"Das beste Netz": Deutsche Telekom erfolgreich mit einstweiliger Verfügung gegen 1&1

AW: "Das beste Netz": Deutsche Telekom erfolgreich mit einstweiliger Verfügung gegen 1&1

@warawarawiiu
Das Problem ist, dass 1&1 ihr Netz gegen das Telekomnetz vergleicht. Da sollte es aber wohl keinen Unterschied geben. Damit kann ich Irreführung schon nachvollziehen.
 
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Du bist zu kurzsichtig. Das hat aktuell nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun, dass ist eine langfristige Investition in die Zukunft, in einem Schlüsselbereich, so etwas zahlt sich erst später aus, wie eigentlich jede langfristig angelegte Investition. Vectoring ist nicht die oder eine Zwischenlösung sondern der Grund, warum Deutschland immer weiter zurückliegt im Ausbau.

Das Kupfernetz wurde damals auch perspektivisch bis an die letzte Jägerhütte im Wald verlegt und das in relativ kurzer Zeit. Wie man sieht, es geht, man muss es nur wollen aber wenn solche Leuchten wie Dobrindt das Steuer in der Hand haben kann das nichts werden. Dieser Lobbyminister der Misserfolge hat noch nichts auf die Beine gebracht, alles was er angefasst und eingebracht hat ist gescheitert.

Das hat nichts mit kurzsichtig zu tun, sondern mit Wirtschaftlichkeit.
Ich habe selbst für die Telekom gearbeitet und 95% der Leute die FTTH-Anschlüsse haben, wollen ihn nicht.
Jedes Unternehmen würde so denken.

Die Telekom wird sicherlich eine Datenbank haben um zu schauen, was wo möglich ist. Schließlich kann man für seine Wohnadresse auch den ungefähren Speed anzeigen lassen.
Die brauchen dann nur die Datenbank nach Speed sortieren und sehen dann direkt, wo es hakt.
Dort Ausbauen und fertig.
Und wer soll das machen?
Und wer soll das bezahlen?
Wo der Ausbau auf FTTH für den Ar... ist, da die Leute es nicht wollen (Bezahlen).
 
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Und wer soll das machen?
Und wer soll das bezahlen?
Wo der Ausbau auf FTTH für den Ar... ist, da die Leute es nicht wollen (Bezahlen).

Das machen die Anbieter von sich aus, mit der Unterstützung vom Papa Staat wo nötig.
In der Großstadt sind genug Kunden da damit sich das rechnet, zumal es einfacher wäre eine gesamte Infrastruktur für alle Anbieter zu behalten, man spart massiv Geld bei der Instandhaltung weil es nicht zig verschiedene Technologien sind die gepflegt werden wollen, man umgeht Probleme die Kupferkabel mit sich bringen (LTE-Einstrahlung ins Kabelnetz, Dämpfung bei dem Klingeldraht der Telekom etc) und man hat auf Dauer eine Infrastruktur die dieses Land nicht in die Steinzeit bringt.
 
AW: "Das beste Netz": Deutsche Telekom erfolgreich mit einstweiliger Verfügung gegen 1&1

Das machen die Anbieter von sich aus, mit der Unterstützung vom Papa Staat wo nötig.
In der Großstadt sind genug Kunden da damit sich das rechnet, zumal es einfacher wäre eine gesamte Infrastruktur für alle Anbieter zu behalten, man spart massiv Geld bei der Instandhaltung weil es nicht zig verschiedene Technologien sind die gepflegt werden wollen, man umgeht Probleme die Kupferkabel mit sich bringen (LTE-Einstrahlung ins Kabelnetz, Dämpfung bei dem Klingeldraht der Telekom etc) und man hat auf Dauer eine Infrastruktur die dieses Land nicht in die Steinzeit bringt.

Schreibe ich Japanisch? :wall:

Das hat nichts mit kurzsichtig zu tun, sondern mit Wirtschaftlichkeit.
Ich habe selbst für die Telekom gearbeitet und 95% der Leute die FTTH-Anschlüsse haben, wollen ihn nicht.
Jedes Unternehmen würde so denken.
Jedes Unternehmen, egal ob Telekom, Vodafone, Unity Media, Deutsche Glasfaser u.s.w. Baut nur FTTH aus wenn genug Leute es wollen.
Es ist aber nicht so, die Leute wollen kein FTTH!
Wo vor allem Vodafone und Unity Media, auch nichts anderes als Vectoring machen. Das Docsis 3.1 ist nichts anderes.
 
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Schreibe ich Japanisch? :wall:


Jedes Unternehmen, egal ob Telekom, Vodafone, Unity Media, Deutsche Glasfaser u.s.w. Baut nur FTTH aus wenn genug Leute es wollen.
Es ist aber nicht so, die Leute wollen kein FTTH!
Wo vor allem Vodafone und Unity Media, auch nichts anderes als Vectoring machen. Das Docsis 3.1 ist nichts anderes.
Ach Mensch, Dir sollte doch die demographische Entwicklung Deutschlands klar sein, soll also Glasfaser erst dann flächendeckend verlegt werden, wenn zwei Drei Generationen alter Menschen abgedankt haben? :rollen: Glasfaserausbau ist eine Investition in die Zukunft und nicht in die Gegenwart. Und das Glasfaser noch so teuer ist liegt genau daran, dass es kaum Wettbewerb und vor allem Angebot gibt. Und genau wegen solchem kurzfristigem Gewinndenken, gehören Schlüsselinfrastrukturen nicht in Privathände, da diese nur ihrem Eigen -und nicht dem Allgemeinwohl dienen.

