News "Defekte" CPUs auf Asrock-Boards: AMD sieht den 9800X3D nicht "abrauchen"

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Der Standard ist Müll und da sind sich nunmal auch alle einig.

Und nein, daran ist nicht Nvidia schuld, habe ich nirgends behauptet und werde ich auch nicht tun. Nvidia ist schuld an einem 575W Monster, was ich nicht gut finde; aber nicht an dem Standard an sich!
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Dieses Gerücht hält sich leider wacker. Natürlich ist Nvidia für den 12VHWPR und somit dem Standard mitverantwortlich. Nvidia und Dell waren die Sponsoren und gemeinsam mit anderen PCI-SIG-Mitgliedern an der Entwicklung beteiligt. Das Ergebnis wurde letztlich durch die PCI-SIG standardisiert und von Intel in den ATX-Standard übernommen.
 
Aber die Begründung fehlt vollkommen,
???
Außendarstellung/Stellungnahme zu Defekten hat genauo was mit dem ersetzen defekter Ware zu tun?
Was genau?

Es hat was mit dem Service am Kunden zu tun, da gehe ich mit. Aber solange nicht klar ist was ist, kann ich das nachvollziehen nichts zu sagen.

Am Wichtigsten ist die reibungslos laufende RMA.


Das ist ja nun das Mindeste, dass defekt Ware ordnungsgemäß ersetzt wird, oder stellst du das als Privatanwalt von AMD etwa auch zur Disposition?
Mhh, dann schau mal in die Welt, hat VW die kaputten Steuerketten ersetzt? Hat BMW die Turbolader ersetzt? Das kann ich so weiter ziehen.
Selbstverständlich sollte das so sein, aber Selbstverständlichkeit sieht halt anders aus.

Hat 0 mit AMD zu tun, im übrigen ist es ziemlich dreist als NV Anwalt mir hier etwas zu unterstellen. Ich habe ziemlich genau den gleichen Tenor bei Intels Problemen mit den K CPUs gehabt und lobend hervorgehoben, dass man die Garantie (Ohne wirklich rechtliche Not) auf 5 Jahre verlängert hat und dann sogar boxed und Tray inkludiert hat. Genau so habe ich bei NV darauf gepocht dass hier nur eine kleine Schuld vorliegt, insoweit man eben Stecker eben mitentwickelt hat.


Du entwickelst uns bestimmt bald einen bessereren Standard mit der Zielvorgabe das Kabelwirrwar zu reduzieren.
Ziemlich easy wenn man ehrlich ist, MegaFit wäre bspw. schon in einer 6 PIN Lösung besser als die jetzige 12 PIN Lösung! Ein 8 PIN MegaFit mit 600W spezifizieren und fertig ist die Kiste.
Wir können gerne über den Begriff diskutieren, ich glaube aber, dass ich dir meine Definition nahegelegt habe, am Ende nenne es wie du willst, mir egal.

Für mich ist BILLIG mit minderwertigen Komponenten besetzt und mit geringerem Leistungsumfang; günstig ist für mich dagegen ein gleicher Leistungsumfang mit nur geringen Abweichungen nach unten.

Habe aber nichts dagegen, wenn du für dich eine andere Begriffsdefinition hernimmst, aber bitte akzeptiere du auch meine.
Das Ding an der Sache ist ja, das AMD und Intel selbst mit XMP/EXPO werben.
Finde ich absolut nicht gut und ist ein Punkt den man mit den Herstellern diskutieren müsste; wenn nicht eben praktisch kein Fall bekannt ist, wo eine RMA abgelehnt wurde wegen OC! Wobei ich nicht entscheiden kann, ob ein Nachweis unmöglich ist (wovon ich aber ausgehe) oder aber der Hersteller erst gar kein Interesse daran hat, dies nachzuweisen?
Solange also dieses Problem mit AsRock, AMD und dem RAM besteht und wenn ALLE verwendeten Teile auf einer Kompabilitäts-Liste, z.b. RAM-QVL stehen und diese Sachgemäß verbaut worden sind, dann ist einer der 3 Hersteller (von CPU, Board oder RAM) verantwortlich und muss den Fehler beseitigen, Austausch liefern oder Geld erstatten.
Die Scheiße ist nur, dass du im Zweifel derjeninge bist, der "beweisen" musst, welcher der drei nun Schuld hat! Bspw. (nicht, dass dies schonmal passiert ist) schickst du die CPU zu AMD und die weisen nach, dass es eine Überspannung war (wovon ja anhand des Schadensbildes auszugehen ist) und schicken dir die defekte CPU zurück; dann ab zum MB Hersteller der dir sagen wird, "warum schickst du mir ne CPU?" und schickt sie dir auch zurück, dann fängt die Diskussion an und bis du was erreichst ist Weihnachten und der 10800X3D wird ausgeliefert!


