Crytek-Chef sagt: Konsolen halten Spieleentwicklung auf

Den Grund dafür, dass Spiele nicht ausschließlich für den PC hergestellt werden, sieht Yerli in den Verkaufszahlen. Konsolenspiele lassen sich um Einiges besser verkaufen als PC-Titel.
Das glaube ich weniger. Es gab und gibt Titeln, die sich auf dem PC sehr gut verkaufen. Die meisten sind aber auch PC-only Titel. Wenn ich mich nicht Irre wurde die PC-Version von BFBC2 am meisten verkauft, aber man wollte keine Verkaufszahlen nennen. Bei MW2 wurde aber die XBox-Version gute verkauft, aber das lag daran, dass die PC-Version mies war:D.
Naja, was ich sagen möchte ist, dass es 1. auf das Spiel ankommt, ob es sich auf dem PC gut verkauft oder nicht. Den bei Titeln wie NFS oder Fifa fragt man sich warum man die PC-Version kauft die fast identisch(miese Grafik) mit den Konsolenversionen sind oder weil man zu viel geschlampt hat(schlechte Steuerung und viele Bugs...) Die PC-Spieler wollen für einen Vollpreistitel auch ein gutes Spiel und keinen schlechten Konsolenport.
Nun kommen wir zu 2. Bei Spielen wie Dead Space und Metro 2033 kann man keine 50€ erwarten. Klar die Spiele sind toll, aber sorgen nur für ca.5 Stunden Vergnügen. Das hält viele Leute davon ab sich die Spiele zu kaufen, wenn ihr wisst was ich meine;). Spiele die einen tollen Multiplayer bieten werden aber lieber gekauft. Das erklärt auch den Erfolg von BFBC2. Das heißt also, dass sich die Entwickler stark auf den Multiplayerteil konzentieren müssen. Ich persönlich spiele nur selten Singleplayerspiele. Meistens nur wenn die Server down sind oder wenn ich kein Inet habe. Es macht mir einfach Spaß mit anderen Leuten zu spielen und man verbingt viel mehr Zeit(100-200h und manchmal mehr) mit dem Multiplayerteil, während man den Singleplayerteil an einem Nachmittag oder Abend durchspielen kann. Das liegt auch daran, das niemand so viel Geld hat um sich jeden Monat ein neues Spiel zu kaufen und man gerne ca. 6Monate ein Spiel zockt.
 
Sowas wie Crysis hält die Spielentwicklung auf und sonst garnichts, die müssen gerade reden :lol:....
 
Ich persönlich hätt daher eigtl. nix dagegen, wenn man für alle Spiele eine dauerhafte Internetverbindung bräuchte und die Savegames z.B. auf dem Server gespeichert werden - jedoch müssen dann hier die Server auch wirklich immer erreichbar sein (2 getrennte Serverbanken die redundant laufen). Klar werden bei sowas wieder einige rumheulen, aber mal ganz ehrlich, ich kenn heutzutage niemanden mehr, der nicht über zumindest ne DSL-Lightverbindung über nen Router verfügt, der sowieso rund um die Uhr Online ist. Ich glaube die die am lautesten gegen sowas schreien, sind die, die sich die Spiele aus dem Netz saugen. Wie gesagt, muss bei sowas dann aber auch der Server immer erreichbar sein, damit die zahlenden Kunden problemlos spielen können.
Leider werden ja selbst solche Systeme ruckzuck ausgehebelt (s. Assassins Creed 2). Vllt sollte die Spieleindustrie wirklich mal anfangen, wie in den News neulich vom "Witcherhersteller" angekündigt, Raupkopierer bei Anwalt zur Kasse zu bitten...
Was bringts mir wenn die Server immer erreichbar sind, ich aber aufgrund eines Problems nicht ins Internet komme? Dann hock ich da, mit Zeit zum Spielen, aber ohne die Möglichkeit zu Spielen weil Grundlos Internet vorausgesetzt wird.
Ich hatte häufig genug Probleme nicht ins Internet zu kommen. Ich will nicht vom Internet abhängig sein!
Zudem verhindert das eh nichts, man gängelt nur unnötig die Kunden.

