).
Da musste etwas vorsichtig sein...
Klar, die reine Selbstentladung der Batterien (sowohl bei Elektroautos als auch von der Starterbatterie im Verbrenner) sind vernachlässigbar gering wenns nur um Wochen geht. Nur ist das mit dem "kein Verbraucher aktiv" leider ohne besondere Vorkehrungen bei beiden Modellen nicht so. Da stehen derart viele Systeme weiterhin unter Spannung und manche (wie etwa die Diebstahlsicherung, das System das ständig schaut ob dein toller Komfortschlüssel in der Nähe ist usw.) sind weiterhin aktiv, dass da durchaus ne handvoll Watt Leistung dauerhaft aus den Batterien gelutscht wird.

Als ich meine Kiste im Dezember dank Kurzarbeit und Weihnachten 3 Wochen nicht bewegt hatte hat das Ding seine liebe Mühe gehabt anzuspringen. Es ging noch, das Multimeter bescheinigte mir aber satte 11,7V auf der Batterie. Letztere ist zwar nicht mehr die neueste aber trotzdem - nach 4 Wochen wär da nix mehr gegangen.

Bei E-Autos dürfte das problem dank sehr viel höherer Kapazität lange nicht so ausgeprägt sein, dennoch würde ich wenn ich weiß das Teil muss nen Monat rumstehen zusehen dass der Ladezustand möglichst nicht allzu niedrig ist. Denn beim Verbrenner ne Starterbatterie zu reaktivieren oder notfalls zu tauschen ist kein großer Akt - ein tiefentladener Tesla dagegen ist ein ziemliches Problem.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
wie etwa die Diebstahlsicherung, das System das ständig schaut ob dein toller Komfortschlüssel in der Nähe ist usw.
Letzteres habe ich letztes Jahr noch gebaut und läuft im runter gefahren Modus mit <400uA (<100uA an maximal zwei Türsensoren, der Rest wird ganz "aus" geschaltet also auf <50uA pro Steuergerät) . Jetzt rechne mal hoch wie lange man damit an einem Fahrakku nuckeln kann ;) .
Im Zweifelsfall hast du (bei einem europäischen Auto) mehr Verlust durch irgend eine schlecht isolierte Zuleitung als durch die nach den erst 72h noch laufenden Steuergeräte. Die Asiaten ziehen z.T. die ersten ~10 Tage mehr weil es dort normaler Anwendungsfall ist das Auto nur am Wochenende raus zu holen, also soll voller Komfort (=Reaktionszeit) auch nach der Zeit noch da sein.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Ich müsste echt mal messen wie viel Strom an der Batterie so abfließt wenn das Auto einfach nur dasteht.
Tabellen aus den weiten des Neulandes sagen mir, dass der Ladezustand bei 11,7V noch etwa 20% beträgt. Meine Batterie hat 74Ah und da sie schon ein paar Jahre alt ist und auch eher nicht proppevoll war vorher sagen wir mal 80% geladen bei 80% Restkapazität waren noch 47 Ah drinne und 15Ah war Rest. Also 32 Ah verloren in 3 Wochen.

...das wäre ein Kriechstrom von 32Ah durch sagen wir 500 Stunden = 64 mA. Oder anders gesagt deutlich unter einem Watt Leistung.

Ich kann jetzt nicht einschätzen ob das viel oder wenig oder normal oder nicht normal ist aber so rein von den Größenordnungen der Zahlen her würde ich so 0,5W oder sowas schon für plausibel ansehen für das an Elektronik, was auch im Stand irgendwie was tun muss. :ka:
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Ein "aktives" Steuergerät an Klemme 30 darf in der Regel <100uA verbrauchen. 64mA wären also über den Daumen 640 Steuergeräte die noch nach irgend einer Aktivität scannen.
-> So viele sind dann in der Regel doch nicht in (d)einem Auto versteckt.