100.000 verkauften 9800X3D
Das müssten meines Erachtens nach viel mehr sein, alleine MF hatte in den ersten 2 Wochen 2025 schon fast 15.000 Exemplare ausgeliefert und dürfte mit großem Abstand nicht der größte Hersteller sein. Die CPUs werden in die Millionen gehen.


Zumal wir bei 9800X3D von im Schnitt deutlich unter 5 Monaten Lebensdauer liegen. 5 Monate nach Launch des 14900K lag die Zahl bekannter Ausfälle zum Beispiel noch bei Null.
Naja, die Fehler dürften wohl anders gelagert sein. Der AMD scheint an irgendeiner Stelle zuviel Spannung zu bekommen und brennt quasi durch (zumindest würde ich die Fehler so deuten), der Intel hat zuviel Spannung bekommen und ist dadurch schneller gealtert; dazu hat die Intel CPU ja so gut wie nie einen Totalausfall erlitten, sondern litt nur unter sporadischen Abstürzen.


Die Frage bei AMD ist halt, kann der Fehler auch noch im späteren Verlauf kommen? Oder durchläuft die CPU das Motto "never change a running system" und wenn es einmal läuft, dann auch stabil? Also kommen noch mehr kaputte CPUs auf uns zu die jetzt schon im Einsatz sind, oder nicht?


Über 100 defekte CPUs bei 100.000 verkauften 9800X3D ... entsprächen einer Fehlerquote von klar über einem Promille
Also wenn meine Mathekenntnisse mich hier nicht im Stich lassen, liegt die Fehlerquote bei genau einem Promille in dieser Rechnung, nicht klar darüber und schon gar nicht in der Nähe von 1%! Über 100 lässt die Aussage zwar richtig werden, aber hat irgendwie einen falschen Subkontext, inbesondere der nächste Halbsatz
und lägen somit noch recht nahe an einem Prozent.
wird dann etwas ad absurdum geführt; denn man liegt näher an 0% denn an 1%!

Wie gesagt, die Anzahl der verkauften Einheiten dürfte bei weit weit über einer Milion liegen und die Fehlerquote somit bei weniger als 1 Promyria liegen.
Dieses Gerücht hält sich leider wacker. Natürlich ist Nvidia für den 12VHWPR und somit dem Standard mitverantwortlich. Nvidia und Dell waren die Sponsoren und gemeinsam mit anderen PCI-SIG-Mitgliedern an der Entwicklung beteiligt. Das Ergebnis wurde letztlich durch die PCI-SIG standardisiert und von Intel in den ATX-Standard übernommen.
Ja, aber eben nicht alleine. Da waren andere Hersteller wie AMD und Intel beteiligt soweit ich weiß. Ich kann aber doch nicht Nvidia eine alleinige Schuld an einem gemeinsamen Standard geben; das macht in meinen Augen keinen Sinn, da waren zuviele Köche dabei, als das ich kleiner Wicht sagen könnte, Nvidia hat zu x% Schuld an dem Stecker.
Ich übertakte seit über 20 Jahren und bisher war es eigentlich IMMER safe, ohne Spannungserhöhung zu übertakten. Bei moderaten Spannungserhöhungen litt die Haltbarkeit. Ich bin kein Hardcore-Overclocker, aber unerfahren bin ich garantiert nicht.
Vorsicht, Spannung auf Auto stehen zu lassen ist schon seit mind. einem Jahrzehnt ein großes Problem. Je nach MB haben die nach oben quasi kein Limit und geben Saft drauf bis der Arzt kommt. Also Spannung fixieren auf Stock und dann OC ist auch heute meines Wissens nach noch sicher.
 
AVX512 -> AVX2
Bei R24 werden halt 512 genutzt, das kann der Intel ja nicht (iirc, korrigiere mich wenn ich falsch liege).