Kommende Titel, die auf der Cryengine 3 basieren, können nur auf Kreativität bei der Handlung mit Innovationen glänzen.
Darauf sollten sich die Entwickler sowieso wieder Konzentrieren.
Die Grafik hat mittlerweile einen Detailgrad erreicht, der es nicht mehr nötig macht den Fokus darauf zu legen.
Ich brauch keine noch bessere Optik, wenn deshalb das Spiel ansonsten genau das liefert was ich schon vor 10 Jahren gesehen habe.
 
Innovationen haben nichts mit der Cryengine gemeinsam das ist blödsinn, realistische Grafik ist ein kleiner Teil. Nicht die Konsolen sind Schuld sondern die Leute die ihre Jobs nicht machen können und zwar vernüftige Games entwickeln. Die Leute von Crytek sollen garnicht labern die haben nichts neues gemacht die Grafikrevolution liegt immer noch bei Doom 3 und nicht bei Crysis das muss man mal einsehen. Die Leute sollen mal lernen vernüftiges Gameplay am Start zu bringen denn das ist das wichtigste...
 
Ich halte da mit Far Cry dagegen.;)

Und nur um mal auf den Begriff "Revolution" zurückzukommen - für mich war das erste Spiel mit richtig guter Grafik Unreal.
 
Mit dem Unterschied das Doom eine Revulotion war aber Crysis keine...

Edit: Die Optik von Doom war eher fertig als die von Far cry, es gab schon Screenshots von Doom 3 und Videos da kannte kein Schwein Far Cry...
 
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Mit Patch hatte Far Cry technisch mit Shader Model 3.0 und 64bit mehr auf dem Kasten, als Doom 3 - aber auch schon ohne Patch sah' mir Doom 3 zu steril und monoton aus, auch wenn die Texturen sehr hoch aufgelöst waren. Sogar John Carmack selber zollte Crytek noch seinen Respekt, und räumte ein, dass sie ihm bei der Grafik zuvorgekommen waren. Und was hat das mit dem Bekanntheitsgrad zu tun?

Crysis war bis jetzt das einzige Spiel, wo's mir bei der Grafik die Sprache verschlagen hat - es wäre neben Unreal das einzige Spiel, wo man von grafischer Revolution sprechen könnte.:schief: Das sieht man v.a., wenn man sich mal die ganzen hochaufgelösten Screenshots ansieht, sowie die Grafik, was Modder da rausgeholt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da magst du recht haben was hinterhergelegt wurde aber trotzdem ist Doom 3 das letzte gewesen welches Grafisch etwas vorgezeigt hat und danach kam der Rest. Aber die Leute von Crytek müssen nicht von Entwicklung reden, denn wie jeder weiß sind Shooter stehengeblieben und die entwickeln ein weiteren. Also Spielentwikcklung hat in erster Linie was mit Gameplay zu tun und jeder weiß das Crysis in der Hinsicht nichts zu bieten hatte . Erstmal sollen die richtige Games rausbringen um sich da ein Urteil zu erlauben...
 
Jetzt hör aber mal auf, was hatte den Doom 3 zu bieten?:what:

Das war ein völlig lahmer, monotoner und linearer Shooter, der so massiv geskriptet war, dass ich dauernd den Eindruck hatte, ich laufe 10 Minuen durch ein und denselben Korridor.:ugly:
Die Zombies und Monster kamen immer hinter denselben Säulen und Schränken hervor, das langweilte auf Dauer fürchterlich.:-_-:

Und jetzt nenn' mir mal einen Shooter, der gameplay-technisch mehr zu bieten hat, als Crysis, mit Begründung.;)

Alle motzen nur dauernd rum, aber begründen können sie's nie, nur meckern, weil früher angeblich alles besser war und das Spiel nicht ganz das gehalten hat, was der Hype aus ihm gemacht hat.:schief:
 
Es ging mir hier einzig und allein um die Grafik da war Doom3 zuerst da revolution, der bessere Shooter wäre Bioshock und das muss ich garnicht begründen das liegt auf der Hand.
 