MfG
 
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Ach Mensch, Dir sollte doch die demographische Entwicklung Deutschlands klar sein, soll also Glasfaser erst dann flächendeckend verlegt werden, wenn zwei Drei Generationen alter Menschen abgedankt haben? :rollen: Glasfaserausbau ist eine Investition in die Zukunft und nicht in die Gegenwart. Und das Glasfaser noch so teuer ist liegt genau daran, dass es kaum Wettbewerb und vor allem Angebot gibt. Und genau wegen solchem kurzfristigem Gewinndenken, gehören Schlüsselinfrastrukturen nicht in Privathände, da diese nur ihrem Eigen -und nicht dem Allgemeinwohl dienen.

MfG

Naja man muss nicht alles verstaatlichen meinst du nicht auch ? Allgemein sind die meisten Leute mit 50mbit zufrieden und nur wenige wollen mehr, und dass Glasfaser unglaublich teuer ist und z.B in kleinen Orten unter 5000 Einwohnern ein reines Verlustgeschäft ist, ist dir auch bewusst oder?
 
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Schreibe ich Japanisch? :wall:


Jedes Unternehmen, egal ob Telekom, Vodafone, Unity Media, Deutsche Glasfaser u.s.w. Baut nur FTTH aus wenn genug Leute es wollen.
Es ist aber nicht so, die Leute wollen kein FTTH!
Wo vor allem Vodafone und Unity Media, auch nichts anderes als Vectoring machen. Das Docsis 3.1 ist nichts anderes.

Ich habe aber schon 150x geschrieben das Vectoring und DOCSIS3.0/3.1 verschieden sind, bei DOCSIS limitiert das Kupfer (noch) nicht, es sind die Segmente. Vectoring kratzt hingegen am Limit, der Nachfolger G.Fast ist noch nicht da und die 100Mbit/s sind das Limit aktuell.

Abgesehen davon sollen die Kunden kein FTTH wollen, die Kunden haben GAR NIX zu wissen über den Anschluss und die Technik dahinter - es sind überwiegend Enthusiasten und angepisste Kunden die sich damit beschäftigen - denn erst wenn es beschissen oder gar nicht läuft, geht man auf die Fehlersuche.
Die Telekommunikationsunternehmen müssen an die Zukunft und den Standort "Schland" als Spitzenreiter in der digitalen Welt denken und nicht an kurzfristigen Profit, damit sie es den Aktionären in den Rachen stopfen können.
Glasfaser hat keine Nachteile. Es ist schnell, robust, benötigt keine Infrastruktur auf der Straße oder im Keller (wenn es FTTH ist und nicht z.B. GPON mit LAN dahinter wie es die Russen machen), spart richtig Geld bei den Technikern die sich nicht mit Massen an Hardware rumprügeln müssen die aktuell eingesetzt wird (!) und es reicht locker für 20-30 Jahre in allen Einsatzgebieten, selbst im härtesten Business-Segment der extreme Bandbreiten braucht.
Man muss es nur verbauen. Die Vermieter und Eigentümer müssen kapieren das diese Technologie nicht nur den Immobilienwert steigert sondern einfach attraktiver macht für die Leute, die nicht in 5-10 Jahren wegsterben werden.
Aber weißt du was die Telekom gemacht hat? Sie haben in Chemnitz FTTH ausgebaut, in einer Stadt wo man zum sterben hinzieht. Sie haben die Ecken ausgebaut, wo sich Rentner in die Schlange zum Bestatter einreihen und da wunderst du dich das die Leute das nicht wollen? Die WISSEN da nicht mal von. Die interessiert das auch kein Stück, die denken im besten Fall daran, welches Altersheim sie besuchen werden, wenn sie überhaupt noch geradeaus denken können.

Ist ja cool von der Telekom das sie ihr Pilotprojekt FTTH in 2014 da gestartet hat, wo kein Schwein das braucht, in Schlafgebieten einer Rentnerstadt (habe da gewohnt in der Zeit und JA, ich bin weggezogen - FTTH allein macht die Stadt nicht zu einer bewohnbaren Zone). Sie haben natürlich KEINE Vorverträge zusammenbekommen, von wem den, von Leuten die das weder brauchen noch verstehen noch ausnutzen würden? Ich war der EINZIGE auf ganze 5 Häusereingänge der unter 40 war.
Dafür alleine gehört die Telekom bestraft.
 
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Das Problem bei FTTH ist, der es Ausbaut hat auch Bestimmungsrechte(so lange keine staatlichen Mittel geflossen sind.).
Das heißt, Reseller wie 1&1, O² u.s.w. können sich nicht einfach so mit einbuchen.
50 MBit/s reichen wenn du nicht mehr als 3 TV mit HD + Zocken nutzt oder TV über SAT.
Bei 4K oder 4K+HDR + Dolby Atmos /DTS:X wird die Sache schon schwieriger.
Daher sehe ich eine 100k Leitung als Minimum mittlerweile, aber der ganze Bürokraten.... macht die Sache sehr Langsam.

Ich habe aber schon 150x geschrieben das Vectoring und DOCSIS3.0/3.1 verschieden sind, bei DOCSIS limitiert das Kupfer (noch) nicht, es sind die Segmente. Vectoring kratzt hingegen am Limit, der Nachfolger G.Fast ist noch nicht da und die 100Mbit/s sind das Limit aktuell.
Entweder alle oder keiner mit FTTH!

Abgesehen davon sollen die Kunden kein FTTH wollen, die Kunden haben GAR NIX zu wissen über den Anschluss und die Technik dahinter - es sind überwiegend Enthusiasten und angepisste Kunden die sich damit beschäftigen - denn erst wenn es beschissen oder gar nicht läuft, geht man auf die Fehlersuche.
Die Telekommunikationsunternehmen müssen an die Zukunft und den Standort "Schland" als Spitzenreiter in der digitalen Welt denken und nicht an kurzfristigen Profit, damit sie es den Aktionären in den Rachen stopfen können.
Telekommunikationsunternehmen müssen: Ja, es gibt aber nicht nur die Telekom, die anderen könne wie 1&1 nur Dumm Quatschen aber machen fehlt.