Sowohl Prime95 als auch CB24 beherrschen AVX512 und eine CPU, bei der nur AVX2 freigeschaltet ist, sollte man somit erst recht ausgelastet bekommen. Macht der CB24 auf Intel aber eben aus irgend einem Grund nicht und umgekehrt Prime 95, zumindest 8k, nicht auf Ryzen. (Ursache da mit ziemlicher Sicherheit der IOD: "in Place" ist zwar gut, um Kerne zu strapazieren, bedeutet aber auch wenig Last auf dem Speichercontroller.)

Naja, die Fehler dürften wohl anders gelagert sein. Der AMD scheint an irgendeiner Stelle zuviel Spannung zu bekommen und brennt quasi durch (zumindest würde ich die Fehler so deuten), der Intel hat zuviel Spannung bekommen und ist dadurch schneller gealtert; dazu hat die Intel CPU ja so gut wie nie einen Totalausfall erlitten, sondern litt nur unter sporadischen Abstürzen.


Die Frage bei AMD ist halt, kann der Fehler auch noch im späteren Verlauf kommen? Oder durchläuft die CPU das Motto "never change a running system" und wenn es einmal läuft, dann auch stabil? Also kommen noch mehr kaputte CPUs auf uns zu die jetzt schon im Einsatz sind, oder nicht?

Klar, wenn ein AMD wegen hoher Spannungen nur eine begrenzte Zahl von Betriebsstunden übersteht, dann ist das ein ganz anderer Fehler, als wenn ein Intel wegen hoher Spannungen nur eine begrenzte Zahl von Betriebsstunden übersteht. Schließlich steht bei einem "AMD" drauf und beim anderen nicht, das ist der wichtigste Unterschied im Universum überhaupt! :rolleyes:

Grundsätzlich sind solche Prozesse immer integrativ. Es geht darum, wie viel Strom wie lange geflossen ist. Ob wenig sehr lange oder ob viel sehr kurz ist für Alterung egal, man muss aufgrund des extrem exponentiellen Verhältnis halt nur darauf achten, dass schon kleine Unterschiede den Verschleiß von Wochen binnen Minuten verursachen oder umgekehrt auf Jahrzehnte dehnen können. Je nach Schaltkreis über eine Spanne von wenigen Zehntelvolt. Aber grundsätzlich wird eine CPU, die mit leicht zu hohen (oder gar spezifizierten) Einstellungen betrieben wird, irgendwann genau das gleiche Fehlerbild entwickeln, dass eine deutlich überzogene CPU kurz nach dem Einschalten zeigte. (Vorausgesetzt, sie stirbt am low-power Ende der Verteilung nicht lange vorher aus einem ganz anderem Grund.)

Wenn das @spec erst nach 100 Jahren passiert, interessiert aber keinen und wenn es @sinnvollem OC nach 10 Jahren geschieht, auch nur wenige. Ein akutes Problem hat man dagegen, wenn es wegen problematischen Werten nach 0,001 Jahren geschieht – und fehlerfreie Arbeit nach 0,01 Jahren sagt nichts über die Lage nach 0,1 oder nach 1,0 Jahren aus. Beim 14900K waren z.B. für die Nutzung als Minecraftserver mit multiplen Instanzen einigermaßen belastbare Statistiken verfügbar und wenn ich mich richtig erinnere, liefen die Systeme 1-2 Quartale problemlos und musste dann im dritten ausgetauscht werden. Im vierten wären sie sonst vermutlich ausgefallen. Ähnliche Relationen waren Jahre zuvor bei SNDS-OC zu beobachten. In beiden Fällen wurde versucht, die maximale Leistung rauszuholen, ohne Schäden zu verursachen, aber man vergaß wichtige Aspekte zu berücksichtigen (einmal, weil es noch keine Erfahrung mit 130-nm-Transistoren gab, das zweite Mal weil niemand daran gedacht hat, Desktop-Boost-Algorithmen auf Minecraft-Server-Tauglichkeit zu prüfen). Bei der Ryzen-7000-Geschichte wurden dagegen grundfalsche Werte eingestellt, sodass man nicht versehentlich vom gelben in den orangen Bereich rutschte, sondern direkt in den rot-violetten hüpfte. Betroffene Systeme hatten teils weniger als eine Stunde bis zum Totalausfall. Vermutlich hätte man da nach 30 Minuten schon spezifische Fehler entdecken können, nur waren die User da eben noch an der Einrichtung des Systeme und haben nichts bemerkt. (Nicht, dass es bei einem Bemerken noch großartig Rettungsmöglichkeiten gegeben hätte. Übertaktete, alternde CPUs kann man noch massiv zurücktakten und auf ein paar Jahre Lebensdauer hoffen. Aber wenn man @stock und @auto war?)