Doom 3 war nie eine Revolution, es gab bislang nur eine Revolution im Grafikbereich, und die war 1998.;)

Crysis wäre aber eher ein Kandidat als Doom 3 - Crysis war das erste Spiel, welches stellenweise annähernd Fotorealismus schaffen konnte, es gibt bis heute nichts vergleichbareres. Die Bilder, die in der GameStar 2005 gezeigt wurden, ließen einen das Wasser im Mund zusammenlaufen, es war in jeder Hinsicht mindestens eine Evolution.

Und Bioshock wird häufiger als der bessere Shooter bezeichnet, was ich allerdings nicht wirklich gelten lassen kann, dafür war es zu linear, bot zu wenig Abwechslung und hatte einen zu geringen Umfang.
 
Es geht nicht um Fotorealismus in Spielen, Spiele sind immer Fantasie . Fotorealismus kann man in Simulationen anwenden, gute Spiele brauchen keine realistische Grafik. Die Optik in Spielen ist mehr als hochauflösende Texturen und Lichteffekte da geht es um ein Stilmittel und das ist zb. der Unterschied zu Bioshock und Crysis. Bioshock erkennt man sofort am Interface etc. und Crysis ist einfach ein Benchmark das hat nichts mehr mit Kunst zu tun, das ist einfach nur Grafik mehr nicht...
 
Crysis war kein Benchmark, sondern einer der letzten richtigen PC-Shooter.;) Da wusste man, dass das Spiel ein PC-Spiel war, und nicht dieser portierte Mist von heute....

Und wenn es dir um Stilmittel geht, war aber Doom 3 auch nur eine Techdemo, oder nicht?;) Wüsste nicht, was daran "Kunst" gewesen sein soll. Aber v.a. wer zur Hölle hat behauptet, das Kunst in Computerspielen über die Grafik gehen muss?:what:

Natürlich kann man oft von grafischer Kunst reden, aber man kann doch nicht behaupten, nur weil die Grafik beeindruckender aussieht, weil sie "künstlerisch wertvoller ist", hat sie automatisch eine bessere Grafik? In der Hinsicht würden nämlich enige, auch sehr viel ältere Spiele, besser aussehen als Crysis.:schief:
 
Um Doom und Farcry und Revolution geht garnicht mehr lass das mal abschliessen.

Es geht darum das das Gameplay und die Grafik eine Einheit sind und das ist nur Beispiel. Es geht auch um den Wiedererkennungswert ,wenn man Crysis sieht sieht man nicht das es Crysis ist aber bei Bioshock sieht man es .Bei Crysis kann es sich um den und den Mod handeln, bei Bioshock aber nicht. Ich kann dir auch andere Unterschiede nennen Sacred und Diablo man sieht genau was welches Game ist.
 
Erst geht es um die Revolution, dann um die Kunst, jetzt um den Wiedererkenneungswert.:schief:

Und in der Hinsicht habe ich jetzt absolut keine Ahnung wie du das definierst, wenn ich ein Spiel spiele, weiß ich, aha, das war das Spiel, und später weiß ich ebenfalls, aha das war das Spiel, aber den Effekt habe ich bei jedem Spiel.:ugly:

Es gibt vielleicht Spiele, die haben die persönliche, "individuelle" Note, aber das hat für mich mit Wiedererkennungswert ehrlichgesagt wenig zu tun.
 
Die Aussage habe ich gemacht weil Crytek sich jetzt so hinstellt als hätten die extrem was geleistet nur weil Shooter die Masse ansprechen.

Es ist eben nicht so das jedes Game ein Wiedererkennungswert hat und das ist nehmlich der Trick das lernt man als Gamedesigner zuerst...
 
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