Wenn aber eines aus irgend einem Grund nicht schläft kann das alleine >50mA ziehen, das ist dann aber halt ein Defekt und nicht Normalzustand.
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Warum sollte der Akku nach 4 Wochen Tiefenentladen sein? Da ist ja kein Verbraucher aktiv, außer vielleicht die Zellüberwachung. Deine normale Batterie beim Verbrenner ist ja auch nicht ansatzweise leer... (klar, nicht ganz vergleichbar).
Und solange man das Auto nicht 4 Wochen in der Wüste bei 40 °C im Schatten abstellt sollte die Zelltemperatur auch kein Thema sein?!

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es die Möglichkeit geben wird echte Langzeitparker ans Stromnetz anzuschließen während der Parkdauer. Wobei die Frage ist, ob man ein Auto Monatelang am Flughafen parken würde...
So ein E-Auto macht im geparkten Zustand ständig irgendwelche Sachen.
12V Bordnetz wird bestimmt 2-3 mal pro Woche aus der HV Batterie nachgeladen.(wenn noch genug drauf ist)
Verbindung zum Hersteller über Mobilfunk mindestens 4-5 mal pro Stunde. (Wetterdaten, Standort, Fahrzeugstatus...)
BMS Balancing und Überwachung der HV Batterie.
Selbstchecks des HV Systems.
Dazu dann halt die ganz normalen Sachen wie Innenraumüberwachung, Abschleppschutz, Anspringen der ZV bei Funksignal in der Nähe usw...
Over-the-air Updates auf Steuergeräte.

Wir haben hier teilweise E-Autos die 10% der HV Batteriekapazität pro Woche einfach so verbrauchen. Keine Vorklima oder sonst was aktiv. Ist normal und deswegen müssen die Dinger regelmäßig ans Netz. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist die Kiste freizuschalten. Das ist aber nicht grade wenig Arbeit, wenn man den dann schnell mal wieder bewegen muss. Und selbst dann entläd sich die Batterie noch, wenn auch sehr langsam.

Bei älteren E-Auto HV Akkus kommt dann noch die stark ansteigende Selbstentladung der gealterten Zellen dazu. Wenn eine Karre oft am Schnelllader war(weil ja niemand nen Tag warten möchte bis man weiterfahren kann), dann verschleißt das die Zellen extrem schnell. Schnelllader sind nunmal tötlich für Akkus.

Ich müsste echt mal messen wie viel Strom an der Batterie so abfließt wenn das Auto einfach nur dasteht.
Tabellen aus den weiten des Neulandes sagen mir, dass der Ladezustand bei 11,7V noch etwa 20% beträgt. Meine Batterie hat 74Ah und da sie schon ein paar Jahre alt ist und auch eher nicht proppevoll war vorher sagen wir mal 80% geladen bei 80% Restkapazität waren noch 47 Ah drinne und 15Ah war Rest. Also 32 Ah verloren in 3 Wochen.

...das wäre ein Kriechstrom von 32Ah durch sagen wir 500 Stunden = 64 mA. Oder anders gesagt deutlich unter einem Watt Leistung.

Ich kann jetzt nicht einschätzen ob das viel oder wenig oder normal oder nicht normal ist aber so rein von den Größenordnungen der Zahlen her würde ich so 0,5W oder sowas schon für plausibel ansehen für das an Elektronik, was auch im Stand irgendwie was tun muss. :ka:

Für moderne Autos sind 20-50mA Ruhestrom auf dem 12V Netz nicht ungewöhnlich je nachdem wieviel der drin hat. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Mosed

BIOS-Overclocker(in)
Dann gibt es da aber noch einiges zu optimieren..,

Warum ruft das Fahrzeug irgendwelche Wetterdaten o.ä. ab und funkt ständig nach Hause, wenn es rumsteht? Vor allem, wenn das Fahrzeug checkt, dass es seit Tagen rumsteht, sollte es wohl mal in sowas wie einen Tiefschlaf gehen und nur noch das nötigste aktiv halten bzw. ab und zu einschalten.

OTAs haben auch nicht zu laufen, wenn ein Fahrzeug seit Wochen rumsteht und die Akkuladung spürbar abgenommen hat.