Trotzdem wird der Ausbau nicht von der Telekom durchgeführt, sondern nur ausgeführt.
Das Land, Bundesland, Landkreis und Kommune sind dafür zuständig und nicht die Telekom.
Denn diese Behörden habe die kohle und die berechtigun den ausbau zu starten, nicht die Telekom.
Das mit Chemnitz war die Stadt. (Machbarkeitsstudie und Jung Menschen so wie Firmen locken)
 
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Entweder alle oder keiner mit FTTH!


Telekommunikationsunternehmen müssen: Ja, es gibt aber nicht nur die Telekom, die anderen könne wie 1&1 nur Dumm Quatschen aber machen fehlt.

Trotzdem wird der Ausbau nicht von der Telekom durchgeführt, sondern nur ausgeführt.
Das Land, Bundesland, Landkreis und Kommune sind dafür zuständig und nicht die Telekom.
Denn diese Behörden habe die kohle und die berechtigun den ausbau zu starten, nicht die Telekom.
Das mit Chemnitz war die Stadt. (Machbarkeitsstudie und Jung Menschen so wie Firmen locken)


Telekom als Monopolist zuerst, das schon mal klar. Und die müssen auch andere reinlassen, weil keiner bei sich 5-6 Anbieter buddeln lässt, die Leitungen müssen ALLEN Anbietern zur Verfügung stehen - sonst hätten wir wieder ein Monopol wo die Telekomiker regieren, is nich.

Und andere bauen auch aus. Die sind aber viel kleiner als die Telekom in jeder Hinsicht, deswegen sollte man sich nicht wundern wenn Anbieter wie AN! (an.de - Endkundenabteilung der HL komm hier in Leipzig) halt nicht so viel investieren können - wie solls gehen wenn man gerade mal 1-2 % von dem hat, was die Telekom ihren Aktionären jedes Jahr hinten reinstopft...

Und das mit Chemnitz war die Telekom. Die Telekom hätte sagen können - nö, diese Geisterstadt bauen wir nicht aus, da verschwenden wir unsere Zeit und verbuddeln sinnlos Millionen.
Die Telekom entscheidet wo sie ausbauen will, sie kann NÖ sagen und sie kann selbst an eine Gemeinde oder eine Stadt rantreten und sagen - hier, wann buddelt ihr mal, wir buddeln mit für unser eigenes Geld - da sagt KEINER "Nö" - da freut sich jeder der halbwegs geradeaus denken kann. Bei Straßen klappt das ja auch, wir regen uns über die Baustellen auf, über die Gelder die da verbuddelt werden - aber hinterher freut man sich doch wenn der eigene Hintern über eine nagelneue Piste brettern darf. Und wenn da was gemacht werden muss, dann geht das auch ziemlich flott, jeder sieht wie in der zweiten Jahreshälfte alle Gelder verbuddelt werden die irgendwie hängengeblieben sind.
Chemnitz war ein Reinfall, die Stadt ist für junge, kreative und wohlhabende Menschen nicht interessant, für Startups die solche Leitungen für wenig Geld brauchen (gemessen an den üblichen Businesstarifen) auch nicht, die Studenten haben da ihre Wohnheime mit Glasfaser schon lange und dem Rest geht das natürlich sonstwo vorbei, es sind Rentner, totgearbeitete Handwerker und Fließbandarbeiter und arme Friseure übrig, die haben es nicht so mit Glasfaser. Ich und alle anderen die ich noch kenne, sind aus Chemnitz schreiend weggerannt, Glasfaser hin oder her.

Was macht die Telekom also? Die ignoriert alle Faktoren, stellt das Experiment als gescheitert hin (ja klar will da keiner FTTH, nen besseren Ort für nen Pilotprojekt haben die ja net gefunden!) und fängt hinterher an, Vectoring durchzuprügeln mit allen Methoden.
Ergebniss: wir sitzen auf einer steinalten Technologie wo selbst der Quasi-Monopolist keinen Finger krumm macht. Wir werden von SüdKorea, Japan und selbst von Litauen überholt was die Infrastruktur angeht - dabei haben wir weit bessere Voraussetzungen und mehr als genug Geld für (und ich rede hier nicht vom Papa Staat, ich rede von den Telekommunikationsanbietern, die Telekom allen voran).

Verstehst du jetzt warum ich die Telekom als die größte Fortschrittsbremse in ganz Europa sehe? Die bringen uns in die Steinzeit, jedes andere Land ist attraktiver für Startups und kleine Firmen sowie kreative Menschen die im HomeOffice arbeiten - und genau das sind die Leute, die uns voranbringen... Ich arbeite aktuell selbst für eine Firma in Israel, aber ich bin hier gut angebunden, dank Tele.. ah ne, is doch Vodafone :P
 
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Naja man muss nicht alles verstaatlichen meinst du nicht auch ? Allgemein sind die meisten Leute mit 50mbit zufrieden und nur wenige wollen mehr, und dass Glasfaser unglaublich teuer ist und z.B in kleinen Orten unter 5000 Einwohnern ein reines Verlustgeschäft ist, ist dir auch bewusst oder?
Und genau deshalb gehört es in staatliche Hand. Wir zahlen Milliarden an Länderfinanzausgleich, weil es irgendwo im Grundgesetz einen Ansprruch der armen Regionen gibt, am Wohlstand, den sich die reichen Regionen über Jahrzehnte erarbeitet haben, zu partizipieren.

Wenn es dann schon Zwangsfürderung gibt, dann wenigstens nicht als Spende an die Privatwirtschaft.

