AW: "Das war's für mich und Steam endgültig" - Leserbrief der Woche
Ich nutze seit Anfang an Steam und kann mich in den ganzen Jahren vielleicht an 5 Gelegenheiten erinnern wo Steam irgendwie genervt hätte. Erstens gehen 95% der SP-Spiele auch im Steam Offlinemodus,
Ist der denn neuerdings aktivierbar, wenn man bereits offline ist?
Als ich es vor 1-2 Jahren das letzte mal gezielt probiert habe, kam nur ein "dieses Spiel ist nicht bereit für den offline-Modus". Wofür EP2 sonst bereit sein sollte, wenn man es nicht SP-spielen kann, weiß ich bis heute nicht.
ΔΣΛ;6440403 schrieb:
Ist schon korrekt was Markus A. schreibt, leider eine Negativentwicklung den wir den Parasitären Raubkopierern verdanken dürfen, PC Spieler verlieren immer mehr Kontrolle über ihre gekauften Spiele.
Noch ein Wort zu den Raubkopierern, die sind der letzte Abschaum, die niedrigste Lebensform in meinen Augen, denen und nur denen haben wir erst Steam und Co zu verdanken.
Raubkopierer haben damit nur bedingt etwas mit Raubkopierern zu tun. Bei Steam mag man vielleicht noch daran geglaubt haben, aber spätestens die Konkurrenten, die Jahre später starteten, wussten bereits von Anfang an, was sich die meisten schon zum Steam-Start gedacht haben: Die einzige Gefahr für Raubkopierer ist totlachen.
Schon lange vor Steam konzentrierten sich Cracks fast ausschließlich darauf, den Kopierschutz komplett aus dem Spiel zu entfernen. Da ist es dann auch egal, ob dieser als CD-Erkennung oder Online-Server ausgeführt wird - weg ist weg. Ein Ausweg wären nur always-on/semi-cloud-Konzepte, bei denen ein Teil der Berechnungen tatsächlich auf dem Server abläuft und somit die auf der Festplatte befindlichen Daten alleine gar nicht lauffähig sind. Bislang wird dieses Konzept aber afaik ausschließlich von World of Tanks/Battleships/Warplanes genutzt.
Gegen Raubkopierer hat Steam somit gar nichts gebracht (oder hab ich irgendwie verpasst, dass die Publisher seit Jahren frohlocken, dass es keine Raubkopien mehr gibt und sie ihre
Bugsammlungen Spiele endlich zu günstigen Preisen anbieten können, weil sie 10 mal mehr gekauft werden?). Was Steam extrem wirkungsvoll bekämpft hat, ist der Gebrauchtmarkt und das Retail-Geschäft. (und das Bedürfnis von Entwicklern, auch nur halbwegs stabile Gold-Master zu schaffen. Wozu auch ein Spiel rechtzeitig fertig entwickeln und den Patchaufwand minimieren, wenn der Nutzer eh mehrere GB runterladen muss?)
erschreckend was manche hier für eine Ansicht vertreten!
Wenn Steam/Valve Euch Leistung vertraglich anbietet und zusichert, dann ist es egal Warum, Wann und Wie er es nutzt. Es hat zu 99% zu funktionieren.
Valve sichert ja gar nichts zu. Rein rechtlich können die morgen die Server abschalten und die Leute sich von ihrer tollen "Bibliothek" verabschieden