Einen Urlaub lang rumstehen sollte ein Auto schon abkönnen.

Aber die verantwortlichen Manager gehen wohl davon aus, dass jeder so wie sie jeden Tag stundenlang Auto fährt?! ;) :D
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Die Wetterdaten lassen sich super verkaufen. Aktuell liefern Autos deutlich genauere Wetterdaten als alle regulären Wetterstationen, weil es davon einfach viel mehr gibt.
Außerdem will der Hersteller ja immer über seine Flotte informiert sein. Windows sendet ja auch quasi alles was man macht an MS, die Autos mit SIM Karte machen jetzt das gleiche.
Man kann sogar ein Fahrzeug über Mobilfunk diagnostizieren. :D
Die Leute finden es doch total geil 24/7 von allem überwacht zu werden.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die Leute finden es doch total geil 24/7 von allem überwacht zu werden.
Da sagste was. Stimmt leider. :rollen:

Ich finds schon befremdlich das mein nun folgendes Auto ja zwingend mit eNotruf und SIM und haste nicht gesehen immer weiß wo es (und damit ich) ist. Es stört mich zwar nicht wirklich da ich nicht in geheimen Missionen unterwegs bin und manche Funktionen sind ja auch sinnvoll (lange nicht alle...) aber persönlich ist mir noch komisch bei sowas. Aber ich kanns nicht ändern - ich benötige beruflich genauso ein Auto wie ein Smartphone. Is eh immer klar wo ich rumlaufe :ka:
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Als mir ein Kollege vor ca. 4 Jahren erzählte, dass er zu seinem Auto ne App hat war ich sprachlos und sehr verwundert. Was? Wozu? Wo ist der Sinn? Kannst du es rufen? KITT?

Mein neuer gebrauchter S204 ist zum Glück noch Generation Offline. Meine Verwunderung zu diesem Onlinefeature werde ich wohl so schnell nicht anwerfen können.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
So ne App is schon geil. Ich kann damit dem Paketboten den Kofferraum aufmachen damit er ein Paket rein legen kann. Danach wieder zu. Ich kann jederzeit heizen oder kühlen wenn nötig. Oder die Schieben nen Spalt aufmachen. Nachgucken wo genau das Auto steht, es aus der Parklücke raus fahren lassen oder rein.. Den Aktuellen Ladestand abfragen, gucken ob noch geladen wird, Werkstatttermine vereinbaren.. Wennich am Handy am Google Maps was suche oder gefunden hab kann ich das mit einem Druck direkt ins Navi vom Auto schicken und wenn ich einsteige is das Zeug da... Praktisch is das schon.

Der Stromverbrauch geht zumindest bei unseren Autos permanent zurück. Die längste Zeit waren mal knapp 4 Wochen. Auto bei 80% abgestellt und nach 27 Tagen waren noch 56% drin... ging eigentlich. Später dann im Portal nachgesehen dass er wirklich zuerst noch normal "nach Hause" telefoniert hat, das wurde aber weniger und weniger. Und ab dem 13. Tag war quasi Tiefschlaf angesagt. Da hat er nur noch 2% verloren in den 14 Tagen. Der andere Teil ging in den ersten 12 Tagen weg...

Aber ist schon so. Wenn man den Sentry-Mode mit permanenter Umgebungsüberwachung und Videoaufzeichnung laufenlässt, alle Alarme auf an, Innenraumüberhizungsschutz aktiv und so weiter.. das verbraucht halt alles.

Wenn man mit weniger Spielerein auskommt beläuft sich der Verlust auf weniger als 1% am Tag... Seit dem Computer-Upgrade pennt mein Auto auch schneller ein und schläft länger und tiefer. Der Vampierverbrauch is deutlich gesunken.
 

Zeiss

BIOS-Overclocker(in)
Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich mit dem ganzen Rotz soll. Das Einzige, was interessant wäre, ist A2DP, hat meiner leider nicht, mehr aber auch nicht. Navi reicht mir das vom Auto, also stinklangweiliges mit TMC.
 
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