Glasfaser hat keine Nachteile.
Doch, es kostet, wenn man nicht geradwe Neubauten mitverkabelt. Nicht überall spendet der Betreiber die Verkabelung bis in die letzte Dachgeschosswohnung.

Die Vermieter und Eigentümer müssen kapieren das diese Technologie nicht nur den Immobilienwert steigert sondern einfach attraktiver macht für die Leute, die nicht in 5-10 Jahren wegsterben werden.
Gut, dass ich hoffentlich noch mind. 30-40 Jahre vor mit habe. Wenn ich mit Glück in 20 Jahren in Rente gehe, brauche ich garantiert kein FTTH mehr. Meine Augen sind dann zu schlecht für die 10qm TV-Wand mit 16k Video, selbst für 4K genügt VDSL locker (sogar mit Partnerin, wenn wir uns nicht auf einen Film einigen können und jeder nur noch für dahin siecht). Upload für riesige Datenmengen benötige ich dann auch keinen mehr. Das Video für die Enkel kann auch mal über Nacht laufen, die Zeit der vielen GB an Bildern pro Wochenende sind dann auch vorbei.

Aktuell wäre es auch nur "nice to have", mir fällt (weder privat noch im Homeoffice) auch nur eine Anwendung ein, die mir den Aufpreis von VDSL zum Magenta XXL wert wäre. Magenta XL würde ich (mit FTTH der Telekom) auch nur buchen, weil es nicht viel mehr kostet. Aber 500/200 für 25 Euro Aufpreis? Mit dem Geld mache ich jeden Monat lieber etwas anderes, und wenn ich es zum Tankwart bringe.

Immobilienwert bringt auch nur dort etwas, wo man die Wohnung sonst nicht oder nur mit spürbarem Abschlag wieder vermietet bekommt. Je nach aktuellem Zustand (z.B. nicht renovierungsbedürftiges Treppenhaus, keine passenden Kabelkanäle) muss der Wert schon ganz kräftig steigen, um die Umbaukosten mit der erzielbaren Mieterhöhung wieder rein zu bekommen. Und wehe, man wohnt auch noch selber im Haus, dann freuen sich einzig die Erben über die Wertsteigerung.

50 MBit/s reichen wenn du nicht mehr als 3 TV mit HD + Zocken nutzt oder TV über SAT.
Bei 4K oder 4K+HDR + Dolby Atmos /DTS:X wird die Sache schon schwieriger.
Wer solch ein Konsumverhalten als Familie hat (und damit auch entsprechende Räumlichkeiten bewohnt), der kann sich im Zweifel auch eine passende Wohnung/Haus suchen anstatt sich zu beschweren, dass Privatwirtschaft und Politik nicht für FTTH an seinem Traumwohnort sorgen. Die allerwenigsten solcher Familien dürften im geerbten Haus auf dem Land leben.

Gerade für solche Familien, und noch viel wichtiger für die, welche sich weder das Equipment noch den FTTH-Anschluss leisten können, würde ich das Geld viel eher in andere Einrichtungen investieren anstatt Subventionen in den FTTH Ausbau zu stecken.
 
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Naja die Methode der Russen wäre auch interessant - die nutzen GPON mit LAN dahinter, das Glasfaser geht halt ins Dachgeschoss oder in den Keller, die Hausverkabelung ist aktuell da normales Cat.6, üblicher Tarif - 100Mbit/s symmetrisch. DSL-Varianten sind bei denen recht selten. So viel zum Ausbau.

Und wie gesagt, wenn du dir keine 200Mbit/s im Upload vorstellen kannst bei dir, ich schon. Ich arbeite aktuell im Bereich Livestreaming, wir haben aktuell Twitch.TV aber auch der Rest ist in Planung und da sind höhere Bandbreiten üblich, wie z.B. Youtube, da hätte ich gerne mehr :-) Es hilft nur nix wenn ich damit im ganzen Haus alleine bin.
 
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@Gordon & fotomann
Ihr seht das zu egoistisch und kurzsichtig
Cryonic hat es begriffen warum es so relevant ist.

Die Investition in die Zukunft ist absolut relevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Eure Einzelinteressen und das fehlende Vermögen mit Weitsicht in die Zukunft zu schauen ist gesamt Gesellschaftlich gesehen kontraproduktiv. Selbst Dobrindt und der ist nicht die hellste Kerze, hat das schon erkannt. Leider interessiert er sich mehr für die Interessen von Lobbygruppen statt das Gemeinwohl.

MfG
 
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Sie haben in Chemnitz FTTH ausgebaut, in einer Stadt wo man zum sterben hinzieht. Sie haben die Ecken ausgebaut, wo sich Rentner in die Schlange zum Bestatter einreihen und da wunderst du dich das die Leute das nicht wollen?

Na jetzt übertreib mal nicht. Klar hat Chemnitz einen hohen Altersdurchschitt, ändert aber nichts daran, dass es bspw. auch vollgestopft ist mit Studenten.
Das man sich als junger Mensch nicht unbedingt auf dauer in Chemnitz ansiedeln will weil es einfach nicht sonderlich attraktiv ist, bedeutet nicht gleichzeitig, dass nicht nur so vor jungen Menschen wimmelt.
Da zeichnest/ und hast du ein sehr verqueres Bild.
 
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Na jetzt übertreib mal nicht. Klar hat Chemnitz einen hohen Altersdurchschitt, ändert aber nichts daran, dass es bspw. auch vollgestopft ist mit Studenten.
Das man sich als junger Mensch nicht unbedingt auf dauer in Chemnitz ansiedeln will weil es einfach nicht sonderlich attraktiv ist, bedeutet nicht gleichzeitig, dass nicht nur so vor jungen Menschen wimmelt.
Da zeichnest/ und hast du ein sehr verqueres Bild.