Da geht es einfach um Größenordnungen und deswegen sind Ausfallraten von "0,113 Prozent" (oder was immer die genaue Zahl auf 100.000 bezogen aktuell ist) auch nahe an 1,0 Prozent dran, aber relativ weit von 0,01 oder 0,0001 Prozent entfernt. Erschwerend kommt hinzu, dass man bei komplex angesteuerten CPUs erst einmal herausfinden muss, welche Szenarien überhaupt für die kritischen Werte sorgen und somit zu zählen sind – siehe "8-16 Instanzen Minecraft Server auf Desktop-CPU". Minecraft spielen konnte man auf den Dingern vermutlich bis zum biologischen Ableben des Spielers und das nicht wegen der allgemein geringeren, sondern wegen der anders verteilten Anforderungen. Bei Ryzen-Systemen ist die Aufklärung leider noch schwieriger, weil deren internes Power-, Voltage- und Clock-Management weitaus komplexer und vor allem eine Black Block ist. Cool, wenn man das Ding einfach auspackt, hinstellt und sich über die @Stock schon sehr am Optimum liegende Leistung freuen kann. Aber ein echtes Hindernis, wenn tiefe Systemabläufe nachvollziehen möchte. Und da haben die 14900K-Erfahrungen ja schon gezeigt, dass die meisten Anwender das nicht einmal wollen/können, sondern nur das Endresultat gepostet haben. "Irgendwas ist gehörig schiefgelaufen" erlaubt aber keine Behebung der Ursache, außer man meidet sämtliche beteiligten Komponenten – was aber bei "AM5", "X3D" und ggf. "Asrock" ziemlich schmerzhaft wäre.
 
Fand es bei meinem 9800X3D ziemlich ungesund, von 50°C Idle direkt auf 95°C Last. Habe im BIOS die CPU Current Capability manuell auf 110% gestellt, und nun nur noch 85-90°C. Finde das einfach gesünder.
 
Schließlich steht bei einem "AMD" drauf und beim anderen nicht, das ist der wichtigste Unterschied im Universum überhaupt! :rolleyes:
Nein, Thorsten so war das nicht gemeint und auch nicht im Ansatz so geschrieben.

Mir ging es darum, dass bei Intel die CPU ja nichtmal einen kompletten Tot stirbt und eher an viel zu schneller Degration leidet. Bei AMD scheint es in meinen Augen keine Degradierung zu sein, sondern ein deutlich zu intensiver Impuls der zum Exitus führt und ja, das sind für mich ziemlich unterschiedliche gelagerte Dinge.


Im vierten wären sie sonst vermutlich ausgefallen.
Gab es damals Totalausfalle, diese müssen an mir vorbeigegangen sein. Ich hab nur von denen mitbekommen die sporadisch ausgefallen sind.


Da geht es einfach um Größenordnungen und deswegen sind Ausfallraten von "0,113 Prozent" (oder was immer die genaue Zahl auf 100.000 bezogen aktuell ist) auch nahe an 1,0 Prozent dran, aber relativ weit von 0,01 oder 0,0001 Prozent entfernt.
Sorry, aber das hört sich einfach falsch an und mir wird dann Fanboyism unterstellt und dann hab ich ein Problem. Wenn hier Promillewerte, die offensichtlich noch falsch sind, weil die Bezugsgröße nicht passen kann (wie gesagt, MF wird nich 15% aller weltweiten 9800X3Ds verkauft haben und der Verkauf war sicherlich nicht Mitte Januar beendet) in den Prozentbereich gehoben werden, dann frag ich mich leider wo dein Problem ist?

Sorry für die deutlichen Worte, aber wenn User mir irgendwas unterstellen, ist mir das relativ egal. Aber wenn ein Redakteur mit völlig verdrehten Fakten mir versucht was anzurichten, dann muss man wirklich fragen dürfen, was ist da los?
 
