AW: "Das war's für mich und Steam endgültig" - Leserbrief der Woche
War früher ohne Steam denn alles so viel besser?
Ich kann mich noch an ein Spiel erinnern, dass ich unbedingt sofort zu Release haben wollte. Also am Erscheinungsdatum ins nächste Geschäft und bar 60,- DM auf den Tisch gehauen (über einen Monat dafür gespart ^^). Am Ende hatte ich es dann zu Hause und es lief nicht! Ich musste 2 Monate warten, bevor ich endlich auf einer dämlichen Heft-CD einen Patch bekommen konnte, der es mir ermöglichte dieses Spiel zu spielen. Und dann war es auch noch ziemlich mies -.-
Wenn man sich ein Spiel kauft, ohne Tests oder eine Demo abzuwarten (letztere solle in prä-Steam-Zeiten ja noch gegeben haben...), braucht man sich nicht zu wundern, dass es schlecht ist. Immerhin konntest du das Spiel danach weiterverkaufen an jemandem, den es vielleicht besser gefallen hat.
Und Patches kann man auch ohne Online-Dienst-Zwangsbindung zeitnah bereitstellen. (Ganz abgesehen davon, dass der Patchbedarf früher tatsächlich drastisch kleiner war. Natürlich gab es Ausreißer, aber heute ist es eben Standard, dass ein neues Spiel mehrere GB Patches nötig hat. Wenn ich dagegen z.B. mal an Alice denke - dafür gab es genau einen. Für seltene Darstellungsfehler auf Matrox-Karten, die eh niemand nutzte. Und ich kann mich auch noch daran erinnern, wie Blue Byte Patch-Disketten kostenlos zugeschickt hat, während man heute erst einmal DRM-Fesseln akzeptieren und eine gute Internetverbindung bereitstellen muss, um eine Chance zum Patchen zu haben...)
Bei Steam bekomm ich automatisch sofort die neuesten Updates. Praktisch, wenn man nicht ewig selbst suchen möchte.
Spielehersteller finden - Suche beendet?
Man kann jederzeit, überall auf seine Spiele zugreifen, wenn denn ein Internet-Anschluss vorhanden ist
Damit man "jederzeit" darauf zurückgreifen kann, sollte es wohl besser eine GBit-Standleitung sein, sonst muss man wohl oder übel die Spieleinstallation dabei haben. Und früher konnte ich, wenn ich meine Spieleinstallation dabei hatte, sogar dort auf meine Spiele zugreifen, wo es keinen Internet-Anschluss gab...
und man bekommt Spiele unglaublich günstig oder auch ältere Spiele, die heutzutage garnicht mehr zu erhalten wären...
Also an günstigen Spielen herrscht auch ohne Steam kein Mangel. Und die Verfügbarkeit von Klassikern? Um ehrlich zu sein, finde ich die eher bei GoG. Und die, die ich da nicht finde, finde ich auch bei Steam nicht. (nicht, dass ich in letzter Zeit welche vermisst hätte. Aber z.B. Transport Tycoon gäbe es auch bei Steam nicht, würde ich es immer noch suchen)
Kann ich nicht verstehen.
Steam ist selten mal offline, wenn doch stört es mich kaum. Einfach in den Offline Modus gehen und kann die meisten Spiele ganz normal spielen, und nach ein par Minuten gehts wieder. Wo ist das Problem?
Beim "einfach" und "gehen" - wie jemand, der auch nur die letzte Seite dieses Threads vor dem Posten gelesen hätte, wüsste...