Studenten sind a) im Wohnheim mit Glasfaser oder b) nicht so wohlhabend um sich FTTH für die Preise holen zu können wie sie die Telekomiker anbieten. UND sie haben immer einen schnellen Zugang in der Mensa usw. - da hängt auch Glasfaser.
Auf die darf und kann man bei so was nicht zählen, vor allem sind auch viele nur an Werktagen da oder wohnen gleich außerhalb der Stadt und pendeln, weil die TU Chemnitz auch ein Semesterticket für die Bahn zwangsweise anbietet.
Wer fertig studiert hat, rennt panisch schreiend aus der Stadt raus.

Ich wohne aktuell in Leipzig, das ist ein Unterschied wie Tag & Nacht, obwohl die Stadt eigentlich nur doppelt so groß ist (auch was die Einwohnerzahlen angeht), sieht das hier GANZ anders aus und die Leute hier sind bereit für schnellere Anschlüsse zu zahlen, während in Chemnitz die meisten die billigen 32/2 Tarife der Primacom nutzen (die sind eigentlich nicht billig, aber günstiger als die rosa Terroristen).
Ich habe 10 Jahre in der Stadt gelebt, das ist eine Geisterstadt, nur die Einwohner wollen das nicht wahrhaben. Da hilft auch keine moderne Infrastruktur um diese Stadt zu retten.
Dabei rede ich nicht nur über normale Endkunden, sondern auch um StartUps, HomeOffice-Nutzer mit Bandbreitenbedarf (Youtuber, Streamer, freiberufliche Videoeditoren etc, all die Leute die mit großen Datenmengen alleine oder mit paar Leuten arbeiten). Denkste diese können sich 500-2000€ im Monat für eine Businessleitung leisten die auch noch eine sehr lange Laufzeit hat? Nö. Aber gerade diese Leute sind Influencer, die erreichen die Jugend. Ich hatte in Chemnitz alles zum überleben, mehr aber nicht - und wie alle anderen bin ich abgehauen, habe in den letzten Jahren bei 5 Umzügen aus Chemnitz geholfen.

Das ist aber nicht der Punkt hier. Der Punkt ist, was die Telekom daraus gelernt hat - keiner will FTTH (stimmt auch), also geben wir denen Vectoring.
Ergebniss: wir haben Glasfaser da wo es keiner will und da wo die Leute es wollen, haben wir Klingeldraht. Das wird uns in den nächsten Jahren in den Hintern beißen. Müssen wir erst bei Glasfaserabdeckung wie in Kongo ankommen, bis was passiert?!
 
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Telekom als Monopolist zuerst, das schon mal klar. Und die müssen auch andere reinlassen, weil keiner bei sich 5-6 Anbieter buddeln lässt, die Leitungen müssen ALLEN Anbietern zur Verfügung stehen - sonst hätten wir wieder ein Monopol wo die Telekomiker regieren, is nich.
LOL hast du ein Problem mit der Telekom.
Von den FTTH Ausbau habe ich nicht die Telekom gemeint. Alle kleinen FTTH Anbieter, lassen keine Reseller in ihr Netz. Und was sagst du dazu?

Und andere bauen auch aus. Die sind aber viel kleiner als die Telekom in jeder Hinsicht, deswegen sollte man sich nicht wundern wenn Anbieter wie AN! (an.de - Endkundenabteilung der HL komm hier in Leipzig) halt nicht so viel investieren können - wie solls gehen wenn man gerade mal 1-2 % von dem hat, was die Telekom ihren Aktionären jedes Jahr hinten reinstopft...
Und was haben die für Preise?
Vor allem An! (HL komm) haben seit über 4 Jahre das 1 GBit/s, ist niemals schneller geworden und verdammt teuer. Leider hat An! (HL komm) kein FTTH.

Und das mit Chemnitz war die Telekom. Die Telekom hätte sagen können - nö, diese Geisterstadt bauen wir nicht aus, da verschwenden wir unsere Zeit und verbuddeln sinnlos Millionen.
Die Telekom entscheidet wo sie ausbauen will, sie kann NÖ sagen und sie kann selbst an eine Gemeinde oder eine Stadt rantreten und sagen - hier, wann buddelt ihr mal, wir buddeln mit für unser eigenes Geld - da sagt KEINER "Nö" - da freut sich jeder der halbwegs geradeaus denken kann. Bei Straßen klappt das ja auch, wir regen uns über die Baustellen auf, über die Gelder die da verbuddelt werden - aber hinterher freut man sich doch wenn der eigene Hintern über eine nagelneue Piste brettern darf. Und wenn da was gemacht werden muss, dann geht das auch ziemlich flott, jeder sieht wie in der zweiten Jahreshälfte alle Gelder verbuddelt werden die irgendwie hängengeblieben sind.
Chemnitz war ein Reinfall, die Stadt ist für junge, kreative und wohlhabende Menschen nicht interessant, für Startups die solche Leitungen für wenig Geld brauchen (gemessen an den üblichen Businesstarifen) auch nicht, die Studenten haben da ihre Wohnheime mit Glasfaser schon lange und dem Rest geht das natürlich sonstwo vorbei, es sind Rentner, totgearbeitete Handwerker und Fließbandarbeiter und arme Friseure übrig, die haben es nicht so mit Glasfaser. Ich und alle anderen die ich noch kenne, sind aus Chemnitz schreiend weggerannt, Glasfaser hin oder her.
Ach du weiß wie ein Ausbau von statten geht.
Unternehmen Bewerben sich an der Ausschreibung und danach kommt ein Vertrag zu standen. Ich glaube du hast ein Groll auf die Telekom und bist etwas Realitätsfern.