Ich habe dich gefragt aus welchem Grund es Bashing sein soll und warum du es als solches einordnest.
Wenn sich ein Hersteller nicht oder unzureichend äußert und das kritisiert wird, verstehst du das als Bashing? Weil?
Steht doch da: Was hat eine Stellungnahme zu Defekten mit der gewohnten Praxis zu tun defekte Ware auszutauschen?
Das sind zwei verschiedene Sachverhalte.
Mhh, dann schau mal in die Welt, hat VW die kaputten Steuerketten ersetzt? Hat BMW die Turbolader ersetzt? Das kann ich so weiter ziehen.
Und die Tatsache, dass irgendwelche Firmen kaputte Ware nicht getauscht haben und die Kunden betrogen haben ist dein Argument warum man das bei AMD durchgehen lassen könnte?
Hätte Nvidia also bei den fehlenden ROPS nicht auch alle Karten tauschen müssen, weil ist ja nicht so schlimm?
Ich habe ziemlich genau den gleichen Tenor bei Intels Problemen mit den K CPUs gehabt und lobend hervorgehoben, dass man die Garantie (Ohne wirklich rechtliche Not) auf 5 Jahre verlängert hat und dann sogar boxed und Tray inkludiert hat.
Soviel Lob habe ich da nicht gefunden, meist nur Kritik und irgendwas mit sofortiger Verkaufsstopp und "ok". Aber sei es drum.
 
Ja, aber eben nicht alleine. Da waren andere Hersteller wie AMD und Intel beteiligt soweit ich weiß. Ich kann aber doch nicht Nvidia eine alleinige Schuld an einem gemeinsamen Standard geben; das macht in meinen Augen keinen Sinn, da waren zuviele Köche dabei, als das ich kleiner Wicht sagen könnte, Nvidia hat zu x% Schuld an dem Stecker.
Jetzt verdreh mal nicht die Aussagen. Ist es heutzutage denn echt so schwer, einfach mal zuzugeben, wenn man mit einer Aussage daneben lag?
Du hast zuvor eindeutig formuliert, Nvidia wäre nicht Schuld an diesem Standard. Was eine Beteiligung ausschließt. Und das ist eben falsch. Um prozentuale Anteile ging es dabei nicht. Aber nebenbei bemerkt, darf man aufgrund der Dokumentation und Sachlage sehr wohl annehmen, dass Nvidia zumindest die treibende Kraft hinter dem Standard war.

Dass ausgerechnet AMD an der Entwicklung beteiligt gewesen sein soll, dafür ist mir keine Quelle bekannt. Nur weil AMD, wie auch zig andere Unternehmen, Mitglied der PCI-SIG ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie direkt an der Entwicklung des 12VHPWR-Standards beteiligt waren.
 
Und die Tatsache, dass irgendwelche Firmen kaputte Ware nicht getauscht haben und die Kunden betrogen haben ist dein Argument warum man das bei AMD durchgehen lassen könnte?
Habe ich doch gar nicht behauptet, ich sage nur, dass das was die drei Hardware Hersteller tun, nicht völlig selbstverständlich ist.

Dennoch ist es richtig und wenn sie es nicht tun würden wäre es falsch.




Soviel Lob habe ich da nicht gefunden, meist nur Kritik und irgendwas mit sofortiger Verkaufsstopp und "ok". Aber sei es drum.
Ich finde da nichts anderes, sehe hier tatsächlich einen Unterschied, ein 9800X3D habe ich in Workstations noch nicht gesehen, bin vieleicht aber schlecht informiert.




Jetzt verdreh mal nicht die Aussagen
Sorry, ich verdrehe nichts. Gerne stehe ich dazu, dass meine Aussage falsch formuliert war, allerdings war es eben auch ein Kontext, mir wurde vorgeworfen Fanboy zu sein.

Meine komplette Meinung dazu, ja Nvidia hat eine Schuld an dem Standard, den ich grottig finde. Wieviel kann ich nur vermuten und würde (komplett subjektiv) vermuten, dass Nvidia einen riesigen Anteil hat. Dennoch ist der Standard von der SIG verabschiedet worden und da sitzen dann auch Intel und AMD mit an Bord und müssen sich mind. Gefallen lassen, dass sie es nicht verhindert haben.
 
Sorry, aber wir sind hier in einem Enthusasten-Forum. Na klar, müssen tut man überhaupt nichts. Aber wenn ich mittlere vierstellige Beträge für neue PCs mit explizit beworbenen OC-Komponenten ausgebe, möchte ich auch was tweaken. Bis aus XMP/EXPO fahre ich im Alltag natürlich kein OC.

Ich übertakte seit über 20 Jahren und bisher war es eigentlich IMMER safe, ohne Spannungserhöhung zu übertakten. Bei moderaten Spannungserhöhungen litt die Haltbarkeit. Ich bin kein Hardcore-Overclocker, aber unerfahren bin ich garantiert nicht.

