Ja aber es ist halt Call of Duty und jetzt können auch wieder die Fans kommen, aber es ist halt so wie es ist aufgewärmter Mist bei Shootern reicht es nicht aufzuwärmen gerade Story ist da egal wenn das Gameplay das gleiche ist wie vor einem Jahr. Call of Duty ist das selbe wie Crysis nur das es älter ist, es ist immer der selbe Scheiß und genau das meinte ich. Da hat Bioshock noch klasse, das ist einfach der Unterschied.
Bioshock war doch auch völlig sinnfrei.
Ich hab den ersten Teil gerade eben durchgespielt (

) und den zweiten zwei Stunden lang, dann hab ich das Kotzen gekriegt und den Kram weggeworfen.
Ich fand XIII damals interessant, daher hab ich mir auch Borderlands geholt, aber da gingen mir die Rollenspielelemente aufm Sack, sowas will ich in Shootern einfach nicht sehen.
Im Sinne der Inszenierung vielleicht ja, aber es gibt eben sehr wohl Shooter, die eine bessere Atmosphäre haben.

Schau dir
Unreal an, den ersten Teil, der hatte eine unglaublich tiefgründige Atmosphäre, weil das Spiel optisch sehr ansprechend gestaltet wurde, an diese Wucht kommt auch 12 Jahre danach kein anderer Shooter ran.
Damals waren Shooter neu und man kannte sie nicht, heute hast du praktisch alles schon irgendwo gesehen, wenn nicht im Game, dann im Kino, da wird man nicht mehr überrascht.
Unreal 2: The Awakening hatte auch eine sehr tolle, durch die innovativ durchgestylte Grafik erzeugte Atmosphäre, auch wenn das Spiel selber eine ziemliche Enttäuschung war.
Dann kannst du auch Halo ins Feld werfen.
genauso wie bei Medal of Honor: Allied Assault, dem ersten Teil für PC - der hatte meiner Meinung nach auch eine bessere Atmosphäre als Call of Duty 1, weil hier die Stimmung viel pessimistischer war, die Farben waren grauer, die Hintergrundmusik erinnerte an alte Kriegsfilmschinken aus den 60er Jahren.
Die ersten Medal of Honor Games waren zielrichtend für alle folgenden Ego Shooter, aber die Games wurden auch noch für den PC entwickelt, nicht mehr für 12 jährige Konsoleros, wie heute, die man mit einfachen Mitteln ans Game binden muss, die sind nicht fähig, komplexe Games zu begreifen und zu spielen.
Der Gamer hat sich einfach verändert und das Verständnis für gute Storys, und die Entwickler tragen dem Rechnung.
Bei Bioshock und Half-Life 2 wird man auch in die Spielwelt regelrecht hineingezogen, der eine erzeugt mittels Stil und Musik von einer heruntergekommenen, düsteren Utopie, der andere durch seine dystopische Umwelt eine unverwechselbare Stimmung.
Half Life 2 fand ich sehr gut, das ist heute durch den Cinematik Mod noch mal ein völlig neues Spieleerlebnis geworden, das Game ist zu Recht zeitlos und ein möglicher Nachfolger wird es sehr schwer haben.
Call of Duty wird halt filmreif inszeniert, der Reiz liegt im Bombastischen, nirgendwo wird dieses Stilmittel exzessiver angewandt. Aber atmosphärisch betrachtet habe ich schon besseres erlebt.
Aber jetzt mal ehrlich: Die Story von
Call of Duty 6 war der größte Müll, den ich in den letzten Jahren erlebt habe, dann doch lieber Koreaner und Aliens auf 'ner Südseeinsel.

Call of Duty bietet nun mal Kriegsschauplatz (wieso heißt es wohl "Call of Duty"?

) und da kannst du keine Außerirdischen oder sonst was erwarten, da muss man das nehmen, was da ist und ehrlich, willst du den Golfkrieg nachspielen oder den üblichen Nazi Kram?
Um was gehts noch mal in Crysis 2?
Der neueste Teil war ein Schuss in den Ofen, der hätte drastisch besser werden können.

Aber halt mal wieder typisch EA, irgendwo setzen die immer ihre eigenen, grandiosen Marken in den Sand (siehe
Fifa, siehe
Need for Speed)
FIFA kannst du seit Jahren vergessen, da gibts nur noch einen Aufguss nach dem anderen. Shift fand ich letztes Jahr wirklich gut, daher war ich auch von Hot Pursuit so enttäuscht, der totale Müll.
Mal hoffen, dass Shift 2 wieder gut wird.
Ach ja, wer ist der Herausgeber von Crysis, genau... EA...
Und was war dann an Call of Duty gut, außer die Inszenierung?
Genau die Inszenierung, denn die macht Call of Duty zu dem, was es ist, zu einem guten Kriegsshooter.