Was macht die Telekom also? Die ignoriert alle Faktoren, stellt das Experiment als gescheitert hin (ja klar will da keiner FTTH, nen besseren Ort für nen Pilotprojekt haben die ja net gefunden!) und fängt hinterher an, Vectoring durchzuprügeln mit allen Methoden.
Ergebniss: wir sitzen auf einer steinalten Technologie wo selbst der Quasi-Monopolist keinen Finger krumm macht. Wir werden von SüdKorea, Japan und selbst von Litauen überholt was die Infrastruktur angeht - dabei haben wir weit bessere Voraussetzungen und mehr als genug Geld für (und ich rede hier nicht vom Papa Staat, ich rede von den Telekommunikationsanbietern, die Telekom allen voran).
Verstehst du jetzt warum ich die Telekom als die größte Fortschrittsbremse in ganz Europa sehe? Die bringen uns in die Steinzeit, jedes andere Land ist attraktiver für Startups und kleine Firmen sowie kreative Menschen die im HomeOffice arbeiten - und genau das sind die Leute, die uns voranbringen... Ich arbeite aktuell selbst für eine Firma in Israel, aber ich bin hier gut angebunden, dank Tele.. ah ne, is doch Vodafone :P

Nein kann ich dir nicht zustimmen.
Andere Länder investieren Milliarden in den Ausbau des Internet, wo Private Unternehmen (Japan, Dänemark, Skandinavien, Korea.....) diese Gelder erhalten.
In Deutschland, kassiert der Staat Milliarden von den Telekommunikationsunternehmen (Telekom+D1, KD+D2, O2+Hansenet+Eplus).
Dabei werden für die Netze (unter der Erde + Funk), für Verkauf von Funkfrequenzen und Steuern, eingenommen und fließen nicht zurück in den Ausbau.
Selbst ein Vodafone(Kabel Deutschland) oder Unity kann niemal Deutschland auf FTTH ausbauen. Es fehlen die Gelder (800 Milliarden Euro) und die Nutzer die es wollen.

@Gordon & fotomann
Ihr seht das zu egoistisch und kurzsichtig
Cryonic hat es begriffen warum es so relevant ist.

Die Investition in die Zukunft ist absolut relevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Eure Einzelinteressen und das fehlende Vermögen mit Weitsicht in die Zukunft zu schauen ist gesamt Gesellschaftlich gesehen kontraproduktiv. Selbst Dobrindt und der ist nicht die hellste Kerze, hat das schon erkannt. Leider interessiert er sich mehr für die Interessen von Lobbygruppen statt das Gemeinwohl.

MfG
Ich bin nicht egoistisch und kurzsichtig, sondern Realist.
 
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Viel Text.

Ich kann erstmal sagen: HL komm hat Glasfaser für Businesskunden, kannst dir gerne die Tarife von denen einsehen und das kannst du auch als Privatperson buchen - niemand wird dich daran hindern. 1Gbit/s symmetrisch - für glaub ich 1600€ im Monat mit Laufzeit und blah. Aber sie haben es.

Und hier investiert der Staat natürlich auch massiv Geld in den Breitbandausbau, nur eben in die falsche Technologie - warum setzen andere Länder nicht auf Vectoring? Die haben genau so nen Klingeldraht bei sich liegen wie wir auch... Weil sie kapieren das es am Ende ist, das ist eine Sackgasse von Technologie, der Klingeldraht KANN nicht mit Glasfaser mithalten egal wie man das dreht und wendet, daran ändert G.Fast und XG.Fast nichts und weitere Entwicklungen werden aus dem Klingeldraht trotzdem nix brauchbares rausholen. Auch bei DOCSIS limitiert dieser, aber die geschirmten Kabel schaffen weit mehr und sind noch nicht am Ende, deswegen ist das noch verkraftbar - USA haben z.B. das gleiche Problem mit den Kabelanbietern.

Auch wie in den USA, investieren die Unternehmen nix, erwirtschaften Milliarden und kümmern sich nen Scheißdreck um die Infrastruktur, auch da ist Glasfaser an vielen Orten nicht verfügbar und einige Ecken haben noch ADSL. Die USA ist aber minimal größer als Deutschland, wieviel mal passen wir bei denen rein von der Fläche her?)

Und hör mir auf mit den Nutzern. Die User sind nicht, ich wiederhole NICHT gefragt, hier geht es nicht um was simples wie Angebot und Nachfrage für ein Produkt wie ein Smartphone oder ein Automodell. Hier geht es um Infrastruktur, was viel größeres, wichtigeres und mit einer Langzeitwirkung die sich der gemeine User nicht mal vorstellen kann.
Hans Wurst 2 Häuser weiter hat keinen Plan davon wie Glasfaser funktioniert, was es kann, wieso es besser als Klingeldraht ist und wieso wir es brauchen (und das am besten schon Vorgestern!) - das muss der auch nicht, bei dem muss die Leitung funktionieren und mehr Bandbreite liefern als der verbrauchen kann damit der sich nicht aufregt. Das ist wie die Autobahn, wenn die Strecke frei ist und kein Geschwindigkeitslimit herrscht, kannste so viel fahren wie deine Karre hergibt. Irgendwer fährt 300, deine Karre kann aber nur 190, kommst trotzdem zügig voran.
Das ist ein Projekt der sich NICHT durch Angebot und Nachfrage der User regeln lässt, das ist kein Smartphone über was wir hier reden. Deswegen kann und darf sich die Telekom ( & co) nicht wie Apple verhalten, sie dürfen uns keinen Schrott für teuer Geld andrehen. Bei Smartphones habe ich eine Wahl, bei dem Netzanbieter - NICHT, mit Glück hat der User die Wahl zwischen Kabelanbieter und VDSL, mit SEHR viel Glück war das wie bei mir in Chemnitz - ADSL, Primacom Kabel (100er Tarif damals max.) und FTTH von der Telekom - das ist eine sehr sehr seltene Ausnahme.