Wir wissen ja bei den meisten defekten CPUs überhaupt nicht, warum sie über den Jordan gegangen sind, aber wenn da wirklich nur die aktivierung eines beworbenen Speicherprofils für verantwortlich ist, würde das auf mich keinen guten Eindruck machen.
Da es nur knapp 100 Betroffene Chips sind, kann man wohl ein generelles Problem mit einem EXPO Profil des RAMs sein, oder was meinst du?
Die im XMP / EXPO hinterlegte Spannung setze ich gerne zusätzlich manuell um sicher zu gehen, in der Vergangenheit wurde das selten nicht übernommen.
Intel GPUs brauchen noch neben rBAR für den Idle "PCIe ASPM". Im Nachhinein schaue ich in HwInfo64 noch nach, ob Spannungen durch XMP + Auto-Einstellungen abnormal hoch eingestellt wurden (VDDG, VDDP, SoC).
Mal abgesehen davon, dass EXPO für den RAM ist und mir nicht schlüssig ist, warum dadurch eine CPU abrauchen sollte. Das war ein Beispiel von mir, dass das Einstellen von EXPO nahezu sicher ist. Die Betroffenen Nutzer der knapp 100 defekten Chips, werden schon wissen, was sie noch so getunt haben.
 
Da es nur knapp 100 Betroffene Chips sind, kann man wohl ein generelles Problem mit einem EXPO Profil des RAMs sein, oder was meinst du?
Was die Ursache für die 100 defekten CPUs ist... darüber kann man ohne genauere Hintergründer eh nur wild spekulieren. Ich fand es nur schwierig, zu behaupten, dass ein User selbst Schuld ist, wenn er sowas wie EXPO und PBO aktiviert. Wenn dadurch etwas kaputt gehen sollte ist es imo ein extremes Fehldesign von AMD. Wenn aktuelle Hardware zu empfindlich für sowas ist, sollten solche Eingriffe einfach komplett unterbunden werden. Oder der Hersteller beißt halt die Zähne zusammen und nimmt das auf seine Kappe.

Aber zu behaupten, der User ist zu dumm und hätte da die Finger von lassen sollen ist da absolut nicht angebracht. Die User hätten demnach auch die Stecker bei ihren 4090-Karten richtig einstecken sollen. Aber auch das war etwas, was Nvidia vom Design her verhindern hätte müssen. Das sind alles Consumer-Produkte, die auch von nicht so fachkundigen Leuten benutzt werden. Wenn ich mich da jetzt in meinen Nerd-Elfenbeinturm setze und und die "dummen" User belächle, ist das mindestens ignorant.

Aber wir wissen, wie gasgt nicht, warum die 100 CPUs gestorben sind.
 
Mal abgesehen davon, dass EXPO für den RAM ist und mir nicht schlüssig ist, warum dadurch eine CPU abrauchen sollte.
Weil hohe RAM-Taktraten und EXPO-Einstellungen eine höhere SoC-Spannung der CPU (teils auch weitere wie VDD I/O, VDDP) erfordern um stabil zu laufen oder als indirekte Folge der hohen Taktraten durch das BIOS automatisch zu hoch eingestellt wurden und damit einige Nutzer ihren 7800X3D grillten. Nun kann man mit aktuelleren BIOS-Versionen 1,3 Volt nicht mehr überschreiten.
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Zuletzt bearbeitet:
Ginge es um Intels XMP, wäre diese Entschuldigung eingeschränkt nachvollziehbar. Aber EXPO wurde von AMD explizit als 1-Click-Lösung für AMD-Plattformen geschaffen. Also sollte kein EXPO-Profil Taktraten anstreben, die für AMD-CPUs unverträgliche Spannungen anfordern, geschweige denn diese einstellen.
 