Deswegen ist es die Aufgabe vom Papa Staat nicht nur die Gelder den Aktionären der Firmen hinten reinzustopfen, sondern auch dafür zu sorgen das die Telekommunikationsanbieter ihre eigenen Geldreserven für die Infrastruktur im Land einsetzen - JEDEN verdammten Cent der als Gewinn übrig bleibt und nicht der Absicherung dient, muss investiert werden.
Das rechnet sich sowieso bis zum Ende der Infrastruktur, denn Glasfaser werden wir weit über 20 Jahre einsetzen, es hat mehr Reserven als Kupfer es je hatte.
Die Telekommunikationsanbieter benehmen sich aber wie eine normale gewinnorientierte Firma - um jeden Preis die Ausgaben zu senken und die Gewinne zu maximieren, wenn man dabei dem Kunden ans Bein pinkelt - kein Problem. Nur mit der Ausnahme das sie praktisch ein Monopol haben in vielen Gebieten, sprich die können dem Kunden so kräftig aufs Dach pinkeln wie sie wollen, der kann nicht weg - der bleibt sonst ohne Internet.

Edit:
Und das sie keinen ins Netz reinlassen - genau das muss gesetzlich geregelt werden. Eine angemessene Summe für Resale über Glasfaser, eigene Techniker, Zusatzregelung für Zusatzdienste (z.B. darf der Anbieter sein TV/VoD-Programm mit anbieten wie das Entertain der Telekom oder wie sich das schimpft - mit der Leitung zusammen).
Die Kohle verdienen die Anbieter ja nicht mit dem Internet an sich, sondern mit Zusatzdiensten die ordentlich kosten und ordentlich Gewinn einbringen. Die reinen Internettarife bringen nicht viel, müssen die ja auch net.
Ich miete bei Vodafone meine Fritte (5€ im Monat, also mehr als die eigene Fritte kosten würde über die Vertragslaufzeit und darüber hinaus) und Telefonieflat für EU (Festnetz) + DE (alle Netze) - DARAN verdienen die, nicht an der Leitung selbst. Auch am TV verdienen die kräftig, ich habs nur nicht, viele schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich bin nicht egoistisch und kurzsichtig, sondern Realist.
Doch, da du und viele andere, wie ältere Menschen, die eigenen Interessen über das Allgemeinwohl stellt. Das ist ja keine Beleidigung, sondern eine Tatsachenbeschreibung. Und es ist das Gegenteil von realistisch, wenn man nicht die Zukunft plant und entwickelt, denn von alleine passt sich so ein Wirtschaftsstandort nicht an sich verändernde, globale Bedingungen an und wie Cryon1c völlig zu Recht feststellt, geht es hier "aktuell" nicht um Nachfrage und Angebot, sondern um die "Zukünftige". Der IST Zustand wird ja nicht ewig so bleiben und genau darauf muss man vorbereitet sein um international nicht abgehängt zu werden und da wir in Deutschland keine großen Rohstoffe haben, sind wir von solchen Zukunftsinfrastrukturmaßnahmen besonders angewiesen.

Das zu verkennen, aus deinen genannten Gründen ist kurzsichtig und egoistig.

MfG
 
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Nur wegen der Vorbereitung auf die Zukunft muss aber nicht vollkommen am Bedarf vorbei jedes Kuhdorf mit Glasfaser verkablen.

Doch, da du und viele andere, wie ältere Menschen, die eigenen Interessen über das Allgemeinwohl stellt. Das ist ja keine Beleidigung, sondern eine Tatsachenbeschreibung. Und es ist das Gegenteil von realistisch
Da magst Du sogar Recht haben. Die Realitätist ist wohl mittlerweile, dass jeder seine Leitung (oder allgemein alles, was er für seinen individuellen Lebensplanung benötigt) wie selbstverständlich an seinem Lieblingswohnort erwartet. Und das, wie cryon1c so schön beschreibt, auch noch zu Privatkundenpreisen.

Die armen Startups können sich halt einen Businesstarif nicht leisten, also hat der Staat gefälligst dafür zu sorgen, dass er in seinem geerbten Bauernhaus adäquat arbeiten kann.

Die von Dir so verächtlich genannten "Alten" (mit über 45 zähle ich wohl auch schon dazu) gehen von anderen Ansprüchen aus.

- was Konsens ist, also irgendwo gesertzlich oder per Verordnung verankert ist, muss auch von der Allgemeinheit geleistet werden (Kitas, Schulen, Soli, Länderfinanzausgleich, Kilometergeld für Pendler, usw.).
- handelt die Lokalpolitik gut/korrekt, dann kann diese mit ihren Steuereinnahmen und den schon vorhandenen Förderungen dafür sorgen, dass der Ausbau lokal durchgeführt wird. Im Zweifel bleiben dabei die Investitionen sogar in öffentlciher Hand.
- wer ansonsten mehr benötigt, wie ihm der Staat oder die Wirtschaft an seinem Wohnort liefert, der sucht sich Alternativen. Ich wäre niemals freiwillig nach Bayern in eine Kleinstadt gezogen, die Arbeit hat es vor über 10 Jahren so gewollt. Damals kamen gewisse Vororte nicht in Frage, weil es dort kein DSL gab. MIttlerweile sind viele Vororte und Nachbardörfer per FTTC erschlossen, einige Gebiete auch (wenn es die Eigentümer wünschen und für den Anschluss zahlen) auch FTTB oder gar (selbstverständlich auf eigene Kosten für die Hausverkabelung) FTTH.

Die Investition in die Zukunft ist absolut relevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Also für all die Startups, die es so auf dem flachen Land gibt. Mein Unternehmen (und vermutlich auch ein paar andere hier am Ort) haben schon seit über einem Jahrzehnt mehrere GBit-Anbindungen. Wer das braucht, bekommt es auch. aber halt nicht zum Hausfrauentarif.

Eure Einzelinteressen und das fehlende Vermögen mit Weitsicht in die Zukunft zu schauen ist gesamt Gesellschaftlich gesehen kontraproduktiv. Selbst Dobrindt und der ist nicht die hellste Kerze, hat das schon erkannt. Leider interessiert er sich mehr für die Interessen von Lobbygruppen statt das Gemeinwohl.
Es liegt also im Inrteresse der Gemeinschaft, dass der kleine Mann über Steuern sowas bis ins lettze Ecke der Republik an die Privatwirtschaft verschenkt?

Was nützt LWL für Startups, wenn auch die dann keine Mitarbeiter finden, weil es keine Kitas/Ganztagsschulen und co. gibt und das Problem der allermeisten Eltern, die beide arbeiten müssen, eher daran besteht, wie sie ihren Urlaub planen können, damit die Kinder weder in den Ferien noch bei ganztägigem Schulausfall alleine zu Hause herum hängen?

Dabei rede ich nicht nur über normale Endkunden, sondern auch um StartUps, HomeOffice-Nutzer mit Bandbreitenbedarf (Youtuber, Streamer, freiberufliche Videoeditoren etc, all die Leute die mit großen Datenmengen alleine oder mit paar Leuten arbeiten). Denkste diese können sich 500-2000€ im Monat für eine Businessleitung leisten die auch noch eine sehr lange Laufzeit hat?
Weil es ein paar dieser Leute Bundesweit gibt, sollen also alle Wohneinheiten bundesweit per FTTH auf Steuerkosten erschlossen werden? Liebend gerne, dann gehört die Fehlentscheidung der 1990er aber rückgängig gemcht und das gesamte Netz gehört in die öffentliche Hand.

Werde ich Bierbrauer, dann ist mit meinen privaten Hausanschlüssen ganz schnell Schluss mit Lustig. Und möchte ich meinen Mitarbeitern schon nur einen Anschluss zum Laden ihrer eAutos bieten, dann muss ich meist auch auf eigene Kosten einen zweiten Anschluss legen lassen. Es ist nunmal nicht alle Infrastruktur an jedem Fleck der Republik in ausreichender Höhe verfügbar. Aber das akzeptieren offensiohtlich nur noch die Alten.
 
AW: "Das beste Netz": Deutsche Telekom erfolgreich mit einstweiliger Verfügung gegen 1&1

Wer redet denn von Bundesweit?

Ich rede über Städte, Großstädte. Alles ab 100k Einwohnern mit steigender Tendenz, nicht so was wie Chemnitz, eine Stadt die zwar Einwohner hat, die aber zu alt sind, die wegziehen, die kein Bock auf diese Stadt MIT Glasfaseranbindung haben.
Natürlich sollte da ausgebaut werden wo die modernen, jungen Menschen wohnen, am besten nach dem Studium oder wenn diese eine Arbeit finden oder selbst was machen (damit sie das auch bezahlen können).
In die Pampa gehört Glasfaser nicht, genau so wie keine Flughäfen, fette Bahnhöfe oder fette Krankenhäuser in die Pampa hingehören.

Gugg dir mal an wo die Selbstständigen meist wohnen. Natürlich in den größeren Städten, dort haben sie alles.

In Chemnitz hat sogar der letzte Musiker/Audio-Laden zugemacht, das heißt wenn bei mir am Samstag mal ein Kabel hinüber war, musste ich verdammte 60km (hin&zurück) zum nächsten Laden fahren oder die Arbeit bis Montag liegen lassen.
Verstehst du was ich meine? Pampa ist gut und schön, wer dahin will, soll auch, es gibt aber Leute die andere Ansprüche haben.

Jetzt stell dir vor, ich arbeite im Netz, bin VÖLLIG frei was mein Wohnort angeht, das einzige was ich brauche, ist eine flotte und stabile Internetverbindung. Alles andere ist "nice 2 have", mehr nicht. Klar ich freue mich das ich hier die Dreamhack habe - ich muss net fahren, ich penne nicht im Hotel blah. Ich hab Konzerte, Festivals, eine geile Anbindung an den Fernverkehr, etc.
An solche Leute muss sich Deutschland aktuell ausrichten. Und ja, wir rechnen härter als der normale Arbeiter der halbtot heimkommt, sein Feierabendbier aufmacht und sich vor die Glotze pappt. Der ist auch an seinen Standort gebunden, ich nicht. Ich kann in Thailand sitzen, für mein Geld dort wie ein König oder zumindest wie ein Prinz leben und mir die Sonne aufs Dach scheinen lassen. Tu ich aber nicht, ich will hier diesen Standort mitentwickeln, meine Steuern hier bezahlen und Deutschland an der Speerspitze der Technologie sehen.
Wir sind in der Lage mit SüdKorea, Japan, USA usw. mitzuhalten was das angeht, dafür müssen wir nur per Gesetz die Firmen dazu bewegen, Gelder in neue Technologien zu investieren.
Sogar in den USA ist das aktuell ein Thema, damit mehr Geld zurück ins Land kommt, wollen sie Steuern senken etc.

Aktuell sieht es aber so aus das selbst in Berlin, Frankfurt, Köln oder Leipzig, wo internationale Messen und Events passieren, wo Milliarden bewegt werden und neuste Technologien vorgestellt werden - man kein vernünftiges Internet hat. Mitten in der Stadt kann es dir passieren das du mit ADSL rumeierst, in einem so reichen Land, mit Anbietern die Millionen erwirtschaften jedes Jahr - und kein Cent davon in die Infrastruktur investiert wird.
 
AW: "Das beste Netz": Deutsche Telekom erfolgreich mit einstweiliger Verfügung gegen 1&1

Cryon1c ließt du überhaupt was ich schreibe oder fängst du automatisch an einen tot zu schreiben, so bald man Antwortet?

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