Aber EXPO wurde von AMD explizit als 1-Click-Lösung für AMD-Plattformen geschaffen. Also sollte kein EXPO-Profil Taktraten anstreben, die für AMD-CPUs unverträgliche Spannungen anfordern, geschweige denn diese einstellen.
AMD empfiehlt EXPO zwar als Lösung für das Übertakten von Speicher, weist auf derselben Seite aber darauf hin, dass die Garantie damit erlischt ^^ Also garantieren tun sie gar nichts, sie schaffen nur eine Marketing-Möglichkeit, denn mehr ist Intels XMP auch nicht. Ferner sagt AMD, ich zitiere: "Benutzer tragen sämtliche Risiken und die vollständige Haftung für die Folgen von Übertaktung und/oder Undervolting von AMD Prozessoren, u. a. und ohne Einschränkung für Defekte oder Schäden an der Hardware, reduzierte Systemleistung und/oder Verlust, Beschädigung oder Sicherheitsrisiken in Bezug auf Daten." – also genau das, was bei RAM-OC passiert, wenn man nicht aufpasst, eine schlechte CPU erwischt oder die Stabilität erst gar nicht testet.
 
Ich habe von den EXPO-Geschichten mittlerweile komplett Abstand genommen. DDR5-5600 ist das, was AMD mehr oder weniger garantiert. Alles darüber ist es nicht und macht vor allem im Betrieb mit vier Modulen (DDR5-3600 sind garantiert, mehr nicht) auf AM5 massiven Ärger. Schaut man sich auch mal die RAM-Temperaturen genauer an bei echter Belastung (zum Beispiel mit dem Karhu-RAM-Test) und kombiniert das mit Gehäusen mit sehr wenig bis keinem Airflow (zum Beispiel das Fractal Design Terra), wird man ganz schnell feststellen, dass 1,25v den RAM wegglühen lassen. Selbst bei 1,1v und JEDEC wird es eng. Man kann förmlich sehen, wie ab ca. 65 Grad die ersten Rechenfehler im Karhu auftauchen.

Leider macht AMD massivst Marketing damit und jeder noch so dolle Influencer-Geschädigte bekommt es hin das zu aktivieren. Ja, erwartet förmlich, dass dies der Standard sei und laufen muss!!!111elf.
 
AMD empfiehlt EXPO zwar als Lösung für das Übertakten von Speicher, weist auf derselben Seite aber darauf hin, dass die Garantie damit erlischt ^^ Also garantieren tun sie gar nichts, sie schaffen nur eine Marketing-Möglichkeit, denn mehr ist Intels XMP auch nicht. Ferner sagt AMD, ich zitiere: "Benutzer tragen sämtliche Risiken und die vollständige Haftung für die Folgen von Übertaktung und/oder Undervolting von AMD Prozessoren, u. a. und ohne Einschränkung für Defekte oder Schäden an der Hardware, reduzierte Systemleistung und/oder Verlust, Beschädigung oder Sicherheitsrisiken in Bezug auf Daten." – also genau das, was bei RAM-OC passiert, wenn man nicht aufpasst, eine schlechte CPU erwischt oder die Stabilität erst gar nicht testet.

Das die Garantie erlischt, ist okay. Schließlich beinhaltet die Garantie auch stabilen Betrieb und der kann jenseits der Specs nicht garantiert werden; dafür sind letztere ja da. Dies gilt erst recht für möglicherweise weitere betroffene Hardware, denn EXPO betrifft halt auch RAM und Mainboard. Aber wenn EXPO-Profile grundsätzlich nicht mit Ryzen-CPUs genutzt werden können, dann läuft etwas falsch und man müsste AMD samt Partnern irreführende Werbung (also Betrug) vorwerfen. Wenn ich nur genug Speicherspannung in Controller und Chips jage, kriege ich schließlich jeden halbwegs brauchbaren RAM auf die mit EXPO typischerweise versprochenen Taktraten – auf einer Sockel-1700-Platine, die, wenn ich es weit genug übertreibe, 5 Minuten nach ausgehen das LN2-Vorrats (oder ggf. auch schon deutlich früher) das einzige am System ist, was man noch ein weiteres Mal verwenden kann.

EXPO suggeriert aber im Kontrast dazu den Anspruch, alltagstauglich auf AM5-Systemen zu sein und wird von AMD auch so bei Ryzen-CPU-Launches beworben. Dafür müssen dann auch alltagstaugliche Spannungen verwendet werden. XMP macht das übrigens meinem Wissen nach (auch wenn es Ausnahmen geben könnte – auf Intel-Plattformen haben halt nicht CPU- und RAM-Hersteller die Kontrolle über Power und Spannungen, sondern Asrock/Asus/Biostar/Gigabyte/MSI) und garantiert zwar ebenfalls nicht, dass alles immer fehlerfrei funktioniert, sehr wohl aber, dass die versprochenen Einstellungen auf mindestens einem Intel-Mainboard erfolgreich getestet wurden.
 
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